Handy, Herz & Hirn - für stressfreie Mediennutzung in der Familie

#15 - Steven sage mal... Part 1

Steven Pfeiffer und Viola Hoffmann Season 1 Episode 15

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

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Wir nehmen eine brisante Hörerfrage: Wie gelingt Medienerziehung, wenn Großeltern lockerer sind als wir. Wir zeigen, wie klare Regeln, ein wertschätzendes Gespräch und einfache Alternativen den Familienfrieden stärken, ohne die eigenen Werte zu verraten.

• Leitmotiv bewusst begleiten statt verbieten
• Konflikt Großeltern vs Eltern bei Bildschirmzeit
• Verantwortung der Eltern und Grenzen benennen
• Gesprächsleitfaden mit Wertschätzung und Klarheit
• Mediennutzungsvertrag als gemeinsamer Rahmen
• Wissen zu Augen, Aufmerksamkeit, Selbstregulation
• Rituale, Timer, Alternativen für Quality Time
• Systemischer Blick: kleine Schritte, stabile Haltung
• Ausblick auf Hörerfrage zu Ausgrenzung und Verbot

Schreibt mal in die Kommentare: Hättet ihr Bock auf so einen Live-Call, wo ihr Fragen stellen könnt, ja oder nein?

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Steven:

Viola:


Wir freuen uns über deine Nachricht und dein Feedback! ☺️

Liebe Grüße,

Steven und Viola

Gastgeber Vorstellen & Mission

SPEAKER_00

Weniger Stress und mehr Leichtigkeit im Umgang mit den digitalen Medien. Das wünschen sich so viele Eltern. Aber wie klappt das eigentlich im vollen Familienalltag und was gibt es da alles zu beachten? Genau darum geht's hier bei uns im Podcast Handy, Herz und Hirn. Deine beiden Experten im Gespräch. Ich bin Viola Hoffmann, Gründerin von Gesund Digital Aufwachsen.

Leitmotiv Bewusst Begleiten

SPEAKER_02

Und ich bin Steven Pfeiffer, Gründer des Bildungsunternehmens im Hopsterlauf. Jeden Donnerstag bekommst du hier eine neue Folge rund um die Welt der digitalen Medien. Wir bieten dir unser fundiertes Hintergrundwissen, erzählen aus unserem Arbeitsalltag mit Eltern und Kindern und teilen praktische Tipps für mehr Leichtigkeit, Klarheit und Freude im Umgang mit Bildschirmmedien. Ganz nach dem Motto: bewusst begleiten statt verbieten.

SPEAKER_00

Und das alles ganz authentisch und mit einer Prise Humor. Aus unserem Alltag, für deinen Alltag und für eine gesunde Zukunft unserer Kinder. Mach's dir jetzt bequem und lass dich inspirieren.

SPEAKER_03

Hallo, liebe Viola. Ja, schön, dass es wieder geklappt hat. Oh, ich sehe, dass du schon wieder so strahlst. Kann es sein, dass es dir gut geht?

SPEAKER_00

Es kann sein, dass wir gerade im Vorfeld gesprochen haben.

SPEAKER_03

Naja, gut, wir haben gesagt, es sind autentisch.

SPEAKER_00

Eigentlich kam ich heute an und hab gedacht, oh, ich habe so schlecht geschlafen und weiß nicht, ob ich jetzt was aufnehmen möchte heute und so. Und wir haben uns aber verabredet und jetzt gerade, manchmal ist es gut, wenn wir doch vorher dann sprechen. Und jetzt kam mir gerade eine Idee und da freue ich mich jetzt drauf.

Die Kernfrage Aus Der Community

SPEAKER_03

Okay, gut. Liebe, auch wenn ich schon so ein bisschen weiß, was mich erwartet, noch einmal für alle, die zuhören. Was wird jetzt hier passieren? Was erwartet mich und warum fangen sie so. Warum. Wie so kleine Kinder, die ganze Zeit am Giggeln und Lachen, ey. Ah, okay. Einmal mit Profis arbeiten, wirklich. Okay. Es wird eine mega gute Folge werden. Ja, auf jeden Fall. Seid gespannt. Viola, warum so eine gute Folge? Was hast du mitgebracht?

SPEAKER_00

Also pass auf, es gibt, wenn Eltern bei mir einen Kurs buchen oder eine 1 zu 1-Begleitung, dann mache ich das immer mit einem Vorgespräch und dann taste ich immer so ein bisschen ab, wo steht die Familie, was sind die Fragen, was sind die Probleme und so weiter. Und da gibt es so ein paar Fragen, die ich immer stelle. Und eine Frage, die liebe ich immer sehr, die relativ gegen Ende, und die hatte ich jetzt vor ein paar Tagen auf meinem Social Media Account einfach mal in die Runde gestellt, weil ich dachte, oh Gott, machen wir mal hier ein bisschen Fragen auf, bin mal gespannt, was zu kommen. Und die Frage heißt: Wenn ich eine Situation in deiner Familie jetzt ändern könnte, also bezogen auf den Umgang mit den digitalen Medien, was wäre das? Und wir hatten uns ja kürzlich auch darüber unterhalten, dass es auch cool wäre, wenn wir mal so ein paar Rubriken hätten hier, so mal ein bisschen strukturierter und nicht immer nur drauf losquasseln, wie wir es immer tun.

SPEAKER_03

Ja, komm, also so ein bisschen strukturiert sind wir. Wir haben ein Thema und dann sprechen wir das Thema. Ist es auch struktur, würde ich fast sagen.

SPEAKER_00

Ich mag ja unser Podcast-Format auch sehr. Aber genau, und dann hatten wir darüber gesprochen, dass es so cool wäre, so mal so Frage-Antwort-Folgen vielleicht mal auszuprobieren. Genau. Und jetzt, ich habe selber noch nicht geantwortet auf die Fragen, die da im Fragesticker kamen, weil ich noch keine Zeit hatte.

SPEAKER_03

Schön mich als Testversuch hin, ne? Keninchens nehmen.

SPEAKER_00

Na gut.

SPEAKER_03

Okay, gut. Aber ich bin stabil, ich schaffe das.

SPEAKER_00

Ich lasse dich jetzt antworten, dann übernehme ich deine Antworten in meine Storys. Richtig archlich.

SPEAKER_03

Schön, so einen richtigen Klickbait. So antworte ein Medienpädagoge auf die Frage. Okay.

SPEAKER_00

Spaß beiseite.

SPEAKER_03

Also was würde ich in meinem jetzigen Kannst du die Frage nochmal stellen?

SPEAKER_00

Ich hab die Leute gefragt, wenn ich eine Situation äh, warte kurz. Wenn ich eine Situation in deiner Familie jetzt ändern könnte, was wäre das? Also du als Steven als Medienpädagoge, ja, also eine Familie kommt zu dir und sagt, Situation XY, bitte mach sie weg. Wie kann ich es verändern?

SPEAKER_03

Also ich soll jetzt gar nicht aus meiner Sicht antworten, dass ich jetzt in meiner Familie ändern würde, sondern ich würde jetzt aus Sicht dieser Familie antworten.

SPEAKER_00

Nein, die Familie kommt zu dir und sagt folgendes Problem. Was würdest du tun? Mach dieses Problem bitte weg. Also, was würdest du tun?

SPEAKER_03

Jürgen, sagst du mir auch noch das Problem?

SPEAKER_00

Ja, das haben die Leute ja gesagt.

SPEAKER_03

Achso, ah, okay. Du liest gerade, sorry. Okay. Ich war schon einen Schritt weiter und er wollte verantworten.

SPEAKER_00

Nein, nein.

Konfliktfeld Großeltern Und Medien

SPEAKER_03

Ich habe jetzt die Klarheit, ich weiß jetzt, was du von mir möchtest. Ich warte auf das Problem und werde dann antworten.

SPEAKER_00

Lieber Steven, in meiner Familie ist folgendes Thema, das ich jetzt gerne weg hätte. Schwiegermutter sieht das Thema anders. Wie kann ich eine gute Balance finden und lockerer sein? Also, dass der immer so kurz gekriegt ist. Da gibt es schon irgendwie eine Haltung zum Umgang mit den Medien und die Schwiegermutter sieht das Ganze anders aus.

SPEAKER_03

Okay, also die Schwiegermutter würde ich dann sagen, okay, ja, außer nur so schwer ohne Kontext.

SPEAKER_00

Sind das sie, also ich kenne das oft, das sagen Familien auch bei mir, ne?

SPEAKER_03

Okay, also ich gehe davon aus, es ist eine Familie, die macht sich, versucht, ja, wirklich einen bewussten Medienumgang zu haben, ne? Mit den Kindern. Mit den Kindern. Auch schwer, wie alt das Kind ist, ey. Okay, ich mach's allgemein. Wir bleiben allgemein.

SPEAKER_00

Sehr oft so ein Thema, ne? In der Familie ist irgendwas und dann die Großeltern.

Grenzen Setzen Und Verantwortung

SPEAKER_03

Ey, hatten wir nicht gerade ein Thema mit Grenzen? Hatten wir nicht irgendeine Folge mit Grenzen? Hatten wir die schon oder steht es auf dem Plan? Weiß ich jetzt gar nicht mehr. Egal, auf jeden Fall, da geht es ja ganz klar um Grenzen. Rollenbilder, ne, wer da was, ne? Und ganz oft ist es ja auch so, ja, die Großeltern, ne, die sind, die dürfen das ein bisschen locker sein, ne? Aber wenn ich als Mutter oder als Papa, ist jetzt wurscht, ne? Also ich als Elternteil, ja, möchte, dass mein Kind, weil ich weiß, was es für Folgen haben kann, also ich muss sagen, Folgen haben kann, ne, ein überhöhter Medienkonsum, dass es ultraschädlich ist fürs Kind. Also auch für die Entwicklung des Kindes. Geistig, körperlich, ne? Und kurzer Exkurs. Ich habe jetzt in den letzten Tagen und Monaten, war ich vermehrt in jüngeren Klassen drin, also so erst, zweite, dritte Schulklasse. Und da weißt du, was mir aufgefallen ist? Da haben so viele Kinder Brillen getragen. Also ist mir früher noch nie so aufgefallen, ne? Und also auch das ist ja ein Zeichen, ne? Also kann ich jetzt nicht verweyten, but ob there a correlation. Yeah, okay, good. Also du can't say that the kids, when they have a little Bildschirmzeit have, and for all so clearly, so tablets, so 10 centimeter for them gesicht, that this year Auswirkungen has dieentwickling der Sehnerven und Sehemuskulatur der Kinder. Und dann isst man sich halt bewusst, hey, ich möchte das nicht für my kind, ne? And versucht da alles zu dran regeln, and then schläft das Kind vielleicht mal am Wochenende bei deinen Großeltern, and then kommst du nach Hause and sagt, Oh Mama, Papa, ich habe, konnte von morgens bis abends Fernsehen gucken. Oder oh, ich durfte mit Omas Tablet die ganze Zeit spielen. Ja, und dann so gehst du halt hin als Elternteil, als Kind zu deinen Eltern, ne? Und sagt, ey, Mama, Papa, wir haben doch drüber gesprochen, ne? Ich möchte das nicht, ne? Ja, aber das ist doch, ich möchte meinen Enkel ja auch was Gutes tun, ne? Also, einfach um so ein Bild zu.

SPEAKER_00

Ich hab viele Familien, die genau mit dem Thema kommen, ne?

SPEAKER_03

Ja, genau. Und jetzt um das Bild mal zu schließen, jeder Katze im Kopf, ne? Und der eine oder andere wird es wahrscheinlich auch aus persönlichen Erfahrungen kennen. Und es war aber schon aus meiner eigenen Erfahrung, kann ich sagen, früher war das nicht anders. Also das war es vielleicht. Auch ich bin bei meiner Oma um 6 Uhr morgens aufgeschlagen am Wochenende und hab dann irgendwie so, keine Ahnung, ich glaube RTL 2 war es oder so, und dann so Cartoons geguckt morgens, so Bugs Bunny, die Looney-Toons. So, jetzt muss ich aber sagen, danach, ja habe ich aber irgendwann ausgemacht und meine Oma hat auch gesagt, hey, nee, jetzt wird ausgemacht, komm, wir gehen raus im Park und spielen und so. Also meine Oma war dann doch schon da, ne? Okay. Dass ja auch die Balance da war. Und die wollen ja wirklich auch Zeit mit den Enkeln verbringen. Die wollen, dass es ihren Enkelkindern ja gut geht, die wollen dieses Glücksgefühl have. Und ja, on sich denken die auch, yeah, I have a lot of it. Hast du vielleicht nicht, but then deine, they möchten that. Andrew Beispiel, Süßigkeit kannst du auch name. It's egal welches Beispiel du nimmst.

SPEAKER_00

Super Beispiel.

Gesprächsführung Statt Konfrontation

SPEAKER_03

It's egal welches Beispiel nimmst. It comes out of the Grundkernis immer der gleiche. It's not um unsere Beziehung, yeah. It's not um the beziehung zwischen dir und deinem Enkel, die wollen wir nicht kaputt machen. We möchten that we möchten, dass du Zeit mit ihm verbringst. It's auch wichtig, yeah, for this Enkelkind, ganz, ganz wichtig. Doch I möchte nicht that when we say, yeah, that you this grenade überschreitest, we can gerne ausdiskutieren, uh, what okay is and what is. When you say, Yeah, du findest okay, that's it, yeah, then can I get it? And I möchte aber auch danach, also so ganz klare Regeln aufstellen, also so einen Rahmenvertrag machen. Es gibt so einen Mediennutzungsvertrag. Und vielleicht sollte man es, vielleicht könnte man, ich lade euch ein, macht den mal mit Großeltern, ja, macht es mal mit Großeltern.

SPEAKER_00

Jetzt pass mal auf, Steven. Jetzt kommt die Schwiegermutter hin und sagt, ja, aber du kannst mir jetzt keine Vorschriften machen, was ich hier mache und tu. Also, das ist ja doch wohl meine Sache dann.

SPEAKER_03

Ja, es ist deine Sache, aber es ist immer noch mein Kind. So, außende fertig. Und da lache ich alle Eltern. Nein, du lachst darüber, aber da bin ich jetzt eiskalt und da sage ich auch, hey, nee, es ist euer Kind. Ihr habt die Verantwortung dafür. Ihr tragt die Verantwortung für euer Kind. Und wenn ihr möchtet, dass Eltern möchten, dass ihre Kinder wohlwollend aufwachsen, dann darf man und dann, aus meiner Sicht muss man auch diese Grenze verteidigen. So, und jetzt kommt ein ganz, ganz fieser Satz, den möchte wahrscheinlich niemand hören. Wenn du dich nicht. Und kennst du so einen Spruch noch von früher, solange du noch die Füße unter meinem Tisch hast.

SPEAKER_00

Die Füße unter meinem Tisch.

SPEAKER_03

Ja, genau, so eine Sache. Und dann könnte man den Eltern ja jetzt widerspiegeln, ne? Falls man so einen Satz mal gehört hat, es ist mein Kind. Wenn du meinen Kind sehen möchtest, hältst du dich ja meine Regeln.

SPEAKER_00

Hi, ei, ei. So schlagen wärst du.

SPEAKER_03

Ich guck mal, also vielleicht hört man ja schon, ich sitze hier mit so ein bisschen lächeln, so ein bisschen schmunzeln. Einfach um den Eltern mal wieder zu spiegeln, es ist ja nicht cool. Ihr habt euch ja früher auch Sorgen um mich gemacht, um euer eigenes Kind. Ihr wollt ja auch nur das Beste. Und genau das möchte ich jetzt auch. Ich möchte nur das Beste für mein Kind. Hat nichts mit dir zu tun. Hat nichts mit dir zu tun.

SPEAKER_00

Weißt du, warum ich das jetzt gerade so liebe, Steven? Warum?

SPEAKER_03

Es ist nicht einfach, ne? So eine Grenzen zwischen.

SPEAKER_00

Ich würde komplett anders an so eine Situation eingehen. Und das liebe ich gerade. Das liebe ich voll. Und ich glaube, man sieht jetzt voll deutlich, dass hier Mann und Frau am Start sind.

SPEAKER_03

Okay.

SPEAKER_00

Erzähl mal, Viola. Jetzt hier mal Klarheit. Butterweilig.

SPEAKER_03

Wie wirst du jetzt, also es ist ja dein Fragesticker. Wie wirst du, und das kannst du jetzt, diese Antwort kannst du einfach rausschneiden aus dem Video, ne?

SPEAKER_00

Ach nee, du kannst ja gleich mit aufnehmen. Ja, genau. Kannst du mal lang.

SPEAKER_03

Wie wirst du da rangehen?

Prozessdenken & Systemische Sicht

SPEAKER_00

Also ich würde immer erstmal, also so grundsätzlich, wie ich sowieso drauf bin, ich würde immer erstmal fragen, warum gibt es Medienkonsum? Was steht dahinter? Warum wird jetzt geklotzt dort? Und ich würde immer davon aussehen, ja.

SPEAKER_03

Also das Gespräch ist natürlich die erste Wahl. Natürlich geht man ins Gespräch und klärt es einfach. Du wolltest eine, ich dachte, ich würde so eine kurze Antwort haben, ich würde trotzdem anders rangehen.

SPEAKER_00

Und dann würde ich auch gucken, oder gehe ich meistens davon aus, dass die Großeltern überhaupt, egal wer Erwachsene, das nicht machen, um den Kindern zu schaden, sondern weil sie ja davon ausgehen, was soll schon passieren, es ist ja nichts Schlimmes dran.

SPEAKER_03

Ja, die wollen die Kinder, die wollen ja irgendwas Gutes tun.

SPEAKER_00

Genau, genauso wie mit dem Zucker und Whatnot was.

SPEAKER_03

Die freuen sich doch darüber, guck mal, wie glücklich die sind.

SPEAKER_00

Vermöhnen, ja. Und das heißt, der Wissensstand ist einfach auch nicht da ganz oft. Auch Großeltern, ich kenne das auch aus eigener Erfahrung, dass ich dann solche Gespräche führe. Und dann, ich erkläre immer ganz kurz, warum mir das wichtig ist und was dahinter steht. Weil jetzt, ich bin halt nun mal jetzt aber auch viel in der Materie drin. Mir fällt es leicht, in solchen Situationen kurz zu sagen, pass mal auf, ich möchte das nicht, weil X, Y, Z und dann gibt es gar keine, da gibt es keine Gegenargumentation, weil es einfach fundiert ist, was ich sage. Aber jetzt geht es ja, den meisten Eltern oder diese Fragen werden ja gestellt, weil das ja schwierig ist, oft. Also einmal fehlt das eigene Hintergrundwissen bei den Eltern oftmals. Meistens sagen ja die Eltern, ja, wir machen das nicht, weil oder es fühlt sich noch nicht richtig an, aber diese Argumentation, Argumentationsfähigkeit oder das Hintergrundwissen fehlt dann einfach in so Situationen. Und dann ist es ja oftmals auch so, sind es dann die eigenen Eltern, sind es die Schwiegereltern, dann ist manchmal die Situation schon so verfahren, ne? Und man denkt, irgendwie, ich bin es darauf angewiesen, vielleicht auch, ja, dass die regelmäßig auf die Kinder aufpassen, was ja auch oft der Fall ist. Oder vielleicht wohnen die sogar in der Nachbarschaft und die Kinder sind da eben nicht nur einmal am Wochenende, sondern öfters auch und gehen da selbstständig rüber. Und dann ist das in der Beziehung oft schwierig.

SPEAKER_03

Irgendwann meint ja mit dem Beziehungskonstrukt, ja, die Ebenen.

SPEAKER_00

Ja, genau. Also und das ist ja, das ist, glaube ich, das, was so in der Frage auch rauskommt, ne? Die Situation ist schwierig und ich habe manchmal dann auch Eltern, die sagen: Oh, bin ich jetzt zu streng oder bin ich, sollte ich mich irgendwie lockerer machen, weil es die Schwiegereltern sind, aber eigentlich will ich es nicht. So, ne?

SPEAKER_03

Das innere Dilemma, ne? Dieses moralische innere Dilemma, was mache ich jetzt? Ich bin dran angewiesen, ne? Ich will ihn doch auch nicht. Oh, spannend, glaub mir. Ich will meine Eltern doch auch nicht enttäuschen.

SPEAKER_00

Ja, genau. Voll, voll. Ganz oft. Deswegen, ja. Spannend.

SPEAKER_03

Ja, aber auch da. Oh, Megaformat. Können wir das als so Kurzformat machen?

SPEAKER_00

Ja, können wir.

SPEAKER_03

Also liebe Zuhörerinnen, ich glaube, wir werden es vielleicht mal.

SPEAKER_00

Yola laber nicht so lang, will er sagt. Nein, nein.

Qualitative Zeit Alternativen

SPEAKER_03

Nee, das ist Teil des Prozesses. Liebe Zuhörer, das ist Teil des Prozesses. Das muss so sein. Und ganz oft unterbrechen wir Prozesse einfach, weil wir schnell fertig werden wollen. And genau so ist es aber auch irgendwie mit, wenn es um die Medienbegleitung von Kindern geht. This is not, there is kein Ziel, also ja es gibt ein Ziel, dass die Kinder irgendwann selbst dafür befähigt werden, so einen bewussten Umgang damit zu finden. But this ziel, this is not from heute of morning erreicht, this is a process. And we don't have bewusst sein, that's oder ich sagen wir sollten uns bewusst sein, ich spreche as Erwachsenen, als kollektives Erwachsenen, die sich for the Kinder einsetzen, dass we uns diesen Process auch mal bewusst sind. Es wird sich nichts von heute auf morgen verändern. Weil we have all these ganzen Muster. Yeah, und sobald wir unsere Haltung verändern, wird sich was weiteres verändern. Weil wir wirken auf andere, andere wirken auf uns. Und sobald sich ein Komponent, ein Zahnrad in diesem System verändert, wird eine Wirkung passieren. Ursache, Wirkung. Also ich verändere mein Verhalten, Ursache, Wirkung, ich wirke auf jemanden anders anders. Und einfach dieses Bewusstsein für Prozesse. Und auch da darf sich diese Familie auch bewusst sein, okay, das könnte jetzt so ein bisschen knirschig werden, weil das wird jetzt ausdiskutiert, um zu gucken auch. Aber auch da wieder, wenn die Eltern mit einer offenen Neugierde herangehen und sagen, okay, aber wieso lässt du ihnen so viel gucken? Du möchtest doch Zeit mit ihnen verbringen. Also unterstelle ich jetzt mal den Großeltern einfach, dass sie Zeit mit ihrem Enkel verbringen wollen. Verbringst du dann wirklich qualitative Zeit oder sitzt ihr einfach nur nebeneinander? So, und vielleicht sagt sie, ja, aber das reicht mir. Einfach dieses Beinandersein. Das reicht mir. Okay, cool. Finde ich cool, dass dieses Beinandersein reicht. Dann würde ich dich aber auch bitten, vielleicht lasst dir doch mal von dem Kleinen was vorlesen. Setzt ja um einen und bau was mit ihm, dann sitzt die ja auch nur, da kannst du auch einfach nur nimmst und zugucken.

SPEAKER_00

Je nach Alter, dann kann man das nicht mehr so gut. Ja, genau, also natürlich, danke.

SPEAKER_03

Ja, natürlich, je nach Alter, logischerweise.

SPEAKER_00

14 komme bauen einen Turm, nein. Spaßweise.

SPEAKER_03

Ich wette, wenn man so einen Jumbo-Jenger-Bauen Turm bauen würde, dann wäre der 14-Jährige auch noch mit dabei.

Haltung, Wissen, Kommunikation Stärken

SPEAKER_00

Je nachdem, mit welchem Enthusiasmus man geht. Also, und ich glaube wirklich, der Key ist, also wie gesagt, ich habe das total oft ein Thema in der Begleitung. Ich hatte sogar schon mal eine Familie, wo das der Hauptgrund war, dass sie zu mir in die Begleitung kam, weil es so schon so verfahren und so schwierig war. Und meine Erfahrung ist einfach auch, da haben wir schon ganz viel drüber gesprochen, ist hier, wenn wir einfach das Hintergrundwissen klar haben und unsere Haltung klar haben und dann auch lernen, wie wir richtig kommunizieren, dann kriegt man solche Themen auch gut gelöst. Ja, und das ist das, wo wir ansetzen sollten. Also mein eigenes Hintergrundwissen, meine eigene Steven, du färbst schon ab heute eigene Argumentationsfähigkeit, wollte ich sagen, stärken.

SPEAKER_03

Ich habe mir gerade eine Notiz gemacht, weil du gesagt hast, eigene Haltung. Ich würde nämlich gerne mal eine Folge, weiß nicht, wie wir es umsetzen, aber wie finde ich. Meine eigene, ich schreibe neben, bei der sich so ganz komisch. Meine eigene Haltung zum Thema Medien.

SPEAKER_00

Kommt in meinen Kurs. Am Ende ist die Haltung klar. Also, und das will ich auch sagen. Also, wenn man, wenn man an so einem Punkt steht, wo man nicht weiterkommt und man merkt, so es ist einfach zu verfahren, ey, holt euch Hilfe dazu. Hier wären zwei wunderbare Menschen, an die man sich wenden könnte. Aber ich sage immer auch, bevor gar nichts passiert, irgendwo, geh irgendwo hin, hol dir Hilfe und arbeite erstmal an diesen Punkten, die ich gerade genannt habe, und dann fluppt das andere Mal.

Unterstützung, Kurse & Gemeinsame Calls

SPEAKER_03

Und auch da, ich ist ja kein Geheimnis, aber vielleicht ist es doch ein Geheimnis, ich weiß es nicht. Aber ich sage das jetzt einfach, es könnte ja eventuell sein, dass irgendwann ja wir beide einfach mal vielleicht so ein Call machen, wo man dann einfach dazukommen kann. Ja, wo man einfach dazukommen kann und dann so Fragen stellen kann. Ich weiß nicht wann, aber es könnte ja sein, dass sowas mal passiert. Würdest du das sonst machen mit Viola?

SPEAKER_00

Mit dir ein Call.

SPEAKER_03

Ja, und wo einfach dann so. Wir machen die ganze Zeit Calls, ich weiß, aber nein, so ein Call für Menschen, ja, für Eltern, ja, für Eltern, für Lehrkräfte. Oder für Großeltern, ey.

SPEAKER_00

Alle mitbringen. Ich hatte mal eine Kundin, die tatsächlich, die hatte ihre Mutter mit dabei im Coaching. Habe ich so gefeiert. Ja. Dann, äh, die haben das zusammen, weil sie auch gesagt hat, mein Kind, das verbringt unfassbar viel Zeit bei der Oma. Und ich nehme die einfach mit im Kurs.

SPEAKER_03

Ist das okay für dich, ne? Ja, natürlich, warum nicht? The more, the merrier, ne?

SPEAKER_00

Ja, voll. Also ich meine, es geht ja, für mich steht das Kind im Mittelpunkt. Ich denke, ey, wie cool ist das denn, wenn die Oma auch noch Bock hat, dazu was Neues zu lernen. Und dann und dann sind die ja voll auf einem Level, die Mama und die Oma. Ich lege das immer an, dass die dazukommen.

SPEAKER_03

Ja, definitiv. Und ich finde es auch immer so schön, wenn ich irgendwie manchmal so die Kurse gebe und dann teilen die natürlich auch so Workbooks und so oder so Poster zu Visualisierungen. Und dann ganz oft höre ich so, ja, können wir auch noch so eins für den Hort bekommen? Ich sage natürlich genug eins für den Hort bekommen, wieso denn nicht? Also die sollen ja, die sollen ja die Sachen auch irgendwie weiterführen, die ich denen beibringe, ne? Also so vermitteln. Ja, aber nochmal zurück zu so einem Call, ne? Wir machen ja die Calls, ne? Und frage an euch, liebe Zuhörerinnen, hättet ihr Bock, ja oder nein? Schreibt es mal unter diese Podcast-Folge und diesmal geht nicht der Arm hoch und ich zeige auch nicht runter, nein. Sondern einfach, schreibt mal rein, wirklich in die Kommentare, hättet ihr Bock auf so einen Call, wo ihr einfach dazukommen könnt und ihr euch mal offen eure Fragen stellen könnt. Einfach wirklich mal so eine Frage-Antwort-Runde. Live.

SPEAKER_00

Oha.

SPEAKER_03

Ja, wirklich live, wirklich live, ne?

SPEAKER_00

Echt.

Teaser Für Nächste Hörerfrage

SPEAKER_03

In real-time. Ihr kriegt Antworten. In real-time. In real-time. Keine KI-generierten, vorgefertigten, ich wollte gerade sagen, Bullshit-Antworten, sondern wirklich Real-Time-Antworten von mir und Viola. Und zwar nicht nur von einem, sondern von uns beiden. Boom, Mic Drop.

SPEAKER_00

Boom. Jetzt bin ich gespannt.

SPEAKER_03

Und vielleicht geht es ja sogar technisch, dass wir ein Umfragestellen unter dem Podcast. Ich glaube, sowas geht mittlerweile auch, ne?

SPEAKER_00

Umfrage zu Thema. Ah, ja, dann.

SPEAKER_03

Ja, also einfach so eine Umfrage, ja, nein, hätte ich Bock auf ein Live-Call.

SPEAKER_00

Das ist dein Thema. So, jetzt, Steven, speaking about updriften hier.

SPEAKER_03

So, ja, okay, wir haben die Frage jetzt beantwortet.

SPEAKER_00

Ja, lustigerweise bin ich jetzt gerade durchgescrollt und habe gerade gesehen, da stand es nochmal.

SPEAKER_03

Ja, spannend.

SPEAKER_00

Ich kann Schwiegermutter erklären, warum ich den ganzen Konsum nicht will. Horrordiskussionen.

SPEAKER_03

Ja, genau.

SPEAKER_00

Aber da haben wir ja jetzt schon drüber gesagt.

SPEAKER_03

Richtig. Und ich würde tatsächlich immer nur eine Frage nehmen, weil ich habe gerade gemerkt, das ist so ein schönes Häppchen für so eine kurze Autofahrt, wenn man das Kind in die Kita bringt oder zur Schuh kommt. Ja, lass uns machen. Und dann haben wir noch weitere Folgen. So ist ja.

SPEAKER_00

Ich speichere die Fragen alle ab und dann machen wir immer wieder mal so ein Fußball.

SPEAKER_03

Willst du teasern, willst du sagen, was die nächste Frage sein wird? Sag schon mal. Was? In dem nächsten, wie nennt man das denn? Zuschauerfragen. Welche Frage kommt?

SPEAKER_00

Okay, das Format heißt Steven, sag mal. Oder Viola, sag mal. Ich weiß nicht, vielleicht wird es noch anders sein.

SPEAKER_03

Viola oder Steven, sag mal.

SPEAKER_00

Sag mal.

SPEAKER_03

Okay, okay.

SPEAKER_00

Ah, oh, sehr gut, sehr gut. Ich will es anders machen, noch keine Medien erlauben, habe Angst vor dem Umfeld und Ausgrenzung.

SPEAKER_03

Oh, spannende Frage.

SPEAKER_00

Ja, die beantworten wir jetzt nicht mehr.

SPEAKER_03

Nee, das machen wir beim nächsten Mal.

SPEAKER_00

Die nehmen wir mit. Oh, das ist eine gute Frage.

SPEAKER_03

Das ist eine sehr schöne Frage. Vielleicht könnt ihr aber auch mit Zuschauern darüber nachdenken, ist das vielleicht schon mal bei euch passiert? Ha, wer weiß.

SPEAKER_00

Ich glaube, dass es nämlich vielen so geht auch.

Abschluss & Community Einbindung

SPEAKER_03

Ja, genau. Viola, tausend, tausend Dank für diese, dass du das mit reingebracht hast. Ich feiere es auf jeden Fall. Und ich werde auch Fragesticker stellen, auch sowas machen. Weil es kann nicht sein, dass ich dein vollkommen unvorbereitet bin und du schon als schön diese ganzen Fragen kennst. Ich ruhe mir auch.

SPEAKER_00

Ich habe gerade hier live zum ersten Mal reingeguckt. Ich habe vorher nicht gesneakt.

SPEAKER_03

Okay, gut. Ich werde vorher sneaken. Das kann ich Ihnen schon sagen. Obwohl, nee, mach ich nicht. So viel bin ich gar nicht bei Instagram unterwegs.

SPEAKER_00

Ist das ganze Sinn doch immer unserer Quaselei hier, dass wir vorher eben nicht sneaken und gucken. Ja, ja, genau.

SPEAKER_03

Also auch da wir, ne, es ist alles sehr spontan hier wie eine neue Rubrik auf einmal, die entsteht, ne? Für Podcast-Formen. Genau. Wie gesagt, nochmal, tausend Dank, liebe Viola. Ich freue mich auf die nächste Frage. Was passiert, wenn ich mein Kind das verbiete? Und ich habe Angst vor Ausgrenzung und dem Umfeld. Spannende Frage, ich freue mich. Liebe Viola, ich sage schon mal au revoir und gebe den Abschied an dich ab.

SPEAKER_00

Bis nächstes Mal. Ich freue mich.

unknown

Tschö.