Handy, Herz & Hirn - für stressfreie Mediennutzung in der Familie

#19 Steven sage mal... "Wie begleite ich mein Kind digital, ohne dass es ausgegrenzt wird?"

Steven Pfeiffer und Viola Hoffmann Season 1 Episode 19

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

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Steven und Viola beantworten die Hörerfrage, wie Eltern ohne frühe Medienfreigabe Zugehörigkeit sichern und Gruppendruck begegnen. Sie zeigen, wie klare Haltung, offene Gespräche und alltagstaugliche Alternativen Ausgrenzungsangst lösen und Kompetenzen stärken.

• Risiken benennen: Mobbing, Grooming, Scams, Fakes 
• Reality-Check statt Alarm: Was stimmt wirklich 
• Haltung finden: begleiten statt verbieten 
• Kinder ernst nehmen: Gefühle, Wünsche, Perspektiven 
• Alternativen schaffen: Co-Use, Klassenchat-Regeln, Offline-Zeit 
• Freundschaften stärken: Zugehörigkeit ohne Gerät 
• Schrittweise Freigaben mit messbaren Meilensteinen 
• Intuition nutzen und Werte klar kommunizieren

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Steven:

Viola:


Wir freuen uns über deine Nachricht und dein Feedback! ☺️

Liebe Grüße,

Steven und Viola

Begrüßung Und Formatvorstellung

SPEAKER_00

Weniger Stress und mehr Leichtigkeit im Umgang mit den digitalen Medien. Das wünschen sich so viele Eltern. Aber wie klappt das eigentlich im vollen Familienalltag und was gibt es da alles zu beachten? Genau darum geht's hier bei uns im Podcast Handy, Herz und Hirn. Deine beiden Experten im Gespräch. Ich bin Viola Hoffmann, Gründerin von Gesund Digital Aufwachsen.

SPEAKER_02

Und ich bin Steven Pfeiffer, Gründer des Bildungsunternehmens im Hopsterlauf. Jeden Donnerstag bekommst du hier eine neue Folge rund um die Welt der digitalen Medien. Wir bieten dir unser fundiertes Hintergrundwissen, erzählen aus unserem Arbeitsalltag mit Eltern und Kindern und teilen praktische Tipps für mehr Leichtigkeit, Klarheit und Freude im Umgang mit Bildschirmmedien. Ganz nach dem Motto: bewusst begleiten statt verbieten.

SPEAKER_00

Und das alles ganz authentisch und mit einer Prise Humor. Aus unserem Alltag, für deinen Alltag und für eine gesunde Zukunft unserer Kinder. Mach's dir jetzt bequem und lass dich inspirieren.

SPEAKER_03

Hello! Schön dich wiederzusehen. Longtime no see. Du grinst schon wieder so schön. Ich grinse, weil.

SPEAKER_00

Grinse immer, wenn wir zusammensprechen. Ja, ich weiß, ich grinse gut willst.

SPEAKER_03

Ich grinse aber auch nur, weil ich weiß, aber heute ist ja wieder so eine ganz besondere Folge. Und zwar erstmal eine Begrüßung. Hallo Viola, wie geht es dir?

SPEAKER_00

Hi Steven, hervorragend. Wir sprechen miteinander. Los geht's.

SPEAKER_03

Wollen wir direkt einsteigen?

SPEAKER_00

Yes.

SPEAKER_03

Okay, also warum freue ich mich schon

Community-Frage: Angst Vor Ausgrenzung

SPEAKER_03

wieder so? Weil heute ist wieder der Tag, wo die liebe Viola mir eine Frage stellt und zwar in der Rubrik Steven, sage mal. Oder sag mal, kommt drauf an, aus welcher Region ihr kommt, aber Steven, sag mal, wir beantworten.

SPEAKER_00

Sagemale!

SPEAKER_03

Nein, wir beantworten, also wir erstellen Fragen oder bekommen Fragen zugeschickt über Instagram, über Fragesticker, was auch immer. Und wir beantworten diese Fragen live. Der andere weiß noch gar nicht, was so auf ihn zukommt, ne? Außer heute, weil wir haben ja schon in der letzten Folge so ein bisschen gespoilert, was heute kommt, ist aber schon eine ganze Weile her. Deswegen, liebe Viola.

SPEAKER_00

I will jog your memory.

SPEAKER_03

Aber vorher ganz wichtig, ja, ein Aufruf, wo ich doch gerne stelle, ey, wenn auch ihr möchtet, dass eure Fragen mal so live im Podcast beantwortet werden, schickt uns die gerne, schreibt die Fragen unter die Folgen. Und da ist der Finger wieder mit nach unten gegangen. Schreibt sie unter die Folgen. Ach Leute, ey, unten rein.

SPEAKER_00

Schreibt sie unten rein. Aber kann man nicht das Video auch angucken?

SPEAKER_03

Ja, natürlich, wahrscheinlich schon. Denn ich schneide es einfach irgendwie so zusammen, dass man das Video dann auch in den sozialen Medien verbreiten kann. Nee, aber wenn ihr möchtet, dass ihr eine Frage habt und so, ich bin mir da nicht so sicher, schreibt die in die Kommentare, schickt sie uns über den Insta-Kanal, schreibt uns einfach über jegliche Kontakte, die wiewieso zu erreichen sind. Link in der Bio geht auf unsere Homepage, da sind die E-Mail-Adressen drauf. Wie ihr möchtet, wie ihr, auf welchem Kanal.

SPEAKER_00

Bio heißt das hier gar nichts. Shownotes heißt das. Nee, Shownotes. Shownotes, da stehen alle Kontaktmöglichkeiten drin.

SPEAKER_03

Ja, genau. So, liebe Viola, jetzt hol mich mal ab.

SPEAKER_00

Longes Intro.

SPEAKER_03

Ja, genau. Aber fang an mit Steven Sag mal. Ganz wichtig, ist ja die Rubrik. Wir müssen immer sagen, Steven oder Viola sag mal.

SPEAKER_00

Ja, ich hatte bei mir auf Social Media kürzlich die Frage gestellt, wenn ich eine Situation in deiner Familie ändern könnte in Bezug auf die digitalen Medien, was wäre das? Und jetzt kommt die Frage, Steven, sag mal. Ich will es anders machen, noch keine Medien erlauben, habe Angst vor Umfeld und Ausgrenzung.

SPEAKER_02

Okay.

SPEAKER_00

Der Platz immer nicht so lang ist in dem Fragensticker, aber wir denken uns den Rest dazu.

SPEAKER_03

Genau. Wenn wir das Alter des Kindes verfehlen, sei uns nicht böse. Schreib einfach nochmal das Alter des Kindes, wir nehmen die Folge nochmal auf. Die nächste natürlich, nicht diese.

SPEAKER_00

In dem Fall würde ich schon fast sagen, ist egal, wie alt das Kind ist.

SPEAKER_03

Ja, es ist egal, wie alt es ist. Ja. Ich bin so gespannt, beim letzten Mal sehr vollkommen in die andere Richtung zu antworten. Ja,

Risiken Digitaler Medien Klar Benennen

SPEAKER_03

ich kann es komplett nachvollziehen, weil eigentlich auch könnte die Rubrik ins Bullshit-Bingo mit aufnehmen, ne, so was Sachen, die wir immer wieder hören.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_03

Auch ja, auch ich habe das schon gehört. Ich habe es bei mir tatsächlich im Kita-Kontext gehört, Vorschulbereich. Da wollte ein Vater, es war sein älteres Kind, das dann auch irgendwie schon in der Schule war. Nee, stimmt gar nicht. Es ging um irgendeine Serie. Es ging um irgendeine Serie, die die Freunde des Kindes geguckt haben. Und in der Kita die ganze Zeit mitgespielt haben, oder nachgespielt haben, and der Junge, das Kind, ich weiß nicht mehr was, weil ich sag lieber das Kind, um auf normal sicher zu gehen. Das Kind wollte es ja unbedingt auch. Und dann bin ich so mit dem Vater reingegangen und hab sie zu erklären, ja, natürlich, hey, dein Sohn, das Kind. Zähl mal mit, wie ob ich noch verspreche. Das Kind.

SPEAKER_00

Macht ja nichts, ist ja irgendwie nicht.

SPEAKER_03

Nein, es ist vollkommen okay. Die KI richtet schon. Nein, natürlich nicht. Wir schneiden ja nichts. Das Kind woll natürlich mit dazugehören. Weil, ey, Freundschaft, der Zugehörigkeit ist unfassbar wichtig fürs Kind. So, der Vater hat aber eine ganz klare Haltung. Ich möchte das nicht. Und er meint auch so, ey, jetzt überlege ich ja doch eventuell irgendwie einzuklicken, weil ich möchte ja nur das Beste für mein Kind. Ich werde nicht, dass er irgendwie in der Kita ausgegrenzt wird. So, und da habe ich halt wirklich versucht, ihm klar zu machen, okay, versuch doch einen Mittelweg zu finden. Also jetzt eine kurze Antwort. Ich könnte es natürlich auch noch in Länge ziehen, aber ich versuche zwar wirklich so KZP, ne? So komm zum Punkt, so knappe Antwort zu geben.

SPEAKER_00

Kannst du sowas?

SPEAKER_03

Mal mehr, mal weniger. Fragen mal Zuhörer, beantwortet Steven Antworten kurz und knapp oder schweift er aus? Wer ist besser zu Punkt?

SPEAKER_00

Ich glaube, wir sind beide recht ausschweifend.

SPEAKER_03

Wer kommt besser zu Punkt? Steven oder Viola? Stimmt mal ab in der Umfrage. Ach nein. Okay, aber zurück zurück zum Punkt, weil ich glaube das tatsächlich, da wird diese Person, die dir diese Frage geschickt hatten, nicht alleine sein. Weil sonst hätte ich die Frage nicht schon mehrmals gehört, sonst hättest du sie gemacht. Genau nicht mehrmals gehört. Deshalb würde ich das versuchen, mal ein bisschen ernster zu beantworten. Weil es ist eine Kacksituation. Es ist einfach eine richtige Kacksituation, ey, du willst dein Bestes, die Gesellschaft, die aber sagt, ist doch gar nicht so schlimm, ne? Ey, wenn ein Kind ein Handy hat, ist doch okay, was soll da schon passieren? Du, die aber vielleicht als Elternteil ein bisschen bewusst bist, ey, da kann doch ganz schön viel passieren. Ich sag nur Thema Cybergrooming, Cybermobbing, Fake News, ne, falsche Vorbilder, irgendwelche Scams, ne, Abo-Fallen, Dickpicks, ne, also richtig kranke Sachen. Die können da schon passieren.

SPEAKER_00

Das ist einfach den allermeisten oder ganz, ganz vielen ist es oftmals gar nicht bewusst, ne? Das ist ja auch noch der Punkt.

SPEAKER_03

Genau, und das sind ja nur jetzt die großen Themen. Und wir reden ja noch nicht mal von der geistigen Gesundheit, von der kindlichen Entwicklung, von der gesundheitlichen Entwicklung, der seelischen. Also da sind ja ganz, ganz viele Sachen, die da mit reinspielen, die gar nicht sichtbar sind, die da im vermeintlichen Verborgenen stattfinden.

SPEAKER_00

Oder erst dann viel später sichtbar werden.

SPEAKER_03

Genau, und die, ja genau. Also die werden sichtbar. Und wenn man ganz genau hinguckt, kann man das bei den meisten Kindern aber auch schon sehen. Ich sage nur, ich habe, ich glaube, in der letzten Folge drüber gesprochen, ne, Brillen. Immer mehr junge Kinder brauchen eine Brille.

SPEAKER_00

Wir halten das noch kurz fest, weil dazu habe ich tatsächlich was noch zu sagen. Ja, ich schreibe es mir kurz

Kita Bis Schule: Was Ist Wirklich Los

SPEAKER_00

auf, aber jetzt bleiben wir bei der Frage.

SPEAKER_03

Okay. Also was würde ich dann dem Eltern ran? Ich würde ganz klar am Kind ansetzen. Also ich würde tatsächlich als Elternteil am Kind ansetzen und ganz klar das Kind dahin stärken, Alternativen zu finden, ne? Und dieses Ausgeschlossen sein und zu sagen, hey, wenn die dich nicht irgendwie, oder wenn, wenn du ausgegrenzt wirst, ne, und sagen, ja, die sind ja meine Freunde und so, dann würde ich dem Punkt, also einen Punkt, das ist ein Punkt, ne, also es gibt mehrere Punkte, wo du ansetzen kannst als Elternteil, ne? Sind das dann wirklich noch Freunde, die dich mögen für dich als Person, ja, und gar nicht akzeptieren, wenn du vielleicht einmal oder deine Eltern, weil es ja nicht mal die Schuld des Kindes, muss ich jetzt auch dazu sagen, das ist ja die Haltung der Eltern, was ich auch okay finde, Medien rauszuzögern, ne? Vollkommen richtig. Doch sind es dann wirklich noch wahre Freunde, sind das Freunde, die dir gut tun, wenn sie aufgrund einer Sache, die du nicht haben oder gucken darfst, dich ausgrenzen. Anstatt, ja, gute, richtig wahre, gute Freunde würden dir halt erklären, was da so drin vorkommt, die würden es erzählen.

SPEAKER_00

Aber ist das, das kommt jetzt natürlich auch sehr stark aufs Alter des Kindes an, dann, ne? Jetzt hast du Freunde, jetzt im Kindergartenalter, dann wird sowas schwierig, oder?

SPEAKER_03

Ja, ja, genau.

SPEAKER_00

Und jetzt, wenn wir jetzt so auf Kindergartenalter gucken würden, mal kurz, dann glaube ich, wäre die Ausgrenzung von Seiten der Kinder noch gar nicht so groß.

SPEAKER_03

Ja, glaube ich auch nicht.

SPEAKER_00

Sondern dann ist es eher dieses, was jetzt so in der Frage auch kam oder in dem Statement, dass ich als Eltern das Gefühl habe, ich grenze mein Kind irgendwo aus. Und manchmal, wenn man dann ganz genau hinguckt, das ist manchmal gar nicht so, dass es oftmals gar nicht der Fall ist, weil die Kinder untereinander das ganz anders regeln.

SPEAKER_03

Richtig.

SPEAKER_00

Wenn du jetzt größer bist, natürlich, größeres Kind Richtung Grundschule, weiterführende Schule, dann wäre sowas schon nochmal eine andere Sache, ne?

SPEAKER_03

Ja, okay, dann, wenn du es aus der Perspektive betrachtest, dann ist definitiv Ansatz Eltern, ne? Glaubenssätze. Also self-fulfilling prophecies, ne? Also nur weil du das denkst, wird es eventuell wahr werden.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_03

Wirklich fragen, stimmt das denn wirklich? Und gibt es auch Beweise, die dagegen sprechen?

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_03

Also ich mache es immer so, dieser Gedankenwirkungskreislauf. Das ist so ein Tool aus meinem Coaching, was ich mache, was ich sogar Kindern beibringe. Es fängt alles hier oben im Kopf an, mit unserem Gehirn, mit unserem Gedanken. Und ich mache das Beispiel immer auf Elternabenden, wenn ich den Eltern es dann erkläre, stellt euch mal vor, ne, ich habe jetzt einen Kurs gegeben an der Schule, ne, und der war ganz schön, ganz schön anstrengend. So ein paar Kinder, die haben dazwischen gemeckert, die haben nicht zugehört, ne? Und jetzt denke ich mir, boah, wenn die Kinder schon so waren heute, und ich denke das nur, das ist alles nur ein Gedanke, dann passiert was in meinem Kopf. Ich kriege ein Kopfkino. Und wie wird dieses Kopfkino dann wahrscheinlich aussehen zu einem Elternabend, ne? Ich gehe dann weiter, wenn die Kinder schon sind, dann wird der Eltern da doch bestimmt, wenn die Eltern, oh je, ne? Und ich sehe schon diese Bilder vor dem Kopf, ne? Die Eltern, ey, die werden mir auch nicht zuhören.

Reality-Check Für Elterngefühle

SPEAKER_03

Die werden auch irgendwie gar keine Fragen stellen, einfach nur da sitzen, ne, mit so einem, darf man Resting Bitchface sagen?

SPEAKER_00

Ja, also das ja alles sagen.

SPEAKER_03

neutralen Gesicht, ne? Kein Resting Bitchface, sondern einfach so ein neutrales Gesicht, wo man keine Emotionen drin sieht. Ich rede und es ist einfach nur, die sitzen ohne regungslos da. Und dann passiert was, wenn ich mir diesen Film angucke, ich bekomme ein Gefühl. Obwohl auch gar nichts passiert ist, bekomme ich ein Gefühl. Wie wird dieses Gefühl wohl sein?

SPEAKER_00

Mit so einem negativen Gefühl geht es dann halt auch in deinen Elternabend rein.

SPEAKER_03

Genau, eher so ein negatives Gefühl. Und mit diesem Gefühl gehe ich dann in diesen Eltern rein und ich handele. Ich handle nach meinem Gefühl. Wie wird meine Handlung dann wahrscheinlich so aussehen? Ich werde vor dem Eltern stehen und sagen so, ja, hey, ich bin Steven, ich habe heute den Elternabend gegeben, ich habe den Kurs meinen Kindern gemacht, das war gar nicht anstrengend und das haben die Kinder gelernt. Und wenn so jemand dann vor einem Elternabsteht, wie werden die Eltern denn wahrscheinlich wirklich reagieren?

SPEAKER_00

Ja, genauso.

SPEAKER_03

Genau so, wie ich es mir schon vorgestellt habe. Genau, weil mein.

SPEAKER_00

Und jetzt habe ich aber noch eine Frage.

SPEAKER_03

Es ist noch nicht fertig, der Kreislauf ist noch nicht geschlossen. Der Kreistaub ist noch nicht geschlossen. Also Gedanke, Kopfkino, Gefühl, Handlung, Umfeld. Die Eltern reagieren natürlich auf mich, mein Umfeld. Und ich mache eine Erfahrung, ich mache die Erfahrung durch mein Umfeld, wusste ich es doch, die Eltern sind genauso blöd wie ihre Kinder. Aber so denke ich natürlich nicht. So denke ich nicht.

SPEAKER_00

Und ist das jemals schon so eingetreten, dass du so einen Elternabend hattest? Sehr wahrscheinlich kann ich mir nicht vorstellen, oder?

SPEAKER_03

Nicht in der extremen Auswirkung. Natürlich hat man immer vereinzelte Eltern dabei, aufgrund verschiedener Umstände. Elternabend arbeitet, muss eventuell noch schnell hin. Ich hatte auch schon Eltern, die sind eingepennt. Und dann weiß alles klar, die hatten einen richtig anstrengenden Tag.

SPEAKER_00

Der Tag war schon hart.

SPEAKER_03

Der Tag muss richtig anstrengend werden.

SPEAKER_00

An alle lieben Zuhörenden hier. Achtung, ein Kompliment kommt raus. Heute ging es mir so, ich war so müde und ich habe gedacht, boah, wenn, nee, ich kann heute auch nichts aufnehmen und eigentlich würde ich mich lieber mich ins Bett legen. Aber weißt du, welche Erfahrung ich schon gemacht habe? Ich habe nämlich schon die Erfahrung gemacht, wenn ich mich mit dem Steam treffe und wenn wir ins Gespräch gehen und wenn die Kamera angeht, dann hebt sich meine Laune sofort. Ja. Also, das ist wirklich so. Und jetzt plötzlich fühle ich mich gar nicht mehr so, dass ich denke, ich muss mich jetzt hier legen, sondern ich habe ganz viele Ideen. Und dann habe ich Bock, mit dir zu sprechen.

SPEAKER_03

Ja, guck mal, wie viele Energien du hast ja für einen Sport haben wirst. Also, du hast ja gesagt, wir sollen Sporteln heute. Achso, okay. Nein, wir sitzen ganz tags vom Rechner, wir bewegen uns nicht, liebe Leute. Wir sporten nicht.

SPEAKER_00

Oh, es ist nur ein Wunderpunkt, sonst nichts. Also.

SPEAKER_03

Ja, aber auch da wieder, jetzt ist der Punkt bei den Eltern. Dieses Kopfkino. Vielleicht mal dann wirklich da ansetzen.

SPEAKER_00

Ein Reality-Check machen.

SPEAKER_03

Ja, wirklich diesen Reality-Check machen. Stimmt das wirklich?

SPEAKER_00

Ja, und jetzt sind wir vielleicht an dem Punkt. Also jetzt geben wir nochmal eine andere Situation weiter, die dann ja das Gleiche besagt. Jetzt alle Kinder in der Klasse haben Handy und mein Kind nicht. Klassiker, kennst du auch.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_00

Das könnte ja auch sein, ne? Aus dem, es stand ja nur, das wurde, ich weiß ja nicht mal, ob Mutter oder Vater, also es wurde geschrieben, dass wahrscheinlich ist es meistens die Mutter. Ich will es anders machen, noch keine Medien erlauben. Okay, was auch immer das sein sollte. Also könnte auch sein, will noch kein Handy, habe Angst vor Umständen.

SPEAKER_03

Es könnte aber auch sein, keine Tony-Box.

SPEAKER_00

Könnte auch sein. Aber jetzt, dieser noch kein Handy, ist ja so ein Klassiker. Und da sind wir so ein bisschen an der. Wir haben kürzlich eine Folge aufgenommen, ich weiß nicht mehr wann es war, kurz eine Weile zurück. Da haben wir auch gesprochen über Bauchgefühl und Intuition und so weiter. Es war eine sehr gute Folge. Also, wenn du die nicht gehört hast, dann suchst du die nicht raus. Und das ist ja auch so ein Punkt, ne? Also ich habe das Gefühl, für mein Kind ist es noch nichts. Vielleicht habe ich auch Gründe dafür. Und jetzt kommt aber das Umfeld immer mehr, alle anderen haben, mein Kind kommt, wir alle haben, warum darf ich nicht und so. Und nu, Steven. Hat jetzt.

Kommunikation Mit Kindern Auf Augenhöhe

SPEAKER_03

Ich habe mir nur kurz aufgeschrieben, dass die Folge mit Bauchkühl und Intuition definitiv in die Shownotes reinkommt in dieser Folge.

SPEAKER_01

Ah, okay.

SPEAKER_03

Also da, wenn ihr da mal drauf reinhören wollt mit Bauchkühl und Intuition und warum es so wichtig ist, dass wir darauf hören und wie wir es verlernt haben und wieder erlernen können, ne? Schaut euch die Folge an. Ja, Smartphone, alle haben eins, nur mein Kind nicht. Realität ist, ich habe das sehr selten in Klassen erlebt, dass es wirklich so ist.

SPEAKER_00

Also da, Reality Check, liebe Eltern, aber doch, also ich habe das schon oft erlebt, dass es so ist. Wir gehen mal davon aus.

SPEAKER_03

Okay.

unknown

Ja.

SPEAKER_00

Also ich hatte so Situationen von alle, alle, alle Kinder sind tatsächlich im Klassenchat mit eigenem Handy und XY nicht und ist vielleicht maximal über das Handy der Mutter im Klassenchat drin. In dem Fall gab es dann da auch Mobbing-Schwierigkeiten, wer das Kind tatsächlich dann ausgegrenzt wurde und so.

SPEAKER_03

Aber die Frage ist mal, wurde es ausgegrenzt oder wurde es übers Gelästert? Also es kann ja nicht rein.

SPEAKER_00

Ja, schon, es entstanden dann auch so, da war tatsächlich auch Cybermobbing am Start und die Gruppe ohne XY-Chat, bla bla bla und dann wurde sich drüber ausgelassen und so. Wobei dann jetzt noch dahingestellt sei, ob das tatsächlich jetzt daran liegt, dass es das eigene Handy ist oder nicht ist, in dem Fall oder ob da einfach noch mehr drunter liegt und in den allermeisten Fällen liegt nochmal ein anderes Thema drunter, warum so eine Situation passiert. Aber jetzt gehen wir davon aus, dass tatsächlich die Situation ist so, alle haben halt schon ein Handy und mein Kind, aber nicht. Was mache ich? Wie gehe ich damit um? Ich fühle mich schlecht, ich habe Angst vor dem Umfeld, aber eigentlich gibt es ja einen Grund, warum ich es nicht erlaube.

SPEAKER_03

Also ich versuche jetzt mal aus der Kinderperspektive, aus der Erwachsenenperspektive, in welche Perspektive wollen wir gerade reingehen? Wie die Mutter handeln sollte jetzt.

SPEAKER_00

Ja, ich habe jetzt Angst vor Ausgrenzung und ich bin da jetzt unsicher und dann kommt ja häufig das, naja gut, dann erlaube ich es halt doch oder dann mache ich es noch dann doch, dann knickt man ein.

SPEAKER_03

Ja, also ich nehme es jetzt mal so auf, dass sie möchte, also sie hat Angst, dass ihr Kind ausgegrenzt wird, nicht, dass sie ausgegrenzt wird. Auch da wieder gucken, wo kommt diese Angst eigentlich her. Also kann ich jetzt schon beantworten, ich will nur das Beste für mein Kind. Ich möchte, dass es meinem Kind gut geht, ich möchte keine, aufgrund meiner Haltung möchte ich nicht, dass meinem Kind schlecht geht. Auch da wieder wirklich beim Kind ansetzen und alternative Strategien finden. Und auch ganz klar begründen, warum es nicht so ist. Also warum als Mutter, falls es eine Mutter war, als Elternteil, als Elternteil ganz dem Kind klar machen, wieso ich dahin bin. Vielleicht aber auch mit dem Kind zuhören, warum möchte ich denn unbedingt haben?

SPEAKER_00

Ja, ja, genau.

SPEAKER_03

Ich sag ja, ne, also Kommunikation ist die erste Lektion, ne? Danke.

SPEAKER_00

Die Frage ist, die Frage ist immer gut.

SPEAKER_03

Ja, genau, die gute Frage. Danke, liebe Yvonne Mayburg, für diese Lektion. Kommunikation ist die erste Lektion. Genau. Und eventuell wirklich, also eine Alternativstrategie, die mir durch den Kopf geht, wäre zum Beispiel, sagen könnte, hey, also die hat ja bestimmt Freunde in der Klasse. Auch gucken, okay, da mitlesen und auch die Freunde mit ins Boot holen. Also wirklich, dass da auch da wieder, ey, du gehörst ja dazu, ne? Und dass die Freunde oder Freundinnen, was auch immer, ich bleib bei Freunden, auch dann, wenn sowas passiert, mit einstehen. Also wenn sie es mitbekommen, erstmal auch in so einem Klassenchat mit für sie einstehen, ne, oder die Klasse als Klassengemeinschaft einstärken, sagen, hey Leute, eine Klassenchatregeln, ne, wenn sowas ist logischerweise, ne? Also auch da wieder so alle mit ins Boot holen, wie gehen wir damit um. Und jetzt nicht irgendwie, ja, die Mutter,

Alternativen, Freundschaften, Klassenchat-Regeln

SPEAKER_03

ne, die ist so Alternativ, die will kein Handy für ihr Kind haben oder so, ne? Sondern einfach mal dieses Akzeptieren, dass jeder hat seine eigenen Bedürfnisse, ne, jeder hat seine eigenen Regeln, wie er sein Kind erziehen möchte. Also manch, also jetzt bewerte ich mal ganz kurz aus pädagogischer Sicht. Manche machen es besser, manche machen es nicht ganz so gut.

SPEAKER_00

Jeder gibt immer sein bestes. Ja, genau.

SPEAKER_03

Genau, und du sagst schön, jeder handelt aus seiner besten Option heraus.

SPEAKER_00

Immer.

SPEAKER_03

Ja, genau. Die Menschen handeln nicht gegen uns, sie handeln für sich. Das darf man nicht vergessen. Macht es nicht.

SPEAKER_00

Ich sage noch nie einen, das sage ich den Eltern auch immer, die bei mir sind. Ich sag immer, ich habe noch nie einen Elternteil erlebt, was wissentlich was Doofes für seinen Kind wollte. Das macht man nicht. Du willst immer in jeder Situation das Beste für dein Kind und dann kommst du irgendwann vielleicht an eine Wegkreuzung, wo du merkst, oh, guck mal, ach, so könnte man es auch machen, dann gibt es irgendwie neue Erkenntnisse, neue Informationen und dann kommt ganz oft von den Eltern, gerade wenn die bei mir im Kurs sind und dann neues Wissen plötzlich entwickelt, dann kommt ganz oft der Punkt von, ach du Scheiße, ich habe alles falsch gemacht.

SPEAKER_03

Ja, genau, was hat mein Kind gemacht? Also Weine, Weineeltern vor mir gehabt. Ja, du weißt es jetzt. Genau, lass es ruhig raus.

SPEAKER_00

Und es kann, es ist nicht alles falsch gemacht. Du hast immer aus dem besten Wissen und Gewissen gehandelt, immer, davon gehe ich aus. Und jetzt komme ich an eine Weggabelung, wo wir merken, ah, ich könnte jetzt auch rechts abbiegen oder ich links oder ich mache geradeaus weiter, so wie bisher. Und dann habe ich die Möglichkeit, mich neu zu entscheiden. Und die Kinder werden immer mitgehen. Und die werden immer, also solange du es mit voller Überzeugung tust und mit. Bei der Haltung und entsprechend alters entsprechend das auch erklärst und die Kinder mitnimmst, ist das never ein Problem, noch nie gewesen. Das ist auch meistens die größte Erkenntnis dann, wenn man über den Punkt drüber ist.

SPEAKER_03

Ja, und also wir Menschen sind super anpassungsfähig. Ja, wir lieben unsere Komfortzone definitiv, ne? Das will ich gar nicht abstreiten, weil wir sind super anpassungsfähig. Sonst würden wir, also auch in Bezug auf die Welt jetzt, ne, wie lange es die Erde schon gibt, sind wir nur so ganz kleines bisschen hier eigentlich, aber sonst würde es uns ja nicht seit weiß ich nicht, wie viele von Millionen Jahren Jahren geben. Ich wollte sagen, 2000 Jahre, das wäre richtig falsch gewesen. Das wäre richtig falsch gewesen. Ja, uns gibt es doch schon seit 2026 Jahren. So, aber wir entwickeln es ja auch immer weiter.

SPEAKER_00

Vorhin haben wir über Abitur gesprochen.

SPEAKER_03

Vorhin über Abitur gesprochen. So, jetzt rate mal, wer von uns meint kein Abitur?

SPEAKER_00

Das ist immer die beste Frage. Und ja, es ist Viola. Mein Mann kommt nach Hause und sagt, du hast doch Abitur. Ich denke, oh, das ist der Allerblödste. Ich weiß immer nicht, was hinterherkommt, ist immer nichts.

SPEAKER_03

Oder wie bei Facebook, wo hast du gelernt, Schule des Lebens, ich habe in der Schule des Lebens gelernt.

SPEAKER_00

Sagt nichts drüber aus, wer Abitur hat oder nicht.

SPEAKER_03

Okay, so kleiner freudschafter Versprecher. Aber wir sind super anpassungsfähig. Sonst wären wir, hätten wir als Spezies nicht so lange überlebt. Ich will jetzt keine Hypothesen aufstellen, wo wir noch hingehen, so wie wir uns gerade weiterentwickeln. Ob wir noch weiter so lange überleben, sei dahingestellt. Aber.

SPEAKER_01

Dark.

SPEAKER_03

Yeah, very dark, never. Nee, aber wir sind super anpassungsfähig und von daher geht es.

SPEAKER_00

Kinder gehen immer mit, die gehen, solange wir wirklich innerlich klar sind und eine innerlich klare, innere klare Haltung haben. Und je nach Alter des Kindes einfach auch mitnehmen ins Gespräch. Und ich würde immer in so einer Situation auch das Kind fragen: so, wie geht's dir denn damit? Also du bist jetzt von mir aus der Einzige, der vielleicht kein Handy hat. Wie geht's dir denn damit? Oder fühlst du dich tatsächlich ausgegrenzt? Oder ne, und wenn nicht dann, wenn dann sowas kommt wie, ja, jetzt schon gerne und die anderen haben alle und so, dann auch darauf ehrlich eingehen und nicht wegschieben und sagen, ja, gibt's halt bei uns nicht. Sondern, ah, okay, ja, das verstehe ich total, ne? Das macht dir auch ordentlich Druck, weil alle anderen das haben und du hast vielleicht das Gefühl, dass du was verpasst und so. Und diese Dinge ernst nehmen und das Gespräch führen. Und das ist was, was ich häufig erlebe, wo viele Eltern Angst haben davor, auch dass sie, dass sie, dass dann die Argumente ausgehen vielleicht, oder ich weiß nicht, wie ich so ein Gespräch führen soll. Und meine Anregung ist immer zu sagen, stell, stell doch einfach mal Fragen. Also frag doch mal, wie es dem Kind tatsächlich geht und geh von da aus weiter. Und wenn du keine Antwort hast, dann hast du kein, dann hab Verständnis, hab Verständnis, dass es doof ist für das Kind. Ist vielleicht auch doof in vielen Situationen. Und dennoch kannst du deinen Standpunkt klar haben und sagen, ja, okay, ich verstehe das total, dass es richtig praktisch ist. Und es gibt trotzdem auf der anderen Seite so viele Gründe, warum es weiterhin einfach ein Nein bleibt von unserer Seite hier als Eltern. Und ich habe mal neulich habe ich mal einen,

Begleiten Statt Verbieten: Haltung Erklärt

SPEAKER_00

ich glaube, Pink ist es. Das ist schon ein bisschen ein Elter, so ein Video, wo sie.

SPEAKER_03

Pink ist super, ultra mega gute Frau.

SPEAKER_00

Voll gut, wo sie erzählt, wie sie das mit ihrer Tochter handhabt und so. Das ist natürlich auch nochmal anders, wenn man so als Eltern so stark in der Öffentlichkeit steht, dass dann.

SPEAKER_03

Die Bildspuren und alles.

SPEAKER_00

Sie so klar hat, hey, meine Kinder nicht, auf Social Media und die haben auch kein Social Media Profil und so, keine Accounts. Und die hat wohl zu ihrer Tochter, und sowas sage ich auch immer, ne? Aber es ist einfach so gut, es wird nie lahmen. Sie hat zu ihrer Tochter gesagt, zeig mir eine Studie, die beweist, dass Social Media gut ist für Kids und du kriegst einen Account.

SPEAKER_03

Ja, funktioniert nicht.

SPEAKER_00

Bams. So, und auf der anderen Seite gibt es hunderte von Studien, die halt sagen, was die Auswirkungen sind und was die negativen Auswirkungen sind davon.

SPEAKER_03

Ja, ich fertig sagen.

SPEAKER_00

Und ich finde auch, man muss dem Kind sagen, du musst es auch jetzt nicht verstehen. Das ist auch total wichtig. Du musst es auch jetzt nicht verstehen, warum ich das jetzt verbiete oder noch nicht erlaube. So weil Fang Me later. Also ich bin der Erwachsene und ich habe den Weitblick und ich habe die Perspektive und ich habe ein bisschen Ahnung davon, was hier los ist. Und sei gewiss, das sage ich auch immer, sei gewiss, dass ich immer das Beste für dich möchte. Und ich weiß, warum es draußen kalt ist und es eine gute Idee ist, eine Jacke anzuziehen und einen Pulli drunter und nicht jetzt in der Unterhose zu gehen, wenn es Minusgrade hat.

SPEAKER_03

Leute in Eis baden, verstehe ich jetzt nicht.

SPEAKER_00

Okay. Also darum sorge ich mich ja auch als Eltern. Das ist auch ein Punkt, wo ich mich nicht hinterfrage. Und da würde ich nicht sagen, na klar, kann es bei minus 12 Grad im T-Shirt in die Schule gehen. Nein, ich sorge dafür, dass mein Kind warm angezogen ist. Punkt aus vorbei, weil ich weiß, was die Konsequenzen sind und ich habe den Weitblick und du wirst mit deinen Kindern die Diskussion haben, aber die Sonne scheint, aber warum? Neulich erst wie erlebt. So, warum soll ich das anziehen und so? Und du weißt aber, okay, es ist halt einfach noch kalt draußen und ich muss den Rotz wieder ausbaden hinterher. So, und es ist einfach keine gute Idee. Und diesen Weitblick, den haben Kinder einfach entwicklungsgemäß nicht. Deswegen sind es Kinder und kein Erwachsenen. Und ganz besonders einfach in Bezug auf den Umgang mit den Medien sollte uns das klar sein. Hey, ich als Erwachsener, ich habe den Weitblick, ich weiß, dass es sich vielleicht gerade scheiße anfühlt. Ich weiß, dass das ungemütlich ist, vielleicht auch. Und wir gehen aber bestmöglich damit um. Wir sprechen darüber. Ich halte das auch aus, als Eltern, darüber zu sprechen, mich zu konfrontieren immer wieder, auch mit meinem Kind mich zu konfrontieren entsprechend und im Gespräch zu bleiben. Und dennoch, das ist der Weg. Ja, und ich habe das Ziel im Blick. Und wenn du alt genug bist dafür, und das finde ich auch nochmal wichtig, weil eigentlich, also wenn es jetzt ganz nach meiner Meinung geht, finde ich, gehört es ins Erwachsenenleben. Also kein Smartphone unter 18, wäre meine persönliche Meinung.

SPEAKER_03

Oh, lass das. Oh, das ist eine spannende Folge wären. Das wird eine spannende Folge werden. Das nehme ich jetzt sofort mit auf.

SPEAKER_00

Neulich hast du gesagt, Viola haben wir uns noch nie gestritten. Vielleicht werden wir uns schreien. Wir werden vielleicht diskutieren. Aber was ich sagen will, ist, das wäre so, aber

Intuition, Studienlage Und Grenzen Setzen

SPEAKER_00

andererseits vertrete ich noch eine andere Meinung, die heißt begleiten statt verbieten.

SPEAKER_01

Da sind wir uns sehr einig.

SPEAKER_00

Genau, und lieber würde ich sagen, also das wäre jetzt, wenn ich es wirklich, wie ich es entwicklungsgemäß sehen würde. Aber es geht ja auch darum zu sagen, okay, dann mit 18 ist das Kind alt genug und rennt aus dem Haus und macht dann Wortnort und kann selber entscheiden, was es macht. Dann lieber.

SPEAKER_03

Weil es es aber vorher gelernt hat, wenn es wirklich diese Theorie gibt. Man hat es aber schon mit 18 Jahren gelernt.

SPEAKER_00

Ja, und lieber ist es so, dass ich vorher noch die Chance habe, das mit zu begleiten und mit über die Schulter zu gucken und zu sagen, okay, wir gucken uns das alles gemeinsam an und Stück für Stück kann es mehr eigenen Umgang geben, dann damit. Süß, Team, das ist gleich ausgerastet.

SPEAKER_03

Nächstes Mal beim Acht ja auch um Gottes Willen.

SPEAKER_00

Da vertrete ich tatsächlich die Meinung, immer offen zu sein, also nicht zu verbieten, sondern ey, ich gucke mir so Mechanismen gemeinsam an, auch mit meinem Kind. Und dann geht's. Wir hatten euch das Beispiel von, dass es in unserer Freundesgruppe früher eine Freundin gab, die nicht ausgehen durfte bis, also die mussten um zehn oder was weiß ich, elf oder weiß ich, nicht mehr zu Hause sein.

SPEAKER_01

Und ihr wann zwölf.

SPEAKER_00

Hier werden wir dann mit 16, 17, vielleicht auch mal mit 12, vielleicht auch mal bis eins oder so, wo es nicht ganz so streng war, auch nicht jede Woche, aber auch so in einem Mittelmaß. Also ich glaube, wenn meine Eltern so wussten, wo ich bin und mit wem ich unterwegs bin, dann okay, geht auch mal länger, aber jetzt nicht jeden Abend und so weiter. Und diese eine Freundin war super streng und die ist 18 geworden und bäm, es war jedes Wochenende Party, dies, das, Ananas. Und für uns anderen im Freundeskreis war es so: ja, okay, das kann man jetzt mal machen, aber das war dann jetzt halt auch nicht mehr so spannend. Und genauso würde ich das eben auch, sehe ich das auch mit dem Medienumgang, ne? Nicht verteufeln. Klar, im Bewusstsein haben, dass es vielleicht nicht cool ist, wenn das Kind jedes Wochenende bis um 5 Uhr morgens unterwegs ist, mit 16 Uhr. Aber so ein gesundes Mittelmaß zu finden und zu begleiten und zu besprechen einfach auch und den Weg im Blick behalten.

SPEAKER_03

Yeah. Ja, mega, mega gute Frage mit dieser Ausgrenzung, wo du da hinkommen ist. Ich glaube, wir haben jetzt mehrere Sachen gesagt, wo man ansetzen kann und ganz klar in dieses Gespräch gehen, mit diesen Gefühlen auch wahrnehmen und nicht irgendwie abtun. Und als wir darüber gesprochen haben, dachte ich so, mach doch mal, frag doch mal den Kind, weil wir bei Fragen waren, frag doch mal den Kind, okay, ganz ehrlich, wenn du jetzt eine Lösung hättest, welche Lösung würdest du, also du darfst jetzt eine Lösung aussuchen, ausdenken, welche werden. Du kannst dir alles ausdenken, außer du kriegst ein Handy. Du denkst dir alle Lösungen aus, wie du es abdenken kannst, außer du kriegst ein Handy. Wie würdest du das Problem lösen, ohne dass du ein Handy kriegst? Weil dann geht bei dem Kind erstmal so Pling da oben dieses Gehirn auf und der Kopf auf und es denkt erstmal nach. Also, weil wir können auch nicht denken. Wenn ich sage, hey, denk bitte nicht an lila Kuh. Was wird wahrscheinlich in den meisten Köpfen passieren?

SPEAKER_00

Passiert.

SPEAKER_03

Ja, genau. Die lila Kuh kommt dann rein, ne? Oder sofort Milka. Das ist gutes Marketing übrigens. Das ist ein sehr gutes Marketing. Wie gesagt, lila Kuh, ich habe irgendwie hochguckt auf Schokolade. Aber ja wirklich im Gespräch bleiben. Mega, mega cool. Vielen, vielen Dank für die Frage. Nächstes Mal bringe ich eine mit.

SPEAKER_00

Ja, wir haben jetzt überlegt, ob wir gleich noch eine machen, aber es ist, glaube ich, ganz gut so. Nee.

SPEAKER_03

Nee, nächstes Mal bringe ich eine mit.

SPEAKER_00

Ich habe noch gesagt, ich wollte was zur Brille und Kurzsichtigkeit sagen, weil ich glaube, das passt auch heute nicht mehr rein.

SPEAKER_03

Brille und kurz. Ey, also auch da Brille und Kurzigkeit, das machen wir auf jeden Fall noch. Vielleicht können wir mal so ein extra, lass doch mal eine extra Folge machen mit Studien

Lösungen Mit Kindern Entwickeln

SPEAKER_03

unterhaltsam aufgearbeitet.

SPEAKER_00

Das wird aber trocken. Ah ja, ja.

SPEAKER_03

Wir lachen die ganze Zeit, das ist so trocken. Nee, auf gar keinen Fall. Studien unterhaltsam aufgearbeitet. Oder Mythos aufgedeckt. Irgendwie sowas, irgendwas Cooles, irgendwas Spannendes. Ich weiß, wenn ich irgendwie Podcasts höre und dann wird er so, ja, und dann der Evidenztwert und so, also so wissenschaftliche Sachen.

SPEAKER_00

Da sind wir alle raus.

SPEAKER_03

Dafür bin ich raus, wirklich, bin ich richtig raus.

SPEAKER_00

Dafür stehen wir doch aber auch hier gar nicht bei Handy, Herz und Hirn. Und Humor fehlt in unserer Auflistung.

SPEAKER_03

Handy, Herz und Humor, die vier H's. Liebe Viola, lass uns mal einen Schlussstrich hier ziehen.

SPEAKER_00

Thank you.

SPEAKER_03

Vielen Dank. Auf jeden Fall für diese spannende Frage. Sehr unterhaltsam, sehr viele Erkenntnisse wieder gehabt. Und ich freue mich auf eine.

SPEAKER_00

Du wirst es jetzt nicht spoilern, oder?

SPEAKER_03

Ein bisschen. Ich freue mich auf eine sehr kontroverse Folge, wenn wir sie aufnehmen. Smartphone erst ab 18. Wenn sie kommt. Ich würde gerne noch ein bisschen länger mit dir zusammenarbeiten, deswegen bin ich mir nicht sicher, ob ich sie machen möchte. Nein, natürlich nicht. Ich bin da vollkommen offen.

SPEAKER_01

Das halten wir aus.

SPEAKER_03

Wir sind stabil. Wir sind stabil im Leben. So. Jule, ich wünsche dir eine wunderschöne Restzeit, was auch immer du gleich machen musst. Viel Spaß beim Sport. Viel Spaß beim Spordeln. Ich mache auch zehn Kniebeugen und zehn Liegestütze.

Ausblick, Humor Und Verabschiedung

SPEAKER_00

Ist gut.

SPEAKER_03

Bis zum nächsten Mal. Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Reise des Lebens weiterhin und freue mich, wenn ihr weiter zuhört.

SPEAKER_00

Bis zum nächsten Mal.

SPEAKER_03

Bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao.