Handy, Herz & Hirn - für stressfreie Mediennutzung in der Familie

#17 Viola sag mal, ab welchem Alter sollten Kinder ein Handy bekommen?

Steven Pfeiffer und Viola Hoffmann Season 1 Episode 17

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Wir beantworten die Elternfrage, ab wann ein Kind ein Smartphone bekommen sollte, und warum eine reine Alterszahl selten die ganze Wahrheit ist. Wir zeigen, welche Erwachsenenthemen und echten Risiken über ein Smartphone plötzlich erreichbar werden und was bewusste Begleitung im Alltag konkret bedeutet.

 
• die Frage aus der Community: "Ab wann sollte ein Kind ein Smartphone bekommen?
• „ab 18“ aus entwicklungspsychologischer Sicht 😳
• unbewusste Risiken durch TikTok wie Gewalt- und Kriegsvideos 
• suchtähnliche Nutzungsmuster durch Smartphone und Social Media 
• Drogenhandel über Snapchat und teils Instagram als reales Problem 
• Online-Games, In-App-Käufe und Kostenfallen für Kinder 
• problematische Profile und Inhalte rund um Waffen 
• pädokriminelle Täter als zentrales Online-Risiko 
• offline schützen wir konsequent, online müssen wir gezielt vorbereiten 
Mach’s dir jetzt bequem und lass dich inspirieren. 


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Steven:

Viola:


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Liebe Grüße,

Steven und Viola

Welcome And Podcast Mission

SPEAKER_02

Weniger Stress und mehr Leichtigkeit im Umgang mit den digitalen Medien. Das wünschen sich so viele Eltern. Aber wie klappt das eigentlich im vollen Familienalltag und was gibt es da alles zu beachten? Genau darum geht es hier bei uns im Podcast Handy, Herz und Hirn. Deine beiden Experten im Gespräch. Ich bin Viola Hoffmann, Gründerin von Gesund Digital Aufwachsen.

SPEAKER_00

Und ich bin Steven Pfeiffer, Gründer des Bildungsunternehmens im Hopstalau. Jeden Donnerstag bekommst du hier eine neue Folge rund um die Welt der digitalen Medien. Wir bieten dir unser fundiertes Hintergrundwissen, erzählen aus unserem Arbeitsalltag mit Eltern und Kindern und teilen praktische Tipps für mehr Leichtigkeit, Klarheit und Freude im Umgang mit Bildschirmmedien. Ganz nach dem Motto: bewusst begleiten statt verbieten.

SPEAKER_02

Und das alles ganz authentisch und mit einer Prise Humor. Aus unserem Alltag, für deinen Alltag und für eine gesunde Zukunft unserer Kinder. Mach's dir jetzt bequem und lass dich inspirieren.

A Listener Asks The Smartphone Age

SPEAKER_01

Hallo, Viola, eine weitere Folge. Ich freue mich, dass du wieder da bist. Auf jeden Fall. Hallo an alle Zuhörenden da draußen. Heute geht es um ein ganz besonderes Thema, weil ich habe eine Frage bekommen.

SPEAKER_02

Du hast eine Frage bekommen.

SPEAKER_01

Ja, und diese Frage würde ich gerne an dich weitergeben, liebe Viola. Denn aus meiner Community kam die Frage, und ich dachte, okay, soll ich jetzt kurz beantworten? Eigentlich brauche ich eine Sprachnachricht. Und dann dachte ich mir, nö, wir nehmen es als Folge auf und ich schicke einfach den Link zur Folge raus. Es macht es wirklich einfacher. And the antwort ist sehr viel fundierter, um umfangreicher, weil du hast ja genauso viel an ich. Und jetzt from two sides. Und zwar die Frage lautete Ab wann my kind ein Smartphone bekommen? Ab wann darf mein Kind ein Smartphone bekommen? Ich muss jetzt nachgucken, wie der genauen Wortlaut ist, aber so ab wann soll mein Kind ein Smartphone bekommen?

The Provocative Answer: 18 Years

SPEAKER_02

Aha, das passt gut zu einer Folge, die wir kürzlich aufgenommen haben. Ich weiß nicht mehr, welches Folge es war, aber da habe ich in der Folge dann gesagt, aus einem anderen Zusammenhang erinnere ich mich jetzt, habe ich gesagt, ich finde, Kinder sollten erst ab 18 ein Smartphone haben. Und weißt du noch deine Reaktion, du sie, was?

SPEAKER_01

Er hat mich leicht aus dem Konzept gebracht, als du es gesagt hast. Und ich glaube, die Frage war wirklich, ab welchem Alter. Ich glaube, es ging wirklich in der Frage ums Alter, wenn du jetzt sogar das Alter wiederholst. Ab 18, sagst du also interessant.

Adult-Only Parallels That Clarify Risk

SPEAKER_02

Also, jetzt, Moment, bevor alle ausrasten, let me explain. Und zwar aus entwicklungspsychologischer Sicht würde ich sagen, oder sage ich ab 18, und ich kann es auch begründen. Und ich sage auch gleich noch ein anderes Alter, aber jetzt schauen wir uns das mal an. Und zwar gibt es so ein paar Beispiele. Also, ab wann haben Jugendliche Zugang zu Bordellen, zum Beispiel?

SPEAKER_01

Ich weiß nicht, was ein Bordell ist. Das habe ich noch nie von gehört. Was ist das? Was macht man da? Die Antwort ist aber wahrscheinlich 18.

SPEAKER_02

18, genau. Was ist mit so Hardcore-Horrorfilmen? Wie sieht es da aus?

SPEAKER_01

Auch 18?

SPEAKER_02

Auch 18. Wie ist es mit hartem Alkohol und anderen Drogen?

SPEAKER_01

Also kommt darauf an, was du unter Drogen verstehst. Zucker ist auch eine Droge, kriegen sie schon als Babys.

SPEAKER_02

Haben wir mal bei den harter Alkohol?

SPEAKER_01

Also ich glaube, das meinst du nicht, auch 18. Also wenn wir wirklich von hochprozentig reden, ist es 18.

SPEAKER_02

Ja. Wie sieht es aus mit einer Spielhalle Casino?

SPEAKER_00

18.

SPEAKER_02

18. Wie sieht es aus mit Schusswaffen zum Beispiel?

SPEAKER_01

Dürfen wir in Deutschland überhaupt besitzen?

SPEAKER_02

Du hast jetzt mal dahingestellt, du kannst im Schützenverein oder so.

SPEAKER_01

Ja, okay, Waffenschein, ja, ja, okay.

Real Online Dangers Parents Miss

SPEAKER_02

Waffenschein machen. Bin ich gerade nicht ganz sicher, ob das tatsächlich auch jünger geht, aber auf jeden Fall auch nicht mit zehn. Also ich könnte noch ein bisschen so weitermachen, aber wir lassen es mal dabei und all diese. You get what I'm saying. Also, wenn wir, ne, ich habe nach Bordellen gefragt. Natürlich, sobald du ein Smartphone in den Händen hältst, hast du potenziell Zugang zu pornografischen Inhalten, auch zu hardcore-pornografischen Inhalten, haben wir auch schon ein bisschen drüber gesprochen hier. Ich habe nach Horrorfilmen gefragt, was ist mit den, was jetzt, was ist mit krassen Kriegsszenen, die Kinder auf TikTok ausgespielt kriegen, habe ich selber schon mit Kindern gesprochen drüber, ja, wie schwere Verletzungen, Hinrichtungen, Menschen werden irgendwie erschossen, Enthauptungen, etc. pp. Sowas kriegen Kids ausgespielt auf TikTok. Und das ist vielen, glaube ich, vielen Eltern und Erwachsenen überhaupt gar nicht bewusst, warum habe ich Alkohol und Drogen genommen, ja. Weil dieser Umgang mit dem Smartphone einfach auch ein suchtartiges Verhalten hervorrufen kann. Außerdem wird oder gibt es einfach einen riesen Drogenmarkt über Snapchat zum Beispiel, ja. Da werden und auch über Instagram teilweise, das wird benutzt, auch um Drogen zu verticken, auch an Jugendliche.

SPEAKER_01

Gibt es eine ganz große Netflix-Serie übrigens.

SPEAKER_02

Ja, da gibt es eine große Netflix-Serie. Warum habe ich Casino genommen? Ja, weil es einfach Online-Games, die sind hochgradig süchtig machend und teilweise eben auch so, dass In-App-Käufe dann da möglich sind, wo Kids auch den Überblick verlieren, wie viel Geld habe ich jetzt da von der Kreditkarte meiner Eltern gerade benutzt, im schlimmsten Fall. Dann, was habe ich noch gesagt? Schusswaffen ist was, was tatsächlich auch über die sozialen Netzwerke ganz oft auftaucht. Ich weiß nicht, ob du schon solche Profile gesehen hast. Mir ist tatsächlich schon mal so jemand gefolgt, dann plötzlich, wo ich dann aufs Profil gegangen bin und dachte, uh, es ist alles voll mit Schusswaffen.

SPEAKER_01

Ich bin sehr froh, dass die Zeit gar nicht so viel in Social Media drin bin, sondern wirklich, weil ich keine Zeit habe dafür tatsächlich.

Offline Protection Versus Online Reality

SPEAKER_02

Es gibt so Phasen, wo manchmal so eine Welle immer wieder jeden Tag kommen, irgendwelche solche komischen Profile oder Anfragen und manchmal dann wieder nicht. Aber das ist so, und dann nochmal ein Stück weiter gedacht, ist es einfach auch einer der größten Risiken, online dem Kinder ausgesetzt sind, sind einfach auch pädokriminelle Straftäter. Also wann wollen wir das für unsere Kinder? Never. Und wir schützen sie ja im offline-Bereich da auch, dass wir die darauf vorbereiten, mit wem darf ich mitgehen, mit wem nicht und so weiter und so weiter. Aber online tun wir das nicht ganz häufig, weil viele Erwachsene sich.