Handy, Herz & Hirn - für stressfreie Mediennutzung in der Familie

#13.1 Bonusfolge - Instagram Live, Mediensucht & Gewinnspiel

Steven Pfeiffer und Viola Hoffmann

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 57:01

Send us Fan Mail

Wir ziehen ein ehrliches Zwischenfazit zu unserem Podcast und landen schnell bei einer Frage, die viele Familien gerade umtreibt: Woran erkennen wir Mediensucht und wie schützen wir Kinder, bevor digitaler Stress den Alltag übernimmt. Wir teilen konkrete Warnzeichen, ordnen Social Media und WhatsApp Risiken ein und erklären, warum Begleitung und Vorbild wichtiger sind als Schnellschüsse. 
• Live-Podcast über Instagram und Austausch mit der Community 
• Blick hinter die Kulissen: Aufwand, Rollenaufteilung und warum Content mehr Arbeit ist als viele denken 
• Social Media Sucht als aktuelles Medienthema und warum Erwachsene mitbetroffen sind 
• WhatsApp-Kanäle und Kinderprofile: unterschätzte Sichtbarkeit und fehlendes Risikobewusstsein 
• Digitaler Stress durch asynchrone Kommunikation, Erwartungsdruck und permanente Erreichbarkeit 
• Unterschied zwischen suchtartigem Verhalten, Mediensucht nach ICD-11 und Medienschädigung 
• Fünf Indizien für problematische Nutzung: mehr Zeit, Schlaf kippt, starke Gereiztheit, Heimlichkeit, sozialer Rückzug 
• Altersgrenzen ab 13 als Datenschutzthema und nicht als Inhaltsfreigabe 
• Klassenchat auf WhatsApp: Sicherheitsfragen und aktuelle Entwicklungen rund um Verschlüsselung 
Hört euch den Podcast an, lasst uns eine Fünf-Sterne-Bewertung da. Teilt den Podcast in eurer Story, im Status, in euren Netzwerken, schickt es an Freunde, wie auch immer, teilt das. Wenn ihr dies tut, wenn ihr teilt, dann markiert uns Handy, Herz und Hirn, den Kanal oder uns beide. Oder wenn es nicht über Instagram ist, dann schickt uns einen Screenshot. Die Teilnahme ist bis zum 21. April.


Wir verlosen: 
👉3x den Online Kurs:
“Das erste eigene Smartphone - so begleitest du dein Kind sicher und Bewusst”
(Wert á 49€)
Von Steven @imhopserlauf

👉3x den Workshop:
”Smartphone Beziehungs-Check - Benutzt du dein Smartphone, oder benutzt es dich?”
(Wert á 69€)
von Viola @viola_hoffmann_

SO MACHST DU MIT:
1. Den Podcast "HANDY, HERZ & HIRN" auf deiner Lieblingsplattform hören🎧
2. Deine (5-Sterne)Bewertung da lassen ⭐️ ⭐️ ⭐

Folge uns gern auf Instagram unter @Handy, Herz und Hirn und schreibe uns deine Fragen und Themenwünsche als Nachricht oder du erreichst uns natürlich auch per E-Mail unter: handy.herz.hirn@viola-hoffmann.de

Hier kommst du zu unseren einzelnen Internet Auftritten: 

Steven:

Viola:


Wir freuen uns über deine Nachricht und dein Feedback! ☺️

Liebe Grüße,

Steven und Viola

Willkommen Und Podcast Versprechen

SPEAKER_01

Weniger Stress und mehr Leichtigkeit im Umgang mit den digitalen Medien. Das wünschen sich so viele Eltern. Aber wie klappt das eigentlich im vollen Familienalltag und was gibt es da alles zu beachten? Genau darum geht's hier bei uns im Podcast Handy, Herz und Hirn. Deine beiden Experten im Gespräch. Ich bin Viola Hoffmann, Gründerin von Gesund Digital Aufwachsen.

SPEAKER_03

Und ich bin Steven Pfeiffer, Gründer des Bildungsunternehmens im Hopsterlauf. Jeden Donnerstag bekommst du hier eine neue Folge rund um die Welt der digitalen Medien. Wir bieten dir unser fundiertes Hintergrundwissen, erzählen aus unserem Arbeitsalltag mit Eltern und Kindern und teilen praktische Tipps für mehr Leichtigkeit, Klarheit und Freude im Umgang mit Bildschirmmedien. Ganz nach dem Motto: bewusst begleiten statt verbieten.

SPEAKER_01

Und das alles ganz authentisch und mit einer Prise Humor. Aus unserem Alltag, für deinen Alltag und für eine gesunde Zukunft unserer Kinder. Mach's dir jetzt bequem und lass dich inspirieren.

Live Auf Instagram Als Bonusfolge

SPEAKER_03

Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Handy, Herz und Höhen. Schön, dass du wieder da bist, Viola. Heute ein bisschen anders. Wieso ist heute ein bisschen anders?

SPEAKER_01

Heute ist ein bisschen anders. Heute nehmen wir einen Podcast live auf über Instagram. Wir sind live auf Instagram und wir nehmen einen Podcast auf, welcher als Bonusfolge dann morgen rauskommt, oder?

SPEAKER_03

Oh, cool. Ich bin gespannt. Worüber wollen wir heute reden? Was sind so Themen, die aktuell sind, was so in der Community gerade in deiner, in meiner umhergeht? Erzähl doch mal, worum geht's heute?

SPEAKER_01

Also, ich möchte erstmal mit dir, mit euch sprechen über einen Podcast überhaupt. Wir haben ja viel inhaltlich besprochen schon oder da geht es ja viel drum, aber auch jetzt machen wir seit Februar, es sind jetzt ein, zwei Monate.

SPEAKER_03

Ja, zwei, zwei Monate. Wir sind im dritten Monat. Im dritten Monat sind wir so.

SPEAKER_01

Wir sind im dritten Podcast Monat, dass der Podcast raus ist. Wir haben das ja schon länger vorbereitet und so weiter, aber dass wir nochmal schon mal so ein kleines Resümee ziehen, wie es bisher war. Und dann, was gerade so groß die Themen sind, was ich wahrnehme, ist ich glaube, das Thema Mediensucht, vor allen Dingen Social Media Sucht, ist im Moment sehr präsent, auch medial sehr präsent.

SPEAKER_03

Da kam doch letzte Woche eine Folge zum Social Media Verbot raus, oder?

SPEAKER_01

Da kam die Social Media und wir haben eine, die jetzt morgen, also am 9. Raus kommt eine, die richtig, wo wir um das Social Media Suchturteil in den USA sprechen. Sehr detailliert. Bahnbrechend. Ja, bahnbrechend. Ich bin sehr gespannt. Sehr coole Folge. Ja, ich glaube, das ist gerade sehr medial, sehr präsent, ne? Vielmehr.

SPEAKER_03

Die psychische Belastung von Kindern durch das Smartphone und Social Media, ja, definitiv. Darüber habe ich gestern tatsächlich ein Call gehalten. Ich begleite ja auch noch die Auszubildenden in der Inducent-Ausbildung bei Stark auch ohne Muckis, eine Coaching-Ausbildung. Und da war genau das Thema Mediensucht und es war spannend, wie die Auszubildenden das auch wahrgenommen haben. Also gar nicht so nur bei den Kindern, sondern auch viel auf die Erwachsenen bezogen. Und deshalb finde ich mal sehr spannend, was jetzt so deine Meinung dazu ist. Weil ich habe mich ganz klar abgegrenzt, ich werde keine Diagnose erstellen und sage, das ist eine Mediensucht, denn disclaimer, ich bin kein Psychologe und ich bin Diagnostiziere auch einfach nicht. Ich kann sowas begleiten, du wahrscheinlich auch. Aber eine Frage ist mir dann wirklich stecken geblieben, und zwar, woran erkennt man denn eigentlich eine Mediensucht? Also wirklich, so wann spricht man denn wirklich von einer Sucht? Also einer Mediensucht? Also, wie mache ich das mal Medien allgemein, würde ich sagen?

SPEAKER_01

Ich will kurz sagen, da sprechen wir, ich antworte da gleich drauf, aber ich möchte für alle Zuschauer und Zuhörer, Zuhörerinnen noch kurz sagen, dass wir auch noch ein Announcement haben heute. Also es lohnt sich, hier dran zu bleiben.

SPEAKER_03

Warte mal, könnte es sein, dass irgendwas da passiert, dass es etwas umsonst geht oder etwas Kostenloses?

SPEAKER_01

Ja, ja, ja. Wir haben noch eine kleine Ankündigung. Also bleibt unbedingt dran bis zum Ende oder schaut euch die Aufzeichnung bis zum Ende an oder hört euch die Folge bis zum Ende an. Es lohnt sich auf jeden Fall. Und wenn hier live jetzt Fragen reinkommen sollten oder entstehen sollten, bitte immer reinschreiben in den Chat.

SPEAKER_03

Ja, genau, können wir machen. Was interessiert euch? Weil da sind ein paar Zuschauer da. Was interessiert denn eigentlich gerade die lieben Leute, die hier da so sitzen und uns zugucken?

SPEAKER_01

Ja, das ist ja das Schöne, dass wir hier auch, wenn wir live sind, auch direkt reagieren können. Anders als wenn wir einen Podcast aufnehmen, dann können wir nicht direkt reagieren.

SPEAKER_03

Aber auch da reagieren wir natürlich immer auf Mails, ne? Muss man auch ganz klar zusagen. Wenn uns geschrieben wird, antworten wir natürlich auch so innerhalb von 24 Stunden, 48. Kommt drauf an, wann wir es sehen, wie busy wir sind. Nein, wir antworten natürlich immer auf die Mails natürlich. Oder Kommentare und Nachrichten. Ich wollte aber noch was sagen. Und zwar, du hast gesagt, hört euch die Folge an. Es wird nicht nur bei der neuen Folge sein, sondern ich glaube, wir werden es auf jede Folge raufpacken. Egal welche Folge ihr hört, am Ende wird dann diese Ankündigung, die wir am Ende dieses Lives machen, natürlich mit am Start sein. Und ich glaube, das lohnt sich tatsächlich wirklich.

SPEAKER_01

Ja, das lohnt sich.

Podcast Alltag Aufwand Und Rollen

SPEAKER_03

Also das lohnt sich richtig doll.

SPEAKER_01

Also, bevor wir inhaltlich einsteigen, habe ich noch eine Frage an dich, Steven. Wie geht's dir mit dem Podcast? Wir haben jetzt schon fleißig seit. Ende, ne, Mitte, Sommer letztes Jahr, glaube ich.

SPEAKER_03

War es um die Sommer letztes Jahr? Ja, da kam die Idee. Haben wir da wirklich schon angefangen aufzunehmen?

SPEAKER_01

Ich glaube, so im Herbst haben wir angefangen zu recorden, dann im 25.

SPEAKER_03

Ja. Wie geht's mir mit dem Podcast? Gut, tatsächlich. Jetzt muss ich aber auch ehrlich sein, weil manchmal habe ich auch das Gefühl, man sagt, ja, erstmal, ich wollte nie einen Podcast machen. Auch ganz klar sagen, ich wollte nie einen Podcast machen. Und dann kommt die liebe Viola, da kommst du und sagst halt, hast du nicht Lust, einen Podcast zu machen? Und so, ah ja, komm, unsere Gespräche aufzeichnen, ist ja gar nicht so viel Arbeit. Ist doch ganz schön viel Arbeit, muss ich sagen. Vor allen Dingen der Staat. Und wenn ich daran denke, ja, ich mach mal kurz einen Schwenker, weil ich höre ja auch irgendwie Kinder, die sagen, ja, ich will YouTuber werden und so. Und dann habe ich auf der einen Seite manchmal auch Eltern, die sagen, oh, davon kannst du nicht leben. Doch, kann man. Definitiv kann man das. Aber ich glaube, die meisten Kinder unterschätzen echt, wie viel Aufwand das ist. So eine Videos zu produzieren. So, okay, wir machen ja, wir nehmen uns auf, ne, unsere Gespräche und laden die dann hoch. Ungeschnitten oder so, ne? Aber selbst das ist noch ein Aufwand. Also nicht sich nochmal hinsetzt, okay, hey, wie soll der Titel heißen? Wie mache ich die Beschreibung? Okay, jetzt müssen wir den Podcast ja irgendwie noch so ein bisschen bewerben. Da kommen ja noch wirklich pro Folge immer so eine Stunde, zwei Stunden Arbeit hinzu. Und wir sind zwei Personen, wir teilen uns das ja auf. Also ich bin so derjenige, der die ganzen Techniksachen macht und du bist ja diejenige, die dann wirklich eher so den Außenauftritt in Richtung Social Media macht. Und deshalb, wenn Kinder YouTuber werden wollen, lasst sie doch machen. Also nicht lasst sie doch machen, sondern, oh Gott, ich will sie zurücknehmen. Ich will sie lasst sie dann zurücknehmen. Lasst sie nicht machen, begleitet sie. Begleitet sie. Also setzt euch da hin und meinetwegen ermutigt es, klärt über die Risiken auf. Also das, was wir eh im Podcast die ganze Zeit besprechen, dieses Begleiten, Aufklären. Und das kann man wunderbar auch machen. Also das nennt sie Medienbildung in den Schulen übrigens. Das kann man auch zu Hause machen. Wirklich einfach mal ein bisschen.

SPEAKER_01

Ja, und vielleicht nicht gleich einen YouTube-Kanal öffentlich erstellen.

SPEAKER_03

Natürlich nicht. Oh, da kommen so viele Themen gerade hoch. Kommt. Ich hab, ja, also mir geht es gut mit dem Podcast. Lass mal ganz kurz abschließen, wie geht es dir mit dem Podcast? Weil dann sprudelt es schon wieder, ne? Ja, genau, und das ist das Schöne.

SPEAKER_01

Das ist wirklich das Schöne und das ist, was ich auch sehr schätze und sehr genieße, dass es einfach immer, wenn wir ins Gespräch gehen, dann sprudeln die Idee. Also wir haben manchmal auch so den Effekt, dass wir dann da sitzen und sagen, oh, worüber soll man denn heute sprechen? Und dann geht irgendwie die Aufzeichnung an und auf einmal kommen Sachen und dann entsteht so eine richtig coole Folge. Und diese Leichtigkeit gefällt mir sehr gut. Dass wir jetzt nicht auch noch zusätzlich uns irgendwie tagelang hinsetzen und Skripten und machen und tun, dass wir uns hier da noch den Kopf zerbrechen. Und das ist auch was, was ich für mich gemerkt habe, auch so in der letzten Zeit, dass einfach dadurch, dass ich das jetzt einfach auch schon ein paar Jahre mache, dass da so eine Leichtigkeit für mich persönlich eingetreten ist, wo ich einfach mit Leichtigkeit auch über Themen sprechen kann und mich auch nicht mehr großartig darauf vorbereiten muss. Das ist für mich persönlich immer schon so ein schöner Moment, das zu bemerken. Und also dass ich einfach viel aus dem Ärmel schütteln kann, aus dem FF holen kann. Und ja, das war schon auch jetzt so ein schöner Prozess. Und auch jetzt, wo ich heute nochmal Beiträge vorbereitet habe für heute Abend und morgen, habe ich nochmal gemerkt, wie ich unseren Podcast Titel liebe. Und wir haben, ja, wir haben da auch so eine kleine Schräge gebortene, dass wir diesen Titel hatten. Und jetzt hatte ich da nochmal einfach viel geschrieben und Beiträge konzipiert und dann hat man das ständig, Handy, Herz und Hirn, Handy, Herz und Hirn und so. Und da habe ich gemerkt, da bin ich richtig froh drüber jetzt. Und da bin ich auch froh, dass wir uns da ein bisschen Zeit gelassen haben, mit dem Baby einen Namen zu geben.

SPEAKER_03

Ja, aber genau darum geht es ja. Handy, da gehört nicht nur ein Handy dazu, das ist auch ein Herz und ein Gehirn. Also wirklich so die kognitive Ebene und halt auch die emotionale Ebene.

SPEAKER_01

Weil wir so mit dem Herzen da dabei sind, glaube ich auch, ne? Also es ist ja auch für uns nochmal so wirklich eine Herzensangelegenheit auch das Thema.

SPEAKER_03

Ja, und was daraus schon entstanden ist, ne? Also darf man ja sogar gar nicht öffentlich sagen, ist ja nur eine Idee, aber trotzdem, die Möglichkeiten, die daraus wirklich entstehen. Also, ist schon krass. Ich saß neulich in einem Etablissement für Erwachsene. Nein, keine nackte Haut, alles gut.

SPEAKER_00

Alles more.

SPEAKER_03

Ja, ja. Nein, aber in, Mann, ich wohne in Berlin, ist mal so eine Eckkneipe. So eine Eckkneipe. Achso. Erwachsene. Was du schon wieder denkst, war Erwachsenen-Etablissement.

SPEAKER_01

Wenn du so kryptisch redest in einem Etablissement, Erwachsenen.

Kinder Als Influencer Auf WhatsApp

SPEAKER_03

So richtigen Berliner Urkneipe. Wir haben den alten Bekannten besucht. Auf jeden Fall kommt aber dann ein Freund rein und erzählt halt so, ey, ich habe nämlich deinen Podcast gehört. Du machst jetzt Podcast, ich suche, wo ich es null erwartet hätte. Null. Und da hau da raus, ja, ich würde dein Podcast. Ich fand's voll spannend, so die erste Folge und ich sage so, krass. Also so aus irgendwelchen Ecken, ne, das ist so, wow, wie spannend ist das denn bitte? Ja, da wollte ich gar nicht hin, weil die Themen, die sprudeln. Ich habe einen Beitrag bei dir gesehen in deiner Story, wo wir gerade von Mediensucht sprechen. Von Jonas. Mit einer Sache, die die meisten gar nicht auf den Schön haben, die nächste Generation der Influencerinnen. Das sind halt wirklich irgendwelche Elfjährigen auf WhatsApp-Kanälen. Und ich hab das auch komplett unterschätzt. Also ich hab in der Schule, ja, in den Kursen, sagt er, ja, da gibt's auch so einige, die WhatsApp-Kanäle machen und so. Ich dachte, WhatsApp-Yep, was ist denn der große Deal? Und dann habe ich mir da reingefunden und sagte, holy moly, das ist ja doch ganz schön krass. Und dann in seinem Video sagt er halt, ey, wenn du da irgendwie reingehst und damit Kanäle durchscrollst, dann kriegst du immer Vorschläge von verschiedenen Leuten. Und er meinte, ey, da ist mindestens immer ein Kind mit dabei. Ja, oder ein junges Mädchen. So hat das, glaube ich, ausgedrückt. Das kann doch nicht sein. Das kann doch nicht sein, dass mir irgendwelche Kinder in WhatsApp-Kanälen vorgeschlagen werden. Und dann scroll ich da runter. Und dann war da wirklich ein junges Mädel, was mir als WhatsApp-Kanal vorgeschlagen wurde. Ich hätte mir ein bisschen angeguckt, weil ich wirklich gemacht habe.

SPEAKER_01

Ja, und das hast du doch, du hast es doch selber erlebt. Auch du hast doch schon mal, hast du nicht aus Snapchat.

SPEAKER_03

Oh, ja, gruselig, ne? Gruselig, angelegt, ne?

SPEAKER_01

Haben wir auch schon mal gemacht.

SPEAKER_03

Ja, dieses Rabbit-Hole.

SPEAKER_01

Also, ne, du kannst ja nochmal kurz sagen, das habe ich neulich in einem Vortrag auch kurz angesprochen, deine Erfahrung. Das ist wirklich heftig auch, finde ich.

SPEAKER_03

Ja, ja, aber das ist so krass, weil, und jetzt kommen wir wieder bei dem Begleiten, da war eine Mutter mit dabei. Da war eine Mutter mit auf diesem Kanal mit dabei. Ja, weil ich mir auch dachte, krass. Also ich habe es, es war sehr schnell der Beurteilung, muss ich jetzt auch ganz kurz sagen.

SPEAKER_01

Da war die Mutter mit dabei, mussten nochmal vorne anfangen, hier für unsere Zuhörer und zu sagen.

SPEAKER_03

Achso, okay. Also ich habe natürlich dann nachgeguckt, okay, die WhatsApp-Kanäle, weil mir gesagt wurde, bei jedem, bei jedem werden irgendwelche Kinder vorgeschlagen, wenn man da weiter durchscrollt bei den Kanälen. So. Und dann bin ich, da habe ich nachgeguckt und dann war das wirklich so. Mir wurde ein junges Mädchen vorgeschlagen zwischen 11 und 16. Ich tippe auf 11 bis 13, wahrscheinlich eher. Kann ich nicht sagen. Und da habe ich es wirklich angeguckt, so ein Video und dachte, krass. Da habe ich mal weiter die Videos von dir ein bisschen runtergescrollt, ne? Also in diesem Kanal kannst du ja weiter scrollen. Also ich könnte ganz wirklich weiter scrollen. Und da war auch die Mutter mit bei. In diesen Videos war auch die Mutter mit bei, mehrmals. Wo ich sage, okay, ja, ich war sehr schnell in Bewertung, aber auf der einen Seite dachte ich, okay, die Mutter ist mit bei, sie weiß davon, ob sie das gut oder schlecht finde, sei dahingestellt. Aber die Kommentarfunktionen waren ausgestellt. Also sie kann keine Kommentare kriegen. Ich habe jetzt nicht noch weiter nachguckt, ob ich die auch irgendwie privat schreiben könnte, weil das war mir dann wieder zu creepy. Wollte ich nicht. Aber da bin ich da immer so, krass, ja. Das ist, und das wissen die meisten Eltern gar nicht. Das muss gar nicht TikTok, Instagram, Snapchat sein. Ey, das geht auf WhatsApp auch mittlerweile.

SPEAKER_01

Und ich glaube auch da, auch wenn die Eltern dabei sind, jetzt wie du es gerade beschreibst, dass die Mutter mit bei ist, dass da einfach das Bewusstsein fehlt über die Konsequenzen. Das ist sehr oft bei Eltern einfach auch das Thema, dass sie dann denken, ach hey, cool, guck mal, was man alles machen kann. Aber das Bewusstsein für die Konsequenzen fehlt, ja, und das Risikobewusstsein an der Stelle einfach auch. Deswegen ist da, finde ich, auch manchmal, wie du sagst, sehr schnell in die Bewertung kommen, dass da den Eltern einfach manchmal gar kein Vorwurf zu machen ist, weil sie es gar nicht besser wissen. Und Nicht-Wissen schützt natürlich nicht davor, dass dann da irgendwas passiert, aber es ist einfach auch ein Fakt, ja. Und das zeigt einfach, wow, wir brauchen so viel Medienbildung immer noch auf allen Ebenen für auch für alle Erwachsenen und nicht nur die Elterngeneration, auch die Großelterngeneration braucht eine Medienbildung. Und das ist, was ich auch ganz oft erlebe, oder auch so Kinderinfluencer werden, wird ja ganz oft der Account von den Eltern oder von der Mutter gemanagt dann und so. Und ich bin mir manchmal, manchmal denke ich mir, sind sie sich dessen wirklich bewusst, was sie da tun, oder nehmen sie in Kauf, was passiert? Ja, weil ich, weil ich auch dann, wenn man manchmal bei so großen Kinder-Influenza-Accounts mal in die Kommentare guckt und so denke ich mir, uh, also wenn ich mir das als Mutter, die den Account managt, wirklich alles durchlese, schwierig, dann sollte ich doch schon wissen, dass das vielleicht nicht so cool ist, was ich da tue. Aber ja, ich denke mal, erstmal sind sich die Eltern da offensichtlich selber nicht bewusst und es ist wieder dieses Thema, was wir auch schon immer wieder im Podcast angesprochen haben, ist einfach, dass sie die Kinder, die die digitalen Medien anders nutzen als die Erwachsenen und die Erwachsenen einfach oder die Eltern dann auch oft von ihrer eigenen Nutzung ausgehen und denken, was soll schon Schlimmes passieren? Mir passiert ja auch nichts. Und das ist ja immer diese beiden Realitäten, die so nebeneinander bestehen und wir dann versuchen, da auch einen Perspektivenwechsel anzuregen mit dem, was wir.

SPEAKER_03

Ja, ich habe, wo du gerade von Realitäten sprichst, es gibt ein wunderschönes Kommentar gerade von Lichtbande. Menschen verlieren sich zwischen Realität und virtuell Leben immer online, aber immer weiter weg von sich selbst. Immer weiter weg von sich, zwischen Bildern, achso, Erwartungen und ständigem Vergleichen. Vergleichen. Das echte Verfühl verloren zurück ins Hier und Jetzt zum Spüren, zurück zu sich selbst.

SPEAKER_00

Ja.

Digitaler Stress Durch Nachrichten Druck

SPEAKER_03

Und auch da, es machen ja nicht nur Kinder, es machen ja auch die Eltern. Ja, also das ist wirklich. Ich sage auch immer, warum sollten sie Kinder denn jetzt besser machen als die Erwachsenen? Von wem soll uns denn lernen? Wenn wir als Erwachsene einfach mal jetzt jetzt richtige, ich spreche es nicht aus, weil sonst wären wir zensiert oder irgendwie gesperrt, keine Ahnung, irgendwas Vorbilder sind, in gewisser Hinsicht. Und auch da, wir machen es ja nicht bewusst. Es ist genauso wie mit über die Rote Ampel laufen. Also ich sehe, habe ich das Gefühl, in Berlin immer weniger Menschen, die über rote Ampeln laufen, wenn Kinder daneben stehen. Gefühlt. Heißt nicht, dass es stimmt. Aber trotzdem ist es schon krass, wie sehr wir der nächsten Generation irgendwie schaden. Ich habe vorhin in einer KI-Fortbildung ging es um KI und Nachhaltigkeit und so die Sustainable Goals, die wirklich so die Welt.

SPEAKER_02

Die Nachhaltigkeitsziele.

SPEAKER_03

Ja, die Nachhaltigkeitsziele. Ja, und dann wurde irgendwie gesagt, dass die jetzige Generation irgendwie alles dafür tut, dass die nächste Generation irgendwie nicht keinen Schaden zugefügt wird. So ungefähr ganz grob, kann ich jetzt nicht genau sagen. Aber wir tun ja gerade alles genau dafür, dass Kinder und Jugendliche, also die nächste Generation im medialen Kontext, ja, im gesunden, emotionalen, psychischen Entwicklung voll im Arsch ist. Also die Sachen, denen wir denen zur Verfügung stellen, Social Media, Smartphones, unbegleitet, Gaming. Also es ist schon nicht nachhaltig für die nächste Generation, würde ich sagen.

SPEAKER_01

Ja, und dennoch, das erlebe ich auch immer wieder in Gesprächen mit Jugendlichen, findet schon, also gerade bei denjenigen jungen Menschen, die schon mit diesen Medien aufgewachsen sind, auch mit den Inhalten aufgewachsen sind, findet, und ich glaube, es gibt so zwei oder mehrere, aber jetzt mal so zwei Hauptströme, jetzt die einen, die sagen, wie du eingangs gesagt hast, so, ich will Influencer werden, ich mache da, damit will ich jetzt Geld verdienen, ich will YouTuber werden und so weiter, dieses Thema so voll reingehen da, wird dir einfach das große Geld versprochen und das sehr präsent einfach auf den Plattformen.

SPEAKER_03

Weil gewisse Influencer damit werben, muss man auch gesagt werden.

SPEAKER_01

Genau, weil viele Influencer damit werben und es auch so aussehen lassen, als ob es total leicht ist und so und man ganz viel Geld damit verdienen kann, aber dass das halt oftmals einfach echt ganz schön viel Fake dahinter ist, ja, dass es unfassbar viel Arbeit ist und dass sie auch manchmal die ganzen Häuser, die sie so zeigen, in den. Oh. Hallo? Ich, ich, ich höre dich und sehe dich. Ich höre und seh dich. Ich höre dich und sehe dich.

SPEAKER_03

Ja, jetzt höre ich dich auch wieder. Okay.

SPEAKER_01

Und dass sie zum Beispiel auch oft in Häusern leben, die dann irgendwelche Airbnbs sind oder das angemietet ist nur für so ein Shooting und solche Sachen. Also es ist einfach ganz oft totaler Fake. Und damit werden aber Jugendliche einfach reingezogen und dann entstehen solche Bilder von Oh, es ist total easy peasy und ich will auch Influencer werden und so. Und die andere Gruppe, die ich so erlebe, auch in Gesprächen mit Jugendlichen, ist viele, die dann sagen, ich bin damit schon groß geworden oder ich sehe, was passiert und ich sehe, was bei meinen Freunden und was mit uns passiert und meine Kinder werden das nicht haben, mal zum Beispiel. Das passiert auch schon vielen, ja? Also dass sie dass sie schon realisieren, was die digitalen Medien da so machen und dann für ihre Kinder auch was anderes wollen.

SPEAKER_03

Ja, und das ist aber ja. Ja, ja, punkt. Außer Ende. Ich wollte gerade noch, ich wollte gerade noch irgendwie den Bogen schlagen zu den Medienkursen und ich hab mal einen Einstieg gemacht. Ich habe den Einstieg jetzt ein bisschen geändert in my Medienkursen, but ich hatte mal den Einstieg gemacht, wirklich um so ein Gesprächsthema toy, hol' doch, also this is a forstanding, sag mal and hold mal kurz den wichtigsten Gegenstand, den you heute mit dabei habt. Was glaubst du für Gegenstände sind gekommen? Sechste Klasse. Ideal Smartphone, was noch?

SPEAKER_01

Smartwatches?

SPEAKER_03

Nee, war damals noch nicht so präsent. Smartphone ist schon mal richtig, aber du bist überrascht, was noch für Gegenstände gekommen sind. Und mit welchen Erklärungen dazu.

SPEAKER_01

Wichtigste Gegenstand.

SPEAKER_03

Der für dich wichtigste Gegenstand, den du heute mit dabei hast.

SPEAKER_01

Den Sie absichtlich, also ohne den sie jetzt einfach so in ihrer Tasche haben.

SPEAKER_03

Ja, genau.

SPEAKER_01

Ein Tablet haben sie wahrscheinlich dann auch nicht dabei.

SPEAKER_03

Nein.

SPEAKER_01

Ich weiß nicht, sag ich.

SPEAKER_03

Okay, aber krass, wie verkaufst du es? Es sind eine Wasserflasche. Ich begründe auch gleich. Ich begründe alle gegenständige, also Smartphone, Wasserflasche, Schlüssel, ich glaube so Federtaschen waren manchmal mit dabei. Also die wichtigsten drei waren wirklich Schlüssel, Smartphone und Wasserflasche. So, Schlüssel, ey, damit ich an mein Fahrrad komme und mich mobil bin oder zu Hause reinkomme, weil meine Eltern nicht da sind.

SPEAKER_02

So.

SPEAKER_03

Dann kam die Wasserflasche, ja, weil ey, ohne Wasser ja voll schädlich, ne? Man muss ja auch immer hydriert bleiben. So, und jetzt beim Smartphone kamen folgende Begründungen. Damit ich mit meiner Familie, also meinen Eltern, in Verbindung bleiben kann und anrufen kann, wenn eine Stunde ausfällt oder was auch immer ich früher rauskomme oder ich Probleme habe. Oder damit ich mit Freunden schreiben kann nach der Schule. Oder damit ich mit meinen Freunden spielen kann. Oder dass ich, falls ich mich verlaufe, den Weg nach Hause finde. Wo ich dachte, kaufe ich nicht so wirklich ab die Begründung, aber okay. Habe ich natürlich nicht gesagt. Aber egal. Ja, das waren so die Begründungen und alle drei dieser Begründungen sind, um in Verbindung zu bleiben. Und ich würde es gerne diesen Bogen auch ziehen, weil ich hab's jetzt nicht gemacht, aber ich kenne in meinem Freundeskreis aus der Schule, die sind nach Hause gegangen und haben sich dann ans Telefon gehangen und haben erstmal noch mit der besten Freundin und mit dem besten Kumpel telefoniert. Ihr habt euch doch gerade erst gesehen.

SPEAKER_01

Aber in der Schule hat man nicht so viel Zeit gehabt, alles zu besprechen, was man besprechen muss.

SPEAKER_03

Richtig. Aber auch einfach damals um diese Gedanken. Und heute geht es ja noch viel, viel schneller.

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_03

Also du brauchst jetzt nicht noch irgendwie zu Hause und zum festen Ort, vielleicht damals noch mit so einer Schnur, ne? Oder gab es schon kabellose Telefone bei Ihnen?

SPEAKER_01

Ja, gab es. Also ich kann mich an die Schnüre und Wählscheibe und so in klassischen Wir haben uns Faxe geschickt. Gott, Gott rein, ja, das kenne ich auch noch.

SPEAKER_03

Ah, ja, ja, ja, ja, die Faxgeräte, krass, die kenne ich auch noch.

SPEAKER_01

Das kenne ich auch noch, dass wir uns Faxe geschickt haben. Also, ja, ich habe tatsächlich neulich drüber nachgedacht, wir hatten diese grünen, diese moosgrünen, so ein moosgrünes Telefon mit Wälsch.

SPEAKER_03

Das waren aber nicht von Bosch oder so, oder das ist jetzt Bosch noch was mit dem Grün. Ja, aber es hatte ja auch nicht diese Auswahl oder diese Vielfalt von damals.

SPEAKER_01

Und dann gab es irgendwann diese, da gab es so wirklich so einen riesen, so ein Backstein gab es mal. Von der Telekom hat man das gemietet dann, so ein kabelloses hatten wir zu Hause. Und mein Vater hatte ein Autotelefon schon. Er hatte einen Geschäftswagen und dann war in der Armlehne vorne, zwischen Fahrer und Beifahrer, war dieses so ein Schnurrtelefon, das war wie so ein Riesenteil dann so. Und der ganze Kofferraum hinten dann voll mit irgendwie der Technik, kann ich mich noch erinnern. Also ich weiß noch, wenn meine Mutter gesagt hat: Jetzt rufen wir mal den Papa an und fragen, ob der zum Abendessen pücklich kommt. Und wenn du ihn im Büro nicht mehr erreichst, dann ruf mal auf dem Autotelefon an. An den Satz kann ich mich noch erinnern. Also ja, dieses, ich kenne das auch mit Freunden dann noch, dass man, dass man schnell telefonieren muss stundenlang, aber ich glaube, das ist was anderes gewesen, weil es auch entschleunigt war und man hat sich ja wirklich aufeinander fokussiert. Und ich habe auch dieses, ich hätte tatsächlich einen Freund in Berlin dann. Nein, es war nicht der jüngste Insel. Man hat sich dann so kennengenannten, Briefe geschrieben nach Berlin, du warst es nicht. Und dann stundenlang telefoniert und so. Und da ist aber nicht mehr, also da gibt es ja sonst keine Ablenkung, weißt du, wenn du jetzt dann ein Smartphone an. Ein Smartphone ist ja kein Telefon letztlich. Ein Smartphone ist ein Taschencomputer, mit dem man auch telefonieren kann.

SPEAKER_03

Ja, und jetzt komme ich aber zu einer Sache. Früher gab es synchrone Kommunikation. Also gibt es heute immer noch synchron und asynchrone Kommunikation. Die synchrone Kommunikation ist ja wirklich das, was wir gerade machen. Synchron. Du siehst mich, du kannst sofort darauf reagieren. Selbst im Chat ist das eine synchrone Kommunikation. Im Nahen Sinne. So, wenn wir jetzt aber über, wenn wir über WhatsApp sprechen, also nicht über Sprachnachrichten hin und her schicken oder Nachrichten schreiben oder Kommentare schreiben, was auch immer. Das ist alles eine asynchrone Kommunikation. Und das Problem ist, du weißt, also ja, du kannst eventuell vermuten, wenn der diese Häkchen anhat bei WhatsApp hat, dass er sie gelesen hat. Du weißt aber nicht, ob er gerade irgendwie sich mit jemand unterhält, einfach mal schnell raufgeguckt hat. Ja, kannst du rein in den Prolieren, oh, der antwortet nicht, was ist jetzt da schon wieder los? Der hat es auch gelesen. Und da ist ja schon so eine krasse Erwartungshaltung drin. Und was macht Erwartungshaltung mit sonst? Es ist eine Anspannung. Also ja, der musst doch gleich antworten. Und es hat doch nichts mehr mit einem entspannten Zustand zu tun. Früher hast du einen Brief geschrieben, sondern hast du ja irgendwie eine gewisse Vorfreude gehabt, ja, aber auch irgendwie eine gewisse Anspannung, weil du weißt, hey, die Post dauert. Hey, vielleicht ist schlechtes Wetter. Die Pferdekutsche wurde ausgeraubt, ne? So eine Sache. Aber du weißt ja, irgendwann kommt der an. Oder wenn nicht, schreibst du einen Brief und dann dauert es halt wieder ein bisschen. Das ist nicht digitaler Stress, von dem du sprichst.

SPEAKER_01

Ja, genau. Und das so entsteht einfach digitaler Stress. Das ist was, was ganz schnell passiert, gerade mit dieser Fülle an Nachrichten, die uns dann erreichen. Und das ist eine super Überleitung.

SPEAKER_03

Ich wollte gerade sagen, ja.

SPEAKER_01

Das ist eine sehr gute Überleitung. Aber wir haben eine Frage noch offen vom Anfang.

SPEAKER_03

Ja, die wollte ich gerade beantworten mit dem Übergang.

SPEAKER_01

Bitte?

Mediensucht Versus Medienschädigung Erklärt

SPEAKER_03

Die wollte ich gerade beantworten mit diesem Übergang. Diese digitale Stress immer mehr, so und dann brauchst du irgendeine Ablenkung und dann scrollst du nochmal ein bisschen. Scrollen ist langweilig, oh, ich mache noch den Fernseher nebenbei an. Und du überreizst dich so doll, dass du dich gar nicht mehr selber irgendwie spürst, wie vorhin schon gesagt. Und so könnte dann eventuell sogar ein Weg in eine Sucht aussehen, dass du dann irgendwie alles vernachlässigst. Aber das ist jetzt schon sehr vereinfacht und verallgemeinert, aber ich möchte ein bisschen genauer reingehen und auch mal mit dir drüber sprechen, weil man wird ja nicht von heute auf morgen süchtig. Also liebe Zuhörerinnen, liebe Eltern, euer Kind wird nicht von heute auf morgen süchtig. Und ich möchte auch ganz klar einmal sagen, es gibt einen Unterschied zwischen meinem suchtartigem Verhalten und einer wirklichen Sucht. Eine Sucht ist ganz klar definiert nach ICD10 irgendwas. Müsste ich jetzt nachgucken. Aber ich bin ja kein Therapeut, ich bin auch kein Psychologe, kein Arzt, deswegen ist es vollkommen okay, dass ich das nicht weiß. Aber das ist ein Weg dahin.

SPEAKER_01

Aber du hast eine Therapeutin dir gegenüber sitzen.

SPEAKER_03

Ja, also ich weiß, deswegen komme ich gleich drauf zurück. Ich hatte in der vierten Klasse ein Kind, ein Mädchen, was zu mir gesagt hat, meine, ich bin mediensüchtig.

SPEAKER_00

Oh krass, okay.

SPEAKER_03

Er wurde ja auch nicht, woher weißt du es, das haben meine Eltern zu mir gesagt.

SPEAKER_00

Ah, oh, spannend.

SPEAKER_03

Innerlich ist so ein richtiger, ein kleiner Wutausbruch in Richtung Eltern gedacht. Wie könnt ihr denn eurem Kind sagen, dass es mediensüchtig ist? Weil ich habe dann so ein paar Fragen gestellt, um zu gucken, ist es wirklich schon überhaupt ein suchtartiges Verhalten? Ja, weil die Anzeichen gibt es ja. Und diese Anzeichen würde ich auch gerne von einer Therapeutin erklären lassen. Und zum Glück haben wir eine hier bei uns. Herzlich willkommen, liebe Viola. Ich habe gehört, Sie sind Therapeutin. Erzählen Sie doch.

SPEAKER_01

Vielen Dank, jetzt liegt meine Brille gar nicht hier. Ich habe sonst immer, ich sage immer, ich setze jetzt eine andere Brille auf.

SPEAKER_03

Ich gebe dir meine Brille, aber. Hier, warte mal. Let's go, Brille. Setz sie allein.

SPEAKER_01

So, ich setze es manchmal, ich bin sowas, ist man ja, hat man ja nicht. Ich muss immer auch meine Therapeuten Brille aufsetzen, um mit einem anderen Blick dann zu gucken. Ja, also natürlich, du hast recht, es gibt ein suchtartiges Verhalten, es gibt die Mediensucht. Im ICD-11 ist sie verankert.

SPEAKER_00

Ah, okay.

SPEAKER_01

Die Internet and Gaming Disorder von der WHO anerkannt und im ICD-11 verankert. Und bei einer Mediensucht, also ich habe gerade im Vorfeld schon gesagt, es gibt die Mediensucht und es gibt die Medienschädigung, das ist ein Unterschied. Und bei der Medienschädigung zum Beispiel sprechen wir über tatsächliche Entwicklungsschädigungen, die bei Kindern passieren, wo wir im Moment noch nicht wissen, ob die wieder reversibel sind. Also wenn Schädigungen in der Entwicklung passieren, auch in der Gehirnentwicklung zum Beispiel und auch in der körperlichen, motorischen und so weiter, alles, was die Kindheitsentwicklung angeht, wenn da Schädigungen passieren durch eine exzessive, zu frühe oder zu heftige Mediennutzung, dass wir im Moment noch nicht wissen, ob sich das wieder umkehren lässt. Also so ein plattes Beispiel dazu ist, wenn ein Raucher, der jahrelang geraucht hat, irgendwann aufhört zu rauchen, dann kann sich die Lunge vollständig regenerieren wieder. Also ja, je länger du geraucht hast, desto länger braucht sie. Aber grundsätzlich ist es möglich, dass die Lunge sich vollständig regeneriert. Und was jetzt so eine Medienschädigung angeht, wissen wir im Moment stand jetzt noch nicht, ob das da eben auch möglich ist, dass das Gehirn dann wieder in eine normale Entwicklung gehen kann oder dass diese Entwicklungen, die ausgeblieben sind, nachgeholt werden können. So. Das ist eine Medienschädigung. Bei einer Mediensucht, da gibt es, das ist natürlich sehr individuell, aber ich sage mal so, es gibt so ein paar Anzeichen, die wir benennen können, wo wir dann schon mal schauen können, handelt es sich hier um eine Mediensucht oder nicht. Und das ist der erste Punkt, ich habe mal fünf Punkte, habe ich ja vorher gesagt, habe ich mal aufgeschrieben, ist, wenn man, wenn du jetzt beobachtest, bei deinem Kind ist die Nutzungszeiten der Bildschirmmedien immer weiter zunehmen. Und zwar zu Lasten von anderen Freizeitaktivitäten. Ja, also es ist immer.

SPEAKER_03

Schulnoten fallen ab.

SPEAKER_01

Wenn ihr zum Schulkontrollen kommt, Schulnoten fallen ab, genau, aber auch Freizeitaktivitäten werden vernachlässigt oder sogar ganz aufgegeben. Ich habe eine Mutter, die neulich mir berichtet hat, auch dass ihr Kind, ich weiß gerade nicht mehr, was für ein Spiel mein Kind ist. Ich weiß es nicht mehr. Ein Spiel, wo dann irgendein Event stattgefunden hat am Sonntagmittag um 15 Uhr oder so. Und der beste Freund hat angerufen und wollte was mit dem Kind machen. Und dann war der Sohn, zwölf Jahre alt, so in einem Zwiespalt, was mache ich jetzt? Ich will an dem Online-Game-Event teilnehmen und da ruft mein Freund an, der jetzt mit mir was unternehmen möchte. Und letzten Endes hat das Kind sich für das Online-Game entschieden. Und das sind einfach schon so, das wäre jetzt nicht das Einzige, aber das ist ein Möglichkeit oder schon mal ein Indiz. Also wenn sowas passiert oder wenn sowas auch immer häufiger passiert, dann kommt das Kind ja schon total in den Zwiespall. Das heißt, es denkt ja viel darüber nach, auch über diese Online-Aktivität. Das ist das Nächste auch. Wie viel denken wir über digitale Inhalte nach, wenn wir nicht online sind? Schaue gerade mit einem 15 Minuten.

SPEAKER_03

Alles gut, bleib bei dir, ich wurde richtig.

SPEAKER_01

Bleib bei mir. Also genau, das wäre jetzt Nutzungszeiten, ja. Also wenn die Bildschirme, die Nutzungszeiten immer weiter zunehmen, zulasten von Freizeitaktivitäten auch dann. Das zweite ist zum Beispiel, wenn das Kind einen verschobenen Tag-Nacht-Rhythmus entwickelt. Das passiert häufig, wenn zum Beispiel bis spät in die Nacht Bildschirmmedien konsumiert werden und dadurch dann der Schlaf leidet. Viele Lehrer und Lehrerinnen berichten das dann, dass die Kinder einfach zunehmend müde sind in der Schule. Übrigens, Erwachsene auch. Ich war in einer Firma mal, wo es auch um wo wir auch über digitale Medien gesprochen haben und da kam tatsächlich auch ein Mitarbeiter auf mich zu, der gesagt hat, er ist mediensüchtig und hoch verschuldet, zum Beispiel auch dadurch, und spielt einfach auch die ganze Nacht durch. Und so jemand ist natürlich auch nicht fit zu arbeiten am nächsten Tag in der Firma. Der hat auch Maschinen geführt zum Anzeichen, also so ein verschobener Tag-Nacht-Rhythmus. Dann haben wir, dass das Kind sehr gereizt auf Begrenzungsversuche reagiert, zum Beispiel. Also, dass es nicht nur gibt es eine Auseinandersetzung, sondern es reagiert vielleicht launisch, es wird wütend, es ist gereizt, bis hin zu aggressiv tatsächlich auch.

SPEAKER_03

Also wirklich nicht irgendwie so normale Gefühlsausbrüche, sondern wirklich extreme Emotionsregulations, also was nicht in der Lage ist, wie nennt man es nicht negativ, weißt du? Probleme mit der, Probleme mit der Emotionsregulationskompetenz.

SPEAKER_01

Eine Aggressivität halt, ne? Also wenn es aggressiv wird. Oder wenn es körperliche, das sind wirklich tatsächlich auch körperliche Entzugserscheinungen, so, die man, die die Kinder dabei erleben. Also da habe ich auch von der Lehrerin schon schon die Geschichte gehört in der sechsten Klasse, dass sie bemerkt hat, wie ein Kind unter der Schulbank dann irgendwie wohl heimlich dann gezockt hat oder so. Und sie irgendwann das Smartphone dann konfisziert hat und der Junge wirklich heulend mit körperlichen Schmerzen da saß und für den ist, da ist eine Welt zusammengebrochen und der konnte nicht mehr, ja. Und das ist, da haben wir eine Mediensucht auf jeden Fall schon, wenn es so ein Punkt ist.

SPEAKER_03

Da bist du ja bei der körperlichen Abhängigkeit.

SPEAKER_01

Genau, das ist tatsächlich wie bei jeder anderen Substanz, von der wäre abhängig, also Alkohol etc. Wenn ich nicht mehr ohne kann. Dann der vierte Punkt wäre, wenn das Kind zum Beispiel heimlich nachts spielt, also wenn sich auch nicht an Regeln gehalten wird, dass vielleicht die Geräte im besten Falle außerhalb des Schlafraumes sind, außerhalb des Kinderzimmers sind. Dass das Kind jede Gelegenheit nutzt, um Internetzeiten zu verhandeln und die Geräte eben auch heimlich benutzt. Bei jetzt einer Gaming-Sucht ist es dann auch so, dass die sich nachts Wecker stellen tatsächlich, nachts dann aufstehen, wenn da irgendwelche Online-Events sind. Auch das führt natürlich dann wieder dazu, dass dann ein Schlafmangel entsteht.

SPEAKER_03

Was ich, was also jetzt nochmal zum Schlafmangel, das ja ganz klar auch auf das Immunsystem auswirkt.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_03

Also wirklich, das ganze System wird dadurch geschädigt.

SPEAKER_01

Ja, gesundheitlich leiden die Kinder dann sehr oder die Menschen, wie gesagt, Erwachsene sind da auch von betroffen. Und wenn das jetzt der fünfte Punkt wäre, wenn das Kind zunehmend in jeglicher Begegnung auch aus dem Weg zu gehen scheint. Also wenn man so beobachtet, dass das Kind immer weniger Interesse hat, soziale Interaktionen, in soziale Interaktionen zu treten, dass Gespräche nur noch sehr oberflächlich verlaufen oder flüchtig sind und gar nicht mehr richtig der Zugang vielleicht auch zu dem Kind da ist, keine tieferen Gespräche mehr stattfinden können. Genau, das wären jetzt so fünf Indizien, ja. Also genau muss man natürlich dann da auch von Fall zu Fall gucken. Aber wenn diese fünf Dinge vorliegen, dann würde ich da schon mal drauf gucken.

SPEAKER_03

Ja, krass. Und weißt du was? Wir reden ja nicht nur immer über Probleme, sondern sie geben ja auch Lösungen. Und die Lösungen, oh, warte mal, sie fragt, wie eure Einschätzung zur Nutzung von Instagram und TikTok ist. Sie findet es unfair, dass sie das nicht haben darf. Allein. Liebe ich das schon mal vorher.

Social Media Altersgrenzen Und Daten

SPEAKER_01

Hört euch die Podcast-Folge, die morgen rauskommt.

SPEAKER_03

Ja, genau. Also ich kann wirklich nur empfehlen, morgen kommt eine Podcast-Folge raus, wo. Am 9.

SPEAKER_01

April, für alle, die später gucken, die Podcast-Folge, die am 9. April kommt.

SPEAKER_03

Hört euch die Folge vom 9. April an, denn da sprechen wir, oder Viola hat es super ausführlich besprochen, über das Urteil, Gerichtsurteil, was gerade in Meta in Amerika passiert ist, was Meta und YouTube verurteilt wurden, weil sie einem Kind die Kindheit geraubt haben tatsächlich, weil die einfach ultraschädliche Mechanismen in die Apps eingebaut haben, die süchtig machen. Die wirklich süchtig machen und einfach die jegliche Konzentration und Aufmerksamkeit nur noch auf dieser Plattform behalten. Hört euch die Folge an, mehr sage ich dazu nicht, weil es würde sonst den Rahmen gerade sprengen, weil ich möchte das nicht mehr so gut sagen.

SPEAKER_01

Aber was ich, was ich schon jetzt aus dem ist, jetzt die Mama, die hier mit ihrer Tochter schaut.

SPEAKER_03

Tochter sitzt daneben.

SPEAKER_01

Tochter sitzt daneben. Liebe Mama, du machst alles richtig und deine Tochter wird es dir danken. Es wird noch ein paar Jahre dauern.

SPEAKER_03

Auch wenn sie es jetzt gerade noch nicht weiß.

SPEAKER_01

Auch wenn sie es jetzt gerade noch nicht weiß. Es ist einfach so, dass diese Plattformen nicht für Kinder safe sind. Und so viel können wir vielleicht jetzt auch schon mal nochmal sagen, das ist, glaube ich, den wenigsten Eltern auch bewusst. Viele sagen, naja, ab 13, ab 13 darf ich die Social-Media-Kanäle nutzen, darf ich einen Account haben. Und das ist immer ganz spannend, auch wenn ich, du kennst sie, du kennst die Antwort, aber wenn ich das auf Vorträgen oder Elternabenden mit reinnehme und mal die Eltern auch frage, was glaubt ihr denn, womit diese Altersgrenze zu tun hat. Und ich habe das im Übrigen, ich habe das neulich auch in der Klasse gefragt, ich habe die Schüler und Schülerinnen auch gefragt, so, na, ab wann darfst du denn Social Media nutzen? Und es war sehr spannend, weil das war in einer siebten Klasse, glaube ich. Und da war so alles dabei. Die einen haben so gesagt, ja, ich glaube, so mit 11, 12, dann kamen so 13, 14, 16, dann manche auch so mit 18 und dachte ich, okay, jetzt haben eine große Spanne.

SPEAKER_03

Die meisten wissen es nicht.

SPEAKER_01

Nein, das ist schon krass. Und warum diese Alter, also die allermeisten Plattformen sind ab 13 und das hat aber nichts damit zu tun, dass die Inhalte für Kinder ab 13 gemacht sind. Sondern es hat damit zu tun, dass in den USA ein wie heißen sie noch? Ein Regierungssenat oder was? Ich weiß nicht, wie die heißen dort. Fällt mir gar nicht.

SPEAKER_03

Irgendjemand hat es eingereicht, das ist ja auch nicht.

SPEAKER_01

Genau, die saßen zusammen. Und haben überlegt, Mensch, ab welchem Alter, 1998 übrigens, war das. Also lange bevor es die Plattformen gab, die es jetzt überhaupt gibt. Also gab es, da gab es noch kein Facebook und noch gar nichts, ja, 1998. Saßen da einige Herrschaften zusammen, die haben sich überlegt, ab wann wollen wir denn mal die Daten von Kindern und Jugendlichen verarbeiten. Und dann gab es einige Konzerne, das Alter war, glaube ich, erst höher und dann gab es einige Konzerne, die gesagt haben, nein, wir wollen das kommen, früher, früher, früher. Und irgendwann hat man gesagt, okay, wir einigen uns und sagen mal ab 13. Das heißt, diese Altersbegrenzung ab 13 bedeutet einfach nur, dass man ab 13 die Daten, personenbezogenen Daten verwenden darf zu Werbezwecken zum Beispiel. Und anderen Zuschauern.

SPEAKER_03

Kinder sind eine sehr lukrative Zielgruppe für Unternehmen. Darf man nicht vergessen. Ich sag nur, in der einen Folge habe ich über Disney gesprochen, wie viel die an Werbeeinnahmen oder Merch mit der Eiskönigin gemacht haben. Das ist absurd. Das ist krank.

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_03

Genau. Jetzt kommen die ganzen Fragen rein, ey.

SPEAKER_01

Jetzt kommen die Fragen. Wollten wir schon langsam zum Ende kommen, jetzt kommt Fragen rein. Ich wollte den Übergang rein. Also das so, ne, ab wann ist Social Media? Das heißt, und im Moment diskutieren wir ja viel über Social Media Verbot. Ja, nein, da gab es die Folge letzte Woche. Haben wir darüber gesprochen im Podcast zu. Da brauchen wir jetzt auch nicht mehr hier so viel drauf eingehen, wenn man sich das nochmal anhören möchte. Aber das hat schon alles sein Söhne.

SPEAKER_03

Das war die Folge 13, glaube ich. Folge 12 oder 13 müsste es gewesen sein, wenn es um Social Media Verbot geht.

SPEAKER_01

Vom 2. April war die. Und jetzt kommt hier die Frage rein, ab der 5. Klasse gibt es einen Klassenchat in WhatsApp. Tatsächlich sind alle Kinder dabei, obwohl es ja eigentlich erst ab 13 ist. Was haltet ihr davon?

SPEAKER_04

Nischt.

SPEAKER_01

Nischt. Also ich bin mir gerade gar nicht sicher, ob das, zumindest war WhatsApp immer ab 16 mit der mit Zustimmung der Eltern früher. Kann sein, dass ich nicht.

SPEAKER_03

Ich bin nicht sicher, ob es wieder gesenkt wurde.

Klassenchat Risiko Und WhatsApp Sicherheit

SPEAKER_01

Aber was jetzt gerade ganz aktuell passiert ist, im Übrigen, ist, dass Meta die Ende Ende-zu-End-Verschlüsselung aufheben wird. Ja, also WhatsApp hat ja irgendwann damit so, ah, wir haben jetzt hier auch Ende Ende-zu-End-Verschlüsselung und es wird alles hier sicherer und so weiter. Das wird wieder abgeschafft. Und zwar unter dem Deckmantel, ich glaube, ich hatte es vor ein paar Tagen in meiner Story drin auch, unter diesem Deckmantel, dass man sagt, naja, so wird es eben einfacher für Straftäter und für Kriminelle dann da zu kommunizieren und man möchte doch, man möchte doch da Zugriff haben, um dann Täter da zu fassen. Und auch darüber haben wir in der morgigen Folge gesprochen, dass es sehr im Widerspruch dazu steht, wie Meta sonst dieses Thema behandelt. Ja, was, was ich muss gerade überlegen, ich darf wieder so Worte hier nicht benutzen. Was die Kindersicherheit angeht auf ihren Plattformen, nehmen es ja ganz, ganz, ganz breit gefasst, dass sie es sonst da überhaupt nicht so genau nehmen mit. Ganz im Gegenteil, dass es sogar auch wissentlich weiter betrieben und gepusht wird. Und deswegen ist für mich immer so die Frage, worum geht es wirklich? Ja, wenn solche Dinge aufgehoben werden. Aber ganz klar ist einfach, dass WhatsApp kein sicherer Chat ist und schon gar kein sicherer Klassenchat.

SPEAKER_03

So, jetzt haben wir ganz viel über Probleme gesprochen. Ja. So, jetzt mach manchmal den Bogen, auch was die Mediensucht angeht. Und damit diese Probleme gar nicht mehr entstehen, da haben wir jetzt was für euch. Werbung, nein, tatsächlich, im Titel läuft es die ganze Zeit übrigens, All About Podcast, Gewinnspiel. Ich lese das so ein bisschen.

SPEAKER_00

Wer das schon gelesen hat.

Gewinnspiel Kurse Und Teilnahme Schritte

SPEAKER_03

Jetzt All about Podcast Gewinn. Genau. Wir haben uns entschieden, wir machen ein Gewinnspiel. Und zwar, ich habe gesagt, ey, ich hau was raus wie dieses Gewinnspiel, ich packe in den Topf dreimal mein Online-Kurs, das erste eigene Smartphone. Dieser Kurs ist so aufgebaut, ist ein Videokurs, den guckt ihr in eurer eigenen Zeit, wann ihr wollt, wo ihr wollt. Könnt ihr vom Handy gucken, wie ihr möchtet. Und absolut kostenlos. Also der kostet normalerweise irgendwie 49 Euro, glaube ich. Habe ich ihn gesehen? Ja, 49 Euro ist er. Und den kriegt ihr umsonst. Drei Schritte.

SPEAKER_01

Drei Mal, drei Zugänge.

SPEAKER_03

Drei Zugänge werden verlost. Es geht wirklich um drei Module. Einmal vor dem Smartphone, ja, worauf müsst ihr achten? Wie könnt ihr euer Kind vor dem Smartphone bereit machen? Dann der zweite Teil ist wirklich, wie gehe ich damit um als Elternteil, wenn mein Kind ein Smartphone bekommt. Worau muss ich achten? Welche Sicherheitseinstellung? Und der dritte Teil logisch, die Begleitung. Wie begleite ich mein Kind danach? Genau, das ist mein Input, den haue ich mit rein. Drei Zugänge. Wünsche euch viel Spaß mit bei. Und Viola erzählt euch jetzt auf jeden Fall nochmal ganz genau, was sie mit dazu beiträgt und wie ihr an diesem Gewinnspiel teilnehmen könnt.

SPEAKER_01

Wie das Ganze abläuft. Genau, von mir gibt es den Workshop Smartphone-Beziehungschecks, geht auch um das Smartphone, aber noch ein bisschen andere Herangehensweise wie beim Steven. Da geht es um euch Eltern hauptsächlich. Also, wie nutze ich das Smartphone eigentlich, dass wir uns das mal bewusst machen und da ist ein umfassendes Workbook dabei, wo wir gemeinsam durchgehen im Workshop. Also es ist eine Aufzeichnung des Workshops, denen ihr euch dann auch in eurem eigenen Tempo zu Gemüte führen könnt. Der kostet 69 Euro im Moment und ich habe auch da drei Zugänge für euch, die ich in den Lostopf schmeiße. Jetzt rechnest du, rechne mal weiter. Ja, ich erzähle ein bisschen weiter, solange.

SPEAKER_03

Über 300 Euro, die wir raushauen.

SPEAKER_01

Die wir verschenken. Und da geht es einfach darum, dass wir unsere eigene Mediennutzung ein bisschen reflektieren. Und wenn ihr Kinder habt, die auch schon Medien nutzen, dann kann man das auch mit Kindern zusammen machen, tatsächlich mit den älteren Jugendlichen. Und dann gibt es ganz konkrete Steps, auch wie man im Alltag die Mediennutzung entsprechend bewusster gestalten kann, sodass wir eben ja nicht so unbewusst, wie wir am Anfang auch so nicht so unbewusst damit umgehen und so reinstolpern, sondern dass wir einfach auch die Medien bewusster nutzen. Das ist Ziel des Workshops. Genau.

SPEAKER_03

Ich bin richtig heiß, ich will diesen Kurs auch haben jetzt. Ich will den auch haben. Kann ich auch daran teilnehmen?

SPEAKER_01

Aber ob du teilnehmen kannst. Nein, Steven, du kannst nicht teilnehmen.

SPEAKER_03

Okay, warte, Entschuldigung, ich wollte die Frage umfragen. Wie kommen die Zuhörenden denn daran? Wie kann man teilnehmen?

SPEAKER_01

Du kannst dir den Workshop kaufen jederzeit. Oh, das war fies. Okay, also jetzt fragt ihr euch, was muss ich tun? Ich will im Lostopf landen. Also, als allererstes, ihr dürft den Podcast hören, natürlich. Hört euch den Podcast an, lasst uns eine Fünf-Sterne-Bewertung da. Nummer zwei. Teilt den Podcast in eurer Story, im Status, in euren Netzwerken, schickt es an Freunde, wie auch immer, teilt das. Wenn ihr dies tut, wenn ihr teilt, dann markiert uns Handy, Herz und Hirn, den Kanal oder uns beide kann man auch hier stehen. Also es muss irgendwie ankommen. Entweder im Hopserlauf oder Viola Hoffmann oder Handy, Herz und Hirn markieren. Oder wenn es nicht über Instagram ist, dann schickt uns einen Screenshot, wenn ihr es in eurem WhatsApp-Status zum Beispiel teilt. Schickt uns einen Screenshot davon oder auch per E-Mail unter handy.herz.hirn at viola-hoffmann.de All die Informationen hauen wir auch hier noch drunter raus. Unter diesem Video, wenn wir es abgespeichert haben, kommt das noch raus. Die Teilnahme ist bis zum 21. April.

SPEAKER_03

Ja.

SPEAKER_01

Und am 22. sehen wir uns hier nochmal kurz live und dann werden wir eine Auslosung machen.

SPEAKER_03

Also wir hattest gerade noch so einen Puls.

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_03

Nicht um die Gewinnchancen zu erhöhen oder so, aber wenn ihr uns so eine. Schreibt uns nochmal eine Nachricht, warum ihr glaubt, also nachdem die ganzen Schritte erfüllt sind, warum ihr sagt, hey, den brauche ich unbedingt. Das würde mich mal interessieren, tatsächlich.

SPEAKER_01

Den Podcast oder den Podcast. Nein, nein, nein.

SPEAKER_03

Warum sollten wir genau dir dann den, den, also dich, einen der beiden Kurse schenken? Ja, also ja, verlosen ist ja so ein Gewinnspiel, aber wieso sollten wir genau dir diesen Kurs dann geben? Und das würde mich wirklich interessieren.

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_03

Also jetzt gar nicht irgendwo böse sein, sondern so wirklich so sagen, ey, okay, nicht, dass irgendjemand mehr verdient hat, es wird ganz viel ausgelost. Das war ganz klar. Aber mich würde es wirklich mal interessieren. Würde ich mich sehr drüber freuen.

SPEAKER_01

Ja, das würde ich mich auch freuen.

SPEAKER_03

Genau. Cool.

SPEAKER_01

Und ja, wir wollen einfach, dass Podcast noch mehr Leute erreicht, weil einfach es super wichtig ist und super spannend ist und es schön ist, uns zuzuhören.

SPEAKER_03

Ja, genau. Also deswegen, also guck mal, da können auch 15-jährige Töchter zuhören. Und ich sage es nicht, ist es wegen mir, sondern weil der Inhalt so gut ist.

SPEAKER_01

Immer mal vorher vorfiltern, was wir so besprechen, aber ja. Genau. Das ist unser Geschenk an uns. Also teilt fleißig, macht fleißig. Bitte?

SPEAKER_03

Das ist nicht unser Geschenk an uns, es ist unser Geschenk an euch.

SPEAKER_01

Habe ich gesagt, unser Geschenk an uns.

SPEAKER_03

Ja.

SPEAKER_01

Oh Gott, das ist schon viel zu spät. Na, du wolltest dich gerade mitbewerben, hast du gerade gesagt.

Abschluss Danke Und Ausblick

SPEAKER_03

Genau. Cool. Lieben Dank an alle, die gerade mit dabei waren. Ich finde, es ist eine sehr runde Live-Folge geworden. Und das gut auch wieder den Bogen bekommen. Ein bisschen länger geworden ist um die Folge, sehe ich, aber.

SPEAKER_01

Stimmt.

SPEAKER_03

Who cares? War ein wichtiger Inhalt. Vielen lieben Dank an alle. Viola, vielen Dank an dich. Und wir sehen uns dann beim nächsten Mal. Tschö. Bis dann. Ciao, ciao.