Bonusgeflüster – Der Podcast für Bonusmamas in Patchworkfamilien
Bonusgeflüster – der Podcast für Bonusmamas, die sich nicht länger anpassen wollen.
Du fühlst dich wie das fünfte Rad am Wagen – obwohl du alles gibst?
Ich bin Sally Matthes, systemischer Coach und selbst Bonusmama in einer Patchworkfamilie. Ich spreche Klartext, wo andere schweigen: über Unsichtbarkeit, Ex-Partnerinnen, Schuldgefühle und Selbstaufgabe.
Erwarte Geschichten, Impulse und Perspektiven, die dich als Stiefmutter stärken, deinen Platz einnehmen und deinen Weg kraftvoll gestalten lassen – emotional, ehrlich, unbequem.
Du bist nicht die zweite Wahl. Du bist Partnerin. Und es ist Zeit, dass du das auch spürst.
🌐 stiefundgluecklich.de (http://stiefundgluecklich.de/)
📸 @stiefundgluecklich
Bonusgeflüster – Der Podcast für Bonusmamas in Patchworkfamilien
Wechselmodell Erfahrung: „Wenn er hier ist, ist er unser Kind“ — Michelles Geschichte
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Wechselmodell als Bonusmama – wie du deinen Platz findest, ohne dich selbst zu verlieren.
Du kommst montags nach Hause und weißt nicht, was dich erwartet. Ist die Stimmung gut? Wird dein Bonuskind dich heute anlächeln – oder ignorieren? Michelle kennt dieses Gefühl. Als frisch gebackene Bonusmama im Wechselmodell hat sie sich manchmal gefragt, ob sie überhaupt nach Hause kommen will. Heute sagt sie: „Wenn er hier ist, ist er unser Kind."
IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:- Wie Michelle den Übergang vom „Er ist halt da" zu „Er ist mein Kleiner" erlebt hat
- Warum das Wechselmodell gerade am Anfang so überfordernd sein kann
- Welche Rolle Kommunikation mit dem Partner spielt – und warum Schweigen die Beziehung gefährdet
- Wie vier Elternpersonen im Alltag funktionieren können
- Warum das Kind das Tempo bestimmt – nicht du
- Du im Wechselmodell lebst und dich manchmal außen vor fühlst
- Du nicht weißt, wie du deinem Partner sagen sollst, was dich belastet
- Du dich fragst, ob es normal ist, dass sich die Liebe zum Bonuskind erst entwickeln muss
👉 Du willst wissen, was dich gerade am meisten blockiert? Mach den Bonusmama-Check – in 5 Minuten weißt du, wo der größte Hebel liegt: stiefundgluecklich.de/bonusmama-check
🎬 Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/2eh-OAMxUuQ
——
Ich bin Sally Matthes — systemischer Coach, Erziehungswissenschaftlerin und selbst Bonusmama. Seit 2023 begleite ich Bonusmamas in Patchworkfamilien dabei, ihren Platz zu finden — ohne sich selbst zu verlieren.
Morgen kommen die Kinder und du merkst, du bereitest dich nicht nur auf den Besuch vor, sondern du bereitest dich auch emotional darauf vor, also auf das Ankommen, auf das Chaos and darauf, dass du in einer Woche wieder loslassen musst. Das Wechselmodell ist in Patchwork-Familien auf dem Vormarsch. Immer mehr Patchwork-Familien leben es. And genau deswegen freue ich mich, dass heute Michelle da ist, um mal zu erzählen, wie sich das als Bonusmama anfühlt. Herzlich willkommen bei Bonus Geflüster, dein Podcast for mehr Klarheit, Leichtigkeit anders in deiner Patchwork-Familie. Welle spreche ich heute in Wechselmodell, wie she had this ankommens and this heistern, wie she was, that it is an afternoon with the Kidsmutter a bit more herausford. And why she heard it is my kind and I'm here where I am wichtig. And then I'm sorry and darfst dich von unserem Gespräch inspirieren lassen. And then darf ich dich ganz offiziell im Podcast Bonusgeflüster begrüßen. Liebe Michelle, ich freue mich so sehr that we heute miteinander sprechen. Before we direct einsteigen und ich dich mit Fragen löchere, lass uns doch gerne mal die Zuhörerinnen und Zuhörer so ein bisschen abholen. In welcher Konstellation lebt ihr? Wie lange schon? Welches Modell habt ihr? Wie viele Kinder gibt es da bei euch? Nimm uns einfach erstmal so mit und gib uns so einen ganz, ganz groben Überblick über dich und deine Patchwork-Familie.
SPEAKER_00Ich bin die Michelle. Bei uns gibt es ein Kind, einen kleinen Mann, drei Jahre alt ist er geworden, und natürlich mein Partner letztendlich. Wir leben im Wechselmodell wöchentlich tatsächlich und es klappt ganz gut mittlerweile.
SPEAKER_02Es klappt mittlerweile ganz gut. Ich finde ja auch, also mein persönliches Lieblingsalter bei Kindern, muss ich ja ganz ehrlich sagen, ist tatsächlich so drei, vier. Ich finde die so goldig in dem Moment. Dann sind die, machen die schon so viel selbstständig und fragen so viel.
SPEAKER_00Und ich liebe dieses Alter. Er ist gerade in einem ganz, ganz coolen Alter tatsächlich sehr viel Verständnis bringt er auf. Allgemein, er nimmt sehr, sehr viel wahr. Er wird selbstständig. Es passiert ganz, ganz viel auch in unserem Bonding tatsächlich zwischen mir und ihm. Und das ist gerade richtig, richtig schön allgemein, so auch mit Oma und meinem Partner und wie wir gerade so nochmal anders zusammenwachsen. Genau. Wir leben auch tatsächlich, das habe ich gerade vergessen zu sagen, noch gar nicht so lange zusammen oder ich bin noch gar nicht so lang Bonusmama tatsächlich. Mein Partner und ich, wir sind seit Dezember 2024 zusammen, also noch ganz frisch. Und den kleinen Mann habe ich dann im März 2025 so richtig kennenlernen dürfen und dann Knallaufwall. Davor war es eher so ein vorsichtiges, wir machen mal ein bisschen was miteinander. Und ja, und dann kam es irgendwie das eine zum anderen und drei Monate später sind wir sogar schon zusammengezogen. Also ja, es ging ganz gut.
SPEAKER_02Weißt du, ich finde das so schön. Ich habe heute erst so einen Kommentar auf Instagram gelesen, wo dann gesagt wurde: naja, also man muss sich ja auch ein bisschen Zeit nehmen und nach drei Monaten zieht man auch noch nicht zusammen. Und ich muss ganz ehrlich sagen, wer sagt das denn? So, also natürlich sind da Kinder mit im Spiel und natürlich darf man sich da auch ein bisschen vorsichtig rantasten. Aber wenn man das spürt, dann spürt man das doch einfach. Wer sagt denn dann, ja, du musst zwei Jahre warten.
SPEAKER_00Richtig. Also es klingt jetzt sehr, sehr kitschig vielleicht. Aber als ich diesen Mann traf, wusste ich, ist es der eine.
SPEAKER_02Ja, und das ist so ein schönes Gefühl und ich weiß, was du meinst, weil auch ich habe damals, als ich Stefan in dieser Tauchstation gesehen habe. Ich wusste, ach krass, der kann mir ganz schön gefährlich werden. Also da habe ich noch nicht mal mit ihm gesprochen, aber da wusste ich so, ja, der gefällt mir ziemlich gut. Und das spürt man eben so schnell. Und dann eben auch zu sagen, das ist es mir wert, ich fing da jetzt rein. Es gibt diese Garantie nicht. Es kann nicht in fünf Jahren mir die Garantie geben, dass es funktioniert. Und warum denn nicht? Also ich finde es total schön, dass du eben da jetzt stehst und sagst, so, es ist schön, wir sind da reingesprungen. Und da würde ich auch gerne mal so ein bisschen tiefer reingehen, dieses Wechselmodell. Nimm uns gerne mal mit. Wie sieht denn so ein Alltag bei euch aus? Wenn er da ist, wenn er nicht da ist.
SPEAKER_00Okay, also natürlich, wenn er da ist, dann dreht sich viel um den kleinen Mann letztendlich. Wir bringen ihn zum Kindergarten. Letztes Jahr war er noch das ganze Jahr bei der Tagesmutter letztendlich, aber trotzdem bis 14 Uhr, 15 Uhr, 30 Uhr, sowas immer betreut. Dann haben wir ihn abgeholt. Die erste Zeit natürlich nur mein Freund, weil ich ja noch ganz neu da drin war und das alles für uns alle neu war. Aber seitdem wir zusammen wohnen, kurz danach, haben wir gesagt, wir wollen uns das aufteilen. Letztendlich, wir sind letztes Jahr im Sommer zusammengezogen und ich habe mich auch immer so ein bisschen außen vor gefühlt. Und dann haben wir überlegt, wie wir das machen können. Letztendlich funktioniert das seit einem Dreivierteljahr fast so, dass wir uns die Tage aufteilen. Der Wechseltag ist immer montags nach dem Kindergarten oder damals eben nach der Tagesmutter, holt ihn meinen Freund ab. Dann haben die zwei einfach so ein bisschen Bonding-Zeit für sich und das brauchen die auch, das haben die früher noch viel, viel, viel mehr gebraucht, wie jetzt mittlerweile tatsächlich. Und dann bin ich einfach montags, abends nach der Arbeit da und dienstags quasi bringe ich in den Kind die mittwochs wieder meinen Partner, donnerstags wieder ich. Und so bauen wir auch so ein bisschen unser individuelles Leben trotzdem noch mit ein. Dass jeder dann an den Tagen, wo er quasi mittags kinderfrei hat, einfach auch mal länger auf der Arbeit bleiben kann oder in Sport gehen kann, irgendwas für sich tun kann und sich das Leben nicht nur ausschließlich um den Kleinen dreht. Weil das war am Anfang so, dass ich mich zum einen außen vor gefühlt habe, zum anderen lag einfach total viel Aufgaben bei meinem Freund und wie soll man sagen, ich habe schon ganz lange immer dieses Langfristige betrachtet, was ist, wenn irgendwas wäre. Oder ich möchte diese zwischenmenschliche Beziehung, wollte ich schon immer ganz, ganz schnell aufgebaut haben. Oder ein gemeinsames Kind, dann ändert sich ja sowieso ganz, ganz viel auf einmal. Und das habe ich immer gesehen. Mein Freund so, machen wir langsam, das braucht alles Zeit, so wie man halt ist. Mach langsam. Ja, wir haben einen guten Kompromiss gefunden letztendlich, Dinge klein umgesetzt. Und genau, so läuft es ab, wenn der Kleine da ist. Wenn der Kleine nicht da ist in den kinderfreien Wochen, machen wir viel für uns alleine oder auch zusammen als Paar. Wir legen dort mit unseren Freunden hauptsächlich oder mehr, wenn man das so nennen kann. Genau, und wachsen noch als Paar noch weiter zusammen, weil ja auch einfach gerade alles so schnell ging damals. So nach sieben Monaten sind wir schon zusammengezogen. Aber die Entscheidung kam sehr, sehr schnell. Schon nach ungefähr vier Monaten. Und dann hat das Universum es gut gemeint und gesagt, hier habt ihr ein schönes Häuschen zur Miete, mit Garten, mit allem, was ihr wollt, schöne Lage, perfekt, bitte. Und jetzt macht was draus. Und so sieht es aus, genau.
SPEAKER_02Ich finde, das ist ja auch einer dieser Vorteile bei Patchwork, dass man zwischendurch so diese Pausen hat, wo man sich aufeinander, miteinander konzentrieren kann und man so eine Pause hat. Das ist, ich finde schon, das ist ein extremer Vorteil. Richtig. Das darf man schon nicht hinten anstellen. Und gleichzeitig finde ich es schön, wie du gerade gesagt hast, wir legen es vermehrt in diese Zeit. Also das heißt ja nicht, dass euer Leben komplett auf Pause ist, nur wenn dein Bonussohn jetzt gerade da ist. Und das ist ja halt, ich glaube, auch so ein Schlüssel dafür, dass es funktioniert, dass man halt auch wirklich sagt, so, hey, ich bin immer noch ein Mensch, ich habe immer noch eigene Bedürfnisse, dass ich zum Sport gehe, solche Sachen, das bleibt nicht auf der Strecke. Und ich weiß nicht, wie es dir ging, aber ich musste das tatsächlich echt erst lernen. Also bei uns war es echt so, dass wenn die Kinder da waren, da war wirklich erstmal so, okay, jetzt dreht sich wirklich alles um die. Und dann habe ich erstmal gemerkt, so, oh, Sport wäre auch mal wieder nett. Und das durfte sich erst wieder so ein bisschen einpegeln.
SPEAKER_00Ja, auf jeden Fall. Ich habe mich vor allem nach dem Zusammenzug total verloren. Ich war nur noch Bonusmama. Ich habe irgendwie, es drehte sich in meinem Kopf alles um den Kleinen, der braucht noch neue Schuhe, der braucht noch neue Klamotten. Und irgendwann ist es mir selber aufgefallen, als von außen so ein bisschen die Resonanz kam, dass ich in so einer kleinen Bubble war. Und da habe ich dann gemerkt, es saugt mich aus auf eine gewisse Art und Weise. Es ist anstrengend vor allem für mich. Und auch diese Wechsel waren unglaublich anstrengend tatsächlich. Also ich habe viel geweint. Es ging viel vor in mir. Ja, also es war ein Prozess und es ist immer noch ein Prozess, der sich eben verändert hat. Jetzt denke ich mir so, jetzt ist der Kleine schon wieder weg. Und davor war es eher ein Gott sei Dank ist er weg. Also eher dieses Erleichternde früher, weil ich anstrengend war, ich war überfordert vielleicht ein Stück weit, auch ich habe mich selber verloren. Und jetzt ist es ein, die Zeit war so schön, kann er nicht doch noch bleiben. Aber ich freue mich dann einfach wieder, wenn er wiederkommt und er wieder coole neue Dinge erzählt und irgendwie so seinen Fortschritt gemacht hat. Und man weiß, okay, er kann jetzt irgendein cooles neues Wort oder keine Ahnung. Es ist anders cool. Und es tut aber auch unsere Beziehung ganz gut, diese kleine Pausetaste zu drücken letztendlich. Ja, das ist, wenn ich so drüber nachdenke, ist es ganz wild, was gerade so auch in mir vorgeht, wenn ich darüber rede, wo stand ich von einem halben Jahr, wo stehe ich jetzt vor allem. Oder wo, ja.
SPEAKER_02Und ich glaube, das kann sich halt auch oft ändern. Also gerade, das ist so eines der Learnings, was ich jetzt auch gerade so, ich sage mal, jetzt im letzten halben Jahr auch so gerade mit der Schwangerschaft einfach auch so mitnehme. Wir haben jetzt einfach zwei Teenys zu Hause, wo ich auch sage, so, boah, momentan ist gerade wieder so, ist nicht schlecht, dass sie gerade wieder weg sind, weil es einfach gerade modsanstrengend ist. Aber weil ich zum Beispiel halt auch gerade schwanger bin, weil da einfach gerade auch in mir ja total viel los ist. Und diese Phasen, die finde ich, die sind halt auch normal. Dass es mal so Phasen gibt, wo, boah, jetzt ist gerade echt anstrengend, weil ich vielleicht auch in der Arbeit noch mehr zu tun habe, weil ich vielleicht auch gerade noch einen kranken Elternteil habe, um den ich mich kümmere, was auch immer. Und dann gibt es wieder diese Phasen, die einfach so super, super schön sind, wo man auch einfach wieder mehr Energie reingeben kann. Also ich glaube, es kommt so ein bisschen auf die Balance an und gar nicht, dass das immer so gleichbleibend super, super schön und harmonisch ist. Das funktioniert einfach nicht.
SPEAKER_00Ja, also auf jeden Fall. Jeder entwickelt sich ja trotzdem weiter in seinem eigenen Tempo. Und das kommt ja natürlich auch dazu, egal ob jetzt in einer Partnerschaft ohne Kind oder mit Kindern, natürlich ist es mit Kind oder mit Kindern nochmal anders. Und ich sage immer, ich habe mich nicht nur in einen Mann verliebt, sondern gleich in zwei. Und diese Liebe zum Kleinen musste erst wachsen auf eine andere Art und Weise. Aber es ist trotzdem, er entwickelt sich und ich ziehe nach, ich ziehe mit und ich push auch so ein bisschen und es ist verrückt einfach letztendlich. Und es ist dann auch mal okay zu sagen, man drückt kurz für einen Nachmittag oder so ein bisschen die Pausetaste oder man stellt sich ein bisschen hinten an. Oder man schaut einfach, wer hat gerade welche Bedürfnisse, wo wird was gebraucht und wie vor allem auch gebraucht. Und das macht es halt, je mehr Kinder, auch nicht unbedingt einfacher. Ja, ich freue mich jetzt schon auf die Pubertät. Es wird anstrengend, aber wir waren da alle mal. Und es wird gut. Es sind viele Beteiligte, die da mithelfen werden und auch jetzt schon mithelfen tatsächlich. Weil es sind am Ende vier Elternteile, wenn man das so nennen kann. Genau.
SPEAKER_02Ja. Bevor wir da gleich nochmal so ein bisschen näher auf diese vier Elternteile einsteigen, würde ich gerne nochmal das aufgreifen, was du gerade gesagt hast. Nämlich dieses, ich habe mich in zwei Männer verniet. Und das finde ich, ist super, super schön, dass du das so sagst. Ich erlebe es allerdings bei wenigen Bonus-Mamas tatsächlich, dass sie das so sagen können. Für viele ist es dann häufig eher so eine Entscheidung, so dieses. Ich habe mich in diesen Mann verliebt und der hat halt einfach ein oder zwei Kinder. Also nehme ich die einfach mit. Ich habe ja keine Antwort bei den Mann gibt es nur mit Kind sozusagen. Wie hast du das denn erlebt? War das bei dir so eine bewusste Entscheidung oder war das einfach so von von herein super klar, mit Kind, yay! Gib es mir, ich nehme das. Wie hast du das erlebt?
SPEAKER_00Gute, gute Frage tatsächlich. Also man muss nochmal ganz kurz fünf Jahre zurückspringen. Da war ich schon mal ganz kurzzeitig Stiefmutter, Bonusmama, wobei ich Stiefmutter nicht mag. Da war ich schon mal quasi in der ähnlichen Position wie jetzt, vor fünf Jahren, also mit Mitte 20. Die Kinder waren da auch schon vier und neun. Es waren sogar zwei Kinder mit involviert. Partnerschaft war supertoxisch und so weiter. Also ganz, ganz viele schlechte Erfahrungen eigentlich gemacht in dieser Partnerschaft mit den Kindern. Mehr weniger, aber da habe ich mich um super viel organisatorischen Kram kümmern müssen. Zum Beispiel Kommunikation mit der Mutter der Kinder und so weiter und so fort, weil der Partner sich nicht in der Lage gefühlt hat. Und wenn man jetzt quasi einen Mann kennenlernt, oder beziehungsweise online durch die Dating App swiped und man matcht einfach mal, obwohl man da sieht, er hat einen Sohn, aber der Rest irgendwie passt. Dann macht man sich show nochmal Gedanken. Ich habe quasi ihn gematcht, er hat mich gematcht und dann war es morgens 6 Uhr. Ich lag im Bed und dachte mir so, shit. Was mache ich denn jetzt? Und habe tatsächlich eine Stunde, zwei oder so, überlegt. Okay, meine Erfahrungen abgewogen und will ich das nochmal, möchte ich das, möchte ich lieber einen kinderlosen Mann. Und hab dann gedacht, okay, scheiß drauf. Wir schauen einfach mal, was passiert. Vielleicht ist ja auch der Mensch nicht passend für mich, wenn wir uns wirklich mal treffen, wenn wir miteinander schreiben vor allem vorweg. Genau. So startete das Ganze. Erstmal mit so einer mit Vorsicht einfach. Und versucht, neutrales. Ja, so leichte Skepsis bzw. erstmal versucht, das Kind auszublenden tatsächlich. Weil ich wollte ihn kennenlernen erstmal. Ist es ein Mensch für mich? Ja, das stellte sich dann sehr schnell heraus, dass es ein Mensch für mich sein könnte oder gewesen wäre. Wir haben uns auch sehr schnell getroffen und das Thema mit seinem Sohn, das haben wir nie aktiv wirklich krass angesprochen. Also es war mal so, ah ja, wie alt ist er denn? Zwei. Ah ja, cool. Und anderes Thema. Also es war immer nur so auf ganz vereinzelnte Fragen zu Beginn. Und klar, je öfter wir gesprochen haben, desto eher kamen da so mal die Fragen. Wie heißt er denn? Fun Fact, ich habe erst beim dritten Date erfahren, wie sein Kleiner heißt. Also ja, man muss auch sagen, wir sind auch sehr, sehr, sehr schnell zusammengekommen letztendlich. Den ersten Monat, das war der Dezember 2024, da hat es einfach aus organisatorischen Gründen nicht geklappt, dass ich den Kleinen gesehen habe. Und im Januar 25 haben sie dann das Wechselmodell quasi eingeführt. Und die ersten drei Monate waren ein bisschen schwierig und da hatte ich auch noch meine Herausforderungen, ihn in der Paparolle zu sehen. Ganz, ganz arg. Weil ich kannte diesen Mann nur in seiner Nicht-Paparrolle, wenn man das so nennen mag. And then war der Kleine da, ich kam zu Besuch and ich war tierisch nervis. Tierisch Neves. Der Kleine schaute mich an, so, wer bist du? Was tust du hier? Dein Gesicht habe ich zwar schon mal im Flur gesehen, aber nein, möchte ich nicht. And then ging bei mir ganz, ganz viel los an diesem Abend tatsächlich. Dieses, okay, wie ist er als Papa? Ich habe so ein zweites Gesicht gesehen. Und es war super anstrengend für mich die ersten Male in dieser Konstellation oder auch die ersten Wochen vielleicht auch. Und da habe ich viel mit meiner Freundin geredet, mit meiner eigenen, ja, mit meiner eigenen Bonusmama letztendlich, die für mich aber eine Mama ist, wenn man es jetzt nun mal sehr klar betrachtet. Und habe dem Ganzen einfach mal Zeit gegeben. Zeit und Raum. Wenn man jetzt fragt, ob ich mich wirklich so verliebt habe, am Anfang war es eine Entscheidung. Am Anfang stand definitiv irgendwann die Entscheidung. Wir kamen dann tatsächlich dazu, dass wir gesagt haben, wir wollen zusammenziehen, weil es zwischen uns einfach wunderbar passt. Und mit dem Kleinen, ja, er hat sich dann auch so ergeben. And then habe ich gesagt, muss ich mich jetzt wirklich entscheiden? Oder lassen wir da einfach mal so die Gefühle erstmal laufen. And habe das alles so vor mich hergeschoben, trotz alledem. And the Einzug kam immer näher, and ich habe dann angefangen, irgendwann, irgendwie in mir die Entscheidung zu treffen, ich akzeptiere ihn erstmal. Ich finde den kleinen Mann nicht doof. Erstmal auf eine neutrale Art und Weise zu sagen, ich finde den kleinen Mann nicht doof. Eigentlich ist er ganz cool. Wir haben coole Sachen gemacht. Wir waren auch schon relativ früh mal alleine für zwei Stunden unterwegs, tatsächlich. Also sehr, sehr cool. Und dann kam aber irgendwann dieser Punkt: finde ich den Kleinen mehr als cool? Ja, ich entscheide mich dazu, ihn mehr zu mögen. Und irgendwann wurde aus dieser Entscheidung ein Gefühl. Und seitdem kann ich sagen, ich habe mich nicht nur in einen, sondern in zwei Männer verliebt. Aber es war ein Prozess, und dieser Prozess war anstrengend, hart, schwierig. Und auch mit Zweifeln und hinter Fragen belegt. Genau. So viel da dazu.
SPEAKER_02Ich kann das total nachvollziehen, weil so etwas ja natürlich auch immer eine Entscheidung ist. Also wir entscheiden uns ja halt auch, in eine Beziehung reinzugehen. Entscheide ich mich dazu, mich offen zu zeigen, dieses Risiko auch einzugehen. Und es ist ja letztendlich auch ein gewisses Risiko, wenn wir noch ein Kind in unser Herz lassen. Also auch wenn das irgendwie nicht funktionieren sollte, wir verlieren da ja auch ein Stück weit Familie. Also das ist schon, glaube ich, eine bewusste Entscheidung. Und wenn man dann eben sagt, okay, und jetzt springe ich, dann kann man eben auch dann das Gefühl dahinter zulassen. Also ich kann das sehr, sehr gut nachvollziehen, was du meinst. Wie war das denn? Du hast ja gesagt, also das Wechselmodell wurde eingeführt, dann seid ihr relativ schnell zusammengezogen. Wie war denn so die Anfangszeit in dem Wechselmodell? Welche Herausforderungen gab es da vielleicht auch? Was hat vielleicht gut funktioniert? Wie seid ihr da reingekommen?
SPEAKER_00Also, wir waren quasi das erste halbe Jahr, letztes Jahr getrennt wohnend. Genau, da kann man das ganz gut definieren, die ersten sechs Monate. Dadurch, dass ich ja noch meinen eigenen Rückzugsort hatte, war das für mich eher so, der Kleine ist mal da, der Kleine ist mal nicht da. Da hatte ich eher weniger diese Berührungspunkte. Und auch emotional war das für mich an sich nicht weiter tragisch. Mein Partner hatte da einfach so ein bisschen, für ihn war das ungewohnt, es war neu, es war etwas schwieriger, genauso auch für den Kleinen, das hat man gemerkt, so jetzt bin ich bei Papa, jetzt gehe ich wieder zur Mama und auch andersherum. Für mich war das Ganze dann erst als so wichtig oder habe ich das Ganze erst anders begriffen, als wir dann tatsächlich zusammen gewohnt haben. Weil dann hat es mich ja komplett in meinem Alltag beeinflusst. Und da war das so, wie soll ich sagen, es war schwierig für mich. Für meinen Partner war das mittlerweile normal. Für den Kleinen war das nur komisch, dass er jetzt woanders wohnt, aber auch normaler. Für mich war es schwierig. Also es gab Montage, da wollte ich nicht nach Hause kommen. Aber auch mit aus dem Grund, weil ich nicht wusste, wie ist die Stimmung zu Hause. Mein Partner hat sich super gefreut, wenn der Kleine da war und hat das auch gezeigt und war wie ein Duracel-Hase. Und dann war dieser Kleine da, genauso wie ein Duracel Hase. Und ich wusste dann nie, als ich auf dem Heimweg war, wie ist die Stimmung. Hätte ja auch sein können, sie ist total unten im Keller, warum auch immer. Und das war so schwierig, so unberechenbar für mich. Und es war wieder ein Boah, jetzt ist der Kleine wieder da. Weil ich zu dem Zeitpunkt rückblickend betrachtet, noch nicht ganz diese Entscheidung getroffen habe mit, ich mag ihn mehr, ich finde ihn nicht nur cool und lasse einfach mal laufen. Weil da steckte ich noch in diesem Prozess drin. Und es war einfach schwierig dann. Und vor allem, was auch zusätzlich schwierig war, war dieses, ich kam nach Hause, wurde nicht begrüßt. Ich wurde etwas links liegen gelassen, nenne ich es mal. Ich durfte da sein, aber eigentlich sollte ich nicht so da sein, weil er wollte mehr zu Papa. Und auch damit hatte ich zu kämpfen ganz am Anfang. Das hat sich aber so nach drei Monaten, ja, zwei Monaten vielleicht schon gelegt, so etwas um den Traherum, dass es für mich einfacher war, für den Kleinen einfacher war und vor allem habe ich auch mal dann kommuniziert und habe gesagt, ich bin überfordert. Ich bin überfordert, wenn ich nicht weiß, wie ist die Stimmung zu Hause. Vor allem, weil die sich ja gegenseitig beeinflussen. Wenn ein Dorazell Häschen da ist und ein anderes, dann habe es kommunizieren müssen mit meinem Partner, weil das ging nicht mehr. Ich habe gesagt, du kannst nicht so overhyped sein. Ich freue mich auch ein bisschen, aber bitte schraube 5%-Punkte runter. Das macht es für mich einfacher und habe ihm auch gesagt, dass ich eine Zeit lang nicht nach Hause kommen wollte montags. Und das war so ein bisschen der Schlüssel für alle, wo so gekippt hat und auch eher entspannter wurde. Und der Kleine gemerkt hat, er ist gar nicht mehr so das krasse Event, zum Papa und zu mir zu kommen. Sondern es ist normal zu wechseln. Und seitdem ist es in mir auch deutlich entspannter und nicht mehr so überfordernd. Und auch nicht mehr dieses, er ist endlich weg, ist nicht mehr so häufig. Oder über die Zeit einfach gar nicht mehr.
SPEAKER_02Ich glaube, mit diesem Gefühl, so dieses, ich weiß nicht so richtig, wie die Stimmung ist, können ganz, ganz viele Bonusmamas resonieren. Also, weil ich höre das ganz, ganz oft, dass eben gesagt wird, so, naja, ich weiß nicht so recht, was war denn in der letzten Woche los, wie ist denn die Stimmung, so wenn ich da reinkomme, so sind die gerade schon so völlig in ihrem Zweierding und ich komme rein. Und also das sind solche Momente, mit denen, wie gesagt, ich glaube, da können sich gerade ganz, ganz viele Bundesmamas identifizieren. Und ich finde es auch so schön, dass du gerade schon sagst, was mir geholfen hat, ist das Ganze anzusprechen, zu sagen, mich überfordert das, ich brauche hier gerade was von dir, das ganz klar anzusprechen und eben einzufordern. Und ich hatte zum Beispiel auch mal eine Kundin, bei der war das genauso, die hat so dieser Ankommensmoment war für die das Schlimmste in der gesamten Woche. Und sie hat dann auf dem Nachhauseweg eben kurz ihren Partner angerufen und gesagt, ich bin jetzt auf dem Nachhauseweg, wie ist es denn? Hole mich mal kurz ab. Und dann wusste sie, okay, darauf kann ich mich jetzt gerade vorbereiten. Sie hatte noch ein paar Minuten im Auto und dann war das okay. Aber es ist halt dieses, ich muss das erstmal wahrnehmen, was ist denn da gerade mir, was gibt mir dieses Bauch kommen und dann eben auch in die Kommunikation zu gehen und das Ganze einzufordern. Richtig.
SPEAKER_00Wer nicht kommuniziert, den kann nicht geholfen werden. Und ich bin wunderbar im Nicht-Kommunizieren, muss man auch sagen, weil ich denke, ich schaffe das schon irgendwie alleine. Ich kann die Regler stellen, aber nein, ich kann eben nicht alle Regler stellen. In mir, ja, aber zwei Durazellhäßchen kann ich halt nicht runterfahren tatsächlich. Geht nicht. Und das ist auch, glaube ich, mittlerweile so ein ganz, ganz großer Schlüssel. Kommunikation. Das hört man auch in dem Podcast ganz, ganz häufig, immer wieder. Du sagst es, andere Bonusmamas sagen das. Reden. Der Partner weiß nicht, was in einem vorgeht. Er wird diese Situation und diese Position, die wir haben, niemals verstehen können. Er wird sie auch nicht nachempfinden können. Aber man kann versuchen, es begreiflicher zu machen, zu sagen, da und damit struggle ich gerade. Und seitdem ich angefangen habe, darüber zu reden, ist die Beziehung entspannter geworden. Und die Beziehung nicht nur zwischen uns zwei als Paar, sondern auch zum Kleinen, weil mein Partner dadurch andere Regler stellen kann mit seinem Kleinen, zum Beispiel. Gerade in der Papaphase. Nein, Papa soll mich einschneiden, Papa soll dies, Papa soll dies. Nein, die Michelle kann das auch. Ja, aber nein, die Michelle kann das auch. Und dann mache ich das auch. And that the Kleine auch merkt, hey, der Papa is zwar da, aber auch ich bin da, ich bin präsent. Ich kann genau die gleichen Dinge wie anschnallen, abschnallen im Auto and what auch, immer das Buddho-Brot schmieren. And this war auch hard for the kleine zu lernen. So, da gibt es eine Grenze, oder das wird mir aufgezeigt, dass sie auch da ist. Du sagtest vorhin so, man weiß ja nie, ob es klappt. Ja, man weiß es nie. Man kann auch wunderbar verheiratet sein 30 Jahren. Und auch aus irgendeinem Grund trennt man sich, egal ob mit oder ohne Kinder. Natürlich verliert man mit Kind nochmal eine zweite Person. Das macht es nicht einfacher in meinem Fall. Aber man weiß es vorher nicht. Und man muss das manchmal, man muss da manchmal einfach durchgehen und gucken, wird der Weg besser, wird es angenehmer, wird es leichter. Und wenn das passiert, dann ist man, glaube ich, auf einem ganz, ganz guten Weg.
SPEAKER_02Ja, absolut. Und ich glaube, man kann halt was aktiv dafür tun, damit es leichter wird. Und eine der Sachen ist eben Kommunikation und dass du das eben gerade auch nochmal so sagst, ist halt einfach nochmal ein Beweis dafür. Und ich weiß, ich habe mich am Anfang so geschämt, wenn ich das gesagt habe, wenn ich gesagt habe, so, boah, es verletzt mich, wenn da jetzt wieder zwei Mädchen links und rechts deine Hand greifen und ich hinterher trottle. So, ist es, man fühlt sich einfach echt damit, ja, ich weiß gar nicht, wie ich schreiben soll, aber nicht als erwachsene Person. Weil ich weiß ja eigentlich, es sind ja seine Kinder, der hatte ich ja nicht so oft, etc. Also wir haben ja dieses Gedankenkarussell in uns, also dann eben auch sich, ich sag mal, wirklich da die Hosen runter zu lassen und zu sagen, so sieht es jetzt aus und ich brauche jetzt hier was von dir, das finde ich ist überhaupt nicht leicht. Und wenn man es tut, dann bringt das die Beziehung auf eine so tiefe Ebene, was vorher nicht da war.
SPEAKER_00Und du nicht dich. Richtig, ich bin nur am Nicken, weil genau das ist es. Man muss kommunizieren können, vor allem in dieser Konstellation. Und dann ist es völlig egal, ob da ein Kind ist oder fünf. Und was mir ganz arg geholfen hat, ist, zwischen Logik und Gefühlen oder diese emotionalen Themen zu unterscheiden. Es gibt häufig oder immer wieder Gespräche, wo ich sage, logisch, rational verstehe ich XY, aber es löst trotzdem wiederkehrend das Gefühl XY aus. Können wir da irgendwie was finden, das angenehmer ist, besser ist vielleicht? Oder gib mir bitte deine Perspektive. Mir hat ganz oft geholfen, zu meinem Partner zu sagen, ich habe das und das Thema, das arbeitet gerade in mir, das sind meine Gedanken, das sind meine Gefühle da dazu. Sag mir bitte, was du dazu denkst. Was ist deine Perspektive da dazu? Übertreibe ich vielleicht auch gerade ein bisschen oder bin ich einfach in meiner Emotion gefangen oder nimmst du das ganz anders wahr? Und da muss man sagen, ich bin ja einfach ein sehr gefühlsbetonter Mensch, nahe am Wasser gebaut und auch so ein bisschen ein Overthinker. And mein Partner ist da sehr rational. Das ist halt so. Dann nehmen wir das so an. And ja, was juckt mich morgen? Wir gucken, was wir heute machen. Morgen sehen wir, wenn wir morgen aufgestanden sind. Und ich denke schon mal danach drüber, über morgen. Was passiert morgen? And ich glaube, diese Kombination is in diesem Fall auch super cool, weil wir auf irgendeine Art und Weise matchen. Er gibt mir was mit seinem auf den Boden holen, mit wir sind bei heute, und ich gebe ihm aber so ein bisschen an, denkt doch mal über morgen trotzdem schon mal nach. Und das hilft mir sehr, aber auch wirklich das Gespräch zu suchen. Also es muss passieren. Weil am Ende, zu welchen Lasten geht es denn? Wenn jeder so vor sich hin brodelt oder gerade man als Bonusmacher so vor sich hinbrodelt, weil, glaube ich, gefühlsmäßig geht bei uns deutlich mehr ab, wie wir manchmal sagen können oder wollen vielleicht auch. Aber am Ende geht es auf Lasten der Beziehung und auf Lasten von Bindung und Verbindung vor allem auch. Egal ob zum Partner oder zum Kind oder zu den Kindern. Ja. Und Kommunikation ist halt einfach der Schlüssel. Ich kann es nicht oft genug sagen. Ja, ich auch nicht.
SPEAKER_02Und weißt du, was ich auch gerade so witzig finde, dass man dennoch unterschiedliche Sachen braucht. Weil du hast jetzt gerade gesagt, mir hat es geholfen, die Perspektive von meinem Partner zu hören. Mich hat es so auf die Palme gebracht. Also gerade wenn ich jetzt so überlege, so bestimmte Erziehungsthemen und dann kommt der noch so mit seiner rosaroten Brille und meine Kinder sind sowieso die Besten und super süß und alles. Und ich denke mir so, sag mal, musst du doch sehen. Also für mich war das oft so ein Punkt, wo ich gesagt habe, ich will das gar nicht. Also ich brauchte gar nicht unbedingt seine Perspektive. Ich brauchte einfach nur dieses, ich sehe dich. Ich muss es vielleicht nicht nachvollziehen können. Ich muss mich damit nicht identifizieren können. Ich habe vielleicht eine andere Meinung dazu. Und gleichzeitig kann ich akzeptieren, wie es dir gerade geht. Ich nehme das ernst und lass uns jetzt einen gemeinsamen Weg finden. Und ich glaube, das war ja auch gerade so das, was du eben gesagt hast. Dieses Erde mich vielleicht kurz und selbst wenn du es nicht kannst, dann sind meine Gefühle trotzdem gerade valide und lass uns einen gemeinsamen Weg finden.
SPEAKER_00Richtig, richtig. Und der gemeinsame Weg, das ist doch das Wichtigste. Als Paar, egal ob als Kernfamilie, wenn man diesen Begriff so nennen möchte, als Paar, als Elternpaar oder in einer Patchwork-Familie. Und ich finde, in einer Patchwork-Familie vielleicht noch ein Prozentpunkt mehr, ist man als Paar die Basis, mit der steht und fällt alles. Wenn das nicht funktioniert, dann wirkt sich das immer auf die Kinder aus. Als es mir zum Beispiel einfach nicht gut ging, als ich überfordert war, total gestresst, total überstimuliert, auch mit allem, hat sich das direkt zum Beispiel einfach auf diesen Kleinen ausgewirkt. Der wollte dann nicht zu mir, der wollte mich nicht in den Arm nehmen, der wollte nicht mit mir spielen und so weiter und so fort. Und das ist doch ein ganz, ganz großes Anzeichen tatsächlich. Klar, auch je kleiner die Kinder sind, vielleicht ist es einfacher oder anders tatsächlich mit der Situation umzugehen. Also ich stelle mir jetzt so, jemand mit Kind in einem Teenie-Alter kennenzulernen, durchaus eventuell anstrengend davon. Aber ja, man macht das Beste draus. Das ist ein Satz von meinem Partner, den ich, wenn ich so ein bisschen denke, ich weiß nicht, wo es hingeht, ist mir alles zu viel, hat er mal gesagt. Naja, die Situation ist, wie es ist. Wir können jetzt an der Vergangenheit nichts ändern, aber wir machen das Beste draus. Und dieser Satz, wir machen das Beste daraus. Das ist so ein bisschen mein Mantra, mein Anker, so ein kleiner Lichtstrahl, wenn ich denke, nee, was habe ich da gemacht manchmal? Und ja, diese Momente gibt es immer noch. So für einen kurzen Moment, wo ich sage, alles ein bisschen viel.
SPEAKER_02Aber das gehört da dazu. Ja, weißt du, und ich glaube, die sind doch immer da. Also auch in einer Kernfamilie überlegt man sich doch wahrscheinlich zwischendurch auch mal so, boah, war das das, was ich mir vorgestellt habe? Also jede Beziehung kommt doch irgendwann mal an den Punkt, wo man überlegt, so, will ich das noch? Will ich was anderes? So, was können wir verändern? Also diese Momente, wo man sich vielleicht doch mal überlegt, so, boah, das habe ich mir eigentlich anders vorgestellt, die gibt es ja immer wieder. Und dann sich eben aktiv dafür zu entscheiden und weiterzugehen und eben zu gucken, okay, hey, wie können wir das gemeinsam meistern und wie können wir gemeinsam das Beste draus machen? Darum geht es ja eigentlich im Kern auch. Michelle, ich würde gerne auch nochmal so einen Blick darauf werfen, weil du vorhin auch gesagt hattest, wir sind ja eigentlich vier Elternpersonen in dieser Konstellation. Wie hast du denn das Ganze mit der Kindsmutter erlebt? Also auch das Wechselmodell, ich meine, das ist ja schon noch viel Zeit, die du mit ihrem Kind verbringst. Du sagst, wir sind vier Elternpersonen, das klingt für mich total gleichberechtigt. Ich bin mir nicht sicher, ob es immer so hormonisch war. Nimm uns gerne mal so einen Schritt mit. Wie hast du das erlebt?
SPEAKER_00Wir müssen jetzt, also es gibt, wie gesagt, vier Elternpersonen, nämlich meinem Partner und die Kindsmutter mit ihrem Partner. Die sind schon ein bisschen länger zusammen tatsächlich, natürlich. Wie habe ich das erlebt? Schwierig tatsächlich. Einfach aus dem Grund, dadurch, dass ich die Kindsmutter genau einmal mehr oder minder gesehen habe, beziehungsweise immer nur am Vorbeilaufen gesehen habe zwischen Tür und Angel. Und sie, bis wir zusammengezogen, waren eigentlich nur meinen Namen könnte. So ein bisschen. Und dadurch war das für mich, war die Person für mich wie so eine Blackbox, unberechenbar. Und es hat sich dann aber jetzt Gott sei Dank gelegt, dadurch, dass wir zusammen von der Tagesmutter auf eine Weihnachtsfeier letztes Jahr waren. Und als wir alle quasi noch mehr oder minder unter einem Dach gewohnt haben, also man muss sagen, oder mein Partner hat mit seiner Kindsmutter und deren neuen Freund mehr oder minder in einem Haus gewohnt. Genau, war da die Situation, glaube ich, allgemein so ein bisschen angespannt. Keiner wusste so richtig, wie, was, wer, wann. Ich war immer freundlich und nett, aber es ist dann einfach schwierig, wenn der andere nicht offen dafür ist. Genau. Und deswegen war das letztes Jahr alles noch so ein bisschen schwierig für mich, und es hat sich dann einfach gelegt nach so zwei, drei Gesprächen und so weiter und so fort. Genau. Und wenn du sagst gleichberechtigt, muss man jetzt, glaube ich, hier ganz arg ein bisschen die Haushalte aufteilen zum Beispiel. Was so den Alltag betrifft. Mein Partner und ich sind sehr gleichberechtigt. Also, wie ich vorhin schon erwähnt hatte, ist, dass wir uns die Betreuungstage, sage ich mal, einfach aufteilen mit abholen und hinbringen zum Kindergarten. Oder auch dann die Nachmittagsgestaltung, Hobbys und so weiter, verteilen wir recht gleichmäßig auf. Und auf der anderen Elternseite quasi ist es eher sehr kindmutterlastig, dass sie die Hauptbetreuung, Hauptverantwortung quasi übernimmt. Und deswegen würde ich sagen, ist es auf einer rationalen Basis, wenn es um Entscheidungen geht, recht gleichberechtigt. Aber für den Kleinen ist es im Alltag ungleichberechtigt, wenn man dem folgen kann tatsächlich. Und das merkt man ein bisschen. Also wenn er erzählt, was er bei der Mama erlebt hat, dann ist es häufig bei der Mama XY, das und das haben Mama und ich gemacht. Und da kommt selten der Name des Partners vor. Ich weiß natürlich nicht, was der Kleine jetzt von uns erzählt, aber zumindest können wir sicher sein. Oder weiß ich, dass wir das für uns einfach gleich aufteilen, weil mir das auch wichtig war an sich. Ich habe gesagt, ich habe mich dafür entschieden und nach einer Eingewöhnungsphase für uns alle, nach dem Zusammenzug und so weiter, ist es mir wichtig. Ich möchte involviert sein. Ich möchte nicht nur außen vor sein. Und am Ende sind wir ein Haushalt. Wir tragen das Kind zusammen am Ende. Und dann ist es völlig egal, ob es mein leibliches Kind ist oder nicht. Wir sind ein Haushalt. Und auch da hat mein Partner mal was ganz, ganz Schönes gesagt. Wir hatten ein Gespräch und hab dann gesagt, ganz schnippisch, ah ja, das ist ja dein Kind, das ist ja nur dein Kind. Dann guckt er mich an und sagte, also ich dachte, wenn er hier ist, ist er unser Kind. Und das ist eine Aussage, die hat gesessen.
SPEAKER_02Ja, kann ich sehr nachvollziehen. Und das zeigt ja halt auch so, du wolltest diese Rolle so ausfüllen, dass du eben sagst, so, hey, ich bin da ein gleichberechtigter Teil. Ich erfreue mich an den positiven Sachen. Ich trage auch die Last, die es auch mit sich bringt, ein Kind großzuziehen. Ich mache das mit dir. So stelle ich mir diese Rolle vor. Und das ist ja auch wieder so ein Anzeichen dafür, wie viel Klarheit es braucht. Es muss ja erst einmal im Bewusstsein darüber geschaffen werden, das möchte ich, ich möchte darin beteiligt werden. Und es gibt ja auch genug Bonuseltern, die eben sagen, will ich nicht. Und beides ist ja völlig legitim. Es geht ja erst einmal darum, dass wir eben wissen, das möchte ich, und dann können wir da hingehen. Und das zeigt eben so, du hast das, du hast es klar kommuniziert und dann mit dieser Aussage, naja, wenn er doch hier ist, ist er doch unser Kind. Ja, stimmt, hast recht. Darf ich mich wieder am eigenen Rockzipfel packen? Ist auch mein Kind, los geht's.
SPEAKER_00Richtig, richtig. Aber tatsächlich, wir wissen auch alle, wie Männer sind, die reden halt nicht. Natürlich kommen da eben manche Gedankengänge und auch gerade dieser ganz, ganz wichtige Gedankengang, diese ganz, ganz wichtige Empfindung seinerseits kommt in einem Gespräch raus, wenn man es aktiv anspricht. Vielleicht über ein anderes Thema oder wie auch immer. Und das hat so was Schönes in mir ausgelöst. Auf jeden Fall. Es war hart für mich, so dieses, okay, du machst gar keinen Unterschied. Aber es war nochmal so eine Bestätigung: so, hey, wir machen das hier schon zusammen. Also für ihn war nichts anderes definiert, es war nichts anderes abgemacht, ohne darüber jemals zu reden. Eine Selbstverständlichkeit tatsächlich. Und ich glaube, dass diese ganz vielen kleinen Aussagen, gerade jetzt nur diese zwei, was für mich super wichtig waren, von den ganz vielen anderen bestimmt auch noch, haben auch zu diesem Punkt mit, da kommt dieses Gefühl der Liebe, mehr, die Rationalität mehr ausschalten, mehr ist es unser. Weil, warum ist es denn auch ein Stück weit unser? Weil er hat schon so ein paar Eigenarten von mir übernommen. Wo ich mir denke, wieso? Es ist verrückt, welchen Einfluss man auf den Kleinen hat. Auch wenn er nur 50 Prozent der Zeit in unserem Haushalt lebt. Natürlich sieht man dann auch andere Eigenarten durch den anderen Haushalt, natürlich, klar. Aber auch Entwicklungsschübe nimmt man anders wahr dadurch, würde ich jetzt mal behaupten. Und deswegen kann man auch sagen, es ist unser. Ich rede selten von meinen Bonussohn. Von Stiefsohn rede ich schon gar nicht, weil ich Stief und Stiefmama, Stiefsohn. Einfach nicht. Und ich sage häufig, unser Kleiner, mein Kleiner. Er ist mein Kleiner. Und es ist krass, wie sich eine Verbindung innerhalb von einem Jahr verändern kann.
SPEAKER_02Ja, du kannst dich jetzt schon mal freuen, was da alles noch kommt. Also es ist aus meiner Erfahrung heraus, und wir sind ja jetzt echt fast sieben Jahre zusammen, so es ist echt, es wird immer intensiver. Man sieht die Kinder ja aufwachsen. Und also auch ich sage mittlerweile so, ja, wir erwarten unser drittes Kind. Es sind halt drei Kinder, so gehören halt dazu. Und auch das darf eben wachsen. Und selbst wenn man das nicht sagen kann, ist überhaupt nicht schlimm. Es erwartet niemand, aber es ist halt einfach, dass du da hingekommen bist, zeigt, es war ein Prozess. Du hast dafür aktiv was getan, ihr habt gesprochen, du hast dich mit dir selber auseinandergesetzt, du hast vielleicht auch nochmal alte Wunden vielleicht aufgearbeitet, die da vielleicht nochmal hochgekommen sind. Also da ist ja ganz viel passiert. Und jetzt bist du eben an dem Punkt und sagst, da mag ich hin, da gefällt es mir gut und da fühle ich mich wohl. Und das ist ja eben auch so schön, dass da jeder Weg individuell ist. Michelle, was würdest du denn sagen? Was ist denn vielleicht so ein Satz, den sich jede Bonusmama so als Post-it irgendwo hinhängen kann? Was hat dir vielleicht auch geholfen? So eine Erkenntnis, irgend sowas, sowas weißes.
SPEAKER_00Gib dem Ganzen Zeit. Du kannst voranrennen, aber am Ende bestimmt das Kind das Tempo. Vielleicht so zusammengefasst. Das ist aus meiner Erfahrung nach wichtig. Pass dich ein bisschen dem Kind an, beziehungsweise das Kind zeigt dir so ein bisschen, wie schnell es ist. Du kannst nichts überstürzen. Also wir können pushen und rennen, aber das bringt nichts. Es bringt nichts, wenn nur einer rennt. Das geht in die Hose. Und dem Ganzen auch wirklich Zeit zu geben. Das ist ein ganz, ganz wichtiger Faktor in meinen Augen.
SPEAKER_02Ja. Ja, absolut. Es braucht Zeit und dem Kind eben auch da die Zeit zu geben, auch sich selber Zeit zu geben. Es ist ein unglaublich herausforderndes Modell, die Patchwork-Familie und sich da eben auch die Zeit zu nehmen, zu gucken, was brauchen wir, was probieren wir aus, was darf auch nochmal angepasst werden. All solche Dinge, die brauchen einfach Zeit. Von daher finde ich, ist das ein sehr, sehr schöner Post-it. Ich sollte mir mal angewöhnen, diese Sätze, die ich so in den Folgen höre, mir wirklich so mal aufzuschreiben und mir mal hinzufinden. Es ist ein ganz, ganz wertvoller Hinweis. Vielen Dank dir dafür. Michelle, noch so kurz zusammenfassend, was glaubst du, was ist die größte Herausforderung und was ist der größte Vorteil vom Wechselmodell?
SPEAKER_00Die größte Herausforderung ist tatsächlich, sich immer wieder ein bisschen neu anpassen zu müssen. Dieses, man weiß nicht, was in der vorherigen Woche passiert ist, man weiß nicht, welcher Entwicklungssprung vielleicht das Kind gerade auch gemacht hat oder in der Pubertät stecken, dass er sowieso dann alles ganz anders oder welche Einflüsse es die Woche zuvor erlebt hat, tatsächlich. So ein bisschen ein kleines Chamäleon zu sein. Das ist für mich manchmal noch die größte Herausforderung tatsächlich. Vielleicht ist es auch für manche Bonus Mamas, mich damals mit eingeschlossen, mein Ich vor einem Dreivierteljahr oder so, das Ganze nicht überstürzen zu wollen. Auch mal einen Schritt zurückzutreten, auch wenn es unangenehm ist, weil man doch irgendwie die Hand heben möchte vom Kind, wenn man spazieren ist, aber es auch zu akzeptieren, wenn man das gerade nicht darf. Das ist auch eine Herausforderung gewesen, eine große vor allem. Mittlerweile ist es mal so ein, naja, ist halt zu. Und keine Herausforderung mehr für mich. Aber das finde ich ganz, ganz wichtig tatsächlich. Im Wechselmodell ist für mich auch noch eine Herausforderung, immer mal wieder die Kommunikation mit der Kindsmama tatsächlich. Beziehungsweise einfach da zu sagen, deren Haushalt ist deren Haushalt, unser Haushalt ist unser Haushalt. Wir definieren für uns die Regeln. Und solange der kleine Mann damit klarkommt, ist alles fein. Welchen Vorteil hat das Wechselmodell oder welche schönen Seiten vielleicht auch? Klar, den Vorteil hat es vor allem als Paar. Man hat einfach Zeit für sich als Paar oder auch als Individuum. Man muss da wenig Rücksicht nehmen auf den Kleinen. Aber es gibt einem doch, also mir persönlich gibt es ganz, ganz viel. Ich habe mich selber neu kennengelernt und entdeckt und gemerkt, ich kann sehr, sehr geduldig sein, neue Facetten entdeckt und einfach auch, dass es sich ausbezahlt, da so ein bisschen dran zu bleiben. Nicht zu viel, also das immer so ein bisschen beim Prozess letztendlich, konstant aber da zu sein vielleicht. Und es ist schwierig, das finde ich greifbar zu machen, aber das Wechselmodell gibt einem Konstante. Das gibt Konstante auch für das Kind. Und es merkt, immer im selben Haushalt habe ich die gleichen Konstanten. Und ja, es gibt so viele schöne Momente, wo ich mir denke, Gott sei Dank habe ich mich auf diesen Mann eingelassen damals. Gott sei Dank. Und ja, das ist schon so ein paar Dinge.
SPEAKER_02Ja, und ich finde, das ist auch so ein wunderschönes Schlusswort. So mit so einer Dankbarkeit. Hey, zum Glück habe ich mich darauf eingelassen. Ich hätte so viel über mich nicht gelernt. Ich hätte so viele schöne Momente verpasst. Ich bin dankbar dafür. Trotz all der Herausforderungen bin ich dankbar dafür, wo ich stehe. Ist einfach ein wunderschönes Schlusswort. Liebe Michel, ich danke dir, dass du heute zu Gast warst und mit uns deine Erfahrungen geteilt hast. Und ich wünsche dir, dass du noch ganz viele solcher wunderbaren Momente mit deinen zwei Männern erleben darfst. Dankeschön. Danke dir, Michelle. Mach's gut. Bis dann. Was mir aus dem Gespräch mit Michelle auf jeden Fall hängen bleiben wird, ist zum einen nochmal dieses Gefühl, wir packen das zusammen. Der Partner, dein Partner und du, ihr seid die Basis in eurer Patchwork-Familie. Wenn das zwischen euch nicht harmoniert, wenn ihr nicht miteinander kommuniziert, wenn ihr nicht an einen gemeinsamen Strang zieht, dann wird es schwierig, dann fehlt die Basis. Und genau das hat Michelle eben heute auch nochmal erzählt. Sie hat nochmal dahin geleuchtet, wie wertvoll eine Kommunikation sein kann, wie wichtig es ist, auch über diese Gefühle zu sprechen, auch einzufordern, so, hey, das brauche ich jetzt gerade von dir. Das ist für mich nochmal sehr, sehr eindrücklich klar geworden oder hat sich einfach nochmal verfestigt, indem sie einfach gesagt hat, wir sind die Basis und ich habe mich nun mal für den Mann entschieden. Und weil ich aktiv diese Entscheidung getroffen habe, konnte ich auch das Herz so weit öffnen, dass da auch mein Bundessohn Platz gefunden hat. Ich finde es total beeindruckend, wie sie eben auch sagt, so ist es unser Kind. Also wie sehr sie auch in dieser Rolle aufgeht, ohne die Kindsmutter ersetzen zu wollen und gleichzeitig ganz fest ihren Platz eingenommen hat, ihre Aufgaben kennt, und da eben auch ganz, ganz klar ist, um eben auch zu sagen, wenn wir irgendwann mal ein gemeinsames Kind haben sollten, dann haben wir drei eine Basis, wir funktionieren und dann darf auch gerne noch ein weiteres Kind dazu kommen. Es zeigt eben, man is nicht nur eine Wochenendmama oder man is not nur eine Bezugsperson. Man is a wichtiger Bestandteil in Kindes. Man nimmt so sehr Anteil in the Kindes, dass es einfach wirklich wichtig ist, dass wir uns mit unserer Rolle auseinandersetzen, that we lernen to communizieren anders, die es braucht, damit wir in dieser Patchwork-Familie ankommen. And when you just fragst, was the Fehler ist, den du gerade machst, der dich anderes noch blockiert, dann mach den Bonus-Mama-Check. Den habe ich dir in die Shownotes gepackt. Da findest du in fünf Minuten heraus, wo der great Hebel in eurem Beziehung liegt. And du bekommst von mir ganz konkrete Tipps and Strategien an die Hand, um diesen Hebel zu betätigen. Ich danke dir fürs Zuhören. Ich freue mich auf dich in der nächsten Folge and bis dahin bleib klar, bleib bei dir und vor allem bleib stief und glücklich.