Smartphone Sprechstunde

#5 Handy-Experiment, Teil 2: Zurück zum Smartphone – aber anders!

Niki Löwenstein & Andrea Buhl-Aigner Season 1 Episode 5

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Das Handy-Experiment geht weiter…

Hatten die Kids Handy-Entzugserscheinungen und hat Niki tatsächlich 3 Wochen ohne Social Media geschafft? 

In Teil 2 öffnen die Kids ihre Offline-Tagebücher und merken, welche Funktionen sie wirklich brauchen. Milli hatte einen unangenehmen Abend und findet neue Motivation, Julius musste seine Pläne ändern und Niki erlebt eine Überraschung, als sie nach 3 Wochen ihren Insta-Account öffnet. 

Das nimmst du aus dieser Episode mit:

  • Wie bereitest du dich auf Handy-Detox vor, damit alles klappt?
  • Wie groß ist unser Handlungsspielraum bei der Mediennutzung?
  • Wie sieht der Alltag ohne Smartphone aus und wie viel Zeit wird frei, wenn wir die Nutzung verändern?

Kapitel
0:50 Rückblick auf Teil 1 in Episode #4

1:38 Die Rückkehr der Handys, Audio von Julius und gar nicht so große Gefühle

3:50 Millis Offline Tagebuch: Festnetz-Telefon hilft gegen Panik

5:14 Lottis Offline-Tagebuch: “Ich bin froh, dass das Handy weg ist!”

06:00 Millis neues Hobby

7:45 Analyse des Experiments

13:21 Nikis Social Media-Entzug

14:58 Zwei überraschende Erkenntnisse

19:10 Was Insta mit deinem Körper macht oder: Nikis positiver Gehirnaussetzer

22:25 Entspannung und Stress im digitalen Alltag

23:44 Learnings aus dem Experiment für Familien und Eltern

Links & Studien aus der Episode:

Handy-Experiment - 3 Wochen ohne Smartphone. Alle Infos, falls du das Experiment zuhause oder in der Schule nachmachen willst:  https://www.handyexperiment.at/

ORF Dok1 “3 Wochen Handy-Entzug: Das Experiment” - Die Dokumentation zum ersten Handy-Experiment 2025
https://on.orf.at/video/14290303/dok-1-drei-wochen-handy-entzug-das-experiment 

ORF Public Value-Studie “3 Wochen ohne Smartphone - Das TV-Experiment”
https://zukunft.orf.at/show_content.php?sid=147&pvi_id=2532&pvi_medientyp=t&oti_tag=Studie


In 3 Schritten zu fokussierter Handy-Nutzung (kostenloses Download) - Mit diesen Fragen analysierst du deine Gewohnheiten. Was ist positiv und hilfreich? Und welche nervigen oder zeitraubenden Angewohnheiten würdest du gerne wieder loswerden?

https://www.smartphonecoach.org/3schritte 

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Was ist Smartphone Sprechstunde:
Raus aus der digitalen Überforderung. Rein in die digitale Selbstbestimmung. Wir helfen Familien dabei, den Alltag mit Handy & Co. souverän zu steuern.

Smartphonecoach Andrea Buhl-Aigner und Host Niki Löwenstein ergründen Mechanismen, Gefahren und Vorteile von smarten Geräten. Dabei stützen wir uns auf wissenschaftliche Erkenntnisse und persönliche Erfahrungen.

Ohne Panikmache oder Technik-Bashing: Bei uns gibt es unterhaltsame Gespräche mit alltagstauglichen Tipps, damit smarte Geräte in Familien wieder zu dem werden, was sie sein sollen: praktische Helfer statt Aufmerksamkeitsvampire.



SPEAKER_01

Ich glaube, ich beginne zu merken, was ich brauche wirklich und was ich nicht brauche. Ich glaube auch, dass ich am Anfang vielleicht so ein kleines Entzugsgefühl haben werde. Du hast gerade vermutet eine Stunde was damit. Wie viel genauer das tief?

SPEAKER_00

Ich finde, ich hab's nicht ganz gut geschafft.

SPEAKER_01

Ja, mein Handy verändert irgendwie mein Leben.

SPEAKER_02

Das ist Teil 2.

Einführung ins Handy-Experiment

SPEAKER_04

Smartphone Sprechstunde. Orientierung im digitalen Wahnsinn. Der Podcast für Familien, die im Bildschirmstress den Durchblick behalten. Hallo im zweiten Teil des Handy-Experiments. Falls ihr die vorige Episode versäumt habt, hört doch gerne noch rein, denn dort begleiten wir unsere drei experimentierfreudigen Elfjährigen schon vor und während der drei Wochen ohne Smartphone. Inklusive Aha-Momenten, Brieftauben und kleinen Niederlagen. Halten die Kids bis zum Ende durch oder müssen sie abbrechen? Was nehmen Sie mit von dieser Erfahrung und welche Herausforderungen waren am schwierigsten? Das bespreche ich gleich mit der Expertin dieses Podcasts, Smartphone Coach Andrea Bulleigner. Und ich verrate, wie überraschend es mir ergangen ist mit meinem Social Media Entzug und was Gehirn-Narrenkastel mit uns macht. Mein Name is Niki Löwenstein, ich bin euer Host und das haben Millie, Lotti und Julius an dem Tag ausgeplaudert, als das Smartphone wieder aus dem Tresor durfte.

SPEAKER_00

Hallo, hier ist der Julius. Ich wollte noch kurz berichten, wie es mir mit dem Handy-Experiment gegangen ist. Also es hat für mich sehr gut funktioniert, aber mir hat Nachrichten und Telefon sehr gefehlt. Deswegen bin ich auf die Light-Version umgestiegen. Mir ist sehr aufgefallen, dass so für Dinge wie Duolingo oder Roblox oder halt irgendwelche Spiele oder Dinge, wo man irgendeinen Streak oder so aufhalten muss, dass das eigentlich gar nicht so wichtig ist und nichts passiert, wenn du das einfach nicht hast. Und ja, also mir ging es sehr gut. Tschüss.

SPEAKER_04

Und so schnell geht's am Ende dann. Drei Wochen sind vorbei. Millie, Lotti, herzlich willkommen zurück. Wir machen ein schnelles Fazit, weil wir müssen dann ganz schnell ins Bett gehen. Heute am 21. Tag habt ihr eure Handys wiederbekommen. Wie war dieser Moment, Lotti?

SPEAKER_02

Also es war tatsächlich gar nicht so aufregend. Ich hatte ein bisschen vergessen, wie das Handy ausschaut. So meine Freundin hat vergessen, wie ihr Code ist und sowas. Ja, es war cool, aber einerseits, ich habe mich auch nicht so drauf gefreut gehabt.

SPEAKER_04

Das stimmt. Eigentlich ist es dir die ganze Zeit ziemlich cool gegangen und du hast gar keine argen Entzugserscheinungen gehabt. Oder? Wie würdest du das zusammenfassen? Das war jetzt mal die Mami-Perspektive.

SPEAKER_02

Für mich ist echt gut gegangen. Ich habe schon manchmal Fernschau nach anderen Sachen und Spielen vermisst, aber jetzt nicht so, dass ich wirklich abbrechen wollte. Was hast du am meisten vermisst?

SPEAKER_04

Am Anfang YouTube. Milly, wie war der Moment heute in der Schule, als der Handysave, oder? Ist aufgegangen? Wie war das dann für dich?

SPEAKER_01

Also wir haben Trommelwirbel gemacht. Es war schon cool, aber ich hätte es auch noch länger geschafft.

SPEAKER_04

Und du hast dir erzählt, dass du davor ziemlich YouTube-Shorts gesüchtelt hast. Wie ist es dir denn in diesen 21 Tagen ergangen?

SPEAKER_01

Also, ich habe überhaupt nichts vermisst, außer halt telefonieren und Nachrichten schreiben, weil das brauche ich halt im Alltag eigentlich notwendig.

Tagebuch und Erfahrungen

SPEAKER_04

Ihr habt ja auch Tagebuch geführt während des Handy-Experiments. Ihr habt auch immer wieder Fragebögen ausgefüllt, weil das Experiment unter anderem auch vom ORF und dazu auch wissenschaftlich begleitet wird. Und ihr wart zu lieb, ich habe ein bisschen in eure Tagebücher hineinblättern dürfen. Midli, du hast etwa am Anfang mal geschrieben, und zwar mit der Hand. Wunderschön übrigens. Ich habe ein bisschen Panik bekommen, weil ich nicht wusste, wo meine Eltern waren.

SPEAKER_01

Was ist denn da passiert? Das war am ersten Tag des Experimentes und ich hatte mich noch nicht so gut vorbereitet, wie ich es eigentlich hätte machen sollen. Und hatte nicht abgemacht, wer wo wann sein wird und war dann einfach zu Hause und es war keine zu Hause. Und dann bin ich ein bisschen in Panik geraten. Aber ich hatte mir davor in der Schule ein paar Nummern von meinem Handy abgeschrieben. Dann habe ich auf unserem Festnetztelefon telefoniert. Aber ich hatte trotzdem Panik.

SPEAKER_04

Aber damit bist du gut umgegangen und du hast dich schnell daran gewöhnt, oder?

SPEAKER_01

Ja, ich habe mich sehr gut dran gewöhnt. Am zweiten Tag war es überhaupt nicht mehr schlimm. Und ja.

SPEAKER_04

Wie habt ihr denn kommuniziert? Die Brieftauben habe ich euch dann doch nicht spendiert. Wie hat das funktioniert?

SPEAKER_02

Eigentlich gar nichts, also nur über die Schule. Es war schon ein bisschen nervig, aber sonst war es okay.

Emotionale Momente im Experiment

SPEAKER_04

Okay, Lotti, jetzt blätter ich mal kurz in dein Tagebuch hinein. Du hast so Dinge geschrieben wie, ich bin aufgeregt. Das kann ich mir gut vorstellen. Und dann hast du mal geschrieben, das finde ich sehr cool, als Gedanke des Tages. Ich bin froh, dass das Handy weg ist. Wie war denn dieser Moment?

SPEAKER_02

Also ich habe mir gedacht, also ich finde es schon cool, dass es weg ist. Ich merke nicht, dass ich irgendetwas davon wirklich dringend brauche. Deshalb habe ich mir gedacht. Ist cool.

SPEAKER_01

Was habt ihr denn gemacht, während ihr normalerweise am Handy gehangen wärt? Ich habe mich in der meisten Zeit richtig, richtig gründlich mein Zimmer umgeräumt, ausgeräumt und aussortiert. Wow! Meine Eltern waren richtig stolz auf mich und ich habe auch angefangen, in unserer Küche und im Vorzimmer aufzuräumen, weil ich hatte einfach so viel Motivation und so viel Zeit und ich habe da am zweiten Tag, glaube ich, fünf bis sechs Stunden durchgehend aufgeräumt.

SPEAKER_04

Fleißig! Die Lotte macht gerade große Augen, das hast du ja nicht gemacht, oder? Darf ich verraten? Wie hast du denn die Zeit genutzt, die Freie? Ich bin rumgesessen. Was nehmt ihr denn aus dieser Erfahrung jetzt mit ins Leben, wo das Handy wieder mit dabei sein darf?

SPEAKER_01

Also ich werde mitnehmen, dass ich meine Spiele und Online-Plattformen überhaupt nicht vermisst habe, also dass sie nichts für mich bedeuten eigentlich. Und ich habe mir auch auf Duolingo so Bildschirmzeit gesetzt für all meine Spiele, dass ich erst nach ein paar Lektionen auf die Spiele zugreifen kann. Lotti, wirst du irgendwas anders machen als davor?

SPEAKER_02

Ich glaube, ich werde mir bei gewissen Spielen eine Bildschirmzeit setzen, aber wo man auch dann Limit ignorieren drücken kann.

SPEAKER_04

Schauen wir mal, was passiert. Vielleicht treffen wir uns ja in einiger Zeit wieder und besprechen mal, was so passiert ist. Am Ende noch, bitte vervollständigt wieder den Satz. Mein Handy bedeutet für mich.

SPEAKER_01

Jetzt gerade ein Apparat, wo ich telefonieren und Nachrichten schreiben kann.

Reflexion nach dem Experiment

SPEAKER_04

Ablenkung. Danke, dass ihr mitgemacht habt, dass ihr durchgehalten habt. Könnte echt stolz auf euch sein. Ich habe ja auch ein bisschen was probiert. Das erzähle ich jetzt gleich im Anschluss und bespreche mit der Andrea, was ihr so berichtet habt. Und ich würde sagen, jetzt ab ins Bett. Tschüss. Gute Nacht. Ja und guten Morgen! Das Handy-Experiment ist offiziell zu Ende. Wir haben alle unsere Smartphones wieder bei uns. Ich habe spannend gefunden, dass die Millie am Anfang sehr emotional reagiert hat, als sie gemerkt hat, der Kommunikationsweg ist ihr abgeschnitten und sie fühlt sich kurz einmal total aufgeschmissen. Ich glaube aber, dass sie das als große Stärke mitnehmen wird. Also in so eine Situation mal geraten zu sein und da gut rausgefunden zu haben mit passenden Lösungswegen, das macht einen doch stärker für die Zukunft.

SPEAKER_03

Das ist auf jeden Fall ein Moment, der in Erinnerung bleiben wird. Das sind auch genau die Momente, bei denen ich immer rate, sich auf etwas vorzubereiten, wenn es eine Situation gibt, wo irgendetwas Unerwartetes passieren kann. So wie in diesem Fall. Man kommt nach Hause und es ist nicht so genau ausgemacht, was an diesem Tag passiert und dann entsteht ein Unsicherheitsgefühl. Genau das wäre so eine Situation, was wäre, wenn? Und da wäre eine gute Vorbereitung gewesen zu besprechen, gut, wir können ohne das Handy nicht spontan ausmachen, was untertags passiert. Deshalb müssen wir das in der Früh klären oder am Abend vorher. Dann entsteht gar nicht so eine unklare Was wäre-wenn-Wolke, die dann vielleicht ungute Gefühle auslöst, sondern dann ist das vorher besprochen und man kann sich Lösungen überlegen.

SPEAKER_04

Ist dir das als Kind oder Jugendliche auch passiert, dass das eben nicht so klar war und du dann einfach mal zwei Stunden vor verschlossener Haustür gesessen bist, weil du auch noch den Schlüssel vergessen hattest? Ich kann mich schon an solche Momente erinnern. Und da war klar, ich musste jetzt einfach hocken, bis irgendwann mal irgendwer auftaucht.

SPEAKER_03

Es gab solche Momente natürlich, manchmal war was besprochen, manchmal war nichts besprochen. Also im Schlüsselfall gab es bei uns zum Beispiel eine Nachbarin, die einen Schlüssel hatte und wir wussten, wenn niemand da ist, geht zu der Nachbarin und holt dir den Schlüssel. Aber natürlich sind wir auch mal vor versperrten Türen gesessen oder irgendwann später abgeholt worden als ausgemacht, weil halt was dazwischen gekommen ist und dann musste man halt mal eine halbe Stunde wo warten.

SPEAKER_04

Jetzt muss ich dann aber doch ein kleines Geheimnis verraten, weil es klingt so, ja, eh überhaupt kein Problem und war eh ganz easy und brauche ich alles gar nicht. An dem Tag, und das muss ich jetzt ausplaudern, als das Handy wieder zurückgegeben wurde, war es aber schon so, dass die Lot in der Früh gesagt hat, darf ich bitte heute dann aber spielen? Und das war ein Mittwoch oder so, mitten in der Woche und da gibt es bei uns die Regel, da gibt es gar nichts. Das findet bei uns nur am Wochenende statt. Und das habe ich dann doch spannend gefunden, weil so egal war es dann doch nicht, sich da dann schnell irgendwie die Dosis wieder zu holen und dann mitten unter der Woche das Craving zu bedienen, habe ich übrigens überhaupt nicht eingesehen. Also hat es dann nicht gegeben. Ich glaube, zehn Minuten durch ein Missverständnis hat sie sich dann irgendwie rausgeschlagen, das war's. Aber den Wunsch hat es durchaus gegeben, zu sagen, okay, das Gerät ist wieder da und jetzt haue ich mich aber sowas von rein.

SPEAKER_03

Komisch, das wurde nicht erzählt. Komisch. Aber wenn wir auf die Berichte vom Experiment schauen, was die Mädchen erzählt haben, dann sehen wir da eigentlich gar keine so große Aufregung. Und auch der Moment, als sie die Handys zurückbekommen haben, scheint jetzt nicht die ganz große Sache gewesen zu sein.

SPEAKER_04

Die Kinder haben das übrigens ganz witzig gefunden, welche Fragebögen sie begleitend zum Experiment ausfüllen mussten. Das haben sie in der Schule gemacht und dann wurde zu Hause berichtet, bist du traurig, hast du schlimme Gedanken? Also das alles zusammenhängt, das war für sie komplett neu und das haben sie noch gar nicht verstanden, was das jetzt bedeuten kann. Das Handy ist weg und deshalb passiert was mit meinen Gedanken und die werden jetzt vielleicht destruktiv. Also da merkt man schon, die jüngere Altersgruppe scheint dann auch durch.

SPEAKER_03

Das ist ein wirklich gutes Zeichen, dass sie diese Zusammenhänge noch gar nicht richtig wahrnehmen. Die Fragebögen, die da verwendet werden, das ist nämlich tatsächlich Standardmaterial aus der Suchtforschung, aus der Verhaltensforschung. Werden Fragebögen verwendet, die tatsächlich darauf abzielen, Veränderungen im Wohlbefinden unter Tags festzustellen, die Schlafqualität zu messen und zum Beispiel auch Zustände wie depressive Verstimmungen zu erkennen. Also dass sie da noch mit einem Lächeln drüber gehen und sagen, nein, betrifft mich alles gar nicht, würde ich jetzt in dem Fall als sehr gutes Zeichen werden.

SPEAKER_04

Wir sprechen jetzt gerade zu einem Zeitpunkt miteinander, da ist das Ende des Handy-Experiments ungefähr drei Wochen her. Ich würde sagen, wir werden mal in ein paar Wochen, ein paar Monaten vielleicht eine Folge nachschießen und schauen, was sich langfristig verändert hat. Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass sich das dann alles auch sehr schnell wieder einschleicht in den Alltag.

SPEAKER_03

Das sollten wir auf jeden Fall machen, wenn wir uns die Zahlen vom Handy-Experiment 2025 zum Beispiel ansehen. Dann wurde da auch versucht, die Langzeitwirkung zu messen. Da hat man gesehen, bei ungefähr 25% der Teilnehmenden reduzierte sich die Bildschirmzeit nachhaltig. Nachhaltig heißt in dem Fall, die wurden sechs Wochen nach Ende des Experiments nochmal befragt. Und da war auch noch eine reduzierte Bildschirmzeit feststellbar bei einem Viertel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Und diese gleiche Gruppe wird heuer übrigens noch einmal befragt nach einem Jahr. Da bin ich auch gespannt, ob es da noch einen Effekt gibt. Das können wir dann auch später nochmal besprechen.

SPEAKER_04

Ja, das machen wir. Und mehr Informationen zum Handy-Experiment gibt es übrigens wie immer in den Shownotes. Was ich auf alle Fälle jetzt schon im Alltag merke, ist, dass sich das Bewusstsein verändert hat. Bewusstsein ist jetzt nicht gleich Verhalten. Und für mich als Mama war es natürlich großartig, solche Zitate jetzt für immer und ewig an der Hand zu haben, wenn die Lotte mal irgendwas ganz unbedingt dringend machen möchte, zu sagen, du, hier deine eigene Stimme, die sagt, ach, Roblox ist mir gar nicht wichtig.

Erwachsenenperspektive auf den Entzug

SPEAKER_03

Ich bin so froh, dass mein Handy weg ist. Super.

unknown

Genau.

Erkenntnisse aus dem Experiment

SPEAKER_04

Und das zweite Thema, Andrea, das wir auch noch unbedingt besprechen wollten, ist die Erwachsenenperspektive, weil ich habe mich ja auch ein bisschen in den Entzug gewagt. In eine Lightversion das Smartphone ganz wegzugeben, wollte ich nicht, aber ich wollte dieses Blöde herumscrollen in irgendwelchen Pausen am Ende des Tages, was mir genau gar nichts gebracht hat, einmal aufgeben und habe mich da dran gehängt, weil es auch so toll ist, wenn man wirklich so ein klares Start und Ende hat. Ja, wie hast du das gemacht? Ich habe einfach nicht mehr diese Apps aufgemacht. Ich habe sie nicht gelöscht. Was ich schon gemacht habe, ist, die Instagram-App zum Beispiel auf meinem Handy auf die allerletzte Seite zu legen. Das heißt, ich musste irgendwie dreimal wischen, um die überhaupt wieder zu finden. Du hast sie ein bisschen versteckt. Genau, das ist eine kleine Barriere und da habe ich es jetzt auch gelassen übrigens. Und ich war schon, würde ich sagen, eher eine Heavy-Userin. Also ich habe gemerkt in ganz vielen Pausen, wo ich einfach gerade mal nichts zu tun hatte zur Entspannung, zur Ablenkung, and ich habe mich auch in letzter Zeit immer häufiger selbst dabei beobachtet, wenn irgendwas war, das mich angestrengt hat. Ein schwieriges E-Mail, ein mühsames Telefonat, was auch immer, danach dann zur Entspannung, zum Loslösen, dann schneller mal auf Social Media zu gehen. Das habe ich beobachtet und das taugt mir nicht und fällt mir wie so vielen anderen aber auch schwer zu verändern. So, und jetzt habe ich drei Wochen einfach diese Apps nicht mehr geöffnet. Und es gab für mich zwei wichtige Erkenntnisse dabei, die mich beide überrascht haben, weil mit beiden habe ich nicht gerechnet. Ich erzähle einfach mal drauf los, okay? Und du erzählst dann aus deiner Praxis und deiner Beobachtung, wie du das einordnest.

SPEAKER_03

Erzähl.

SPEAKER_04

Nummer eins, was mich überrascht hat, war, dass es mir so leicht gefallen ist, damit aufzuhören. Ich habe in den ersten zwei Tagen den Reflex gespürt, zum Handy zu greifen. Am allerersten Tag habe ich gemerkt, dass am Handy herumwischen fehlt mir sehr fehlt und habe mich dann dabei ertappt, wie ich ganz lange irgendwie im Kalender war, lange meine Mails gecheckt habe, einfach irgendwie um den Finger auf diesem Display zu haben. Absurd eigentlich. Aber das hat sich nach zwei, drei Tagen gelegt, auch dieser Reflex hinzugreifen und dann zu merken, uh-uh, geht ja nicht, ist verboten. Und ich habe eine spannende körperliche Erfahrung gemacht. Und zwar habe ich mich dabei beobachtet, wie ich gemerkt habe, dass das Gehirn so eine Art Aussetzer hat, und das klingt jetzt viel ärger, als es war, nämlich es war eine positive Erfahrung, dass ich in so eine Art Gehirn-Nahnkastel gekommen bin, wo ich in manchen Momenten gemerkt habe, ich sitze jetzt da oder ich stehe da. Und es ist wie wenn einmal das System sich runterfahren und dann wieder neu starten würde. Das war arg so eine Art Lehre, die ich eigentlich gar nicht kenne. Und das klingt jetzt so weird, aber es war wirklich eine positive Erfahrung. Weil, wenn man es jetzt ersetzt mit dem Wort Stille, ist es echt was Angenehmes. Weil die Gedanken und die Geräusche und natürlich alles, was da blinkt und einem entgegenschreit auf Social Media ja so viel und laut und zu viel ist, das war echt toll. Dieses Gehirn, wie nenne ich es, Narrenkastel. Für alle, die uns jetzt aus Deutschland zuhören, Narrenkastel ist dieser Blick ins Leere, wo man gerade gar nicht weiß, wo man gerade sich befindet, oder?

SPEAKER_03

Wenn man gerade nichts tut und einfach schräg ins Leere reinschaut, dann sagt man bei uns Narnkastel, genau.

SPEAKER_04

So kurz vorm Schielen, so eine Art Gehirn schielen. Nummer eins, die Erkenntnis, es fällt gar nicht so schwer und das Gehirn verändert sich. Und dann die zweite Überraschung, die mich noch viel kälter eigentlich erwischt hat, war, nach drei Wochen, es waren sogar dreieinhalb Wochen, ich habe ein bisschen verlängert, wieder anzufangen. Und da habe ich mir gedacht, naja, das Aufhören war irgendwie so smooth, das Anfangen wird genauso laufen. Ich steige halt wieder ein und öffne Instagram und habe eine körperliche Reaktion gespürt, wie mich das Ganze überfordert hat. Also ich habe, glaube ich, ein paar Sekunden herumgescrollt und habe dann wirklich so ein Gefühl bekommen, musste das Ganze wieder schließen und habe dann über Tage, ich glaube sogar zehn Tage, wenn es nicht sogar zwei Wochen waren, mich langsam herangetastet. Und jetzt bin ich wieder an einem Punkt, wo ich merke, okay, jetzt habe ich mich zu schnell wieder dran gewöhnt und jetzt kann ich ohne Probleme wieder scrollen, ohne dass es mich überfordert. Aber in der Zeit davor habe ich dann erst gemerkt, wie heftig das eigentlich für mein Nervensystem ist und wie sehr mich das Ganze belastet und wie wenig ich ertrage. Hattest du sehr viele Nachrichten, als du zurückgekommen bist? Ich weiß jetzt nicht, ob das gut oder schlecht ist, aber das hat sich sehr in Grenzen gehalten. Es sind jetzt auch keine Ding-Ding-Ding-Ding-Notifications gekommen. Ich habe beim ersten Besuch auf Instagram tatsächlich auch nur das gemacht, geschaut, wer mir direkt geschrieben hat. Mir ein, zwei Videos, glaube ich, kurz mal drüber und gemerkt, okay, packe ich nicht, schnell wieder zumachen. Und das war dann echt eine Erleichterung, diese App einfach wieder schließen zu können, zu sagen, oh nein, ist mir alles viel zu viel. Und diese Erkenntnis zu merken, wow, das entspannt mich nicht, sondern genau das Gegenteil. Es bringt mich in eine totale Hyperaktivität, ohne dass ich es aber merke, das war für mich wirklich wichtig. Und das versuche ich mir jetzt ins Leben mitzunehmen und da was Gescheites draus zu machen. Wie was, wo, weiß ich noch nicht. Da müssen wir auf alle Fälle noch drüber reden. Was sagst du zu diesen zwei wichtigen Erkenntnissen, die ich gespürt habe?

SPEAKER_03

Ich möchte gern beim zweiten gleich einhaken, weil du das gerade so eindrücklich beschrieben hast, wie Instagram sich anfühlt, wenn man das dreieinhalb Wochen nicht verwendet hat und dann wieder einsteigt. Und davor hast du gedacht, das ist eigentlich was, was dich entspannt und du hast das so in Arbeitspausen oder die Lotti hat uns verraten am Abend im Bett, machst du das auch manchmal vorm Einschlafen. Du hattest eigentlich das Gefühl, du machst etwas, was dich entspannt, aber nach dreieinhalb Wochen hat dir dein Körper was ganz anderes gezeigt, nämlich dass du dabei eigentlich Stress empfindest. Und das kenne ich auch von der Arbeit mit Jugendlichen. Ich verwende in Schulen da einen Ausschnitt aus einem Experiment von Oliver Scheibenbogen, der begleitet ein Mädchen, die einen Tag ihr Handy verwendet und am zweiten Tag nicht. And dabei wird sie mit einem EKG überwacht. Das heißt, man kann sehen, wie ihr Blutdruck und ihr Puls reagiert. Und da sieht man, in der Zeit of Social Media hat sie eindeutig körperlichen Stress. Und am Tag ohne Handy ist sie eindeutig viel entspannter. Das ist jetzt nur eine Anekdote, das ist ein einzelnes Experiment, keine wissenschaftliche Studie. Aber wir sehen, wir schätzen tatsächlich Zeit, die wir am Handy mit sehr reizintensiven Inhalten verbringen, komplett anders ein, als sie von unserem Körper in Wirklichkeit wahrgenommen wird.

SPEAKER_04

Das ist eigentlich spannend, dass da so eine Art, beim Fernsehen, würden wir sagen, Text, Bildschere auseinandergeht. Also ich sehe etwas und ich höre etwas und das passt überhaupt nicht zusammen. Was ich glaube, nämlich Entspannung und das, was ich tatsächlich empfinde, nämlich Stress, das kommt so ein bisschen in einem Kostüm daher und ich erkenne es nicht genau.

SPEAKER_03

Ja, das ist positiver Stress. Also solange du das Gefühl hast, dass Instagram dich entspannt, erlebt deinen Körper positiven Stress. Du bekommst zu diesem Zeitpunkt ganz eindeutig starke audiovisuelle Reize. Dein Gehirn bekommt sehr viele Informationen, das heißt, es muss sehr viel arbeiten. Das heißt, das kann für dein Gehirn gar keine entspannende Situation sein. Aber du liegst dabei vielleicht auf der Couch und es fühlt sich besser an als vielleicht dein Arbeitsmeeting, das du vorher gerade hattest. Deshalb nimmst du das positiv wahr. Du hast positiven Stress in diesem Moment. Als du dein Experiment beendet hast und Instagram das erste Mal geöffnet hast, hat dein Körper dir das auf eine negative Art präsentiert. Beides war Stress, aber du hast es in den Situationen unterschiedlich wahrgenommen. So, und zu deiner ersten Erkenntnis, dass du gemeint hast, es war für dich eigentlich gar nicht so schwierig, dir das abzugewöhnen. Du hast am Anfang ein paar Ersatzhandlungen gesetzt. Also du hast dein Handy trotzdem in die Hand genommen, aber du warst halt dann im Kalender und in den E-Mails, statt auf Instagram. So spannend. Ja, toll. Du hast körperlich eine angenehme Lehre gespürt. Oder hast es dann auch mit Ruhe oder mit Stille beschrieben. Und du beschreibst das als einen positiven Gehirnaussetzer. Ich würde das ganz anders nennen. Ich würde sagen, du warst einfach entspannt. Das war das. Das war das. Du hattest einen Moment, in dem nichts passiert ist, wo du gerade an nichts denken musstest. Dein Gehirn musste gerade keine großartige Leistung sein. Vollbringen und es ist in den Entspannungsmodus gegangen. Das war diese angenehme Lehre, die du als einen positiven Gehirnaussetzer beschreibst. Du hast dich entspannt und dein Gehirn hat eine kurze Ruhepause bekommen.

SPEAKER_04

Vielleicht kenne ich halt oder bin so gewohnt, dass Entspannung dann doch mit einer gewissen Anspannung bis jetzt immer einhergegangen ist.

Entspannung und Stress im digitalen Leben

SPEAKER_03

Das ist gar nicht komisch, dass du das auf die Art wahrnimmst. Es gibt ganz viele Leute, die können so Ruhezustände im Alltag gar nicht mehr richtig genießen, weil wir eine so hohe Taktung gewöhnt sind, dass das total ungewohnt ist für uns, mal wirklich so einen Moment nichts zu tun zu haben, kein Handy in die Hand zu nehmen, keine Reize von außen wahrzunehmen. Aber es ist tatsächlich ein sehr guter, sehr positiver, entspannender Moment und ich wünsche dir ganz viele von diesen in Zukunft.

SPEAKER_04

Oh ja, sehr gerne. Da kann ich vielleicht einen kleinen Trick aus meiner Logopädie-Werkzeugkiste mitgeben. Wenn man gerade diesen Moment der Entspannung mal gut fühlen möchte und das Gefühl hat, ich kann es aber gar nicht richtig wahrnehmen, macht es manchmal Sinn, erst in eine extreme Anspannung zu gehen, um dann ganz bewusst loszulassen. Das heißt progressive Muskelrelaxation. Und das kann man machen, indem man einfach eine bestimmte Muskelgruppe, sagen wir mal, den Oberarm, für ein paar Sekunden wirklich ganz extrem anspannt, so dass es fast wehtut und dann mit einem Ausatmen wirklich mal loslässt. Und oft ist erst dann diese Differenz überhaupt zu spüren. Ja, viele spüren das gar nicht mehr.

SPEAKER_03

Ja, wir spüren das gar nicht mehr. Unser Alltag ist so voll mit Reizen, dass wir einen so hohen ständigen Level gewohnt sind, dass es uns wirklich unangenehm vorkommt, wenn diese Reize plötzlich alle weg sind.

SPEAKER_04

Andrea, was würdest du denn für Learnings aus unseren Learnings mitnehmen? Und was können sich alle Eltern und Familien, die uns jetzt zuhören, aus diesem Handy-Experiment für zu Hause schnappen und vielleicht umsetzen und lernen?

SPEAKER_03

Da war auf jeden Fall ganz viel dabei, was wir nach Hause mitnehmen können. Die erste Erkenntnis. Auch bei den Mädels, Handys sind Zeitfresser und wir haben ganz viele Nutzungsgewohnheiten, die einfach durch Langeweile entstehen oder weil wir in kurzen Momenten Ablenkung suchen. Das sind wahrscheinlich Tätigkeiten, die wir auch in Zukunft loswerden könnten und die uns im Alltag ganz viel freie Zeit bringen würden. Da gehen viele Stunden dafür drauf für Zocken, für Kurzvideos oder für Zeit auf Instagram, wo man einfach durch den Feed skimmt, weil man gerade nichts anderes zu tun hat oder weil man vermeintlich nach Entspannung sucht. Und Achtung, auch das haben wir gelernt in den Erfahrungen von Amelie, auch Lern-Apps wie Du Lingo zum Beispiel nutzen Belohnungsmechanismen und binden mehr Zeit als vielleicht notwendig wäre. Dadurch, dass wir dort einen Streak sammeln, so wie wir in anderen Apps Flammen oder Herzen sammeln. Die Belohnungsmechanismen, die sind sehr stark, sehr wirkungsvoll. Was wir auch gemerkt haben, die wichtigsten Funktionen sind Telefonieren und Nachrichten checken und vielleicht auch noch Musik hören. Das geht alles auch ohne Smartphone und das können wir auch anders lösen. Das heißt, ein tatsächlicher Verzicht ist gar nicht so schwierig. Und das wäre auch ein Tipp, wenn man vorhat, die Funktionen auf das Allernotwendigste zu reduzieren, da mal genau drauf zu schauen, für ein paar Wochen auszuprobieren, was sind die Dinge, die ich wirklich brauche und die mir im Alltag wirklich wichtig sind. Meine wichtigste Erkenntnis war einfach machen.

SPEAKER_04

Einfach machen. Nicht auf den passenden Moment warten und dass der ORF wieder anklopft mit einem so tollen Experiment, sondern selber zur Tat schreiten.

Tipps für Familien und Eltern

SPEAKER_03

Das würde ich auch als Motivation gerne noch mitgeben. Nehmt das Experiment als Anlass, um den Umgang mit den Geräten zu Hause auch zu überdenken. Ihr könnt das auch langfristig verändern durch solche Techniken und mach selber auch mit. Wenn deine Kinder das schaffen, dann schaffst du das auf jeden Fall auch.

SPEAKER_04

Und es macht auch Spaß. Eine Challenge hat auch immer so einen Spielcharakter und man kann sich ja in einer Familie mal gegenseitig challengen. Auch die Kinder, die Erwachsenen, weil wir hängen da ja genauso mit drinnen und das Ganze auch einmal lustig und mit Freude angehen.

SPEAKER_03

Auf jeden Fall. Es stecken auch ein paar Erkenntnisse zum Thema Regulieren drinnen. Traut euch zu Hause stärker und konsequenter zu regulieren. Wir sehen bei dem Experiment, ganz viele von den Funktionen sind gar nicht so wichtig, wie wir glauben. Ganz viele von den Apps und Spielen gehen gar nicht so stark ab. Es macht gar nicht so viel aus, wie wir denken. Trau dich wieder konsequenter zu regulieren. Denn tust du das nicht, dann ist die Chance sehr hoch, dass dein Kind das Handy einfach jederzeit als Zeitvertreib oder als Ablenkung nutzen kann.

SPEAKER_04

Das Tolle an einem solchen Experiment ist natürlich auch, wenn man das einmal gut geschafft hat, dann nimmt man sich das als Bestärkung für sich selbst immer mit.

SPEAKER_03

Genau, nutzt das als positive Erfahrung, wenn es mal schwierig wird. Sag deinem Kind, du hast es ja schon einmal drei Wochen geschafft. Das schaffst du jetzt locker wieder. Yes.

SPEAKER_04

Und an dieser Stelle nochmal ein riesengroßes Danke an die drei Kinder, die so ehrlich mit uns im Gespräch waren. Das ist wirklich ein ganz tolles Privileg, diese Offenheit nützen zu können. So, bitte alle vor den Geräten jetzt einmal kurz. Ein Applaus an die drei. Großer Applaus! Danke fürs Mitmachen. Und hey, habt ihr beim Experiment mitgemacht? Eure Kinder, was sind eure Erfahrungen oder Fragen an dieser Stelle? Was würdet ihr gerne noch wissen? Worüber sollen wir noch mehr plaudern? Und wie ist es euch gegangen? Im Social Media oder generell Smartphone Detox. Schreibt uns. Alle Informationen gibt es in den Shownotes oder ihr schaut auf www.smartphone-sprechstunde.at. Wir freuen uns wahnsinnig, wenn ihr euch meldet. Das Ganze soll nämlich ein Austausch sein. Und wir freuen uns, wenn ihr schon dabei seid und uns gerne auch fünf Sterne gebt. Das hilft uns nämlich bei der Sichtbarkeit und dass wir hoffentlich noch viele, viele Folgen produzieren können. Und wir wünschen euch mit allen Experimenten, die da noch kommen, viel Freude und spannende Erkenntnisse. Andrea, vielen Dank für das Gespräch.

SPEAKER_03

Viel Erfolg bei euren Experimenten und bis bald. Das war ein Schaus, oder? Meine Stimme haut schon langsam ab.

SPEAKER_04

Aber du weißt, das sind solche Enden ich dann immer drinnen lasse.

SPEAKER_03

Ja, verdammt, Alter. Viel Spaß bei weiteren Experimenten und hört unbedingt das nächste Mal wieder rein in der Smartphone-Sprechstunde.