Quickfidel Podcast - Rücken- und Nackenschmerzen ganzheitlich lösen

Von der Diagnose: Skoliose zur Selbstwirksamkeit | Sereinas Geschichte

Janina Fisch - Ganzheitliche Schmerztherapeutin

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#16 In diesem Interview erzählt Sereina von ihrer Skoliose-Diagnose im Kindesalter und wie sie gelernt hat, ihren Körper nicht als Problem, sondern als wertvollen Wegweiser zu sehen. Wir sprechen über Selbstreflexion, Körperwahrnehmung und die Erkenntnis, dass Veränderung oft dort beginnt, wo wir beginnen, uns selbst bewusst zu beobachten und besser zu verstehen. Du erfährst, warum Druck sich direkt im Körper zeigt, welche Rolle Pferde als ehrliche Spiegel spielen und wie Vertrauen in den eigenen Körper zu mehr Leichtigkeit, Selbstwirksamkeit und innerer Stärke führen kann.


Du erfährst in dieser Episode…

  • Wie Sereina mit ihrer Skoliose-Diagnose umgegangen ist
  • Warum Körperwahrnehmung Veränderung möglich macht
  • Wie Pferde unbewusste Muster sichtbar machen
  • Weshalb Druck und Stress sich im Körper zeigen
  • Wie du wieder mehr Vertrauen in deinen Körper entwickelst

Wenn du mehr über Sereina und ihre Arbeit erfahren möchtest, schau gerne auf ihrer Website vorbei: 


👉 https://www.sereina-voegtlin.ch/


Viel Freude beim Entdecken!

Hier findest du mehr über Janina Fisch: 



SPEAKER_01

Hallihallo and ein herzliches Willkommen hier im Quick Video Podcast. So schön, dass du da bist. This podcast is for Frauen, die ständig funktionieren, sich selbst immer wieder hinten anstellen, obwohl your Körper längst Signale sendet. I'm Janina, physiotherapeutin, sportwise and ganz heute Schmerzherapeut. And I begle dich dabei, deine Schmerzen not to ignore, sondern it to transform in inner stuff, leichtigheid, and fear, so that you QuickFidel can. And then let's see. And he has a very guest, a young friend who sounded. She had an unhearely and motivated art to live. She verkörpert which I think so without the faith of the eye to work, for gleich with leichtig and so much to sleep to get a little bit of a little bit of a little bit of a little bit of a little bit of a little bit of a little bit of a little bit of a little bit of a little bit of so riesig, Sarah, that you here bist. And vielleicht möchtest du dich direkt einmal kurz vorstellen, wer du bist, was du machst, anders was dich actually in deinem Leben am meisten begeistert.

SPEAKER_00

Ja, hallo liebe Janina, herzlichen Dank. Herzlichen Dank für die Einladung zu deinem Podcast. Ist mir eine Ehre. Und ja, für die, die mich noch nicht kennen, ich bin eine professionelle Sportreiterin, also früher im Springsport, jetzt im Dressursport unterwegs, bin seit 2023 jetzt in der Region Basel selbstständig. Biete genau in diesem Bereich Berit, also Ausbildung der Pferde an, wie auch Unterricht für die Reiter, die Besitzer der Pferde und auch Mental-Coaching für die Reiter. Genau, und ja, im Moment, was mich am allergrößten begeistert, das ist eigentlich nicht nur im Moment, sondern das ist schon zieht mich jetzt durch meine ganze Karriere. Auch vorher war Fitnessfachfrau, also habe das auch in Ausbildung gelernt und mich dann spezialisiert aufs Reiten. Also das war immer schon mein Hobby. Und wie gesagt, das zieht mich schon immer diese Begeisterung, mich zu optimieren, so quasi, oder mein ganzes Leben zu optimieren. Auch natürlich in Kombination mit den Pferden, die kommen wir vielleicht noch später weiter drauf zurück, aber die sind ein unglaublicher, ehrlicher Spiegel, wie man selber ist. Und man darf das annehmen und damit arbeiten. Oder natürlich auch nicht, aber ich mache das und ja, hat mir bis jetzt schon sehr, sehr viel selber beigebracht.

SPEAKER_01

So schön. Wir kommen noch auf die Pferde und für die Botschaften dahinter. Mich zum Starten würde mich das Thema die Skoliose, die Diagnose, die du als Kind schon bekommen hast, hast du mir gesagt. Und für die, die das noch nicht wissen, eine Skoliose ist eine dreidimensionale Verkrümmung der Wirbelsäule. Wie war das für dich damals und wie bist du damit umgegangen?

SPEAKER_00

Genau, das war so. Ich glaube, ich bin da in die erste Klasse gekommen, also so um die sieben Jahre alt. Also meine Mama war da immer, was ja super ist, immer darauf bedacht, dass ich mich viel bewege, rauskomme. Ich war auch in der Circo-Schule, habe dann später auch Leichtathletik gemacht. Dann kam so ein bisschen raus, ich glaube auch, das war dann durch einen Trainer auch vor Ort, der dann vielleicht dachte, wir müssen da vielleicht gucken, ein bisschen ungleichmäßig, irgendwie beim, weiß es nicht, vielleicht bei spezifischen Übungen oder was man halt so macht in dem Alter. Und ich hatte da irgendwie nie Schmerzen oder was. Also ich war immer ein mega Bewegungsmensch und das hat wahrscheinlich auch geholfen, nehme ich an, dass es gar nicht irgendwie schlimm war oder irgendwie. Aber es war dann schon, dass wir jetzt das abklären gegangen und man hat das einfach im Lendenbereich, also oben war alles quasi gerade normal, aber im unten Bereich. Und da war dann einfach, ja, man muss da was machen, einfach im Sinne von, dass es nicht, vor allem weil sieben Jahre alt und Wachstum, dass das halt dann irgendwie nicht verändert. Und als Kind, also ganz ehrlich, war da einfach, okay, dann ist das jetzt so. Und ja, meine Mama hat sich da schon Gedanken gemacht und wollte dann auch, dass natürlich auf die richtigen Wege geht oder dass wir da irgendwie was tun. Und dann sind wir tatsächlich ein bisschen in den Rundlauf gemacht. Ich kann mich auch ehrlich gesagt nicht mehr so mega erinnern, aber weil das Spannende ist, für mich war das gar nicht so präsent. Also es hat mich ja auch nicht schmerzbedingt gestresst. Es war zwar da, und die haben ja alle gesagt, oh, du musst aufpassen. Aber wir haben dann eben so einen Rundgang quasi gemacht mit verschiedenen Physios oder was das auch alles war. Und dann hatte ich einfach, was mir blieb, doof, richtig doof Übungen immer gekriegt. Und ich als Kind beginne raus und spiele and ich fand es einfach doof, die Übungen zu machen. Meine Mama hat die Krise gekriegt. Auf jeden Fall war das coolste an der ganzen Story, dass ich irgendwann immer mehr auch die Leidenschaft zu den Pferden gefunden habe. Und dann haben wir wieder Pause gemacht mit Füßen und so. Und dann sind wir einmal zu einer gegangen und dann meinte sie ja, das ist jetzt schon nicht schlecht aus. Und das kommt gut. Und so, hast du irgendwas verändert? Und wir haben uns noch so gefragt, keine Ahnung. Am Ende, ja, ich reite jetzt. Und sie so, oh, das ist voll gut, weil da musst du ja beide Seiten gleichmäßig belasten oder im besten Fall. Und ja, so ist es eigentlich dann ja gekommen. Und ich glaube auch, wenn du dich erinnern kannst, als ich dann mal bei dir ja in der Physio war. Was, du hattest mal eine Skoliose, oder? Also wenn ich jetzt da ganz genau hingucke, okay, vielleicht. Das war auch so schön for me to see. Ich mach das jetzt schon so long with it. And ja, irgendwie hat es sich ausgewirkt.

SPEAKER_01

Also es ist spannend, what you erzählst. And that had man in the physiotherapy, or the therapeutic have this. I made me at this moment as we told us in the therapy and I thought that control. And I was so easy from this. Yeah, yeah.

SPEAKER_00

I had even said the fitness-auself gemacht, and then self-reflections and the corner to analysiere, welcome to so, gives that disbalance or what. And I find it so spanned. And then we're unanders angegucks. And that was so the first moment, weil ich das from ride, also this was quite the private side damals now. Also my hobby, and I've just been a pferd gemeld. Rechts rum zu richtig. Guck mal, ich weiß es schon gar nicht mehr. Rechts rum war es, genau, and links herum, I have the feeling that I come with them, oder? Man möchte eigentlich links herum, but it's not so good. And what can the ground sein? Und dann eben das mit dem Spiegel in der Fitness-Ausbildung untereinander. Dann sind wir so on boden and then for the spiegel. And then one of him, but it sites out so quite a hüfte. And then, that can just not. That was so my erstes. Ach so, lieues then violently so kiss on me. And then a photo of me zu machen oder ein Video. Wie müsste ich denn sitzen, wenn ich das anders mache? Wie fühlt sich das an? Für mich fühlt sich das aber schräg an. Und dann sieht sie, ja, jetzt bist du aber gerade. Und das war so ein mega Moment, genau, wo ich dachte, okay, krass, ich kann da noch so viel an mir machen. Und am Ende, ja, heute, deshalb musste ich vorher gerade überlegen, welche Seite überhaupt war, weil das sich so stabilisiert hat ins Gleichmaß. Das war für mich so ein richtig krasses Erlebnis, weil ich das natürlich dann sofort am Nachmittagabend auf dem Pferd ausprobieren wollte. Und es fiel mir echt schwierig, und das hat sich jetzt auch echt über die Jahre nochmal hingezogen. Das ist jetzt auch schon einige Zeit her. Aber schon nur überhaupt mal in dieses Erlebnis zu kommen: aha, Moment, da ist doch noch was. Ich hatte ja wirklich nicht die Schmerzen oder so, aber eben gemerkt, ich komme da nicht rum. Und das war echt ein mega Erlebnis für mich.

SPEAKER_01

Das ist unglaublich, was du erzählst und wie du auch damit umgehst, weil viele Menschen fühlen sich mit so einer Diagnose oder mit dem Beschwarten so ausgeliefert. Was hat dir so geholfen, ins Vertrauen zu kommen, deinem Körper zuzuhören und da einfach direkt in die Veränderung zu gehen? Ja.

SPEAKER_00

Vielleicht ist das schon einmal ein Unterschied. Ich meine, vielleicht kommen wir noch drauf. Ich meine, ich hätte ja dann auch doch am oberen Rücken ja stressbedingt Verspannungen. Aber natürlich im unteren Bereich war das ja jetzt nie schmerzorientiert. Also dass ich quasi ein Thema hatte, ich muss aus dem Schmerz raus, ist mir unwohl. Da hatte ich natürlich den Vorteil, dass es das Pferd und die Ziele, die ich auch habe im Reitsport habe, so ein Push war natürlich. Ich bin schon immer die Reiterin gewesen. Heute wahrscheinlich noch viel mehr als früher. Früher war es noch einfach ein Hobby. Und heute geht das so in die Perfektion rein, vor allem den Dressursport, wo du einfach auf den Punkt abliefern sollst. Und das fasziniert mich. Und wenn ich halt nicht schon gerade und stabil da oben drauf bin, wie soll es dann das Pferd machen? Und ich glaube, das ist natürlich mit dem Tier auch nochmal so eine Kombi. Eben unmittelbares Feedback, wie ich vorher gesagt habe, diesen unglaublichen Spiegel. Eben, plötzlich geht es dann ein bisschen einfacher links rum, wenn ich mir da Mühe gebe, richtig zu sitzen. Also das war beeindruckend.

SPEAKER_01

Ja, genau, die nächste Frage wäre auch, ich könnte mich direkt an den Pferden anschließen. Du arbeitest ja täglich mit den Pferden. Was haben die Pferde dich über Körperwahrnehmung und Selbstführung gelehrt?

SPEAKER_00

Ja, das Krasse ist, jetzt hatten wir sehr viel von dem Körperlichen. Wie gesagt, wenn es gibt natürlich doch auch Berufsreiter, die das anders machen. Ich merke das ja auch, vielleicht eher mal 0815 ein Pferd zu reiten wie das andere auch. Nur sind das genau auch so Lebewesen und Charaktere und haben ihre Story genau auch so körperlich wie wir. Das dürfen wir einfach nicht vergessen. Und ich glaube, dass sich da klar, zum einen das Körperliche, also ich kann ihnen jetzt immer viel besser unterstützen und helfen, wenn ich so ausgeglichen bin und ausbalanciert und doch auch locker, aber gewisse Orte vor allem der Rumpf ist ja bei uns sehr stabil, dass der auch gleichmäßig stabil ist. Aber der andere Part ist natürlich schon auch der mentale Part. Also ich musste da auch echt durch eine, sagen wir, ich musste natürlich nicht, aber ich wollte das unbedingt und habe einfach gemerkt, ich stehe dann wo. Also in der Story with meinem eigenen Pferd. Das springt jetzt den Rahmen, aber ich kann einfach so grob sagen, was es mich. Also das Hauptthema war Druck, also mir selber auch. Das ist ja meistens der größte Druck, habe ich so erlebt. Und dann habe ich den natürlich auch irgendwo aufs Pferd projiziert. And in einem ganz kleinen Raum sein, aber schon nur, wenn man irgendwie denkt, heute müssen wir das aber hinkriegen, weil Wochenende haben wir Turnier. Oder das baut ja schon sowas auf. Und das bringt man innerlich schon mit zum Stall. Und dann merkt das Pferd sowieso schon nur, ich weiß nicht so recht, ob ich das jetzt auch will, diesen Druck. Und so kann sich das natürlich mega steigern, jetzt im negativen Sinne natürlich auch. Und mein Pferd ist da sehr, sehr, sehr sensibel und hat mir direkt quasi dann auch gesagt, du, so brauchst du gar nichts wollen von mir. Und das war so eine krasse Lehre, dann war ich wirklich an dem Punkt, wo ich gemerkt habe, ey, entweder kümmerst du dich auch mal darum, weil du kannst das Problem jetzt nicht mehr am Außen suchen. Weil das Pferd sagt einfach, weil wenn ich ganz, ganz, das ist halt auch, das habe ich festgestellt, wenn ich ganz locker und irgendwie nichts vor habe und einfach da so vor mich her galoppiere, Gelände oder wo auch immer kein Problem. Das Pferd läuft vom Feinsten, wirklich. Und dann komme ich mit einer Idee und einer oder ich will das jetzt hinkriegen, dann macht er einfach zu und denkt sie so, nein. Also im Sinne von, jetzt für euch zu mir klären, bewegt sich dann nicht mehr gut, also möchte auch nicht so willig mehr vorwärts gehen. So in dem hat sie es dann gezeigt. Weil wahrscheinlich ist Rainer einfach, wenn sie sich im Kopf Druck macht, im Sitz, also das, was ja vielleicht jetzt für euch ja spannend ist, was man sich im Kopf sich vorstellt und sich Druck macht, tut sich indirekt sofort, oder nicht indirekt, sondern direkt auf den Körper widerspiegeln, weil ich habe dann wahrscheinlich einfach im Becken oder wo auch immer, vielleicht auch überall, wie ein bisschen zugemacht. Und das, weil mein Pferd so sensibel ist und ich sitze ja da auf dem Rücken mit Sattel, merke das sofort und dann ist er direkt auch gehemmt und möchte nicht mehr vorwärts gehen. Also das war eigentlich noch, sag ich mal, jetzt neben dem, was wir vorher hatten mit Scolose. Und die gleichen Seiten fand ich das jetzt noch krasser, also so spannender irgendwie. Und ja, ich denke, das ist schon vielleicht auch für euch alle spannend, weil ja Janina doch auch immer wieder erzählt, ja, es hat halt schon irgendeinen größeren Background und das kann ich jetzt echt krass bezeugen auf einem ganz krassen Beispiel, weil ich hätte sonst einfach sagen müssen, ich kann es nicht mit dem Pferd. Aber dann wäre ich auch nicht so weit gekommen. Also schon interessant.

SPEAKER_01

Sehr, vielen Dank fürs Teilen. Und jetzt das Spannende natürlich, wie bist du selber mit diesem Druck in dir umgegangen?

SPEAKER_00

Wie hast du das für dich gelöst? Und da hatte ich eigentlich schon eben als Teenie dann dieses Mentaltraining angefangen. Und somit ist es eigentlich immer mehr auch so gekommen, dass ich mich ja quasi auch immer mehr mit mir und meinem Kopf beschäftigt habe. Es gibt immer so Wellengänge, mal habe ich es wieder komplett sein lassen, Fokus auf andere Dinge im Leben. Aber das mit dem Druck habe ich natürlich dann ganz extrem nochmal gemerkt. Also da gibt es dann nicht, also ich musste entscheiden, will ich das jetzt mit diesem Pferd und will ich mich wirklich bestellen. Weil alles in mir hat gesagt, nein. Also doch, ich will das mit dem Pferd, but das war irgendwie so heftig. So eine normale Idee ist einfach, dass man dann sagt, ich glaube, ich gehe den einfacheren Weg und aus der Komfortzone, ich weiß nicht so recht. Und das war halt einfach so knallhart, ja, entweder tust du das jetzt oder nicht. Und was habe ich gemacht? Ich habe einfach mal irgendwo angefangen und das ist vielleicht auch noch für euch so ein Tipp irgendwie, weil es viel, also mir kommt das dann wie so ein riesiger Berg vor. Jetzt habe ich das jahrelang so gemacht. Wie mache ich es dann? Also gerade keinen Plan, oder? Aber dass ich mich einfach, okay, erstmal ruhe bevor ich einfach mal was aus. Dann habe ich zum Beispiel einfach, jetzt ist es natürlich etwas Reiterliches anders, but it came more so in this self-wahrneving. And you know, there came things that I thought it's easy. Also, I felt hey, I write that and I just stressed me then. But I was not bewildered that when I write me the stress machine, that must just get functioning. And so I step by step in this Wahrnehmung. Eigentlich is not so wild. But the problem is, when many spirale bleibt, ich kenne das so gut, dann bleibt man halt einfach da drin. Ich bin halt doch auch jemand that vom Kopf stoß. Also ich würde mich auch freuen, wenn die anderen wo zuhören, vielleicht nicht so extrem sein muss zuerst, bevor man handelt. Ja, aber das war eigentlich der Hauptpunkt, wo ich gemerkt habe, hey, jetzt musst du was tun. Und dann habe ich es mal so probiert. Und das ging ja offensichtlich gut.

SPEAKER_01

Ich mag mich noch an eine Situation erinnern, in der du gesagt hast, dass du angefangen hast mit dem Atem zu arbeiten. Als du hast dein Atem zu regulieren, dass das sich direkt auch auf dein Pferd ausgewirkt hat, hat es vielleicht auch damit zu tun, dass du deinen Druck über die Atmung ein bisschen regulieren und ausbalancieren konntest.

SPEAKER_00

Auf jeden Fall. Nur das Spannende war, das hätte wahrscheinlich, wenn man das damals ja auch jemand gesagt hätte, ich hätte gedacht, ja klar, macht Sinn. Ich konnte es damals noch nicht umsetzen. Also das war die Phase, wo ich aus diesem Druck erstmal den ja immer noch. Es geht ja einfach nicht von heute auf morgen. Aber ich musste erstmal so Minischritte machen. Und eben für mich war dieser Werdegang der richtige, dass ich erstmal so diese Wahrnehmung außenrum sehe ich eigentlich, da ist nur eine Wolke. Ich war so halt bei mir zu doll. Und dann erst im zweiten oder dritten Schritt habe ich dir dann ganz begeistert erzählt von der Atmung, weil ich habe plötzlich so gedacht, das ist auch noch ein größerer Rahmen. Ich habe mir dann angefangen, auch einen Trainingsplan aufzuziehen. Ich habe jetzt nicht in dem Sinne einen Trainer gehabt, der halt alles für mich managt. Das habe ich halt alles sehr viel selber gemacht, immer noch. Ich habe Trainer fürs Technische und so, aber jetzt nicht irgendwie das ganze Management rundherum. Und da habe ich auch gemerkt, ich brauche ein bisschen mehr Hand und Fuß, ich glaube, das gibt mir Sicherheit. Und dann plötzlich habe ich angefangen, wie weiß ich eigentlich, wann ich hart trainiere und wann ich das lockerer mache? Und da kam ich doch auf die Idee mit der Pulsuhr, dass ich halt einfach mal, einfach so, weil es mich untergenommen hat, ein Training quasi aufzeichne. In Apple Watch zum Beispiel gibt es ja auch das Reiten. Und dann habe ich da plötzlich festgestellt, mein Puls ist ja richtig hoch. Also ich habe dann das danach analysiert. Mich strengt es jetzt nicht gehört, weil ich irgendwie mega an. Klar muss man präsent und fokussiert sein. Und dann kam ich eigentlich erst dahinter. Also ich war gar nie, dass mir jetzt immer jemand gesagt hat, hey, mach das mal. Klar hört man das Atmungsgut. Aber das hat glaube ich den ganzen Prozess so angekurbelt. Dann plötzlich war ich da interessiert, dachte so, wie? Jetzt kommt das auch noch, weil ich dachte natürlich davor, jetzt hast du das im Griff, jetzt kannst du schon cooler auf dem Pferd sitzen, du stresst dich nicht mehr außen herum, geht jetzt schon. Da dachte ich, jetzt habe ich es. Ja, denkst du, habe ich das mit dem Puls festgestellt und dann das nochmal richtig analysiert andered, Moment, ich bin ja immer noch innerlich gestresst. Also deshalb zum Hören, this is not what, okay, jetzt habe ich es. Vielleicht irgendwann, and I can auch heute anders, auch wenn man in Stresssituationen kommt. Aber das dauert und man darf sich da auch einfach nicht so in Stress machen, dass man das sofort können soll, vor allem nicht mit dem Druckthema, weil dann gibst du ja schon wieder Druck. Das ist ja das Phänomen. So war es eigentlich mit dem Atmen. Und dann ging es auch echt immer ruhiger mit dem Reiten. Und neben die Pferde direkt das Spiegel. Also sind auch viel relaxer. Und aus dieser Entspanntheit wollen wir ja die Energie für den Sport. Und das ist ein mega Phänomen, was ich jetzt gerade erlebe.

SPEAKER_01

Also unglaublich eigentlich, was du beschreibst, weil du, ich glaube, so ein Schlüssel von dir ist eigentlich deine extreme Selbstbeobachtung, Selbstwahrnehmung, bewusst hinzuschauen und zu reflektieren. Und ich glaube, im Gegensatz, auch deine große Ziele, du hast immer eine Ausrichtung, wohin für was du gehst, oder woher du willst, where du bist. And then this is a witchy point, like in the motivation or in drank to this.

SPEAKER_00

Definitively. I mean, there is either that man wants where many möchte or some trauma has. Vielleicht for the alltages or a hobby sport. Totally wichtig, but not in drugs to make it. So, guck mal, I think in a half year so and so feel. She said and wie möchte ich denn leben? Weil we have this lead. And that motiviert unglaublich.

SPEAKER_01

You have to team on team gestelled. That has been frequently, that we know. And I think that's so genial idea. And I think it's so worth motivate and um, who understood in those.

SPEAKER_00

Definitiv. Also, I have many varianten, sag mal, also I had, also bis heute nicht, jemanden who all for me managed. I've been there, this eigenständige, this magic, and day drinks und kann mich entfalten, fühle mich wohl. Aber diese Menschen hinzuzuziehen, eben sei es auch. Ich meine, ich biete ja Mental-Coaching an für die Reiter, habe mich aber genau auch so auf die Suche natürlich gemacht, damals für auch einen Mentalcoach einfach da mal vielleicht noch irgendwie so aufzuräumen oder irgendwelche neuen Ideen zusammen. Dann die liebe Janina, wo wir immer zusammen gucken, wie ist mein Körper unterwegs, wie kann ich das managen. Dann klar im Pferdebereich, dann sowieso Tierärzte, Hufmiede, Sattlefitterinnen, also da geht es ja dann Riesikos. Aber selbst da, ich habe da einfach gemerkt, die Leute, die mir, ja, wo ich gerade ein direkt gutes Gefühl habe, die nehme ich in meinem Team. Und natürlich, was auch Trainer anbelangt, habe ich auch echt lang gesucht. Also ich muss auch sagen, dass das mir echt schwierig gefallen ist. Aber ich bin im Nachhinein auch sehr froh, war ich da so, sagen wir mal, wählerisch, weil es ist dann doch so ein individuelles Thema. Und da habe ich jetzt ein Mega-Team um mich. Aber jetzt im Nachhinein, wenn du mich fragst wegen dem Team, habe ich auch das Gefühl, das musste so sein, dass ich in der Phase, wo wir vorher davon gesprochen hatten, mit Druck und angeblich auch viel zu hohe Atmung und mein Puls war zu hoch für was ich eigentlich brauche. Da hätte das vielleicht gar nicht gepasst mit den Trainern heute. Also ich bin auch so jetzt nicht ultra spirituell, aber ich glaube schon so an was. Das kommt dann zur richtigen Zeit. Und vielleicht wäre ich einfach nicht aufnahmefähig gewesen. Ich und mein Pferd vor allem, wie so als Kombi. Für jemanden, der vielleicht mega das Wissen hat. Und weil wir wo ganz anders stecken geblieben sind, eben mit dem Druck, mit dem Stress innerlich, dann hätte uns das gar nichts gebracht. So glaube ich einfach, dass man mal auf die Suche geht anders Teams zusammen sucht. And ich glaube, das ist dasselbe Thema wie mit dem Ziel, dass man dann schritt for shit einfach da hinkommt. Weil auf dem Weg dahin ergibt sich noch immer wieder ganz andere Dinge. Aber man hat mal so einen Weg and fängt vor allem an. Das ist auch sehr relevant.

SPEAKER_01

Und du sprichst so motiviert, so begeistert anders Freude. In deinem Leben gibt es aber wahrscheinlich auch herausfordernde oder schwierige Tage. When etwas nicht funktioniert oder du Rückschläge erlebst, wie gehst du damit um?

SPEAKER_00

Heute natürlich anders als früher. Ich bin jetzt definitiv relaxed and fühle mich viel in meinem Körper. Davor, was vielleicht spannender ist, war es schon so, dass ich mich erstmal zurückgezogen habe. Also im Sinne von erst mal so, Moment, was ist heute los mit dir? Ganz am Anfang war ich eben auch noch sehr im oberen Körper angespannt. Ich glaube, das kommt ja durch den Stress, weil das habe ich jetzt so gut wie nie mehr. Und da habe ich auch viel zu viel gearbeitet. Also ich habe gedacht, ich habe sieben Leben. Also habe mir einen Stress gemacht. Und da, wenn ich da gemerkt habe, boah, also jetzt komme ich wirklich ans Limit, da muss ich erstmal einfach für mich allein sein. Ich glaube, das trifft es. Auch wenn das nur ein paar Minuten sind oder dann eben abends, das ist was Persönliches, aber ich bin dann immer, ich musste dann raus. Ich bin dann irgendwie spazieren gegangen oder schon nur irgendwie ans offene Fenster gesessen und erstmal da rausgeguckt und erstmal so gedacht, hey, was geht hier ab? Willst du das so? Und so, ich glaube, so bin ich step by step halt dann wieder, okay, Moment, was ist mein Ziel? Eben dann kommen wir wieder dahin. Das hilft einem auch in diesen schwierigen Zeiten. Und was ich auch gelernt habe, ist: egal was es ist, sei es jetzt zu Hause aufräumen, sei es irgendwie eine Gesichtsmaske zu machen, egal was, es kann einem noch so schlecht gehen, wenn man irgendwas dann tut, einfach mal ins Tun zu kommen, was für sich zu machen, auch wenn man sich währenddessen noch nicht so wieder wohlfühlt oder motiviert ist, danach fühlt man sich ja besser. Und das möchte ich eigentlich euch unbedingt mitgeben, weil das ist so, es war ein Game Changer für mich, eben aus diesem rauszukommen. Und ja klar, ich bin sehr oft motiviert und happy, aber ich tue oder habe auch echt viel, viel, viel dafür getan. Die meisten Menschen sehen mich halt einfach so happy und so die ganze Zeit. Und früher war das aber doch auch anders, aber eben wie gesagt, das sah man halt nicht so. Und wie gesagt, also je mehr ich mich ja dann um mich gekümmert habe, desto weniger gibt es diese ganz krassen Tiefs. Also wie gesagt, heute muss man die schon fast suchen gehen, was ja echt mega ist. Also das wünsche ich jedem, dass man dann mal so weit kommt. Ja, dass man das Leben einfach nur genießen kann, ob man jetzt Stress hat oder nicht. Das ist dann einfach, ja, ja, kriege ich auch noch hin. Das ist echt schön, ja. Mega schön.

SPEAKER_01

Und wenn du auf dein bisheriges Leben jetzt zurückblickst, welche Gewohnheiten oder Denkweisen hat dein Leben so am stärksten verändert?

SPEAKER_00

Ja, ich vermute schon ein bisschen auch die Dinge, die ich angesprochen habe. Also, was natürlich auch noch ein Part war, war so eben dieses bessere Management. Also, das hat mir geholfen. Ich habe eine Zeit lang auch, glaube ich, wo das war mit der Atmung, also wo ich da ziemlich viel so getrackt habe, sagen wir mal. Es gibt ja auch Leute, die dann echt viel irgendwie mit Ernährung gucken und da alles analysiert. Klar, ich glaube, eine gewisse Art und Weise hilft das, das ganz genau mal zu wissen, auch mit Impuls. Ich meine, das war sehr relevant für mich, das zu merken. Oder einfach schon nur schwarz auf weiß zu sehen. Aber danach habe ich gemerkt, ein Rahmen und ein Plan hilft mir mega. Und habe ich auch heute, egal in welchem Bereich, also mein Sportbereich, mit dem Reiten, Finanzbereich, jetzt ganz aktuell, wo ich mich auch noch, das ist das letzte Part gewesen in meinem Leben, wo ich mich jetzt auch noch aktiver drum kümmere. Dann eben so ein bisschen Routine natürlich mit meinen Kunden. Also ich als Businessfrau, dass ich da am Montag, meinen Bürotag habe und echt alles plane. Weil dann kann man ja auch wieder sagen, hey, cool, jetzt habe ich ein bisschen früher Feierabend oder morgen mal vielleicht ein bisschen mehr Zeit für mich und dann die natürlich aktiv zu nutzen. Also ich glaube, das ist der Game Changer für mich. Nicht zu, vielleicht schon mal genau hinzugucken und die Daten zu analysieren oder so. Aber darin in einem Rahmen, in einem Management, dann doch noch flexibel zu bleiben. Also das ist für mich quasi der Changer, glaube ich, gewesen, allgemein. Weil ich doch jemand bin, der halt ständig unterwegs is and auch gern. But I make this all with Leidenschaft, but I've got a rule to create. Deshalb was actually so at this high level the last time, and my nervous system I should write it's not my rule, and I've ever not here. Yeah, I feel like I'm just not entertaining. Also then lieber vielleicht einfach nur schon Zeitraum, jetzt by meinem Fall ohne Kunden einzuplanen and then gucken, auf was ich lust habe. But nicht schon da rein zu schreiben, du machst dann das. Weil das ist ja auch schon wieder so ein Stress quasi.

SPEAKER_01

Ja, so schön. Du hast unglaublich gute Dinge gesagt. Vielen Dank. Ich würde dir zum Schluss noch die Frage stellen. Viele Frauen, die jetzt diesen Podcast vielleicht hören, haben vielleicht mit Rücken, Nacken, Schmerzen oder generell Schmerzen zu bekämpfen oder fühlen sich erschöpft, angespannt. Was möchtest du diesen Frauen vielleicht von Herzen mitgeben?

SPEAKER_00

Ja, sich zu fragen: Is it, also it is a bit hard, but is it wert, sich da jetzt the last time her stress zu lassen and irgendwas zu rennen? Weil wenn du early there or sit and their feet. And when that not function, then what will be, what's it? And that was for me also a bit of game changer. As I had so schlecht. When many is not a sorge, and zwar gesund werdet. When man schon einige gesund ist, aber wie du sagst, in den Frauen, die es halt doch körperlich nicht so gut geht oder nicht wohl sind, dann kümmert ihr euch um euch, dass es nicht noch schlimmer wird, im besten Fall natürlich besser. Ich glaube, das ist so ein bisschen Go-To, dass ihr da mal drauf hört. So, hey, ich hab das Leben und diesen Körper.

SPEAKER_01

Auf den Körper hören und ihm Gutes tun. Vielen Dank, liebe Saraina, so schön und vielen Dank für all deine Botschaften, die du heute geteilt hast oder die Inspirationen. Möchtest du noch zum Schluss etwas sagen, etwas, was dir noch auf dem Herzen liegt?

SPEAKER_00

Ja, vielen Dank, liebe Janina. Ja, ich glaube, ich habe schon recht ausführlich gesagt, wie das mein Leben, wie das Management oder ich das gemacht habe oder daraus rausgekommen bin. Ich möchte euch eigentlich vielleicht einfach noch mitgeben, probiert was aus. Vielleicht ist es genau auch der Weg, den ich so gemacht habe. Aber es kann genauso gut sein, dass es nicht there is. Aber das spielt überhaupt keine Rolle. Man muss ja in dem Sinne nicht direkt jetzt das System have, and so läuft es, and so we're gesund and fit. But in the last year, what's it, is it this or is it this not? And then also not with all this one, but then what new such. And for her to do and for niemand. But then you are happy with some Körper.

SPEAKER_01

Yeah, so should super zusammengefased, weil es geht darum, neue Erfahrungen zu machen, anders nicht als Fehler zu sehen, sondern as neue Erkenntnisse über sich anders und daraus wieder neue Schritte zu wagen, even immer mit diesem Ziel oder mit diesem Wunsch, wie man sich fühlen möchte. Und dann kommt das gut. Und wie du so schön sagst, mit so dieser kindlichen Neugier und diesem Spiegel wieder daran zu haben, so neue Erfahrungen zu machen. Vielen Dank, liebe Saraina. Ich werde deine Website nach unten verlinken, wenn du das auch möchtest natürlich. Und dann danke ich dir so sehr. Ich finde dich so eine inspiration and so schön, wie du da einfach deinen Weg machst und so mit so viel Leidenschaft, inspiration, motivation and power. And ich danke dir so sehr that du here. Ich wünsche euch all wonderful time and bis zum nächsten Mal.

SPEAKER_00

Vielen Dank.

SPEAKER_01

Tschüss, ich hoffe, dass du konntest heute wieder spannende Dinge über dein Wunderwerk-Körper entdecken. Nimm dir meine Impulse gerne als Einladung. Spüre immer selbst nach, was für dich und deinen Körper sich wirklich stimmig anfühlt. Denn du bist einzigartig. Ich freue mich schon auf unsere nächste spannende Folge. Also bleib dran und bis dahin lass es dir gut gehen. Deine Janina.