Flow Of Life - Der Podcast für Millennial Frauen
Ein Podcast für Frauen, die aufhören wollen, sich anzupassen.
Wir sprechen über Mindset, Mut, Grenzenlosigkeit und ein Leben nach den eigenen Regeln - statt nach Erwartungen anderer.
Für Millennial Frauen, die größer denken, mutiger fühlen und sich selbst endlich ernst nehmen wollen.
Mit ehrlichen Gedanken über Selbstwert, Beziehungen, Heilung, Sichtbarkeit, Wachstum und den Mut, wirklich für sich loszugehen.
Flow Of Life - Der Podcast für Millennial Frauen
#21 Die Suche nach dem eigenen Weg
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In dieser Folge geht es um die Frage, was passiert, wenn du plötzlich spürst, dass dein bisheriges Leben nicht mehr zu dir passt – aber gleichzeitig noch nicht weißt, wohin du eigentlich möchtest.
Es geht darum, warum Veränderung so viel Angst machen kann, weshalb fehlende Klarheit nicht bedeutet, dass du auf dem falschen Weg bist und wie du Schritt für Schritt herausfinden kannst, was wirklich zu dir gehört.
Außerdem geht es um die Menschen in deinem Umfeld, deine persönlichen Werte, deine Stärken und Schwächen und die Frage, welche Umgebung dir Kraft gibt und in der du wirklich aufblühen kannst.
Eine Folge über Mut, Selbstreflexion und die Erlaubnis, noch nicht alle Antworten zu kennen – und trotzdem loszugehen.
Herzlich willkommen zur 21. Folge Flow of Life, dem Mindset-Podcast für Millennial Frauen, bei dem es um den Fluss des Lebens geht. Schön, dass du hier bist, schön, dass du zuhörst und vor allem schön, dass du dir selbst diese Zeit gibst. Ich bin Aileen, Mentorin und Coach für Frauen zum Thema Mindset, Mut und Grenzenlosigkeit und hoch zu diesem Podcast. Für die heutige Folge hat mich eine gute Freundin inspiriert, die gerade an einem ähnlichen Punkt ist, an dem ich vor ein paar Jahren war. An einem sehr beängstigenden Punkt, an dem man spürt, dass sich das ganze Leben verändert, man aber noch keinen blassen Schimmer hat, wohin die Reise geht. Man weiß eben nur, dass es so, wie es jetzt ist, nicht bleiben kann. Und ich finde dieses Thema so wunderschön und wollte es direkt für diese Podcast-Folge aufgreifen, weil ich mich noch eins zu eins daran erinnern kann, was für eine aufregende Zeit das war. Aber eben auch, wie hilflos ich mich damals gefühlt habe. Wenn man an so einen Punkt kommt, dann verändert sich auf einmal alles. Und man weiß nicht, was man zuerst tun soll oder was der erste Schritt wäre, um herauszufinden, was man denn nun möchte. Wenn man das, was man die letzten Jahre dachte zu wollen, nicht mehr möchte. Und weil man spürt, dass das nicht das Richtige ist. In den nächsten paar Minuten möchte ich dich einmal mitnehmen durch die Tiefe meines Prozesses und vor allem durch die Themen, die ich mir damals gewünscht hätte, um sie nach und nach strukturiert anzugehen. Denn eine Sache steht fest, dieser Punkt, nicht zu wissen, was man will, aber auch zu wissen, dass etwas Neues entstehen muss, ist verdammt beängstigend. Und das musst du dir an dieser Stelle absolut nicht schönreden. Sondern du darfst dir gestehen, dass dieser Punkt gerade richtig doll Angst macht. Denn Angst ist nämlich okay. Sie darf da sein. Und du darfst dich nun auf die Suche nach dem Mut und nach dem Wissen begeben, um diese Angst zu überwinden. Denn oft ist Angst nichts anderes als ein Mangel an Informationen. Angst bedeutet, dir fehlt Sicherheit bei dem, was als nächstes kommt. Und deine Aufgabe Nummer eins ist es jetzt, dir diese Sicherheit zu suchen. Und dir diese Sicherheit zu geben oder geben zu lassen. Und damit schlittern wir direkt in Punkt 1 von den fünf Punkten rein, die ich dir mitgeben möchte. Punkt 1 sind die Menschen um dich herum. Zuallererst darfst du für dich einmal eine Liste schreiben. Auf die eine Seite schreibst du alle Menschen, die dir gut tun, dich unterstützen und bei allem für dich da sind. Und auf die andere Seite schreibst du alle Menschen in deinem Umfeld, die zwar auch deine Freunde sind und die du gern hast, aber die dich insgeheim klein halten, die eher negativ denken, mit Angst durchs Leben gehen und dir deine Träume ausreden wollen oder ausreden würden. Dazu hatte ich auch bereits eine Podcast-Folge aufgenommen, die Folge 7. Aber es ist auch für die heutige Folge mit eins der wichtigsten Themen. Denn die Menschen um dich herum, sie beeinflussen dich, bewusst und auch unbewusst. Öfter unbewusst als bewusst. Ob du es willst oder nicht? Deswegen ist es wichtig, dir das einmal anzuschauen. Punkt zwei, auch hierüber habe ich bereits schon mal kurz gesprochen. Hier geht es um deine Grundwerte. Kennst du deine wichtigsten Werte? Kennst du deine Big Five? Hier ist es nicht direkt wichtig, alles sofort zu definieren. Mir hat es an dem Punkt geholfen, die Dinge einfach mal aufzuschreiben, die ich definitiv nicht will. Und auch wenn du noch nicht weißt, was du willst, dann fang an dem Punkt gerne mal an. Denn wir alle haben eine lange Liste an Dingen, die wir nicht wollen. Das ist immer das Erste, was uns einfällt, was nicht passt, was wir nicht wollen, was uns nicht schmeckt. Und das wiederum hilft dir dann, die Dinge auf der Liste, die du willst, mehr zu definieren, was da in Frage kommt. Für die Dinge, die du willst? Punkt 3. Was motiviert dich und was macht dir Freude? Denk dir einmal an die Dinge, die du gerne machst und die dir Energie geben. Das können Hobbys sein oder eine Leidenschaft für ein ganz bestimmtes Thema. Welche Sachen hast du schon ausprobiert und was bedeutet es für dich, einen Ausgleich zu haben? Hier geht es nicht darum, Wilddinge auszuprobieren und jeden Monat etwas anderes zu wollen. Diesen Weg bin ich leider gegangen und ich muss sagen, er hat mich am Ende viel zu viel unnötige Kraft gekostet. Das hätte ich im Nachgang gerne weggelassen und deswegen gebe ich es dir an der Stelle mit. Also als kleiner Tipp von mir, versuch nicht tausend Dinge auf einmal auszuprobieren. Sondern nutze eher das, was schon da ist und versuche genau dort tiefer in dich hineinzuhören. Bei den Dingen, die dir bis hierhin Motivation und Freude geschenkt haben. Und damit kommen wir auch zu Punkt 4, zu deinen Stärken und Schwächen. Mein absolutes Lieblingstool dafür ist mittlerweile das Human Design. Es zeigt uns einmal genau unsere Grundbausteine und wie wir sie benutzen können. Ich hatte vor ein paar Monaten die Chance, dort einmal tiefer einzutauchen und habe bereits im engeren Kreis meinen Freunden und Familie damit eine Richtung zeigen können. Aber auch ohne dieses Tool kannst du deine Stärken und Schwächen rausfinden. Und das sollte dein Grundgerüst sein. Denn es geht um dich. Also werde dir einmal bewusst, was du gut kannst. Frage dazu auch gern deine Freunde und deine Familie, was sie denken. Und überleg dir einmal, was dir eher schwerfällt, an was du gerne noch arbeiten würdest und auch, welche Fähigkeiten du nicht hast. Denn wenn du beispielsweise nicht geduldig bist, dann geht es dir an der Stelle gar nicht darum, dass du auf Biegen und Bremen versuchen musst, der geduldigste Mensch der Welt zu werden. Sondern es geht darum, dass du anerkennst, dass du eben nicht geduldig bist oder nicht so geduldig bist. Und zum Beispiel lernst, die Menschen in deinem Umfeld dahingehend mitzunehmen. Und es vor allem auch selbst anerkennst und lernst, damit zu arbeiten. Denn du bist, wer du bist. Und es geht darum, das herauszufinden. Wo sind deine Stärken? Wo sind deine Schwächen? Und das genauso zu akzeptieren und genauso in dein Leben zu integrieren. Und Punkt 5, der letzte auf unserer Liste, hier geht es um die Art von Umgebung, in der du aufblühst. Was schenkt dir Kraft und was macht dich glücklich? Darüber hatte ich auch bereits schon mal gesprochen. Bei mir ist das beispielsweise die Natur, draußen sein, zu wissen, dass ich mich auf meine besten Freunde verlassen kann und dass ich auch meine Ruhe brauche und meinen Rückzugsort. Es geht also darum, dass du dir darüber bewusst wirst und darüber nachdenkst, ob der Ort, an dem du bist, für dich passend ist. Oder ob du eher verwälkst wie eine kleine Blume, die einfach kein Wasser und keine Nährstoffe finden kann, um zu wachsen. Denn nur wenn du dich in deiner Umgebung wohlfühlst, kann dein Körper Sicherheit finden und dein Nervensystem entspannen. Und all diese Punkte haben eins gemeinsam. Sich das alles bewusst zu werden und auch einzugestehen, kann verdammt hart sein. Denn dieses Leben, was du bisher geführt hast, wurde meist entweder von deinen Eltern oder von dir selbst sehr mühsam aufgebaut. Oft wollten wir unbedingt die Regeln der Gesellschaft erfüllen, dazugehören und in das Bild passen. Und genau dem zu entwachsen, das ist es, mit dem gerade viele junge Menschen zu kämpfen haben. Du bist also, wenn du an diesem Punkt bist, gerade nicht alleine. Für viele unserer Eltern und Großeltern ist der Tropf gelutscht. Da nochmal sein Leben umzukrempeln, das ist zwar möglich, aber viele entscheiden sich dagegen, weil sie sich zu alt fühlen und sich vor der Veränderung zu doll fürchten. Aber für uns, die Millennials oder Jünger dagegen, wir haben noch über die Hälfte unseres Lebens vor uns. Wir sollten genau jetzt die Entscheidungen und Veränderungen treffen, die wir uns aus vollem Herzen wünschen. Denn auch wenn diese Veränderung nochmal fünf Jahre dauert, so haben wir trotzdem noch genug Zeit vor uns, es gibt noch Lebenszeit, um noch einmal erneut unser ganz Potenzial neu zu entfalten und uns nochmal komplett neu zu definieren. Uns oder einfach die Welt, in der wir leben. Also nimm dir diese Zeit und finde in den nächsten Monaten und im nächsten Jahr einmal heraus, was du möchtest. Wenn dir der Anfang schwerfällt, dann orientiere dich gerne an den fünf Dingen, die wir eben durchgesprochen haben. Und vertraue darauf, dass du am Ende die Lösung finden wirst. Und vor allem, und das ist der letzte Gedanke, den ich gerne mit dir teilen möchte, akzeptiere fürs Erste, die Lösung nicht zu kennen. Sie wird nicht auf einmal morgen schon in deinem Kopf auftauchen. Es wird definitiv ein Prozess sein. Doch am Ende, und das kann ich dir von ganzem Herzen sagen, wenn du diesen Weg gehst, wirst du genau deinen Weg finden. Am Ende wirst du auf diesen Moment zurückblicken, diesen Moment, als du mit Angst losgegangen bist und wirst stolz auf dich sein. Denn es ist dein Leben, es sind deine Entscheidungen und du trägst den Mut in dir. Sonst würdest du gar nicht erst diese Gedanken haben, die du jetzt hast. Du weißt tief in deinem Herzen, dass es genau das ist, was du möchtest. Diese Veränderung anstoßen und für dich herausfinden, was du willst. Oder? Und damit sind wir am Ende der Folge. Wie immer schreib es dir gerne auf. Denn jedes geschriebene Wort ist doppelt und dreifach so gut sortiert, als wenn du es nur an deinem Kopf denkst. Denn erst durch das Aufschreiben sortieren wir unsere Gedanken. Außer aber, du kannst 265 mal 643 durch 5,47 im Kopf rechnen. Dann bist du in der Lage, deine Gedanken auch im Kopf zu sortieren und musst es nicht extra aufschreiben. So, wir sind am Ende. Wie immer, wenn dir diese Folge gefallen hat, lass gerne ein Like da. Und wenn du eine Freundin hast, für die das Thema Mindset, mutig sein und über die eigenen Grenzen hinaus wachsen, auch interessant ist, dann teile diese Folge gern mit ihr. Gebe auch ihr und anderen die Chance, ihre Gedanken zu hinterfragen und bewusst zu priorisieren. Denn jedes Folgen, jedes Teilen und jeder Like hilft, damit noch mehr Frauen die Chance haben, sich mehr zu akzeptieren und mehr sich selbst zu werden. Und damit danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge, manchmal Mittwoch und jeden Sonntag, überall, wo es Podcasts gibt. Und ich glaube, damit wird es langsam realistisch.