Machloket und Mischpoke

Machloket und Mischpoke Episode 10: Black Jew*esses und Jew*esses of Colour, die Geschichte der Schwarz-Jüdischen-Beziehungen

June 30, 2020 Jo Frank | Leo Baeck Foundation Season 1 Episode 10
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Machloket und Mischpoke Episode 10: Black Jew*esses und Jew*esses of Colour, die Geschichte der Schwarz-Jüdischen-Beziehungen
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Machloket und Mischpoke Episode 10: Black Jew*esses und Jew*esses of Colour, die Geschichte der Schwarz-Jüdischen-Beziehungen
Jun 30, 2020 Season 1 Episode 10
Jo Frank | Leo Baeck Foundation

Black Jew*esses und Jew*esses of Colour, die Geschichte der Schwarz-Jüdischen-Beziehungen sowie Fragen nach Intersektionalität und Allianzen. Der Afroamerikaner George Floyd wurde am 25. Mai 2020 bei einer brutalen Polizeiaktion in Minneapolis, USA, getötet. Sein Tod hat zu weltweiten Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt geführt. Auch in Deutschland gingen in den vergangen Tagen Zehntausende gegen Rassismus auf die Straßen. In unserem zweiten ELES-Salon beschäftigen wir uns mit der aktuellen Situation und fokussieren besonders Black Jew*esses, Jew*esses of Colour, Schwarz-Jüdische-Beziehungen sowie Fragen nach Bündnissen.

Unsere Gäste: 

Rebecca Ajnwojner studierte Psychologie, Dramaturgie und Regie in Heidelberg, Frankfurt am Main und Tel Aviv. Während ihres Studiums beschäftigte sie sich mit Fragen der Intersektionalität in Bezug auf eine kritische Theaterpraxis und Kritische Theorie. Seit 2017 arbeitet die ELES-Alumna als Dramaturgin am Maxim Gorki Theater. Ajnwojners künstlerische und wissenschaftliche Arbeit verortet sich an der Schnittstelle von Kunst und Aktivismus, dem Engagement für Belange jüdischer und anderer marginalisierter Communities. 

Whitney Nosakhare studierte Jura in Köln und London und beendete dieses Jahr ihren LL.M. an der Columbia Law School in New York. Sie arbeitete im Institute for International Peace and Security Law, wo sie sich überwiegend dem Völkerstrafrecht widmete. Als Mitglied der Black Sisterhood Germany, beschäftigt sie sich mit institutionellem Rassismus in der Justiz, Intersektionalität, antirassistischer Arbeit in Deutschland und Widerstandsbewegungen rassifizierter Menschen in weißen Dominanzgesellschaften. Nosakhare ist Alumna der Heinrich-Böll-Stiftung sowie des ELES-Programms Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch.

Atina Grossmann ist Professorin für Moderne Deutsche und Europäische Geschichte sowie Geschlechtergeschichte an der Cooper Union for the Advancement of Science and Art, New York. Mit ihrer Arbeit über die Geschichte der Sexualreformbewegung in Deutschland (Reforming Sex: The German Movement for Birth Control and Abortion Reform, 1920-1950) hat sie sich international einen Namen auf dem Gebiet der Gender Studies gemacht. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die deutsch-jüdische Geschichte im 20. Jahrhundert. Aktuell forscht die ELES-Beirätin u. a. zu "Remapping Survival: Jewish Refugees and Lost Memories of Displacement, Trauma, and Rescue in the Soviet Union, Iran, and India".

 

Show Notes

Black Jew*esses und Jew*esses of Colour, die Geschichte der Schwarz-Jüdischen-Beziehungen sowie Fragen nach Intersektionalität und Allianzen. Der Afroamerikaner George Floyd wurde am 25. Mai 2020 bei einer brutalen Polizeiaktion in Minneapolis, USA, getötet. Sein Tod hat zu weltweiten Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt geführt. Auch in Deutschland gingen in den vergangen Tagen Zehntausende gegen Rassismus auf die Straßen. In unserem zweiten ELES-Salon beschäftigen wir uns mit der aktuellen Situation und fokussieren besonders Black Jew*esses, Jew*esses of Colour, Schwarz-Jüdische-Beziehungen sowie Fragen nach Bündnissen.

Unsere Gäste: 

Rebecca Ajnwojner studierte Psychologie, Dramaturgie und Regie in Heidelberg, Frankfurt am Main und Tel Aviv. Während ihres Studiums beschäftigte sie sich mit Fragen der Intersektionalität in Bezug auf eine kritische Theaterpraxis und Kritische Theorie. Seit 2017 arbeitet die ELES-Alumna als Dramaturgin am Maxim Gorki Theater. Ajnwojners künstlerische und wissenschaftliche Arbeit verortet sich an der Schnittstelle von Kunst und Aktivismus, dem Engagement für Belange jüdischer und anderer marginalisierter Communities. 

Whitney Nosakhare studierte Jura in Köln und London und beendete dieses Jahr ihren LL.M. an der Columbia Law School in New York. Sie arbeitete im Institute for International Peace and Security Law, wo sie sich überwiegend dem Völkerstrafrecht widmete. Als Mitglied der Black Sisterhood Germany, beschäftigt sie sich mit institutionellem Rassismus in der Justiz, Intersektionalität, antirassistischer Arbeit in Deutschland und Widerstandsbewegungen rassifizierter Menschen in weißen Dominanzgesellschaften. Nosakhare ist Alumna der Heinrich-Böll-Stiftung sowie des ELES-Programms Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch.

Atina Grossmann ist Professorin für Moderne Deutsche und Europäische Geschichte sowie Geschlechtergeschichte an der Cooper Union for the Advancement of Science and Art, New York. Mit ihrer Arbeit über die Geschichte der Sexualreformbewegung in Deutschland (Reforming Sex: The German Movement for Birth Control and Abortion Reform, 1920-1950) hat sie sich international einen Namen auf dem Gebiet der Gender Studies gemacht. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die deutsch-jüdische Geschichte im 20. Jahrhundert. Aktuell forscht die ELES-Beirätin u. a. zu "Remapping Survival: Jewish Refugees and Lost Memories of Displacement, Trauma, and Rescue in the Soviet Union, Iran, and India".