expectations - geplant und ungeplant kinderfrei
Rahel (geplant kinderfrei) und Katrin (ungeplant kinderfrei) diskutieren zu zweit oder mit Gästen über den Alltag ohne Kinder. Die Freundinnen schlagen eine Brücke zwischen denen, die bewusst keine Kinder haben, und denen, die nicht geplant hatten, ohne Kinder zu leben. Die beiden Seiten haben mehr gemeinsam als der erste Blick vermuten lässt. expectations bricht Tabus, klärt auf und interviewt geplant und ungeplant Kinderfreie sowie Expert:innen. Expectations macht die leisen Geschichten lauter. Offen, inklusiv, gesellschaftspolitisch relevant.
expectations - geplant und ungeplant kinderfrei
#58 Regula: pensionierte Hebamme
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Selbstbestimmt in Rente
«Ich wollte keine alleinerziehende Mutter sein.» Das sagt Regula. Sie ist 64 Jahre alt und seit kurzem pensioniert. Davor arbeitete sie 30 Jahre als freiberufliche Hebamme und dipl. Homöopathin. Die Sache mit den eigenen Kindern hat sich für Regula mangels passender Partner nie ergeben.
Im Gespräch mit Rahel erzählt Regula von ihrem beruflichen Werdegang und ihrem Selbstverständnis als kinderfreie Hebamme. Sie spricht über ihre persönlichen Erfahrungen mit Beziehungen, das eigene Älterwerden und den Tod.
Regula ermutigt jüngere Generationen, über die eigenen Lebensvorstellungen nachzudenken. Sie selbst geht selbstbestimmt durchs Leben. Dabei zeigt sie, dass dies auf keinen Fall bedeutet, dass einem die anderen Menschen egal sind. Ganz im Gegenteil: Regula praktiziert Tag für Tag eine «altruistische Care-Arbeit», wie sie es nennt.
Shownotes
Bücher von Regula Bucher «HOMOEO QUICK & EASY - Homöopathie für die Frau - Band 1 + 2» erhältlich bei Verlagsbücher - Einfach Lesen Buchshop oder in jeder Buchhandlung.
Folge 56 Beatrice: mit Nadel und Faden den unerfüllten Kinderwunsch verarbeiten
Informationen von Pro Senectute zum Vorsorgeauftrag
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Expectations, plant und unplant kinderfrei.
SPEAKER_03Ja, hallo zur 58. Folge, Expectations. Ich bin Rachel 40, plant kinderfrei.
SPEAKER_02Und ich bin Katrin 46 und plantkinderfrei. Rachel, du hast nochmal mit etwas allein ein Interview geführt. Ich war dann immer noch in der USA. Erzähl doch kurz, wer war in unsere heutige Gestin?
SPEAKER_03Genau, du hast irgendwie an einem schönen Strand gelegt, ohne die Folge aufgenommen. Regula hat Jahrgang 1961 und ist frisch pensioniert. Sie hat 30 Jahre lang als freiberufliche Hebamme gesarbeit. Und die herausgewendet, hat sie die Homopathie entdeckt und hat auch eine Ausbildung gemacht zur diplomierten Homopathin. Ein Teil ihrer Diplomarbeit ist auch ein Buch von ihr geflossen, ein Ratgeber zum Thema Schwangerschaft und eben auch Homopathie, die zum Einsatz kommt. Mittlerweile ist sie in eurem zweiten Buch dran. Das finde ich spannend.
SPEAKER_02Und warum hast du mit ihr Erfolg aufnahmen?
SPEAKER_03Was war denn auslöst? Ich habe Regulat an einem Workshop lehrt, der im Rahmen der Ausstellung von Beatrice die Band stattgefunden. Beatrice hörte in ihrer Folge 56, vor zwei Folgen war sie meine Gast. Die Regulat war von mir vom Fleckweg sympathisch.
SPEAKER_02Und was hat sie so rückblickend am meisten beeindruckt im Gespräch mit ihr?
SPEAKER_03Ich finde eine Regula sehr spannend, wie selbstbestimmt sie durchs Leben geht. Sie ist für uns eine freie Frau wirklich ein echtes Vorbild. Sie zeigt, dass ein selbstbestimmtes Leben auf kennster Art und Weise heisst, dass einem andere Menschen egal singen. Also ganz im Gegenteil. Viel Spass beim Einlosen. Hallo, Regula, herzlich willkommen bei Expectations.
SPEAKER_04Ja, hallo Rachel, danke auf die Ladung freue mich in unser Gespräch.
SPEAKER_03Ich freue mich auch sehr. Ich freue mich, dass du ein Ja gesagt hast und hier bei uns mitgemacht beim Podcast. Du bist jetzt frisch Bachne Rentnerin. Du bist seit etwa zwei Monaten oder so in Renten. Wie fühlt sich das an? Wie war das, wo du das erste Mal deine Renten ausgezahlt bekommen?
SPEAKER_04Eigentlich bin ich auch schon längere Zeit eine Art in der Renten, beziehungsweise seit fast 30 Jahren in mein Leben frei gestalten. Ich bin selbstständig, anberufelt und so. Darum ist es einen fließenden Übergang im Sinne von grossichts in meinem Leben verändert. Es ist einfach noch so ein spezieller Moment, wenn man die AHV überkommt oder die Trente überkommt, weil es eben vor Augen führt, dass man die überschritten hat und so in letzten Lebensabschnitt hineinget.
SPEAKER_03Es ist noch spannend, dass du sagst, es ist ein fließender Übergang. Für viele ist das manchmal eine härten von Sofons, beim angestellten Verhältnis noch selber. Jetzt sind für dich neue Rentner Freizeitstress, würde man mal sagen. Sie sind riesig beschäftigt. Hast du noch Zeit?
SPEAKER_04Ja, sehr viel Zeit. Ich habe mir selber, wie gesagt, du hast seit längerer Zeit immer frei einteilen. Die Leute fragen mich natürlich, was machst du denn ganz lieb den Tag? Ich bin immer mit etwas zu beschäftigen, jetzt wird mir nie langweilig. Ich bin noch in ihrer Ausbildung als IC für ICH und schreibe homöopathische Bücher. Bin zum dritten Buch zum Thema Lebensübergang passt. Da finden wir auch selber drin. Ich habe viel Zeit und bin flexibel. Schaue, wenn es schön wetter ist, kann ich im Auge laufen. Ich kann jetzt wieder an den Tisch schreiben. Und was ich auch noch sagen kann, meine Haupt oder Beschäftigung, die ich auch noch nachher gehe, ist so altruistische Kehrarbeit. Das heisst, die helfen spontan, flexibel Leuten, die irgendwie meine Rat oder meine Hilfe brauchen. Mega schön. Du hast Itching. Was ist das? Itching, das ist im Prinzip die Basis von Akupunktur und von Schui. Also es ist eigentlich eine chinesische Lebenslehre, kann man sagen.
SPEAKER_03Okay. Ich sehe, dir wird es nicht langweilig, ich finde es mega cool. Das ist, stellen wir eigentlich über drittes Mal zu unserer Rente an, oder genauso vor dem NBO, dann selbstständig. Das wäre genauso mein Ideal, eigentlich ein gutes Vorbild, Regular für mich. Aber auch so in diesem dritten Lebensabschnitt zu kostet und mega selbstbestimmt. Das finde ich mega schön. Wenn du auf deine berufliche Laufbahn zurückschaust, was waren die schönsten Sachen? Was war die Schöne an dieser Arbeit als Hebamme?
SPEAKER_04Als Hebamme war für mich sehr bereichend, dass es eine riesige Vielfalt, Abwechslungsreichkeit, Geburt gleich der anderen. Und natürlich viele interessante Menschen lernen kennen, viele interessante Situationen. Ich kann vielleicht sagen, ich habe mein ganzes Leben alle drei Jahre, der Beruf, den Arbeitsplatz, Funktionen, die Umfelder verändert. Mir war es schon so nie langweilig geworden.
SPEAKER_03Beziehungsweise hast du sehr aktiv gesucht, auch du brauchst das Neue zur Abwechslung. Das war ein elementarer Teil von dir.
SPEAKER_04Ich habe es eigentlich nicht am Alges, sondern meine erste bewusste Entscheidung war, Kinder Krankenschwester zu lehren. Und dann geschafft, auf dem Arbeit. Zuerst im Kinderspital, auf einer Wochenbettstation. Und dann hatte ich private Veränderungen dazu geführt, dass sie überlegen müssen, was das Leben lang weiterführen würde. Ich bin ins Ausland, was Aktikum gemacht hat, als sozialer Sozialpädagogin und dort schenkte Jake Hauen noch herbauen zu werden.
SPEAKER_03Kannst du dich so erinnern, was ist der Ausschlag an dem Punkt, sagt ich den Beruf machen?
SPEAKER_04Einerseits war ich als Kinderkrankerschwester schon Filmgebärsal. Das hat mich interessiert, hat mich fasziniert. Andererseits das sozialpädagogische Praktikum. Ich habe mir vor allem gefühlt, dass die Arbeit ohne endlos ist, ohne End. Nein, Storys. Und da bin ich hier und habe gemerkt, ich möchte gerne eine Arbeit machen, von dem Anfang und ein Sandy hat.
SPEAKER_03Das kann man bei Geburten so sagen, an der Schwangerschaften.
SPEAKER_04Begleitung von Müttern und Eltern in der Zeit, in der wir haben sie begleitet, tatsächlich einen Anfang und ein Sandy. Und natürlich die Möglichkeit, da selbstständig zu werden.
SPEAKER_03Aber der Aspekt super ist es super. Jetzt gibt es ja viele Menschen, die denken, oh, wenn man es mit Geburten zu teuer hat, mit Babys, mit Neugeborenen, muss man automatisch den Wunsch haben nach eigenen Kinder. Wie bist du mit solchen Erwartungen umgegangen?
SPEAKER_04Ich habe immer klar gesagt, grundsätzlich hätte ich mir Kind gewünscht. Aber die Situationen haben sich einfach nicht ergeben. Und ja, vor allem nicht, wo auch eine leierziehende Mutter werden. Aus dem Grund habe ich mich bewusst, der Gegenkind schwanger zu werden und das Kind zu haben. Und ich denke, das tut einen Beruf und so nichts Abtrünnung.
SPEAKER_03Es tut nichts zur Sache. Es denke ich nicht zur Sache. Hat sich dein Blick auf froh sein, Körper, Mutterschaft verändert über die Jahre verändert. Oder hat es gerade deine Arbeit was herbommen?
SPEAKER_04Also ja, ganz klar muss ich sagen. Frau seine Mutterschaft war früher noch fast etwas Natürlicheres. Heute war sehr viel technisiert und wird auch viel pathologisiert. Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett gibt es eigentlich fast keine Normalität mehr, wenn man so wollte. Oder die Frauen werden ganz früh schon in Abklärungen befördert, wo sie zum Teil gar nicht bewusst darüber sind. Ich würde so sagen, es ist eigentlich ein Risikoprojekt geworden. Mutterschaft.
SPEAKER_03Also im Vergleich zu am Anfang von meiner Karriere. Kannst du das noch genauer erklären, was du mit Risiko an, also nicht für die Frau selber, was die Körperlichkeit anbelangt, sondern was die Konsequenzen der Mutterschaft? Oder was denkst du?
SPEAKER_04Ja, das Ganze drum und dran. Oder es wird alles wie.
SPEAKER_03Es hat ein Label bekommen, also es ist alles Hochrisiko.
SPEAKER_04Unsellschaft ist einfach so unterwegs, dass sie, oder man kann sagen, wir sind eine Angstgesellschaft. Das trifft es auch sehr gut. Und so wird dort schwanger. Viele Frauen werden ja auch nicht natürlich schwanger und dort fährt es schon an.
SPEAKER_03Sehr engmaschig betreut und alles wird immer kontrolliert.
SPEAKER_04Ultra schaut und arbeiten, wenn man schauen, ist echt super. Aber heute macht man einfach, ich sage es etwas bös. Die Leute ihre Geräte amortisieren, einerseits, andererseits. Weil Frauen natürlich auch die volle Sicherheit und die vollen Kontrolle und haben lieber 100 Euro schauen als Käse.
SPEAKER_03Ich glaube, es ist eine sehr Angstgesellschaft. Wir wollen alles so Kontrolle haben. Wir können alles planen und kontrollieren und Geburt. Schwangerschaft ist einfach nicht geleitet. Es stehört so Kontrast dazu, weil wir es nicht 100%ig kontrollieren können.
SPEAKER_04Genau. Und wir denken, Sicherheit gibt es keine 100% im Leben. Das habe ich an vielen meinen Frauen immer gesagt. All diese Leute, die so Geburten sich so klar im Kopf vorstellen, wie sie da haben. Ich habe immer probiert zu sagen, behauptet noch alle Optionen offen. Geburt trotz aller Techniken allem noch, solange man sie nicht beeinflusst, einen natürlichen Prozess. Das ist noch das Einzige, was sich Natur sich rausnimmt zu machen, was sie wollen.
SPEAKER_03Du meinst das mit dem natürlichen Prozess? Aber wir können sie nicht alles beeinflussen dabei. Genau. Wir haben anbedingt der Hinderungsgrund, eine gute Hebamme zu sein, wenn man keine Kind geboren hat. Aber es gibt Moment, wo man dir Kompetenz abgesprochen hat, dass du jetzt eine gute Hebamme könntest sein?
SPEAKER_04Nein, Kompetenz hat man eigentlich nie jemanden abgesprochen. Und ich denke, oh, eine gute Hebamme, ist jetzt nicht unbedingt abhängig davon, ob man selber geboren hat oder nicht. Sogar Enternoball im Gegenteil denke ich, weil man nicht von irgendeinen Geschichten beeinflusst. Im Sinne, dass man gewisse Erwartungen hat an ein Paar, an eine Frau, an einer Geburt oder auch gewisse Befürchtungen. Das habe ich schon erlebt, als Hebammen, ohne King, in meinem Umfeld. Enerseits Leute, Frauen, die schwierige Geburten waren, ich würde sagen, ängstlicher Mensch bei der Geburtsbegleitung. Frauen oder Kolleginnen, die Kinder haben, gute Geburten waren, dass die Menge abwertend ist viel übertrieben, aber die Wahrheit haben besser laufen oder hinein. Ich denke, der Umgang, wenn man selber etwas erlebt hat, mit etwas unterfahren hat, ist vielleicht auch etwas anders. Rein vor fachlicher Kompetenz denke ich nicht, dass das Einfluss genommen hat.
SPEAKER_03Gibt es irgendein Kompliment, das die besonders Erinnerung geblieben ist? Oder das schönste Kompliment, das du jemanden in dieser Arbeit?
SPEAKER_04Ja, da sind wir drei Erinnerungen. Eine Frau betreut eine Spitzensportlerin. Nach der Geburt hat sie zu mir gesagt, sie sei der beste Coach, das sie je. So gut. Und dann schönes Kompliment war eine Frau, eine Artistin, die ich begleitet bei der Geburt. Die wurde später selbst selbst herbammel geworden. Die hat dann Hebammen gelehrt. Ich denke, sie hat sicher einen Zusammenhang mit mehr und ihre Geburtsbegleitung gehabt. Das hat mich mega gefreut. Und dann habe ich noch still, als ich auch noch gefunden habe, ich sag, sie haben natürlich auch schwierige Situationen begleitet. Ich habe ein paar begleitet, wo ein Zwilling verloren hat. Und die Frau dieser Frau bin ich Jahre später begegnet. Und dann hat sie mir gesagt, sie war wirklich mega froh, habe ich sie dann so unterstützt, wie ich so unterstütze und homopathisch. Sie denkt, ohne mich hätten sie das nicht so gut verarbeiten können. Das habe ich gefunden, schon ein schönes Kompliment.
SPEAKER_03Absolut. Ich glaube, das sind fast die nicht wichtigen Komplimente, aber dort zeigt sich deine Fachkenntnisse und deine Kompetenz als Hebammen, dass du auch in Kreisen in schwierigen Situationen gut durchführen kannst. In deinem Beruf ist es ständig um Fürsorgung, du hast genug zu den Frauen und zu wertenden Müttern, zu den Neugeborenen. Fürsorge muss aber nicht immer Mutterschaft heißen, wie die Beruf gesagt hat. Was bedeutet für dich Fürsorge ganz persönlich?
SPEAKER_04Fürsorge bedeutet einfach, dass ich für Menschen da bin, die meine Hilfe brauchen oder meine Rat braucht. Es ist egal, wo, in welchem Alter, in welchem Zusammenhang. Dass ich mir auch Zeit nehme. Ich denke, einen Hauptcharakterzogen kann ich sagen, von mir, dass es auch verschiedentlich bestätigt worden ist, ich habe wirklich eine hohe Empathie. Ich habe mich auch sehr gut durch meine eigene Lebensgeschichte ganz viele verschiedene Situationen einfühlen, mitfühlen und nachher diesen Leuten entsprechenden Support geben.
SPEAKER_03Wer sind weit? Das ist aber auch noch eine Fähigkeit von Empathie, dass man weiss, wem man eben nicht der Rat von ihm nicht gefragt ist, wenn man sich zurücknägen muss. Das ist die keine Kunst. Ich habe die Lehrung kennen im Rahmen eines Workshops des Workshops von Beatrice de Witz, sie hat eine Ausstellung gemacht. Ich habe Ihre Podcast gefolgt, ihr Nummer 56 nachher losgehen. Dann war das Gespräch geführt mit der Beatrice zusammen. Am Anfang dieses Workshops, in dem wir genommen haben, ist darum gegangen zu gewissen Aussagen, die die Workshop-Leiterin gestellt hat, eine Stellung beziehen. Wir waren beide die einzigen in dieser Runde, es war über eine Dutzend Frauen. Wir waren die einzigen zwei Runde, die wir aussagt haben, ich habe mich bewusst entschieden, sind dann in diesem vorgängigen Kreis gestangen. Wenn man dem zustimmen haben, so ist ein Kreis schlagen. Ich habe dann so angeschaut und du warst sofort sympathisch auf die Tatsache, dass wir beide in diesem Kreis hinein gestangen sind. Kennst du das so von dir, dass man so unmittelbar eine Verbindung aufgebaut mit jemand Neues, fremdem einfach in der Tatsache, dass man beide gekingt hat?
SPEAKER_04Ja, das kenne ich gut, weil man natürlich sofort mit anderen Themen unterwegs ist. Also mit viel spannenderen Themen, Lebensthemen. Ja, und ich denke, es ist schon eine gewisse Solidarität oder ein Verständnis. Oder weil das Thema Kind gleich noch. Es ist ein duerthema. Immer wieder wird man damit konfrontiert. Manchmal habe ich das Gefühl, es ist zwar nicht so, dass man sich fast rechtfertigen muss, wenn man kein Kind hat oder sich bewusst dafür entschieden, Kind zu haben. Und ich denke, das ist etwas, was ihm schon verbindet. Ich denke vor allem schon um die Tatsache, dass man sich bewusst damit beschäftigt, was ich oder nicht. Ich habe es eigentlich selten erlebt, dass Frauen sich so bewusst haben gegen Kinder entschieden. Er kenne ich auch nicht so viel, wenn ich jetzt so überlege. Die meisten war klar, meine Familie und Kinder und vielleicht nicht ergeben und so, aber sie haben bewusst gesehen, die nicht alle Mutter sind. Ich meine, heute ist ja kein Thema mehr. Kannst du dir irgendwie auf der Sammenbank zusammenbestellen? Du kannst Mutter werden, brauchst du keinen Partner.
SPEAKER_03Also in der Theorie ist es immer so eine Realität. Wir sind doch mit den Erwartungen konfrontiert. Es war einfacher geworden, Globo, um anders sagen: Nein, wir werden nicht irgendwie. Wir in unserer westlichen Welt werden nicht ausgeschlossen komplett aus der Gemeinschaft. An diesem Abend hast du uns eine Anekdoten erzählt, die mir recht gut in Erinnerung ist geblieben. Und zwar hast du erzählt, dass du mit dieser Schwester zusammen, du hast eine Schwester, die hat alles babelt, wie wir es so schön sagen, im Bern ist mit Puppen gespielt, Familien gespielt. Es gibt ganz verschiedene Ausdrücke, die das ja nicht in den verschiedenen Dialekten haben. Aber dir waren von den Kindern, der BBs, nicht die Müttern, die waren auch nicht die Tanten, sondern dir waren gottisch.
SPEAKER_04Wir waren im Umfeld aufgewachsen, unsere Mutter hat eigentlich immer kaum im Kindergarten, als als ich fünfjährig war, hat sie wieder angearbeitet. Wir waren vielleicht in dem Sinne und gehst gar nie. Welch so bewusst ein Muttervorbild.
SPEAKER_03Dass die Haim, Mutter sind.
SPEAKER_04Haim sind und so. Wir waren sehr früh sehr selbstständig. Dann war mein Vater einzig, meine Mutter hat eine Brüste, erst mit 50 Kiraten. War bis dann daheim gelebt. Weil in dem Sinne eigentlich keine richtigen Gusne und Cousin, ein einziger Onkel leiblich. Und ebendas, dass meine Mut immer geschaffen hat, sind wir halt auch viel outgesourced, sage ich an, zu Grossmüttern und zu Gottenen. Und irgendwie aus dem aus. Es ist vielleicht etwas Unbewusstes. Dass man einfach, wenn man Gotten ist, ist man auch nicht die ganze Sache, kann man ja Baby einfach wieder abgeben.
SPEAKER_03Man kann sich darum wagen durch Zeit, und dann mache ich etwas anderes.
SPEAKER_04Und wir sind sehr vielseitig sein, weil meine Vater sich viel um uns kümmere mit elektrischen Bank und vielen Garagen und Auto und Sabze Lego. Das war irgendwie zwei Drittel von unserer Spielzeit. Wir haben mehr mit zeitigen Sachen als Lego und technischen Spielzeugen uns beschäftigt als mit Baby.
SPEAKER_03Deine Schwester hat Okechling. Sie hat sich mit Mitte 20 unterbinden. Für sie war es wirklich ganz klar, dass sie das nicht wollen. Ich finde das sehr bemerkenswert, auch dass sie schon in den 80er Jahren. Die 80er? Genau. Dass so eine Arzt gesagt hat, das machen wir. Wenn man hier andere Geschichten anschaut von heutigen Frauen, die sehr mühe haben, im jungen Alter zu unterbinden. Wie sind deine Eltern damit umgegangen, dass die beiden keine Enkel schenken?
SPEAKER_04Für meine Mutter war es überhaupt kein Problem. Sie haben im Gegenteil, ich immer so etwas nicht dabei. Mit dem Kind.
SPEAKER_03Ah, okay.
SPEAKER_04Für sie war es nie ein Thema, Grossmutter zu werden. Mein Vater hatte gerne ein Graskind, aber da habe ich einen riesen grossen Freundeskreis, viele Freundinnen, die auch Kinder haben, die auch meine Kinder zum Teil waren. Er war viel mitgekommen. Meine Mutter ist sehr früh gestorben und war mit 63 und er hat viel Zeit mit mir und meinen Freundinnen und Kinder verbracht. Ich denke, mit meinen Gattenkind haben wir jemanden zusammen Sachen gemacht. Ich habe nie darüber gegessen, dass ich etwas fände.
SPEAKER_03Es ist noch lange in anderen Generation, man weiß auch nicht, ob sie es gesagt hat. Aber so habe ich von deinen Erzählungen gehört, ich glaube, er hat es auch gemacht, so viele erickt. Jetzt Gottiching, wie viele Gottiching hast du? Ich habe fünf Gattenkinge.
SPEAKER_04Das Ältesten hat Jahrgang 78. Also bin ich mit 17 zuerst Mal getan geworden. Er ist mittlerweile auch gewachsen worden, hat zwei erwachsene Kinder. Mein jüngster Gattenking ist 16. Ich habe eigentlich mit allen noch, mit den Eltern, die haben Jahrgang 78, 82 und 1984 habe ich so weniger Kontakt. Und mit meinem vierten Gattenkind, Salamedi, ist 30, war jetzt mal, ist sie auch schon 35, hat Annusskind, sie ist Sozialarbeiterin. Sie ist schon sehr emanzipiert unterwegs im Sinne, dass du gehst, dass sie für einen Lebensunterhalt sorgen. Und sie ist meine Vorsorge beauftreten. Wir kommen dann später noch drauf. Ja, das ist doch super. Wir wollen wirklich Drogen tauschen.
SPEAKER_03Ich bin sehr gespannt, was du da erzählst. Ich würde noch, bevor wir auf das kommen, im anderen Thema, dann bist du auch noch etwas aus der Reihe, wenn man das so sagen kann, als selben Du hast. Jetzt siehst du, die Mann, die vor sieben Jahren auf Parkinson gestorben ist, ist 30 Jahre älter als du. Das war doch eine Zahl, wo ich dachte: Das ist doch nicht jeder Tag, wo man so alter Song geschehen hat. Wie hat euch das Umfeld dazu mal reagiert, das ihr seit zusammenkommen? Du bist gut 40, auch die ihr dann auch geraten habt.
SPEAKER_04Ja, genau. Das war eine längere Geschichte. Mein Mann war der erste Freund von meinem Vater. Ich habe geholfen, seine Frau zu betreuen. Sie ist gestorben, wo mein Mann 72 war, 72. Ja, wir sind einfach in Kontakt geblieben und es hat eine Zeit herausgegeben. Ich denke, das Umfeld hat sehr viel verschieden darüber gedacht. Einerseits, als mein Mann gut situiert ist, ich denke, hier sich noch einen alten Reichen. Ich war mit einigen sacklichen Vorstellungen konfrontiert. Oder wir natürlich beide. Mein Vater hat ganz offen gefragt, was überlebt ihr denn, was so einem alten. Aber ich denke, für mich war die Beziehung auf Augenhöhe. Es war eine Beziehung, die ich mir gewünscht habe, wir haben keine Konkurrenzdenken. Ich habe nichts beweisen müssen, wären wir nichts müssen. Wir haben wirklich ein recht Abwechslungsleben, eine gute Zeit. Es waren viel unterwegs. Er hatte sicher auch gewisse Sachen mit Dank. Dank im Alterssohn mit mir erleben, wo er in Pension gegangen ist, ist seine Frau krank. Er hat ja sieben Jahre gelegt oder betreut. Aber ich denke schon, es hat viele Hintergrunddiskussionen gegeben. Oder viele, die ich sicher gedacht habe, das ist irgendwie so eine Furz, nehmen wir so. Das geht sicher nicht so lange. Seine King habe ich irgendwie mal, der gesagt hat, eigentlich sind wir ja noch froh bis dutes, weil die kennen wir. Ansatzweise. Also ich bin nicht ganz fräumt, aber ich denke, in seinem Umfeld hat es natürlich schon Leute gegeben, die ganz klar Abneigung gespürt. Vor allem von Frauen, die wahrscheinlich konkurrieren. Damit waren sie konfrontiert, dass vielleicht ihre Männer konnten mit jüngeren Frauen. Die Angst haben die Ängste, denke ich. Viele Leute haben ja aus seinem Umfeld weniger gekannt. Und jetzt bei mir, in meinem Umfeld, haben eigentlich alle sehr positiv reagiert. Also sogar eben der Vater von meinem Gattenking vom Enten, der Salomon, da hat zu mir gesagt, endlich hast du mal einen rechten Mann.
SPEAKER_03Irgendwie lustig und gleichzeitig so, oh Gott.
SPEAKER_04Aber ja, oh Gott. Aber auf der anderen Seite ja, hätte meine Beziehungen vorher erlebt euch endschwieriger Natur.
SPEAKER_03Aber beweisen, das war nicht einfach so ein Tagesschwarm, sondern die waren zusammen, die Partner war krank an Parkinson. Du hast ihn aber nicht gepflegt. Das hätte dich so abgemacht, dass du in nicht pflegt extent hast. Das war ein Wussenche.
SPEAKER_04Als wir schon von Anfang an oder schon von Anfang an in unserer Beziehung, in der Mau nicht deine Krankenschwester werden. Und wo er wirklich so erkrankt ist, dass sie gemerkt haben, es sei ein 24-Stunden-Job, weil er viel Nacht auf, ist dann hier ins Wohnzimmer, in der Stumge. Parkinson eine recht eine anspruchsvolle Geschichte ist. Super beschrieben hat ein Psychiater, der selber Parkinson in seinem Buch Parkinson Achterbahn für Fortgeschrittene. Und was so weit ist gegangen, dass er recht aus dem Haus kommen und nicht gewusst, wenn ich herkomme, was ich wieder antreffen. Oder was einfach schwieriger worden ist. Der Ausschlag die Situation bei vier Tage weg. Jemand hat von der Familie herkommen, zu ihm schauen, wo es aus verschiedenen Umständen gegangen ist. Er ist in einer Strasse weiter in einem betreutes Alters wohnen. Für die Zeitserien wohnen. Und wo ich nebenbei herkam, von der Kurzurlaub und gesagt, das passt mir nicht, kannst du mir zu beiraben erzählen.
SPEAKER_03Achso gut, das ist von immer sehr selbstbestimmt.
SPEAKER_04Für ihn ist es Sinn, sofern er gemerkt, natürlich in diesem Umfeld, das viele ältere Leute noch nicht da ist, das am schlechtesten Zwerg ist. Plus hat er Leute oder Leute getroffen, die er früher beruflich mit nicht zu tun haben. Er hat einfach einen neuen Austausch und ein neues, anregendes soziales Umfeld gefunden. Und er hat beim Zmittag an einem Weise-Dekten und fünf München auslesen können, das jetzt passt. Das ist ja gut. Das war eine Win-Win. In unseren Alltag mehr oder weniger gleich weitergeblend. Am Abend war dort drüber, dann hatte ich wirklich auch Zeit für mich. Und vor allem pflegerische Verrichtungen. Es geht schon einfacher, wenn man die Zeug drum muss, das Material und die Leute und alles eingerichtet hat.
SPEAKER_03Du hast in deinem Leben schon ganz viele Menschen auf die Welt gekommen, im Berufhaushebamen. Du hast aber auch schon einige. Das müssen einen Abschnitt von ihnen. Unter anderem den Tod von deinem Mann. Seit dem Tod bist du allein stehend. Du lebst alleine. Wie stellst du dir selbst dein Auto vor? Oder anders gefragt, die ketzerische Frage, wer schaut zu dir, wenn du autogurbrechlich bist?
SPEAKER_04Das habe ich schon sehr gut organisiert und mir überlegt. Einerseits ist mein Gott, die Vorsorgeauftrag und Vollmachten. Wenn ich nur im Kapabel bin, zu mir selber zu schauen, aus irgendeinem Grund früher oder später sehen kann, ist sehr beauftragt, von mir zu schauen, dass sie gut unterbracht werden. Ganz praktisch gefragt, wie tut man das regeln? Ganz praktisch. Da geht man zu einem Notar oder tut sich verschiedene Tools. Prosenektor bietet das Global, wo man sich die Vorsorge auftragt. Ich habe Sorge und das Ganze idealerweise auch an Beglaubungen. Weil wenn man das nicht macht, also wenn ich jetzt einfach irgendeinen Tag gesund habe und nichts geregelt habe, schaut nicht, dann kommt das zum Tragen. Und darum muss es beglaubt werden. Und darum denke ich, man tut sich lieber vorher absichern und überlegen, wie man das regeln will.
SPEAKER_03Ich gehe davon aus, du hast einen recht engen Austausch mit dir, mit der Salomek, genau. Was dein Wunsch schon wäre, wie würdest du auch da? Wie würdest du wohnen, wann willst du in einem Haus? Wie soll das aussehen? Hat ihr über das alles schon geredet?
SPEAKER_04Ja, also für mich ist klar, dass ich so lange wie möglich daheim bleiben. Also solange ich mich einigermaßen selber versorgen kann und ich pflegebedürftig bin. So lange ich mache, das weiß ich ja nicht. Es kann irgendetwas sein. Und nachher werde ich eigentlich noch aus eigener Kraft und aus eigener Überzeugung und aus eigener Bildung in diesem Elfenhof-Park über. In mein Umfeld muss es so viele Frauen, die alle sind, zum Teil auch witwen, geworden sind. Dann war immer das Thema Alterswege, aber dann habe ich gesagt, das kommt für mich nicht in die Frage. Dann muss gleich immer jemand verantwortlich sein für alles. Ich habe gesagt, wir gehen lieber nur drüber, jeder nimmt ein E-Zimmer lauschen. Dann können wir zusammen zu Mittag essen, zusammen jassen, zusammen Zeit verbringen. Und wenn einer von uns irgendwie pflegebedürftig wird, wird es professionell abdeckt. Mega gut. Man muss sich nicht um Personal fragen und etwas aus kümmern.
SPEAKER_03Das ist geregelt für eben, ja. Es ist geregelt. Okay, also ich sage, du bist bestens vorbereitet. Mega vorbildlich. Zum Abschluss. Noch irgendetwas, wo du jüngere Frauen oder Männen mitgeben willst, wo ich unsicher sind, ob sie ihnen weh oder nicht? Die grossen Lebensfragen stellen. Ist du da irgendeinen Rat? Oder vielleicht auch an dich selber, an dein Jüngere ist. Und du jetzt im Nachhinein willst anders machen?
SPEAKER_04Also, ich glaube, ich würde nichts anders machen. Ich denke einfach, wenn die Leute mich fragen, es ist sehr wichtig, dass man sehr gut überlegt, was für eine Lebensform man eingehen wollen. Ich denke immer, oder ich kann sagen, wenn man Kinder will, ist gleich immer noch ein Teilrat, die beste Lösung. Weil ich Sachen erlebt habe. Eine Freundin von mir ist sehr früh gestorben mit kleinen Kindern in Partnerschaft, die hat nichts geregelt und in den letzten 14 Tagen ihrem Leben gemerkt, dass er nicht einmal die Sorgerecht haben von diesen Kind. Theoretisch, oder? Sie hat dann aküraten. Das ist natürlich mega tragisch. Und ich denke, man muss sich wirklich sehr gut überlegen, was für eine Lebensform leben. Und für Frauen ein Kind zu haben oder eine Familie zu gründen. Denke ich, das ist schon mit diesen neuen Ehre und so, muss man sich gut überlegen, weil Frauen trotz unserer fortschriftlichen Gesellschaft immer noch die, die irgendwie starben, sage ich. Sie gingen gross, zeitweise aus dem Beruf herausgestanden oder DLC geschafft. Sind die einfach Armuts gefährdet? Also ich sehe es jetzt in meinem Umfrau, die haben Kolleginnen, die jetzt lang bügelt mit oder ohne King, im Detailhandel. Die müssen Ergänzungsleistungen haben. Und sie sind einfach ungerecht. Ja, verständlich. Und darum denke ich, man muss sich sehr gut überlegen, wie man das Leben gestalten will und wie man sich organisiert. Und für mich ist Gerechtigkeit ein hohen Faktor. Ja, ja.
SPEAKER_03Jetzt sind wir durch ganz viele Themen gegangen in unserem Leben. Jetzt noch etwas zum Schluss, das du noch wolldest ergänzen wollt, wo wir noch nicht darüber geredet haben. Hast du noch das Wort zum Abschluss?
SPEAKER_04Ja, ich danke dir für das anregende, interessante Interview. Und ich konnte mir viel erzählen. Aber wir danken vielmals, war sehr interessant.
SPEAKER_03Ich danke dir. Regula, es war ein mega spannender Globo, mit dir kann man gut noch so einen Abend verbringen und zusammen schwätzen. Aber ich glaube, wir haben einen guten Einblick bekommen in dein Leben. Das ist mega spannend und das selbstbestimmt. Also wirklich, ich muss sagen, das ist ein Vorbild. Wir haben sich spannende Sachen mitgenommen. Merci vielmals, Regula, dass du da bist. Danke dir. Und merke euch fürs Beise. Was geht euch gerade durch den Kopf nach dieser Erfolge? Was ist euch besonders hangt geblieben vor der Geschichte von Regula? Verzeiht uns gerne via Sprachnachricht auf WhatsApp. Unsere Nummer ist 79 71 80 97. Ihr könnt euch gerne Nachrichten schreiben via E-Mail an hallo at expectations.ch oder via DM auf den Socials.
SPEAKER_02Wir freuen uns sehr, von euch zu gehören. Wir sind ein unabhängiger Podcast, der von A bis Z von uns zwei gemacht wird, mit viel Herzblut in der Freizeit. Wenn euch gefällt, was wir hier machen, wir freuen uns über jede finanzielle Unterstützung. Neu gibt es ganz einfach einen QR-Code auf unserer Webseite expectations.ch. Über ein paar Sterne in eurer Podcast-App vom Vertrauen sorgt ihr außerdem dafür, dass noch mehr Leute zu uns gefinden. Merci euch und bis zum nächsten Mal. Tschüss.