expectations - geplant und ungeplant kinderfrei
Rahel (geplant kinderfrei) und Katrin (ungeplant kinderfrei) diskutieren zu zweit oder mit Gästen über den Alltag ohne Kinder. Die Freundinnen schlagen eine Brücke zwischen denen, die bewusst keine Kinder haben, und denen, die nicht geplant hatten, ohne Kinder zu leben. Die beiden Seiten haben mehr gemeinsam als der erste Blick vermuten lässt. expectations bricht Tabus, klärt auf und interviewt Betroffene und Expert*innen zum kinderfreien Leben. expectations macht die leisen Geschichten lauter. Offen & inklusiv, gesellschaftspolitisch relevant.
expectations - geplant und ungeplant kinderfrei
#61 Lebensentwürfe in der Popkultur
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Von Romcoms und anderen kulturellen Perlen
Popkultur prägt: Wer gilt als attraktiv? Was sind erwartete Rollen für Frauen und Männer? Was ist ein gelungenes Leben? In dieser Folge gehen wir der Frage nach, welche Bilder in Film, Fernsehen und in der Musik uns als Kinder und Teens geprägt haben: Romcoms mit Hochzeitsfinale, Dr. Sommer in der Bravo, eindeutige Musikvideos und Serien, die zwischen Pionierarbeit und Cringe pendeln.
Wir graben in Erinnerungen zwischen VHS und MTV, aber auch in heutigen Social-Media-Feeds, in denen Filter und Filler das Schönheitsnarrativ formen. Die Erkundung wird persönlich und ja, auch nostalgisch. Wir entwirren, was hängen blieb und zeigen, wo heute bessere Geschichten entstehen.
Wir sprechen u.a. über:
- den Bechdel-Test als Marker für weibliche Sichtbarkeit
- Ally McBeal und Sex and the City mit heutigem Blick
- Bravo, Romcoms und das Makeover-Narrativ
- die Musikindustrie, Jungfräulichkeit und Medienmacht
- Social Media, Schlankheitsideal und Ästhetikdruck
- Kinderfreiheit als legitimer Lebensentwurf in Film und Serien
- Serienempfehlungen mit glaubwürdigen Frauenfiguren
- Westschweizer Serien
- Aschenbrödel als (heimliche) Heldin
🔗 Sommerevent am Sa, 18. Juli 2026
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Gemeinsam mit dir machen wir die leisen Geschichten lauter und machen so den kinderfreien Alltag sichtbar! Expectations bricht Tabus, klärt auf und interviewt geplant und ungeplant Kinderfreie und Expert:innen. Offen und inklusiv, gesellschaftspolitisch relevant.
Intro
SPEAKER_01Expectations, plant und plant kinderfrei. Hallo zur 61. Folge Expectations und damit auch herzlich willkommen zur Nigunago neue Staffu 7. Ich bin Rahel, 40 Plant Kinderfrei.
SPEAKER_00Und ich bin Katrin 46 und plant kindfrei. Das neue Jahr hat gestartet und damit auch deine ganze Fortsätze, das du sicher gefasst hast, Rahel.
SPEAKER_01Oh ja, ich bin Queen of Forsats. Nein, Forsats? Nein, ich lasse es mit diesen Forsats. Das ist schon ein Prinzip, das bewiesen ist, dass das nicht funktioniert. Es gibt, glaube ich, so einen Quitting Day. Ich habe Mitte Januar ist das schon der Vorsatz, Quitting Day, wo dann ist es schon fertig. Also von dem gar nicht anzufangen. Aber ich muss gestehen, das hat jetzt eigentlich nicht mit dem neuen Jahr zu sein, aber es hat jetzt einfach zeitlich so passt, ich habe eine Spur. Ich habe eine Garmin Sportuhr. Und zu mir Schande muss ich sagen, es ist ein Frauenmodell. Aber man sieht es nicht. Nein, es ist eine Schwarze, aber aufgefallen. Aber ein Frauenmodell, weil es wirklich in der Kategorie Frauenuhr ist und es ist etwas kleiner als die Standard-Garmin Sportuhr, für alle die, die sich hier auskennen. Es ist ein kleiner, wo wir ja nicht ein Riesen-Dutsch wollen.
SPEAKER_00Ich hatte die grosse Version.
SPEAKER_01Es ist die Forerunner oder wie die auch immer heisst. Ja, so ein bisschen. Genau. Aber jetzt habe ich halt das Frauenmodell. Aber ich tue etwas schwer mit den geschlechtsspezifischen Sportartikeln, von dem dort im Sportsegment findet, gibt es mega viel so geschlechterspezifisch. Ich wollte einfach immer alles in schwarz. Schwarz, schwarz, schwarz. Und Frauensachen haben meistens immer noch in Rosa oder Pink.
SPEAKER_00Bei den Jogging-Schuhe finde ich es ganz übel. Da gibt es irgendwie Violett und Pink. Und du hast es einfach, die ich sonst träge.
SPEAKER_01Ich könnte auch ganz Geschichte erzählen, dass ich wieder meine schwarzen Sportschuhe gefunden habe, aber das finde ich ein anderes Mal. Auch schon mal sagen, wo ich noch nicht das iPhone habe, habe ich nur etwas Angst, so ein Altes Telefon, sondern ein Dumpfone, da sage ich ein Herrenhandy. Nein, ich glaube, es war echt so das Modell und das ein bisschen Grau. Und das ist einfach so aus Herrenhandy betitelt worden.
Rollenbilder und Lebensentwürfe in der Popkultur
SPEAKER_00Okay, whatever. Whatever. Ja, wir bleiben beim Thema Rosarot, Blau und Pink. Heute geht es um Rollenbilder. Eine super Überleitung zum heutigen Thema. Wir reden heute darüber, wie Filme, Musik, Serien und ganz allgemein Popkultur unsere Kinder- und Jugendjahr prägt haben und mit welchem Verständnis von Frauen und Männern wir aufgewachsen sind. Und Rachel hat hier dafür die heutige Folge für uns vorbereitet. Ich bin nicht komplett an nichts los, was heute passiert, aber sie führt uns durch die heutige Folge.
Erste Kinoerinnerungen
SPEAKER_01Ja, genau. Ich war sehr inspiriert oder bin sehr inspiriert von meinem aktuellen Lieblingspodcast. Das war Sexologie. Wissen macht Lust. Absolute Hörempfällig in mehrfacher Hinsicht. Und ja, die haben also. Das ist so die Art, wie sie ihre Folgen machen. Darum habe ich jetzt inspiriert von ihnen uns und dir ein paar Fragen heute mitgebracht. Ja, wir schauen auch heute zum heutigen Thema. Es ist auch spannend, um sich mal ein Gedanken darüber zu machen, mit welche wortwörtlichen Bilder wir aufgewachsen sind und vor allem für welche Bilder wir zum sogenannten erfüllten Leben aufgewachsen sind. Wie soll das aussehen? Welche Lebensentwurf oder eben eher welchen Lebensentwurf ist uns hier direkt oder indirekt vermittelt worden? Spannend ist da auch zu schauen, wie gut oder schlecht die Filme, Serien gehauten, passen noch in die heutige Zeit. Da kommen wir doch einfach mal rein. Ja gut, Katrin, du warst Jahrgang 79 und ich bin 1985 geboren. Das heisst, wir sind mit einem Heft Bravo aufgewachsen. Wir haben noch Fernsehen geschaut, wir haben Musikvideos auf MTV und Viva geschaut. Wir haben Filme ausgelöst in ihrer Videothek auf VHS-Kassetten. Ja, ja, ja, das waren diese Zeiten. Und so Ende 90er Jahren waren die Romcoms aufgekommen, die Liebenkomödien. Kannst du dich erinnern, an welchen Film du als erstes im Kino gesehen hast? Welchen Film bist du zuerst schauen?
SPEAKER_00Das weiss ich noch ziemlich genau. Und zwar sind wir mit meinen Eltern. Ich habe ja in der Westschweiz gewohnt und wir sind immer wieder mal auf Bern. Meine Mami hat gerne in Bern geshoppet. Sie hat dann in die Ruhe gekommen und ist geschoben. Mein Vater ist mit meinem Brüder und mir ins Kino. Und wir sind Asterings- und Oberlinks schauen. Ich hatte absolut keine Ahnung, was es war, aber es war ein Trickfilm mit echten Schauspielern.
SPEAKER_01Sehr cool. Oh ja, ein sehr grosser Favorit von mir. Das habe ich so. Ich habe jetzt Erinnerung mit meinem Papi haben wir auch den Comic gelesen im Bett von meinen Eltern gelesen. Das war eine sehr schöne Erinnerung. Bei mir war es im Fall auch Trickfilme. Genau, ich glaube, es war das Dschungelbuch: Otto, Bernhard und Bianca die Mösepolizei. Ich weiß, ich kann nicht gerade sagen, welches das von denen erst war. Entweder das ein oder das Angst kann ich noch zu erinnern. Und was war der Film? Also, du warst jetzt nicht der Trickfilm, den du es hinaus bist, also der erste richtige Film.
SPEAKER_00Das mag ich mir im Fall nicht so genau erinnern. Sicher mit Kollegen mal im Kino. In der Westschweiz, gell? Es war so ein ganzes kleines Kino. Es war alles irgendwie etwas später gekommen als in den größeren Stadt. Was ich mich mal erinnere, ist Jurassic Park. Und so ein französischer Film mit dem Gerard Despert. Über Jurassic Park, ja. Aber sie hat mich nicht mega beeindruckt.
SPEAKER_01Hast du nicht die Schiss? Ja, weil ich nicht zuerst von Jurassic Park gesehen habe, das war nicht in mich hinaus, aber ich habe so Angst, dann was zu den Kuchigen irgendwie so Dinosaurier. Nein, das war mich beeindruckt.
SPEAKER_00Aber ich war schon sicher Teenager.
SPEAKER_01Okay. Ich glaube, ich hatte das Gefühl, mein erster Film war Titanic. Titanic mit Leonardo DiCaprio. Da war ich zwölf, drei Zehn und war so verliebt in Leonardo DiCaprio. Das war so mit Crush. Das ganze Zimmer pflasterte mit ihm. Bist du auf etwas so abgefahren?
SPEAKER_00Nein, ich hatte es nicht mit so Film- oder Musikschwärm. Ich war sehr viel verliebt. Eine Freundin von mir, die am Wochenende, die ich gesagt hat, sie hätte es eigentlich nicht gleich im unverliebten Zustand in der Primarschule und in der Sekte. Und ich glaube, man könnte es unterschreiben. Es hat sehr häufig gewechselt, mal der einen Schwangel der anderen. Aber es sind reelle reale Menschen.
SPEAKER_01Aber du bist geheimlich verliebt. Ja, natürlich. Natürlich.
SPEAKER_00Es war geheim. Vielleicht hat man sich mal ihrer Freundin anvertraut, aber nein, nein, nein. Das wäre mega peinlich gewesen, wenn du irgendjemand erfahren hast. Oh, das kommt mir sehr bekannt vor.
Der Bechdel-Test
SPEAKER_01Das heimlich ist Wärme. Wir nehmen jetzt mal Jurassic Park, als den erste Film, die du so ein richtiges Film gesehen hast. Weisst du, was der Bächteltest ist?
SPEAKER_00Ja, das ist mir in letzter oder vorletzten begegnet. Ich könnte es jetzt nicht genau auf die Reihe bringen, aber es geht um Frauenrollen, wie viele Frauen spielen dort mit in der Hauptrolle. Und sind es mehr als einige und glauben, reden sie miteinander oder irgendetwas ist es?
SPEAKER_01Ja, genau, du ist das schon sehr fast ausbeinander. Der Betteltest ist eine Form, um zu beschreiben, wie Frauen bei Filmen vorkommen. Es gibt drei Kriterien, die sehr füllen sein. Es geht darum, wie viele mindestens zwei Frauen im Film gibt, reden sie miteinander? Und das ist vor allem jetzt noch der wichtigste Punkt. Reden sie auch über etwas anderes als über Männer? Das ist schön. Jurassic Park würde diesen Bächteltest Bestehung? Es hat mehr Frauen als zwei. Es hat zwei Frauen. Sie reden auch und sie reden auch nicht über Männer.
SPEAKER_00Ich glaube, sie würde. Ich weiß, dass es empfahlen nicht.
SPEAKER_01Das könnte jetzt nicht beibringen. Ich würde es knapp bestehen. Das Lustige ist jetzt zu diesem Test, also warum ich so kommen. Das habe ich nicht gesehen, das ist empfangen 1985. Das ist so alt wenig. Und der Test, das dort so mega akademisch eng, ist das Prinzip in einem Comic vorkommen. Die Autorin Alison Bächtel, die aus amerikanische Zeichnerin, hat einen Comic geschrieben über lesbische Frauen, über eine lesbische Frauengruppe. In ihrem Comic hat eine dieser Figuren Regeln, welche Filme gerne schauen im Kine. Und zwar schaut nur noch Filme, die zwei Frauen vorkommen, die über etwas anderes reden als über Männen. Das ist Popkultur, kannst du sagen. Und da hat man auch Eingang gefunden in Filmwissenschaft, dass man das so anwendet. Darum ist das wieder ein bisschen in Filmwissenschaft ein entstehender Begriff. Was man sagt, Pechtelt hast du nicht darüber aus, ob dieser Film gut ist oder nicht, also über Qualität. Er sagt darüber, ob du Frauen dabei, die etwas zu sagen haben. Es geht mehr darum, zum Zeigen über die Sichtbarkeit von Frauen. Was erschreckend ist, wenn man das mit Elternfilmen macht, wie selbstverständlich lang ist, dass Frauen nur in Nebenfiguren vorgekommen waren. Meistens gar nicht dürfen sagen. Und wenn sie dann etwas gesagt haben, haben sie irgendwie der Mann angemacht oder so. Oder das war so Frauentag über einen Mann. Oder auch so in einer Hausfrauenrolle. Genau, genau, genau. Von dem aber nicht halt liegt.
SPEAKER_00Es gibt nicht auch Zahlen dazu, wie viele Filme aus Hollywood irgendwie, also weißt du, wie viel Prozent überhaupt würde den Bächteltest bestehen?
SPEAKER_01Hey, ich glaube, das geht, ich kann das dem Fall zu gehen. Aber der, der dazu hören, haut sie eure beliebte KI-Tool oder was auch immer, Suchmaschinen und fragen das. Ich glaube, es ist ernüchternd. Die Zahl ist für mich sehr ernüchternd. Was man dort merkt, ist, sie würden nicht gut abschneiden. Also die Autofilmen und man merkt einfach, was für rohe Bilder wir sie einfach geprägt worden in unserem Jahr.
SPEAKER_00Also meine Lieblingsserie als Kind hat den Bechteltest bestanden. Deine Lieblingsserie war es gewesen. Pippi Langstrumpf.
SPEAKER_01Oh yes.
SPEAKER_00Strong Female Leads. Indeed, indeed. Genau. Und nachher mit ihren zwei Freunden beschüstet die.
SPEAKER_01Ja, aber auch die eine Zeit das Geschwister von diesem geschwösterten Paar. Danika wäre es sehr so ein Schisshass. Also es wäre ja sehr so typisch stereotypmage.
SPEAKER_00Ja, und gleich haben sie nachher alles miteinander gemacht.
Ally McBeal: Fremdscham und Erkenntnisse
SPEAKER_01Was spannend ist, ich glaube, es ist aber auch eure Vergangenheit nicht alles schlecht oder alles schwarz-weiß. Ich glaube, das merken wir jetzt im Volk von unserem Gespräch, dass es nicht immer das Ganze so schlecht ist. Heute haben wir vor gerade ein, was uns dazu etwas prägt hat. Ich bin serienmäßig, mega Fan von Ally McBeal. Das war eine Serie über eine Anwältein in so ihren Anfangs 30er. Kennst du dich auch?
SPEAKER_00Hast du dich auch geschaut? Ich habe es nicht so geschaut. Ich habe lustigerweise eine CD zum Soundtrack und kenne wahrscheinlich den Soundtrack In- und Auswendig, aber die Serie nicht. Ich habe es auch schon gelacht. Ich habe es auch geschaut, aber nicht jetzt so regelmäßig wie ein Fan.
SPEAKER_01Ich bin ein mega Fan, aber auf die Musik spielt auch ein mega wichtiger Obergruppe dort. Der Hauptding ist schon, dass Barry White sehr viel vor. Das ist schon so ein indirekt wie ein Charakter, der dort vorkommt. Also so imaginär. Das ist echt coole Musik. Und ja, die Wanda Shepherd, die macht, glaube ich, den Titelsong. Fingst zwar nicht so eine tolle Sängerin, aber anyway. Ja, die Sendung mega gerne. Und jetzt habe ich sie aber, unabhängig von unserer Folge heute, habe ich vor länger Zeit mal wieder drei geschaut und habe die erste Folge geschaut. Und war so etwas schockiert. Einfach so vom Frauenbild. Hypersualisiert und er seht, die Hauptdarstellerin ist auch sehr so ein Kindenschema. Es ist so eine kleine, feine. Aber jetzt ist er so ein bisschen Mädchenhaft, es ist das Hilflos, was die grosse Liebe und sie kommt nicht hinweg über ihre Ex, wo er Kanzlei wie sie schafft. Männer sind alle ein bisschen Macker, oder? Ja, und so auch. Sie können sich machen, was sie wählen. Sehr sexistisch. Der Agenturinhaber, der ist wirklich auch ein sexistisch. Und von dem hat ein Frömmschem im Moment irgendwie. Mit dir selber, mit mir selber, mit dem Früher. Ich habe gedacht, ui, was habe ich denn da irgendwie gesehen? Was hast du für gesagt, du liebst dich von Spipi oder Serie?
Sex And The City: Pionierarbeit
SPEAKER_00Ja, so als Kind. Und nachher, wo ich so überleid habe, ist mir aufgefallen, ich habe als Teenie sehr wenig Fernsehen und Serien geschaut, das hat ein bisschen langweilig gedeutet, aber ich habe dann mega viel Sport gemacht und gar nicht so Zeit neben der Schule. Das hat mich auch nicht so mega interessiert. Es war nicht so ein Gesprächthema, durch das, dass ich viele mit diesen Leuten zusammen war, die auch viel Sport gemacht haben im Club. Du kannst ja sagen, du hast gerudern. Ich habe gerudern, genau. Mega cool. Ganz viel. Und nachher, aber so Anfangsstudium, wo ich in einer WG gewohnt habe, ist Sex City gerade neu aufgekommen. Und das haben wir immer zusammen in der WG geschaut. Das waren fixe, reservierte Übungen, die wir geschaut haben. Und ich habe nachher auch, als es fertig war, DVDs oder zusammengekauft mit meiner neuen WG. Wir haben regelmäßig sechs an der City-Übungen gemacht. Das hat mich sehr prägt. Krass.
SPEAKER_01Du sagst, aber fixe Abend, ja, wir haben dann noch Fernsehen zu einer fixen Zeit, wo dann einfach ausgestrahlt worden.
SPEAKER_00Ja, genau, jeder 20. Abend am 8. oder so. Und dann hat man warten. Und es sind ja nur so kurze, oder? Sie sind ja recht kurze voll.
SPEAKER_01Ja, genau, genau, genau, genau. Das war aber noch Fernsehen schauen, auch noch dazu mal. Wer hat dir am besten, bei dem hast du so mitgefährt? War so deine Lieblingsfigur bei Sex and City?
SPEAKER_00Ja, mich hat es immer ein bisschen genervt, dass alle so auf der Charlotte gestanden sind bei Team.
unknownAh, krasse.
SPEAKER_00Und auch die paar Männer, die es geschaut haben, sind alle auf die Charlotte geflogen. Und ich habe Miranda cool gefunden. Und schon, ich habe das Gefühl, dass Carrie wie so am normalsten oder so am normalsten ist jetzt mega blöd ausgedrückt. Aber es ist alle, wie mit ihr identifizieren kann.
SPEAKER_01Ja, genau.
SPEAKER_00Es war nicht die super Karrierefrau, sie war nicht mega sechsgierigen. Es war nicht das Mauerblümchen, sondern sie hat sich vor allem etwas Durchschnittsfrau her. Durchschnitt man sie andere Sachen. Oder mit ihr am besten identifizieren. Und ich glaube, je mehr Folgen gemacht worden sind oder die mehr sich Charaktere entwickelt haben, habe ich schon meine Rand am coolsten gefunden.
SPEAKER_01Also Durchschnittsfrau. Ich habe die Serie ein bisschen später entdeckt. Aber gerade weil uns nicht Durchschnittsfrau haben. Irgendwie habe ich so aufgeschnappt, es geht um Frau in New York und Shopping und Sex. Und irgendwie meine Lebensrealität zu tun hat, dann kann ich 16, 17 Jahre. Es hat spät nicht geklaut, hat es aber super gefunden. Aber ich hatte es erst etwas Vorbehalt über diese Serie. Bist du dir bewusst, als du diese Serie geschaut, dass sie mega pionierhaft für gewisse Themen gewesen, auch so zu enttabusieren, von Sex oder von Lebenskonzepten.
SPEAKER_00Ist dir das bewusst? Ich glaube nicht extrem. Ich mag mich nicht erinnern, dass wir jetzt mega Diskussionen darüber geführt haben, auf den Meta nicht die Rolle der Frauen und so. Ich glaube, das ist erst etwas später. Aber es ist mehr, wenn wir darüber geredet haben, cool, machen die das und sind Männer nicht nur das einzige Ziel, wo man erreichen wollen, sondern kann man sich auch etwas rausnehmen, was man selber wet und dürfen etwas egoistisch sein. Aber ich muss sagen, es hat ja in den letzten zwei, drei Jahren nochmal neue Folgen gegeben mit einem Just Like This.
SPEAKER_01Just like that, so nachfällt.
SPEAKER_00Just like that, genau. Und da mit diesen hatte ich mehr Mühe. Da habe ich das Gefühl, wenn sie noch alles dreipacken kann, wo gerade in der Gesellschaft diskutiert wird, von man hat halt auch dunkelhütige Freunde und jemand noch queer. Und genau das Kind, das noch nicht genderspezifisch, non-binär angesprochen werden. Ja. Ich habe gefunden, es ist ein Tumatsch, wer hat im Ängsten Freundeskreis die ganze Panoplia. Also cool, wenn es tatsächlich so ist, aber es hat irgendwie wie es erzwungen gewirkt.
SPEAKER_01Das ist schon lustig, dass ich so diesen Cringe-Moment, den ich mit Ally McBeal kam gekriegt habe, habe ich eben mit einer alten Serie, habe ich mit ihren 11 genau gesagt und dachte so, aber wenn ich dann die 76, die alten, die wirklich die ersten zwei Staffen geschaut haben, habe ich gemerkt, ja klar, es gibt Sachen, die veraltet sind, um schnell so leben. Ein Klammerl zu machen, der Biggs, der Typ, der Mr. Biggs, die Hauptfigur, zumindest Ponto zur Carrie, zu der Hauptdarstellerin, wird ihm vor der ersten Folge abbrissen aus der neuen Donald Trump. Ich meine, so Zeug so, schlimm. Also so Sachen kann man natürlich schon. Aber du merkst, es ist natürlich schon ein bisschen ältere Serie. Und gleichzeitig habe ich gestund, wie modern sie gleich irgendwie daherkommt noch. Im Vergleich zu, aber die neuen Staffeln und offen just like das, wo ich mir gesagt habe, das ist jetzt aber irgendwie zu sehr gewollt. Und ja, das finde ich noch schnell.
SPEAKER_00Ja, und ich habe auch ein paar alte Folgen geschaut vor noch nicht allzu langer Zeit. Und ich muss sagen, was mich schockiert, ist, was genau ist in den letzten 20 Jahren passiert. Es sind alle Themen oder viele von den Themen, die dort behandelt werden, sind immer noch aktuell. Es ist immer noch nicht okay für Frauen, sich einfach das rauszuschneiden, das sie wählen.
SPEAKER_01Das ist wahrscheinlich frustrierend, oder?
SPEAKER_00Das habe ich sehr frustrierend gefunden.
SPEAKER_01Ich meine, weg kann ein bisschen von der Serie und noch zu den Filmen. Also auch bei Serien kann man Charaktere, die weiterentwickeln. Jetzt geht die Filme einen Momentaufnahme, die halt einfach in 90 Minuten eine Person gezeigt und noch verkürzere. Die Serie hast du eigentlich noch mehr Zeit, um eine Figur entwickeln. Bei Filmen ist es wirklich so in your face, dass das auch belangt. Was mich ein bisschen nervt, und ich habe dazu schon genervt, ist das Bild allgemein in den Filmen von Frog. Wenn du noch ein bisschen auf die Ässütlichkeit eingeht, dass die, die schulten, die Streberinnen waren die waren, die nicht hübsch waren, also die hässlichen Cheerleaderinnen waren, die zickigen Blondinen. Und auch eine Du musst sehr schön sein, dass du dann irgendwie auffallst und einen Boyfriend kannst haben. Oder irgendwie braucht der Mann, den Boyfriend, der dich irgendwie so einen Status aufhebt. Ich denke davon einen Film, eine wie keine, ich weiss nicht, wie der auf Englisch heisst. Dazu hat man im Film einfach auf Deutsch gesehen. Ich kann die IMV zu Prom Queen machen. Sie ist so der absolute Nerd dort vor Schuhe. Und immer das, was mich gehabt hat, eher als Brüenträgerin dazu machen, also Kontaktlinsen und auch schwanger haben, sind immer die Brühen, immer die hässlichen Mädchen, sind immer die, die nicht beruhen haben oder zangespangen haben. Und Brühe ist gleich als nicht schön. Und ich meine, das macht etwas mit dir, als Teenie. Wenn du sagst, ah, die mit der Brühe ist die hässliche, als ich träge eine Brühe, das heisst, ich bin hässlich.
Schönheitsnarrative gestern und heute
SPEAKER_00Ist das etwas in diesen Serien, ich weiß nicht, hässliche Änderung? Es waren ja überhaupt nicht hässliche Frauen. Es waren irgendwelche Top-Models, in denen man einfach Gartenhaag in seinem Mul hat und riesige Brüllen. In den 80er oder 90er Jahren waren die einfach irgendwie nicht so schön. Und nachher, um sie schön machen, hat man ihr Zahnspangen rausgenommen und die Brüllen weggenommen und ein bisschen geschminkt. Und dann war es ein Top-Model.
SPEAKER_01Auf der Seite, wenn wir darüber haben, eigentlich mega einfach. Also wenn ich nicht denke, was heute gemacht werden muss, für das Zeichen muss, dass man eigentlich schön ist. Ich meine, da musst du einfach einen Spannung rausnehmen und die Brunnen ablegen muss. Ich meine, heute Spritze, Schneide, Schnippeln. Es war eigentlich noch einfach. Aber trotzdem, nein. Der Spass bei Seite findest du, mir hat das mega genervt. Und ihr fragt, wie ist das Kind, das war dazu auch noch mega Akne gehabt. Also, ich hatte Akne, ich hatte einen Gartenhaar im Mug und ich habe eine Breuen gehabt. Ich habe mich wirklich unwiderständig gefühlt.
SPEAKER_00Not. Also ich habe keine Brille, ich habe keine Akne und ich habe eine Zandspangen gehabt, die man nicht gesehen hat, also nur in der Nacht. Und ich habe mich wegen dem nicht attraktiv gefühlt. Ich glaube, das sehen nicht. Als Teine fühlst du, glaube ich, eh nicht attraktiv an. Als Tehlst du dich einfach immer wirklich umpassend. Wir haben jetzt über das noch nicht gerettet, aber was in den Bravo-Häftlingen und so suggeriert wurde, es ist ja immer Wirtschaftlich, die Aufmerksamkeit des coolen Jungen sehr gattern. Und nachher, wenn man es mal hat, was kann man machen, damit er einem jederzeit attraktiv findet. Oder dass er längerfristig mit einem zusammen sein wird. Und nachher irgendein sind dann noch Sextipps. Dort ist auch mehr darum gegangen, wie man zufrieden macht, als wie wir selber Plessure Orgasmus kommen.
SPEAKER_01Ja, selber Freude haben, ohne Orgasmus. Genau, einfach nicht, dass zentriert, dass nicht das Mann zentriert, alles ist aufgerichtet auf den Mail-Gaze, wo man sagt, schon mit dem Blick vom Mann. Aber dass das Mann zentriert. Ich glaube, es ist auch, wenn wir es auch anbrechen kann, zurückkommen weg vom Körper zum Lebensentwürfen. Also, wenn man sagt, was ist uns gesagt worden, was ist ein gutes Leben oder was ist das Sinn, was war der Sinn des Lebens? Es war schon, du musst Typ haben. Es war erstmal heteronormativ, es ist immer um die Heterobeziehung, Frau Mann. Dann musst du den Typ angeln, du musst irgendwie gut aussehen. Und dann musst du heute raten. Und dann musst du kriegen. Und die Liebeskommen hört immer dort drauf, die 20 Glocken leuten und so und alle Happy, sagt man, happy ever after. Genau so. Aber Nervenfahrt ja eigentlich die einzige Leben an. Aber wir haben immer gesehen, das ist der Weg, es ist dieser Lebensweg. Aber was nicht ist gezeigt worden, haben wir jemals glücklichen Singles gesehen? Dass man alleise sein kann, ohne allein stehen, dass man zufrieden ist und nicht irgendwie komisch ist.
SPEAKER_00Hey, so fällt mir nichts ein. Gel fällt dir nichts ein. Und dort ist ja auch Sex and the City. Es geht ja schon auch immer darum, dass man einen Mann findet. Ein paar Beziehungen wird jetzt schon auch immer noch glorifiziert. Alle sind irgendwie auf der Suche nach einem Mann. Jetzt bei Samantha zum Beispiel nicht unbedingt eine langfristige Beziehung, aber sie hat sich einfach das rausgeholt, was sie wählt hat. Aber alle anderen haben eigentlich schon die zwei Kiste gesucht. Aber was ich noch gerne sagen würde, das Thema Fehlgeburt habe ich wahrscheinlich in dieser Serie das erste Mal in der Popkultur mit überkommen, wo Charlotte Pfeilgeburt hat und man auch wirklich mitbekommt, es ist schwierig, zum Schwanger werden und sie adoptieren ja nach dieser Kind.
SPEAKER_01Stimmt, sie sehen wirklich die Kinderwunsch Journey. Aber das muss ich leider sagen.
SPEAKER_00Sie wird nach der Schwanger, weil sie schon ein Kind adoptiert hat. Genau, dann, was sie adoptieren, wird sie nicht ausschwanger.
SPEAKER_01Sie lässt lassen und wird nicht gleich schwanger, von dem wir an.
SPEAKER_00Aber man kann es gleich anerkennen, sie haben es thematisiert und das finde ich schon. Oder es ist 20 Jahre, mehr als 20 Jahre her.
SPEAKER_01Was auch noch echt spannend ist, und trotzdem ist sie modern, Sex in the City, kindrei, dass man ohne Kind bleibt. Und zwar die Top-Person, Carrie und ihre wirklich Mama, Mr. Beck, die Heirateten, sie bleiben kindrei. Sie entscheiden sich gegen und sie tun, nein, wir sind gut, es lenkt mir zwei. Es ist gut, dass sie bleibt. Bis ganz am Schluss jetzt auch.
SPEAKER_00Sie wird Samantha für sie ist absolut kein Thema. Miranda wird ehrlich gesagt auch einfach unverhofft schwanger und entscheidet sich nach längerer Zeit, das Kind zu bekommen. Mutter werden und dann gar nichts mit einbeziehen. Von dem her, also es ist wie eine Mehrheit der Vier-Gruppel, die eigentlich eher das Thema kein Kind auf dem Radar hat, als unbedingte Familienwellen gründen.
Aufruf: Communitytreffe
SPEAKER_01Ja, und das sagt, dass die Serie jetzt doch 25-Jährige ist, modern. Also modern aus sie ist heute angekommen und sie zeigt eine Variation auf. Güte Siegel darüber reden, was immer noch nicht ganz normal. Nein, nein, nein, nein. Aber wenn man es jetzt abbricht auf so ein Lebensmodell, wo man sagt, was gibt es für Leben zu dürfen, muss ich sagen, sie war ihre Zeit voraus gewesen oder sie war dort irgendeine Orientierung geboten. Unbewusst. Was ich schön finde, muss ich sagen. Nebenst du auch Kritik, genau. Bei Farm, uns noch der Musikindustrie, widmen wir, wollen wir dir über das Thema schauen. Hier noch einen kurzen Aufruf in eigener Sache. Wir haben auch gestern unsere halbjährliche Retrette KJO Katrin und wir können euch darum ganz frisch verkünden. Wir machen diesen Sommer wieder eine Community-Treffen.
SPEAKER_00Genau, und wir freuen uns jetzt schon mega drauf und wir wollen das mal nicht nur unsere Gäste treffen, sondern auch euch, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer.
SPEAKER_01Genau, zusammensitzen, futtern, quatschen - das ist schön. Wir stellen uns aber ein bisschen anders vor, beziehungsweise vielleicht auch einen grösseren Spaziergang oder eine kleine Wanderung. Einfach etwas zusammen tussen untere. Was das genau sein wird, das müssen wir jetzt noch ein bisschen herausfinden.
SPEAKER_00Was wir wissen, ist, wenn wir ein Set stattfinden könnt, und zwar am Samstag, 18. Juli. Das könnt ihr euch schon mal fett in den Kalender schreiben. Und damit wir etwas besser planen können, ob wir einen ganzen Wagen oder vielleicht sogar einen ganzen Zug reservieren, um irgendwo hingehen. Oder einfach auf dem Balkon bei mir daheim sitzen, könnt ihr euch via unsere Webseite anmelden. Den Link findet ihr in den Shownotes. Und weitere Details kommt zu einem späteren Zeitpunkt.
Medien, Musik und Britneys Jungfräulichkeit
SPEAKER_01Wie ich gesagt habe, wir freuen uns schon sehr, euch die auch zaurig persönlich kennenzulernen. Und jetzt zurück zu unserem heutigen Thema. Ja, ich würde meinen, wir können euch schlecht über die 90er Jahre und das Millennium reden, ohne dass wir auch noch über die Musikindustrie uns ein bisschen unterhalten. Schon nicht ganz unwichtiges, was uns einem so prägt. Wir sind, man könnte ja sagen, mit ganz viel weiblicher Power aufgewachsen könnte. Ich würde sagen, dass Alanis Morissette oder A Madonna auch, aber auch Britney Spears war sehr prominent, sehr präsent. Oder Spice Girls. Was würdest du da sagen?
SPEAKER_00Ja, genau. Das sind alles Namen, die man definitiv spontan ein Lied dazu anteunen könnte, was ich jetzt nicht mache. Aber ja.
SPEAKER_01Hast du eine Sängerin gehabt, die du sehr gerne hast? Also es sind ja so starke Frauenstimmen. Entschuldigung, Houston, Maria Carey, das waren natürlich so die Nünziger, excußesse Celindia, ja.
SPEAKER_00Wir wollen das jede Dummer schlafen. Nein, ich glaube, ich war dort irgendwie noch von der Westschweizer Kultur geprägt. Und ich war eine Zeit lang oder recht lang mega Fan von Patricia Cass. Oh! Ja, selbst auf Französisch gesungen hat. Und irgendeine Schwarz-Teil hat schon einmal Céline Dion, die sie mich heute etwas schämen dafür. Aber ja, sie kann gut singen. Es ist einfach die Melodie, die sagt, kann ich nicht empfehlen damit anfangen. Und was ich aber auch sehr cool gefunden habe, sind so Alan's Morissette, The Cranberries. Habe ich cool gefunden. Britney Spears und so nicht so. Ich habe das mehr in dem Disco mit überkommen, wo man tanzen und so, aber ich habe es jetzt nicht daheim für mich gelassen.
SPEAKER_01Ich gehe nicht so weit. Ich bin aber so ein richtig so ein Eurodance, so 90er, so ein ganz schlimmes. Es ist einfach das Eurodance, DJ Bobo, weil es so Zeug ist. Ich meine, ich glaube, das bin ich mit 90er Zenny gewesen. Das war so, wenn man Schülerdisco gemacht hat, hat man da zu ganz schlimmen Musik getanzt. Und auch so Phänomene wie Erotic, die Band, ich weiß nicht, ob ihr das etwas sagt, es ist wirklich so ein Eurodance-Duo, so ein deutsches Eurodance-Duo, das sehr sexualisierte Content gemacht hat. Das sind so Titel wie Max, don't have sex with your ex und wenn du die Musikvideos anschaust, dann haben wir so ein kleines Pornos. Also auch so ein Comic-Style. Also jetzt schauen es einfach auf vieles Sex, sex, sex. Also wirklich so Sex Sales. Wenn wir jetzt Britney Spears ja irgendwie oder Christina Aguilera ist, die Frauen müssen einfach sexy sein müssen. Und ich meine, wir sind ja auch in der Zeit aufgewachsen, die Miss 60 Jeans, ich meine, die sind ja auch so Jeans ultra eng, aber auch so sexy. Hast du, ich kann es geguckt, du musst auch so sexy sein, oder du musst irgendwie einem so einer Fraubild entsprechen.
SPEAKER_00Ja, irgendwie schon. Das Miss 60 Jeans schon ein Thing war. Also wir sagen. Ja. Wobei, als Teenager dadurch, dass ich viel mehr mit Sport beschäftigt war, war das weniger präsent. Ich habe wirklich das Bravo und MTV-Zeug. Das war für mich mehr so Anfangsstudium, wo man so Videos geschaut hat. Und da bin ich ehrlich gesagt im Nachhinein fast ein bisschen dankbar dafür.
SPEAKER_01Ich kann euch sagen, es ist eigentlich so ein Hobby. Im Sport ist, glaube ich, ein guter Schutz, kann man es jetzt fast so sagen, die ganz vielen Bilder, die da hineinpraseln. Trotzdem kannst du dich dem nicht lösen. Vielleicht kommt es dann aber später. Ich denke, manchmal das Körperbild, wenn ich mir dann schon viele Bilder auf uns eingebraselt habe und die auf uns gewirkt haben. Und gleichzeitig gehört, es ist noch so viel mehr durch Social Media, einfach Bilder, die auf die eingebrassen. Aber wie ist ein Körper, wie muss ein Körper sein mit all diesen Filtern? Ich habe schon dann schlimm gefangen, ich kann es zählen. Was ist das heute? Also stellen wir das mir ganz hell vor. Ich glaube, dass die Jugendliche ausgesetzt sind.
SPEAKER_00Also ja, ich finde es ehrlich gesagt schockierend, wohin wir zurückgehen. Auch mega dünn sein, dass das wieder voll aufkommt. Ich habe eigentlich gemeint, wir gingen jetzt Richtung Body Positivity und auch mit normaleren Schaufensterpuppen und normaleren Models, irgendwie auf Zalando oder wo man sich Leider bestellt und auf Plakatwerbungen. Aber wenn man Instagram anschaut, ich folge ihnen nicht, aber wenn man so etwas sieht, was wieder tausende von Followers hat, von Influencerinnen, die verzählen wie, dass man möglichst dünn bleiben kann und fit bleiben. Jetzt ist es nicht nur dünn, sondern auch mit dem Fitnessplan, so ein Muskeln kombiniert. Dass das wieder das Ultimative der Attraktivität bedeuten, finde ich recht frustrierend.
SPEAKER_01Es ist so ein Statussymbol. Wenn wir von Instagram reden, wir haben uns gestern getroffen, zu uns retten und dann haben wir davon gehabt, dass auch die Gesichter alle so gleich aussehen. Es sind nicht Filter, die darüber gelegen sind, sondern die Leute lösen sich einfach durch Filler, Botox, was man immer da alles machen. Die Gesichter sehen so gleich aus. Aber ist insofern auch ein Statussymbol, meine ich, du musst dir das so leisten.
SPEAKER_00Ja, das frage ich mich manchmal, wie das die Leute machen. Ich habe den letzten Podcast zu Botox. Ich kann mich noch nie um das kümmert. Und zum Beispiel das Zornesfeld wegmachen, ist Elfi als Kreienfüßel oder so. Ich glaube, das Kreienfüsse kostet irgendwie etwa 150 oder so. Und das kostet 350. Zorn. 350 Franken. Wenn man das alle Monaten wieder nachher holen muss, dann hat das locker Tausiger pro Jahr Schönheit. Maintenance. Beauty Legierung, Maintenance, genau. Ungehauen.
SPEAKER_01Ich fände es krass, wenn du sagst, aber das Wording, Kreienfuß und Zornesfaute. Es ist schon so negativ. Wir kreien für uns. Wir trägt schon ganz schlimm. Irgendwann habe ich mir gesagt, es heisst, es ging, habe ich gesagt, es sei Sonnenstrahlen. Nein, Sonnenstrahlen. Sonnenstrahl. Sonnenstrahlen. Und die Sornisfaute, das ist so sehr böse bei. Ich habe eine Mimik, ich bin am Überlegen, es ist schon nicht irgendwie.
SPEAKER_00Es ist ein Konzentrationsfeld. Ja, würde man meinen. Das könnte man es auch nennen. Hardworking Women. Ja, Männer haben übrigens diese Falten auch. Und ich glaube, Männer haben ja wirklich oft weniger Falten oder weniger schnell Falten. Und ich kann mir mal sagen, dass das daran liegt, dass die jeden Morgen quasi Gesichtsmuskeln übigen, unbewusst, wenn sie sich rasieren. Und das hilft gegen Falten. Lustige Grimmasse, genau. Und dass das hilft gegen Falten. Ah, jetzt denkt, ob sie andere Haut haben oder fettigere, öligere Hauten.
SPEAKER_01Es sind sicher auch andere Haut, aber Anti-Falten mässig wirkt. Noch kurz, jetzt sind wir ja recht so wie bei Beauty Ässütlichkeiten. Noch zurück zu Lebenskonzept, also Lebensentwürfe. Jetzt auch von der Musikindustrie. Speaking of Britney Spears und ihre Jungfreundlichkeitsthematik. Das war mega wichtig, dass man sie verkauft hat als sie jungfrau. Dass sie noch nicht sexy haben, Britney Spears. Und sie war wirklich überall gefragt worden in Sendung. Und heute, wenn man die Aufnahme anschaut, denkt man, Yes Gott, wie übergriffig die Medien da auch ihre gegenüber. Die hat wirklich etwas darstellen. Es ist dargestellt worden, sie kann etwas sexy sein und so, aber sie muss jungfrau sein. Das Bild von sie darf jetzt noch nicht Sex haben. Oder das Bild von Heiligen oder Huren. Wir dürfen nicht irgendwie Grauen haben oder so, sondern sie muss dem entsprechen. Das finde ich schon krass.
SPEAKER_00Ja, das ist krass. Und ich würde dort wirklich auch noch sagen, ich meine, die Medien in den 90er, 80er und 90er Jahren, die mir aufgewachsen sind, es war schon eine recht brutale Szene gegenüber Frauen. Ich habe eine Autobiografie von Britney Spears gelesen, weil sie mir einfach ein Wunder genommen hat, was die Frau alles ein bisschen durchgemacht hat. Man weiß ja eigentlich sehr wenig darüber. Und sie ist eigentlich auch allem geschult, dass ihre Beziehung mit Justin Timberlake in die Brücke gegangen ist, weil sie ihn betrogen hat. Nachdem ist sie einfach irgendwie so The Fallen Girl, oder ist schon gerichtet. Sie hat ihr das Leben überhaupt nicht mehr im Begriff gehabt, dass sich irgendeiner Kopf rasiert. Und das ist gemütigt worden. Genau. Und ich meine, in dieser Zeit, in der sie mega gehabt worden ist, muss man schon auch einfach sagen, das war eine Musikindustrie. Und eine Musikindustrie, die hauptsächlich von Männern prägt und aus ihren etwas Wellen machen, wo man das Gefühl hat, dass das gut ankommt, bei den Leuten und dass das gut verkauft wird. Aber es hat nicht viel mit dem zu tun, was sie eigentlich Wellen machen, zumindest sagt sie das in dieser Autobiografie. Und auch so der Gedanke, dass eine Frau entweder gut aussehen kann oder intelligent sein kann. Aber beides zusammen ist schwierig.
SPEAKER_01Genau, das müssen wir bei den Filmen, die man immer so gekneigt hat, oder immer so die hässliche Streberin irgendwie.
SPEAKER_00Ja, wenn man Streberin ist oder irgendwie bis auf dem Kasten hat, dann sieht man halt nicht gut aus und das muss man dann halt kaufen. Oder du bist schön. Wenn man schön ist, dann kommt man gut an und hat vielleicht irgendwie Fans, aber dann kann man irgendwie vielleicht knapp bis drei zählen. Und was mir vorher daran auch noch eingefallen ist, du hast ja Titanic erwähnt und dass du in Leonardo DiGabrio verliebt bist. Kate Winslet war im Moment wieder recht aktiv oder recht präsent in den Medien und hat auch sehr viele Talks, Talks oder Podcast-Shows, wie sie das erlebt als Schauspielerin. Und ich mag mich auch noch daran erinnern, dass sie damals die Schauspielerin war, die etwas pummelig war. Sie war ein bisschen pummelig dargestellt worden. Das ist auch ein normales Frage. Eigentlich sollte sie etwas abnehmen. Sehr wahrscheinlich hat sie einfach grosse 38, 40 in den Kleider. Und das ist ja nicht die Norm das, was ich anträge. Und ich würde mich jetzt nicht als pummelig bezeichnen. Und das finde ich grässlich, was man mit ihr damals gemacht hat. Das war nicht nur 1. Es waren sehr viele Frauen in der Schauspielwelt einfach nicht angeschaut, weil sie nicht grösse 34 waren oder in den USA grössieren Null. Es ist wirklich das Kleinst, grösse null.
SPEAKER_01Null. Das ist nicht vorhanden. Zu Kate Winslet, ja, deine Lieblingspodcast ist ja How to Fail. Sie war dort zu Gast von Folgen entdeckt auf YouTube. Ich schaue wahrscheinlich nicht Podcast auf YouTube, aber dort habe ich geschaut, dass ich Kate Winzlet. Also von dem her reden sie ja recht viel über die Themen. Das schöne Zeit auch. Und auch wie sie zu Botox, es ist nicht Botox. So schönes Operationen, so schöne Eingriffe steht. Von dem ist das wirklich noch lohnenswert, dass wir dir jetzt schauen.
SPEAKER_00Sie sind schon gleich alt, oder bin ich? Ich weiss jetzt nicht genau. Vielleicht ein Jahr, zwei ältere, ich weiß es nicht genau. Aber es ein bisschen sagen wir mit 40. Und ich finde, bei ihr ist es wirklich schön, zu sehen, wie real, dass sie bloben. Und dass sie jetzt auch irgendwie offen über das Rett, über die Zeit, in der sie noch ein Teenager war.
SPEAKER_01Genau, Zeitanik war die Besähnung bei Zeitanik. Ich meine, mein Gott, dann machst du ein bisschen Veränderungen. Ja, ich kann sagen, sie hat jetzt auch gemacht. Sie hat natürlich jetzt so ein Standing in der Branche, dass man nichts zu verlieren kann. Was ich schauen kann, ist, dass du zuerst ein Standing haben musst, kannst du sagen, aber es ist wahrscheinlich ein bisschen eine Realität. Dass wenn du ein gewisse Standing hast, dass du auch Kritik äußern kannst.
SPEAKER_00Ja, und dass es auch okay ist im Moment, dass man Kritik äußert und dass man sagt, hey, liebe Medien.
Serienempfehlungen mit "strong female lead"
SPEAKER_01Genau, es passt auch wieder in die Zeit gehen. Oder für die, was ihr Geld gemacht haben. Genau. Es ist jetzt schon die Zeit, dass man es äußern. Trotzdem, es ist immer noch gefällt. Also es ist nicht einfach so easy, dass man das einfach so macht. Nein. Wir sind schon wieder mit dem Film gelandet, das cool ist. Wir würden um heute noch kommen. Noch ganz konkret mit Film und Popkultur, dass wir noch anschauen, wie es heute Sache aussieht mit so einem Lebensmodell und was wird uns jetzt gezeigt. Sieht man jetzt mehr an Diversität, da aber zuerst noch Info in eigener Sache.
SPEAKER_00Ja, wir sind nämlich ein unabhängiger Podcast. Wir machen alles mit sehr viel Herzblut von A bis Z selber. Und für eine Folge stecken wir beide pro Woche jede Arbeitstag Arbeit hinein und das schon seit drei Jahren. Und wir sind noch lange fertig.
SPEAKER_01Nein, sind wir nicht. Darum, wenn euch der Podcast gefällt, dann unterstützen wir uns sehr gerne finanziell, damit wir künftig auch einen Teil unserer Arbeit vergüten können. Geht für das auf unsere Webseite www.expectations.ch. Ihr könnt hier zum Beispiel einmalig einen freien Betrag wählen. Oder was für unsere Planung am besten ist, ihr richtet einen monatlichen oder jährlichen Durauftrag ein.
SPEAKER_00Wie auch immer ihr uns wollt unterstützen wollt, wir sagen schon mal merci, merci, merci vielmals.
SPEAKER_01Du hast mir noch vor Wiedernacht, Katrin. Einen Serientipp gegeben, und zwar Home for Christmas. Das ist eine norwegische Serie. Ich muss sagen, ich habe schauen und bin sehr begeistert. Aber zuerst, was ist die aktuelle Serienfavorit? Du bist immer gute Quellen für gute Serien. Ja, ich schaue viele Serien und viel Zeit.
SPEAKER_00Ich muss sagen, ich habe mich gerade von Netflix verabschiedet, weil ich dort nicht mehr coole Sachen finde, die mich ansprechen. Es hat, ich glaube, früher mal die Rubrik: Strong Female Lead oder so. Ich bin mir nicht sicher, ob es das immer noch gibt. Und ich bin immer etwas, was es so hat. Es ist jetzt gleich eine Serie, in die ich letzten Sommer geschaut habe auf Netflix. Auch eine norwegische. Sie heisst Porni. Es ist die Abkürzung des Vornamen des norwegischen Vornamen Pernille. Ah, wirklich. Ja, genau. Und Porni. Ich weiß nicht genau, wie man es ausspricht.
SPEAKER_01Mein Lieblingswort ist nur eine Cabsolut. Absolut. Absolut. Norwegisch ist so eine geile Sprache.
SPEAKER_00Man muss es Original hören. Man muss das Original mit dem Titel hören. Und dort steht im Zentrum eine Frau mit 40. Sie ist geschieden und hat zwei Kinder im Teenager-Alter, lebt alleigen mit einem Kind. Ihr Vater spielt auch noch eine grosse Rolle und sie ist Sozialarbeiterin. Es geht einfach um ihr Leben mit zwei Teenager-Kindern, mit ihrem Ex-Ma, das selbstzentrierter, neurotischer Schriftsteller ist, der immer sehr viel verspricht in den Kind und nichts einhaltet. Sie muss nicht ein Trollen, das Kind vor gewissen Sachen zu schützen und ihren Ex-Ma nicht nur schlecht zu machen, sondern dass sie selber entdeckend, wer ihrem Vater ist. Soziale Arbeit spielt eine Rolle. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, aber nicht so im klassischen Sinn. Ich habe eine mega coole Serie gefunden. Es ist eine Wohlfühlserie, aber sehr nahe an der Realität, sehr nahe am echten Leben. Es sind keine Top-Models, die mitspielen. Das sind alles Menschen, die man sich recht gut damit identifizieren kann. Es ist Freude und Leid, sehr nahe beieinander, halt wirklich recht realitätsnöch.
SPEAKER_01Ja, ich glaube, das passt sehr gut zu dem, was du mir empfangen hast, Home for Christmas. Es ist wirklich eine Viernacht. Es ist ein bisschen kitchig. Es ist ein kitschig, aber trotzdem, man meint, es ist mega kitschig und es hat so kitschige Anteil, oder so viel, wie du sagst, und die Szenerie ist schön, wo es in Norwegen ist, ist immer auch schöne Lichtlee und aus und Winter. Aber, und das hat mich schon bei der ersten Folge die erste Folge geschaut, ich fühle mich irgendwie auch gesehen. Die Hauptdarstellerin ist Single und sie wird da immer von der Familie gedrängt, dass sie jetzt endlich irgendwo einen Partner hat, sie ist oft als Pflegefachfrau. Ich finde es schön, wie in der ersten Foto gezeigt wird, die Diskussionen zwischen Eltern und nicht Eltern und immer so, es geht darum, wer ist mehr Mühe. Wer kennt Mühe ziehen und wer kennt, was ist müde wirklich und die Hoheit darüber, was müde ist. Die Diskussion, dann natürlich die über die Weihnachtstage. Sie arbeiten im Spital und Frage, wer arbeitet? Ja, es arbeiten die auch nicht, arbeiten dort. Es greift dort Themen auf, die ich finde, die man auch nochmal an der Lebensrealität gekommen von freie Leute. Das fand ich schön gefunden. Und das habe ich so noch nie gesehen. Ich klar geht es am Schluss jetzt nach drüben Happy End. Aber es ist auch nicht ganz klassisches Happy End. Nein, es ist nie das klasse. Ich finde, es fängt eine gute Balance zwischen dem Genre gerecht werden, so ein Romance und Christmas, aber trotzdem, man ist nicht. Und echt die geile Sprache. Ich finde, es ist ein Norwegisch. Ich finde es geht. Es ist nie. Christmas-Fan und so aus. Aber ich finde, es packt sehr viel hinein. Von dem her müssen die Filme auch für dich empfählig und auch für andere. Man kann es, glaube ich, auch schon schnellst. Vielleicht im Hochsommer mal schauen, wenn wir etwas heißen, wenn es zu heiß ist.
Schweizer Serienentdeckungen
SPEAKER_00Sehr gut. Und jetzt habe ich gerade Play Swiss entdeckt. Und bin recht fan. Ich habe zwei Serien geschaut, Schweizer Serien, die beides von Westschweizer Filmemacher gemacht sind. Das eine ist The Deal. Es ist eine kleine Diplomaten-Serie. Es geht um Atomverhandlungen, die zwischen den USA und dem Iran stattgefunden haben. In der Schweiz, also in Genf. Und was die Schweiz für eine Vermittlungsrolle. Es spielt alles in Genf in einem Hotel 2015. Die Serie ist aber von 2025. Es ist relativ neu. Sie hat in Los Angeles sogar den Publikumpreis für die beste Serie beim Festival des französischen Films gewonnen. Es ist wirklich, ich finde, recht viel drei gepackt. Es ist spannend, es ist eine Liebesgeschichte mit eingepflecht. Ich glaube, es ist alles relativ nah, an der diplomatischen Realität, zumindest so wie Diplomatie Furt oder Trump.
SPEAKER_01Diplomatie, sagen wir schon nicht Diplomatie.
SPEAKER_00Und dort ist auch Frau in einer klaren Hauptrolle. Man sieht auch bei den Polizistinnen und bei den Liebeswächtern und so sind auch Frauen dabei. Es gibt verschiedene Strong Female Leads, die gut gemacht sind. Die andere Serie heisst Cartier des Banques. Es geht um das Bankenheimnis, das die USA und die Schweiz sehr stark unter Druck gesetzt hat, das Bankengeheimnis abzuschaffen. Das sind 2012. Hier steht gerne für Privatbank, Familie, Privatbank im Zentrum. Es geht um Geldwäschereien, um die Familiengeschichte in der Bank, was dort alles für Macherschaften passiert. Es kommt dann später noch Geschichten mit. Die Familie hat drei Kinder im Erwachsenenalter, die die Bank übernehmen und die Rivalitäten zwischen diesen Kindern und dem Drama und Diamantenschmuggel. Es ist richtig krimmäßig aufgebaut. Dort wurde auch die Hauptrolle, eine der Hauptrollen Frau, die unkonventionell vorgeht und ganz genau weiss, was sie wollte und für ihre Werte eingeht. Die Serie wurde schon ein bisschen älter, glaube ich, 2017 gemacht. Es spielt auch ein paar bekannte Gesichter mit, von Vincent Cusrol, ein sehr bekannter Westschweizer Komiker, der auch bei Zucker übrigens so eine kleine Rolle hat. Und Laurien Gieron. Ehemalige Miss Suisse, genau. Sehr schön. Und ich habe mir jetzt wirklich vorgenommen, ein bisschen meine Schweizer Sachen zu schauen. Und ich finde es mega schade, weil mich in der Deutsch-Schweiz sind diese Serien nicht so bekannt. Obwohl sie alle untertitelt sind. Man kann sie sogar auf Deutsch schauen, weil ich finde, tabt immer etwas schwieriger. Das schaue ich überhaupt nicht gerne. Aber es ist alles untertitelt, es sind wirklich coole Serien, es sind gut gemacht. Es sind mal nicht die üblichen verdächtigen Schauspieler, die man in der Deutsch-Schweiz kennt, nicht gegen Mike Müller, aber ja. Jeder hat sich das Genre. Man muss ja nicht in jeder Serie mitspielen. Ich fände es mega cool, wenn man schweizweiter mehr würde pushen und auch die Interkulturalität etwas bekannter machen würde.
SPEAKER_01Ich finde es mega schön, dass das Plädoyer Jässe für Schweizer Serien ganz gut.
SPEAKER_00Schweizer Serien und es sind wirklich coole Filmemacher in der Westschweiz. Und in der Deutschschweiz sind die nicht wirklich bekannt.
Abschluss und Ausblick
SPEAKER_01Ich würde zum Abschluss noch ein Anekdot von mir erzählen, was sehr gut zeigt, dass nicht alles immer so schwarz-weiß ist. Manchmal früher alles so war oder haben wir eine schlechte. Oder haben nur so eins Bild gehabt, wie wir jetzt Leben leben und heute alles. Was das gut zeigt und auch eine Frau sein, was das Mönchste sehr factenreich ist. Das ist ein persönliches Anekdotlich. Und zwar habe ich vor Weihnachten eine Freundin zur Nacht getroffen. Ich kenne sie sicher etwa 20 Jahre. Was lustig ist, man hat das Gefühl, wenn ich denke, ich kenne sie noch nicht so lange, weil sie, wenn ich nicht aus meiner Teenager-Zeit kenne, kennen sie doch schon 20 Jahre. Dass wir so klammern, das haben wir schon mit etwas diskutiert, dass man das Gefühl hat, dass sie auch noch neue Freunde dabei sind. Hätten wir sicher schon 20 Jahre alt. Anyway, ihr habt sie getroffen, das heisst, wir kennen uns doch schon im Moment und haben schon einiges miteinander besprochen. Aber wir haben festgestellt, über ein Thema haben wir noch nie geredet. Und zwar über diesen Weihnachtsfilm schlechthin, aber für mich, und das ist drei Nüsse für Aschenbrödel. Es geht nicht so einen Raunen durch die Menge. Das ist wirklich so ein Schnurzen-Klassiker aus den 70er, die in Tschechien gestreitet wurde. Das war auch alle gesehen. Ja, es gibt immer eine Webseite, in der man schauen kann, wenn er gespielt wird auf welchem Fernsehsender, zu welchem Tag und welche Zeit. Also vor allem die, die noch lineares Fernsehen schauen. Frauen auf das gekommen, sie sagt, sie gingen das schauen. Im KQL kann man das mit dem Sinfonieorchester. Es gibt sehr viele Filmen, die man mit Sinfonie schauen kann. Und sie gingen das schauen. Und ich habe vor der Woche vorhin, dass meine Mutter und meine Schwester erzählt, sie schauen. Es ist mega fan. Um sagen, ja, ich bin Fan von drei Nüsse von Astchenbrödel. Und jetzt noch zum Punkt der ganzen Geschichte, warum das sehr gut passt. Sie haben sich gefragt, warum hast du mich nicht gefragt, ob ich mitgehen könnte. Sie hat mir auch erzählt, sie hat jemanden gefunden, der mit ihnen das schauen kann und jetzt mit ihren Schwiegereltern schauen. Und ich bin so ganz so, Hallo, hast du mitgefunden? Und macht sie ja sicher nicht. Er denkt, du bist das sicher doof und du wolltest es nicht schauen. Weil so alle, ja, ich als Feministinnen schauen doch nicht Dreinse für Aschenbrödel und lalala. Ich würde sagen, du los, ich bin ein grosser Fan von dem. Wieso hast du mich nicht gefragt? Und nächstes Jahr machen wir das Zauber und so. Das Interessante fängt es aber auch noch bei diesem Trainüsse für Aschenbrödel, wo wir meinen mega kitschigen Film. Es ist um die Prinzessin und der Prinz und Höraten. Ich finde es sehr, in dieser Rolle, das Aschenbröd ist eine mega starke Rolle. Es ist eben strong, wie hast du gesagt, Strong Female? Strong Female Leads. Genau. Es ist eine mega badass an sich. Armbrust schießen, sie verritten. Sie kann wirklich am Prinz. Sie schlicht sich raus, oder? Aus ihrer Schwestern. Genau. Sie ist wirklich so auf Augenhäucht mit dem Prinz. Es gibt Tanzzen, die sagt, ja, sie haben mich schon verliebt, lalalala. Und sie haben sie sagt, du solltest vielleicht Brut auch noch fragen, ob sie auch. Also nicht irgendwie sagt, sie entscheiden sie auch noch mit. Sie geht ein Tarife durch. Eigentlich mega modern. Von dem muss ich sagen, es vereint ein bisschen. Auch das. Ja, ich kann als Feministin klein ausschauenbrühren schauen. Und dieser Film bietet viel mehr, als man vielleicht auch von Arsch so meint. Und das fände ich nicht so zum Schluss, sondern eine gute Message. Es ist ein Fazit zum Feststellen, es ist nicht alles schwarz-weiss. Hand die schönen Abschluss. Hey Katrin, da sage ich doch, merke viel mal fürs dabei, Katrin.
SPEAKER_00Danke vielmals. Ich hoffe, jetzt geht es, dass man mein Magen nicht gehört hat, won der Folge genug.
SPEAKER_01Ja, es ist schon bei uns, aber das Aufnahmen schon bald Mittag. Hey, cool. Merci für die Erfolge, dass wir das mal so machen können. Danke dir, dass du das cool vorbereitet hast. Und dann sage ich merke euch fürs dabei sein heute. Denke daran, ihr könnt euch auf unsere Webseite für unser Community-Treffen im Sommer schon mal eintragen. Teilt unseren Podcast auch auch mit Freunden und Bekannten, wenn ihr das super findet. Und gebt uns ein 5-Stern-Rating, immer dort, das ihr uns hören. Und natürlich unterstützt uns gerne finanziell. Alle Infos dazu unter expectations.ch.
SPEAKER_00In der nächsten Folge in zwei Wochen dreht sich dann alles um Transparenz und Kommunikation beim unerfüllten Kinderwunsch am Arbeitsplatz wie auch im Privatleben in der Bardynamik, wo halt sättige Situationen entstehen. Und ich rede mit Anina und Dani darüber. Bis dann. Tschüss zusammen. Tschüss!