expectations - geplant und ungeplant kinderfrei

#62 Raus aus der Anonymität - mit Annina und Dani

Rahel Perrot & Katrin Schmitter Season 7 Episode 62

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Offenheit macht stark

Reden tut gut. Das bestätigen Annina und Dani, die sich nichts sehnlicher wünschen als ein Kind. Beide haben jedoch ihren ganz persönlichen Umgang mit dem unerfüllten Kinderwunsch gefunden.

Für Dani war Offenheit von Anfang an selbstverständlich. Er führt seine eigene Firma und hat seinen Mitarbeitenden bereits zu Beginn der Kinderwunschbehandlung mitgeteilt, dass es mit dem Kinderkriegen nicht so funktioniert wie erhofft und dass er und seine Frau sich im Kinderwunschzentrum Hilfe holen.

Bei Annina war das anders: Sie hatte zwar das Bedürfnis, sich mitzuteilen, tat dies aber zunächst anonym über ein geschlossenes Instagram-Profil namens "Ninas Kiwu". Darüber sind – wider Erwarten – echte Freundschaften entstanden. Nach vier Jahren tritt Annina nun aus der Anonymität. Heute sagt sie: “Ich fühle mich leichter, und gleichzeitig stärker, seitdem ich offen mit dem Thema umgehe”. 

Shownotes

Instagram: ninas_kiwu

Folge 19: Amel Rizvanovic - Warum Männer nicht reden

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🔗 Expectations.Salon am Do, 19. März 2026, ab 18h30 in Bern (bei Katrin)

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SPEAKER_00

Expectations. Plant und unplant kindfrei.

SPEAKER_01

Willkommen zur 62. Folge Expectations. Ich bin Katrin 46 und plantkinderfrei.

SPEAKER_00

Und ich bin Rahl 40 Plantkinderfrei. Wie ihr vielleicht schon wisst, während ihr unsere letzte Folge heute gelasst, wir planen wieder eine Community-Treffen.

SPEAKER_01

Und das mal werden wir nicht nur unsere bisherigen Gäste treffen, sondern auch euch, liebe Zuhörerinnen. Markiert euch schon mal das Datum fett in die Agenda. Es findet am Samstag am 18.

SPEAKER_00

Juli statt. Damit ihr besser planen können, meldet euch doch bitte schon mal unverbindlich via unserer Webseite an. Den Link findet ihr in den Shownotes. Met dazu zum Treffen, falls wir dir davor haben, die Informationen verboten zu einem späteren Zeitpunkt.

SPEAKER_01

Wir freuen uns auf jeden Fall mega, euch persönlich kennenzulernen. Und jetzt gehen wir über zum heutigen Thema. Gefühlt in jeder Erfolge können wir früher oder später darauf zu reden, wie wichtig es ist, sich in schwierigen Situationen sich jemand anzuvertrauen oder sich mit gleichen auszudauschen. Sich verletzlich zu zeigen, macht stark und Scham verliert ihre Kraft, wenn sie ausgesprochen wird.

SPEAKER_00

Außer aus der Anonymität. Um das geht zu der heutigen Erfolge. Die Katrin hat hier dafür mit der Anina und dem Dani geredet. Die beiden sind 33, beziehungsweise 39 und sie verheiraten. Sie wünschen sich nichts ähnlicher aus das gemeinsame Kängen. Die Anina und der Dani sind fünf Jahren im Kinderwunschzentrum, bisher ohne Erfolg.

SPEAKER_01

Wir gehen heute aber nicht auf die medizinische Geschichte und den Kinderwunschprozess von Anina und Dani ein. Sie stehen noch damit hine und sie haben schon einiges durchgemacht und sind jetzt mit frischer Hoffnung und Zuversicht ins 2026 gestartet.

SPEAKER_00

Heute geht es um die Themen Transparenz, Authentizität und Kommunikation. Danina oder Dani gehen heute sehr offen mit ihrer Infertilität um und den Behandlungen im Kinderwunschzentrum.

SPEAKER_01

Bei Dani war es von Anfang an klar, Offenheit war für ihn schon immer ganz selbstverständlich. Er war seinen Mitarbeitenden gegenüber transparent, dass das mit dem Kind nicht so funktioniert, wie er hofft, und dass er und seine Frau sich im Kinderwunschzentrum Hilfe geholt haben.

SPEAKER_00

Bei der Anina war es zuerst Angst. Und trotzdem hat sie sich einen Weg gesucht, um mit ihrer Belastung umzugehen. Seit fast fünf Jahren hat Anina ein Instagram-Account, das nur um einen Kinderwunsch geht. Erst letzten Sommer hat sie sich aber mit Gesicht gezeigt und traut sich aus der Anonymität raus. Wie es da dazu ist und alles drumherum, das gehört ihr jetzt.

SPEAKER_01

Hey Anina und Dani, ganz herzlich willkommen bei Expectations. Hallo, hallo, du bist. Schön, dass ihr da. Ja, nach diesem etwas längeren Intro. Ich gehe mal kurz zu dir, Dani. Stimmt das, wenn ich sage, dass du zählst und von Anfang an offen war mit diesem Kinderwunsch, nicht nur bei Familie und Freunden, sondern auch im Job?

SPEAKER_04

Ja, das stimmt. Ich habe das nicht gut so Sachen für mich, also in mich hineinpresse. Ich bin eigentlich lieber nicht in das Detail, aber für mich das Gefühl, ich muss das jetzt den Mitarbeitern sagen, weil mir gleich etwas gefällt haben, flexibel. Das war für mich am einfachsten, wenn man das vor Ansprech. Nicht das Dettel, aber gesagt, wir wollen Kinder bekommen, es ist schwierig und wir sind in der Klinik und darum spontan gefällt mir oder man kann es nicht so gut verheimlichen. Darum war es mir einfacher, weil wir immer irgendwelche Ausreden suchen. Wieso ist mir jetzt nicht da, genau.

SPEAKER_01

Instinkt, aber irgendwo durch auch einen bewussten Entscheid, dass man das jetzt kommuniziert.

SPEAKER_04

Ja, für mich ein bewusster Entscheid. Ich habe das wirklich gewusst und es ist auch sehr gut angenommen worden, von den Mitarbeitern, so ohne Kenntnis genommen, ohne da den grossum.

SPEAKER_01

Sehr cool. Und du, Anina, du bist etwas anders mit dem umgegangen. Du hast nachher geschaut, am 4. Mai 2021 hast du ein Instagram-Profil eröffnet mit dem Namen Ninas Kivu. Das gibt es immer noch, können wir in den Shownotes sehr gerne verlinken. Und deinen ersten Post hast du am Tag eurer ersten Insemination gemacht. Ist das dann so eine spontane Idee oder hat das schon länger in deinem Kopf umeinander geschwirrt, dass du das via Insta-Account ein bisschen publik machen?

SPEAKER_02

Nein, das war wirklich eine ganz spontane Idee. Für mich hat der Weg unschnell gestartet. Wir haben diese Zeit probiert und ich hatte dann auch ganz terme mit meinem Frauenarzt die Arbeitskontrolle angesprochen. Und er hat gesagt, du hast gerade das Kinderwunschzentrum überweisen und dann wirklich, ich glaube, zwei Tage später hineinbekommen und mit in dieser ersten Insemination waren. Und ich habe gemerkt, ich bin mit allem überfordert und habe dann am Anfang mit meinem privaten Profil anderen Kinderwunschprofil gefolgt. Es war mir dann aber immer zu heisse, weil ich dann gedacht habe, auf Insta schauen kann, wer man folgt. Und es ist mehr aus dem Grund entstanden, dass ich so ein bisschen in sicher Hafen anderen folgen kann, ohne dass man weiss, wer ich bin. Und habe dann aber gesehen, wie viel Mut wir diese Profile machen und habe dann darum gerade am Tag von der ersten Insemination gefunden. Ich muss dem auch die Plattform gehen. Vielleicht hilft es ja auch der eine oder andere, wenn man das lesen kann. Aber es ist jetzt sehr spontane.

SPEAKER_01

Und du warst nervös, zu schauen, was es für erste Reaktionen gibt auf diesen ersten Post?

SPEAKER_02

Es war eigentlich noch gegangen, weil ich zu diesem Zeitpunkt natürlich noch völlig anonym war. Also es hat wirklich gar niemanden gewusst, wer ich bin. Und dafür habe ich mich echt relativ sicher gefühlt. Beziehungsweise auch nicht sehr angreifbar, weil ich von dem weiss nicht mehr weiß, wer ich bin.

SPEAKER_01

Danny, hast du das nachvollziehen können? Oder kannst du das nachvollziehen können, dass sie, dass Nina so einen Platz braucht, um ihre Erfahrungen zu teilen?

SPEAKER_04

Ja, es war am Anfang sicher etwas Gefühl, muss man das auf Instagram zu teilen. Aber ich habe dann mit der Zeit gemerkt, dass es ihr wirklich gut tut. Am Anfang ist mir auch noch naiv, wenn das startet. Man hat, jetzt kann man das an, dann ist mir dann bald mal schwanger.

SPEAKER_01

Also du meinst jetzt das Kinderwunschzentrum, mit naiv mit dem.

SPEAKER_04

Genau, und dann habe ich gemerkt, dass gleich viele Leute auch andere Leute gibt, wo sie auch Erfahrungen austauschen können, die ihre auch wirklich gut tut, die ihr auch Kulfen haben in schwierigen Situationen. Und dann würde ich mir sagen, wie ist das Licht? Kann sie dann auch nicht machen. Und mir war es auch egal, dass sie das macht. Es kann es gut gefunden, dass sie da irgendetwas gefunden, das ihr hilft in jeder Situation. Sonst ist mir einfach das Zweite und ja, ich kann es machen und auch nicht immer alles nachvollziehen und diesen schwierigen Themen ist. Gut, dass sie natürlich nichts, die das gleiche erleben oder im gleichen Sinn. Wo finden wir die, das ist noch schwierig. Auf der Strasse sieht man wieder.

SPEAKER_01

Jemand ansprechen.

SPEAKER_02

Ob du schon angefangen bist, wir haben wirklich einfach als Umfeld an den Garn jemanden, wovon 1,5 Kinderwunsch betroffen war. Und entsprechend haben wir zwar den Freunde erzählen können, aber ich glaube, einfach so jemand zu haben, was ich in dem Moment verstehen kann, weil er die Schritt schon hat. Und wenn ich bei den ganz am Anfang war, sind sehr viele Frauen gelernt, die schon viel weiter sind in diesem Prozess, die ihnen wie auch Mut zu machen. Und auch wenn es halt nicht gerade sonst viel letztes kommen wir in die Kinderunterkriege und jetzt wird bei uns geholfen und jetzt klappt das. Das hat es halt dann nicht. Und dann hat es wie gut, dass es noch andere Frauen gibt, die eben auch nicht einfach in das Zentrum sind und sie nicht gekolfen wurden, sondern die halt lange weg und gegangen sind.

SPEAKER_01

Ja, das eine schließt das andere nicht aus. Es wird einem schon gekolfen aus medizinischer Sicht. Aber das heisst nicht, dass es nach einem Zyklus dann geht.

SPEAKER_02

Nein, wir haben super betreu gefühlt. Aber es ist so, du hast schon das Gefühl, jetzt sind wir dann in den nächsten drei, vier Monaten schwanger, weil jetzt sind wir ja Kohl dran. Und das hat halt einfach wie niemand in der Hand.

SPEAKER_01

Es hat noch ganz viel Glück, Biologie. Und man leitet das Vertrauen in die Hände der Ärzten. Und redet ihr dann auch über was von anderen Leuten aus diesem Insta-Profil, was für Reaktionen kommen? Haben Sie das besprochen miteinander?

SPEAKER_04

Ja, es gibt schon Sachen, die sich folgen ihrer Nöte. Das ist ihr Ventiles?

SPEAKER_02

Das ist ja Space Space eigentlich. Genau.

SPEAKER_04

Aber wenn sie etwas, wenn sie Geschichten oder Sachen, wo sie Anekdoten, die sie mir dann erzählt haben, die sie sagen, das tut mir auch gut in Situationen, die sie verbringen. Aber es ist schon ihr Ding und ich erlade es auch irre.

SPEAKER_01

Hast du denn du dein eigenen Ventil oder deinen Kanal, wo du das Thema diskutieren, auch außerhalb der Beziehung?

SPEAKER_04

Ja, also wenn es wirklich mit Freunden oder Familie gibt, wenn ich wieder mal, also ich kann nicht so viel über das rede, aber wenn ich wieder mal das Gefühl habe, jetzt beschäftigt mich etwas, am besten mit Familienmitgliedern oder Freunden, die gerade einmal Glas weib bist und einmal kannst du einfach mal sagen, für deine Sorgen erzählen und das tut dann auch mal gut von vier Augen mit jemandem nicht in der Beziehung.

SPEAKER_02

Ich glaube, dieses Ventil ist auch so, wenn Brüder arbeit ja seit elf Jahren in unserer Firma. Und es ist für dich auch mehr als dein Schwager. Also, wir haben sehr gute Ängste. Wir können das als gute Freunde bezeichnen. Ich glaube, dass du da sehr Familie bist und entsprechend nachst, ist das für dich schon oft so ein bisschen dein Ventil, um dich mit ihm austauschen. Und du siehst es natürlich dann auch zu arbeiten und dann hast du dort deine Möglichkeit, um zu platzieren.

SPEAKER_01

Und fragen die Leute auch nach. Oder ist es mehr etwas, das von dir raus muss kommen?

SPEAKER_04

Ja, ich glaube, sie haben aufgehört, also sie haben gar nicht gross nachgefragt. Ich glaube, die Leute können mit diesem Thema auch schwierig umgehen. Es nimmt es Wunder. Das merken dann erzählt. Es nimmt die Leute schon Wunder. Aber man hat wieder den Mut zum Fragen und ich verstehe das auch. Ich sehe das selber. Es gibt natürlich Situationen, wo gewisse Fragen sehr umfassend sind und in einer inneren Zyklusphase oder vielleicht gar nichts geklappt hat. Ich kann nicht erzählen. Aber wenn wir mal etwas von Anfang erzählen, dann können wir die Schau fragen, das habe ich ja gerne, dass man das erklären kann es braucht. Ich finde es etwas Gutes. Über die meisten Umfeld haben mit dem nur uns, die das haben und können das nicht so.

SPEAKER_01

Mega cool, könnt ihr so offen mit dem Umfeld. Habt ihr das Gefühl, dass die Leute überrascht sind, dass es so lange durcht? Wissen das die Leute? Oder ist das auch noch der Gedanke oder als Vorurteil, dass IVF gleich auf nicht natürliche Art das Kind, aber es klappt dann schnell?

SPEAKER_02

Ich glaube schon eher so. Die Reaktionen würde sagen, von Familie durch meine Mama, sie sagt schon viel, jetzt sind wir doch dort, jetzt haben sie künstliche Befruchtung gemacht. Jetzt müsste das doch klappen. Wieso klappt es immer noch nicht? Ich glaube, für sie ist das schon schwierig, um zu nachvollziehen, dass mittlerweile ein Sechstransfer gehabt und es habe ich nie geklappt. Und für sie ist es schon so. Es müsse doch jetzt klappen. Die machen doch alles und es sieht jedes Mal alles super aus. Und dann hast du nach diesen 14 Tagen gleich wieder eine negative Schwangerschaftstest. Ich glaube, das ist für sie sehr schwierig, um zu gestehen, dass das trotz allem irgendwie nicht klappt. Von Freunden ist mehr das Interesse da. Also die werden wirklich genau wissen, wie das medizinisch abläuft und sind immer ganz gespannt, wie läuft so eine Punktion ganz genau abläuft. Und das andere nehmen zu viel einfach zur Kenntnis. Also ich glaube, ihnen ist es nicht so bewusst, dass es schnell könnte oder vielleicht auch wichtig machen können.

SPEAKER_01

Ja. Setzt euch das auch ein bisschen unter Druck und Erwartung der Eltern, die du beschrieben hast, dass es jetzt doch geklappen sollen, wo man schon so viel gemacht hat? Nicht mehr.

SPEAKER_02

Ich konnte am Anfang mein Hauptbrung sein, warum ich überhaupt nicht offen mit dem Thema gab. Weil ich habe gefunden, je mehr von einem Transfer wissen, desto mehr haben dann auch nach 14 Tagen die Erwartung, dass wir dann Mag bricht haben und dass es vielleicht auch ein guter Ausgang ist. Und das war mich eben ein Stressfaktor. Da war mir auch viele in einer Kinderwunschbehandlung, aber nie was der Dinge. Und das hat sich jetzt aber eigentlich sehr geändert. Wir sind sehr offen. Viele wissen auch, wo man gerade stehen im Kinderwunsch. Und mir hat es eher viel Druck weggenommen. Weil ich dann auch eher sagen, hey, jetzt diese Woche muss ich nichts abmachen. Wenn ich dann spontan Lust habe, melde ich mich. Und das ist für alle auch in Ordnung. Und wir haben wirklich sehr verständnisvoll und respektvolle Familie und Freunde im Umfeld. Es würde niemals fragen nach dem Bluttest, wie ist es ausgegangen. Das wissen alle, wir melden uns, wenn uns neu ist. Und wenn sie nicht hören, schickt es euch mal ein Herzlipper per WhatsApp oder mal einen Blumenstraus. Wir denken an euch, aber es ist jetzt nie eine Nachfrage, wie ist es ausgegangen. Und ich glaube, dass ich mir wirklich auf ein wunderbares Umfeld erzählen kann, dass es extrem unterstützt.

SPEAKER_04

Der Druck, da war nicht einer am Anfang oder Küraten, dann ist mal ein Jahr vorbei und dann kommen schon die Fragen, die Gesellschaft etwas hat. Und es ist ja auch legitim, dass man das fragt. Wir haben ja auch, sage ich dann Kürat. Ich meine, vorher ist das Thema für eine Familiewand. Und dann haben wir am Anfang eben mit der Umgehen sicher nicht einfach. Man ist cool, so offen sein. Ja, es tut uns sehr gut. Alles für viel ausgehend, dass wir jetzt sehr offen. Jetzt sind wir wirklich, dass die anderen Freunde und Familie wissen wirklich eigentlich alles, runterstünde. Aber es tut auch gut. Man muss etwas verheimlichen, man kann offen und sagen, nächste Woche kommen wir da.

SPEAKER_02

Und es nimmt mir zurück seit 24 Jahren Fußball. Und ich habe dann einfach gemerkt, dass es mir extrem zurückgenommen hat, wenn ich von Anfang offen auch mit dem Trainer offen und teils mit der Mannschaft kommunizieren kann, weil gerade wieder in einer Punktionsphase oder Transferphase Sport nicht immer möglich ist. Wenn ich etwas mache, mache ich es sehr ambitioniert und pflichtbewusst. Und dann immer wieder absagen und sage, ich kann drei Wochen nicht trainieren. Und nachher ist so darum eine Säselfplanung, wäre ich auch ein Match um und ich weiss einfach nicht, was vier Minuten später ist. Das ist schon unmöglich zu planen bei uns. Und wenn ich jetzt einfach so offen kann sagen, hey, wir nehmen Woche für Woche. Wenn ich da bin, bin ich da. Und ich weiss auch, dass ich nicht in der Leistungsträger bin. Das ist für mich aber mittlerweile okay, aber einfach so das Ausgleich zu haben, mal dreimal in der Woche den Kopf ganz an einen anderen Ort, ist so viel wert. Und dort haben wir ja weggemacht, es nimmt extrem Druck, raus, wenn wir offen kommunizieren darf, wieso man wieder mal zwei Wochen nicht im Training warst.

SPEAKER_01

Ist aus diesen Erfahrungen, die ihr im privaten Umfeld gemacht habt, dann auch der Entscheid gefolgt, Anina, dass du dein Instagram-Profil nach vier Jahren geöffnet hast und dein Gesicht gezeigt hast?

SPEAKER_02

Ja, das hat schon viel damit zu tun. Ich bin irgendwann an so einem Punkt, als ich von dem, ich muss mich eigentlich nicht verstecken für das. Es ist eine Krankheit oder Umstände, wo wir rein ändern können, wo man einfach annehmen müssen. Lange war durch die Gefahr, dass wir mich irgendwie über das Instagram und mich lange nicht mit sich gesagt. Und jetzt muss ich sagen, was mich jemand findet über das Profil findet, ist es ja jemanden, der sich mit diesem Thema beschäftigt. Ich kann es nach wie vor, obwohl ich nicht 1400 Follower habe, habe ich ein Privatesprofil. Also muss mich anfragen, dass sie mir folgen. Ich schaue schon jeder, der mich anfragt, nochmal genauer an. Und wenn ich das Gefühl habe, dass auch irgendeine Person schreibt, ja immer noch schnell eine Nachricht, wieso würdest du mir gerne folgen? Weil ich einfach kein Urkundefitz auf meinem Profil wäre, sondern Leute, die das betrifft. Und dann muss ich sagen, dann ist es wie auch nicht schlimm, wenn man mich erkennen würde. Dann geht ja jemand vielleicht im engeren Umfeld genau der Weg. Und dann bin ich auch sehr gerne dafür Fragen, ob es sausch.

SPEAKER_01

Also war es dann am Anfang, wo es noch anonym war, auch irgendwie so ein kleiner Anteil Scham vorhanden war.

SPEAKER_02

Ja, also für mich, das, was ich nie niegehört, war für mich schon viel da. Ich weiss nicht, ob es auch einfach war, weil du vielleicht auch als Frau noch ein bisschen näher an diesen ganzen Untersuchungen war. Und es für mich halt schon sehr in deine Untersuchung eigentlich jedes Mal sind. Ich das dann automatisch mit Scham verknüpft habe. Und je länger mit dem Thema drin ist, ist das so alltag geworden, dass der Scham einfach weggeht. Es wird nie der Lieblingstermin, aber es ist einfach so in dem rein, dass es nicht gleich Scham hat wie dazu. Vor fünf Jahren. Also ich habe dazu mal vor vier Jahren die erste Punktion gehabt und jetzt die zweite. Und es ist einfach schon anders. Es macht sich an vieles einfach auch schon gewundert. Ich glaube, das hat viele dazu beitreten und sagen, hey, es ist okay, wenn mich öppen kann.

SPEAKER_01

Und dann von Männern habe ich auch schon gehört und lesen, dass Infertilität direkt etwas mit Männlichkeit zu tun hat oder dass das für die Männer etwas mit dem zu tun hat, dass man sich dann weniger männlich fühlt. Oder dass Bemerkungen aus dem Umfeld kommen, die einfach umpassend sind, alle zeigt dir schon, wie das funktioniert. Hast du das auch schon erlebt? Oder kannst du das nachvollziehen?

SPEAKER_04

Ja, erlebt, nicht so direkt, ehrlich gesagt. Aber ich weiß, was gemeint ist. Sprüche können wir natürlich auch in dem anderen Rund, ich komme halt so ein Sprüche, nicht auf mich betroffen, aber mich hat das jetzt nie gestört oder den Charme, ich habe offen im Fußball offen, dass ich das habe. Das stört mich auch nicht. Das ist so. Ich habe auch nichts dafür. Mit Männlichkeit zu tun nicht. Und ich habe hier, auch wenn ich vielleicht der Malensbruch kommen kann, kann ich da gut erkunter oder habe ich kein Problem mit dem Zirkel.

SPEAKER_02

Viele Menschen so ein bisschen Lotto-Sachsen-Umfeld. Ich glaube, gerade in diesen sieben Jahren, wo man jetzt draußen ungeführt Kinder wünscht, sind viele Freundschaften schon viel tiefer worden.

SPEAKER_01

Ein etwas Verbindendes.

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_01

Und du hast ja im Vorgespräch hast du mir erzählt, dass aus dem Profil, das du eröffnet hast, auch in dieser anonymen Zeit ein paar mega schöne Freundschaften entstanden sind. Kannst du dem etwas erzählen, wie das zustande ist und so?

SPEAKER_02

Ja, das ist tatsächlich so, obwohl man ja nicht wissen, wer ich bin. Aber ich glaube, dass alle so etwas im gleichen Bereich sind, ist so Themenschwellen etwas länger. Und man hat auch schnell tiefe Gespräche geführt, obwohl wir ja nicht ganz genau wissen, wer am anderen Ende ist. Ich habe auch bis heute meistens nicht meinen ganz richtigen Namen verraten. Ich nehme mich ja auf meinem Insta-Profil nie. Und gleich sind so Gespräche entstanden und dann schnell einmal Sprachnachrichten und das Tiene auf Insta relativ. Lange, in ja fünf Minuten beschränkt sind, ist man dann einmal schnell auf WhatsApp ausgebrechen, weil man dort einfach länger probel kann. Dann hast du ihm schon mal die Handysnummer und meistens hast du dann auch ein Gesicht zu dieser Person, weil ihr alle ihre WhatsApp-Profilbilder haben. Und dann ist das so einfach entstanden. Durch den regelmäßigen Austausch haben wir dann auch vor vier Jahren wirklich mal ein persönliches Treffen in der Stadt Zürich, die jemanden organisiert hat, wo man sich melden, weil man will gehen. Und es war noch schön gewesen, weil dann alles in Schweizer Kilo-Mädel sind. Sonst ist Insta doch recht Deutschlandlastig, weil es sich auch viel grösser ist. Wir haben das Gefühl besprochen, soll ich gehen oder nicht, weil es dann halt schon so tritt wirklich als Person auf in den Kaffee. Wir sind gegangen, also ich bin begangen, wir haben am 4.15. einen schönen Nachgang, ein ganz tiefe Gespräch. Du hast dich ganz angefühlt mit diesen Frau, obwohl du dich vorhin nach mir gesehen hast. Und aus dort ist eine ganz lange Freundschaft entstanden. Wir sehen, dass sie auch heute haben. Oder all meine Kivo-Freundschaften haben mitgewählt, eins mit zwei Kinder. Und ich darf dich nicht mehr wieder gesehen und kennenlernen. Das gibt mir auch viel zu wissen, dass es klappen kann und ein Kang gekommen und die haben auch lange im Weg. Und jetzt, wenn du miteinander telefonierst, quatscht einfach noch etwas Leis hinein drei. Das sind dann auch die Momente, die es wieder etwas Kraft geben. Ich glaube, es ist wirklich entstanden, weil du so ein bisschen ein Bubble inne bist. Es sind halt alles Frauen mit dem gleichen Themadeten. Ich habe jetzt auch mittlerweile, weil man mich mit Gesicht erkennt, sprechen mich teilweise Wartenzimmer Frauen an. Hey, das bist doch du. Und ich finde es auch schön, weil dann kommst du etwas ins Gespräch. Sonst ist es schon so, in diesen Kinderhundskliniken, dieser Wartezimmer ist jeder für sich und jeder schaut am Boden oder ins Handy. Jeder fühlt sich mit Schande haft an. Und eigentlich sitzen wir alle mit dem genau gleichen Grund in diesem Wartenzimmer. Vielleicht gerade einen anderen Standorte und Zyklus. Aber es hat niemand getraut, sich zu mal zu sagen, hey, was läuft bei dir? Und seit man weiß, wer ich bin, kommt, oh, du bist doch gemein und so. Darf ich etwas fragen? Oder können wir etwas erzählen? Und ich finde das auch schön, weil es macht ja auch die Wartezeit leichter.

SPEAKER_01

Ja, also ich habe das genau gleich erlebt mit diesen stillen Wartezimmer, die alle ein bisschen an Boden schauen und denken, was eigentlich die haben und wie lange ist sie echt schon da und so. Nur ein kurzer Input für unsere Hörerinnen und Hörer. Du hast ein paar Mal die Abkürzung Kivu benutzt, einfach für die, die sich nicht sehr gut auskennen mit diesem Fachschark, und das ist die Abkürzung für den Kinderwunsch. Ja, das steht auch genau. Sind da auch die Partner diesen Frauen, also wie gemeinsame Freunde von euch beiden wurden.

SPEAKER_02

Bis jetzt habe ich mich eigentlich immer mit den Frauen selber getroffen. Manchmal ist mit Kind, manchmal ist ohne Kind. Und einfach darauf vor, wenn wir gerade einfach mal wieder austauschen und plaudern. Dann ist es fast einfach ohne die Kleinen. Wir wissen, dass alle von uns nochmal nicht bescheiden, aber sie selber haben sich nicht getroffen und es war bis jetzt wie ein noch nicht so ein Thema? Können wir aber auch vorstellen, wenn es dann vielleicht bei uns mal klappt, dass sich das dann wieder mal ändern könnte? Dann sind sie alle ein bisschen mit Abstand zu dem Thema. Man kann sich dich dann noch ein bisschen anders austauschen. Aber ja, war das Bedürfnis auch von dir nicht so da?

SPEAKER_01

Das wäre meine nächste Frage. Hättest du nicht das Bedürfnis, mal dich mit jemandem auszudauschen, der auch Mühe hat?

SPEAKER_04

Nein, ich habe jemanden schon einmal kurz kennengelernt, mal zu Berlin. Aber es ist nicht ein Bedürfnis. Also kannst du jetzt das Bedürfnis ausmachen. Wenn natürlich es gerne treffen würde, sonst abgegessen oder so mit jemandem, wenn ich älter bin. Ich will jetzt nicht so sagen, das ist wirklich kurz am Fall. Aber ich weiß nicht, dass ich das gerade suche. Und ich sehe Tani nach Genüsse mit den Mädels. Und ich glaube, das ist ja gut, also gut so. Jetzt sind wir mal.

SPEAKER_03

Ja, das ist ja.

SPEAKER_02

Also ich finde es aber noch spannend. Du hast so viele Frauen, wo du eigentlich, ich kann sie einmal sehen, du kannst sie ja noch nie gesehen, dass das Treffen ist plank. Und wir schicken uns 20 Minuten WhatsApp-Sprachennachrichten hin und her über das Lava und ich lasse dich immer im Albus meine Podcasts. Und du eigentlich musst sagen, hey, eigentlich kennst du dich gar nicht. Und trotzdem ist das das Vertrauen und du kannst dich so austauschen. Und ich glaube, manchmal ist das schon ein bisschen das Frauending. Also wenn er WhatsApp-Richter seht. Ich habe auch dazu mal als Kinderunterzentrum gewechselt haben und vorher haben wir wirklich auch ein paar kennengelernt, die im gleichen Zentrum sind. Und dort haben wir auch eine Gruppen, die 27 Frauen von diesem Zentrum, wo wir uns einfach mal treffen und austauschen und auch einen schönen Austausch haben. Und ich wusste jetzt nicht, ich finde immer so eine Selbsthilfegruppe, die ein bisschen dramatisch, aber es ist einfach so ein Zusammenhang, die wir gleich sind und alle Sorgen irgendwie Platz haben, die vielleicht sonst im Alltag nicht so ihren Platz finden.

SPEAKER_01

Und zum Thema Männer, die nicht so das Bedürfnis haben, sich auszudauschen, kann ich es sonst sehr gerne noch die Folge, ich weiß nicht, die Nummern nehmen, aber es ist mit dem Amel Rizvanovic, Folge 19. Er ist nicht Psychologe, aber als Therapeut tätig. Er hat erklärt, warum Männer nicht so gerne reden.

SPEAKER_04

Das kann ich gut empfehlen. Er braucht ja zulässt, was du erzählt. Ja, das ist so.

SPEAKER_01

Dani, du hast gesagt, du gehst mega offen um mit dem Thema im beruflichen Umfeld. Das war heute allgemein im beruflichen Umfeld nicht selbstverständlich. Ich habe es zum Beispiel auch einfach versteckt und habe immer wieder Entschuldigungen erfunden, warum ich Arzttermine habe. Mechanis sind es auch nicht Arzttermine, die ich dann weg war. Was sind so deine Erfahrungen mit dem?

SPEAKER_04

Bei mir ist es natürlich als eigenes Geschäft, wir sind einem kleinen Betrieb, ist eigentlich kein Problem. Es ist sehr familiär bei uns. Und natürlich versteht es aber schon. Ich als Mann habe natürlich auch nicht so viele Termine wie als Frau. Und bei denen ist das schon etwas anders ausgesehen. Dort werden natürlich viel mehr Termine wahrnehmen. Dort ist es wahrscheinlich schon schwieriger. Und es schade, dass man nicht wahrscheinlich schon offen damit umgeben, ich glaube, es akzeptieren oder verstöndt nicht alle Arbeit geben gleich. Habe ich einfach ein Gefühl. Müsste ich nicht, aber es ist etwas, dass man nicht wahrscheinlich macht.

SPEAKER_02

Bei den wichtigen Arztterminen ist ja dabei, Arztgespräch, Transferfunktionen. Aber einfach so die Routinen oder die Ultraschall-Termine, die nehmen dich alle in eigenen Warnung. Und durchaus hast du schon viel weniger Termine.

SPEAKER_04

Ja. Einfacher.

SPEAKER_01

Bevor ich mit Anina und Dani weiterrede, kurz ein paar Infos in eigener Sache. Wir sind ein unabhängiger Podcast, denen wir von A bis Z mit viel Herzblut und in der Freizeit produzieren. Wenn euch unseren Podcast gefällt, dann unterstützt uns gerne, auch finanziell, damit wir gekünftig einen Teil unserer Arbeit auch vergüten können.

SPEAKER_00

Hierzu geht ihr am besten auf unsere Webseite www.expectations.ch. Dort könnt ihr zum Beispiel einmalig einen freien Betrag wählen, das könnt ihr mit 20 zahlen. Oder was für unsere Planung am besten ist, ganz neu könnt ihr einen monatlichen oder jährlichen Durauftrag einrichten. Wir haben hier schon uns die erste treue Zuhörerin, die einen monatlichen Durauftrag eingerichtet hat. Wir finden es mega cool. Super!

SPEAKER_01

Und wie immer ihr euch unterstützen wollt, schon im Voraus Merci, merci, merci. Und jetzt kommen wir zurück zum heutigen Thema. Aber Dani, du hast sehr positive Erfahrungen gemacht mit deiner Offenheit im beruflichen Umfeld. Aber es ist auch eine spezielle Situation unter das, dass du der Chef bist und wie es heisst, wie du willst, dass es läuft. Und du, Anina, bist ja in deinem beruflichen Umfeld, beziehungsweise in diesen zwei Firmen, bei denen du tätig bist und jetzt bist, hast du dich beides für Offenheit entschieden und hast aber sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Magst du dazu etwas erzählen?

SPEAKER_02

Ja, sicher. Ich war am Anfang überhaupt nicht offen und nachher war es dann so richtig Punktion und immer wieder Termine gegangen. Und durch sich dort schon einen Tag mit dem Dani zusammengearbeitet haben. Und zwar waren die Arzt an anderen Tagen nicht so toleriert worden. Das war in die zyklusabhängige Termin auch schwierig. Ich habe 14 Jahre gesarbeit. Ich habe meine Lehre schon dort gemacht und es war ein ganz kleines Familienunternehmen. Ich habe immer gefunden, oder wir haben gefunden, komm, du bist doch einfach offen. Ich glaube, es gibt Verständnis und erklärt auch, wieso ich mal spontan einen Arzt brauchst. Ich habe das gemacht und bin eigentlich auch recht erleichtert, dass ich gefunden habe, es war für mich einfacher zum Mal eine Stunde freien mit dem Tag. Aber die Freude oder die Erleichterung war nur von kurzer durch. Ich habe drei oder vier Wochen, nachdem ich offen war, habe ich die Kündigung bekommen. Angeblich aus wirtschaftlichen Gründen. Aber dass es nicht wegen dem war, war mir natürlich auch klar. Es war dann so eine Änderungskündigung. Ich hatte gar keine Chance. Während ich in dieser Zeit schwanger, hatte ich einfach keine Lösung mehr. Und das war unsere erste Zwangspause, die dann eingetroffen war, weil ich einfach gesagt habe, ich muss ja jetzt vier meiner Kündigungsfrist, weil ich schon ewig dabei war und dann zuerst wieder in meinem neuen Job dritt fassen und ein bisschen ankommen. Und das hat dann für uns nicht gestorben, und jetzt direkt das weitermachen und fruchtig.

SPEAKER_01

Es tut mir leid, dass das passiert ist. Es ist eine furchtbare Erfahrung.

SPEAKER_02

Ja, also unglaublich. Wir haben das beiden glauben. Du bist so in einer emotionalen Achterbahn mit dem Kinderwunsch. Und das hat man dann wirklich so den Boden unterführt, zu weggezogen. Jetzt keinen sicheren Haffer mehr haben. Ich habe vorhin gefunden, ich kann dir mir auch vorstellen, dort mal nur noch Zeit zu arbeiten. Und ja, ich habe mich dort eigentlich gesehen, auch ein bisschen in Zukunft. Und das dann alles nicht mehr zu haben in eh schon wackeligen Moment, war für mich dann schon sehr schwierig. Und dann war es natürlich auch ein Frage, wie wir das am neuen Ort, damit wir es einfach verheimlichen. Und dort war ich aber erst, dass ich den Punkt war. Ich bin halt sehr ehrlicher Mensch, sehr sensibel und sehr emotional und ich bin wie schwierig, um etwas für mich zu halten.

SPEAKER_04

Es war ganz gut, wenn es gut geht. Das passt immer.

SPEAKER_02

Das merken wir auch an. Ich bin so Mensch, meine Freunde sehen wir, dass ich auf 100 Meter einen guten oder einen schlechten Tag habe. Ich hatte das Vorstellungsgespräch dort und auch ein gutes Gefühl, und es ist dann schon ein bisschen Frage, natürlich nicht gestellt die Kinderfrage gestellt, aber ich habe etwas gesehen, wir sind in meinen sieben Jahre gehört, 31, dass man sich diese Gedanken macht. Es war klar. Ich habe gefunden, ich verliere den Job, beziehungsweise den Job blieben wir schon nicht über, wie ich dann im halben Jahr wieder am gleichen Punkt bin, wie ich gerade jetzt bin. Also daherst du im Bewerbungsgespräch. Ich habe nie gesagt, wo der Kinderwunsch gewesen war. Ich habe gesagt, dass wir uns sehr gerne Kinder wünschen. Ich werde mich dann offen sein, wenn sie jemanden suchen, das kein Thema soll sein, dann sage ich die falschen. Und sie haben aber dort schon mega positiv reagiert und konnten, wir sind so offen für die Teilzeit zu stellen, das packen wir. Ich habe dann ein Jahr geschafft und mich habe ich auch wohl gefühlt. Und dann habe ich die Chance bekommen, um einfach Teamleiterin zu werden und nochmal eine Stufe aufzunehmen. Ich habe mich auf die eine Seite mega gefreut, dass ich bei Hayek und gesagt habe, hey, ich habe so lässige Chance bekommen. Ich habe dann aber gesagt, ich muss ihn ansprechen, wo wir privat im Lager gerade stimmen. Ich wollte nicht so eine Chance annehmen und nachher klappt es vielleicht einen Monat spät, bin ich einfach nicht fair. Und haben uns das Gespräch gehabt, wie wir uns das vorstellen und haben dann wirklich bei uns drei grosse Partner und haben dann gesagt, ich würde die Chance mega gerne packen. Ich zeige mich eigentlich auch, aber es ist einfach so, dass wir den Kinder unstreinig sind, dass mich die Termine teilweise extrem fordern, dass der Psyche ein auf und ab ist und ich kann ihnen auch nicht garantieren kann, wie viele Jahre ich nach 100% von Vogel geben kann. Ich dann einfach irgendwann noch andere Prioritäten haben. Und das war so herzig, da sind wirklich alle drei aufgestanden, alle drei Familienväter und haben mich am Abend und gesagt, das ist das Schönste, das bringen wir an und ich habe ihre volle Unterstützung. Frage niemand, wenn ich sage, ich brauche morgen zu weit und spontan frei, ist es auch völlig okay. Das war für mich mega leichter. Und auch schön zu gesehen, ich hatte es gerade letztes Jahr nochmal, als sie mir befördert, einfach so zu gesehen, dass du die Unterstützung gleich hast, obwohl sie im Hintergrund wissen, dass sie mit Privat ein paar andere Projekten.

SPEAKER_01

Ja, sie können ja auch besser planen für ihre eigene Firma, wenn sie wissen, was mit dir oder mit euch abgeht. Und du musst ja auch dein Leben planen. Es ist ein bisschen ein Geld und ein Nähen.

SPEAKER_02

Ja, ich habe empfunden, dann hast du ja auch eine Trauensbasis. Und ich glaube, wenn du überkommst, jetzt sich als Arbeitnehmer für mich wie auch klar, du bist ja dann auch mehr. Oder du bist dann auch nochmal offener, um eine Lösung finden. Also ich glaube, das kann ja echt für beide Zeiten mega gewünscht, ein Verständnis in dieser Situation umgehend. Ja, und ich glaube, sie spüren ja, wie sehr pflichtbewusst bin. Also ich arbeite am Anfang gespart, weil ich dann Zeit habe. Das spüren ja auch beide Zeiten.

SPEAKER_04

Glück mit deinem Job natürlich. Das ist ja nicht immer sehr etwas schwierig, wie das Job.

SPEAKER_01

Ja, das ist so. Die Offenheit im Job ist sehr schwierig und es gibt ja auch genug Frauen, die immer wieder erzählen, was mit ihnen passiert ist, wenn sie dann mal schwanger worden sind, dass man ihnen entweder Projekte weggenommen hat oder Verantwortung weggenommen hat oder im schlimmsten Fall Kündigungen bekommen haben. Es ist ja schon nicht sehr vertrauenserweckend und es ist nicht so motivierend, mega offen sein, die Arbeit zu werden.

SPEAKER_04

Nein, wirklich darum ist es sehr schön. Es gibt auch so Arbeitgeber. Es gibt ja wie es ja immer schön, wenn wir jetzt beide den Laptop da rein. Finde ich jetzt Arbeitgeber mega schön, dass man weiss. So Sachen. Nur natürlich, aber es gibt es.

SPEAKER_01

Ja, und danke auch dir als Leiter des Unternehmens, dass du so offen umgehst mit dem und auch Verständnis hättest du wahrscheinlich viel mehr oder für jemanden, wo du dich würdest zugehört. Genau.

SPEAKER_04

Auf jeden Fall.

SPEAKER_01

Wir haben die letzten auch kein Verständnis gehabt. Ja, das verstanden. Aber ihr seid zusammen, 15 Jahre, wenn ich es richtig im Kopf habe. Und ihr habt schon sehr früh gewusst, dass ihr Kind wandt. Wenn ihr zusammengekommen seid, sind ihr 19 und 25. Habt ihr damals, war euch das damals bewusst, dass es vielleicht nicht so einfach mit dem Kind bekommen wurde?

SPEAKER_04

Mir war es überhaupt nicht bewusst. Man verhütet irgendwie. Es war mir, ja, kein Kind übernimmt drin. Es war mir nie bewusst, was da braucht, oder der Hinterstand bis wirklich hingeht. Hätte ich noch gemacht. Ist ja zum Glück bei allen so, aber ich überhaupt nicht bewusst. Weil vielleicht auch gut auf die einen Seite, dann weiss mir nicht, was alles auf einem zu hätten können.

SPEAKER_01

Ja, das stimmt auch wieder genau.

SPEAKER_02

Wir haben sehr früher darüber geredet, dass wir auch gerne zusammen einer Familie hätten. Ich glaube, das ist so eine ersten Frage, die wir immer geklärt haben. Obwohl wir gewissen, zu diesem Zeitpunkt war ich mitten im Studium wie gar nicht kein Thema, aber einfach so zu wissen. Und wir wünschen uns beide. Aber natürlich die Gedanken überschwendet, dass es dem nicht so kommt.

SPEAKER_01

Ja, wir sind ja auch noch mega jung. Und was haben wir das Gefühl, was die ganzen Kinderwunsch, Thematik und all das, was ihr jetzt schon erlebt habt, was macht das mit euch als Paar?

SPEAKER_04

Ich hoffe, das Gefühl, wir sind stärker worden. Es hat ganz viele schwierige Zeiten sicher gehabt. Aber anhand ist es schon, beziehungsweise schon intensiver. Und keine Ahnung.

SPEAKER_02

Ich habe auch sehr gefestigt und sehr vertraut. Ich glaube, es ist ein Vertrauen um einen Wert mit sich gebracht hat und all die Termine. Ja, ich glaube, auch wir haben das auch nochmal auf ganz anderen Ebene kennenlernen. Wir haben in seinen sieben Jahren so viele sehr schwere Momente durchgemacht. Mich hat der Kinderwunsch ihm wieder psychisch sehr belastet, was ja für einen Partner dann auch nicht einfach ist, wenn so das Dura-Zählhausel, das ich früher war, dann einfach komplett ausgefallen. Und ich glaube, wir haben dort einfach nochmal zusätzliche Seiten voneinander kennengelernt und eigentlich nie negativ oder keine negative Erfahrungen gemacht, sondern einfach wirklich ein immenses Vertrauen und eine tiefe Anbeziehung, die einfach vorher schon gehabt haben, aber ich glaube, es war einfach alles noch ein bisschen intensiver durch diese ganze Reise.

SPEAKER_04

Man lernt wirklich Sachen auch zustande mit den Psyche oder auch mir, wenn es auch nicht gut gegangen ist, wo man dann zusammen mit der rauskommt, wo man sonst wahrscheinlich normalerweise nicht in den normalen Beziehungen ist schon sehr intensive Zeit. Wo aber ich glaube, man geht etwas gestärkt raus. Also aus jedem Umkehr stehst du wieder stärker auf und merkst, hey, du hast schon so viel gemacht.

SPEAKER_02

Ja. Wir schaffen es einfach immer wieder zusammen. Es ist wirklich einen schönen Austausch miteinander. Wir können sehr offen miteinander umgehen, auch sehr offen über Themen reden oder Kliniktermine, die einem Stress hat oder die mich sehr beschäftigen. Ich glaube, da haben wir beide Arten, dass man das miteinander teilen kann und nicht jemand, dass ich reinfressen muss und denken, der Termin ist für mich so ein Stressfaktor. Also da sind wir eigentlich immer auch viel aus.

SPEAKER_01

Das ist mega schön und ich glaube, das lehrt man auch mit der Zeit, weil man ja nicht immer auf dem gleichen Level ist. Es geht nicht immer beiden im Paar gleich gut oder gleich gescheiten Zeitpunkt.

SPEAKER_04

Ja, das ist ja so. Und das ist ja eigentlich einmal gut. Ansiere vielleicht mal nicht, dann bin ich vielleicht der, was besser war, wo sie wieder einholen kann. Und umgekehrt natürlich auch, wo ich nicht so gut ist da und stecke dir auch.

SPEAKER_01

Aber gibt es auch Moment, wo es einfach etwas too much wird und wo ihr euch vielleicht sogar einen Plan B überlegt? Oder ist das im Moment noch gar kein Thema?

SPEAKER_04

Also bei mir ist es eher einmal noch das Thema, wo ich es auch schon angesprochen habe, hat es noch gar nicht geplant.

SPEAKER_02

Ich kann es gar nichts dazu lassen. Ich bin irgendwie. Ich bin eine Psychologin in Betreuung seit zwei Jahren. Aber uns ist dann auch immer wieder das Thema. Aber irgendwie ganz tief im Herzen glaube ich einfach immer noch daran, dass irgendwann das eines der riesigen Wunder dabei ist. Natürlich reden wir über den Plan B. Wir sind auch immer wieder, oder vor drei Jahren sind wir auch kurz erfolgreich, wo wir einfach meine Haus kaufen. Jetzt ist es aber für uns beide und ein Kassel, weil wir einfach sagen, wir brauchen keines, wenn man kein Kind hat. Ich kann jedem selber überlaufen. Für uns stimmt es einfach nicht, ich will nicht in einer Siedlung wohnen mit 15 Kind, wenn ich selber keine habe. Das verstehe ich. Aber ich lebe weiter in meiner schönen Messer, nicht wo ich einfach. Ja, es lange ja für uns zwei. Aber so ganz konkret in die Pläne. Ich sage viele, wenn es nicht gehabt haben können, viel bereisen und ich wollte es weniger arbeiten. Aber es sind einfach so dahin gesagt, weil ich sage, wenn es wieder ultra schlecht geht, wie anderen da raus. Aber wirklich ganz konkret ist es für mich nicht, nicht langweilig.

SPEAKER_01

Und gibt es Situationen mit Freunden? Es ist ja nicht immer einfach. Wenn Freunde ein Kind bekommen, genau in dieser Zeit, wo man voll am Versuchen ist, gibt es da. Wie ist das für euch?

SPEAKER_04

Ich kann für mich das sehr gut. Ich bin schon seit jung, also all meine Familie auswählen. Ich bin einer, der jünger wird, haben alle schon Kind, Familie. Ich bin schon gross worden, dass wir rundum ein Kind irgendwie. Und ich habe das mega gut. Wenn man Freunde und Kinder bekommen, wir machen das nichts aus.

SPEAKER_02

Ich glaube, wir haben schon das riesige Privileg. Natürlich tut es mir aber weh, wenn ich erfahr, es hat bei denen weitergeklappt. Und bei uns nicht. Also wir sind so gemischt gefühlt. Ich freue mich natürlich unglaublich. Für mich ist jedes Kind einfach ein Wunder und auch schön. Und gleich wäre es auch nicht ehrlich, wenn ich sage, hey, es ist nur Freude da. Es ist jedes Mal ein Stich ins Herz, wo man denkt, hey, wieso nicht mal mir? Das hat aber auch nichts mit diesen Freundinnen zu tun. So offen bin ich auch mit ihnen. Und das wissen sie auch mit ihnen auch ein bisschen deal, dass ich es nicht in der grossen Frauenrunde fahre, sondern vorab, dass ich ein bisschen zur Kenntnis nehmen. Aber wir haben zum Glück nie das Gefühl von nie, das kennen wir beide gar nicht. Wir genießen die Zeit mit diesen kleinen Kind unglaublich. Wir verbringen wirklich viel Zeit mit ihnen. Wir haben auch ein Gottenkinder, wo wir einmal tagesüßt machen oder wo wir alle Wochenende da sind. Ich glaube, das ist für uns schon ein grosses Geschenk. Ich habe das Gefühl, an ja wir letzte Woche schon wieder ein kleines Kind in den Kindern und die Kleinigkeit. Und das ist für mich nie ein Problem. Ich denke, wir sind alle auch den Weg gegangen und eigentlich macht es eher Mut, wenn du sagst, hey, es hat schon mal geklappt und sie sind jetzt vom Weg zum zweiten. Also das haben wir zum Glück wirklich nie gehabt, das Gefühl.

SPEAKER_01

Und wenn ihr euch etwas wünschen könnt, so im Umgang mit diesem Thema von anderen Leuten, was wär's?

SPEAKER_02

Ich glaube, das Tabu noch werden. Aus meiner Sicht ist es immer noch ein grosses Tabu. Auch wenn sich Leute mal fragen, sagt sie jetzt irgendwie so ein bisschen im Smalltalk hinein und ihr habt kein Kind und du dann etwas ehrlicher antwortest, weil es sie wahrscheinlich mitrechnet, sind sie auch oft sehr peinlich berührt. Sie wissen dann wie auch nicht zu umgehen mit der Situation. Und ich glaube, mein Wunsch wäre, dass das weniger Tabu ist und dass es dazu gehört. Ich meine, es ist so ein grosser Teil der Gesellschaft betroffen. Ich glaube, dass man das auch ein bisschen offen darf, kommunizieren.

SPEAKER_04

Ich bin der Meinung, dass wir möglichst offen mit dem Thema umgehen können, dass die Leute es auch so nehmen, aber ich verstehe natürlich, dass es überhaupt nicht einfach noch auf die Leute zu haben, wenn sie keinen ganzen unbeschwinden Kinderwunsch geschleichen. Es ist schwierig. Es gibt immer von, wo man sich nicht unbedingt etwas angesprochen werden kann. Es ist ein Schwierigkeits und darum kann man nicht sagen, man soll jetzt einfach offen Schild herumtragen. Ich bin in einer Behandlung, weil ich Kinderwunsch. Aber man sieht sicher offen. Ich bin der Wenig unter Freunden, nicht einmal Freunde oder auch Kollegen. Vielleicht nicht ins Detail, aber dass man das sagen kann, ohne dass man dann das Berg ackelt ist. Wenn ich es in meiner Erfahrung Leute interessiert, sage ich, oder die einen, wenn man wissen, wie du sicher abläuft, dann kannst du vielleicht etwas erklären, was möglich ist, weil viele wissen, wie ich auch, bevor wir gestartet haben. Ich habe keine Ahnung, dass es überhaupt gibt. Finde ich gut, wenn man offen mit dem herumgeht und die Leute sagen, wissen, dass es gibt.

SPEAKER_02

Ich glaube, es gibt immer wieder gute Gespräche mit Leuten, die sich dir gegenüber auch öffnen, die vielleicht gerade in der gleichen Situation sind. Und nachher nochmal einen anderen Punkt und wo sich dann mit dir richtig öffnen und sagt, hey, ich kann nicht mal mit dir reden. Oder darf ich dir mal anleuten? Brüchte irgendwann ein bisschen jemanden, wo ich schwätzen kann. Und ich denke, das ist ja dann auch auch viel wert. Dann merkst du gerade, jetzt können wir selber etwas reden, weil sie merken, eigentlich tut es mir gut, aber ich habe es jetzt auf der Platz nicht gefunden, wo ich mal darf darüber reden.

SPEAKER_01

Also einerseits kann man es schon fast als Aufklärungsarbeit anschauen, darüber zu reden und sagen, es ist nicht so einfach, will bla bla bla. Und es funktioniert übrigens so und so. Und andererseits, darüber zu reden, mit gleichgesinnten, die Scham abbaut und man fühlt sich etwas weniger alleigen. Man ist nicht die einzige, die das durchmacht.

SPEAKER_02

Ich glaube, es steht einfach auch viel schöne Gespräch und hat das Letzte auch gerade gemerkt, wie weiterführend noch ist. Meine Mami hat logischerweise auch gerne ängstelt, auch weil sie weiss, dass es uns ein grösster Wunsch ist, dass wir ein Kinder haben. Es wird nie so, dass wir Druck spüren, aber sie hat sich das Letzte doch auch gesagt, ihre Freundin, die nicht erzählt wurde, dass sie eine Nani geworden ist, weil sie Angst hatte, dass sie meine Mami eigentlich wehtun könnte. Es hat dann mal gezeigt, wie weit oder wie viel Einfluss hat. Dani und ich sehr viel Rücksicht nimmt bei solchen Sachen, ist mir bewusst. Aber sogar meine Mami über eine ganze Generation weiter, was das Thema ist, wenn man weiss, sie hätte oder sie würde sich sehr wünschen, für uns zu sein. Und dann natürlich auch gerne noch nicht, dass man das Iren wie auch nur so durch die Blume an diesen Enkel bekommen? Das hat mich dann schon sehr nachdenklich gemacht. Einfach wie wein der Bocken vielleicht auch ist von dem ganzen Thema.

SPEAKER_01

Ja, es betrifft halt nicht nur die zwei Personen, sondern das Ganze irgendwo durch, es gibt ein Umfeld und mal näher und mal weniger noch. Gibt es etwas von eurer Seite, das ihr gerne würdet, ergänzen würdet?

SPEAKER_02

Ich glaube, so als Abschlusswort hat es auch mir extrem geholfen, zum offenen sein, zum offenen werden und einfach die Gespräche suchen und so nochmal merken, was wir für ein tolles Umfeld darf haben. Das sagen wir wirklich viel. Und letztendlich sind wir auch heute gefahren von der Ferien gefahren. Wir gehen ja öppet in die Ferien, weil das ausgeglichen oder unsere Flucht von dem Thema. Und dann haben wir uns auch so angeschaut, dass wir sagen, in diesen sieben Jahren, die sehr schwierig sind, haben wir aber auch wahnsinnig viele tolle Reisen erleben. Wir haben unsere Entwicklungen gemacht, in beiden Geschäften und nochmal viel erreicht. Ich glaube, das darf man dann auch nicht aus den Augen verlieren. Jede Situation gibt es auch die schönen Momente und dass die ihren Platz haben und dass man die nie vergessen werden. Auch wenn vielleicht das grosses Thema mit den unerführten Kindern, wo es sicher viel Raum einnimmt, aber einfach nicht den ganzen.

SPEAKER_04

Und offen, ich sage immer, dass wenn man möglichst offen ist mit dem Partner, Partnerin und auch mit Freunden. Sie seht, dass es tut wirklich gut. Weil wirklich Freunde helfen. Da sind neugierig und dann kann man offen, wenn man offen ist mit ihnen. Man kann sagen, was wir die Frage dann auch, was erwarten wir von den Freunden, aber eigentlich nur, sich mal zuhören.

SPEAKER_02

Ja, lieber einfach zuhören, wenn er irgendeinen Ratschlag. Irgendwie dieser Moment unpassend ist, weil man braucht einfach so etwas, der etwas zulässt oder wo das Verständnis da ist, warum du vielleicht jetzt ein Treffen spontan mal absehst.

SPEAKER_01

Hey, heut ab für eure Offenheit. Danke viel, vielmals, dass ihr eure Geschichten hier erzählt habt. Ich wünsche euch alles erdenklich Gute, dass euch einen Wunsch eintritt. Und merke vielmals, dass ihr da.

SPEAKER_02

Danke vielmals, dass wir da sind.

SPEAKER_01

Danke für die Einladung.

SPEAKER_04

Schön, danke vielmals.

SPEAKER_01

Und merke euch fürs dabei sein heute. Falls ihr euch auch Unterstützung wünscht im Bereich des unerfüllten Kinderwunsch wünscht, weil ihr gerade überlegt, ob ihr in einer Kinderwunschklinik gewählt oder euch mit in den Behandlungen befindet und ihr euch einen Austausch auf Augenhöhe wünscht, genau das bieten wir an, mit dem Kinderwunsch Peer Support-Projekt. Alle Informationen dazu findet ihr auf unserer Webseite www.expectations.ch unter dem Kapitel Kinderwunsch Peer Support.

SPEAKER_00

Und denkt daran, euch auf unsere Webseite für das Community-Treffen im Sommer einzutragen. Teilt euch unseren Podcast mit Freunden, mit Bekannten, geben dir fünf Stern Bewertung dort, die ihr am liebsten unsere Podcast hört. Und ja, unterstütze euch so sehr gerne finanziell. Alles da dazu auf unserer Webseite www.expectations.ch. Bis dann, tschüss zusammen.