expectations - geplant und ungeplant kinderfrei

#63 Erika: um sich selbst kümmern dürfen

Rahel Perrot & Katrin Schmitter

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 55:51

🗳️ Gibt uns deine Stimme für den Publikumspreis des Suisse Podcast Awards!

Über Resilienz, Selbstfürsorge und den eigenen Weg

Als ein «Steh-Auf-Tassli», so wurde Erika mal von einer Kollegin bezeichnet. Steh-Auf daher, weil Erika schon etliche Hürden nehmen und einige Schicksalsschläge erfahren musste. Aufgewachsen ist sie in bescheidenen Verhältnissen, machte als erste in ihrer Familie eine Berufsmatur. Heute ist sie 42 Jahre alt und arbeitet als Fachbereichsleiterin in einem Sozialdienst. Daneben ist sie selbstständige Trauerbegleiterin. 

Innerhalb weniger Jahre verlor Erika drei Familienangehörige. Diese Ereignisse machten ihr nochmals deutlich, dass sie «das Privileg, mich um mich selbst kümmern zu dürfen, nicht aufgeben will», wie sie sagt. 

Rahel spricht mit Erika in dieser Folge über die Unsichtbarkeit von kinderfreien Menschen in unserer Gesellschaft, wie menschenfreundliche statt familienfreundliche Strukturen aussehen könnten und was Vermächtnis bedeutet, wenn nach dem eigenen Tod niemand folgt. 

Foto: @jessicathometphotography

Shownotes

www.kinderfrei-bern.ch
www.einfachmensch.ch
https://gemeinsamerleben.com/

Folge 48 Sind kinderfreie Singles Schmarotzer, Sylvia Locher?

🔗 Expectations.Salon am Do, 19. März 2026, ab 18h30 in Bern (bei Katrin)

🎈 Sommerevent am Sa, 18. Juli 2026

👛 Werde Supporter:in, Freund:in oder BFF von Expectations 🙏

*****

Hat dir diese Folge gefallen? Dann kommentiere sie und abonniere den Podcast überall dort, wo du Podcasts hörst: Apple, Spotify, Deezer, Pocket Cast oder auch Youtube. Du findest uns auch auf Facebook und Instragram. Ein «Like» freut uns ungemein und hilft anderen, «Expectations – geplant und ungeplant kinderfrei» besser zu finden.

Gemeinsam mit dir machen wir die leisen Geschichten lauter und machen so den kinderfreien Alltag sichtbar! Expectations bricht Tabus, klärt auf und interviewt geplant und ungeplant Kinderfreie und Expert:innen. Offen und inklusiv, gesellschaftspolitisch relevant. 

Aufruf Voting Publikumspreis Suisse Podcast Awards 2026

SPEAKER_00

Vielleicht haben Sie es schon gehört. Wir haben die Chance auf einen Publikumspreis des Swiss Podcast Awards dieses Jahr.

SPEAKER_01

Und damit wir die engere Auswahl arbeiten, also in Top 20, brauchen wir euch und eure Stimme. Und das bis am 15. März.

SPEAKER_00

Den Link, wo ihr für uns voten könnt könnt, findet ihr in den Shownotes. Drückt uns daumen und wir sehen jetzt schon viel, vielmal für eure Unterstützung.

Intro

SPEAKER_01

Expectations. Plant- und unplant kindrei. Hallo zur 63.

SPEAKER_00

Folge Expectations. Ich bin Rahel, 40, plantkinderfrei. Und ich bin Katrin, 46 und plantkinderfrei.

SPEAKER_01

Aus Steh auf Tassel. So ist unsere heutige Gästin Derika mal vor einer Kollegin bezeichnet worden. Stehe auf darum, weil Erika schon etwas Hürden gehabt hat und einige Schicksausschläge erfahren in ihrem Leben.

SPEAKER_00

Sie ist im bescheidenen Verhältnis aufgewachsen und hat als erste von ihrer Familie eine Berufsmatur gemacht. Sie wird finanziell auf eigener Beiste und ihren eigenen Weg gehen. Erika ist 42 und arbeitet als Fachbereichsleiterin in einem Sozialdienst. Daneben ist sie selbstständige Truhe-Begleiterin. Der zweitgenannte Beruf kommt nicht ganz von ungefähr.

SPEAKER_01

Für die Erika ist ab 2020 fünf schlimme Jahre gekommen. Zuerst ist ihr Vater unerwartet verstorben, zwei Jahre drauf ist ihre Grossmutter an Krebs erlegen. Und nur 13 Monate später, also genau 26 Tage nach dem 40. Geburtstag von Erika, das weiss sie noch so ganz genau, verstirbt ihre älteste Schwester ihre Nacht an einem plötzlichen Herz versägen.

SPEAKER_00

Rahel redet mit Erika über die Unsichtbarkeit von kinderfreien Menschen in unserer Gesellschaft und wie menschenfreundlich statt familienfreundlicher Strukturen aussehen könnten. Und was Vermächtnis bedeutet, wenn nach dem eigenen Tod niemand folgt.

SPEAKER_01

Hallo Erika, herzlich willkommen bei Expectations.

SPEAKER_02

Hallo da?

SPEAKER_01

Hey, lass uns starten. Und zwar mit deiner Lieblingsfrage oder besser gesagt deiner nicht Lieblingsfrage, die darum geht, wenn du dich für ein kinderfreies Leben entschieden hast. Die Frage, wieso findest du die so uninteressant oder überflüssig?

SPEAKER_02

Die Frage wird eigentlich nur kinderfrei gestellt. Kinderfreie Menschen, Frauen gestellt. Die Frage wird umgekehrt der Familie nicht gestellt. Du sagst bereits mein Big Thema, es wird immer so viel aufs Kinderfrei reduziert und der andere Fokus wird nicht angeschaut. Und darum fing die Frage total umpassend. Es ist eine Frage von Ahrung zur Rechtfertigung. Ganz viele Rechtfertigen sich da drin. Vielleicht haben wir die Frage in ein paar Jahren gestellt, dann ist nicht so eine Rechtfertigung drin. Das ist vielleicht total wie normal, aber im Moment ist das für mich so ein grosses Thema. Es ist immer so, ja, warum denn nicht? Und auch lange Türe doch und erklären es doch, einfach so verzichten auf etwas. Ich bin auch Veganerin und dann wird ja auch gefragt, warum der kein Fleisch ist. Fleisch ist nicht gefragt, warum du Fleisch. Es wird der Fokus, der man nur auf die eine Seite gelebt hat.

SPEAKER_01

Und auch immer so, dass es so genau so einen Zeitpunkt muss geben. Dann hat man sich entschieden und genau das so einen Moment. Und wann hast du dient entschieden und dann war es klar. Das kannst du auch nicht so genau benennen, wenn jetzt so etwas entschieden hast.

SPEAKER_02

Ja, genau. Wenn ich entschiedene Kinder frei sind, bei mir persönlich war es einfach so, ich habe mein Leben gelebt und er ist passiert. Wie viele andere sagen, ja, in seiner Beziehung und dann haben wir aküh und haben es wieder zugehört. Und wir glauben einfach, mein Leben dazu gehört, kann ich Kinder. Obwohl ich auch mal denke, vielleicht Kind. Aber mir arbeitet mir einfach den Weg auf gesagt, gehört, kenne ich ein Kind zu dir? Du hast viele andere tolle Sachen. Bei mir gibt es nicht das nicht.

SPEAKER_01

Was findest du für eine Frage spannender, dass man dir würde stellen, statt immer, wenn du entschieden hast und warum dich entschieden hast? Was findest du da eigentlich eine bessere Frage, wenn jemand dich kennenlernen will?

SPEAKER_02

Das habe ich mir schon sehr oft überlegt. Immer komme ich wieder darauf her, dass du nicht eine Rechtfertigung endet. Aber ich denke, man müsste sich vielleicht überlegen, welche Fragen stellt man den Mühe oder welche Fragen stellt man den Eltern, Müttern, denen, die Kinder haben und ein Gegengleich zu denen, die keine Kind haben. Wir haben mir das wirklich noch so überlegt, was Fragen und Mutter. Wenn sie so jü und herzig und wie geht es den Kind. Und vielleicht wäre einfach in so einer Frage, wie fühlst du dein Leben aus? Was bereichert dich, deinem Kind Freie auf das Positiv und nicht, warum du hast keine Kinder, sondern was bereichert dich daran und was Fakten geht. Ich habe nicht gefragt, ist mir, was ich in dein Sinn kommen kann. Aber das Gegengleich fände ich wie spannend.

Sichtbarkeit und Vernetzung kinderfreier Frauen

SPEAKER_01

Das finde ich mega schön, dass man sich hören, was läuft in deinem Leben? Also noch unabhängig, auch zu sagen, was läuft in deinem Kind auf Ihrem Leben, sondern was geht dich, was beschäftigt geht? Was ist dir wichtig im Moment? Verständlich, wie du sagst, wenn man jetzt Mütter fragt, tut mir immer, was beschäftigt dich geht? Und meistens ist es halt einfach vor allem, dass ein Kinderthema im Vordergrund steht. Ich finde es sehr schön, dass man sich überlegt, was geht in dir irgendeine vor. Ich möchte auf dieses Engagement auch für uns kinderfreie Leute zu sprechen. Du hast 2021 auf der Plattform gemeinsamerleben.com, hast du eine Gruppe für kindfreie Frauen gegründet. Das ist eine Plattform, in der man eine Gruppe gründet, die man zusammen Sachen unternehmen kann. Aktuell zählt deine Gruppe über 1000 Mitgliederinnen. Das ist eine Wahnsinnszahl. Im letzten Jahr schreibst du auch unter dem Namen Kinderfreien Bern Blogbeiträge und bist auch auf Instagram aktiv. Über das haben wir die auch gefunden und sind aufmerksam worden auf diese. Die Vernetzung und Sichtbarkeit von kinderfreiem Leben. Das ist dir wichtig, wie wir auch ein bisschen gehört haben. Wieso ist dir das so wichtig?

SPEAKER_02

Mir war eigentlich das kinderfreie Leben nicht so wirklich bewusst war, bis die Pandemie war. Und ich habe mich dann vom Beruf, aber auch privat sehr verbunden gefühlt mit dem allem, was dort passiert ist. Das ist der 13. März 2020. Und auch in diesen Medien gemerkt, ich komme gar nicht vor. Ich komme nicht vor im Sinne, es geht um Familie, es geht um Eltern, es geht um Kinder, es geht um Schüler, Jugendliche, junge Erwachsene. Aber das Thema, was ist eigentlich mit denen, die Familie haben, mit denen, die Singer sind, mit denen, die Kinder frei leben, mit denen, die alleine sind, sind erst sehr, sehr viel spät, was um das Thema gegangen ist, psychische Krankheit, durch Einsamkeit, Rückzug. Die ganze Suchthematik heraus und das Thema Einsamkeit heraus entsteht, ist dann irgendein Rande gekommen. Wir haben jetzt aber auch dort, über Einsamkeit verkauft oder um Single, aber nicht um Kinderfreiheit. Es ist irgendwie ein Wort, das man einfach nicht ins Murrinth, als wäre es ein Schimpfwort. Dort habe ich mich für mich selber gemerkt, in dieser ganzen Pandemie-Geschichte, ich bin nicht sichtbar und ich wollte mich sichtbar machen. Es hat für mich dann noch private Ereignisse gegeben, die ich mir für im privaten Raum anerboten habe, aufgrund meiner flexiblen Arbeitszeiten, für Familien dazeit, zum Kind hören, zum Organisieren, zum Einkaufen, seit das für Angehörige, seien das für Freunde und Quartiere etc. Mir wirklich recht engagiert und komme im Fall wie nichts zurück. In meinem Leben wie gemerkt, die Brüchte zu öppen und habe mich dort die Familie gewandert. Die Familie hat in meiner Rechtsetzung keine Zeit, oder auch aufgrund der Pandemie-Vorschriften zu weinig. Und dann habe ich gedacht, ich habe die Ruhe gemacht, mir nachdenken angekriegt. Und habe gemerkt, ich werde ein Kind frei. Daraus muss irgendwo noch mehr sein, das Thema. Und dann habe ich noch nicht kinderfrei gesagt. Der Begriff habe ich erst wie später gelehrt und verstanden und passt viel besser zu mir, wenn man Kinder oder kinderlos oder irgendwie so gar nicht so angefangen hat. Jetzt hat sich die letzten paar Jahren bei mir angesellschaftlich angezogen. Ich bin im Standort, ist es wirklich wichtig, was ich merke. Richtig mutig bin ich geworden, dass wir am 6. Ich wandere als Frauen. Die erste Wanderung, die ich gemacht habe. Wir waren echt froh. Und da habe ich wirklich mal richtig ausgearbeitet, politisch gesellschaftlich, als uns eigentlich gefällt, so die Wut und sehen mich dazu anträge, heim macht mehr. Es gibt halt hier immer wieder Frauen, von denen ganz viele nicht mutigt und so negativ, aber vielleicht eingeschüchtert von dem ganzen Familienthema oder nicht akzeptiert etc. Und ihr dort einfach die Rolle übernommen und bin zum Teil auch für das gefiert worden. Natürlich habe ich das sehr genossen. Merke, aber auch jedes Engagement ist irgendwo sehr anspruchsvoll. Ich habe tausend Frauen übrigens, es sind nicht ganz alle Kinder frei. Ich habe am Anfang wirklich sehr strikt versucht, etwas zu reglementieren und gemerkt, dass es von unmüttern dazu kommt. Wir müssen einfach aushalten können, weil so etwas wie dieser Wanderung passiert, dass sie uns unterstützen. Und dort ist auch das Schatz das Problem, dass wir oft die Unterstützung nicht bekommen.

SPEAKER_01

Ja, aber ich glaube, ich würde ja beide auch sagen, wir wollen ja nicht geräben machen, ein Graben zwischen Frauen, die Frauen, die kein King haben. Das ist ja überhaupt nicht irgendein Sinn. Und manchmal braucht es irgend so einen Ort, wo man sich auch verstanden fühlt, mit gleich sind, die halt in die gleichen Thematiken, die drinnen sind. Ja, es ist schon mal so. Die Lebensrealität ist eine andere, ob wir jetzt King haben oder nicht. Und von dem her braucht es manchmal schon den Safe Space, wo man weiss, man muss sich nicht verstehen muss oder frei schnell zu sagen, was einem jetzt einfach nicht passt oder irgendwie nervt. Ja, absolut. Du hast ein bisschen an den Wege zum kinderfreien Leben. Aber es hätte ja gar keinen Angst laufen, dass du es halt das Leben gespielt hättest, dass du jetzt King hättest. Du schreibst auf deinem Blog, dass du auch so einmal bei deinen Kinderwunsch verspürt. Du hast aber gemerkt, du hast Biografiearbeit gemacht, dass es da eigentlich nicht ist umgegangen, dass du King wollst, sondern dass du das Gefühl hast, du würdest oder müsstest Mutter sein, wo das Frauenbild ist, wo in deiner Familie, die du aufgewachsen bist, akzeptiert ist. Also die Hoffnung darin, wenn du Mutter wärst, dann würdest du gesehen werden und respektiert. Ich denke, das ist etwas, was sich viele auch damit identifizieren kann. Du siehst es sicher auch so, dass Frauen, dass es noch anderen Frauen so geht, dass sie nur vermentlich einen Kinderwunsch haben und gar nicht, dass es so ihr Wunsch ist.

SPEAKER_02

Ich denke, es geht anderen Frauen auch, weil ich denke, das Thema Kinderwunsch oder das Thema Familie ist so vielleicht selbst einfach aber auch historisch prägt und auch ganz viel gesteuert aus dem System. Es ist einfach nur mal so. Jede Frau hat eine Mutter, aber nicht jede Frau wird die Mutter sein. Das ist einfach das erste Bild, das wir haben. Es ist immer noch so, dass bei Mädchen einfach oft ein Baby kommt oder ein Bär gestoben. Oder das hat man vielleicht selber als Mutter wie auch gerne oder die Geborenheit, die man vielleicht nicht hat. Und dann gibt es wie die Kinder. Man hat die Vorstellung, dass es den Kind geht, dann ist diese Geborenheit hier. Und ich selber, in meinem Umfeld, das habe ich mir das erlebt, dass man manchmal ein Kind haben, dass man ein Kind hat, wo man sich eine gewisse Erwartung auflegt. Zum Beispiel das glückliche Familienbild. Oder wenn ich ein Kind habe, ist mein Leben gut? Oder wenn ich dem Kind habe, gehöre dir zu. Und das kann alles irgendwo mal erfüllen sein, total. Ich würde keine Mutter irgendetwas anders stellen, aber ich wünsche dir in der Kinderfrage, habe ich Kind? Mehr Reflexion von Anfang an. Und wenn ich denke, wie viele Kinderfreie Frauen, dass sich überlegen, immer wieder rechtfertigen oder zu sagen, warum ich kein Kind habe, warum. Dass wir auch, aber auch offen, so wie ich es hier im Podcast mit dir zusammen, dass wir reflektieren. Ich denke, wenn viele Frauen, die Kinder haben, so wieder reflektieren. Vielleicht machen sie das so, aber bei ihnen ist wie noch der Mut oder der Offenheit nicht da. Kann man wieder total systemisch sein. Wenn mit zehn Müttern herstellen und sagen, ich habe Kinder, weil mir etwas erwartet haben, weil es nicht eingetroffen ist, weil ich enttäuscht über das bin, dann wird er so viel stigmatisiert, sie gehen kennen, sie gehen gute Mütterne. Einfach immer so, dass das Verurteilen, wenn jemand zu dem steht, ich feier die Frauen, die Mütter, die sagen, ich kann Kinder lieben, aber wenn ich noch mal zurückkomme, habe ich keine. Und es ist mega spannend, dass wir in dieser Frauengruppe von gemeinsamen Leben zum Teil ältere Frauen haben, die sagen, wenn ich nochmal zurückkomme, ich nichts nicht. Das heisst nicht, dass sie ihre Kinder nicht leben. Sie haben einfach so eine riesige Stigmatisierung und ich finde es einfach schön, wenn man das aufschaut. Aber ich habe einfach das Gefühl, du hast ihre Gesellschaft politisch, systemisch nicht offen genug, sich das Thema herzugeben, wo man weiss, es gibt einen Klapp. Stell dir vor, es gibt noch mehr Frauen, die keine Kinder wollen, wo man einfach im Moment überall daran sagt, dass man möchte Geburt erraten auf eine Jagd. Egal wie. Da merke ich, dass es nicht so eine Anspannung kriegt. Das ärgert mich so, dass Frauen in die Rollen trennt werden. Ich weiss aber auch nicht, wie man auch nicht, wie man es ändern können. Aber jede Frau hat nur mal eine Mutter. Das ist nur mal ein Bild. Kannst du mir nicht einfach sagen, sie bieten keine Frauen mehr. Ich denke, da muss Rückkehr etwas in dieser Sphäre ändern.

SPEAKER_01

Ich kann es nicht erklären. Ja, mir gehen zwei Sachen durch den Kopf. Das eine ist, warum nicht mehr Frauen das machen. Es braucht Mut, die gegen ein System zu stellen. Auch der Mut hat, um sich überlegen, was wollte ich eigentlich, unabhängig von diesen Tönnorus sein. Also so im Individuellen, die man sich in der Mut haben muss. Und das andere ist ganz klar. Wir sind in der Gesellschaft und die Gesellschaft beruht darauf, dass wir Frauen biologisch Kinder haben können. Ich die Woche mit meinem Partner etwas diskutiert. Es ist nur mal, wir können es nicht ändern können, dass wir Frauen nur mal die Kinder auf die Welt bringen. Wir haben nochmal die Gebärmutter. Solange wir das nicht lösen können, dass wir außerhalb unserem Körper haben, was auch immer, wenn sie das wirklich abgespeist haben. Solange wir nicht trennen von uns, das biologische nicht trennen von uns, sind wir halt einfach froh, die die Kinder auf die Welt bringen. Und das können wir natürlich noch irgendwie strukturelle Benachteiligungen mit sich. Und ich frage mich, wie können wir die Nährige ausbalancieren? Aber ja, liebe Dir, wir sind aktuell in eure Zeit, die immer mega betont wird, dass die Geburtenraten zurückgehen und die Kinder frei sind schon hier allem. Dabei ist, es wird einfach anstatt drei Kinder hat man einfach nur noch eins Kind. Es ist ja meistens das. Es sind schon die Geburtenzahlen zurück, weil man nicht so viele Kinder hat. Und ich per se, die jetzt einfach keine Kinder mehr haben. Das ist vielleicht auch noch etwas, so manchmal die Leute nicht so schnauen. Genau, anstatt die Grossfamilie haben, nur noch die kleinen Familie. Bevor es am Gespräch mit der Erika weitergeht, haben wir gut news von unserer Seite.

SPEAKER_00

Trahel und ich haben im Winter eine kleine Pause gemacht, um uns zu sammeln und zu entscheiden, wie es mit dem Podcast weitergeht. Und wie das so ist, das Leben ist ein bisschen dazwischen gekommen und wir haben nicht alles geschafft, was wir eigentlich wollen. Aber jetzt, jetzt ist es so weit.

SPEAKER_01

Wir haben ein niggonages neues Unterstützungskonzept. Ihr könnt jetzt ganz offiziell SupporterInnen, Freundin und BFF von Expectations werden. Als Freundin und BFF bekommt ihr Vergünstigungen für diverse Events, die wir in diesem Jahr organisieren.

SPEAKER_00

Alles zu diesen verschiedenen Arten, wie ihr uns könnt unterstützen könnt, findet ihr unter expectations.ch.support oder über den Link in den Shownotes. Merci vielmals von Herzen.

SPEAKER_01

Ja, ich glaube, wir hast schon gut gemerkt, du bist bei politischen Themen, da geht ihr wirklich den Pause hoch. Du verstehst dich selber auch als politisch interessierte Person, aber geht speziell, wenn es um uns Themen geht, die uns freie Menschen betreffen. Ich würde gerne mit dir den Begriff der Familienpolitik, familienfreundlich, noch etwas aufgreifen. Und zwar, du hast hier noch den einen oder anderen Beitrag auf dem Blog auch schon geschrieben, dass du störst dich so etwas an dem. Das kann ich absolut nachvollziehen. Ich glaube, wir können es jetzt zusammen ein bisschen gründen. Stattdessen würdest du plädieren, anstatt von Familienpolitik und Menschenpolitik zu reden oder eben von lebensfreundlichen Bedingungen und nicht von familienfreundlichen. Das Familienfreundliche bezieht sich sehr stark aufs Arbeitsleben. Man sagt, es gibt familienfreundliche Strukturen oder es gibt Benefits und alles. Aber ich würde gerne ein paar Wort von dir gehören zu dem, was dich so stört, an den Begriff Familiepolitik und familiefreundlich.

SPEAKER_02

Ja, wahrscheinlich länger ein paar Worte nicht. Ich kann da riesig ausholen, als es ein Thema ist, das ich mich schon vor der Pandemie der Mittag beschäftige, weil ich morningspolitisch kurz für einen Stadtrat nominiert war und bin aber aus einem familiären Ereignis dort weiter herausgestiegen und habe mich aber in dieser et zwei Jahre längspolitisch engagiert und versucht, das Thema hineinzubringen und die Sichtbarkeit versucht herauszufinden oder zu verstehen, worum es man von Familienpolitik recht. An eben zum Verständnis bekommen, zwar meine Ideen, die gut wären. Aber das hält weit, wenn ich greift und dass man eigentlich die Familie fördern wollte. Und nicht die Familie an sich, sondern man muss mehr Familie auf die anderen möglichst zu verdrängen. Und auch unglaublich stehen und sondern stehen von einer Gut, von einer Akzeptanz. Da sind wir wieder genau in dem Thema, das ich in die Pandemie gemerkt habe, wir sind nicht sichtbar. Respektiv, man versucht uns zu verdrängen. Es ist nicht so, dass wir uns nicht gesetzt, sondern man sieht uns, man nimmt uns wahr, immer mehr, aber man versucht es mit allem zu verdrängen. Und wenn ich Familienpolitik lese, es steht wieder eine Abstimmung vor der Türen. Es geht einfach immer um das System zu erhalten. Es geht darum, das Systemerhalt der Politik von Familie. Es geht darum, nicht Familienmütter zu fördern, so wie ich das sehe. So wie ich das gesehen habe, wenn ich das aus verschiedensten Argumenten, wie ich mir das vorstelle, das politisch diskutieren kann, dann geht es einfach wirklich darum, ein System zu erhalten und die Geburtenrat zu bringen. Wenn man die Steuern angesetzt in Individualübersteuerung, wenn wir etwas im BV, es geht immer um das System, möglichst die Familien, die Situation zu optimieren. Mehr Wohnraum, es ist familienfreundlich, ist eher nicht nur beim Schaffen, also in der Arbeitswelt, dann kommt es primär beführen. Aber es ist zum Beispiel in ihrer Gemeinde, es ist immer ein Stadtsystem. Es ist wie alles, was familienfreundlich ist, einen Spielplatz für mehrere Millionen gebauen werden etc. Es ist immer alles auf das Thema Familie ausgelegt. Und wenn man das auf das System Familie auslegt, dann plendet man ganz viele andere aus. Und die Menschen, die alleine leben, die 100% bügeln, also noch beteiligen kann, das sieht man alles, man sieht nichts, was Menschen ohne Kind sind, egal ob die noch jung sind oder keine Kinder oder ob sie älter sind und vielleicht irgendwie immer, weil sie halt nicht heter, sondern homosexuell haben oder wie auch immer, weil sie keine Kinder haben. Man sieht nicht, was die ausdringst, die man noch machen oder die eigentlich für sie. auch relevant sind. Das Familiefreundliches muss alles immer für die Familie passen. Aber dass das überhaupt für Familie passt, braucht die, die keine Familie haben und das wird nicht aufgezeigt. Stellen wir uns mal vor, jeder ab 25 hat ein Kind. Jeder ab 25er ist Mutter oder Vater. Stellen wir uns schon mal nochmal vor, was passiert in unserer Sozialversicherungsleistung. Das heisst, jeder Frank, der man einzahlt, 25 zahlt, ist gebunden an eine Person. Ich weiss, aus meinen Weiterbildungen mit grossen Pensionskassen, dass sie sagen, wir können uns alte Familienzahlungen, Kinderrenten, Wettbewerb etc. finanzieren, weil wir ein Kinder freie Menschen haben. Es braucht, irgendwo braucht es das, wenn ihr sterben, wenn ich vor mir eine Pensionierung stirbe, dann geht mein ganzes Pensionskassengeld, und das ist ein sechsstelliges Sündy, geht einfach raus in die Sphäre für Kinder und für Eltern zu finanzieren, mitzufinanzieren, wo der Partner gestorben ist oder nie vor einem so. Wo sagen nicht, dass das nicht so sein, aber ich versuche mit dem aufzuzeigen, dass es auch kindfreie Leute braucht, um das mitfinanzieren können. Es ist nicht wir machen nichts, sondern doch mit unserem Geld.

SPEAKER_01

Mit unserem Geld passiert auch ganz viel. Du drehst auch etwas dazu bei, noch finanziell, wenn sie heißt, die Eltern trägen, noch mit dir ein Kind etwas zur Gesellschaft bei, ist das die halbe Wahrheit. Ich tue da sehr gerne darauf verweisen, auf die Folge mit Silvia Locher. Sie ist Präsidentin von ProSingel Schweiz, der Vereinigung der Leinstehenden in der Schweiz, dort haben wir auch sehr ausführlich mit ihr diskutiert, was eigentlich Leute ohne King dazu beiträgen zur Gesellschaft. Wenn du dir jetzt wünschen, was sie siehst du so, hebo politische, gesellschaftliche Veränderungen, die wir angeben damit auch vielfältigem Lebensmodelle anerkannt würden oder gesehen werden könnt, was schreibt dir da so vor? Wenn du dir jetzt auf der grünen Wiese wünschen könnt?

SPEAKER_02

Aufhören ins System denken und mehr in den Lebensform, die wir heute haben, ich sagte, die Welt unglaublich divers war, war es in Bewegung. Ich glaube, in meinen 40 Jahren die Welt noch nie so verändern wollte, wie sie jetzt aktuell ist und aus all diesen Krise, dass sie daraus entstehen. Mehr individuell von Menschen gehen, was ist der Mensch, was bringt ihr hier rein? Was ist der Mensch? Was ist das Leben an sich und nicht in diesen Systemdenken? Nicht denke an, sie ist kinderfrei, sondern ist ein Mensch, was bringt sie rein? Was kann sie mitbringen und was dreht sie mit? Und halt mehr vom Individuum auszugehen und weniger von diesen Strukturen, die in früheren Jahren auch historisch nach dem zweiten Weltkrieg, was dort daraus entstanden ist, wo man gemerkt hat, im zweiten Weltkrieg hat es gefällt. Und dann hat man demzuhalten die guten Sachen erfunden, die aber total überholt sind. Und das einfach mal loszulassen, von diesem zu überlegen, vielleicht wirklich überlegen, ich habe zu bekommen. Wir versuchen Roboter zu in der Pflege. Aber irgendwo muss es doch ohne die Möglichkeit geben, die Welt oder unser System zu sagen, ein schweizerisches System, das nicht über ein sehr tolles System finden kann, mich weiterzufinanzieren, ohne dass wir durch darauf anweisen, seien so junge Menschen zu produzieren und davon ausgehen, die auch wieder die Pflege arbeiten. Einfach so das Weiterdenken, nicht nur zurückdenken und zurück wie vor mir zusammendenken, sondern zurück mal losladen und sagen, hey, wo kommen wir bauen, das Zelt ab, die grüne Wissen stehen da, was bauen wir, was machen wir. Einfach mal schauen, wie finanzieren wir unsere Pensionskasse in 50 Jahren, in 100 Jahren. Wenn ich manchmal gestorben bin, dann finanzieren wir das, weil wir werden Frauen nicht dazu können, kneblen können, von dem sind wir weiter entfernt. Da merke ich, Frauen so stark sind sie sich zu dem März kneblen. Auch nicht wenn politisch in gewissen Ländern, die sie wieder zurück zu der Rout versuchen. Wie viel Widerstand, macht mir Freude, je mehr man sich versucht zu kneblen, desto mehr Verstand gibt es. Das finde ich wirklich stark vor all diesen Frauen.

SPEAKER_01

Finde ich schön, dass du das positiv gesehen hast. Ich glaube, vielleicht würde sagen, ausmacht eine Angst, wie sie sehen, wie Frauenrecht zurückgedrängt werden, wie uns sozusagen wirklich ein Mukorb, im wahrsten Sinne des Wortes, auferleht wird. Fände es schön, dass du sehr anschauen, dass du siehst Widerstand. Und solange noch Widerstand da ist, dann ist noch Hoffnung. Da ist irgendwie noch nicht alles verloren. Finde ich dir schön. Ja, das ist vielleicht ins System anbessend ist ja mit, aber unsere Sozialwerk haben, du meinst einfach im zweiten Weltkrieg, die umgeschafft ist, dass wir ein soziales Netz haben, ein finanzielles Netz, in uns dreht in Notsituationen. Und diezeitig muss man es immer wieder anpassen und justieren. Und ja, ich fühle dich, wenn es darum geht, wo wir um Reformen gehen, wenn es bei Pek-Reformen gibt, man kriegt gross von Reformen reden. Aber schlussendlich ist das ein bisschen Pflasterpolitik. Man dürfte den Umwandlungssatz ab oder so. Aber es ist so der grosse Würfel, neu denken liegt irgendwie nicht drin. Man bleibt da so der Struktur von uns eh, so als Versorgungseinheit. Und eben mit die klein Familie kommt man dort nicht darüber hinweg. Irgendwie können wir das irgendwie noch nicht. Wenn es ein bisschen weitergeht, thematisch, oft Werdegang, zurückzukommen, du hast als Erste in deiner Familie eine Berufsmatur gemacht. Wichtige Motivation für dich war man finanziell auf Eigen dabei stehen und nicht abhängig von jemandem und schon gar nicht von einem Ehema. Hast du trotzdem Vorbilder in deinem Umfeld, die dir vorgeglaubt, wie so ein selbstbestimmtes Leben aussehen?

SPEAKER_02

Ich habe mich aber nicht, ich bin schon öfters gefragt worden, weil ich mich nicht an das Vorbild erinnern kann. Ich habe vor allem gemerkt, dass es ein Gespür war, mich an Menschen zu orientieren, die ich weiterkomme. Ich war immer sehr wissenshungrig. Ans-Lehrpersonen oder auch Familiesystem, vielleicht vor einer Freundin, die Eltern geschieden waren, und die Mutter arbeiten. Und damit habe ich gefragt, wie längt er das. Das wieder verglichen mit dem System, in dem ich darin aufgewachsen war. Er weiss, habe ich mal eine Nachbarin, da war ich auch elf wie zwölf, war ein Ärztin, hatte das Kind bekommen, französischunterricht gegeben. Und dann war ich den Nachbarschlaf in die Ferien und trotzdem arbeiten. Ich frage den Blick aus dem Familiensystem rausgehen und geschaut, was andere haben. Wie kann man es auch noch machen? Nicht mein schlechter als andere, sondern mir versucht, zu schauen, was ich auch noch, wie es auch noch. Ich kann nicht genau sagen, warum und wieso ich einfach so funktioniert. Ich war die, die am Schulfest oder so oft mit Erwachsenen gesagt habe. Ich war sehr gerne von mir erwachsen war, mitdiskutiert, zugelassen, gefragt. Und gemerkt, dass es in meinem Familienkern, aber auch in ihrer nächsten Verwandtschaft wie nicht gibt. Später realisiert, dass die kindfreien Paare, die es gegeben hat, oder freie Frauen in der Beziehung glauben, dass sich meistens doch ein Kind gewünscht hat. Aber vielleicht nicht dazu ein Kohlepaar gefällt oder der medizinischen etwas nicht gestungen hat, so immer gehen. Aber es waren sehr für mich diese Vorbilder, die einfach mehr so geschaut, was gibt es alles, was auf Welt, was gibt es? Und das gar nicht durch. Es war fast wie eine Blumenweise für mich. Die haben das Geflücht, die Lörenzahn hat mir nicht so gefallen und habe mich mehr gestürmt. Das wäre so, genau. Es gibt nicht das Vorbild, sondern es ist vor allem mit Cagossen orientiert und geguckt, was noch gibt. So bin ich auf den Weg gekommen und habe gesehen, dass es auch schulische Möglichkeiten gibt. Ganz tolle Lehrpersonen in der Klasse gemacht haben, wo man auf Netz mit anderen Lehrpersonen, die auch eine Umweg gemacht haben, bis sie Lehrperson. Ich habe auch im Kindergarten erst und Zweiklassehrerin in einer siebten Klasse. Dann waren sie ein gewisses Potenzial bei mir und haben es versucht, zu steuern. Und dort habe ich verschiedene Kontakte, mit was ich noch. Wenn ich eine Lehre mache, dann kann ich doch noch das machen, was ich Berufsmatur mache. Es ist einfach irgendwie ins Leben passiert. Genau, es ist das Leben passiert. Ich habe nicht das Vorbild, dass man ganz richtig bewusst.

SPEAKER_01

Und gleichzeitig sagt dir, das Leben passiert, aber du hast es gestaltet. Es ist ja nicht so passiv. Du hast recht reingehen, oder? Auch in deine Bildung. Eine Berufsnatur macht sich nicht von allein unterwegs zu geheimen. Es ist ja nicht so, dass es passiert ist mit dir. Das sieht jetzt zwar schon so etwas aus. Das war nicht ein easy Weg, oder? Ja, das stimmt.

SPEAKER_02

Es war nicht ein easy Weg, aber ich war heute Sozialarbeiterin und wenn ich sehe, wie viele Menschen es gibt, die auch versucht haben, einen ähnlichen Weg zu gehen und die aus verschiedenen Gründen oft schrittet es schon bei den Finanzen, das habe ich selber auch erlebt. Das ist ganz schwierig. Wenn man wirklich einfach vor Handys leben muss oder die Unterstützung nicht bekommt, wegen Familienkonflikten. Dass man normal Ausbildung machen will. Für wo immer, es gibt ganz viele Energie. Da habe ich das Gefühl, dass ich eine gewisse Resilienz bei mir weitergemacht habe. Ich glaube, meine Eltern, ich habe mich daran erinnern, dass man mir auch immer gesagt hat, es ist einfach ein spurer Gring. Und das habe ich wahrscheinlich gehabt, das habe ich wahrscheinlich einfach gebraucht. Ja, einen spuren Gring. Sie sagen nicht, dass meine Sicht nicht zu verändern ist. Aber mein Kopf versuche ich schon ziemlich nickelt durch die Wand hören, das schon mal. Aber einfach so, was ich wollte, das arbeite ich. Und wenn ich drei Mal muss Umwägen machen, die Berufsmatura nur gemacht, weil wir an drei Fachhochschulen nicht höherfachschulen nicht beiherkommen. Dass wir gesagt haben, die Berufsmatur machen und dann konnte ich dann nochmal zu kommen. Und in die Berufsmatura kann ich nicht gedacht, ich habe Fachhochschule, ich brauche euch gar nichts. Ist immer irgendwie so, die Berufsmatur hat mir etwas gefunden, womit wir so psychologische Abgefährungen machen für so eine Schule an. Jetzt Glück geht das Händlern, die richtigen Leute herzukommen.

SPEAKER_01

Ich glaube, das zeigt ja sehr gut, es braucht es auch beide. Das Ende ist, selber geht man ja etwas. Selber schafft man ja an einem Ziel und das man nicht mehr ankommt, aber es ist auch so entscheidend, hast du Leute um dich um, die dich fördern? Du musst es nur genug fest wollen und das schaffst du alles. Ja, das ist noch schwierig, aber im Zuber, das genug finanziell mit du nicht hast, niemand unterstützt die Person. Aber es braucht auch ein Rundum, das ihm hilft. Man muss das Glück haben, dass man an die Leute ankommt oder die einem irgendwo fördern. Und nicht alles ist in der Verantwortung des Individuums. Ich glaube, das ist der Punkt, den ich gerne herauswerte. Es ist nicht nur mehr bei der einzelnen Verantwortung.

SPEAKER_02

Ja, voll. Das stimmt mir da voll zu. Es ist auch dort, dass Menschen auch ganz etwas schon genetisch ist oder biografisch. Ganz andere Voraussetzungen. Es hat nicht jetzt eine Tasturi drin. Vielleicht wäre das viele Wetter, aber scheint ihr nirgendwie drum immer?

SPEAKER_01

Ich rede mit der Erika über das Tabuthema Tod.

SPEAKER_00

Jetzt zuerst aber noch hinweis in eigener Sache. Wie wir bereits angekündigt haben, planen wir ja am 18. Juli ein Sommerevent. Was genau sind wir noch am Entscheiden. Ihr könnt euch aber jetzt schon anmelden, damit wir besser können planen.

SPEAKER_01

Wir haben zudem an den Expectations-Salon ins Leben gerufen. Das sind kleine, aber viine Treffen im intimen Rahmen. Wir treffen uns bei Katrin oder bei mir beheimen und sind maximal sechs bis acht Leute.

SPEAKER_00

Der erste dieser Salons findet am 19. März statt, und zwar bei mir daheim in Bern. Es gibt etwas Feinst zu Nacht und Plätze sind begrenzt. Also meldet euch schnell an. Das funktioniert auch über unsere Webseite. Unter dem Thema Events könnt ihr ein Formular ausfüllen und schreiben einfach den Betreff Expectations-Salon ins Formular. Wir freuen uns schon sehr, euch persönlich kennenzulernen.

SPEAKER_01

Wir gehen weiter. Ich nehme ein düsters, dünkles Kapitel von dieser Geschichte von jüngerer Vergangenheit. Wir haben im Intro schon erwähnt, innerhalb von wenigen Jahren hast du drei Familienangehörige verloren. Wenn man das so gehört, wie Schlag auf Schlag, dass irgendwie gegangen ist, innerhalb von wenigen Jahren, diese drei Verluste, die gebaute Wellen an Verlust und Trauer, die da über dich hinweggeschwappt ist, wie übersteht man so etwas?

SPEAKER_02

Ich glaube, es gibt Klärklärung. Ich denke, das ist eine ausgeprägte Resilienz, die immer wieder gefördert wurde. Und es ist einfach mein grosser Glück geklärt, die jeder Krise, die ich erlebt habe, seit das als ganz jung oder den letzten paar Jahren passiere ich daraus raus, wie gehe ich wie weiter. Und habe von einem Jahr schon angefangen habe, um meinem Körper zuzuschlossen, was braucht er jetzt braucht. Und da kommt mir sicher, als gut, das Kind das Rennen her, wo ich mich einfach um mich kümmere in dieser Zeit kümmern kann, Zeitnehmen können. Ich habe drei Monate nicht geschafft, habe ich schon gekündigt und habe unbezahlte Urlaub nach dem ersten Ereignis. Und ich habe einfach gekommen, das gönne ich mir jetzt und es ist wie okay. Ich kann von meinen Rückstellungen leben. Und wenn man Familie hat, dann ist das nicht möglich. Vielleicht kann man unbezahlte Urlaub nehmen, wenn die Partnerin die Weise arbeiten kann. Vielleicht kann man sich zurückziehen. Aber am Schluss wollen sie gleich immer verpflichten. Es ist nie wirklich die hundertprozentige Beruhe oder selbstversorgung, wo man es sich selber wieder geben kann. Dort kann ich sicher einen Glück, wieder auf die Base zu kommen und vorwärts zu schauen und Sachen daraus zu ziehen. Vielleicht ist in einem gewissen Alter gestorben, aber mein Vater und mein Schwester sind mein Alter gestorben, weil ich noch nicht unbedingt mit dem Tod rechne. Da haben wir halt so aufgezeigt, was ich noch in meinem Leben war und wie gehe ich weiter und wie gestalte ich das Itze. Beide haben an einem Herzproblem gestorben. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ich vielleicht auch davon betroffen bin. Aber ja, was ist, wenn es mich allmal prägt. Als so frühen. So Sachen überlebt man sich einfach. Natürlich ist schon das Thema, lebe ich das Leben, wo ich wirklich kenne. Wo ich nur bin, weil ich irgendem System ausbreche habe, was es wirklich nicht wirklich nicht was. Auch diese Frage habe ich mir gestellt. Ich gemerkte, nein, ich will es wirklich nicht. Es dürfte noch viel mehr. Daraus mein Leben leben und ich werde all die Privilegien, die ich habe, mehr und mehr zu kümmern und nicht um ein kleines Wesen oder mehrere kleine Wesen. Da habe ich schon ein gewisses Privileg gemerkt. Aber auch die andere Seite gesehen, man hast ja als kindfrei und beziegsfrei, es ist allein unterwegs. Man muss sich dort Leute im Ausgesuchen. Nachdem Todesfrau jemandem dürfen anleuten, ich hatte auch soziale Kontakte gehabt. Die meisten meisten technologienfreie Leute waren mich gemeldet haben, hast du Zeit und da war die Zeit wie rum. Aber im Kollegen war das Thema Sterbe oder das Thema Traurig ist, macht man dann nicht mehr so darüber, das verstehen wir alle. Es ist bei mir so, wenn nach drei Jahren immer noch traurig ist, wie der Tochter und Mann und fing ja, und was nimmst du jetzt daraus? Ich nenne es, wo man nicht mehr so viel hast, es ist total verständlich. Mache ich ja nie bei einem Vorwurf. Es hat Angst, als wenn man eine Familie hat, die Allei an die Bestattungen geht und Alleen an die Abschrittsfeier geht. Au Angers kommen mit Familie und Kind. Das habe ich einmal das Herz erlebt.

SPEAKER_01

Aber du sagst, schon an, du hast es nicht, das da war für dich. Also du hast dies für dich alleine braucht, denke ich, was sicher entscheidend ist, dass du das überstanden hast, also dass du die Ruhe für dich hast. Aber gleich müssen wir sozial, also auch da, also wir auch brauchen ja irgendwo auch ein gegenüber, das uns dreht. Und das war schon da hast du gesehen, du könntest melden konnte, die für dich da im Moment war du bist ja nicht allein.

SPEAKER_02

Genau. Ja, es war zwar für mich, für mich ist es noch ein Unterschied. Wenn ich mir vorstelle, ich komme am Anfang nach dem Arbeitstag her und dann erinnere ich mich wieder daran an den Verlust und die Betreuung und bei der Partnerschaft, dann ist die Partnerin oder der Partner wie rum. Dann kann ich mich anlehnen. Und wenn man aber das etwas nicht hat, dann kommt man heim und dann ist mich allein. Dann muss man sich zuerst überlegen, wann läuft ich an, wenn die mir wieder jemandem aufbürden oder nicht, wenn die jemandem sagen, dass ich jetzt schon wieder schauen bin, das ist doch eine andere Situation. Es ist nicht einfach selbstverständlich, man kommt her und es ist jemand um, sondern man muss sich etwas organisieren, die Trauer zu teilen. Oder die Schwere, wie jemandem der Mutter, auch die Schwere zuzumuten. Oder danach nach Hilfe zu fragen. Das war so, ich finde für mich der schwierigste Faktor, ich bin nicht besonders gut im Hilfe holen. Das ist so dazu kommen.

SPEAKER_01

Kann ich voll nachvollziehen, so wie ich mit um Hilfe zu betteln. Oder du hast vorhin gesagt, das Wortem sich aufbürde. Ich meine, das Wort zeht ja auch schon alles. Man hat das Gefühl, man tut etwas auf Bürde. Also selber kommt etwas zur Last. Ich würde es gerne noch sagen, es ist Sache genau so in einer Partnerschaft, dass man sich nicht öffnet und dem Partner. Dass man das Gefühl, die dem anderen nicht zumutet oder nicht schon wieder kommt und sagen, hey, ich bin traurig wegen dem und dem. Ich glaube, dass sich so etwas nicht sehen fühlen oder mit dem Gefühl, nicht wissen, was anglauben, dass nicht nur Leute, die alleine leben. Also ich denke, das ist etwas. Man kann alleine sein, wenn man zusammen ist. Das ist schon das Sprichwort. Oder wie sagt man so, das Sing, das man dich gerne noch etwas sagt.

SPEAKER_02

Ja, genau. Es schafft die Vereinsamkeit nicht.

SPEAKER_01

Oder so, ja, genau. Du hast aber aus dem heraus, dass du deinen Todesfälle erlebt hast bei deinen Familienangehörigen, da ist etwas daraus entstanden. Also kommst du diesem Verlust, irgendetwas Neues entwachsen. Und du schaffst heute, wie auch schon voran als Fachbereichleiterin im Sozialdienst. Das ist sozusagen dein Hauptstand bei. Du bist aber auch noch selbstständige und bietest stärkt ein Angebot für Vorsorge, Todesfall und Trauer an. Man kann es subsumieren unserem Begriff Trauerbegleiterin auch. Das heisst, du unterstützt Leute auch beim Verfassen zum Beispiel von Patientenverfügungen oder Vorsorgeaufträgen. Das ist auch vor dem Tod, was es zu machen gibt. Aber du begleitest aber noch Leute, Menschen in ihr Trauer. Was gibt dir diese Arbeit?

SPEAKER_02

Was gibt es mir diese Arbeit? Eine Art, ein Sinn ist wie total falsch, aber es kommt das richtige Wort mit diesem Sinn. Es gibt mir selber etwas, was ich machen kann aus diesen Todesfällen. Also wieder so die Resilienz. Nach dem dritten Todesfall, nach dem Tod meiner Schwester war ich zum Teil wirklich gelernt und ich wusste wie weiter. Und immer gefragt, was sollst du mir sagen? Ich komme nach schnell, jetzt hast du schon wieder jemanden genommen, was kommt alles nächstes Jahr. Und irgendwann habe ich einfach den Input bekommen, wie wenn es war relativ kurz nach dem Todesfall. Die Trauerbegleitung, die davon nie von dem gehört, bei dem Nervale googeln. Ich war wiederum und waren relativ schnell angemeldet zu dieser zertifizierten Trauerbegleitungsausbildung. Ich habe dieser Ausbildung viel über mich selber, aber auch über das System der Trauer mitgelehrt und gemerkt, es interessiert mich das Lebensend. Es passiert bei anderen. Es ist etwas, das passiert bei allen, egal ob du Kinder hast, in welchem System, in welchem Alter. Das kommt einfach irgendwie nicht. Es gehört jedem, der lebt, wird auch einen Tod. Und dann einfach so auf die Ähnlichkeit her. Und plötzlich planen. Es ist nicht immer eine Krankheit, wo man noch die Möglichkeit hat, vom einen oder anderen abzufizen zu nehmen, aber etwas zu immer. Es kommt einfach manchmal auch wieder Hammerschlag zu Glas zur Abod. Es ist einfach kaputt für immer und ewig. Und darauf mit beschäftigen, mit dem Lebensende, die Vorsorgeaufträge, Patientenverfügung, das Thema Urteilsunfähigkeit, das Thema Tolksfall. Mit dem Leben selber ganz fest zu stehen, eine Bestattungsverfügung. Bestattungsvorsorge, da gibt es einen grossen Unterschied drin. Es steht, wie das festgefiert wird, wie soll mein Leben gefeiert werden, wenn ich die Welt verlere. Und da denkt man primär, wenn ich neuns gebe, vier Jahre, aber wie feiert man das Leben? Wenn man mit 40 stehst, mit 25 haben wir noch Unfall, vielleicht ein dreijähriges Kind oder kurz nach der Geburt. Das sind so Überlegungen, wo man sich im Leben innen nicht der macht, wo man nicht gerne an das Ende herschaut. Aber für mich ist, wenn man das Ende hat, für mich so viel Leben drin. Das ist für andere schwer. Wir gibt es so eine grosse Bereicherung, die Menschen dürfen darin zu begleiten. Oder so in der Trauer. Die Trauer kann so schwer sein, oft schaut man die Trauer auch zurück. Mir ist immer wichtig, das ernst zu nehmen, aber auch ein Werkzeug verstehe ich immer, wie mitzugeht, um vorwärts gehen können. Was nehme ich jetzt mit? Mein Business gibt einfach, Menschen gibt es nicht, wenn es alles mir passiert wäre. Und ich sage nicht, dass das, was passiert ist, gut ist, sondern ich habe das Beste aus diesen für mich sehr schwierigen Ereignissen versucht, rauszuholen. Ich wäre auch nicht traurig, wenn es drangers weggekommen ist. Aber für mich stimmt es so, wie es jetzt ist. Und es stimmt für mich das, was ich habe. Und es stimmt für mich trotzdem nicht, dass sie so früh gestorben sind. Das finde ich ganz wichtig, wenn so ein Körper nach einem Schicksalsanschlag in der Church entscheidet, doch, ich mache die Weltreise, die irgendwie davon träumt und die Partnerin hat vielleicht nicht wohnen. Ich setze das jetzt um. Das heisst nicht, ich bin freuste Person gestorben, sondern ich versuche weiterzugehen. Ich versuche mein Leben weiterzuleben, weil ich lebe noch. Das finde ich ein ganz wichtiger Aspekt, dass man das nicht verurteilt, wenn jemand nach irgendein oder nach einem Todesfall wieder glücklich ist.

SPEAKER_01

Ich habe so viel gekickt, bei dem, was du gesagt hast, mir klingt mega, mega viel an. Merci vielmal für mega schöne Worte, die du dazu gesagt hast, dass es dort sehr viel mit Leben zu tun hat. Es erinnert uns dazu, wir haben jetzt das Leben. Wir müssen jetzt überlegen, was ist das Leben? Und wenn wir rausgehen, was ist denn da noch oder was löschen wir irgendwie auch? Und das finde ich mega schön, wenn du sagst, wir sollen nicht mehr verurteilen. Man darf nachher auch noch glücklich sein, wenn man eine Verlust hätte, sich das Recht irgendwie eingezustreichen, ich bin am Leben und ich darf vom Leben. Und das ist jetzt nicht gegen irgendeine Person, mega gut. Jetzt werden wir es so sehen, wenn wir aus dem Leben gehen, was hingehen wir lösen? Was haben wir für ein Leben, das wir da hingehen? Es geht im Thema Wir ohne King. Ich meine, wir hingen, kann ich nachkommen. So diesen Lebenssinn, was es schon immer so heisst, dich hinge in die Welt zu setzen, die kommen nach uns unter das Leben weiter durch die King. Wenn jetzt das nicht ist, was ist denn nach unserem Tod? Ist das eine Frage, die dich so etwas umtreibt? Was kommt nach mir?

SPEAKER_02

Dieser Frage habe ich mir noch gar nicht so gewidmet, weil für mich so klar ist, alles, was ich mache, bleibt irgendwie auf dieser Welt. Und wie wir weitergehen, sobald wir gestorben sind, weil unser System als menschliches Wesen wie nichts funktioniert, wissen wir ja nicht, die aus anderen Herren gehen. Es gibt verschiedene Gepoten. Wir wissen ja nicht, wie wir die Welt noch weiter beeinflussen. Was kommt nach mir? Zum Ende bin ich Sozialarbeiterin und habe mehrere über tausend Menschen oder so begleitet. Dann habe ich meine Inputs, meine Fragen gestellt, dort alles weitergeben. Ich bin sehr jung Gott. Mein Gottenkind wurde aktuell in Australien. Sie hat mein Lebenstraum weitergelegt. Ich habe als fünfjährige Träumt nach Australien zu gehen. Sie war jetzt noch eine Stufe weiter. Sie war zu Australien und studiert sogar das Semester. Sie hat mir mal gesagt, Gott, auch nicht wäre das gar nicht möglich. Dort von mir als kinderfreier Mensch, als Gott, als Person. Sie nimmt auch gewisse Sachen von ihrer Familie. Sie macht einen Mix daraus. Das Einzige ist, als ich die Welt herausgebracht habe, dass sie ihren Türen offen steht, muss an, in Australien zu verdienen muss. Oder überhaupt nur das Interesse am Reisen kann. Die Diskussionsfreudigkeit, die sie hatte, über all die menschlichen sozialen Themen. Wenn ich dort eher nur ein bisschen mitgeben kann, ich schon holen, in die Welt hineingeht, ich muss keine Kinder in die Welt setzen, damit etwas zurück bleibt, wenn ich hier weggehe. Schluss im Moment sterben, müssen wir alle allein. Wir müssen alle allein von dieser Welt gehen. Das ist mega ernst, ob wenn sich manchmal ein Elternsehrbar sehr langsam ist, wie entscheiden, wir gehen zusammen. Und sie zusammengehen und zusammen bestreiten werden. Schluss im Moment sind sie gleich allein gestorben und wir können es nicht verschmelzen. Das ist das Ende. Das kommt nach mir. Ich glaube, mit meinem Leben. Alle Sachen herausbringen. Gemeinsame Leben, wie viele Freundschaft es daraus aussieht, geben, wie wirklich das gegründet hat. Das kommt alles nach mir, das bleibt nach mir, die Sichtbarkeit, das Arregen. Diesen Podcast geht hier ins Universum. Vielleicht gehört man auch noch, vielleicht nicht. Aber die, die er berührt, geben es vielleicht auch wieder weiter. Es tut auf, es gibt Diskussionen. Es ist nichts, meine gerne weitergeben muss, sondern das alles, was ich irgendwie mache, egal ob man ihre Familie rennt oder als Einzelmensch. Man geht etwas wie weiter. Man hat einfach die Opferbäume pflanzen und irgendwie in 50 Jahren hat man mega viel Opfer. Vielleicht hat man dann nochmal noch Brüder davon. Aber es bleibt ja, es ist ein Ökosystem, das wenn der Baum am Schluss wie tot ist, gleich immer noch ganz viel weiter dran bereichen. Ich finde da wie kein Abschluss dazu. Für mich ist es wirklich so eine Frage, die ich mich noch nie damit habe beschäftigt, aber ich merke, dass es ganz viele Sachen dazu gibt, die in mir geschwungen sind, im Unbewussten.

SPEAKER_01

Aber konkret fragt, ist es dir wichtig auch? Weisst du, dass du das hinterlass, dass du noch so einen Fussabdruck auf der Welt lässt? Es gibt schon Leute, die sagen, ich wollte das Vermächtnis haben, egal in welcher Form. Ist dir so wichtig, dass noch etwas bleibt von dir?

SPEAKER_02

Das Ganze, das gemeinsame Leben kindfrei ist, sichtbar für kindfreie Frauen, nie aufzug im Sinne von, das sollte bleiben, wenn ich stirbe. Aber wenn ich konkret auf die Frage schaue, dann ist es mir wichtig, dass, wenn ich stirbe, dann ist es mir wichtig, dass es aus all dem Engagement, das ich geben kann, wenn es noch zehn Frauen sind, dass ich durchaus durch den Urtag habe und sagen, ich werde Kinder frei leben. Das ist mir wichtig, dort wieder reinzugehen, Sichtbarkeit, macht, was ihr wollt. Folgt euch im Herz, folgt euch im Leben und das, was es wirklich unser Herz wirklich ist. Und nicht irgendwelche Systemvorgaben oder irgendwelche Erwartungen, ist mir wichtig, wenn ich daran herschaue, aber nicht zu gefühlt, das oder das ist jetzt ergeben. Und ja, die Fragestörung auf das hergehen. Es ist mir wichtig, dass nach mir noch mehr Menschen entscheiden oder danach leben, wie sie leben.

SPEAKER_01

Es ist eigentlich einen perfekten Abschluss. Ich würde trotzdem noch eigentlich auftu. Und die Frage unserem wunderbaren Gespräch, den wir uns jetzt geführt haben. Also danke vielmals, Frau deine wunderbare Antworten. Gibt es noch etwas zum Abschluss, wo dir jetzt im Kopf umgeht, wo du gerne noch wolltest sagen, die dir noch wichtig wäre, wo wir jetzt irgendwie noch nicht berührt haben, das Thema?

SPEAKER_02

Ja, was ich zum Abschluss noch gerne würde sagen, wäre es zwar wirklich schon gar. Es ist wirklich so das Denken des Individuelle Weinleben und es halt etwas mutiger sein, und wie wirklich davon zu distanzieren, was Politik und Gesellschaft von uns erwartet. Das will ich einfach mal fragen, warum haben wir das, wo wir haben und warum wollen wir das aufrechterhalten. Um dort mehr Reflexion reinzubringen und weniger, warum kommt etwas Neues, sondern warum haben wir das alte System noch. Das würde ich gerne zum Abschluss weitergeben.

SPEAKER_01

Nicht Angst davor am Neuen, sondern die Frage, warum haben wir immer noch das Alten haben und die sind uns das Alten. Die haben uns das noch. Sehr gut. Hey Erika, vielmals für das wunderbare Gespräch mit dir. Merci vielmals, dass du heute bist. Das gehst bei uns.

SPEAKER_02

Ich danke vielmals für das Interesse an mir, an mir als Mensch in meinem Leben gefragt mit dir.

SPEAKER_01

Und merke euch fürs dabei sein heute. Denkt daran, euch auf unsere Webseite für einen ersten Expectations-Salo am 19. März einzutragen und auch fürs Community-Treffen im Sommer provisorisch schon mal anzumelden.

SPEAKER_00

Und teilen unseren Podcast doch gerne mit Freunden und Bekannten. Geben ihm ein 5-Sterne-Rating, dort, wo ihr Podcast hörst. Und wir würden uns mega freuen, euch als Supporterin, Freundin oder BFF zu begrüßen. Alle Infos dazu findet ihr auf unserer Webseite www.expectations.ch.

SPEAKER_01

Und für alle die, die uns bis jetzt schon grosszügig mit einer Spend unterstützt, können wir selbstverständlich bei uns vermerken mit der entsprechenden UnterstützerInnenkategorie.

SPEAKER_00

Und in der nächsten Folge in zwei Wochen geht es auch nochmal um das Thema Abschied nehmen und die verschiedenen Schattierungen von Verlust und Trauer. Wir haben die Journalistin und Buchautorin Birgit Schmid zu Gast. Und bis dahin alles Gute, zusammen.