expectations - geplant und ungeplant kinderfrei
Rahel (geplant kinderfrei) und Katrin (ungeplant kinderfrei) diskutieren zu zweit oder mit Gästen über den Alltag ohne Kinder. Die Freundinnen schlagen eine Brücke zwischen denen, die bewusst keine Kinder haben, und denen, die nicht geplant hatten, ohne Kinder zu leben. Die beiden Seiten haben mehr gemeinsam als der erste Blick vermuten lässt. expectations bricht Tabus, klärt auf und interviewt Betroffene und Expert*innen zum kinderfreien Leben. expectations macht die leisen Geschichten lauter. Offen & inklusiv, gesellschaftspolitisch relevant.
expectations - geplant und ungeplant kinderfrei
#64 Über die Schönheit der Trauer mit Birgit Schmid
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Wie das Leben weitergeht nach einer Totgeburt
Wie trauert man um ein Kind, das nur 8 Monate lang im Bauch gelebt hat, aber tot auf die Welt kam? Was geschieht mit all den Muttergefühlen, die entstehen, auch wenn das Kind nicht lebt? Wie ist es, wenn Fantasie der einzige Ort ist, an dem ein mögliches Leben weitergeht?
Journalistin und Autorin Birgit Schmid verlor im 8. Schwangerschaftsmonat ihren Sohn Louie. 2022 ist ihr Buch “Schönheit der Trauer” erschienen. Feinfühlig, philosophisch und gleichzeitig sehr real setzt sich Birgit mit den Themen Verlust, Abschied, Schmerz und der Schönheit, die darin zu finden ist, auseinander.
Katrin spricht mit ihr darüber, wie Sprache, Fantasie und kleine Rituale ein zerbrochenes Bild der Zukunft neu aufbauen. Und über die Schönheit von Begegnungen, die durch dieses Buch entstanden sind.
Shownotes
Schönheit der Trauer, von Birgit Schmid
Trauer ist das Glück, geliebt zu haben, von Chimamanda Ngozi Adichie
Trauer. Phasen und Chancen des psychischen Prozesses, von Verena Kast
Folge #45 Tabu Fehlgeburt: wenn die Schwangerschaft abrupt endet
*****
Hat dir diese Folge gefallen? Dann kommentiere sie und abonniere den Podcast überall dort, wo du Podcasts hörst: Apple, Spotify, Deezer, Pocket Cast oder auch Youtube. Du findest uns auch auf Facebook und Instragram. Ein «Like» freut uns ungemein und hilft anderen, «Expectations – geplant und ungeplant kinderfrei» besser zu finden.
Gemeinsam mit dir machen wir die leisen Geschichten lauter und machen so den kinderfreien Alltag sichtbar! Expectations bricht Tabus, klärt auf und interviewt geplant und ungeplant Kinderfreie und Expert:innen. Offen und inklusiv, gesellschaftspolitisch relevant.
Begrüßung Und Kontext
SPEAKER_00Expectations. Plant and unplanted in the free.
SPEAKER_01Welcome to the 40th follow Expectations. I'm Katrin staggerski and Plant in the Fray.
SPEAKER_00And I'm a 40 Plant in the Fry. This is a journalist and book authoring. On the other hand has the city craft, also in the new local City, the Answer and the Annabel.
Warum Öffentlich Über Trauer Schreiben
SPEAKER_01Tribe is a strategie und 2022 in the schönheit. Of demo, my son started kurz before he was. Danke dir. Und nach diesem Intro möchte ich dir auch sagen, dass es mir mega leid, was du alles hast, müssen erleben. Und dir ganz herzlich danke, dass du über deine Truhe ein Buch geschrieben hast und so offen über das redest. Danke. Wen hast du gewusst, dass du öffentlich über deine Trauer schreiben willst und nicht nur für dich?
SPEAKER_03Also jetzt an der Erinnerung habe ich das Gefühl, dass es relativ schnell gekommen ist, dass ich gewusst habe, ich werde eines Tages darüber schreiben. Es war aber klar, so im akuten Schmerz und der Trauer wäre es nicht möglich, so unmittelbar nachher. Aber dadurch, dass die Sprache und Schreiben, etwas wirklich sich begleitet, dass ich die Elf bin, schreibe ein Tagbuch und schreiben eine Möglichkeit, gerade mit so Sachen umzugehen. Also ein paar Schmerzen, Trauer, Verlust, Erfahrung. Er war so wie immer im Hintergrund. Und wir sind aber zwei Jahre vergangen, bis sie den erste Text geschrieben haben für das Magazin. Okay. Er ist der Chef, die damalig einen Artikel gesehen im New York von einem Vater, der mit seiner Frau genau das gleich, also ähnliches erlebt hat. Und hat mir den geschickt und einfach so gefragt, wie man vorstellen kann, dass meine Geschichte aufzuschreiben, sie haben länger ein Essay.
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_03Was ich dann gemacht habe.
SPEAKER_01Und ist aus dem nachher die Idee entstanden, ein Buch zu schreiben oder ist das schon in deinem Kopf herumgeschwirrt?
SPEAKER_03Ich finde, es sind dann nochmal 16 Jahre vergangen. So richtig konkret glaube ich nicht, dass ich wirklich daran denke, es ist ja nicht zuerst Buch, und nach diesem Buch denke ich, ich finde es immer auch einen Stress, weil mit dem Auftritt, den man sich wünscht und das Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit überkommt. Aber es sind ja auch immer viele Erwartungen da und gerade bei so einem Team, das so persönlich ist, ist es wie wahrscheinlich noch potenziert, also das ist sehr persönlich genommen, wenn sich jetzt gar jemand interessiert hat. Und ich glaube, darum habe ich schon Respekt. Aber ich glaube, innerhalb vielleicht ein Jahr vorher habe ich plötzlich gewusst, es kommt dort in Altersviertel sein. Und wo man sich nochmal konfrontiert mit ganz vielen Fragen, existenziellen Fragen, wer bin ich, wer wer ich wurden, wen. Und dann ist es immer so, dass sich das Thema gerne aufdrängen muss, gerade für so grosse Texte.
Tagebücher, Erinnerung Und Verarbeitung
SPEAKER_01Und plötzlich war es da. Okay. Und hat es so einen Moment gegeben beiden, wo dich überrascht hat, so im Prozess hin?
SPEAKER_03Ich habe, wie gesagt, ein Tagebuch, das ich auch viel nachgelesen habe, aus dieser Zeit, von Anfangsschwangerschaft bis Monaten nach der Geburt von Louis. Und dort einfach, was ich aber auch sonst habe, wenn ich zurückgegangen habe, alte Tagebücher lesen kann, wie manche Stunden mit der Erinnerung verfälscht ist auch. Oder man so viele Sachen nicht weiß. Aber gewisse Sachen wirklich falsch in Erinnerung hat. Gut, das waren jetzt nicht so viele Sachen inner Überraschend. Ist schon gewesen, bevor man euch erzeugt hat, wie schön das ist, dass man mit Sprache etwas verarbeitet ist, wie das zurückgeht in die Gefühle. Und hatte man nicht aus Zeitgenommen zum Arbeiten und neue Berge geschreiben und so weit zurückgegangen in die Weltgefühl, die Welt auch nochmal drin. Das ist einiges wieder lebendiger. Der Musikgelassen, die ich damals mit dem grössten Schmerzgelassen hatte, Bilder angeschaut. Das habe ich aber heute noch, wenn ich die Ultraschallbilder gerade so das letzte gegen den Schluss anschaue, dass jedes Mal trennen können. Es ist schmerzhaft gewesen, aber es hat etwas Persönliches gehabt.
SPEAKER_01Ja, ich kann gerade sagen, es war sicher recht auffüllend, so einen Prozess nochmal so richtig reinzutauchen und Tagebücher nochmals zu lesen von denen.
SPEAKER_03Ja, und auch schon eins, zwei Personen versucht, zu kontaktieren, die damals dabei sind auf dem Unispital, hatte ich gemerkt, an der Teil nimmt, ich habe nicht jünger gestorben. Da hat das so nochmal eine Bedeutung überkommen. Oder zum Psychoanalytiker und nachher, in euch mal gegangen bin, wieder aufgesucht. Und ja, so ist man es wieder näher gekommen.
SPEAKER_01Hat es einen Moment gegeben, wo du Angst hast, dass du vielleicht zu intim und mit dem auch verletzlicher wirst?
Verletzlichkeit, Öffentlichkeit Und Resonanz
SPEAKER_03Ich glaube, das haben jene beim ersten Text, der halt auch eine riesen Publikum mit dem Magazin. Und ich weiss nicht, das war vor Social Media und hast so viele persönliche Zuschriften über, die Leute, die es gleich erlebt haben, die sonst berührt sind. Und das war dumm. Also wirklich, auch wo man davor gehabt haben, ja, jetzt zeige ich doch alles gemacht und all die modernen Technologien in Anspruch genommen. Aber es zeigt, wie am Schluss ist etwas nicht verfügbar. Und das hat ja auch eine überhaupt. Im Gegenteil, es hat wirklich gezeigt, wie es die Begrenztheit gibt von dem, was passiert, also vom Glück. Es war überhaupt nicht selbstverständlich, dass es zum Glück einfach kommt. Aber so wegen den normalen Weg verletztlich fühlen, wenn ich schreibe, war nicht die erste, einzige und letzte Geschichte, die Personal Lessa war. Habe ich immer so das Gefühl, ich habe so einem Griff. Also ich bei dir, die sage ich, so viel Zeit gibt es von mir. Ich sage einem, ich tue auch mit der Sprache mich auch gleichzeitig verhüllen. Ich zeige etwas, aber ich kann gerade die Literarisierung oder anflugsweise Pois sein. Und am Schluss natürlich muss ich dazu stehen, aber ich habe keine Angst, das könnte es nicht gehen. Und wenn es die gewissen Leute so ankommen wären, wie jetzt bei dem ersten Text, auch Freundin hat sie gefunden, wollte dich wirklich so exponieren mit dieser treuen Geschichte. Ja, das war mein Entscheidung, aber ich kann auch akzeptieren, dass gewisse Leute nicht Wörter machen. Und sie sind team wäre, darüber zu erzählen in einer grossen Öffentlichkeit. Aber für mich ist es eine Methode, mit dem Ganzen umzugehen.
SPEAKER_01Ja, das kann ich nachvollziehen. Und ich glaube, es identifizieren sich ja auch sehr viele oder mehr Leute, als man denkt mit diesem Thema. Und es sind wahrscheinlich auch einfach sehr viel froh darum, dass jemand Wort kann. Also dass ich Wort umsetzen kann, das ist ja nicht jedem gegeben. Und man kann irgendwie vielleicht selber nochmal traurigen, dass man so eine Geschichte liest.
SPEAKER_03Ja, also eigentlich auch von Frauen, die zu früh der Schwangerschaft das Kind verloren haben. Frauen, die nicht kein Kind haben. Und auch Männer, also auch Vetter gesehen, ich hatte vor zwei Jahren nochmals, also wo ich Spurgel so konnte, haben das wieder ins Zentrum Text machen. Und auch die ich wieder viele Reaktionen und schöne Reaktionen und eben auch so bestätigt. Auch von Kolleginnen, die man nicht weiss, also die ich eigentlich gewusst habe, dass ein Kind ein gerne Kind hat, das frühe Schwangerschaft verloren haben. Es sind sehr schöne Begegnungen und zeigen auch. Es kommt etwas zurück.
SPEAKER_01Gehört das vielleicht sogar auch in dem Titel, den du für das Buch gewählt hast, Schönheit der Trauer, also die Schönheit von Begegnungen, die durch so ein Erlebnis entstehen?
Schönheit Der Trauer Als Trost
SPEAKER_03Ja, ich glaube, ich weiss, dass die Titel züngisch stellen können, oder zum ersten Mal so irritieren können. Und hat auch immer gesagt, es gibt schon eine Trauer, wo das Leben auch gerade wurscht, dass man Menschen hört, wo man einfach nicht darüber hinwegkommt und denkt dann schon, vielleicht ein Partner oder ein Kind. Die Trauer ist mehr wert als die andere. Und am Schluss kann man um ein Haustier trauen und ist genauso berechtigung, traurig zu sein. Aber ich denke schon, es gibt auch einen Aspekt der Trauer, den ich extrem tröstend finde. Vielleicht ist das noch etwas synonym zu der Schönheit, dass man sich verbinden kann, wie du sagst. Letztlich andere Leute können, die sagen, dass es nicht so etwas gegeben hat, ist eine Form von Trost, gibt man vielleicht sogar Hoffnung oder zeigt auch weder so ein schlimmes Ereignis, zeigt dir auch die Bedeutung auf davon. Es gibt das Buch Trauer ist das Glück, geliebt zu haben, von der nigerianischen Autorin, Gotzi Adishi. Und das ist für mich so etwas ein Schöne dran. Also der Wert von diesen Gefühlen, die man hoffnet und das Glück und die Freude, die man hat im Hitweg, dass unser Leben wird verändert wird und ins Leben kommt jetzt in dem Fall von einem kleinen Wissen, dass das ja immer noch da irgendwie da ist. Vielleicht auch so eine Art, jetzt mit dem Text gibt es eine Transformation von dem Traurigen in den Text, in den Sprache und das Resultat ist einfach wieder wie etwas Schönes. Ich gehe weiter, weil eben andere Leute lesen, die sich berührt fühlen. Oder Fantasien, wenn ich dir was wertworte, willst wer jetzt nicht gewählt zu gehen?
SPEAKER_01Ja, genau. Das habe ich jetzt sagen, welche Frage. Du sagst, das kleine Wesen ist jetzt immer noch um und du beschreibst ja auch mehrere Situationen im Buch, bei denen du quasi darüber faszinierst, wie wäre es jetzt, wenn der Leute fünf, 10, 15 wäre, wie wäre es, wenn er mit euch in Ferien würde als Teenager, wie wären die Ferien für euch? Ob du die gleiche Musik wie Ner cool gefunden hast, diese Sachen, das sind ja vielleicht auch so Gedankenspiele, die mit zur Trauer gehören.
SPEAKER_03Ja, würde ich sagen, es gibt so einen Möglichkeitsraum, Fantasie. Wir haben wirklich lang beim ersten Jahrestag, um so jedes Mal gesagt, Louis ist schon einjährig, hat er recht. Blonde Haare, blaue Augen. Jetzt wäre er schon fünf, ich würde einen Kindergarten kommen, jetzt wäre er ein Teenager. Bis zu irgendwann mit 18 in so Fantasie. Jetzt kommt er zu nach. Jetzt seid ihr nicht, wenn er heute kommt. Oder höre ich vielleicht an, aber ich habe das Gefühl, ich weiss vielleicht, wäre es so gewesen, vielleicht auch nicht, dass ich kein Auge zut. Der Kühl bei der Schlüssel geht. Also einfach so, was man sich ausmalen kann. Ja, Fantasie ist etwas Wunderschönes. Und ich kann hier so im vollen Zeug auch spielen lassen. Aber natürlich, auch in dem Fall, man wär's lieber, ich wüsste, hätte ich blau wie Augen. Und würde Nacht am Morgen am Pfiri heikom und nach rauschen.
SPEAKER_01Das verstehe ich. Wenn wir noch ein bisschen tiefer zu diesen Todgeburt nochmals gehen, aber du hast dein Kind im achten Schwangerschaftsmonat verloren. Und das war alles extrem überraschend und mega plötzlich, so wie du das beschreibst im Buch. Eigentlich war alles in Ordnung.
Der Möglichkeitsraum Der Fantasie
SPEAKER_03Ja, also ich hatte den Check im 12. Monat, 23. Woche ich. Das war alles gut. Ich sah die Checklist wirklich nach vorne so die Hötzlich. Und nachher, ein paar Tage vorher war ich bei meiner Ökologin. Herz war wirklich kräftig dort, galoppiert, sagen, es hat so dort, wenn er dort rum galoppiert. Und was ich gar nicht ein Schmerz im Ball, er hat mir irgendwie auf den Nerv drückt. Alles, was ich gehört habe, nachher, was die Herz gesagt hat, das ist nicht die Dursa. Als dass mein Schmerz nein, übertreibt. Und dann haben wir dann Autopsie gemacht. Es ist nicht daraus gekommen. Ich glaube, es gibt schon glücklich betrüglich geworden von Tausend, uns zu einem Tod nach der 22. Schwangerschaftswoche. Und aber einen Prozentsatz davon findet man keine Ursache. Und ja, von dem her gibt es die Antwort nicht. Es ist das erste, was man eigentlich wollte. Ich mag mich erinnern, dass ich dann natürlich gebären müsste, also nachwarten müssen. Und im Nachhinein hat es da Sinn gemacht, aber ich weiss, die Frage nach dem warum, die ist unmittelbar, nachdem wir die Diagnose bekommen haben, haben wir die Ärzte und Ärztinnen gefragt, wieso etwas passieren kann? Ich habe nie davon gehört, nichts gelesen. Ich habe von der Tier, dass es etwas geboren gibt. Aber ich habe nie, also jetzt herst du uns, ich glaube, in solchen gibt es schon, ich sensibilisiert schon. Also gibt es eine Öffentlichkeit und erscheinen Artikel in eurem Podcast. Oder ich habe mich einfach nicht geachtet, es hat mich vielleicht auch nicht interessiert, bei 32 war und habe gedacht, da konnte ich in die Schiff gehen.
SPEAKER_01Ja, also denken wahrscheinlich die wenigsten Leute in so einem Moment als Schlimmste, was passieren könnte. Also dass irgendwo vielleicht irgendein Angst ist. Das kann ich nachvollziehen. Ich glaube, wenn man schon mal etwas Schlimmes erlebt hat, wie eine Pfeilgeburt, wenn man normal schwanger wird, dann hat man Angst vor normaler Pfeilgeburt. Man hat es schon mal erlebt, weil man weiss, wie es passieren kann. Und ich glaube, die Frage, warum kann man nicht beantworten, oder?
SPEAKER_03Nein, wir haben den Bericht überkommen und es hat keine Antwort geben. Und ja, also der Schmerz. Ich hatte am Schluss auch nicht so viel zugenommen. Aber dort hat es schmerz, wir haben es nachts verwacht und habe auch ein heißes Spacken. Das war das heiße Angst. Ich überlege es ein ratlos. Aber man hat gesagt, das war nicht die Antwort. Natürlich können wir nachher die Frage, aber war es vielleicht das? In den ersten drei Monaten noch das Glas weiter oder ein halbglas weiterrücken. Sogar, weil wir uns am Anfang überlegt haben, wen wir das kennt, weil es ein bisschen überraschend war. Das war Anglacht. Und all die Fragen, aber schlussendlich muss man sich auch sagen, wie viele Frauen, solche prekären Verhältnisse oder drogabhängige Frauen, gesundheitlich angeschlagene Frauen werden schwanger, haben Kinder am Schluss. Wenn ich Schuldgefühle sind, an etwas Sachen gehört, gerade von Fachpersonen.
SPEAKER_01Ich würde gerne gerade noch auf etwas eingehen, das du jetzt gesagt hast, das Kind ist überraschend gekommen oder du hast eigentlich nie einen ausgeprägten Kinderwunsch, schreibst du im Buch. Aber wo du dann schwanger bist und klar war, dass ihr das Kind bekommt, hätte ich die Liebe zu diesem Kind fast zu wissen, schon innerlich bevor er auf die Welt ist. Hast du das erwartet, diese Entwicklung erwartet? Nein, nein.
Die Plötzliche Totgeburt Ohne Ursache
SPEAKER_03Es war so gewesen, dass ich gemerkt habe, ich bin schwanger, so ungläubig, dass ein paar Tage nie gesagt hat, zwei, drei Tests gemacht, aber ich habe gemerkt, dass irgendetwas verändert sich und schon dort so recht fasziniert und atemlos. Ich war so eine Romantikerin. Als ich meinen Mann gehört habe, grosse Liebe. Also das kann ich immer noch. Und nachher auch wenn man denkt, wen, also ich glaube, die Fantasie, dass ich schon als junge Frau kamen, so viel war ich einfach. Doch, mit dem könnte man das Kind vorstellen, sonst erzeugt mich von dieser Liebe. Und ich glaube, das ist schon, das war wahrscheinlich auch unbewusst drum gewesen, hatten wir ja voll vergütet und das Risiko wäre nicht eingegangen. Und dann, wo ich gemerkt habe, bin ich schwanger, nachher erzählt, er war schon zwei Kinder. Früher witzig, so unsicher. Und ich glaube, für mich abklar. Und dann, als ich zuerst ultra schon, ich hätte das nie erleben können. Also die Gefühle sind wie explodiert. Und nach der Todgeburt, ich bin ja Mutter geworden, habe ich kein Kind gehabt. Die Muttergefühl waren aber voll da. Und dort war auch der Wunsch, es halt wieder zu probieren, eigentlich recht schnell wieder da. Immer müssen kein Kind wird. Wir sind ja nicht die Leichen, haben uns die Erfahrung gemacht, stehen irgendwo anders. Aber innerhalb sind es Geschwister, obwohl ich das Konzept nicht so in denen wurde, habe ich es nicht gedacht. Aber einfach ein anderes Kind als die Leute, wo man irgendwie so viele Wünschen, Hoffnungen. Die, die ich damals war, ist irgendwie alles. Haben wir mit dem Kind zusammen.
SPEAKER_01Aber nach der Todgeburt habt ihr irgendein beschlossen, ihr wollt es nochmal versuchen mit einem neuen Kind versuchen. Du hast nachher innerhalb von kürzerer Zeit drei Pfeilgeburten gehabt.
SPEAKER_03Ja, also eben dieser Wunsch ist schnell gekommen. Ich glaube schon, natürlich auch alles vor. Aber wirklich, weil ich plötzlich die Mutter gefühlt kann. Also ich muss sagen, ich kann nie wirklich trotz der Fantasie irgendwie so wagen, sagen sie nicht gerechnet damit, dass ich jemutter sein werde. Auch mein Umfeld, meine Familie. Du bist doch so intellektuell und kasten du da und im Haushalt so einen Punkt. Also ja, aber da waren drei Wachstums. Und es kommt gemerkt, also finde ich auch im Nachhinein. Und das hat alles keine Rolle gespielt. Ich hatte gleich die Mutter geschaut und immer massiv traurig. Und so ein bisschen ist nicht dran gekommen, dass wir so einen gemeinsamen Traum verwirklichen oder einen Traum ein Kind haben. Und dort ist er vorbei, denke ich, relativ schnell klar, dass wir es wieder möchten versuchen möchte. Aber das hat nicht geklappt.
SPEAKER_01Und habt ihr nachher irgendein aktiv beschlossen, dass ihr nichts mögt, weitermachen möchte?
SPEAKER_03Ja, also ich zerstört einem ja. Wirklich jedes Mal diesen Moment. Ich könnte aber jedem Mal, glaube ich, sagen, wo ich bin, also eigentlich in Berlin. Es ist so verwünstig irgendwie immer. Die Hoffnung zerschlagen wird. Und wie du vorher gesagt hast, wird ja alles gefühlt von Schüler, nachdem man es eigentlich erlebt hat. Und ich habe mir dann nicht so nach Gespräche nicht so Hoffnungen gemacht. Aber gut, man gehört von Frauen, die das nach dem zweiten Mal klappt. Aber vor allem auch dort denke ich, hat mir vielleicht schon geholfen, dass ich sehr erfüllt bin im Beruf, dass ich vorher eigentlich nie so richtig wollen habe, sage ich. Also unbewusst, vielleicht schon. Aber sind wir jetzt 20er hat die all diesen zugestimmt, stumm die gesagt haben, du bist noch keine Mutter und du kannst schön kochen. So flashen mit der Koche. Und so Liss ist lieber, schreibst du lieber, als dass dich um andere kümmert ist.
SPEAKER_01Es ist wirklich gemeint. Können wir kochen und so ist nicht das einzige Masthäf auf der Liste von Mutter sein können.
SPEAKER_03Und ich habe immer gesagt, mein Mann hat die Erfahrung mit zwei Kind, dass der sich sehr unterstützt hat. Das hat mich auch wirklich gefreut, am Anfang. Und da haben wir auch was besprochen. Ich habe gesagt, ich kann den nicht so zurückgesteckt in den Beruf. Vielleicht hätte ich es, weil ich will. Aber nein, ich glaube nicht.
SPEAKER_01Aber ihr habt es besprochen, wie es könnte werden. Ja. Und was sagst du heute die Leute, die dich spontan fragen, hast du Kind?
Schuldgefühle, Fragen Und Keine Antworten
SPEAKER_03Und darauf wert das ist. Also wenn es ein verträgliche Geldesverhältnisse sagt, dann sage ich meistens, ich habe kein Kind, aber ich habe das Kind. Ich habe zwar die Geburt verloren und bin auch bereit, mich zu erzählen. Aber meistens kommt das Mitgefühl und der sehr gut muss. Nicht die ganze Geschichte zu erzählen. Und dann geht es so entfernter wie oder im beruflichen Kontext, wo ich mein Klockar nicht erzähle. Es ist jetzt nicht angemessen, dazu sagen. Aber ja, manchmal gerade wenn ich merke, ist ein Mann oder eine Frau ein selber ein Kind hat, wo es irgendwie oder sonst das Thema ist, oder ein Kind aber gewünscht oder in dem Alter ist, dann wieder der gern. Und ich finde, gerade wenn ich merke, das Thema ist da, vielleicht etwas weitergehen. Was nicht einfach eine Form von Verbindung, wenn man noch schön finde, es ist gerade sehr wie junge Arbeitskollegin schwanger worden. Ein bisschen schwierige Schwangerschaften auf Bilder ist. Und so wird, so ich sie auch wieder vergenwärtigen, das Kind. Auch wenn ich manchmal denke, vielleicht kann man es nicht so nachvollziehen, dass ich diesen Namen wieder sagen. Ich habe ihn ja nicht gekennt. Wie traurig man um das Kind, das man nicht gekennt hat und auch nicht gelernt hat, was er in einem Buch gelegt hat, aber nicht außerhalb, wo man etwas keine gemeinsame Geschichte hat.
SPEAKER_01Ja, also selber hast du ja Erinnerungen an diese Schwangerschaft oder die anderen oder das Umfeld. Für das Umfeld ist es wie schwieriger, habe ich das Gefühl, das war zu nehmen, weil es halt keine gemeinsame Erinnerungen gibt. Wir müssen nicht irgendwie zusammen tussen, spielen, wandern, was auch immer, genau. Und das macht die Diskrepanz, manche etwas schwierig. Den Name, also ihr habt den Namen Louis gewählt für euch so. Ist das schon von Anfang an klar oder hat es wie zum Trauerprozess mitgehört?
Muttergefühl Trotz Fehlender Gegenwart
SPEAKER_03Nein, den Namen haben wir, wo ich gewiss habe, wo ich gewiss habe, dass du gut bist, haben wir den Namen einfach gewählt. Ja, es hat nachher, ich glaube, das ist schon gehört, dass gewisse Leute gefunden haben, warum er einen Namen gegeben haben. Das war doch schmerzhafter. Das war verletzend. Es geht nicht darum, den Schmerz zu vermeiden. Und das war eine Realität. Ich habe am Schluss nach dieser Hände. Ich habe gespürt, am Tag, nach dieser Nacht, wahrscheinlich gestorben war, als ich dann keine Bewegung gespürt habe. Bin ich ins Kino, weil er im Kino immer so ausgeschlagen hat. Das denkt man ja, das Dunkel und der Lärm der Leinwand habe ich immer ganz stark gespürt. Und da bin ich ja dem Sonntag, wo ich nicht mehr gespürt habe, Panik habe nächstes Reis Lunch Kino in Suri. Es ist immer schon gegeben. Also auch die, ich hatte es gegen meine Fantasie. Ich habe auf diesen Bildern, unter den Schallbildern. Und es war, ich habe gegeben, der Name, wir haben es nicht so erzählt, hat sich überrascht mit dem Namen. Es war gar keine Frage, so einem Namen geben. Und da glaube ich, wie es sei der Trauer meinen Namen nicht gefasst waren. Es gibt ja so Friedhof, da in Zürich im Wärm für die ganz Kleinen. Also innerhalb von einem Friedhof, wo Kind vor Holzfordgeburt oder wie das Geburt sterbt, begraben sind. Und dort hat es so einen Marmorstein und all die Vornamen Jahreszahl, also 22. Und hinterher die Namen von diesen Kindes, die beerdigt worden sind in diesem Jahr. Lui, Orange. Und manche Spitze ist das irgendwie noch statt der Kleinen. Das sind wahrscheinlich Leute, die wir knacken haben. Ja, das war das süß.
SPEAKER_01Es hat nicht gegeben und du hast nicht gespürt und er war plötzlich nicht mehr da. Und es stirbt ja wie auch ein ganzes Leben mit dem, also die Vorstellung des Lebens. Ich habe mit deine Pfählgeburte und ich weiss, es sind alle sehr früh in Pfellgeburten, aber ich weiss, dass ich mich von Sekunden ein, wo ich gewiss habe, dass ich gewander bin, habe ich mir vorgestellt, wie mein Leben ist mit dem Kind. Man projiziert sich ja immer in die Zukunft und du hast acht Monate mehr Zeit, dich in diese Zukunft zu projizieren. Und plötzlich ist das weg. Wie geht man mit dem um?
SPEAKER_03Ja, und sie sind ja schon gegenständig den Kinderwagen. Die war der Herz gerade bestellt, irgendwie zwei Wochen vorher. Und die haben irgendwen nachgelöst, nachdem sie verloren haben, er wäre jetzt ein paar Abholen, den Kindern. Und aber es ist schon viel Gegenstände in der Wohnung. Jetzt vorher wie Nerd mit dem Kind ist. Und meine Eltern, Schwestern, Brüder schon überlegen, wer ist das gar nicht, wie überlegt haben, wer könnte Gott und Göttin sein können. Ja, also es ist ja die grosse Unbekannte, keine Ahnung, wie immer wird. Auch als Paar. Das war mein Gestür fast natürlich fast draus. Mein Mann darf, dass man wüsste, wie auch mit dort man noch zusammen wäre. Es ist übrigens, weil wir meine Angst vor dem Kind. Darum glaube ich lange von das Kind. Ich hatte wie ein Schwein, etwas plötzlich zwischen meinem Mann, mir ist auch ein Schuldgefühl gemacht. Ich wäre so froh gewesen, als wäre das Kind da, das zwischendurch steht. Wir können dann Hand haben, vielleicht, wenn wir irgendwo spazieren steht, dass wir uns direkt in die Hand gehört. Aber gleichzeitig keine Ahnung, weil es wahrscheinlich zögert. Man hat ja nicht so schnell zwei Katzen gehabt. Aber es stimmt und es stimmt, was du sagst. Es ist wirklich vom ersten. Es fand ich wahrscheinlich schon vorher an, bevor man weiss, dass man die Schwangerschaft ist.
SPEAKER_01Aber dann erlaubt man sich das vielleicht so richtig. Es ist so der erste Moment, wo es etwas real wird. Ja. Und aber was du sagst, du weisst nicht, wie ein Leben wurden wäre oder ob ihr noch zusammen wärt als Paar und so, wenn jetzt das Kind da gewesen wäre, ihr müsst euch ja gleich mit dem Tod ein neues Leben einrichten müssen. Also ihr habt auch wieder einen Umgang miteinander und mit dem gefinden müssen. Das ist ja auch nicht so selbstverständlich, oder? Ja, also das finde ich auch sehr dankbar dafür.
Weitere Fehlgeburten Und Grenzen Ziehen
SPEAKER_03Wir haben ziemlich schnell in dieser Nacht vor der Geburt plötzlich Plänen zu schmieden. Es sind so in unserem Bett. Also ich habe im Stallbett so ein Feldbett überkommen, aber dran. Und auch so die Hand gehalt. Ich habe mir so gedacht, vielleicht stimmt alles gar nicht, versteckt er sich nur für Leute. Und am Morgen sind alle überrascht. Und gleich in dieser Nacht haben wir dann so angefangen. Wir haben vielleicht gesagt, wir sind dort noch nicht vor Hyrot. Lassen wir uns heurten oder machen wir eine Weltreise und sein, ich weiss jetzt, dass wir dort sogar schon gesagt haben, es können wir nass Kind eines Tages. Aber sogar schon dort, wieder so Zukunftsplan schmeidet, als Bart, dass wir uns nicht einfach nur ums März und die Trauer haben. Ja, ich glaube, das war ein gewisses Fundament sehr stark schon da, dort, dass wir fünf Jahre schon waren. Es wirklich das grosse Liebe nennen. Ich spiel da. Es hat aber in dieser Zeit nachher, in der ich die Phase der Trauer und irgendwie bin ich so ein Ding gekommen, dass ich das Gefühl kann, es wird nicht gut. Das macht mich so traurig. Wenn das nie mehr gehen. Egal, wenn ich nicht glücklich werde. Und dort manchmal so gefunden, haben wir sicher ein paar Streit, dass ich mich nicht mehr erreicht habe und dass es doch ehnen noch bitte und dass uns als Bahn noch bitte. Und dass sie vorher auch gut war. Zum Glück, ich weiß nicht, irgendwie habe ich es geschafft. Ich glaube, schon wieder aufzusagen, sich aufzutauchen und zu enthält. Aber schon, dass es die Ungleichzeitigkeit auch von der Tor gibt. Ich weiss nicht, nehme ich es wirklich halt mal an, dass für die Frau noch etwas mehr ist, wo das Kind sich gedreht hat. Vielleicht aber auch nicht.
SPEAKER_01Also ist mich dann ganz unterschiedlich. Also das ist ganz sicher individuell, aber dass es sich für eine Frau, die das Kind in sich dreht, hat acht Monate lang anders anfühlt als für einen Mann, der einfach, nicht einfach, aber einfach dabei war. Wie seht ihr denn mit dem Umgang mit euren Freunden und Familie? Habt ihr das gerade sofort gesagt oder habt ihr einen Moment gebraucht?
SPEAKER_03Ich glaube, ich habe es recht schnell die Leute gesagt, auch. Also Freundinnen, Freunde und der Familie auch. Es war, weil eine zwei Jahre ältere Schwester von mir hat, kurz vorher das Baby überkommen. Es war dann so sechs Wochen alt. Und da hatte ich nicht gewusst, warum das raus und sagen und eben zusammen traulen und auch die Tatnahme spüren. Ist ja offener richtig und vor allem auch Leute, die begegnet haben, die ich jetzt arbeite, die mich gesehen haben und plötzlich kein Buch mehr plötzlich keinen Buch mehr gemacht. Es hat auch eines, zwei Begegnungen gegeben, die Leute, die mit so gut auf der Strasse haben oder gefragt haben. Oder im Kontext des Berufs, ob es da ist, wie es heisst. Und meine Strategie ist schöner offensiv sein, offen sein zu dem Thema. Und wirklich sagen, es ist passiert, es etwas gehen, aber es ist nicht bei uns. Und dann das Gespür irgendwie gewisse sind dann mit Kopf der Friedhof, bründ.
SPEAKER_01Ja, und so beim Arbeiten, du schreibst, aber du bist recht schnell wieder zurück ins Büro gegangen. Also etwa zwei Wochen lang, oder?
Wie Über Das Eigene Kind Sprechen
SPEAKER_03Ja, ich glaube, ich habe gewiss, ich muss ein bisschen ablenken. Und mein Mann ist, glaube ich, ziemlich schnell wieder zurück. Und hat auch sehr zugesprochen, dass ich nichts lange mein Aufhalt wieder verweilen soll, in der Tour und was die Frage, was sie dort gemacht hat. Zumindest so eine gute Ablenkung, ohne dass ich Sonder wegschiebe und verdränge. Das kommt ja automatisch. Er wieder heute kommt. Aber ich glaube, je länger von der Arbeit weg wäre, umso schwieriger ist das zurückgehen, weil das ist sicher etwas sehr schlimm, wieder ins Büro zu gehen und die Leute, die ich sie haben, die ich brauche und irgendwie das ganze Strahlen weg. Und dort finde ich auch speziell so abgetrauer das Mitgefühl der anderen und die Trauer, die sie irgendwie haben, vielleicht auch mit eigenen Sachen, die manche Angst gesagt hat, es kommt wie einer zu mir. Also es ist ja legitim, aber es war wie nicht gerade diese Idee, in der Position bekommt zu trösten. Aber dass man zu viel wort ist, auch der einen der anderen. Gleichzeitig ist es ja schön, wenn man das mit Gefühl bekommt. Und darum weiss es nicht, vielleicht hat es sich sehr so viel machen, wie ich mag. Ich hatte 50% Kraft, weil ich bei dir fast fertig. Und die zweimal pro Woche verzählen, in den 9 oder 20zeitig war, das war gut drin gelegt. Wenn es vollzeitig wäre, das habe ich nicht gemacht.
SPEAKER_01Aber so hat es irgendwie einen Rhythmus ins Leben gegeben, wo wir darauf hören können oder so. Und du schreibst in deinem Buch auch, dass es manchmal Bemerkungen von anderen hat, die recht verletzend waren. Magst du auf das kurz eingehen? Also ich habe etwas im Kopf, wo du ein Leben geschrieben hast, wo jemand gesagt hat, ja, es ist doch besser, hätte es dann verloren, als wenn es irgendwie schon zwei oder drei Jahre wäre.
SPEAKER_03Ah ja, weil man dann natürlich mit einer Geschichte, eine größere Geschichte hat. Also es sind auch mehr Spuren hier natürlich. Und beziehung ist sicher, dann ist offensichtlich bezieht hier zwischen Eltern und Kind. Da war wirklich kein Daraus, noch froh sein und weil es könnte ja schmerzhafter sein, wenn er älter wäre. Ja, es ist gut möglich, aber nicht relativieren. Oder eben, wenn es früher selten war.
SPEAKER_01Ich glaube, man dürfte es einfach auch nicht vergleichen, sondern wenn man sich öffnet und von dem offen erzählt, wird man ja wie auch eine kleine Anerkennung. Oder einfach man wird wahrgenommen werden mit dem, was man gerade in sich trägt und nicht so quasi, ah ja, komm, aber so schlimm ist es ja nicht.
SPEAKER_03Ja, einfach seit ganz Moment jetzt und diesen Gefühl. Und nicht wer weisen, es wäre doch schlimmer, wenn du sagst, ich finde es wirklich eine Hierarchie von der True.
SPEAKER_01Nein, absolut nicht. Ich mag mich an einen Podcast erinnern mit der Psychologin Verina Kast er. Sie hat mehrere Bücher über das Thema Trauer geschrieben. Und eine Gedanken, die sie damals hat, hat sich bei mir so eingepägt. Und zwar, dass wenn jemand nicht mit dem eigenen Leben wieder auseinandersetzen, weil mit den, die noch da sind. Wir müssen jetzt irgendwie schauen, wie man mit recht kommt. Man findet wieder in Frage und denkt, ja, bin ich noch glücklich in meinem Job? Ist das jetzt das, was ich wette? Vielleicht muss ich gewisse Ballastlos werden. Man muss sich so richtig wieder eingeben. Kannst du das so unterschreiben?
Namen, Rituale Und Erinnerung
SPEAKER_03Ich glaube, im ersten Moment war es wichtig, dass es weitergeht, wie einfach weitergeht, dass wir das Umfeld haben. Schon die Idee, schon die Fantasie, nach der Weltkreise haben wir dann nicht gemacht. Wir finden viele Reisen nachher noch. Das war schon trost. Das könnten wir jetzt nicht machen können. Aber das hätte man wahrscheinlich machen können mit dem Kind. Aber man lehnt sich zurecht, dass man gewisse Sachen nicht könnte und darum fast veraus sein, dass man jetzt gleich noch zu zweiten ist. Aber ich glaube, es stimmt schon, ich hatte nicht unmittelbar nachher, aber irgendein Schweiz beruflich etwas zu zändern. Ist auf der nicht sofort passiert. Ich glaube, nicht drei Jahre nochmal der Job. Wir wohnen immer noch in der gleichen Wohnung und da bin ich so wahnsinnig. Ich war auch sehr Gewohnheitstier. Das heisst aber nicht, dass man nicht über mich selber oder der Bin über die Identität oder das, was bei einem Cast. Dass etwas schwes so passiert. Aber gleichzeitig sind das gewandt und mich mit diesen Menschen umgeben wie vorher. Vor allem mein Mann natürlich. Das hat man halt gegeben. Und vielleicht ist es manchmal darauf geschlossen, dass man dann meint, es kommt die grosse Frente. Jetzt hat man den Mut, um das ganze Leben um zu kremplen. Das gibt sich die Leute, die das erhitzt. Aber sie verweilen, nicht in dem Zustand, sondern in dieser Welt mit allem oder in dieser Wohnung, die schwanger war. Mein Mann sowieso, aber Beruf vielleicht auch ein Stück weit, weil so das Neue ist abschreckend. Wahrscheinlich verspartet in diesem Moment. So habe ich es noch ein bisschen kennen und kann es darum auch etwas easy, erwähnt dir diese Arbeiten.
SPEAKER_01Was ich eigentlich auch etwas schönes, es ist nicht eine Flucht aus einem Schmerz raus, sondern du hast dich eigentlich umgeben mit den Sachen, die du dich wohlfühlst, die du gern hast und du hast gefunden, nein, da werde ich bleiben, da fühle ich mich, mit dem fühle ich mich wohl.
SPEAKER_03Ja, und da vertraue ich einfach darauf, den irgendwann drei, vier Jahre später, Job wechseln. Und vertraue ich darauf, dass es schon drängt und dass ich etwas unternehme, wenn ich merke, so jetzt ist die Zeit hier. Also das andere wäre wahrscheinlich auch nicht gut, wenn man den so verhartet nichts ändern. Ich habe das ganz vielleicht noch die Szenen beschrieben, die ich im Spital für das Kind ist, bevor ich es geboren habe, war ich mal heute und Sachen holen für mich, tolle Sachen und so. Und hätte gedacht, so jetzt rum etwas aufschoben, wenn ich den Heil komme an diesem Mod oder nächsten Tag, so wird es so ein Lammfell, das ich im Bett kam. Wo wegen dem Schmerz in dem Bay und so haben einfach so weiche Unterlagen. Und ich habe, man hat immer gesagt, ich gehe als Baby hin, wenn es hier einfach so Babycomfort ist, da gibt es immer noch darauf. Und dann hat er das alles weggrund so vorsorglich, weil er gedacht hat, das tut mir jetzt fest weh. Und da war ich so nicht einverstanden gewesen, als ich den Eingang bin, dass wir jetzt schon Spuren wüssten. Aber andererseits, wenn ich heute noch auf dem Lampfell geschlossen habe, dann wäre es mir immer gut. Also irgendwann muss man wirklich weitergehen.
SPEAKER_01Und wie ist das Umfeld mit dir weitergegangen? Ich meine, das ist ja etwas, das du nie wirst vergessen, das immer irgendwo bei dir ist, aber das Umfeld vergisst wahrscheinlich irgendeinen Mal, dass das passiert ist, weil einfach kein Kind da ist. Wie geht man mit dem um? Das finde ich noch schmerzhaft.
SPEAKER_03Ach gar nicht so empfunden. Und irgendwie war nicht ständig darauf hinein. Oder manche schon, wenn ich auch jetzt noch sage, wir sind auf dem Nordhänge, auf dem Friedhof. Ich denke, manchmal schon die Leute sind das immer noch nicht vergessen. Also es war einfach, wenn man einfach ein Spaziergang und meine Schwiegermutter ist auch wieder. Zwei Kerze geht es schnell auf dieser Weise, da irgendwie finde ich das auch schön. Aber wenn ich denke, ist das komisch, wenn man es zu den Leuten erzählt? Also wenn man es den Leute erzählen, und wenn es jetzt Freunde sind, dann kann man ja fragen. Aber das zeigt schon, dass ich weiss, dass die gewisse Leute komisch auch wichtig ist wahrscheinlich, dass man das zweite Erinnerung immer wieder kann auflagen kann. Oder wie auch da und immer noch etwas da ist.
Wenn Zukunftspläne Zerbrechen
SPEAKER_01Wenn du jetzt jemandem, was so etwas erlebt oder jemanden nichts aus dem Umfeld, so jemand begleitet, was würdest du diesen Personen aufwegen? Wie tröstet man jemanden, der eine Todgeburt erlitten hat? Eine schwierige Frage. Ja, nein, es ist einfach.
SPEAKER_03Dann merke ich gerade, dass man nicht getröstet im ersten Moment. Irgend so das, was ich jetzt schon ganz lange erzähle kann. Das Kind war. Das sind Erinnerungen und Erinnerungen, die bleiben, man hat Fantasien, die man sich weit denken, wie es wäre. Aber ich würde all diese Sprüche nicht machen, die ich zum Teil gehört. Könnte immer als Kind haben. Oder so ein blöde Rad könnt ihr doch reisen.
SPEAKER_01Also einfach mal zulassen.
SPEAKER_03Und ich glaube, dort so bei diesen Beileidsbekundungen, an dem man rüberkommt, glaubt, da hat es manchmal schnur gelernt, ich denke, oder so Entsatz oder eine Freundin, die ist aufs Grab und Blumen gekauft hat oder das Windrad gebracht hat. Das hat man am meisten. Ich glaube, so wird das Menschen in Arm nehmen und zurück und Tate angezeigt. Da sind, schon spüren, ich bin da. Wenn ich etwas reden möchte.
SPEAKER_01Was mich auch noch für wundern ist, ist, hat sich das Verhältnis zu Mutterschaft und zu anderen kinderfreien Menschen verändert, seitdem das passiert ist? Wenn du sagen, kinderfrei gewollt? Ja, geplant oder unplant, ja.
SPEAKER_03Ich finde, es ist einfach eine Möglichkeit von Existenz, voll, von Leben, das genauso gut ist und sein und gleichwertig ist für ein Leben mit Kind. Aber vielleicht ist es gerade bei ungewollt in der Freien Frauen und Männer ist sicher mehr Verständnis oder eine stärkere Verbindung als vorher. Dass ich es vielleicht so ein Wortloses verstehe und dass man weiss, wie viel es merkt und durch, ja, dass es auch verbunden ist. Wahrscheinlich so eine Art von Mitgefühl, die stärker ist als vorher. Also Mitgefühl, aber nicht allein und kennt den Leidensweg. Also etwa lang ist oder kurz und was auch passiert ist, aber irgendein Parallele, der wahrscheinlich das schon hier ist, wo nur ganz flei und kurz ist und sich beschränkt auf das kein Kindwölle sagen.
SPEAKER_01Gerade sehr intensiv sein.
SPEAKER_03Ja, und aber Freundinnen, die ganz total gewollt bei Kind haben. Und das ist eher gut mit denen und auch schön. Ich werde jetzt auch wieder die, die zu frei ist und zusammengehen, mit der Freundin mal ins Wochenend, die jetzt gekriegt hat und sich das vierte gesehen als ein Paar. Das ist auch wieder etwas anders, aber auch eher sehr schön. Da gibt es die mit den Kindern. Kindern mitkindern oder Freunden, die es genauso gut ist.
SPEAKER_01Es gibt etwas, was du dir würdest wünschen würden, die die Menschen besser verstehen soll. Es gibt so viele unterschiedliche Biografien von kinderfreien Menschen, geplant, unplant. Wenn man es nicht plant hat, es gibt tausend Gründe, warum man kein Kind hätte können bekommen oder einfach nicht bekommen hat. Was würdest du dir wünschen im Umgang? Ich glaube, die Troffenheit ist sicher total wichtig.
Partnerschaft Zwischen Halt Und Ungleichzeitigkeit
SPEAKER_03Und wie gesagt, ich kann es nicht sagen, ob es mir jetzt viel geholfen hat, wenn ich auch etwas einen Artikel gelesen hat. Vielleicht hat es mich jetzt wenig interessiert in dem Moment, wenn ich noch nicht schwanger wäre. Aber ich finde die Offenheit schon gut. Und dass man jetzt gerade im Fall von Ungewollt keinen Kind oder eben so tot geworden kann. Auf dass man die Gleichwertigkeit, dass man das nicht genug betonen kann, dass Lager mit und ohne Kind kann. Ist genau gleich viel wert. Dass wir aber auch anerkennen, die Wünsche, die nicht in Erfüllung gehen. Ja, ich glaube, wie bei Filmsachen sagt man toppen. Dass man solch gehört, die ganzen Paletten von verschiedenen Biografien rund um das Thema.
SPEAKER_01Ich würde sagen, das ist ein mega schönes Schlusswort. Gibt es etwas von deiner Seite, die du gerne würdest ergänzen? Dann herzlichen Dank, dass du da bist und für deine Offenheit darüber zu reden.
SPEAKER_00Danke für die Frage und wenn ihr euch für dabei heute danke daran, euch auf unsere Webseite für unseren Community-Treffen im Sommer provisorischen Format zu machen.
SPEAKER_01Teilen doch unseren Podcast mit Freunden und Bekannten und geben dir ein Steiner Rating, bitte von ihrer Podcast lautet. Wir würden euch sehr freuen, wenn ihr ein Supporter eine Freundin oder BFF von Expectations werdet. Alle Infos dazu findet ihr auf unserer Webseite wichtig expectations.ch. Bis zum nächsten Mal. Tschüss zusammen. Tschüss!