expectations - geplant und ungeplant kinderfrei

#67 Selina: in jungen Jahren bereits sicher

Rahel Perrot & Katrin Schmitter Season 7 Episode 67

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Schon früh den eigenen Weg gehen

Wenn sich jemand in jungen Jahren sicher ist, keine eigenen Kinder zu wollen, bekommen diese Personen häufig den Satz zu hören, dass sich dies noch ändern wird. Unsere heutige Gästin hat diesen Satz schon zig mal gehört. Selina ist 29 Jahre alt, arbeitet als Heilpädagogin und weiss schon seit mehreren Jahren, dass sie kinderfrei leben will. Selina wurde Ende 2023 in der Fernsehsendung NZZ Format porträtiert. Zu sehen waren darin auch ihr Partner und ihre Eltern. 

Selina erzählt im Gespräch mit uns, wie es war, in einem TV-Beitrag sichtbar zu werden, welche Reaktionen aus ihrem privaten Umfeld kamen und warum das Thema online schnell polarisiert. Wir reden über das Bild der «zukünftigen Grossmutter» und darüber, wie Eltern sich manchmal durch unsere Kinderfreiheit angegriffen fühlen, obwohl es gar nicht um Kritik an ihrem Weg geht. Ausserdem sprechen wir über Dating ohne Kompromisse und darüber, warum Professionalität bei der Arbeit mit Kindern keine persönliche Eltern-Erfahrung braucht. 

Shownotes

📺 NZZ Fornat “Ich will keine Kinder – Hat die Gesellschaft ein Problem mit Frauen ohne Kinderwunsch?”

🎧 #16 Anna: Sterilisation 

💬 Whatsapp Gruppe: Kinderfrei Zürich 

🎈 Sommerevent am Sa, 18. Juli 2026

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Gemeinsam mit dir machen wir die leisen Geschichten lauter und machen so den kinderfreien Alltag sichtbar! Expectations bricht Tabus, klärt auf und interviewt geplant und ungeplant Kinderfreie und Expert:innen. Offen und inklusiv, gesellschaftspolitisch relevant. 

SPEAKER_00

Expectations plant and unplant kind of the 67 Expectations. I'm Rahel, 41 Plant Kinder Frey.

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And I'm Katrin, 46 and Plant Kinder Frey.

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Supporter in a friend or PFF for Expectations werden.

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Alles to the verschillende arten könnt unterstützen, findet ihr unter expectations.ch.support or via the link in the shown notes. Mes vielmals von Herzen.

Selina Sagt Klar Nein

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Wenn der Körper in jungen Jahren bereits sicher ist, dass er keine King wollen, er oder sie, dann bekommt die Person häufig den Satz zu hören, ah, das wird sich das schon noch ändern. Du bist schon noch jung. Unsere heutige Gästin hat diesen Satz schon auch schon zig mal gehört. Selina 29 arbeit als Heldpädagogin im Frühbereich und weiss schon seit mehreren Jahren, dass sie kein eigenes King wollte.

SPEAKER_01

Celina wurde vor etwa zweieinhalb Jahren in der Fernsehsendung NZZ-Format porträtiert. In dieser Sendung sind auch ihre Eltern und ihren Partnern vorgekommen. Wir wollen heute mit Ihnen darüber reden, was die mediale Präsenz mit Ihrem und ihrem Umfeld ausgemacht hat und wie oft sie noch hinweisen bekommt, dass sie ihre Meinung schon noch ändern wird.

SPEAKER_00

Liebe Selina, herzlich willkommen bei Expectations.

SPEAKER_03

Hallo, ich freue mich sehr, dass wir hier sind und bin gespannt auf unser Gespräch. Hoi Selina, von mir.

SPEAKER_00

Ja, wir sind gespannt, was wir dungehen diskutieren. Und Selina, gerade mir zuerst gefragt, wie steht es um deine Meinung in Bezug auf das Kinder bekommen, hast du dich schon geändert?

SPEAKER_03

Hey, also kurze Antwort ist nein. Aber durch das, dass ich auch schon gesagt habe im Intro mit Kind arbeiten, vielleicht ist es nicht ganz täglich, aber es ist schon oft wie ein Thema. Und ich denke eigentlich wirklich sehr oft, ach, schön, ich kann jetzt heute gehen, kann schon rein die Kind, ich muss immer von der Kita abholen, ich habe noch geschlafen.

Warum Sie Ins Fernsehen Ging

SPEAKER_00

Darum nein. Kurze Antwort: Nein. Genau. Mir hat es gesagt, du bist vor rund 2,5 Jahren portradiert worden in einer Fernsehsendung, auch beim MCZ-Format. Was hat dich da motiviert, dort mitzumachen und über dein Kinder freies Leben zu reden?

SPEAKER_03

Für mich war es eigentlich nie ein Thema, um nicht darüber zu reden. Eigentlich eher das Gegenteil, wo ich zu dem Punkt war, dass ich kein Kinder möchte, wo man dann sicher auch noch dazu kommen kann, war es ein sehr grosses Thema oder ein wichtiges Thema für mich. Aber eigentlich mehr einfach im Umfeld. Also mit Leuten, die ich kennengelernt habe. Ich sage jetzt mal dazu mal, im Ausgang oder so, also mit neuen Leuten auch. Und das in den Medien, also ich bin jetzt überhaupt kein, wie soll ich sagen, ich bin überhaupt nicht aktiv auf Insta oder so etwas. Also war kein Thema für mich. Und eine gute Kollegin von mir hat den Aufruf für den Beitrag auf LinkedIn gesehen und mir geschickt. Und sie sagte, hey, wäre doch vielleicht noch etwas für dich. Und so hat sich das dann mehr ergeben. Und durch das, wie ich gesagt habe, ich bin jetzt überhaupt nicht präsent über Social Media oder so. Und habe gefunden, das wäre vielleicht noch ein Abenteur, das mal auch noch anders thematisieren. Und bin einfach auch gespannt, ob da so etwas sein, die ich noch cool finde, es noch nie gemacht haben mit Filmen, mit verschiedenen Leuten. Und habe mich dann einfach mal auf das Eau.

SPEAKER_01

Das war cool. Und wie war es nachher, das Resultat hast? Es war nicht nur du bist vorgekommen, sondern auch deine Eltern und deine Partner. Das war wahrscheinlich noch speziell.

SPEAKER_03

Es war im Fall noch lustig, weil am Anfang habe ich einfach so ein bisschen darauf, wie sind meine Haare und dahin und was ist im Hintergrund. So ein bisschen klassische Sozialisierung der Frau, oder? Wie sehen die aus und solche Sachen, wenn ich jetzt auch behaupten, ist mir nicht mega wichtig. Was einfach speziell war, durch dass sie wie noch zwei andere porträtiert worden sind, war mein Teil in dieser Reportage zehn Minuten. Die tatsächlichen Aufnahmen waren viel, viel mehr und länger. Zum Beispiel das Interview mit mir. Wir müssen sogar zweimal aufnehmen müssen, aus technischen Gründen etwas. Aber das war eine Stunde schon gegangen. Das Gespräch mit meinen Eltern schon eine Stunde gegangen, mit meinem Partner auch. Und dann noch einfach so das Zusammengeschnitten. Ist wie speziell, aber ich habe es sehr passend gefunden. Ich finde, die guten, wichtigen Stellen sind wie vorgekommen. Aber es war noch speziell zu mir, wie das alles entstanden ist. Was ist hinter der Kamera, bzw. vor der Kamera, wie alles so abgelaufen und wie ist das alles entstanden?

SPEAKER_01

Mein Mann und ich sind porträtiert worden in einer SRF Pulse-Sendung. Sie waren den ganzen Tag lang bei uns daheim. Schlussendlich war der Beitrag sechs oder sieben Minuten. Es war schon extrem, was sie dann nachher komprimieren. Ich habe das Gefühl, ich habe noch ein paar andere Sachen reingenommen, die ich wichtig gefunden habe, ich hatte die Arbeit nicht weggemacht, das auszuwählen, was jetzt da genau reinkommt und was nicht. Aber wie du sagst, am Anfang bin ich auch mega nervös und etwas fokussiert wie für die Suche und habe nicht das Richtige an. Und irgendwie vergisst man es, wie sagen wir nicht den ganzen Tag auf das fokussiert.

SPEAKER_03

Ach, hätte ich doch noch das gesagt oder das, aber nachher nicht von, es hat in dem Moment nicht das gesagt, wo man in Synko ist und das hat man angepasst.

Reaktionen Aus Umfeld Und Öffentlichkeit

SPEAKER_00

Ich finde es cool, dass du auch so sehr umgefangen bist reingegangen. Du sagst, du hast dich mal Bock gehabt, das auszuprobieren, oder siehst du, du hast schon in deinem Problem, über das zu reden, dass du keinen Kind warst. Was hat es für Reaktionen darauf gegeben? Da haben sicher ein paar Leute gesehen, so aus deinem privaten oder beruflichen Umfeld oder sind auch fremde, dir fremde Leute auf dich zu. Ich habe gesagt, du bist doch Zelina von diesem Beitrag.

SPEAKER_03

Meinen Friends und meinen Familien und auch beim Arbeiten ist es mega positive Rückmeldung. Aber ich glaube, wenn es jetzt wie auch nichts Neues ist, ist das Thema kein Kind, ist dort schon länger eine Entscheidung. Das wissen einfach wie alle. Das sind alle gewusst. Und darum war für niemand so eine grosse Überraschung. Fehler mehr, dass du im Fernsehen, mega cool. Und ich habe die gesehen, und es war lustig, teilweise noch wirklich ein Jahr später. Hätten wir auch ein, zwei Leute, die mich nicht zuspielen, in der Schult sind, geschrieben so, hey, das bist du doch, mega cool. Und ich denke, durch das, dass sie sehr offenes und progressives Umfeld haben, ist rein vom Inhalt her. Vom Thema kindrei, ist das überhaupt nicht negativ aufgenommen oder kritisiert worden, eher positiv. Und das soll ich sagen, dass es im Fernsehen auch war. Ein recht cooles Erlebnis gewonnen war, ein Onkel, mit dem ich, in dem sie überhaupt nicht mehr. Ich war an der Hochzeit von seinem Sohn, also von meinem Haus. Und habe ihn dann gesehen, das war vor ein Jahr. Und habe gesagt, ja, ich habe diesen Beitrag und fand ich es mega cool, dass ich da vor der Kamera war und gesagt habe und die Entscheidung getroffen. Er war nicht unbedingt jemanden, wie soll ich sagen, der sehr andere Lebensentwürfe gefängt, würde ich jetzt mal sagen. Und das habe ich noch cool gefunden, weil ich recht viel Zeit später noch mal so darauf angesprochen wurde. Und bei mir war es noch gar nicht so mega präsent.

SPEAKER_00

Aber ja, du bist man fängt den Beitrag, da sind wir auch verlinken. Also man kann das nach wie vor schauen, dass wir mit der Technik des SRF immer noch zu finden. Und das ist noch so interessant, dass hier noch später noch Reaktionen bekommen kann. Wir haben unseren Podcast, der ist für immer im Internetuniversum zu finden. Von dem her kann man hier noch zeitunabhängig, wo das irgendwo zeitlos ist, irgendwie jemand auf dich zukommen.

SPEAKER_03

Und ihr noch mal über Leute Kommentare lesen. Dann habe ich es probiert, auf YouTube zu finden und sie gefunden und noch die Idee wieder verworfen.

SPEAKER_01

Kommentar lesen ist nicht immer eine gute Idee.

SPEAKER_03

Genau, also darum, ich denke, das wäre einfach noch spannend, was so die Reaktion ist. Und gleichzeitig denke ich, dass Leute den Beitrag schauen, die sich vielleicht eher schon mit dem Thema auseinandergesetzt haben, dass da ein bisschen ein Bias um ist. Also in dem Sinn im Positiven. Ich habe jetzt auch nicht Sachen anschauen, die mich nicht betreffen oder nicht interessieren. Und in dem Sinn dort den Kommentar anschauen. Oft schaut man ja oder konsumiert man Sachen, die man entweder sehr pro oder sehr contra Meinung oder Einstellung hat. Und jetzt vielleicht Leute, ich habe das Gefühl, es gibt viele Leute, die das Thema Kind ist vielleicht auch ein biss neutral ist oder noch nicht Thema. Ich kann mir vorstellen, dass es Leute gar nicht geschaut haben. Und darum, dass mit den Kommentaren schlussendlich gar nicht gemacht hat.

Familie Und Erwartungsdruck

SPEAKER_01

Und wenn man so Aussagen der anderen Frau, ich weiß jetzt nicht, wie sie heisst, portradiert wird, wo das auf Social Media sehr präsent ist und kein Kinder dort, die erlebt ja, glaube ich, schon einiges Kommentar, weil es schon ein Thema ist, das polarisiert und gewisse Leute fühlen, sich durch diese Meinung angegriffen. Aber in diesem Beitrag kommen dir auch deine Eltern vor. Er sitzen zusammen am Kuchitisch oder so. Man spürt, dass es insbesondere die Mami nicht ganz einfach fällt, dass nachzuvollziehen, dass du kein Kind wagst. Das waren wahrscheinlich auch die ersten Gespräche, die ihr so geführt habt, wie war das für dich? Was macht es mit dir, dass diese Mami Mühe hat mit dem?

SPEAKER_03

Es zeigt einfach, wie präsent die heteronormativen Vorstellungen einfach sind. Man hat halt Kinder die Vorstellung, meine Mami, es hat sie auch schon gesagt, dass sie Grossmutter ist. Was heisst das für sie selber? Was stellt sie sich für sich selber vor? Und meine Mama ist halt jemand, der mega gerne Mami ist. Also mega gerne Mami geworden ist, jetzt natürlich immer noch ist. Für sie ist das ein mega, würde ich jetzt mal behaupten, ein mega grosser Teil. Ihr gibt es auch sehr viel Kraft, sie hat auch sehr viel Identität. Ich glaube, sie kann es sowohl kognitiv als auch emotional, in dem Sinne, nicht verstehen, warum man den Wunsch nicht hat, beziehungsweise sich für ein kinderfreies Leben entscheidet. Und ich denke, es sind auch die Faktoren, wie sie aufgewachsen ist, ihre Generation, ihr Umfeld, ihre Prägungen auch. Sowohl Bündnisse ist auch noch etwas anders als Zürich, die Bündn einfach eher noch ein bisschen konservativ. Ich kann mir auch vorstellen, dass sie sich auch in ihrem Lebensentwurf angegriffen gefühlt hat, dass sie verurteilen. Oder Leute, die Kinder haben, verurteilen. Oder irgendwie, ich weiß auch nicht, vielleicht auch als nicht reflektiert sehen. Und eben das, was du auch gesagt hast, Katrin, es polarisiert halt mega. Es ist halt nicht einfach, okay, du möchtest keine und ich habe und wir können so stehlen. Gibt es auch, aber ja, und wie gesagt, vielleicht wirklich für Ihr, wie sie sich das vorstellt, dass sie mal Enkelenkelin haben von mir. Ich habe ja noch einen Bruder, kann der das jetzt übernehmen. Message. Ja, genau, sie haben schon gesagt. No Pressure. Ja, und es ist halt sehr, dass das halt, wie sehr diese gesellschaftlichen Erwartungenstrukturen verankert sind und sich im Privaten auch zeigen.

SPEAKER_01

Ich glaube, das ist ein sehr wichtiger Punkt, dass die Mütter oder diese Mami, nicht nur diese Mami, aber dass sie sich befangen ist in dieser Frage, weil genau das, was du gesagt hast, sie hat wahrscheinlich das Gefühl, ihre Lebensentscheidung wird mit dem kritisiert. Vielleicht fragt sich die eine oder andere Person, ob ich etwas falsch gemacht habe, dass mein Kind kein Kind wird. Es hat ja null mit dem zu tun. Es gibt sicher auch Fälle, wo sie etwas mit dem zu tun haben kann. Aber ich glaube, diesen emotionalen Schnitt zu machen und zu sagen, das hat nichts mit meiner eigenen Entscheidung zu tun, ist als Mutter von einem Kind, der kein Kind wird, wahrscheinlich wahnsinnig schwierig zu machen.

SPEAKER_03

Das kann ich mir im Fall auch sehr gut vorstellen. Was du sagst, die Frage, was habe ich etwas falsch gemacht, als Mutter, dass meine Kind oder meine Tochter kein Kind möchte, das, was sie vorgelebt hat, sage ich jetzt mal, nicht übernehmen möchte oder kann, wie auch immer. Ja, kann ich mir auch sehr gut vorstellen.

SPEAKER_00

Kannst du noch mit dir diskutieren? Wenn du genau weißt, hast du sehr, dass Mami beschrieben kann, wie sie auch herkommt und warum sie Mühe mit dem hat. Aber tut es weh, wenn du merkst, Mami nicht nachvollziehen kann. Wie ist so eine Beziehung?

SPEAKER_03

Im Fall weh macht es mir nicht, was am Anfang mehr hässlich gemacht hat. Aber das war wie generell, wenn ich nicht ernst genommen bin in dieser Entscheidung. Ja, doch, du wurst schon auch verletzt, aber schon mein Eher wittig gemacht. Dass ich nicht ernst genommen werde in dem.

SPEAKER_00

Also auch von die Mami, Entschuldigung. Auf die Mama nicht ernst genommen.

SPEAKER_03

Ja, schon auch, aber ich würde sagen, von meiner Mami speziell. Meine Mami und ich haben eigentlich eine sehr, sehr enge Bezügung. Wir sind emotional, würde ich sagen, sehr eng. Und ich denke, obwohl wir sehr in vielen Sachen sehr unterschiedliche Meinungen haben, was uns verbindet, ist, dass wir eine Meinung haben. Also sie haben eine Meinung, ich habe eine Meinung, und dass wir das auch diskutieren könnte. Ja, es cool ein bisschen darauf, was für ein Thema. Aber teilweise wir auch einfach stehlen können. Und meine Mami hat mal, es ist nicht um das Thema, glaube ich, Kinder gegangen, aber sie haben wie gesagt, dass sie mega stolz ist, dass ich den Wert und meine Einstellungen ausleben kann und für dich einstehen vor allem. Und das hat mich mega, mega berührt und mega dankbar gemacht. Obwohl ich in vielen Sachen anders in viele Sachen anders gesehen oder anders eingestellt bin, dass sie gesehen haben, das geht mir mega gut damit. Es ist mega fest mein Weg. Und dass das ist, was und wie ich möchte leben möchte möchte. Und dass ich mich das anerkennen kann. Und ja, das finde ich mega bestärkend.

SPEAKER_01

Ja, das stimmt nachher eine sehr coole Beziehung.

SPEAKER_03

Mit Diskussionen immer wieder, aber das gehört dazu. Das gehört dazu.

SPEAKER_01

Und hat sich denn jetzt deine Sicht auf diesen Nichtkinderwunsch von dir verändert in diesen zweieinhalb Jahren seit dieser Sendung? Hey, es wird immer ein bisschen weniger ein Thema.

SPEAKER_03

Ich glaube, es ist wie einfach so gesedelt. Es ist so gesetzt. Wir können jetzt auch mehr, also wenn wir unterwegs sind, als Kind schreibt, habe ich natürlich extra die Augen vertreten und dann immer auch sagen, was Aline, schon gut. Wir wissen es. Jetzt mehr so ein bisschen auf lustig, provokative Art oder so. Es ist nicht so fest ein Thema, das Auseinandersetzung oder mega Diskussionen abzettelt.

SPEAKER_01

Ist es eigentlich für die Vater weniger ein Problem?

SPEAKER_03

Hey, ich glaube, es zeigt auch so ein bisschen in unsere Gesellschaft auf Männer und Kinder, es ist so etwas.

SPEAKER_01

Die machen halt mit, wenn es dann mal da sind.

SPEAKER_03

Und mein Papa ist halt jemand bei jeglichen Sachen. Ich würde sagen, es ist wie. Wenn das dein Weg ist, dann ist das dein Weg. Und wenn das gut ist für dich, dann stimmt das auch so. Ja, und bei meiner Mami ist ja schon auch mehr so. Ich glaube, ich weiss, jetzt weiss ich nicht, aber die Angst, dass ich mal die Entscheidung bereuen könnte. Ich denke vor dem Hintergrund, dass Eltern einfach das Beste für ihre Kinder wenden. In diesem Beitrag sage ich dann auch so, ja, aber man kann ja auch bereuen zur Mutter sein und das ist ja für sie sehr unvorstellbar. Aber ich glaube, das schwingt bei meiner Mama wie noch ein bisschen mehr mit, wo meine Papa mehr so das auch nicht das Urvertrauen hat, dass es gut kommt, dass das richtig und okay ist.

SPEAKER_01

Muss ich dir vielleicht mal Zahlen zeigen? Ich glaube, Leute, die bereuen kein Kind bekotz haben, dieser Anteil kleiner als Leute, die bereuen, ein Kind bekotz haben.

Wie Der Kinderwunsch Sich Klärt

SPEAKER_03

Ja, ja. Und wahrscheinlich ist es ja auch noch eine gewisse Dunkelziffer, oder? Ja, logisch. Regretting Motherhood ist ja auch ein mega, mega Tabuthema.

SPEAKER_00

Lass uns noch über die Fragen reden, oder die Situationen reden, die immer so in diesem Thema irgendwie kommen muss. Wenn du gewusst, dass du ein Kinder warst. Nehmen wir es mir etwas Angst angehen. Es gibt einen Moment gegeben, wo du dir so klar hast, wo du ein Kind wusstest, oder war es mehr Prozess? Wie hat sich das bei dir so gestaltet?

SPEAKER_03

Es war nicht so ein Moment, wie so einen Blitzinschlag oder so. Es waren verschiedene Sachen. Einerseits war es in unserer Umstände. Ich bin dort 2020, von einer langjährigen Psyche getrennt. Dann war noch Corona, ich hatte mein Bachelorstudium am abschließen. Es war eine Selbstfindungsphase bei mir. Was möchte ich, wo ich wohnen möchte, ganz viele Sachen hinterfragt. Ich denke, das hat es begünstigt. Und zusätzlich habe ich das Praktikum in einer Kita gemacht. Und dort habe ich so gemerkt, das sehe ich gar nicht in meinem Alltag oder in meinem Leben. Ich sage jetzt mal Familie, es war in dem Sinne in der Kita nicht Familie, aber in dem Familienalltag, in Anführungs- und Schlusszeichen. Wobei man sagen, die Kita war vielleicht auch nicht sehr optimal war, es war recht chaotisch. Fachkräftemangel auch. Aber wie gesagt, es war noch während Corona, es war alles recht turbulent. Und ich habe gemerkt, wie die Vorstellung zum eigenen Kind immer mehr abnimmt. Dass ich mir nicht vorstellen kann, dass der Vorstellung macht, dass mir das Freude macht. Sondern, das Gegenteil, dass mir Freude macht, ich möchte selbstständig sein, ich möchte unabhängig sein, ich möchte in eine Bein romantische Bezügung investieren. Ja, und in dem Sinne mit diesen Gefühlen verbunden, dass wenn Eltern ihre Kinder abgeholt haben, die Freude sicher auch sehr viele andere Emotionen, neu, vielleicht auch Überforderung, gemischte Gefühle. Aber wo ich einfach denke dann, ich gehe jetzt einfach heute gehen und ich brauche das nicht.

SPEAKER_00

Oder das Bedürfnis nicht nach dem, aber die ziehen es nicht anders an. Es ist ja nicht immer so sehr, also es ist nicht immer so, dass das nicht anstrengend ist, sondern wo etwas anders. Die Sanger einfach sein, wie es ist, oder es ist nicht mehr eine Wertung, sondern die ziehen es nicht anders an.

SPEAKER_03

Ja, also die Umstände waren, haben wir das auch schon gefragt? Ich meine, wenn ich jetzt einen anderen Beruf gehabt habe, den ich nicht mit Kind arbeite, beziehungsweise auch nicht in den Kitas und so geschafft hätte. Wäre das jetzt anders hinein aus? Ja, hätte das so ein bisschen ins Rollen gebracht. Okay.

SPEAKER_00

Ich finde es aber noch spannend, dass du jetzt zehst. Wäre ich vielleicht nicht in diesem Beruf. Hätte ich den vielleicht jetzt doch gekriegt, ich finde das so spannend, dass wir doch immer noch lassen, dass den Rest zweifeln haben. Ja, vielleicht. Wir aus unserer eigenen Einschätzung selber Zweifeln und sagen, was muss man sich nicht mehr sagen?

SPEAKER_03

Für mich ist es nicht unbedingt Zweifel, sondern mehr einfach ein Gedankenexperiment. Man könnte sagen, wäre ich in dieser Bezügung geblieben oder was weiß ich, ins Ausland oder irgendwas, wäre es dann anders worden. Aber es ist mehr nicht, dass wir eine Antwort suchen, sondern ich finde es einfach als Frage, die so aufploppt. Du kannst dir das ja mit allem stellen. Natürlich denke ich nicht. Für mich ist jetzt das nicht Gewinn bringen, weil es bringt ja noch ein mehr Fragen und Unsicherheit auf. Du weisst es wie nicht. Aber ich finde es mehr so, als ich mir das auch schon gebracht, wäre jetzt eben in einer gewissen Bezügung geblieben. Hoch wäre jetzt vielleicht, was weiß ich, hätte ich schon zwei Kinder. Ob das dann passen würde oder nicht, ist die andere Frage. Genau. Aber ich finde das einfach noch, so etwas als Gedankenexperimentalismus noch interessant.

SPEAKER_00

Okay, dann schmeckt so die Lichtigkeit gut.

Dating Ohne Kompromiss Beim Kinderwunsch

SPEAKER_01

Und Beziehung, aber du bist in einer Beziehung mit einem Mann, der in dieser Fernsehsendung auch vorkommt, wo wir zusammenkommen sind. Ist das von Anfang an ein Thema oder ist das erst spät, dass wir etwas in der Beziehung aufkommen?

SPEAKER_03

Für mich war es eines der ersten und wichtigsten Themen beim Daten, weil für mich einfach klar ist, ich möchte kein Kind, ich möchte weder allein Kind, noch mit deinem jetzigen Partner, noch mit son irgendjemandem. Und da gibt es für mich weh, es gibt keinen Kompromiss. Auch für die andere Person, wenn die andere Person sagt, sie möchte ein Kind. Und ich finde ja gerade beim Daten, wie auch die Chance, um sagen, das ist etwas, das mir wichtig ist. Es gibt ja auch andere Sachen, wo man sagt, ich möchte zwei Jahren ins Ausland gehen, was weiss ich. Und darum ist das von Anfang an immer kommuniziert. Und dann gesagt, ich möchte kein Kind, was ist deine? Wie siehst du das? Und er hat, ah ja, voll er auch nicht. Ah, das ist jetzt recht easy, okay. Und wir haben dann, wir haben uns recht lang gedacht, vielleicht so ein halbes Jahr oder so. Und ich möchte mich an ein Gespräch und ich sage, ich möchte das wirklich nochmal klar thematisieren, weil ich habe vorher auch schon die Erfahrung gemacht, dass ich im Daten sagte, ich mache kein Kind. Und dann war er so, ah ja, er auch nicht. Und irgendwann war ich eigentlich. Ich möchte mich erinnern, ich bin schon ein bisschen nervös oder ein bisschen angespannt. Für mich war, wenn er ihn jetzt nochmal frage und er sagt, doch, er möchte ein Kind möchte, dann war das Ende. Weil dann geht es nicht weiter. Wir waren so wie an einem Punkt, wir haben gewusst, okay, es geht richtig bezüglich, vom Emotionalen her und von der Compatibility. Wie sagen wir?

SPEAKER_01

Wie man zusammenpasst.

SPEAKER_03

Genau, wie man zusammenpasst. Ja, und wenn er sagt, ja, doch, eigentlich gleich Kind, dann hat er mich schon emotional sehr getroffen. Und wir haben dann eben auch etwas wie ein ausführliches Gespräch. Er hast ja nicht so gesehen, ah nein, ich habe kein Kind und jetzt sitzt, sondern schon so ein bisschen verzählt. Aber für ihn, er hat schon früher wie auch kein Interesse an einem Kind. Er hat das nie auch mega gefreut, oder angezogen oder so. Ja, wir haben recht ein ausführliches Gespräch, das für mich zumindest sehr erleichternd auch. Genau.

SPEAKER_00

Jetzt sage ich der Satz, ihr seid beide ja noch jung. Es geht nicht darum, dass ihr euch meine geändert, sondern das Thema Verhütung. Jung, insofern man noch das Barjährlich im fruchtbaren Auto ist. Nein, kurz gesagt. Habt ihr schon mal über Sterilisation oder über Sektomie gerät? Kreisst du es irgendwie euch in eurem Gespräch herum?

SPEAKER_03

Ja, nochmal überlegen, das war vor eineinhalb, vielleicht zwei Jahren, wo ihr das angesprochen hatte, also Sektomie, weil ich so einen Kupferkette hinein kann und von dem herausnehmen, eigentlich nicht von dieser Methode überzogen. Und dann auch das ganze Thema, das die Frau muss vor allem schauen muss. Und dann war mein Partner eine Phase oder Zeit, in der er selbst im Spital, medizinisch oder wie sie von seiner Gesundheit her angeschlagen war und ihm so angesprochen, hey, was hatumie? Wer hat doch etwas? Und er hat, das passt voll nicht hinein. Er kann im Moment von ihm im Spital sein. Und für mich war das gar nicht auf dem Schirm gehabt, dass es für ihn so sieht. Im Moment mit Ope und Eingriff ist grundsätzlich etwas Negatives. Und dann aber zu einem späteren Zeitpunkt nochmal drüber geschwätzt. Weil bekanntlich, weil sektomie auch viel einfacher, unkomplizierter Eingriff, auch kostengünstiger. Es ist jetzt lustig, weil ich habe jetzt auch mit meiner Mami nochmal darüber geredet. Für mich ist es jetzt noch nicht aktuell, dass ich eine Sterilisation machen würde, weil ich einfach die Angst vor dem Eingriff habe, ehrlich gesagt. Ich finde, es ist ein recht grosser Eingriff. Das ist der eine. Und das andere ist, dass ich mega, mega bestärkend finde, dass ich jeden Tag entscheiden kann, ich möchte ein kinderfreies Leben möchte. Ich finde, ich bin eine Person, die sehr reflektiert ist, weil einfach immer wieder auch andere Sachen leben, hinterfragen, ob das noch für mich passt. Und ich finde es, wie gesagt, sehr bestärkend, dass ich mich einfach für mich selber immer wieder entscheiden kann. Also immer wieder gegen Kinder bzw. für ein kinderfreies Leben. Und in einer anderen Podcast-Folge von euch, die ich auch über die Sterilisation war, finde ich sehr, sehr treffend gesagt, wo ihr Partner gesagt hat, hey, ich bin nicht für mich nicht 100%, sondern 98%. Und das langt wie nicht. Und ich glaube, für mein Partner ist es ein bisschen ähnlich. Es sind nicht 100%, sozusagen die, die ich haben. Und einfach auch so ein bisschen, ja, ich meine, man weiß nie, was passiert vielleicht, trennen wir uns oder es kann immer irgendetwas passieren. Und dann findet man doch, man möchte gleich noch kennen mit etwas anderem oder so. Oder beziehungsweise er. Und ja, darum ist das jetzt im Moment nicht mega aktuell, in Zukunft eventuell schon. Ja, das ist so ein bisschen der Stand, wo wir jetzt sind. Ich kann mir sich vorstellen, dass es auch ein Prozess ist, mit verschiedenen Faktoren spielen.

SPEAKER_00

Du sprichst eine Folge von Anna an. Anna hat es bei uns von ihrer Sterilisation erzählt. Und das ist schon spannend, dass sie gesagt hat, ihr habt 98% nicht gelenkt. Und dann hat sie gesagt, okay, ich würde es ja. Für mich ist das 100% klar, also mache ich die Sterilisation für mich, unabhängig von meinem Partner, sondern irgendwo es nicht. Das fing sehr leuchtenden Punkt oder sehr stark, dass man sagen, ich mache es für mich. Es ist nicht ein Paarentscheid in diesem Moment, sondern es ist für mich eine.

SPEAKER_03

Und ich finde einfach die Ehrlichkeit, um einfach sagen, hey schau, es ist nicht ausgeschlossen. Was weiß ich, dass man sich irgendwann trennt, dass jemand stirbt, klar, das sind jetzt die worst case, sage ich mal, Szenarien. Aber ja, ich finde, das ist einfach Realität und dass man einfach auch thematisiert werden und einfach, oh ja, wir werden jetzt für immer zusammenbleiben und es ist alles gut und wir finden das immer super. Das finde ich sehr wichtig. So sind meine Partner und ich alle so unterwegs.

SPEAKER_00

Das schmälert ja nicht. Das sehen wir ja nicht, dass das Tor ist, wo man sagen, oh, du bist ja schon, du bereust viele etwas, sondern das schmälert dir nicht die Entscheid heute oder dir das Bewusstsein darüber, dass du kein King warst. Oder wenn du dir solche Gedanken machst. Wie bei manger sagen es ein Gedankenexperiment. Wo man kann, damit wie werfe ich mein Leben verlaufen, wenn ich mich dort nicht getrennt hätte, wie auch jetzt ist das Gedanke gesagt, okay, was könnte sein? Du wirst tatsächlich nicht jemandem etwas wegnehmen. Oder du durfte eine Entscheidung oder du möglich Freiheiten lassen, wie auch immer der Weg weitergeht.

Arbeit Mit Kleinkindern Ohne Eigene Kinder

SPEAKER_01

Ich finde es auch noch schön, das gefühlt. Oder ich habe das Gefühl, das Thema stresst dich nicht so fest, dass du jetzt gerade so vor der Leute brauchst, der immer verhebt, sondern es ist okay, wie es jetzt ist. Und sodass sie jeden Tag neu entscheiden können, nein, ich möchte wirklich kein Kind, das stimmt so für mich. Und das wird so Schritt für Schritt. Das finde ich eigentlich auch sehr schönen Gedanken. Ich würde gerne noch ein bisschen auf deinen Beruf eingehen, aber du schufst als Heilpädagogin im frühen Bereich, das heisst mit Kleinkind. Was findest du schön oder was faszinierend an deiner Arbeit?

SPEAKER_03

Hey, es sind so zwei Sachen. Das eine ist der Inhalt mit dem Kind schaffen und das andere sind die Rahmenbedingungen. Von der Rahmenbedingungen her ist es ein cooler Beruf, weil ich habe viele Ferien. Ich bin mega selbstständig, wie ich arbeite, wie meine Termine in dem Sinne, wie meine Förderung plane. Es erlaubt mir auch, zu reduzieren, also Teilzeit zu arbeiten. Das sind so Rahmendungen, die für mich sehr wichtig sind. Dass ich einfach auch viel Freizeit habe, weil ich einfach auch recht viel Interesse und Hobbys habe. Und das andere ist der Inhalt, den ich finde, ist sehr spannend, aber gleichzeitig herausfordernd auf eine positive Art, die ich finde, die ich mich auch immer selber wieder reflektieren muss. Ich mache etwas, was kommt, nachher vom Kind zurück. Ich lerne mega viel über zwischenmenschliche Interaktionen. Und es ist ein Auf und Ab, ich glaube wie in jedem Beruf. Es gibt Situationen, wo ich denke, ach Mann, das ist richtig nervig. Situationen mit Kindern, die denke, das ist wirklich ultra cute. Wirklich unherzig auch. Und gleichzeitig würde ich jetzt sagen, bin ich in dem Sinne eine klassische Heilpädagogin. Leute, aber in sozialen Beruf ist das ja oft so, das ist ihr Herzblut, das ist das, für das sie leben, das ihr Lebensinhalt ist, ihr Lebenssinn. Das ist bei mir nicht so. Ich finde meine Arbeit mega cool. Es gefällt mir mega gut, aber es ist nicht mein einziges Interesse, sage ich jetzt mal, oder wo ich nur daraus Kraft schöpfe. Es ist ein bisschen so ein Mix. Ich glaube, in sozialen Berufen wird das oft ein bisschen missverstanden, dass man das hobbymässig macht. Ich habe auch schon Eltern gesagt, ich könnte nicht einmal den ganzen Tag gucken. Ich denke, nein, also ich werde zahlt für das. Das ist nicht etwas, was ich in meiner Freizeit mache. Das ist eine therapeutische Intervention. Das ist nicht einfach so ein bisschen spielen und ein bisschen lustig zusammen. Dass das einfach so machen solltest, weil ich sonst nicht weiss, was ich machen kann oder weil das mein grösste Hobby ist. Genau, aber gleichzeitig gibt auch viele Leute, die das sehr fest ihre Leidenschaft ist.

SPEAKER_00

Wir ein bisschen anders. Was heißt du noch für andere Leidenschaften?

SPEAKER_03

Hey, ich bin mega gerne in der Natur, ich tue mega gerne wandern, Velofahren, ich lese mega gerne.

SPEAKER_00

Hast du gerade einen Buchtipp?

SPEAKER_03

Hoch. Also ich lese jetzt im Moment gerade zwei Bücher parallel. Eines ist ein bisschen eine Wissenschaft, das heisst der Vitaminkompass. Sind alle in Anführungsschluss die wichtigsten wissenschaftlichen Studien zu Supplements und so Health-Sachen. Also eben das ganze Health, Fitness, das würde ich sagen, das ist meine Leidenschaft. Interessiert mich sehr viel Kraft. Und sonst lesen wir tatsächlich recht gerne so historische Romänen zum Zweiten Weltkrieg.

SPEAKER_00

Da bin ich dabei, da bin ich dabei.

SPEAKER_03

Und am liebsten eigentlich aus Frauenperspektiven. Also mich interessiert sehr fest, ich weiß nicht, man kann feministische Perspektive sagen, aber so, ich sage es mal, Frauen, so Back in the Days, ich finde, so Zweiten Weltkrieg finde ich ein recht spannendes Thema.

SPEAKER_00

Genau. Sehr gut. Man hat ja sehr gerne starke Frauenfiguren in ihrer Zeit, die halt schon noch klar ist, wo der Platz der Frau ist.

SPEAKER_03

Und sonst musste ich auch sehr viel Podcasts hören und jetzt das erste Mal, wenn wir Podcast mitmachen. Und sonst wirklich auch, also ich bin so zwischen, ich mache auch sehr gerne und viele Sachen allein, aber auch mega gerne mit meinen Freundinnen und Freunden, ich weiß nicht mehr, dass als Hobby zählen kann, aber es ist auch etwas, was mir sehr viel Kraft und Energie gibt.

SPEAKER_01

Ja, cool, cool. Nochmal kurz auf die Beruf zurück. Sorry, was mich noch wundern, wirst du viel mit so einem Vorurteil konfrontiert, weil du mit Kleinkind schaffst, dass dort Leute überrascht sind, dass du es für dich kein Kind willst?

SPEAKER_03

Ich würde sagen, ich habe das Gegenteil. Ich habe mit Eltern ausgeschrieben, also ich tun das eigentlich auch noch oft, wenn es dazu kommt, wenn es passt, sagen, ich möchte kein Kind und viele Eltern sehen wie so, hey, das können wir mega verstehen. Und es sind Eltern, die mega, mega, also ich sag eine gute Eltern, die waren sowieso einfach. Es sind Eltern, die ihre Kinder mega gerne haben.

SPEAKER_00

Sie engagiert die Eltern.

SPEAKER_03

Mega engagierte Eltern und gleichzeitig können sie das wie auch verstehen. Ich habe wirklich recht viele coole und auch intime Gespräche mit Eltern schon kann. Also ein Mutter haben wir gesagt, hey Lock, ich sage dir ehrlich, jetzt sind im Nachhinein, ich wüsste ja, ich bin nochmal, wie ich ein Kind will haben. Und ich finde, wir haben einfach auch mega einen Vertrauensbeweis, oder Vertrauens. Wie sagt man? Morschon? Ja, dass man das auch sagen kann oder dass das auf den Platz sein soll und dass man wie nicht für das fern oder beurteilt wird. Und ich würde sagen, mit den Eltern, die ich arbeiten kann, sind wir noch zusätzlich belastet, weil die Kinder mit irgendeiner Beeinträchtigung oder Auffälligkeiten haben. Und gleichzeitig habe ich auch schon eine Mutter gehabt, die hat zwei schwer betroffene Kinder gemacht. Ich habe gesagt, so ein bisschen alle. Das möchte ich nicht haben. Und sie war so, ja, das kommt dann schon. Und dann denke ich mir so, okay, wow, du bist dem Fall, das ist mega dem Fall das, was du lebst, was mega für dich passt. Und ich lohnt sie einfach so stehen. Ich muss dann mit diskutieren. Aber ich würde mir grundsätzlich sagen, mehrheitlich positiv und wie auch recht verständnisvoll. Schon von den Eltern her.

SPEAKER_00

Man muss auch noch sagen, du hast auch ein Setting, aber man sieht im Beitrag gehen, du gehst zu diesen Leuten, also du bist bei diesen Familien daheimen. Also, du bist sehr in einem persönlichen Rahmen und von dem her können dort natürlich auch persönliche Gespräche entstehen. Du bist nicht in einem Klassenzimmer, du schaffst ein Gleiching, du bist bei diesen Daheimen und darum. Aber sie siehst du da wirklich, du hast wirklich den Einblick in den Alltag von diesen Familien.

SPEAKER_03

Ja, und ich denke, das macht auch das auch so eine persönliche und time teilweise bezüglich. Oder wo man teilweise oben zwei, drei Jahre hat. Und andererseits muss ich auch sagen, vielleicht sehen sie in meinem anderen Bild, wenn ich sage, ich möchte kein Kind. Beziehungsweise ich merke schon auch, wenn ich jetzt ein Kind hätte, wäre es wie anders, weil ich anders mit ihnen relaten kann. Ihre Situation sehen. Oder die können wir sagen, hey, schau mir meinen Kind habe ich es so gemacht. Oder ich verstehe jetzt mega fest, wenn es schwierig ist, mit schlafen. Was weiß ich, ich kann mir sagen, okay, ich kann das kognitiv nachvollziehen. Oder ich weiss aus der Theorie, das und das könnte helfen können, aber es ist dann nicht, dass ich auf meine persönliche Erfahrung zurückgreifen kann. Oder weil ich ja wirklich kein Kind habe, dann wenig sagen, das hat bei meinen Kind funktioniert. Oder ich kann jetzt das mega emotional nachvollziehen, was ich durchmachen könnte, weil ich das auch gemacht habe.

SPEAKER_01

Das hat bei meinen Kind funktioniert, oder? Nehmt ja wie die Professionalität irgendwo durchweg.

SPEAKER_03

Gleichzeitig ist dann das auch so, wo meine Professionalität mehr gewahrt werden oder mehr Platz hat. Weil es ist dann nicht einfach so ein bisschen ein Austausch zwischen Gleichgesinnten, sage ich jetzt mal, sondern es ist dann wirklich die professionelle Haltung. Und das finde ich mega gut und hilfe mir ja auch.

SPEAKER_01

Vom Onkologe verlangt mir ja nicht, dass er selber schon mal Krebs hat, damit er weiss, wie man es heilt.

Kinderfrei Community In Zürich Aufbauen

SPEAKER_00

Serena, du leitest, oder du kannst sagen, du bist Admin der WhatsApp-Gruppe, die sich nennt, kinderfreie Frauen im Raum Zürich. Wie ist es zu dem, dass du dort Admin bist in dieser Gruppe?

SPEAKER_03

Das ist im Fall eher zufällig oder hat sich so etwas ergeben. Tatsächlich, bis zu dem Zeitpunkt, wo ich den Beitrag für das NZZ-Format gemacht habe, habe ich mir mehr überlegt, meine Frauen bzw. Leuten, die auch kein Kind oder Wählen, vernetzen. Und dann, die die Produktion begleitet hat oder gecastet hat, haben wir darüber gesetzt, jetzt ist mir schon noch komisch, dass es in einer Stadt wie Zürich keine Gruppen gibt, von kinderfreien Leuten. Und dann habe ich anfangen zu recherchieren und habe wirklich auch nichts gefunden, sondern einfach so eine Gruppe in Winter, also in Winterthur, und bin dann nicht mal dazu gestoßen, einfach so zu regelmäßigen Treffen. Und dort verschiedene Leute kennengelernt, eben dann auch im Raum bzw. in der Stadt Zürich. Und bin dann nachher so, also über eine, meine Kollegin, in eine Zürich-Gruppe hineingerutscht. Und habe gewisse Sachen gemacht, ein bisschen Branche organisiert etc. Und nachher hat sich die, die die Gruppe gegründet hat, ist dann wie Kommentar hören aus dieser Gruppe raus. Meine Freundinnen und ich haben gefunden, dass wir die Gruppe weiterführen. Und haben dann wie die Gruppe übernommen. Und zusätzlich habe ich auf Ronorb, das ist so eine Plattform. Es gibt auch in anderen Städten, wo man jegliche Interat schalten kann, aber auch was läuft in der Stadt. Da habe ich das Interat gemacht: wir sind eine Community von kindern freien Leuten. Wenn die das ansprechen, dann melde ich doch. Und dann haben sich so auch ein Leute gemalt. Jetzt hat sich so ergeben, dass wir recht viele Leute in dieser Gruppe sind und regelmäßige Treffen machen, was aber in dem Sinn sehr locker ist. Es ist überhaupt kein Muss, man kann kommen, wenn es passt. Wir schauen ab und so, dass man mal Aktivitäten macht. Jetzt machen wir Foxtrail-mäßig etwas oder wir gehen mal eine Lässig oder eine Ausstellung. Es soll wirklich einfach so ein Raum sein für unterschiedliche Bedürfnisse. Du hast gesagt, es ist nicht per se kinderfrei Frauen, aber es könnte sowieso ergeben, dass es gerne nur Frauen sind. Aber grundsätzlich sind alle Leute willkommen. Ich habe schon den Eindruck, es sind mehr Leute, die bewusst oder geplant kinderfrei sind. Aber es hat jetzt auch meine Kollegen, die zum Beispiel unplant kind. Es soll wirklich auch eine Community sein für Leute, die ungeplant kinderfrei sind, obwohl merke ich schon, es ist ein anderer Diskurs. Es ist natürlich dann nicht so, wir sind kinderfrei und wir können ausschlafen am Samstag und wir sind mega frei und so. Und es ist je nachdem sehr leicht, sondern für Leute, die Kinder will, also bei den Katrin ist es ja so, ist es ein anderes Thema? Es ist ein anderer Prozess, ist es vielleicht mehr mit Trauer noch verbunden oder es ist nicht einfach so ein fröhliches Thema.

SPEAKER_01

Ich glaube, es kommt auf die Phasen darauf an. Ich würde es nie mega feiern oder so, weil ich grundsätzlich finde, ich muss jetzt nicht andere Leute überzeugen, dass sie kein Kind selten haben. Aber ich glaube, es kommt etwas auf die Phasen darauf an, wenn du gerade von dieser Entscheidung kommst und sagst, okay, ich setze mich jetzt mit einem Plan B auseinander, du wirst wahrscheinlich nicht Juri-Juifen und sagen, endlich kann ich ausschlafen.

SPEAKER_00

Ich bin auch in dieser WhatsApp-Gruppe, die du Admin bist. Wir haben hier Steffen hier im Ehrlichen. Das hast du dich gerade in mir nachverschafft. Die haben jetzt durch die Gruppe, es war eine recht grosse Gruppe und dass eher mehrheitlich selbst plant frei sind. Aber wir haben darüber geredet, dass die Abend nicht ausstehen müssen. Es geht nicht darum, dass wir das mega feiern in unserem Lifestyle. Es sind Themen im Alltag, die uns alle beschäftigen, wenn wir keine Kinder haben und dass wir auf das fokussieren und nicht mit einer Celebration-Gruppe, die so Proud, child-free people. Das braucht es ja nicht. Wir können einfach gewünscht sein und mit unseren Themen, die wir haben und dass das alles so Platz hat. Was gibt dir den Austausch? Dass du da jetzt dabei bist und sagst, okay, aber nicht mehr, dass dort im Hintergrund aus Admin. Was gibt dir den Austausch?

SPEAKER_03

Das, was du jetzt gesagt hast, Rahel, ich finde, es gibt einen Raum, wo viele oder vielleicht mehr Themen gibt als jetzt zu sich. Gespräch platz sind. Also es hat schon oft Situationen gegeben, wo man wirklich mega tiefe Diskussionen haben, über das Thema Kind, Jonei, Gesellschaft, eben Frau etc. Und ich glaube, es gibt einfach wie einen Raum, wo das okay ist. Wenn jemand sein. Also wie soll ich sagen, die klassischen Reaktionen kommen halt nicht zu, das ist mega egoistisch und so, dass man rechtfertigt ist, weil man weiss, von was man redet. Das ist jetzt ein der andererseits, teilweise reden wir mega oft, aber es geht nicht um das Thema Kind, nicht Kind haben, bewusste Entscheidung, sondern es geht, wie hast du auch gesagt hast, einfach darum, das ist wie so ein Nenner, der wir alle haben. Wir haben kein Kind, wie gesagt, bewusst oder geplant oder ungeplant. Und einfach, was auch so im Leben abgeht und was man für Themen hat. Und ich finde es mega schön, so viele verschiedene Leute kennenzulernen. Also von unterschiedlichen Backgrounds, sowohl ich es mal vom Beruflichen, vom Aufwachsen her, vom Alter her aus, wie in den jüngsten, glaube ich. Sicher, kinderfrei spezifische Themen, was ist so ihre, also von jedem einzelnen Wertegang oder den Prozess höchst tiefen. Ich finde das mega spannend. Ich finde es auch aus einer gesellschaftskritischen oder soziologischen Perspektive interessiert mich das mega fest. Und was ich einfach mega schön finde, ist, wenn du siehst, wenn die Leute das erste Mal dort sind und sich mega wohlfühlend. Und sagen, hey, ich habe nicht jemand oder eine Community gefunden, wo das gleich oder gleich lebt. Und so einen Anschluss findet. Und etwas wie das Gegenteil von sich zurückzukommen und sich vereinsamt, aber einfach so einen Anschluss findet und auch aus dem raus schöpfen. Und ich finde das einfach mega, mega bestärkend und macht mir mega viel Freude auch.

SPEAKER_01

Gibt es etwas, was die überrascht hat im Austausch mit diesen Frauen, unterschiedliche Ansichten?

Werte Zukunft Und Abschluss

SPEAKER_03

Ja, schon. Der Werdegang, aber ich finde es sehr altersspezifisch etwas anderes. Ich war in 23, als ich mich entschieden habe, oder in dem Prozess zumindest angefangen hat, wo andere sagen, sie merken viel mehr den gesellschaftlichen Druck, wenn sie so 35, 40 sind, viel rundherum bekommen Kinder bekommen und sie werden immer wieder mit dieser Frage konfrontiert, wen du Kinder kriegst. Dass das einfach so ganz andere Wertegänge sind. Für mich ist das Thema Kinderfrei etwas mega Positives, für mich etwas mega Bestärkendes. Mit sehr vielen positiven Emotionen tatsächlich, aber auch weil sie erlebt haben, glaube ich, auch durch mein Umfeld. Wo andere, wie sehen, es gibt auch sehr andere Werdegänge oder Prozess oder so einen Durchlauf gibt. Und auch, wo jede steht, da gibt es sehr viele Unterschied. Je nachdem kulturellen, was es dann auch immer ist, da gibt es grosse Unterschiede, finde ich gleichzeitig auch spannend und gleichzeitig auch wieder, dass man sich mal trotzdem auch finden kann. Je nachdem, wo man steht, was du, Katrin, gesagt hast, wo man im Prozess auch steht, im Persönlichen.

SPEAKER_01

Merkst du da einen Unterschied zwischen der Generation? Hast du das Gefühl, es ist für die jüngere Generation einfacher, ein Positiver, als ob man jetzt wahrscheinlich älter ist, dass die irgendwie mehr hat?

SPEAKER_03

Vielleicht, ich habe das Gefühl, so eine Generation, ich würde jetzt mal sagen, vielleicht auch etwas offener, ganz allgemein über gewisse Themen reden oder einfach nur schon mal thematisieren. Hinterfragen auch, weil sie dann gewisse Sachen ins Rolle bringt. Ich kann es einfach von meinem Umfeld zeigen, was einerseits so sehr offen ist. Das ist teilweise, wenn ich jetzt Leute kennenlerne und sage, ich möchte keinen Kind, dann ist es so, ah ja, easy. Es bringt nichts eine riesige Diskussion ins Rolle. Ja, ich denke Generation sicher auch der Ort, also Ort, eben Stadt, Land bzw. immer Kanton. Also ich einfach den Vergleich haben bzw. immer noch Grabünder Zürich, was in gewissen Sachen sehr unterschiedlich ist.

SPEAKER_00

Vor allem aber Stadt Zürich. Also genau Kanton Züri ist da wieder etwas anderes als Stadt Zürich. Genau, Stadt Zürich. Ein Einzel im Kanton. Hey, ich sage sozusagen die Werten Freiheit, Selbstbestimmung, Selbstständigkeit in dir wichtig. Nach dem strebst du? Hast du eine Idee von dir? Das ist ein klassisches Bewerbungsgespräch. Was sind das vor fünf Jahren? Was sagst du, eine Vision, eine Idee, eine Träume, die du in dir anwähst, wenn du so alt bist wie mir und noch älter, dann ist sozusagen 20 Jahre. Hast du irgendwie so Bilder im Kopf, die ältere Selina, was du da willst?

SPEAKER_03

Nicht mega klassische Bilder, sage ich jetzt mal im Sinne von, also materiell weißt du, ich möchte das Haus, ich möchte das Auto, keine Ahnung, eine Katze, weiß ich nicht. Vom Gefühl her, also das, was du jetzt gerade beschrieben hast, ist mega gut, dass Individualität, Spontanität, Selbstbestimmung als Wert oder als Konzept macht mich mega aus, ist mir mega wichtig. Das möchte ich wie auch, sehe ich wie auch in meiner Zukunft. Und im Fall schon so einfach so eine Zufriedenheit, die ich jetzt gefühlt habe, jetzt schon. Bin ich so wie nicht erarbeiten, mega bewusst. Aber er gibt es sich jetzt wie so mit Sachen, die ich merke, mir gut, die ich etwas aussortieren kann, die ich merke, passen wir nicht so, oder passe ich nicht in mein Leben oder mein Lebenskonzept? Was ich mir gut vorstellen kann, ich möchte unbedingt mal ein wohnen, das ruhig ist.

SPEAKER_00

Seid ihr auf die Straße, so in der Stadt, in der Stadt Süden?

SPEAKER_03

Genau, genau. Das ist so etwas eine Frage, wo ich nicht so einen klaren Ort, aber irgendwo, was ruhig ist, sowohl ich sage es mal vom Lärmpegel her, aber auch von meiner Generation Vibe, aber so von der Stimmung. Ja, und am Art, also ich sage es mal an einer Art, weil es ein Haus ist oder eine Wohnung oder Miet oder kaufen, das ist mir gleich. Aber einfach, wo ich mich wohlfühle, meine Freunds, wo man sich entfalten kann. Und es sind sehr erwachsen. Es ist sehr erwachsen, aber auch sehr unspezifisch, was ich immer das heißen mag. Sehr schmettling. Ja, da sind wir dann wirklich so gewisse Sachen, aber gewisse Sachen sieht man überhaupt nicht. Und das, was ich jetzt auch schon mit den Leuten, also sowohl meine Familie, aber auch fest meine Friends, die ganz viele Teil von meinem Leben sind. Ja, das möchte ich ganz fast haben. Und beruflich lande ich es mal offen. Ich weiss nicht, ob ich das bei Halbpädagogin für immer mache. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich noch etwas nebenbei machen, eben so etwas ein bisschen mehr meine persönlichen Interessen sind, das ganze Thema mit Health und Fitness. Ja.

SPEAKER_00

Ideen sind da.

SPEAKER_03

Ideen sind definitiv da, ja. Das ist wichtig.

SPEAKER_00

Hey Selino, wir können langsam zum Abschluss unseres Gespräch. Ist noch etwas um, was du gerne zum Abschluss noch sagen, die dir noch wichtig wären? Irgendein Aspekt, die wir noch nicht darüber geredet haben, die dir aber noch wichtig wären?

SPEAKER_03

Ich finde, also ich möchte euch Danke sagen. Erstens, dass wir mich eingeladen haben und einfach, dass ihr auch den Podcast habt, ich finde es ein wichtiges Thema. Ich finde, es tut auch mega viele andere Themen. Are ich was ist, Gender Roles, Vorstellungen, gesellschaftskritisch. Finde ich zumindest. Ich finde es mega schön, dass einfach Leute, dass man auch darüber reden kann, dass man darüber diskutieren kann oder man kann es auch einfach stehlen. Ja, ich finde es, wie gesagt, mega cool, wir haben es jetzt mega cool gefunden mit euch über das Reden. Und ja, danke, dass ihr so einen Podcast habt und macht. Wir machen das ja, also wir auch in der Freizeit. Find es mega cool, so ein wichtiges Thema. Und ich finde es cool, dass wir jetzt hier so einen aktiven Part sein können.

SPEAKER_01

Wir finden es auch cool, bis du ein aktiver Part.

SPEAKER_00

Merci viel Marceline für das Kompliment. Das war unser Lohn. Genau das Ganze. Und ja, es war wirklich ein mega cooles Gespräch. Ich freue mich auf den weiteren Austausch mit dir. Ich habe ja auch schon live gesehen und genau wieder mal in einer anderen Runde, vielleicht wieder mal zu Örtlichen, besonders treffen. Wir können alles irgendwie die Shownotes packen und verangeruflich interessiert für die WhatsApp-Gruppe im Raum zu rein. Genau, ja dann nochmals vielmals fürs dabei sein, Selina. Danke noch vielmals. Und merke euch fürs dabei sein heute. Überlegt euch doch sehr gerne, ob ihr nicht auch Supporterin, Freundin oder BFF von Expectations weit werden. Alle Infos dazu auf unserer Webseite www.xpectations.ch.

SPEAKER_01

Und in der nächsten Folge in zwei Wochen reden Trahel und ich anlässlich vom Internalen Tag der Ungewohl Kinderlosen darüber, was es noch braucht, um das Thema zu enttabuisieren. Bis dann, wir freuen uns zusammen.