expectations - geplant und ungeplant kinderfrei
Rahel (geplant kinderfrei) und Katrin (ungeplant kinderfrei) diskutieren zu zweit oder mit Gästen über den Alltag ohne Kinder. Die Freundinnen schlagen eine Brücke zwischen denen, die bewusst keine Kinder haben, und denen, die nicht geplant hatten, ohne Kinder zu leben. Die beiden Seiten haben mehr gemeinsam als der erste Blick vermuten lässt. expectations bricht Tabus, klärt auf und interviewt geplant und ungeplant Kinderfreie sowie Expert:innen. Expectations macht die leisen Geschichten lauter. Offen, inklusiv, gesellschaftspolitisch relevant.
expectations - geplant und ungeplant kinderfrei
#71 Einsamkeit: Allein unter Menschen
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Und über den Wert von Gemeinschaft
Einsamkeit kann sich ausgerechnet dann am stärksten anfühlen, wenn wir von Menschen umgeben sind. Das Gefühl, nicht verstanden zu werden, kennen viele - und doch bleibt es oft unausgesprochen. Insbesondere rund um den Kinderwunsch oder die Kinderfreiheit taucht es immer wieder auf - obwohl es viele Menschen mit ähnlichen Geschichten gibt.
Wir schauen hinter die Kulissen von Einsamkeit und Alleinsein - denn sie sind nicht dasselbe. Wir beleuchten den Arbeitskontext, soziale Rituale und Narrative, innerhalb derer Care-Arbeit jenseits der eigenen Kinder weitgehend unsichtbar bleibt.
Wir zeigen, warum ehrlicher Austausch so oft der Wendepunkt ist, wie Peer-Support helfen kann und wie man Alleinsein auch als Ressource nutzt, ohne Einsamkeit zu romantisieren. Dazu: Serien- und Buchtipps für den Sommer.
Shownotes
!! Anmeldung zum Sommerevent: www.expectations.ch/events
Folge #46 Wie viel Flexibilität dürfen wir von Eltern am Arbeitsplatz einfordern, Susanne Mosbacher?
#26: Karriere - mit Susanne Mosbacher
Serien- und Buchtipps:
Wild Dark Shore, Charlotte McConaghy (Deutsch: Die Rettung)
The Wedding People, Alison Espach (Deutsch: Wedding People)
Die Freiheit allein zu sein, Sarah Diehl
Die singuläre Frau, Katja Kullmann
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Gemeinsam mit dir machen wir die leisen Geschichten lauter und machen so den kinderfreien Alltag sichtbar! Expectations bricht Tabus, klärt auf und interviewt geplant und ungeplant Kinderfreie und Expert:innen. Offen und inklusiv, gesellschaftspolitisch relevant.
Sommerevent In Der Zentralschweiz
SPEAKER_01Expectations, plant and unplant kind of Hello 71st, Expectations. I am Rahel, 41 Plant Kinder Frey.
SPEAKER_00And I'm Katrin 47 and Plant Kinder Frey. On the 18th of Juli is endless weight. And we wish we sogar where we went, and zwar in Central Schweiz from Pilatus, bzw. on the Fus of Pilates. We wandered done etwa 15 minutes from Kriens auf Kriensreck and gehen dort zum Mittagessen.
SPEAKER_01Nach dem Zmittag geht es per Sailbahn or Fuss zurück nach Kriens und weiter nach Luzän. Oder je nach Lust und Launen. Und dann Wetter könnten wir nach dem Zmittag noch ein bisschen weiter aufwandern. Oder dann vielleicht sogar im Vierwortstädtersee noch baden.
SPEAKER_00Auf jeden Fall steht es zusammen und zusammen Sie im Zentrum und wir sind wirklich alle willkommen. Vor zwei Jahren haben wir schon mal so ein Treffen organisiert, aber nur mit Gästen. Und das mal wollen wir es wirklich für alle öffnen und wir freuen uns schon mega, unsere oder einige von unseren Hörerinnen und Hörern kennenzulernen. Anmelden könnt ihr euch bis spätestens am 10. Juli unter expectations.ch.evs. Den Link findet ihr auch in den Shownotes.
SPEAKER_01Und Gemeinschaft und das Gefühl der Zugehörigkeit soll uns eure heutigen Erfolg
Wenn Die Kinderfrage Einsam Macht
SPEAKER_01gehen. Doch zuerst wen wir uns um Gegenteil einer Einsamkeit.
SPEAKER_00Es ist nämlich schon irgendwie merkwürdig. Statistisch gesehen gibt es wahrscheinlich relativ wenige Situationen im Leben, bei denen es nur ein auf der Welt gibt. Klar, manchmal ist es schwierig, andere Menschen zu finden, die etwas Ähnliches erlebt haben. Aber was Trahel und mir immer wieder auffällt, ist das Thema Einsamkeit oder sich allein fühlen mit Herausforderungen. Im Podcast begegnet uns das immer wieder. Zum Beispiel, dass alle Freundinnen ein Kind haben und ich fühle mich mit meinem Nicht-Kinderwunsch allein oder nicht verstanden. Oder ich habe einen unerfüllten Kinderwunsch, bin ich in Behandlung in einer Klinik und kenne einfach niemanden, der das auch durchmacht. Oder ich habe einen unerfüllten Kinderwunsch, wird aber kein IV machen und die Gesellschaft oder mein Umfeld wird das einfach nicht verstehen. Oder ich wette kein Kind, mein Vater oder meine Mutter wünscht sich aber sehnlich Enkel und meine Eltern verstehen das einfach nicht. Oder ich die allgemeine Angst im Alter vielleicht mal allein zu Ende, wenn kein Kind kommt. Und wir kennen das Gefühl beide, das irgendwie im Zusammenhang mit dieser Kinderfrage steht, hat es unterschiedliche Perspektiven. Und es war auch ein zentraler Treiber dafür, dass wir diesen Podcast startet. Und was aber spannend ist, ist so, wieso fühlen wir uns immer allein mit unserem Problem und Sorge, auch wenn das nicht wirklich stimmt. Weil mittlerweile wissen wir ja eigentlich sehr gut, es gibt auf den Plant- und Plantkindervere Seite und alles dazwischen. Es gibt ganz viele Leute, die das Ähnlicher erlebt haben, die ähnliche Themen umtreiben. Aber irgendwie verlassen das Gefühl der Einsamkeit gleich nicht so ganz.
SPEAKER_01Es ist mega spannend, dass wir immer das Gefühl haben, bei dem Augen schauen, dass man da irgendwie eine psychologische Erklärung dafür fängt, dass wir uns da so alleine fühlen mit unserem eigenen Problem. Und
Plurale Ignoranz Und Die Fassaden
SPEAKER_01ja, die Psychologie kann das erklären anhand von so einer Theorie, die wir an einem psychologischen Phänomen, die heisst, Pluralistic Ignorance, also plurale Ignoranz. Es geht um eine kollektive Illusion, die heisst, wir nehmen natürlich unsere eigenen Probleme, unsere eigenen inner Dialog ja mehr wahr, spüren sie ja mehr als wir die anderen von außen. Wir sehen bei den Angern immer nur die Fassaden, die außen abgeht. Wenn wir jetzt denken im Zeitalter von Social Media, dort machen wir alle schön unser kuratiertes Leben, nur Highlights, alles ist gut. Wir sehen ja nur das schön gefärbt, den schön gefärbten Alltag, wir sehen auch nicht der Hinger. Schon das, wo denken wir, alle geht es gut, nur mehr nicht. Dann haben wir auch die soziale Norm, also wir haben Angst vor Ablehnung. Wenn wir die Dinge Schwäche zeigen würden oder so, wir wären stark und kontrolliert wirken. Und das wiederum erweckten alle. Das machen wir ja alle das Theater, wir spielen das Theater, erwecken die Eindruck, wir haben alles unter Kontrollen. Und wenn wir dann mal das Problem haben, haben wir wieder das Gefühl, wir sind die Einzigen, die das haben. Und ich kann das auch noch etwas emotionär auch noch erklären, dass Isolation früher gleich gut, gleich tot. Du kannst nicht überleben. Also ist das wie ein Alarmsignal und diesen Sozialausschluss werden wir möglichst verhindern. Außerdem wir uns umso mehr wieder anpassen. Wir zeigen uns gegen Gossen wieder irgendwie auch gut. Alle Sorgen wir uns nicht gegen Gussen zeigen. So kann man das irgendwas psychologisch erklären, warum wir das alle machen und das so wahrnehmen.
Einsam Sein Ist Nicht Allein Sein
SPEAKER_01Wenn wir über das Thema Einsamkeit und alleise reden, glaube ich, es ist noch wichtig, dass wir auch noch die Unterscheidung machen zwischen zwei Begriffen. Es ist nicht das Gleiche, ob man einsam ist oder allein ist. Wir werden hier wirklich davon reden über den Begriff Einsamkeit reden, wenn es wirklich darum geht, wir führen uns nicht verstanden, wir fühlen uns nicht gesehen, wir fühlen uns nicht gehört. Man kann ja auch einsam sein innerhalb einer Gruppe. Franken, wenn man sich innerhalb der Gruppe nicht sehen fühlt. Wir reden von dem und nicht vom allein sein, wenn ich jetzt alleine daheim bin oder allein in ein Restaurant gegessen. Oder Aktivitäten allein machen. Das ist schon ein wichtig, um das zu unterscheiden.
SPEAKER_00Ja, genau. Die Einsamkeit in der Gruppe, das fühlt sich ja vielleicht fast noch ein bisschen stärker an.
SPEAKER_01Ja, umso mehr. Es ist ja so verband, und du denkst, ich bin doch nicht alleine, oder? Ich bin ja nicht allein und trotzdem ist es so eine Lehre ein, weil man gesetzt nicht gesehen und fühlt sich einsam. Kannst du
Zurück Aus Den USA Fremd Daheim
SPEAKER_01dich noch erinnern, Katrin, wenn du dich das letzte Mal einsam gefühlt hast?
SPEAKER_00Ja, ich bin dann gefühlt nachgegangen und es ist etwas, das mich im Moment immer noch recht fest beschäftigen. Und zwar seitdem, dass wir zurückgekommen sind aus den USA, dass ich mich mit dem zurückkomme, zwischen Stuhl und Bank fühle. Jetzt etwas weniger als ganz am Anfang, aber es ist immer noch ein Gefühl, das vorhanden ist. Manchmal ist ein bisschen, manchmal etwas weniger. Es gibt immer noch Sachen, die ich aus den USA vermisse, beziehungsweise mehr ein Lebensgefühl, das ich vermisse, dass alles etwas weit weg ist, dass man sich recht frei fühlt, dass man nichts muss und sich das wieder eingewöhnen in die Schweiz, die schon ganz anders funktioniert. Es hat ja auch seine coolen Sachen. Freunde und Familien sind wieder viel näher, es ist alles wieder viel einfacher, um zu abmachen. Man muss nicht mehr Flug buchen, es gibt weniger Teure, durchaus auch seine Vorteile. Aber was ich gemerkt habe, ist, wir haben relativ viele Freunde, die uns besuchen in den USA besuchen. Das hat eine mega Qualität. Und zwar hat man meistens recht viel Zeit mit ihnen verbracht. Es ist nicht wie wenn wir entscheiden, man geht zusammen in die Ferien. Das macht man ja nicht mit jedem oder so Freunden, sondern sie sind einem im neuen Umfeld besuchen und ihnen zeigen, was die Stadt für einem bedeutet, wo die Lieblingsort sind, wo man gerne herangeht und so, dass man die Leute einführt in ins Leben, das man dort hat und zeigt. Man verbringt dort recht viel Zeit miteinander und es ist aber nicht nur ein Kaffee zu trinken oder ein gemeinsames Nacht oder so. Und vielleicht sind es Leute mit Kind und Kind sieht man, vielleicht sonst eine noch zweimal im Jahr, weil sonst wusst man sich vielleicht eher mit den Eltern aus. Und das hat auch irgendwie wieder so eine neue Geld, wo sonst einfach nicht entsteht. Ich kann es nicht, ja. Ja, genau. Und jetzt sind wir wieder zurück und es ist zwar cool, dass man mehr abmachen kann, aber man ist wieder so auf dem Niveau, schnell zu Mittagessen, mal zu Nacht essen, mal Kaffee trinken. Und ich habe immer das Gefühl, ich komme gar nicht richtig in die Gespräche hinein. Wir fällen so Zeit und Teufel. Das ist wieder daran gewöhnt. Ich glaube, ich vergleiche im Moment noch sehr viel mit den USA und das können nicht so wahnsinnig viele Leute nachvollziehen. In der aktuellen politischen Situation. Ja, das. Und vier Jahre lang mal im Ausland gelebt haben und sich wieder in Heimatkontexte einfinden, das haben nicht mega viele Leute mitgemacht. Ich habe meine paar Leute, die auch zurück sind in der Schweiz, wo ich mega froh bin, mich mit ihnen auszustachen können und ich merke, dass sie ähnliche Prozesse wie nicht. Und das gibt mir mega viel. Weil ich manchmal wirklich das Gefühl habe, ja, so die Freunde, die in der Schweiz bloben sind und vielleicht auch noch nie im Ausland, die denken sich, glaube ich, auch, dass ich etwas Waffel habe.
SPEAKER_01Ich habe das Gefühl von einsam fühlen. Du fühlst dich nicht gesehen oder nicht verstanden. Du denkst, du bist ein exotischer Fogo irgendjemand.
SPEAKER_00Ja, genau. Und es ist ja auch okay. Es muss ja jetzt nicht, jeder ins Ausland geht, um so ein bisschen nach der Fremd. Aber ja, genau. Jetzt ist wieder mehr sozialer Kontakt da. Und ich fühle mich aber nicht weniger allein als vor der.
SPEAKER_01Einsamer. Du hast das Gefühl, jetzt bist du zurück und du hast keine Zeit. Man ist räumlich noch, aber irgendwie ist es etwas gefühlt und man nicht Zeit verlangt. Ich kann das vor nachvollziehen. Ich habe sehr gut vorstellen, vorletzten Erfolg gelöst von Kerstin Hasse. Es war schon bei uns zu Gast, in ihrem Podcast hat sie eine Erfolg gemacht zur sogenannten Catch-up Culture. Mittlerweile sind wir so weit, dass wir Freundschaften so pflegen wie eigentlich so ein Businessland. Man trifft sich am Mittag und dann schaut zack, zack, zack, aber Ketchup, man tut sich schnell updaten, was irgendwie läuft. Und dann geht man wieder und so zack, zack, aber es hat keinen Ruhm für eine gewisse Tiefe, für auch eine gewisse Spontanität. Es ist an den Tag mal passieren und es muss auch nicht wahnsinnig was passieren. Aber ich möchte es zusammen, verbringe es in den Alltag. Dann finde ich auch so schön, dass ich auch schon bei dir, um übernachten, oder finde ich Übernachtungsdaats noch cool. Dann hat man mehr Zeit und man begegnet auch im Bischama im Bad, dann ist zusammen am Zängelputz. Und ich finde, ich weiß auch nicht, da entsteht irgendwie etwas im Alltag, wo sich so banal wirkt, aber das so wertvoll ist und man auch so Angst begegnen kann, als ich schnell Mittag im Launch.
SPEAKER_00Ja, total idee. Ja, genau. Wir haben da auch weniger Raum für Spontaneität oder unsere Kalender sind voll. Mir ist ganz ehrlich gesagt noch nicht wirklich voll. Und ich schaue im Moment recht darauf, dass er nicht voll ist, weil irgendwie ängt mich das wirklich so fast physisch ein. Und auch das funktioniert nicht mit allen. Mit gewissen Leuten muss man einfach drei Monate im Voraus etwas abmachen und sonst sieht man sie nicht. Und das finde ich im Moment noch Mühe mit dem, um irgendwie wieder das hineinzufinden.
SPEAKER_01Das ist doch nicht aus. Wir haben nicht noch Wunder. Du bist
Tiefe Freundschaft Statt Catch-up Culture
SPEAKER_01ja vor vier Jahren gegangen und nebst deinem Mann hast du niemanden gekannt. Du bist wirklich so viel zu allein, alleine unterwegs waren. War das easy für dich, das alleine?
SPEAKER_00Nein, am Anfang überhaupt nicht. Am Anfang habe ich nach sozialem Kontakt gelezt und habe das auch wirklich gesucht. Es hat sich erst mit der Zeit eingestellt, dass sich gewisse soziale Kontakte ergeben haben und dass man sich einigermaßen regelmäßig getroffen hat. Ich glaube, ich war dann auch viel offener, um einfach mal spontan mit jemandem abzumachen, wo man einen guten Austausch hat, aber wo man gewusst hat, die Person vielleicht nie mehr oder vielleicht irgendwie in ein paar Jahren wieder. Aber es war okay. Es war wieder mal auch ein sozialer Austausch. Das merke ich auch erst jetzt, ich habe mich recht daran gewöhnt, dass ich im Alltag viel allein unterwegs bin. Ich arbeite allein in meinem Büro, zwar schon im Austausch in der Schweiz und mit Leuten. Aber zu der Feuerarbeit habe ich recht oft allein verbracht, entweder mit Spazieren oder da bin ich Spörteln, schwimmen, viele Podcasts gelassen, aber ich habe mich nicht allein gefühlt. Ich habe jetzt nicht lustigerweise erst eben im Nachhinein, dass man es recht gut hat. Es hat gut ein bisschen mehr sozialen Austausch sein können, aber es war okay. Da bin ich fast ein bisschen überfordert mit sozialen Austausch.
SPEAKER_01Hast du nicht, dass während dieser Zeit das Thema Hochsensibilität haben, anfangs reden, auch dass du gemerkt hast, dass du mehr Zeit für diese Allei einfach brauchst. Dass es irgendwo so ein Maximum gibt an sozialen Kontakt, dass sie das dort nochmal gezeigt haben. Und ja, spannend ist immer so eine Retrosperspektive. Also zurückkommst. Und wenn du deinem alten Leben bist, merkst du eigentlich, dass das andere auch noch gut ist für dich.
SPEAKER_00Ja, ich weiß, weniger müssen organisieren müssen. Diese Ruhezeiten, Recharging-Zeiten, weil es sie automatisch gegeben hat. Auch da muss ich wirklich wieder anfangen, den Kalender anschauen und sagen, okay, nach dem networking-Event von letzten Woche, wo ich dann Mitternacht heute gekommen bin, weiss ich, ich brauche den Morgen für mich und dann einfach nicht reden. Niemand um.
SPEAKER_01Also eben, du könntest es. Es ist nicht so, dass du nicht könntest, aber du weisst es sich für dich. Es muss nicht sein, dass du nicht auch für die anderen wieder präsent bist und dich genug Energie und so hast.
SPEAKER_00Hast du auch so ähnliche Sachen, dass du solche in deinen Kalendern geplant?
SPEAKER_01Haben immer wie mehr. Ich habe nie länger im Ausland geklebt, aber es hat doch fast gegeben, wo man mit Australien, mit Sydney, wo wir längst stationär am Ort waren und so ein kleinen Alltag dort geklebt. Und ich habe es im Voll mega angenossen, alleine in dieser Stadt unterwegs zu sein. Also mir die Stadt allein anzueignen. Wir haben es überhaupt nicht gestört. Wenn ich mich so an die habe ich mal mit der Schweiz, mit Leuten, mit Freunden telefoniert, aber jetzt auch nicht mega viel. Ich glaube, ich bin echt völlig wohl. Ich bin dort auch noch in Sydney. Ich habe sogar noch bei einem Einsstudio gesucht, bei dort noch ein Studio bei Konnei.
SPEAKER_00Das sind drei, vier Monate. Ja, drei Monate so. Es ist natürlich schon viel begrenzter. Drei Monaten kann man sich jeder vorstellen kann, wie man das bewältigen könnte. Das ist eine andere Zielspannung. Was mir noch gerade einfällt bei dir. Du hast ja dann auch deine Eingebikung.
SPEAKER_01Kein Kind in Australien, oder? Ja, meine Erkenntnis, dass ich wirklich zu mir stehen muss und sagen, das nicht, oder weil ich das so gefühl habe. Ja, das war dann passiert, wo dieser Raum stark war, den ich für mich war. Los gelöst von all diesem Tumult rundum und nicht bei all diesen Erwartungen und das Gefühl von anderen Leuten, sondern einfach bei mir, weil bei mir irgendwo ankommt, Platz haben. Von dem her, wenn ich sage, das ist nicht vergleichbar mit solange Musland zu sein, aber gleich die Distanz. Und dort bin ich auch eine Allee reisen. Also ich bin eher alle unterwegs, habe ich jetzt eine Gruppe angeschlossen, du kannst nicht eine Allee machen, wenn du ins Zentrum gehst. Ulurou, Red Center von Australien, das musst du geführt machen. Aber ich bin gleich schon allews und das war für mich völlig ja nicht. Es hat sich sehr, sehr gut angefühlt in dem Moment.
SPEAKER_00Wie war es für dich
Allein Unterwegs Und Bei Sich Ankommen
SPEAKER_00jetzt im Schweizer Alltag? Was sind die deine Momente, wo du dich einsam fühlst?
SPEAKER_01Ich glaube, das, was wir auch beide kennen, zusammenhang mit der Kinderfrage, aber ich glaube, mit meinem Alt-Ding, wenn man sowas, dort war es sicher sehr, sehr präsent, das einsamfühlen. Aktuell oder aktueller, es war es eher so etwas in einem beruflichen Kontext, wo ich so merke, dort mit mir angestellt bin. Das ist die einzige HB, die den Lebensstil hat, erst einmal, dass ich keine Kinder habe und dann selbstständig und einen Teil angestellt. Manchmal ist es ein exotischen Fokus, wo vorkommen, außen vor, manchmal Fell am Platz. Wo ich auch merke, manchmal auch nicht so Lust auf Interaktion. Ich denke, ich gehe Mittag lieber schnell gerne raus alleine, wo vorhin Meeting sehe und nachher wieder raustauscht und sagen, ich brauche etwas Pause für mich. Und da merke ich, dass ich jetzt miteinander noch hock und das Moto gemacht habe, ist mir zu langweilig. Das bringt mir irgendwie nicht, da gehe ich lieber raus und an die Mehre davon. Es ist mehr so in diesem Berufskontext, dass ich mich noch so ein bisschen allein fühle. Allgemein mit dieser Selbstständigkeit, wenn man selbstständig ist, ja, das ist halt, man schafft allein. Man hat die Auftraggeber und all ein Sim mitbunden, aber ist eigentlich allein unterwegs, das stört mir eigentlich nicht. Aber vielleicht meinst du den Austausch mit anderen Selbstständigen, wo ich denke, wo vielleicht irgendwie noch helfen würde, weil wir andere Themen haben, als wenn du fest dargestellt bist, ist nur einfach so.
SPEAKER_00Ich habe vorher gelacht und das hat, ich habe das glaube ich gar nicht so realisiert, aber ein Feu, eine total viel, vor allem, dass du das mit dem Zmittag und das habe ich noch eine Frage. Also ich habe das sehr, sehr ähnlich und ich muss sagen, ich habe regelmäßig ein schlechtes Gewissen, will ich mich im Zmittag nicht anschliessen oder will ich mit anderen Leuten abmachen, wo ich weiss, dass es mir socially irgendwie mehr Freude macht.
SPEAKER_01Ob ich schlechtes Gewissen habe? Du bist so wenig dort und da viel noch von dem aus. Genau, wir willst du ein kleines Teil zu Pensum wünschen, oder du bist eh schnell dort und dann machst du noch dort nicht mit, hey, tagesformabhängig. Manchmal mehr und jetzt geht es dort der Vorder, meinte ich wirklich sehr bewusst, nein. Und Arbeitskollegen, die ich momentan temporäre Arbeitskollegin habe, habe ich das offen, dass wir das gerät und dass wir beide bei uns ausklinken müssen, haben immer wie besser. Ich glaube, es geht irgendwie besser, dass ich irgendjemand ein schlechtes Gefühl habe. Ich bin nicht angestellt für die Mittagspause. Das ist schon meine Freizeit, dass ich auch gestellt habe, wenn ich wohne. Ich bin ja nicht angestellt, so um dort bin ich verpflichtet. Ja, logisch. Aber ja, kennen wir beide.
SPEAKER_00Genau. Ja, ich glaube, der Arbeitsplatz kann ja eh einfach trickend sein irgendwie, oder? Je nachdem, in welcher Situation man sich befindet. Und wenn ich jetzt an meine unerfüllte Kinderwunschzeit zurückdenke, wo wir dann versuchen, war der Arbeitsort teilweise überhaupt nicht cool.
SPEAKER_01Das Versteckspiel, oder du hast ja recht so ein Steckspiel mit Abba, das ist immer wieder, dass du etwas aufrechterhalten kannst. Und teilst du das nicht und kann ja auch recht einsam sein, dass das Berufsumfeld ist ja halt Eltern dominiert. Die Gespräche sind häufig über Kinder oder die Schulferien. Vor allem geht es alte Ferienplanung. Es gibt dort, die ich auch arbeite, ist schon sehr stark. Wenn du eine Schulferie musst nichts wollen, dann ist es ja wie sie häufig weg. Es ist in die Flaute. Es tut sich an den Schulferien orientieren, ganz Jahresplanung. Das ist sehr dominant. Aber die Mittagsdiskussion ist eine King-Thematik und kann ich schon zulassen.
SPEAKER_00Ja, genau. Es ist etwas einfach. Aber wenn es dann länger durcht, finde ich dann auch, mich interessiert es eigentlich nicht mega von einem Film zu gehören, den ich noch gar nicht gesehen habe. Und man ist halt irgendwie gleich immer so ein bisschen ausgeschlossen, nicht gewollt. Das ist ja nichts Böswürdig. Gottenmeidlich zählt nicht.
SPEAKER_01Von wegen Gottenmeidung. Was gibt es noch für Sachen, auch im Arbeitsumfeld oder die halt noch zu eins und kennt vier, es schon die fehlende Anerkennung gehört, von Carearbeit, die noch übers eigentliche Kind betreuen rausgeht. Oder darum Gotti-Mädchen, die jemand zu meinem Gott-Mädchen schauen. Klar sagen sie noch manchmal schon, wenn man zur Ronalgestöppe Woche anschaut und dann sagen sie, er ist frei. Nicht frei, dann entstanden bin ich am Schaffen. Oder ja, ich bin jetzt zu Bern und bin am Schauen. Dass das nicht so vom Schirm ist, sondern es vielleicht noch für andere Leute schaut, dass es auch für die eigenen Eltern oder für Freunde da ist. Vielleicht kann ich auch einfach mal um die Fifi amus gehen, weil ich vielleicht für meine Freundin da sein. Ich wollte vielleicht sogar auch die Theateraufführung der Tochter meiner Freundin schauen.
SPEAKER_00Ja, genau. Und du bist ja mega engagiert mit deinem Gott, mein Schnee. Das hat durchaus auch seinen Wert. Und aber auch, da habe ich auch schon erlebt, das Solidaritätsgefehl zwischen Eltern und Mitarbeitenden, die keinen Kind haben, dass man halt oft mal noch etwas übernimmt oder mal Überstunden scheffelt, vielleicht am Wochenende dienst leisten. Oder wenn es um Ferien geht. Ich möchte jetzt nicht unbedingt in den Schulferien, in die Ferien, aber vielleicht gibt es mal keine andere Lösung. Vielleicht wird man auch mal mit dem Gottenmeit in die Ferien.
SPEAKER_01Ich denke, die arbeite sehr Event drin, dass es so fixe Punkte im Jahr, wo Veranstaltungen stattfinden. Und weil man nicht in den Schulferien machen kann, sind die natürlich in allen anderen Wochen. Aber wenn du dann Ferien machen, wird es schwierig, wenn du, also vor allem, wenn du im Eventbereich schaffst, in der Sommerferien, also nicht die Sommerferien, in der Schulferie gehst du nicht, weil dann haben sie die Eltern in den Ferien. Und die nächsten Schulferien sind die Events, die dann auch nicht in die Ferien kommen, und dann sind ja eigentlich die Events. Ja, aber gehen. Das ist meinst du ein Schwierigkeiten. Dann wenn kein Projektabschluss stattfindet. Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt. Nein, das gibt es sowieso nicht. Thema, diese Thematik haben wir schon zweimal diskutiert. Ich könnte es nachher hören mit zwei Folgen aufgenommen und mit der HR-Expertin geht zwischen diesen Knarsch zwischen Eltern und Nicht-Eltern und wer positioniert ist, könnt ihr das gerne nachher hören. Wir verlinken das in den Show Notes.
SPEAKER_00Genau,
Einsamkeit Im Job Ohne Kinder-Norm
SPEAKER_00und ein anderer Punkt, wo wir noch kurz darauf eingehen, ist das Narrativ, das immer wieder die gleichen Bilder verwendet werden und auch so einen unterschätzten Punkt der Älterenschaft, wo wir in der Gesellschaft so eine anerkannte Erzählung ist. Es gibt diese Meilensteine, die Übergänge, man teilt ähnliche Erfahrungen und kinderfreie Menschen und vielleicht besonders ungewohnerlose Menschen könnte einfach in dieser Erzählung nicht teilnehmen. Am Arbeitsplatz, wo man sehr viel Zeit miteinander verbringt, heisst das, man kann vielleicht weniger teilen. Oder vielleicht hat man einfach nur das Gefühl, dass man weniger teilen kann, bis die anderen vielleicht nicht verstehen. Vielleicht sollte man es einfach versuchen.
SPEAKER_01Ja, aber ich denke, es geht auch so Jubiläum. Also gut, das geht auch beim Berufskontext, kennst du mal Jubiläum. Also Firmajubiläum, das gilt ja für alle. Du bist fünf Jahre tätig oder die Geburtstag von eigenen Person, das ist ja für alle gleich. Aber dann gibt es auch die Geburten. Es gibt Hochzeiten zuerst, dann gibt es Geburten, dann gibt es das zweite Kind. Wenn du das nicht hast, da haben wir auch schon mal etwas bebracht in der anderen Folge, wenn es von dem K haben, obwohl ich so Szene erlebt habe bei meinem Arbeitgeber, so mit einem Geburtsgeschenk, genau das, ja, du hast das ja nicht. Wenn du nicht Hyuratisch wirst, nicht irgendwie ein Hyratatsgeschenk bekommen, wenn du kein King hast, wirst und irgendwie wären hier das gefieriert und irgendwie ein Rot-Mail-Auilen. Ja, Kopplung. Aber das wird das Gegending, oder?
SPEAKER_00Ja, es gibt hier keine gesellschaftlichen anderen Kenntnis wie Fästlinge, Jubiläum, wo wir irgendwie feieren.
SPEAKER_01Ja, außer dabei das Geschirr-Jubiläum oder der eigenen Geburtstag, aber das sind schon für beide.
SPEAKER_00Mir sind dort auch noch so Beerdigungsreden in seinem Korre. Ja, nein, aber weißt du, vor allem bei Frauen, mir ist irgendwie eine, besonders im Kopf, wo man dann irgendwie aufgezählt hat, erzählt hat, was sich eine Lehre gemacht hat. Und dann ist schon relativ gleich mal die Hochzeit. Und dann ihr drei Kind. Und dann was sieht, oder? Ja, der Lebenslauf, jetzt heißt es ein Mensch. Es geht ja so um den Lebenslauf oder so. Genau. Und das sind so die Stationen. Und dann, was wird denn mal bei mir erzählt? Ich hoffe, mehr als die sich meine Matur gemacht haben und was ich studiert habe. Es kommt so nichts vom Menschen über. Ja, aber was ist genau? Das sind die offiziellen Stationen, die schlussendlich natürlich gehörst dazu und macht es zu dem Menschen, wo du bist.
SPEAKER_01Aber das sieht ja noch nichts, bei den Eltern sieht ja noch nichts über sie selber aus. Es ist nicht vollständig.
SPEAKER_00Ich bin nicht sicher, ob ich nicht alles mit überkommen habe, aber ich habe einen Arbeitskollegen, der hat jetzt gerade das zweite Fleck aufgenommen. Und das ist jetzt auch frisch geboren und ich glaube, für den hat man jetzt auch noch nichts organisiert. Und ich sage jetzt noch nichts, weil ich es effektiv nicht 100% sicher bin. Aber ich habe zumindest kein Rundmail, Sammelmail mit überkommen. Das finde ich jetzt auch noch interessant.
SPEAKER_01Du warst nicht dabei, das dein erste Pflecking aufgenommen hat. Das wäre nicht, wie es dann war. Okay, das war es. Dann halt uns auf dem Laufenden, was dann kommuniziert wird. Ich würde sagen, alles überall ist es mal wieder so das Schlagwort Kommunikation. Es ist
Sich Öffnen Und Die Eigenen Leute Finden
SPEAKER_01das Gefühl von Einsamkeit zu überwinden oder einfach anzugehen, ist einfach wichtig, dass wir uns austauschen. Und zwar ehrlich, auf Augenhöhe. Und wenn wir anfangen, unsere Sorge, unsere Probleme mitzustellen, offen auszusprechen, dann machen wir ja wirklich aus. 99% machen wir die Erfahrung, dass gegenüber auch sich öffnet und sagen, haben sie ähnliches Dürr gemacht und die wieder verzählt, und die Person und die kennen sie und die kennen sie und die kennen sie. Dass wir dort merken, wir sind nicht allein. Das Gegenmittel, Gegen Einsamkeit ist somit wirklich sich öffnen, sich auch seine Leute zuchen. Ich glaube, das haben wir jetzt so. Du hast schon im Nebensatz schon ein bisschen aten. Es sind nicht einfach Leute, die in Kontakt sind mit irgendwelchen Leuten, sondern sich seine Leute suchen, die ähnliche Thematiken haben. Und das ist sehr stärkend nervös. Auch Selbstbewusstsein und auch Selbstwahrnehmung. Ungehen sich seine Leute suchen, glaube ich, einfach. Wie kommt man an die an? Wie kommt das konkret aussehen? Podcast machen. Podcast ist immer eine Variante. So die Klassiker sind, man wird aktiv heute irgendwie. Gleich sind die Gruppen Verein, einen lokalen Kurs, hilf in der Nachbarschaft, die engagieren. Aber auch wichtig ist, das eigneten, alleise oder die Einsamkeit. Um mal nehmen, es ist nicht unbedingt als schlecht an dem. Also sich zu umdeuten alle sein. Man muss auch die Zeit mit sich selber wertschätzen. Wir können merken, heute ist eine Chance, ein Potenzial für sich selber in den Nächer zu kommen und das nicht so als Mangel zu verstehen, sondern als Gelegenheit, sich selber zu lernen kennen.
SPEAKER_00Aber das muss man auch ein bisschen aushalten. Man ist nicht immer in diesem Mood, wo man findet, ich könnte allein sein oder meine Einsamkeit etwas positiv.
SPEAKER_01Manchmal kann man sich nicht aushalten und denken, nein, ich kann jetzt mit mir nicht sein, weil ich Mama nicht. Dann muss ich ablenken. Absolut gefing uns ja nicht jederzeit immer so toll.
SPEAKER_00Ja, und auch das, wo ich darüber gedacht habe, wie das auf mich wirkt, in einem Club beitreten, einen Verein, Sport machen, dass sie sich sonst engagieren, ist so ein Mir so einstrengen und kann auch etwas Künstliches haben. Ich bin selber überhaupt nicht ein Clubmensch und ich habe manchmal schon Lust, neue Leute kennenzulernen und manchmal überhaupt nicht. Wenn man sich dafür entscheidet, sich ins Getümmel zu schmeißen und sich zu öffnen, muss man sich aber auch bewusst sein, dass aus dem vielleicht nicht eine Freundschaft fürs Leben entsteht. Vielleicht gibt es einfach ein Gespräch auf Augenhöhe. Im besten Fall gibt es sich gar nichts und man findet irgendwie, oh nein, das war es jetzt irgendwie nicht. Ein bisschen Druck wegnehmen. Man fühlt sich nicht immer gleich, man hat nicht immer gleich Lust, auf Neues und jetzt irgendwas daraus zu machen. Ja, einfach nur der Hinweis, falls ihr einen unerfüllten Kinderwunsch habt und euch dort total allein fühlen und euch einfach gerne mal austauschen wollen, meldet euch doch beim Kinderwunsch, Peer Support, das Kindern auch auf unserer Webseite.
SPEAKER_01Ja, ich glaube, wir alle
Beziehungen Und Sinn Als Lebensfaktoren
SPEAKER_01kennen es. Wir wissen, dass Austausch, die Gemeinschaft ist zentral für uns, auch wohlbefinden, dass wir uns zufrieden fühlen in unserem Leben. Dass die Gemeinschaft wichtig ist für uns, für unsere Lebensqualität bestätigt aus der Forschung. Es gibt berühmte Harvardstudien zur Erwachsenentwicklung, wo von letzter Neuauflage rausgekommen ist. Und zwar zeigt sich ganz klar, dass soziale Beziehungen ein absoluter Schlüsselfaktor für ein längs- und gesundes Leben sind. Sie gehen davon aus, dass die Beziehungen, wie es natürlich Schutz schreibt, gegen Stress und Entzündungen hilft, also Entzündungen im Körper hilft. Und der zweite Faktor, der dort auch noch erwähnt wird für ein langsgesundes Leben, ist Sinnhaftigkeit. Sinnhaftigkeit, dass wir einen Grund haben, dass wir am Morgen aufstehen, das uns motiviert. Dass es sehr wichtig ist, dass wir für ein zufriedenes Leben. Sterberisiko bei Männern kann um 15% senken kann und bei Frauen sogar um 25%. Das ist ein interessanter Unterschied. Ein Sinn im Leben zu haben, ist buchsterbliche Medizin. Da kann man noch die eigene Folge darüber machen, warum die Diskrepanz dort so gross ist, wenn es bei Männern weniger wirkt wie bei Frauen. Oder ob ich die anderen 90 Jahre drauf kommt, dass sie ihnen wirklich gut tun. Aber ja, die Gemeinschaft, das Gefühl, von sich aufgaben fühlen, heim zu sein. Soziale Gefüge ist mega wichtig für uns.
SPEAKER_00Der Sinn des Lebens oder der Sinn des Lebens zu haben, das ist entweder so etwas hoofd, dass es ein riesiges Ziel recht Druck und Stress wirken. Insbesondere für unplante kinderfreie Menschen, die noch im Prozess sind, ist vielleicht die Sinnfrage des Lebens gerade sehr gross und erdrückend. Und da werden meine fünf Cent, geben euch Zeit und tauschen euch aus mit Leuten, die es ähnlich geht. Es muss ja nicht jeden Tag einen Sinn da sein. Ich glaube, heute ist mein Sinn des Lebens, dass ich später in die Arme. Und das verändert sich ja auch immer wieder im Laufe des Lebens. Ich glaube, wir suchen ja alle immer wieder ein bisschen im Sinn des Lebens.
SPEAKER_01Ja, ich denke, das muss sich das Wort. Ich würde es sehr ummünzen, was motiviert mich, was macht mir Freude? Oder was macht mir auch Freude zum Aufstrahen? Was freue ich mich an den Tag? Was gibt mir auch Lichtigkeit und Energie? Ich würde es sehr so gesehen und Sinn ist wirklich sehr drückend. Jetzt müssen wir alle auch noch einen Sinn haben im Leben. Jetzt müssen wir eh schon alle hunderte werden. Wir müssen natürlich noch Sinn haben und auch die sozialen Kontakte haben. Es kann natürlich wie einen riesigen Druck tun und gleichzeitig ist es so urmenschlich, dass wir halt einfach ein soziales Tier haben, wir wollen Kontakt haben mit anderen, bei uns verbunden fühlen, wir wollen sich in Aufgaben fühlen und irgendwie so etwas von uns antreibt im Leben. Was das so immer ist, die Freude auf den Schwumm heute abend in ihren Aren. Oder echt, dass man ist, das Sinn sein, dass wir einfach leben können. Der Sinn des Lebens ist per Semo Leben.
SPEAKER_00Vielleicht ist es so einfach. Also so einfach.
SPEAKER_01Ja, aber wir sehen auch die schönen Welten und die Leute und ihre Lifestyle und lalala und alles. Oder Karriere und was sie aus weltbewegend zu machen. Unser Leben kann trotzdem sinnvoll und erfüllt sich, auch nicht, dass wir die Welt, die das Neueste mit und weiss, welche Krankheit erfinden. Wir sind nicht auch den nächsten Elon Musk mit Billionär oder was ist das? Ich weiß es nicht. Einfach etwas Absures. Ein bisschen mehr als 5 Cent. Hey, dann hast du noch gefragt, du hast gesagt, deine 5 Cents, ist das so ein Ausdruck, den du von den USA hast mitgenommen? Deine 5 Cents?
SPEAKER_00Ja, in dem Fall.
SPEAKER_01Ja, stimmt, das sagt man irgendwie nicht. Oder soll ja kein so dein Tipp sozusagen für.
SPEAKER_00Ja, aber ich habe Tipp finde ich scheiße. Mini 2 Franken.
SPEAKER_01Oder ah, nein, das ist aber nicht sagen, dass du mir gesagt hast, ist sozusagen wie Koche Psychologie. Ja, genau, meine 2 Franken Psychologie, oder? Und man sagt auf Französisch. Aber da geht es mir so eben meine 5 Cents, sind so hei, meine Hinweis.
SPEAKER_00Was ich für die Erfahrungen gemacht habe, was ich würde raten.
SPEAKER_01Aber für Kass Geld, das ist eigentlich, was einfach ist, oder? Fünf Cent sind kostet nichts, das ist echt so nicht der Schwellig. Ja, genau. Gut, hast du das auch noch mitgenommen? Das ist schön. Ja, du, wenn wir noch schnell das Fazit machen. Ja. Sich austauschen. Ja, ehrlich, empathisch aufs Gegenüber zugehen. Das ist ein Rezept für sehr, sehr vieles.
SPEAKER_00Ja, ein bisschen zusammen Züge erleben. Schlussendlich ganz selbst. Zusammenhaben schöne Sachen und wenige schöne Sachen einfach zusammen Erlebnis haben.
SPEAKER_01Oder auch machen wir auch weiter mit unserem Podcast weitere schöne Erlebnisse zusammen. Genau mit euch und unseren ZuhörerInnen. Du machst schon weiter mit dem Peer-Projekt, da könnt ihr jederzeit auf Katrin zugehen. Sie verfinget dort Informationen auf der Webseite von uns, wenn ihr auch dort mal reden mit den Katrin oder grundsätzlich kommt, wenn ihr eure Geschichte bei unserem Podcast verzählen wollt, sehr, sehr gerne kommt auf uns zu.
SPEAKER_00Ja, es gibt keine Geschichte, die genau gleich ist mit der anderen und gleich wird sich irgendjemand mit eurer Geschichte identifizieren. Von dem her, es ist immer mega viel wert, wenn ihr eure Geschichte erzählt, schreibt uns. Sehr gerne.
SPEAKER_01Und da zum Schluss.
Serien- Und Buchtipps Für Den Sommer
SPEAKER_01Katrin, ja, du bist unsere Serienqueen. Junky. Liefere uns, gebe uns noch ein paar Tipps, vielleicht für coole Content, für schon diese Serien während im Sommer, wo es um das Thema Einsamkeit geht oder Kinderfreies Leben. Was hast du uns da mit bereits?
SPEAKER_00Ja, genau. Ich kann überleiden, was ich für Serien kenne, die coole Frauenfiguren, die Kinder keine Rolle spielen. Was ich da kenne. Ich glaube, auf Netflix hat es mal gerne, die Rubrik Strong Female Lead, was es nicht ob es immer noch gibt. Anyway. Meine zwei Serientipps sind nicht mehr ganz die neuesten, aber ich habe beide mega cool gefunden. Und sie sind beide von der Produzentin Phoebe Waller Bridge. Sie ist Brintin, ist 40, sie hat keinen Kind. Und sie hat Flea Bag produziert. Ist eine BBC-Produktion. Und die Hauptdarstellerin heisst Flea Bag. Das ist ein komischer Name, aber sie heisst so viel wie, dass man Flase hat, wie sagen wir das. Makel hat, genau. Und sie ist eine mega komplexe Figur, Frau, so anfangs triiski. In deine Schwester spielt auch eine zentrale Rolle. Hot Priest spielt eine zentrale Rolle. Yes. Schätzig, die ich kenne, Hot Priest. Es ist sehr unterhaltsam. Am Anfang merkt man es noch nicht so, es wird plötzlich recht tief und bekommt eine Drehungen, über die man überhaupt nicht erwartet, wo dann auch klar wird, warum das Fleebag heisst. Ich kann es absolut empfehlen. Es ist auch feministisch, würde ich jetzt sagen, sehr humorvoll, viele coole britische Schauspieler, wirklich sehr empfehlenswert. Das andere ist Killing Eve, auch von ihr, auch ein ältere Serie. Dort ist die Hauptdarstellerin der Villanel, eine Auftragskillerin. Sie ist eine junge, attraktive Frau. Aus gesellschaftlichem Kontext und solche Bilder und Narrative, die man kennt, überhaupt nicht geben. Sie hat immer sehr kreative Methoden, ihre Opfer umzubringen. Es ist ein Grüßig zu entfernt, muss man sich schauen können. Und was auffällt, ist, sie ist mega clever, sie ist sehr kreativ, sie ist schnell, sie ist stark, sie ist eine richtige Superwoman. Sechs Wort Power, Powerfrau. Power. Eine Powerfrau. Die Männer sind auffallend dumm. Sie machen die ganze Zeit irgendwelchen. Es ist sehr erfrischend. Sie wird von einer FBI-Agentin verfolgt und dort entwickelt sich auch noch so eine andere Ebene, so eine Geschichte zwischen dieser Agentin und ihr. Und die Agentin bei dieser weiss, dass es wahrscheinlich kein Kind hat, bei der Millonel, der Hauptdarstellerin. Also die hat irgendwelche psychopathische Züge ganz sicher. Damit dieser Kinder irgendwie in Sinn kommt. Aber es ist sehr erfüllt. Die Bücher würde ich auch noch gerne zwei Tipps auf dem Weg. Einerseits Wild Dark Shore von Charlotte McConaughey. Die zentrale Figur ist eine Frau, die kein Kind wird aus ökologischen Gründen. Es ist ein Thriller, also ein kleiner ökologischer Thriller. Es spielt auf einer mega kleinen Insel zwischen Australien und der Antarktis. Die Autorin beschreibt die Landschaft so wahnsinnig gut. Ich habe ein sehr, sehr cooles Buch gefunden. Es ist mega spannend.
SPEAKER_01Es ist jetzt gerade auf meine Leseliste gewandert.
SPEAKER_00Ich kann mich sehr empfehlen. Ich habe so eine Leseliste in einer App und manchmal weiss ich nicht mehr, warum sie das Buch irgendwie drauf dahört. Es ist mir so gegangen bei The Wedding People von Allison S. Bach. Ich habe immer noch die Washington DC Library Card und manchmal muss ich Monate warten und habe keine Ahnung mehr. Und wenn es dann endlich frei wird, fange ich an von lesen. Das ist dann so passiert. Und auch die Figur, eine Frau reist in ein Hotel in den USA am Meer mit der Absicht, sich umzubringen. Und es wird auf den ersten paar Seiten sehr schnell klar, sie haben jahrelang einen unerfüllten Kinderwunsch gehabt. Bin ich zuerst mal verschrockt und denke ich, okay. Hafthaft. Wird es heftig? Es findet eine Hochzeit in diesem Hotel statt und alle anderen Gäste in diesem Hotel sind Hotelgäste, nur sein. Und sie hat eigentlich das Zimmer nur fälschlicherweise erhalten, weil jemand an der Rezeption auf L gekommen hat. Und es kommt dann alles ganz anders. Ich finde, die Geschichte an für sich tennt es so plump, wenn du das einfach jemanden erzählt und denkst, mega realistisch nicht. Und das Buch ist so cool aufgebaut und es hat so verschiedene Ebenen. Es ist so ein Beziehungskistenbuch schlussendlich. Und das ist das erste Buch, das ich gelesen habe, in Romanform mit unerfüllten Kinderwunsch. Okay.
SPEAKER_01Ich bin nicht keine Serienexpertin, ich schaue auch eine Serie, die du empfehlst.
SPEAKER_00Aber auch ein Junking.
SPEAKER_01Also ja, ich kann sie meinst du ein bisschen zuchten. Ich bin auch sehr Bauchmensch. Ich lese jetzt aber wirklich das Belletristik anbelangt, sind das ganz andere Themen, wo ich selte irgendetwas gerne so die Verwobnung zwischen historisch und schon starke Fraufiguren, aber nicht irgendwie so historisch, die Rückblendungen macht zwischen irgendeinen älteren Generationen, vor allem so um die Weltkriegszeit und heute, dass es nicht so hin und her springt. Das habe ich noch so gerne. Wenn es etwas historische Fakten hat, aber nicht verwobben, irgendeinen Roman. Das habe ich nicht gekernt. Aber dann zur Thematik alleise auch. Hat du zwei Sachbuchtipps? Das ist ein Sachbuchmensch, zwei Sachen, die ich sehr naheliegend sind, aber man kann es nicht genug betonen. Und zwar ist die Freiheit, allein zu sein von der Sarah Diel, wo das alleine anschaut für aus weiblichen Perspektive. Und ich habe auch den Wert dort gesehen, wo ist so eine Quelle für uns, als Kraft für uns Frauen, wenn wir alleine sind, dass wir uns der Rumo nehmen, zum Ebene auch alleine sein. Und das zweite Buch ist von Kathi Kullmann, die singuläre Frau. Kathi Kullmann ist seit Jahren Single, alleinstehend, wie man das nennen kann. Und macht dort dort so ein kleines Auslegeordnung vor Benammung. Wie benennt man so jemand und auch der Weg von so einer Person und wie wird aber mit Personen umgegangen, die nicht in ihrer Bezirk lebt. Und das schon sehr bejahtend finden. Seit Jahren bin ich in ihrer Bezug. Ich finde es trotzdem sehr gerne gelesen, weil wir sie alle irgendwo um zu einem Zeitpunkt allein stehen. Und auch, wenn man in der Partnerschaft lebt, kann man das sehr gut lesen. Von dem habe ich sehr gerne dürfen Blätter gelesen. Genau, das wären noch so Tipps.
Sommerpause Termine Und Mitmachen
SPEAKER_00Da ist die siebten Staffel und die 71 ist die Folge. Wir machen nachher zwei Monate Sommerpause, wo wir uns wieder ein bisschen sammeln und schon die 8. Staffeln vorbereitet, das am 15. September weitergeht. In der Zwischenzeit stellen wir euch in der Sommerzeit, wie im letzten Jahr ein paar Best-of-Folgen zur Verfügung stellen, zum Neu- oder Wiederentdenken.
SPEAKER_01Wir denken daran sehr gerne. 18. Juli ist unser Sommerevent. Ihr könnt euch noch anmelden bis zum 10. Juli andenken. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr dort teinnehmt. Es ist noch terminlich steht am 1. August, nicht nur der Schweizer Nationalvirtierung an, sondern es scheint so der International Child Free Day. Mal schauen, ob es spontan noch Erfolg entsteht. Wir schauen auf jeden Fall Staffel Manner Erfolg gemacht zum Internationalen Tag der Unquote Kinderlosigkeit. So ist das korrekt gesagt. Auf jeden Fall am 1. August ist noch Child Free Day und dann ist noch Termine. Wir haben ja das ja auch zwei Salons zum ersten Mal gemacht. Eins ist bei Katrin, eins bei mir daheim.
SPEAKER_00Bei, die es noch nicht wissen, ein Salon ist ein kleines Nacht im intimen Rahmen, entweder bei der Daheil oder bei mir daheim, wo wir kochen und es sind immer etwa sechs bis acht Leute dabei. Wir könnten das an mich auf der Webseite an und im Podcast könnt ihr euch auch anmelden über die Webseite. Und es geht einfach darum, um das Zusammensein, sich austauschen, Augenhöhe Leute kennenlernen. Alles kann, nichts muss.
SPEAKER_01Genau. Daten dazu, was wir dem Herbst im Sinn fällt, das wird die Folge, dass wir jetzt noch sentieren, was da kommt. Da haben wir Katrin Heimers, oder?
SPEAKER_00Ja, ich glaube es. Wir wünschen euch einen mega schönen Sommer und freuen uns schon auf die nächste Staffel mit euch bis am 15. September spätestens. Ich würde es sagen. Bis dann. Tschüss zusammen. Tschüss zusammen.