Sachlich richtig
Einmal in der Woche schauen die vier etablierten Redakteure Annekatrin Mücke, Alexander Teske, Ole Skambraks und Peter Welchering auf einen aktuellen Aufreger in der Medienbranche und fragen, was sich aus dem Einzelfall lernen lässt und was dahinter steckt.
Die Medien-Insider berichten Internas aus dem Maschinenraum des Journalismus - egal ob Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk, Privat-TV oder Alternativmedien.
Sachlich richtig
Gott ist woke - die Medien-Sünder und die queere Kirche
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Sind „Queere Tiere auf der Arche" oder „Queere, feministische, gendersensible Liturgie" eine sinnvolle Alternative zu früheren Kirchensendungen? Sollten traditionelle christliche Verkündigungsformate wie „Das Wort zum Sonntag" im beitragsfinanzierten ÖRR weiterhin bestehen bleiben? Welchen Einfluss sollten die christlichen Kirchen zukünftig in den Rundfunkräten von ARD und DLF sowie im Fernsehrat des ZDF haben?
Wir diskutieren in der Berliner König Galerie – die sich in der ehemaligen St.-Agnes-Kirche befindet – über den Umgang mit kirchlichen Themen in den Medien zu einer Zeit, in der die beiden großen Kirchen in Deutschland zunehmend an Bedeutung verlieren.
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Früher, als man das nicht umgehen konnte, war für mich das Wort zum Sonntag immer die Möglichkeit, nochmal zum Kühlschrank zu gehen und mir das neue Bier zu holen. Ich habe mir das, also egal ob das jetzt wogue oder konservativ war, ich habe es mir einfach nicht angehört.
SPEAKER_01Dann gab es Workshops, die sich queerer, feministischer und gendersensibler Liturgie gewidmet haben und diese erarbeitet haben. Gott wurde mit Gendersternchen geschrieben. Und das Schönste war der Workshop Queere Tiere auf der Arche.
SPEAKER_02Und dann macht sich eben halt, wie bei der EKD, wie von dir gerade gesagt, auch bemerkbar, wenn die schon einen Table-Dance-Gottesdienst machen, dass die dann eben in ihrer Verkündigungssendung ähnliche Inhalte dann auch zum Besten geben.
SPEAKER_00Da sind wir dann wieder bei der Vergnügungssendung, ne? Ist doch eigentlich richtig. Sachlich richtig. Der Medienpodcast der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung. Mücke Scambrax-Test Gewälchering sprechen über Meinungsfreiheit, Rundfunkbeitrag, Social Media.
SPEAKER_03Ja, grüßt Gott zur ersten Folge von sachlich richtig, dem Medienpodcast live for Publikum. Und wir haben schon gehört, wir sind in einer ehemaligen Kirche. Vor 22 Jahren hat hier der letzte Gottesdienst stattgefunden. Die Kirche ist profaniert, also entweiht. Und der ideale Ort, um über das Spannungsfeld zu sprechen zwischen Kirche und Medien. Eigentlich ja vielleicht ein abseitiges Thema, könnte man denken. Deswegen gleich die erste Frage: Ist es völlig absurd, darüber zu reden oder hat die Kirche einen Einfluss auf unsere Medien und damit ja auch auf unsere Gesellschaft, Anne?
SPEAKER_00Also als geborene und überzeugte Atheistin ganz gerne darauf antworten. Ich denke trotz alledem, dass es natürlich wichtig ist, dass Religion eine Rolle spielt, auch in den Medien. Sie ist Grundlage unserer Kultur. Man versteht ja ohne Kenntnisse der Bibel kaum ein Kunstwerk, selbst moderne Kunstwerke nicht. Und trotzdem ist es eben fraglich, ob hinsichtlich der Pluralität unserer Gesellschaft, was Religion angeht, ob es da überhaupt noch zeitgemäß is, that is an so genetic dritt-senderecht for Kundig Sendungen, wie das Wort some Sontag in rechtlichen Fernsehen überhaupt not. This was in beiden Christian Kirchen eingeräumt, but also the Judiciary Cultural Gemeinde. But the influence of other religion has. Kenne ich ehrlich gesagt gar nicht. Wird von den.
SPEAKER_03Du bist ja auch bekende Atheistin.
SPEAKER_00Ja, das heißt ja nicht, dass ich es nicht kann, das Wort zum Sonntag kenne ich ja auch. Das sind die Lokalradios in NRW, die das gemeinsam veranstalten. Und die haben immerhin knapp anderthalb Millionen Hörer 2025 gehabt. Und es gibt eine sehr schöne Sendung vom Namen her, der RTL Bibel Clip. Kannte ich bis dato auch noch nicht, had aber auch gut drei Millionen Zuschauer, was ich schon ganz schön ehe finde. Also es gibt the way, this is Staat and Kirche complete, auch what the mediente. That halte ich ehrlich gesagt für eine zeitgemäße Entscheidung heutzutage. Ich weiß nicht, wie ihr das seht. Es gibt ja außerdem auch vor allem bei der evangelischen Kirche dieses Agenturmodell. Also die beliefern ja sowieso öffentlich-rechtliche und private Medien sozusagen mit Wortsendung. Also eigentlich ist die Kirche dafür ziemlich gut aufgestellt. Und deswegen halte ich so eine Trennung für machbar und zeitgemäß.
SPEAKER_03Ich bin ja ein bisschen schwerhörig und habe gerade Vergnügungssendung verstanden, aber du meinst die Verkündigungssendung. Ich habe sofort gemerkt, irgendwas konnte nicht stimmen. Lass uns mal kurz auf die Berichterstattung schauen. Ich bin ja auch bekennender Atheist und Ossi und deswegen manchmal doch sehr verblüfft über so Aufmacher, zum Beispiel in der Tagesschau-App. Ein 15-Jähriger, der 2006 an Leukämie gestorben ist und vom Papst heilig gesprochen wurde, war dann der Aufmacher da. Und da steht dann, er habe als Kind Obdachlose und Arme unterstützt. Zudem sollen zwei Menschen durch die Fürsprache des Verstorbenen Carlos Anschutis geheilt worden sein. Er sei ein Influencer Gottes, distanzlos werden dann Sätze zitiert wie: Wenn Gott im Zentrum deines Handelns steht, dann wirst du das Ziel erreichen. Bin ich da päpstlicher als der Papst, wenn ich das komisch finde?
SPEAKER_01Ich finde das auch komisch, aber ich kann mir das so erklären, dass Anna hat es ja eben schon angesprochen, es eben Nachrichtenagenturen gibt auf katholischer Seite, KNA, Katholische Nachrichtenagentur oder auch den evangelischen Pressedienst, EPD, die übrigens ein sehr gutes Filmmagazin herausbringen. Ich hatte die mal länger abonniert. Die machen also teilweise sehr gute Arbeit. Und ich kann mir das vorstellen, dass diese Meldung einfach eine Originalmeldung eben von einer dieser Agenturen ist, die einfach übernommen wurde. Und ich schätze da, ich kenne es den Workflow nicht, aber wahrscheinlich hatte niemand nochmal wirklich entsprechend die Muße gehabt, den Text zu redigieren. Das ist ja auch das Agenturprivileg, was ja wenig Leute wissen. Also Dinge, die die Nachrichtenagenturen melden, müssen vom ÖRR und auch von anderen Medien nicht nochmal überprüft werden. Und das ist, denke ich, ein ganz großes Problem. Und so kann man sich dann solche Dinge erklären. Weil nach Tagesschau, Entschuldigung, klingt das irgendwie für mich nicht. Das ist eher Domradio oder irgendwas anderes.
SPEAKER_03Ich fühle mich manchmal an Sportberichterstattung, erinnert so ein bisschen, muss ich gestehen, wenn es um Papstberichterstattung geht. Ein Ort, wo die Kirche immer schon Einfluss ausgeübt hat, ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk. Und da über die Rundfunkräte, also die Aufsicht, da sitzen die Vertreter der Kirchen, zum Beispiel im Fernsehrat des ZDF, aber auch in allen Rundfunkräten der ARD sind, da sind sie vertreten. Ich habe mir jetzt mal beim MDR angeguckt, da gibt es 50 Vertreter und sechs davon sind kirchliche, also drei von der evangelischen Kirche zwei katholische und einer für die jüdischen Gemeinden. Und dabei kann man ja sagen, gerade im MDR, deswegen habe ich das Beispiel gewählt, spielt Kirche ja kaum eine Rolle durch die DDR-Vergangenheit. Gerade mal 5% der Hörer sind katholisch, 15% evangelisch, Sachsen-Anhalt, ist die Region in Europa mit der geringsten Kirchenbindung überhaupt. Trotzdem üben die da ja doch einen überproportionalen Einfluss aus. Oder üben die da eigentlich gar keinen Einfluss aus. Peter, du bist, muss ich dazu sagen, studierter Theologe und deswegen der absolute Oberauskenner und Experte für das Thema.
SPEAKER_02Ja, um das gerade mal richtig zu stellen, dann, also es war nur das Zweitfach. Es war nur Fundamentaltheologie, ich habe Philosophie gemacht, da brauchte man ein Zweitfach und das habe ich dann so weit gemacht. Ich wollte allerdings tatsächlich mal Pfarrer werden. Mein Sohn arbeitet als katholischer Pfarrer. Nachdem ich meine Frau kennengelernt habe, habe ich dann meinem Bischof gesagt, Pfarrer sein ist eine gute Sache, würde ich gern weitermachen. Bischof, du musst zwei Sachen wissen. Erstens, ich heirate und zweitens, meine Frau ist Lutheranerin. Und die Gesichtszüge meines Bischofs kann sich wahrscheinlich jetzt einigermaßen ausmalen. Sie waren so. Ich betrachte das Ganze tatsächlich eher von so einer religionsphilosophischen Seite aus, suchend. Was die Einfluss der Rundfunkräte angeht, der ist tatsächlich sehr stark. Nicht nur im Mitteldeutschen Rundfunk, der ist auch in anderen Rundfunkanstalten ausgesprochen stark. Man hat das nochmal gesehen bei der Dokumentation zum Masterplan nannte sich das, also zu der Korrektivrecherche, die am 10. Januar 2024 Geheimplan gegen Deutschland veröffentlicht wurde. Da gab es ein Jahr später, nachdem verschiedene rechtliche Auseinandersetzungen schon stattgefunden hatten. Im NDR and auch im SWR auch, also es war schon ziemlich propagandistisch. Es gab vor allen Dingen, weil diese Dokumentation angegriffen wurde rechtlich, auch ein Verbot. They had nämlich interviewten, namely the Staatsrechter Ulrich Vosgerau, der dann dagegen geklagt hat, so manipulativ geschlitten, dass was anders rauskam as this was. And spätestens that when then tatsächlich whether theologische normalistische noch medienphilosophische Argumente angeführt werden können, sondern gegen all die verstoßen wird, dann geht es nur noch um Machtpolitik und dann wird sowas ziemlich kritisch.
SPEAKER_03Aber da habe ich doch nochmal eine Nachfrage. Wir hatten ja den Martin Wunnicke gerade auch zu Gast in einer Folge als Rundfunkrat vom Bayerischen Rundfunk, wo man ja gerade den Einfluss doch vermuten könnte. Und der sagte ja ganz klar, er hält das Gremium für völlig überschätzt. Das sagt der Rundfunkrat selber. Also sie hätten da gar keinen Einfluss und man muss auch sagen, sie können ja eigentlich immer nur nachträglich tätig werden, wenn eigentlich alles schon vorbei ist. Und selbst wenn sie da noch was kritisieren würden, würde das wahrscheinlich kaum einer mitbekommen.
SPEAKER_02Ja, in dem Fall wären zwei Sachen wichtig gewesen. Die eine Sache, man hätte die Dokumentation entfernen müssen oder man hätte, nachdem die Dokumentation mit diesem manipulativen Schnitt eben bereinigt wurde, das auch sehr deutlich machen müssen, was da passiert ist. Und man hätte auch richtig stellen müssen, was mit dieser Dokumentation eben geschehen ist. Und da stand natürlich dann auch letztlich in der Diskussion, ja, aber Entschuldigung, katholischer Medienpreis, so können wir das jetzt nicht machen. Also es wurde mehr oder weniger dann auch auf dieser Ebene unter der Decke gehalten. Und das denke ich, ist einfach der falsche Ansatz.
SPEAKER_03Kommen wir nochmal zu den Vergnügungssendungen an, ne? Also die Verkündigungssendungen. Ich muss gestehen, das Wort war mir auch lange unbekannt. Das sind die festen Sendeplätze der Kirche. Das Wort zum Sonntag ist das bekannteste, aber es gibt noch eine Reihe anderer. Eben auch Gottesdienste, die in voller Länge und live übertragen werden. Ist das denn überhaupt außer Zeit gefallen oder ist es noch sinnvoll?
SPEAKER_00Das ist jetzt natürlich eine Frage, da muss ich versuchen, sehr objektiv zu sein, um die zu beantworten. Ich schaue mir das nicht an, ehrlicherweise. In den Vorbereitungen der Sendung habe ich das natürlich getan. Beim Wort zum Sonntag muss man sagen, es ist ja wirklich das zweitälteste Fernsehformat überhaupt, das zweite deutsche Fernsehformat. Insofern hat es natürlich auch einen gewissen Schutzstatus, würde ich jetzt mal so sagen. And it's jacked 1,2 million that in good sight have this high 10 million Menschen geschaut. That alleine spricht natuurlijk schon eher gegen das format als dafür. Trotzdem denke ich gut, 1,2 Millionen, that can man ruhig machen, sollte man auch weiter senden. Allerdings, und das hat mir auch ein befreundeter Pfarrer mal gesagt, wird das Wort zum Sonntag immer mehr als vogue and sehr angepasst empfunden. Also viele Werte, die the Kirche so lange vertreten had, die also eher a konservatives Bild auch von der Familie and so im Wort zum Sonntag also komplett anders dargestellt. Es gibt auch jetzt younger Gesichter that zu sehen sind. And it was in diesem Wort zum Tag, heißt es, glaube ich, vom Deutschlandfunk. That anders wahrgenommen, that als lebensnaher und ideologiefreier wahrgenommen. Und ich finde auch, ich habe mir jetzt ein paar Sendungen von Wort zum Sonntag angeschaut. Also das geht mir jetzt inzwischen auch ein bisschen zu sehr in die Richtung, wir haben 5000 Geschlechter und die Familie wird sowieso überschätzt. Da frage ich mich dann schon ein bisschen, wozu brauchen wir es, wenn das keine Gegenposition ist, also wenn das Wort zum Sonntag nicht den Mut hat, eben diese konservative Gegenpositionen einzunehmen, das wäre ja eigentlich die Existenzberechtigung.
SPEAKER_02Ja, sehe ich anders. Also das soll keine konservative Gegenposition zu irgendwelchen Wolkenpositionen einnehmen, sondern das Wort zum Sonntag soll ja wirklich theologische Inhalte verkündigen und über Religion nachdenken und Theologie erklären. Und das machen die eben nicht mehr, das ist das Problem. Statt Theologie zu erklären, statt Ansätze zu geben, wie kommt man von so einer Sinnfrage und wie kommt man beispielsweise, wenn man sich über Bewusstseinsleistungen, philosophisch, theologisch dann vorarbeitet, wie kommt man dann zu so etwas wie einem Gottesglauben, was sind solche Glaubensakte, wie können die in der heutigen Welt überhaupt noch gelebt werden, können sie das überhaupt, statt sich auf dieses Thema eben tatsächlich zu konzentrieren, und das wäre Aufgabe einer solchen Verkündigungssendung, wird dann eben über 5000 Geschlechter oder anders gesprochen. Und das wird dann auch nicht dadurch geheilt, dass man dann einen ganz konservativen Menschen sagt, einlädt oder sagen würde, die die Familie als Kernelement. Also da stimmt einfach der gesamte Ansatz nicht mehr nach meinem Dafürhalten.
SPEAKER_00Also ich denke, das ist darauf zurückzuführen, dass schon 1971 der evangelische Pfarrer Jörg Zink gesagt hat, der war damals einer der am häufigsten auftretenden Sprecher 1971, Sendungen wie das Wort zum Sonntag werden von vielen nicht gewählt, sondern vorbeigelassen, nicht gesucht, sondern ertragen. Also das schon Anfang der 70er Jahre. And the Entwicklung, die man jetzt sieht, is im Grunde genommen das, was man bei allen Medien sehen kann, dieses Hinterherhecheln hinter der Quote, die ja angeblich nicht wichtig is beim öffentlich-rechtlichen, aber we kennen das alle. Irgendwann wird dann doch immer damit argumentiert. Und ich denke, sie versuchen dann natürlich auch auf Einschaltquoten zu gucken. Wenn wie 2020 die evangelische Pfarrerin Annette Benken gesagt hat, da ging es um die AfD. We müssen die Parlamente stürmen, in denen Neofaschisten sitzen anders in Schreckstarre verfallen lassen, genauso wie das Coronavirus. Das geht für mich dann wirklich schon in so eine Richtung mit aller Macht irgendwie jetzt Quote zu machen und durch Tagespolitik oder durch Bezug auf Tagespolitik und sehr, sehr plakative Äußerungen, irgendwie moderner zu werden.
SPEAKER_03Ich bin nicht ganz sicher, ob es um Quoten noch geht, weil das analoge Fernsehen total auf dem Rückzug ist. Früher, als man das nicht umgehen konnte, war für mich das Wort zum Sonntag immer die Möglichkeit, nochmal zum Kühlschrank zu gehen und mir das neue Bier zu holen. Ich habe mir das, also egal ob das jetzt woke oder konservativ war, ich habe es mir einfach nicht angehört. Jetzt gibt es die Mediatheken, kein Mensch schaut eigentlich mehr analog. Da werden ja noch viel stärkere Probleme bekommen. Wer streamt sich das Wort zum Sonntag aus der Mediathek? Mich würde die Abrufzahlen mal stark interessieren. Aber die angesprochene Pastorin Annette Behnken, die hat ja schon mal geschafft, überregional Schlagzeilen zu machen. Da ging es um den Mord an Charlie Kirk. Und sie hatte tatsächlich wirklich gesagt, das Gift wirkt weiter, wo ein rechtsradikaler Rassist verharmlost wird, als ein konservativer, der die Jugend begeistert habe. Und jetzt wird es noch absurder, allein dass man sagt, was ist für zur Unterstellung, dass man eine Ermordung rechtfertigt. Das ist die totale Verdrehung Diabolos, der Verdreher. So nennt die Bibel den Teufel. Also für die evangelische Kirche war der tiefgläubige Kirk ein rechtsradikaler Rassist. Wir hatten nicht mal die Tat so gesehen. Es gab natürlich einen Sturm der Entrüstung. Ich fand das aber ganz interessant, weil das mal so ein paar Dinge offengelegt hat. War das ein Ausrutscher oder empfindest du das Wort zum Sonntag auch grundsätzlich als Vogue?
SPEAKER_01Ich mag das Wort nicht, aber ich würde sagen, es kommt stark darauf an, wer es spricht und aus welcher Konfession es kommt. Also evangelische Richtung ist deutlich vogue. Aber das sieht man ja nicht nur beim Wort zum Sonntag. Also man muss sich nur mal den Kirchentag im letzten Jahr in Hannover angucken. Ich habe mal ein paar Programmmunkte ausgedruckt, die es da gab. Auf jeden Fall eine Drag Queen, die aus ihrem Leben geplaudert hat. Dann gab es Workshops, die sich queerer, feministischer und gendersensibler Liturgie gewidmet haben und diese erarbeitet haben. Gott wurde mit Gender-Sternchen geschrieben. Und das Schönste war der Workshop Queere Tiere auf der Arche.
unknownWas?
SPEAKER_01Queere Tiere auf der Quere Tiere auf der Arche. Und unter anderem gab es auch einen Stand, der BDSM und Christsein. Das ist ein sadomasochistischer Arbeitskreis. Das war der Kirchentag in Hannover. Mit dabei aber eben auch Klimaaktivistin Luisa Neubauer oder das Recherche Kollektiv korrektiv. Also da haben wir, denke ich, schon eine sehr deutliche Vogelfärbung.
SPEAKER_03Aber das Interessante an diesen Sendungen ist ja, es hat mal den Blick darauf gelenkt, dass den Inhalt die Kirche frei bestimmt und die Redaktion das Ganze produzieren, obwohl sie es nicht müssten, bezahlen sie es sogar. Also in den Staatsverträgen steht drin, dass sie die Sendeplätze freihalten müssen, aber es steht nicht drin, dass sie es bezahlen müssen. Das machen die quasi freiwillig vom Rundfunkbeitrag. Und die Frage der redaktionellen Hoheit ist ja hochspannend. Also die Kirche bestimmt den Inhalt und die Beiträge werden nicht abgenommen. Sie werden nur nochmal von einem Juristen auf, ja werden redaktionell geprüft, ob es da Schwierigkeiten geben könnte. Aber das heißt im Ernstfall, dass man zum Beispiel so ein Wort zum Sonntag keine Programmbeschwerde einlegen kann. Die wäre gar nicht möglich.
SPEAKER_02Nee, beim Wort zum Sonntag nicht und auch bei den Gottesdienstübertragungen ist eine Programmbeschwerde nicht möglich, weil da haben tatsächlich dann die Kirchen einfach die inhaltliche Oberhoheit. Da ist die Redaktion auch gar nicht mehr eingebunden. Häufig findet allerdings eine Zusammenarbeit zwischen Redaktion und tatsächlich dann den ausführenden Fahrrad statt. Aber im Prinzip ist dafür dann allein die Kirche verantwortlich. Das ist bei anderen Sendungen, wie etwa Tag für Tag, hast du ja vom Deutschlandfunk angesprochen, oder solche Religionssendungen ein bisschen anders, da gibt es tatsächlich dann auch die redaktionelle Zuständigkeit und da wiederum gibt es dann auch die Möglichkeit, Programmbeschwerder einzureichen. Aber bei den reinen Verkündigungssendungen, da haben wir noch das alte Überbleib aus den Rundfunkstaatsverträgen, da haben die Kirchen sozusagen das freie inhaltliche Recht. Und dann macht sich eben halt, wie bei der EKD, wie von dir gerade gesagt, auch bemerkbar, wenn die schon einen Table Dance Gottesdienst machen, dass die dann eben in ihrer Verkündigungssendung ähnliche Inhalte dann auch zum Westen geben.
SPEAKER_00Da sind wir dann wieder bei der Vergnügungssendung, ne? Das ist doch eigentlich richtig.
SPEAKER_02Ja, oder aber auch dass einfach bestimmte Sachen nicht mehr gekonnt werden. Also ich habe mit einer evangelischen Pfarrerin hier in Berlin eine längere Diskussion gehabt, die hatte sich nämlich vor ihrer Kirche gestellt und die hielt dann Schild, ich bin Muslima. Ich habe sie dann gefragt, interessant, dann sind sie also konvertiert, kürzlich, wechseln Sie jetzt auf den Arbeitgeber. And that is, glaube ich, das problem. Das zeigt sich dann auch natürlich in den Medien, weil die Medien sind dann natürlich auch in der Kirchen stay. And by Kirchtag. Da wird allerdings dann tatsächlich altgriechisch or hebraisch vorausgesetzt. And that is then eben nicht mehr modern. But that sollte vielleicht auch wieder so ein Inhalt werden, weil man dadurch dann tatsächlich originär theologische Inhalte auch wieder diskutieren kann.
SPEAKER_03Aber da muss ich doch mal abseits vom Medienthema fragen, weil mich's interessiert. Den Kirchen laufen die Mitglieder weg. Und könnte man nicht auch sagen, die müssen einfach auch mit der Zeit gehen und müssen sich auch verändern?
SPEAKER_02Ja, die müssten mit der Zeit gehen. Ist eine unglaubliche Intensität der Sinnsuche von vielen Menschen. Menschen suchen nach Sinn, die wollen Angebote haben. Das hat insbesondere in der Corona-Zeit zugenommen. In der Corona-Zeit gab es sehr viele Menschen, die waren plötzlich mit dem eigenen Tod confrontiert. Den haben wir aus dem Leben verband. When Leute sterben, bekommen wir das ja nicht mit. Weil mit, da kommt jemand ins Krankenhaus. And then erfahren wir ein paar weiter later, yeah, und der is jetzt tot anders. Da gehen viele auch nicht mehr zur Beerdigung, weil das ist irgendwie auch schon irgendwie traumatisierend or so. And in the Corona's and there's the unmittelbar that can be treffen. Wie real die war, wie statistic genau die wirklich berechnet wurde, ist eine andere Frage, but it was so erfahren. And there was eighteen an deright for all Glaubensgemeinschaften, in the beiden großen Kirchen, genau auf diese Sinnsuche, auf diese Sinnfrage, gerade von jungen und so, ich sag mal, mittelalten Leuten, also die berühmte Altersgrote bis 39, auch zu reagieren und ihnen Angebote zu machen. Und erstaunlicherweise bleiben die aus.
SPEAKER_03Ich will nochmal ganz kurz zurück auf diese Verkündigungssendung. Normalerweise ist ja so, wer bezahlt, bestimmt. Und in jeder Redaktion gibt es eine redaktionelle Abnahme der Beiträge, bevor sie gesendet werden. In diesem Fall dann aber eben offenbar nicht. Sollte man das dann nicht ändern? Also entweder bezahlt die Kirche dann selber oder aber es gibt eine redaktionelle Abnahme und auch ein Mitspracherecht vielleicht dann auch bei den Inhalten.
SPEAKER_00Ja, das hat Peter ja schon gesagt, es ist ja so ein bisschen umgekehrtes Feld. Also ich habe, als ich da jetzt mal reingeguckt habe, fand ich einfach schon schwierig, dass die Zuständigkeiten schon so wahnsinnig kompliziert sind und offensichtlich auch keine so ein festes, feststehende Struktur dafür gibt, wer darf wo wie viel Mitspracherecht haben. Also wenn man sich das mal anguckt bei der Struktur, bei dem bundesweit empfangbaren Programm gibt es einen Medienbeauftragten der EKD, der die inhaltliche und theologische Verantwortung dafür trägt. Also schon mal nicht die Redakteure in den Sendern. Bei den ARD-Sendern ist es jeweils ein Beauftragter der jeweiligen Landeskirche, der im Sendegebiet dann dafür verantwortlich ist. Da wechseln evangelische und katholische Sendungen ab. Beim Deutschlandfunk, bei der Deutschen Welle gibt es dann auch nochmal jeweils einen evangelischen, katholischen und einen freikirchlichen Beauftragten. Zehn evangelische und katholische für die einzelnen ARD-Sender und beim ZDF gibt es dann noch die Redaktion Religion and Leben. Also das finde ich an und für sich schon sehr verwirrend, wie viele Beauftragte es da align by the verschiedenen Kirchen gibt. And I have so the eindruck, that many not so very eindeutig geregelt had. And the Kirchen haben natürlich ein Mitspracherecht anders zu. Oder man sagt, wenn das nicht gewollt ist von den Kirchen, dann macht private Medienangebote. Davon gibt es ja einige auch schon wirklich erfolgreiche. Und dann trennen wir das eben komplett, so wie es jetzt ist. Scheint es mir ein Flickenteppich zu sein und scheint es immer so ein bisschen nach Bedarf gehandhabt zu werden, wer dann da die Entscheidung letztendlich treffen darf. Ich kann mich noch daran erinnern, das war für mich ja totales Neuland, als ich 1996 beim Kinderkanal anfing, dazu den ersten gehörte, da gab es dann irgendwann mal die Entscheidung, wir machen eine Sendung zum Thema Sexualität. Uh, war damals also noch irgendwie gar nicht so einfach. Heutzutage wird ja Kindern und Jugendlichen erklärt, womit sie am besten masturbieren können, was sie bei Mutti in der Küche finden, ohne sich zu verletzen. Und damals war es dann aber so, dass kurz vor der Sendung gab es dann eine Ansage von oben, also das und das anders darf nicht gesagt werden, unter anderem das Wort Sexualität. Und dann haben wir gesagt, das ist doch aber abstrus. Was machen wir jetzt für eine Sendung? Ja, wir reden jetzt doch lieber darüber, wer wurde von wem wann aufgeklärt. Also man hat es sozusagen ums Shift und erklärt hat es mir damals, der Programmgeschäftsführer, der selber Katholik war, ja, wir würden sonst so viel Ärger mit den Kirchen bekommen. Jetzt habe ich natürlich überhaupt nicht verstanden mit meiner DDR-sozial sitzt, sondern ich sagte, wieso bekommen wir denn Ärger mit der Kirche? Doch sagt er das, könnte, erstens habe ich gesagt, na und dann bekommen wir Ärger, dann müssen wir dazu stehen. Das ist ja unser Programm. Was hat denn die Kirche mit unserem Programm zu tun? Ja, das geht ja natürlich nicht. Und da fand ich schon, es geht zu weit. Aber jetzt diffundiert das irgendwie. Und mal hat die Kirche ganz viel Mitspracherecht und dann wiederum eigentlich nicht so sehr. Ich denke, da müsste wirklich eine strikte Trennung her.
SPEAKER_03Wenn man was ändern wollte, wären dazu die Landespolitiker in der Lage, weil Politik, also es ist Ländersache sozusagen Medienpolitik. Es gibt aber sehr, sehr enge Verpflichtungen zwischen der Politik und den Medien im Präsidium des Kirchentages sitzen reihenweise ehemalig oder aktive Spitzenpolitiker. Die bekannteste ist vielleicht die ehemalige Vorsitzende der Synode der EKD und ehemalige Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckert, aber es gibt eine ganze Reihe anderer auch. Und umgekehrt ist zum Beispiel die Intendantin des RBB, die aktuelle war eben auch bei der evangelischen Kirche aktiv. Und Claudia Nutelle ist also im Zentralkomitee der Katholiken Vize, sie war Programmdirektorin des RBB, also da gibt es, wie jetzt nicht alle langweilen, aber eine lange Liste an Leuten und Verflechtungen. Hat das denn einen Einfluss oder ist das eigentlich egal, als das anekdotische Evidenz?
SPEAKER_02Also anekdotische Evidenz, da kann ich nämlich nur dazu beisteuern, weil tatsächlich habe ich den Einfluss dann in meiner aktiven Zeit so häufig erfahren. Nämlich immer dann, wenn ja gewärtigt wurde, befürchtet wurde, da gefällt jetzt etwas tatsächlich dann auch den Kirchenvertreter nicht, oder gefällt etwas den Bischofen nicht, da namen solche Leute natürlich auch Einfluss. Und zwar namen sie dann Einfluss in their position, die they in the medium have. Also, that is in my side, in my active journalists, durchaus passiert. That's the one. The other is it, and there were in the catholic bishop drawing. They have so free the Institute for Publicistic in München gegründet. This is an Aus- und Fortbildungseinrichtung der Katholischen Kirche für Medienschaffende. And the Leute who that absolviert have, treffen sich auch hinterher noch zu Stammtischen, Alumni-Treffen und solchen Geschichten. Und da ist das passiert, was auch in anderen Journalistenschulen passiert ist. Man hat ein Netzwerk und was macht man in Netzwerken? Man hilft sich untereinander. Das heißt, man ist sich dann auch bei der Karriere behilflich. Und insofern gibt es eben nicht nur ein Netzwerk von Leuten, die von der Friedrich-Ebert-Journalistenschule dann in den Job kam oder von der deutschen Journalistenschule, sondern etwa auch von diesem IFP. Und damit haben wir es natürlich medienweit zu tun. Dass da solche Netzwerke natürlich immer aktiv sind, das wird man auch durch eine Neuformulierung der Rundfunkstaatsverträge natürlich nicht abschaffen können. So da muss man tatsächlich an die journalistische, an die Berufsethische Integrity anlegen appellieren. Last dich bitte by solution nur from journalistic and journalistic standards, and from other, in this fall even macht political or network oriented.
SPEAKER_03It was an undersuching from Roland Schatz, with whom you that new book veröffentlicht has. Und Kirche und Glauben, also unter der Wahrnehmungsschwelle, so nennt er das immer, unter 1% und zwar alle Religionsgemeinschaften zusammen. Wie ist das denn erklärbar?
SPEAKER_01Naja, man sieht es ja, im gesamten Westen schwinden die traditionellen Glaubenstraditionen. Man muss nur die Kirchenaustritte angucken in den letzten Jahren und das ist enorm. Also evangelische und katholische Kirche zusammengenommen jedes Jahr hohe sechsstellige Zahlen an Menschen, die austreten. Ich glaube, 22 waren es sogar fast eine Million. Und ja, schlussendlich ist die Frage berechtigt, ob es diesen Bedarf noch gibt. Auf der anderen Seite muss man sehen, es sind insgesamt in der deutschen Bevölkerung immer noch knapp 50 Prozent bezeichnen sich als eben katholisch oder evangelisch. Aber ich würde. Also ich glaube, die Konfessionslosen sind in der Mehrheit zum ersten Mal, genau. Zum ersten Mal sind die Konfessionslosen in der Mehrheit, aber gerade so, ja.
SPEAKER_03Und dann hat das eine ja mit dem anderen nicht zwingend was zu tun. Es gibt ja, glaube ich, trotzdem einen Bedarf an spirituellen Themen, also Kirchenaustritt hin oder her.
SPEAKER_01Auf jeden Fall. Das kann man auch feststellen an den Bestsellerlisten. Da haben wir Habe Kerkling mit Ich bin dann mal weg, meine Reise auf dem Jakobsweg oder Tijch Nathan, ein vietnamesischer Mönch, der auch einen Bestseller gelandet hat, Eckatolle wird jeder hier im Saal kennen, regelmäßig in den Bestsellerlisten. Ich finde aber, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk diese Strömung, diese Tendenz, und da würde ich eben sagen, die Gesellschaft wird nicht atheistisch, sondern eher agnostisch. Also der Agnostiker bejaht weder oder verneint weder die Frage nach Gott. Sie ist per se für den Agnostiker nicht zu beantworten. Also es könnte so etwas wie einen Gott geben, aber man kann es auch als größere spirituelle Kraft sehen. Und wir können ja mal eine kleine Umfrage machen hier im Saal. Also wer von Ihnen ist im weitesten Sinne spirituell? Also glaubt, da ist was Größeres, was man vielleicht wissenschaftlich noch nicht oder nicht erklären kann. Heben Sie mal Ihre Hand. Naja, ich würde sagen, eine gute Hälfte haben wir schon.
SPEAKER_03Ja, aber auf dem Podium ist Peter einsam. Aber was ich sehr interessant fand, ich habe gerade bei den Sternstunden der Philosophie eine Sendung, die ich im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen leider vermisse, ist eine Schweizer Produktion, den Religionswissenschaftler Pollack gehört, der sich mit Säkularisierung seit Ewigkeiten beschäftigt und der sagt, entgegen der Wahrnehmung, viele glauben ja, oh, jetzt ist die evangelische Kirche wieder auf dem Vormarsch, die Freikirchen und so weiter und der Einfluss steigt, gerade die USA sind das häufigst genannte Beispiel. Das ist ja alles Quatsch, das wird er seit Jahrzehnten immer wieder behauptet. Weltweit ist die Religion auf dem Rückzug, auch in solchen Ländern wie dem Iran. Glaubst du denn, dass die spirituellen Gefühle oder Gedanken adequat abgebildet werden bei uns im Programm?
SPEAKER_02Nein, die werden nicht abgebildet. Die könnten abgebildet werden, in dem man hinführt. Da muss man sich allerdings dann tatsächlich zumuten. Das philosophische Radio, the WDR's mal getan, übrigens keine Verkundigungssendung, sondern das hat ein Kollegen gemacht, der auch wirklich an. Da müsste man tatsächlich dann ein Sendekonzept fangen, by dem man von actuellen Fragen ausgeht. These fragen of ihan religionsphilosophischen or theologischen Gehalt abklopft and then sagt, welche Antworten können wir denn hier mit eben auch exegetischen or anderen Methoden gemacht? And that so far. Da haben wir eigentlich eine echte Marktlücke, die im Buchmarkt abgedeckt wird, aber in den öffentlich-rechtlichen Medien kommt das so nicht vor.
SPEAKER_00But I wouldn't ausschließen. Was mir nur auffällt is that viele, also erstmal für mich als Ossi nach der Wende war ja immer die Frage, wie konnte denn das sein, dass sie alle bei den Pionieren, alle bei der FDJ wart? Wie kann man denn das machen? Und dann habe ich dir immer angekauft und habe gesagt, du bist aber schon getauft, ne? Ja, natürlich, klar, sind wir alle. Und sage ich, siehst du, da hast du es. Du machst offen nicht den Eindruck, dass du gläubig bist oder dass du spirituell bist oder so. Aber es gehört eben dazu, in der Kirche zu sein, getauft zu sein. So hat jede Gesellschaft wahrscheinlich seine Zugehörigkeiten zu Gruppen, ohne dass man es wirklich fühlt und ausfüllt. Und ich habe immer so die Erfahrung gemacht, die Leute fangen dann an, auf einen Gott zu hoffen, auf irgendetwas, was größer ist als sie, wenn das Thema Tod im Raum steht. Und wo ich dann immer so denke, ja, ist es jetzt wirklich dann Spiritualität oder einfach nur Angst vorm Sterben? Wenn jemand wirklich spirituell ist, dann ist er das für mich eigentlich ein ganzes Leben lang. Und man spürt das auch an ganz anderen Themen. And nicht immer erst dann, wenn es ans Ende geht. And then habe ich mir gesagt, I will not aus Angst for the toad irgendwann sagen, so jetzt muss ich aber an irgendwas klammern anders anderes sein, weil es kann nicht sein, dass it's einfach slusseid with me or me stayed. And da hab ich eben auch nie irgendwas gesehen or erlebt, was mich abgeholt hatte and mich überzeugt. Nee, nee, there gives more and closer and schöneres.
SPEAKER_02Nee, der von Aula angesprochene Agnostizismus wäre eine riesen Chance for gerade solche Verkündigungsendungen. Tatsächlich aufzunehmen, was sind denn da die Probleme and then mal über nachzudenken, auch beispielsweise in so einer erkenntnistheoretischen Sicht, was ist denn überhaupt die Bedingung der Möglichkeit von Erkenntnis? Und was stehen da für beispielsweise Bewusstseinsfragen und konstitionelle Leistungen dahinter? Und wie können wir diese konstitutionellen Leistungen dann beispielsweise bis hin, muss ja nicht der alte Leibniz sein, kann man auch moderner machen mit so einem Denker William Edwin Russell, bis zu so einem Allbewusstsein oder was mal einfach mal ausdehnen. Oder was ist denn tatsächlich in bestimmten Situationen an Handeln geboten, aus moralischer Sicht? Und wie können wir diese Moralität grundlegen, also wirklich ethisch begründen? Auch da wären die Kirchen gefragt. Und das bleibt eben zu wenig. Tatsächlich findet sowas medial eben nicht mehr statt. Ja, und zu deiner DDR-Vergangenheit, also die DDR hat ja den beiden großen Kirchen einen ganz, ganz wesentlichen Initiationsritus geklaut. Das war die Jugendweihe.
SPEAKER_00Nein, nein, nein, die Jugendreihe war ja jetzt viel älter als die DDR, die ist 100 Jahre alt.
SPEAKER_01Ich hätte auch noch eine Antwort. Und zwar ist es spannend, von Atheisten zu lesen, die eine NATO-Erfahrung gemacht haben. Und mit so einer Erfahrung wechseln die in den agnostischen Bereich. Die man so nicht erklären kann.
SPEAKER_03Also ich will nicht sagen, dass es unspannend ist, aber ich will mal den Fokus wieder Richtung Medien lenken. Und eine Sache, die Medien lieben, ist Personalisierung. Und wenn ich mir nochmal diese Studie da angesehen habe von dem Roland Schatz und Mediatenur, dann wurde, wenn überhaupt, eben über die katholische Kirche berichtet, weil die haben eben da oben süßen Papst sitzen und man kann da so schön das immer auf diese eine Figur zuspitzen und die evangelische Kirche, die hat halt, tja, die Protestanten haben mal die EKD. Das ist ein krasses Missverhältnis. Und deswegen wurde am wenigsten über die evangelische Kirche berichtet. Also noch seltener als über das Judentum oder den Islam, was ihrer Bedeutung überhaupt nicht angemessen ist. Wie kommt das? Ich meine, ist das ein Versagen der Medien?
SPEAKER_00Das ist natürlich auch ein Versagen der Medien, weil wenn man mal genau drauf guckt, wurde zwar über die katholische Kirche am meisten berichtet, aber eben auch viel negativer. Also die evangelische Kirche ist irgendwie so ein bisschen aus dem Fokus gerutscht, sie wurde nicht so häufig thematisiert, aber die vielen Missbrauchsfälle zum Beispiel, die es da gab, das ist auch völlig untergegangen, als das öffentlich wurde. Also wir sind gut mit einem evangelischen Pfarrer befreundet, der sagt, um Gottes Willen, wenn das rauskommt, da verlieren wir gleich nochmal so und so viele Tausende. Ich weiß nicht, ob das so stattgefunden hat, aber medial ist das gar nicht so aufgebauscht worden, weil bei den Katholiken hat man eben auch den Zöllibad, auf dem man dann auch rumhacken kann und sagen kann, ja, ist ja klar, dass dann sowas passiert. Aber es hat eben offensichtlich damit gar nicht so viel zu tun. Aber die katholische Kirche hat kräftigere Skandale geliefert und wurde belohnt mit mehr Medienaufmerksamkeit. Und am Ende des Tages kann man natürlich sagen, auch eine schlechte Nachricht ist eine gute Nachricht. Und so würde ich das mal werten. Die Ergebnisse dieser Studie, dazu muss man sagen, über den Islam wurde auch, also der hat an zweiter Stelle oder sogar noch an erster Stelle, was das Negative angeht, die negative Berichterstattung darüber. Also das ist offensichtlich hängt das.
SPEAKER_03Also über den Islam wurde mit Abstand am negativsten berichtet.
SPEAKER_00Genau, und der kann auch.
SPEAKER_03Das ist wahrscheinlich eben dann auch eine Logik der Medien, ne? Also nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Und dann hat der Islam eben offenbar, der politische Islam sehr viel geliefert.
SPEAKER_00Und es ist natürlich auch ein Medienversagen, also das sagt die Studie jedenfalls, weil es auch überhaupt gar keine Vielfalt in der Berichterstattung geht. Es geht eigentlich im Ersten in erster Linie um Skandale, die man da irgendwie aufgedeckt hat. Und die meisten anderen Themen, die auch in die Breite gehen, die finden eben statt, jedenfalls nicht in den Nachrichten. RTL war ja auch mit dabei in der Studie, da gab es auch gar keine großen Unterschiede zwischen öffentlich-rechtlich und RTL, was ich auch immer sehr erstaunlich finde, weil ich dann auch denke, ja, also wenn sich das so ähnelt bei privaten und öffentlich-rechtlich, dann ist ja eins von beiden zu viel offensichtlich. Und also natürlich sind solche Ergebnisse wie die Papstwahl, ja, das sind natürlich wahnsinnig medial aufbausbare Ereignisse. Ich kann mich noch erinnern, da war ich gerade bei den Tagesthemen, Ego Zamporoni fing da gerade an, der sehr gut Italienisch spricht und es war wieder mal Wahl. Und we have dann mit einem kritischen Journalisten, Peter, du wirst den Namen wahrscheinlich sofort wissen, der immer aus dem Vatikan auch die Skandale dort berichtet hat. Mit dem haben wir dann eine Schalte zu ihm nach Hause gemacht. Der saß dann schön mit einem Glas Rotwein, wie man das so kennt, von Italienern. It was not so eblich, dass man die Leute zu Hause oder wie auch immer per Zoom zugeschaltet hat. The saw mit seinem Rotwein and seiner Zigarre anders erzählt in den Tagesthemen. Das war natürlich ein riesen Aufruhr, ja. Er hat bestimmt eine stuff geliefert. That can the evangelische Kirche irgendwie nicht so richtig bieten. But this allein is natürlich dann schon ein Versagen, wenn die Medien wirklich nur in das Stöckchen beißen, in den Knochen beißen, that each of the großartig hingehalten wird.
SPEAKER_02Ja, wobei gar nicht mal hingehalten, sondern da muss man einfach sehen, der Vatikan ist die letzte wirklich höfische Gesellschaft, die wir in Europa haben. Und was macht man mit so einer höfischen Gesellschaft? Man ist irgendwie so zwischen Faszination und Erschrecken. Gibt es sowas heute noch? Und man weiß dann nicht, wie da so die inneren Abläufe und dann Geheimarchive, Vatikanische Archive und so. Und natürlich kann dann jedes Medium daraus sofort so eine wunderbare Geschichte zusammenbauen. Weil das ist ja wirklich alles drin. So ein bisschen Home Story. So ein bisschen Erschrecken, so ein bisschen, wir werden jetzt mal ganz investigativ und wir gehen mal bis an die Pforten der Vatikanischen Archive ran. Und im Prinzip ist aber dann auf medialer Seite einfach nicht sehr viel an Substanz dahinter. Also bei den Papstwahlen ärgert mich immer wieder das voller Ausblenden der gesamten historischen und dann auch kirchenrechtlichen Dimensionen, die es da heute noch so gibt. Wird einfach nicht berichtet. Stattdessen wird dann tatsächlich über eine höfische Gesellschaft, die jetzt einen neuen Regenten bekommt, berichtet.
SPEAKER_00Was ich ganz kurz sehr interessant fand und was mir noch gut im Gedächtnis ist, war die Berichterstattung rund um diesen ehemaligen Limburger Bischof Teppatz van Elst. Das ist jetzt auch schon 2014 war das, glaube ich, wenn ich mich recht entsinne. Das fand ich ganz interessant, weil da zum ersten Mal, also ich wusste das nicht und ich glaube viele andere wussten es auch nicht, mal die Diskussion um die Bischofsgehälter, dass mir mal klar wurde, Aha, die werden gar nicht von der Kirchensteuer gezahlt, sondern direkt von uns Steuerzahlern, also auch von mir. Da habe ich echt was dagegen. Und das sind gute Summen, ja, die sind so zwischen 8.000 und 10.000 Euro und Ruhegehälter, da sind wir wieder dabei, also nicht nur die Intendanten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens bekommen solche Gehälter und Ruhegelder und einen Dienstwagen und ein Chauffeur, was sie alles bekommen im Unterschied zu den evangelischen Pfarrern, die werden meines Wissens nach wirklich von einer Kirchensteuer finanziert und sind auch nicht ganz so gut, sind nicht ganz so hoch angesetzt. But das fand ich ganz interessant und die begründet vor allem, das geht ja immer noch darauf zurück, dass the Kirche eben from Staat einstmals im 19. Jahrhundert en Teilen and that eben Entschädigungszahlungen, die wir noch heute leisten. Und da habe ich auch gedacht, also Leute, darüber sollten wir auch mal diskutieren, ja.
SPEAKER_02Ja, und kleiner Nebenaspekt, das gültige Konkordat. Es gibt da einen Vertrag sozusagen zwischen Vatikan und der Bundesrepublik. Das gültige Konkordat hat gar nicht die Bundesrepublik selbst geschlossen, sondern er stammt aus der Zeit des Nationalsozialismus. Das gilt heute einfach immer noch. Fände ich auch mal, medial aufzubereiten, wäre das ein Ansatz. Da trauen sich aber viele Kollegen auch offensichtlich da nicht so richtig ran.
SPEAKER_03Gut, damit wir nicht abdriften, das wäre natürlich höchstens die Frage, berichten denn die Medien genügend über so eine Problematik, ist es allen bewusst. Das wäre dann vielleicht eher so die Frage, die das Studio Rom ist zuständig für die Berichterstattung über zum Beispiel die Papstwahl oder sein Ableben. Also alles, was im Vatikan passiert, reißt auch mit durch die Welt. Und ich wundere mich immer wieder, das Studio Rom gehört zum Berichtsgebiet des Bayerischen Rundfunks. Also ich weiß nicht, ob das jeder weiß. Jede Anstalt ist sozusagen für ein Studio zuständig. Sie können in Leipzig beim Mitteldeutschen Rundfunk fließend Italienisch sprechen und eine italienische Mutter haben. Sie werden nie ins Studio Rom kommen, weil der MDR hat nur das Studio Neu-Dedi und das Studio Prag.
SPEAKER_01Neu-Dedi hat der WDR.
SPEAKER_03Neu-Dedi hat der WDR. Naja, Sie haben sich jetzt geteilt, weil der MDR auch das nicht mehr alleine kommt.
SPEAKER_00Ich möchte ganz kurz an der Stelle etwas einwerfen. Als ich bei den Tagesthemen war, 2009 bis 2014, gab es noch auch ein eigenes Correspondentenbüro in Vatikanstadt. Und also es gab eins in Rom and es gab eins nur in Vatikanstadt. Das war der begehrteste Job in der ganzen ARD, weil die haben wirklich eigentlich das ganze Jahr über, so sagte man es auch bei ARD aktuell, eigentlich Espresso getrunken, das italienische Leben genossen und so ein, zweimal im Jahr hatten sie was zu tun, während natürlich die Kollegen in Rom ganz Südeuropa letztendlich bespielt haben, bei denen wir immer Bambule, jetzt haben sie Vatikanstadt noch mit dazu bekommen. Aber das hat man sich sehr lange geleistet, ja.
SPEAKER_03Ja, ist auch immer noch auf den Angeboten steht dann eben, sie sind eben zuständig mit für Griechenland und Italien und dann Vatikan, die Angebote stehen da mit drauf. Was mich aber wirklich sehr stark verwundert, ist die Art der Berichterstattung. Also es steigt mir wirklich richtig in die Nase. Ich will mal ein Zitat nochmal bringen. Der neue Papst ist ein Außenseiter und es hat ein bisschen gedauert, bis man sich daran gewöhnt hat. An die einfachen schwarzen Schuhe, an einen Papst, der lieber im Kleinwagen statt in der großen Limousine gefahren wird und der höchst persönlich zum Optiker geht, um neue Brillengläser zu bestellen. Mir fehlt da so ein bisschen die gebotene journalistische Distanz. Also es ist kein Einzelfall, ich könnte das eine Stunde sofort setzen. Wie geht's dir damit, wenn du sowas hörst?
SPEAKER_02Ja, das ist nämlich dann ähnlich wahr wie die Lobpreisung eines Kollegen über Herrn Pistorius oder wenn Frau Booters, glaube ich, über Herrn Habeck fast schon irgendwie Schmetterlinge im Bauch hat oder Frau Mioska mit ihm entsprechend umgeht. Das ist auf derselben Schiene. Nur, dass der Papst natürlich zu dir was herlegt.
SPEAKER_03Ist das tatsächlich ein in dieselbe Kategorie? Also manchmal wird der Papst ja auch in den Boden gerammt, wenn er sich zum Beispiel für Frieden einsetzt in der Ukraine, dann hat er den Schuss nicht gehört und es wird so als halbschwachsinnig dargestellt als Putin-Freund, der das alles nicht versteht. Ich habe immer so ein bisschen das Gefühl, so wie es ihn gerade in den Kram passt, wird er benutzt. Wenn es darum geht, dass also um Seenotrettung im Mittelmeer, dann steht er ganz vorne. Wenn es um Klimarettung geht, dann bekommt er Beifall. Wenn er sich mit Trump anlegt, ganz aktuell wird er unterstützt, aber sobald das eben, wenn er sein Familienbild auspackt, dann ist er plötzlich der böse Papst.
SPEAKER_02Ja, bei den politischen Themen ist das sicherlich so, da bin ich ganz bei dir. Bei den anderen Themen, wo es dann wirklich um Persönliches geht, da spielt natürlich auch eine Rolle. Der Papst mit seiner öfischen Gesellschaft ist so weit weg von unserem Leben. Und wenn so jemand dann sozusagen nahegebracht werden kann auf diese Schiene, dann macht man das auch. Und das macht man dann genauso, wie man das eben mit Ministern oder anderen macht. Also wenn Franziskus durch die Kirche geschoben wird, durch den Petersdom geschoben wird im T-Shirt, im Unterhemd, dann ist das für die Leute eine Geschichte. Aber das hat dann tatsächlich damit zu tun, dass man auf diese Weise sehr schräg, wie ich finde, ist auch nicht mal ein journalistischer Ansatz, versucht, diese Person dann tatsächlich sozusagen ins Alltagsleben irgendwie reinzubekommen. Und der Rest bei solchen lobenden Sachen ist dann, glaube ich, ähnlich. Man will da dann an einem Aspekt, den man eben lobenswert findet, auch einfach so eine Eloge da mal loswerden.
SPEAKER_03Siehst du da auch eine gewisse Sprunghaftigkeit in der Berichterstattung? Also der Papst sagt ja eigentlich immer, was der Papst sagt. Verhütung ist eben des Teufels und Umverteilung ist gut. Und aber mal ist es der böse Papst und mal ist es der gute Papst, mein Eindruck in den Medien.
SPEAKER_01Ja, auf jeden Fall. Also man muss auch dann schauen, aus welcher Richtung es kommt. Es gibt ja auch den, also auch die katholische Kirche ist ja kein Block. Also vor allem in Deutschland, nach den ganzen Missbrauchsskandalen gab es den synodalen Weg. Das ist ein Reformprozess, der ins Leben gerufen wurde. Und da ist Rom Spinnefeind. Also die wollen nicht, dass in Deutschland die katholische Kirche Macht abgibt, dass die klerikale Struktur mit Laien aufgebaut wird, dass Frauen in Weihämter kommen. Das sieht man in Rom nicht so. Aber in Deutschland ist die Bischofskonferenz ziemlich gespalten. Insofern geht es ja darum, oder sollte es zumindest darum gehen, diese Strömungen abzubilden und herauszuarbeiten, wer wo steht und für welche Positionen. Also es ist aber sehr schnell einfach immer ja der Papst und der sagt jetzt das.
SPEAKER_03Aber die Realität ist deutlich vielfältiger. Ja, und wird vielleicht nicht eher die Kirche von unten und gibt es noch andere Organisationen, die so ähnlich heißen. Also werden die nicht auch besonders unterstützt mit ja?
SPEAKER_02Kommt drauf an, was die machen. Also ich kenne einige Laienorganisationen, die haben einen sehr klaren theologischen Ansatz. Die sagen auch tatsächlich, Zulibart in der Zeit, in der es eingeführt wurde, eine gesellschaftspolitische Relevanz, damit solche Ämter nicht vererbt werden und vor allen Dingen damit auch Geld gemacht wird. Das brauchen wir heute nicht mehr in unserer Gesellschaft. Die tauchen in den Medien eigentlich so gut wie nie auf. Dann gibt es gerade beim synodalen Weg natürlich diejenigen etwa vom Zentralkomitee der Katholiken, die aber dann letztlich über ihre EFP-Kontakte und über dieses Netzwerk dann natürlich stärker auch in die Redaktionen hineinwirken können. Und da macht Journalismus das, was er immer macht. Also es gibt Journalisten, die machen ihren Job sehr skrupulös, sehr sorgfältig, mit hohem Rechercheaufwand. Und es gibt eben andere Kollegen, die versuchen, diesen Job möglichst schnell zu erledigen, mit Blick auf die eigene Karriere und sind dann auch bei solchen Fragen dann eher auf der Seite ihres Netzwerkes und versuchen, denen, ja ich sag mal, Anforderungen zu genügen, die da gerade an Sie gestellt werden. Und das setze ich dann in so eine Berichterstattung um.
SPEAKER_03Apropos geringe Anforderungen, eine Folge, die mir großen Spaß gemacht hat, war über ein Kloster, eine Dokumentation, die beworben wurde, wurde die Nonne eben gleich am Anfang der Folge gefragt, oder es wurde in den Trailer geschnitten. Was machst du, wenn du Horny bist, darfst du masturbieren? Wenn du diese Stunde, sagen wir mal, so ein Fazit, einen Strich drunter ziehst, was würdest du sagen? Also ist das ein Sinnbild für die Berichterstattung über die Kirche ist nur noch so ein Kuriositätenkabinett oder finden die Jüngeren gar keinen Zugang mehr, keinen echten?
SPEAKER_00Also ich denke, dass die Kirche, die religiösen Themen einfach in den allgemeinen Sog damit reingezogen wurden. Das Fazit war ja, kann man gerne sich die Folge noch angucken, braucht man, glaube ich, eine Horny eingeben, weil ich sagte richtig, da ist man schon da, da haben wir drei uns drüber unterhalten. Und das Fazit war ja mehr oder weniger, dass auf der einen Seite das nicht beherrschen des Handwerks, ganz wenig Hintergrundwissen mit einer unglaublichen Anbieterei an das younger Zielpublikum zusammengefallen is. Also, handwerk war ja diese Geschichte, there is this young Mädchen that is very, very schlechted, with camera and tone. He had all this self, they held the time here the camera and the tone and läuft mit, weil this is that he ganz dicht dran is anders and eintaucht. Aber eigentlich immer wenn spannend wurde, sagte sie, ach ja, lächelte, drehte sich weg, ging weiter. Also immer when man wirklich etwas hätte erfahren können, sagte sie, jetzt wird es ja interessant. Da hat sie aufgehört, weil ihr der Arm eingeschlafen ist oder keine Ahnung, weil sie es einfach nicht geschafft hat. Ich würde es auch nicht schaffen. Also ich brauche einen guten Kameramann und einen guten Tonmenschen, damit ich mich darauf konzentrieren kann, damit ich auch mal eine Stunde lang mit jemandem reden kann und in die Tiefe komme, auch wenn at the end of the übrig werden von den Gesprächs. Und das traf alles zusammen und dann kam eben wirklich dieses Anbietern to sagen, naja, wir müssen dann mit Jugendsprache arbeiten. Die haben es zwar damit begründet, dass sie meinten, yeah, wir haben ja vorher in den sozialen Netzwerken gefragt, welche Fragen interessieren euch. Und da war eben auch die Frage, was macht ihr, wenn ihr horny seid, aber es gab bestimmt auch ein paar andere anderes Fragen. Und diese junge Anwärterin, es war ja noch keine Nonne, sondern eine Anwärterin, glaube ich, die war ja total gut. Und die ist auch damit unglaublich gut umgegangen. Also die war so eine tolle Gesprächspartnerin, aber sie haben wirklich alles vergeigt, was man vergeigen kann. Und ja, ich glaube wirklich an der Stelle ist Kirche dann auch nur eins der vielen Spielfelder.
SPEAKER_02Ja, gerade bei dieser Folge, da fand ich eine Szene unglaublich spannend, als nämlich eine ältere Nonne sagte, andeutete, wie stark sie mit ihren Zweifeln zu tun hatte und wie sehr die sie beschäftigen. Und da hätte ich mir gewünscht, da musste nachfragen. Da müssen wir jetzt drüber reden länger. Aber das wurde einfach so vergeben, weil die Kollegin sagte ja, sie hat eben auf ihrer Bingokarte jetzt mal ins Kloster zu gehen.
SPEAKER_03Aber wie kann das eigentlich sein? Wir haben ja auf der anderen Seite jede Menge Journalisten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die durchaus, sagen wir, Theologie studiert haben und es gibt sogar katholische Netzwerke. Also ich betätige mich jetzt mal als Verschwörungstheoretiker und packe das katholische Netzwerk im ÖRA aus. Das ist recht verbreitet und ich sage nur mal, wie das beim RBB zum Beispiel aussieht. Die RBB-Intendantin Dagmar Reim ging auf eine katholische Schule, hatte ein Stipendium vom Kusanuswerk, holte dann Claudia Nothelle, die sie zur Programmdirektorin machte, die Katholische Theologie studiert, hatte, deren Schwester Theologin ist und die eben heute ZDK-Vize ist. David Biesinger wurde unter Reim Chefredakteur, der hat Katholische Theologie studiert, seine Doktorarbeit zum Thema muss Kinderfernsehen gottlos sein, geschrieben. Gibt es solche Netzwerke? Gibt es diesen Einfluss oder ist das tatsächlich eine Verschwörung? Ist das ein Zufall?
SPEAKER_01Interessant, dass du mich gerade fragst zu dem Thema Verschwörung. Die kommt dann total auf Zufall. Nein, es ist keine Verschwörung. Also die sind ja auch bekannt und öffentlich. Also seit 1975, da gab es die Konferenz der evangelikalen Publizisten und daraus sind verschiedene Netzwerke entstanden. Heute haben wir Publikon, Christen in den Medien, dann gibt es die Christ-Community, das sind vor allem TR-Menschen. Und in den Sendern gibt es auch Bibelgruppen und Stammtische, die sich regelmäßig treffen. Da geht es eben darum, dass Christen miteinander in Kontakt kommen. Und da ist ja auch nichts gegen zu sagen. Das Problem mit Netzwerken, übrigens mit allen, nicht nur mit religiösen Netzwerken, ist, dass man das eben nicht transparent macht. Und schlussendlich, wenn das dazu führt, dass nicht Kompetenz entscheidet, sondern die Zugehörigkeit zu einem Netzwerk, dann haben wir ein Problem und der ÖRR auch. Also Claudia Nutelle habe ich einmal getroffen bei einer Agrarveranstaltung im RBB. Da war ich für den WDR damals noch tätig und in der Redakteursvertretung. Und ich muss sagen, ich habe sie als sehr konturlos und blass empfunden. Das kann natürlich Tagesform sein. Anne, du kennst sie vielleicht besser, du hast ja beim RBB gearbeitet, aber man muss sagen, sie ist heute Dozentin in Stendal-Magdeburg an der Uni, bekommt 7000 Euro Gehalt und zusätzlich noch ein Ruhegehalt vom RBB von 8000 Euro. Und das lebenslang. Und genau das würde sie nicht bekommen, wenn damals eben Dagmar Reim nicht Intendantin gewesen wäre.
SPEAKER_00Also ganz kurz nochmal einwerfen, sie bekommt es nicht vom RBB, sondern von uns allen. Und ich glaube, wir gönnen es ihr natürlich von Herzen. Ja, also die wurden damals die katholischen Betschwestern genannt, Frau Reim und Frau Nothelle, weil sie auch den RBB in einer Art und Weise provinzialisiert haben. Das war gruselig. Und deswegen waren ja eigentlich auch alle so froh, dass dann Frau Schlesinger kam, weil man der Meinung war, jetzt kommt wenigstens eine Journalistin wieder hin. Also die beiden haben wirklich nicht gerade zum Aufstieg des RBB, was so das Programm und die Qualität anging, beigetragen. Nur leider folgte danach noch ein größerer Absturz.
SPEAKER_03Und dann gibt es sogar noch, ich kannte die offenbar offen gestanden gar nicht, das Institut für Publizistische Ausbildung, kurz IFP, du hast vorhin schon mal angesprochen, finanziert durch die Deutsche Bischofskonferenz. Und es gibt ja nicht so viele Journalistenschulen in Deutschland. Das heißt, die müssen ja schon irgendwie einen Einfluss haben. Geistliche Direktorin ist eine Ordensfrau, es sind hauptamtliche Priester als Ausbilder. Also die geben das Geld ja wahrscheinlich nicht aus Spaß. Die werden ja schon eine bestimmte Richtung vorgeben. Und es gibt wirklich reihenweise sehr namhafte Absolventen, eben angesprochene Frau Nutelle, aber zum Beispiel Reinhäcker, der war dann später Chefredakteur der ARD, Thomas Gottschalk kennt jeder, Klaus Prinkbäumer, Spiegelchefredakteur dann beim MDR-Programmdirektor und so weiter und so, wirklich richtig bekannte Namen, Bettina Schausten, Herbert Brandlow. Welchen Einfluss übt denn diese Journalistenschule aus?
SPEAKER_02Naja, die haben eine Zeit lang relativ gute journalistische Methodik vermittelt, das muss man einfach sagen. Das hat sich inzwischen ein bisschen abgeschwächt. Also früher wurden mal verglichen, die seien für die Medien ungefähr das, was die Jesuitenschulen für die Lateinausbildung der Leute waren hier in Europa. Weil es wurde wirklich Methodik vermittelt. Das Problem, das ich da inzwischen sehe, diese Netzwerke haben sich verselbstständigt, machen eben das, was Ole auch schon angedeutet hat, was man in Netzwerken so macht, man versucht sich gegenseitig Vorteile. Und gleichzeitig haben die Ansatz von I have mal was with theology studied and heute was with media, eben this was either in the theology nothing to make. Da sieht es dann dünner aus. Und das führt dann zu teilweise theologisch-kuriosen Aussagen. Also ein Kollege in seiner Religionsredaktion sagte mir kürzlich, naja, also man muss ja eins sehen, jetzt zweihnachten, war in der Zeit so, da bereiten wir auch wieder ein paar Sendungen vor und da muss man die Leute abholen, weil Mensch, in dieser Zeit waren ja eigentlich die Juden vollkommen in so einer Aufbruchsstimmung. Was? So eine Endzeitstimmung. Die haben mehrere Propheten gesehen und haben gesagt, übermorgen geht dann endlich die Welt unter und und und. Könnte man auch mal historisch wirklich nachverfolgen. Und dann bekommt man eben einfach so ganz, ganz große Gesichter, in denen dann so richtig Inhalte nicht mehr to lesen sind, keine Rolle mehr spielen. Also das, was wir bei einigen, vor allem evangelisch, aber bei Catholicen gab es das auch, wo dann so theologische Inhalte auf Handpuppenspiele reduziert werden, that have we in this medial bereich auch. And deshalb is for me that IFP that these grundständig journalists are gonna have an year nothing machine. That's about this eighteenth theologische Anbindung, die they leisten, not leistet. Da fehlt häufig an ganz methodischen grundsätzlichen Sachen bis hin zu fehlenden altsprachigen Kenntnissen. Eben in erster Linie einfach noch ein Netzwerk zur Beförderung der gegenseitigen Karriere.
SPEAKER_03Einen habe ich noch. Es gibt dann noch die Katholische Universität Eichstätt. Auch da kann man Journalismus studieren. Auch da ist die Bischofskonferenz der Träger. Ist das ein normales Studium, Anna, oder hat das auch einen Einfluss?
SPEAKER_00Also soweit ich weiß schon, ich kenne noch ein paar Leute, die da studiert haben und die Ausbildung gilt an und für sich als sehr praxisnah, dass man da sehr gut sein Handwerk lernen kann. Aber sage ich mal, die Ausrichtung, auch das, was an Moralvorstellungen so vermittelt wird, war jedenfalls bis dato schon auch sehr vom katholischen Glauben geprägt. Ich weiß nicht, ob das auch noch eine Gegenwart und Zukunft so sein wird oder ob dort dann auch gesagt wird, wir gendern alle und die Familie ist nicht mehr so wichtig, kann ich mir auch vorstellen. But man muss wissen, dass Leute wie die Professorin Annika Seer zum Beispiel von dort ja kommt, die jetzt die Chefin des neu geschaffenen Medienrates ist, hoffentlich auch irgendwann zu uns in den Podcast kommt, wenn sie dann was zu erzählen hat. This neue Gremium that just den Reform Medienstaatsvertrag. Also es gibt natürlich wirklich auch von dort Leute, die in higher positionen rutschen und beim öffentlich-rechtlichen zumindest, teilweise auch beim privaten Rundfunk in entscheidende Position come. And man does ja nicht forgessen, es gibt, das wusste ich auch nicht, es gibt Medienpfarrer. Also es gibt wirklich, die sind das nicht alle hauptberuflich, aber das gibt richtig diese Bezeichnung. Die sind dafür da, teilweise in Zusammenarbeit mit den Medien oder aber eben auch für die Kirchen selber Social Media zu bestücken und so. Also da weiß ich halt auch nicht, was überwiegt bei denen, also die theologische Ausbildung und dann drücken Sie sich ein bisschen Medienarbeit rauf oder konzentrieren Sie sich eher, wenn Sie eben dort ihren Abschluss machen, auf das journalistische Handwerk und sind dann vielleicht theologisch, aber gar nicht so gefestigt. Also ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich eine Ausbildung gibt, wo beides so vermittelt wird, dass beides auch gut angewandt werden kann.
SPEAKER_03Aber ihr müsstet mir trotzdem nochmal helfen. Ich krieg's nicht zusammen. Also we have auf the one side the catholic university, wo ich journalismus studieren kann. We have the IFP in München. Overall have the feel that the Bishop's Conference has your finger in. We have named Journalists that learned. And then it's the age that it's under the output is. And we have so berichts, a Heiling April, a live life, and a high with Maria Joseph and Jesus Kind of by the Christmet an undefinable slime bag of a Strohhawk. Übertragen aus der katholischen Kirche St. Maria in Stuttgart. Daraufhin hagelte es Proteste. Ein CDU-Stadtrat verstieg sich zu der Bemerkung, das ist eklig hier wieder die Weihnachtsgeschichte im Sinne der Wognis, instrumentalisiert mit einem solchen Programm unter gerade die ARD ihrer Legitimation. Ist die Aufregung berechtigt?
SPEAKER_01Ja, und das ist auch nicht ein Einzelfall. Also man kann schauen, durch die Jahre hinweg hat man immer wieder solche Fälle, die dann auch zu Programmbeschwerden führen. Ganz vorne dran sind natürlich die Satire-Sendungen, also Heute Journal und Böhmermann, die entsprechend immer mal wieder zum Beispiel einen Hasen kreuzigen zur Passionsgeschichte.
SPEAKER_03Du hast das Heute Journal gerade als Satire-Sendung gekürt, das ist nicht ganz falsch, aber die Heute Show, genau.
SPEAKER_01Ja, viele finden die Heute Show liefern die bessere Nachrichten, vielleicht deswegen. Und tatsächlich gibt es da ein Problem, und zwar mit dem Medienstaatsvertrag. Da steht nämlich drin, dass die sittlichen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen der Bevölkerung, dass die berechtigt berücksichtigt werden müssen und man eben nicht entgegen das Ganze durch den Kakao zieht. Und ich frage mich tatsächlich, ob die Redaktionen genauso gehandelt hätten mit dem Islam. Mohammed-Karikaturen, Charlie Hepto und so weiter. Und ich bin mir relativ sicher, das könnte man verneinen. Also im Christentum ist es okay, das zu machen, aber mit dem Islam, da wissen sie, oh oh, das ist ein Tuch mit sieben Siegeln, da wird nicht rangegangen.
SPEAKER_03Okay, aber dann könnte ja sozusagen, wenn das das Ergebnis ist, ein Schleimberg als Jesus an Heiligabend ja auf die Idee kommen, dann kann die Bischofskonferenz das Geld anders einsetzen und auch die evangelische Kirche. Oder wäre es dann noch schlimmer?
SPEAKER_02Nö, ich denke, das wäre besser. Immerhin hat es ja eine Konsequenz gehabt, der zuständige Bischof für Stuttgart war ja bis dahin Medienbischof. Das ist jetzt nicht mehr. Und da gibt es natürlich auch innerhalb der beiden Kirchen große Diskussionen, wie wollen wir uns denn hier jetzt weiter verankern. Meine persönliche Einschätzung ist da, wenn dieses Geld tatsächlich eingespart würde und in grundständige, gute, methodisch saubere journalistische Ausbildung und auf der anderen Seite eben auch in eine grundständige, gute, methodisch saubere theologische Ausbildung investiert würde, dann hätten alle mehr davon.
SPEAKER_00Also mir fällt noch ein, ich habe jetzt auch dann nochmal nachgeguckt, wenn man sich allein diese ganzen medienkirchlichen Gremien anguckt, die es so gibt, ja, immer alles nochmal getrennt in katholisch, evangelisch und dann vielleicht noch ökumenisch. Also es gibt dieses Rundfunkwerk im Gemeinschaftswerk der evangelischen Publizistik Gap zum Beispiel, kannte ich überhaupt nicht. Die haben einen eigenen ARD-Beauftragten und den EKD-Medienbischof. Also auch den Job gibt es, ja, sollte man mal überlegen. Wenn du Bischof geworden wärst, Peter wär's jetzt vielleicht Medienbischof der EKD. Ja, aber andere Fakultät, ne? Es gibt dann eine evangelische Nachrichtenagentur, EPD, es gibt einen katholischen Nachrichtendienst KNA, es gibt den Medienbeauftragten des Rates der EKD, es gibt die Publizistische Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, es gibt die evangelischen Presseverbände, die von den Landeskirchen getragen werden und eben nach diesem Agenturmodell arbeiten und zuarbeiten, es gibt das katholische Medienhaus, es gibt den Evangelischen Medienverband Deutschland, also es gibt Preise.
SPEAKER_03Wir verlinken die alle in den Shownotes.
SPEAKER_00Bitte was?
SPEAKER_03Wir verlinken die alle in den Shownotes.
SPEAKER_00Also das ist so eine, also wenn man sich diesen Überfluss anguckt, dann frage ich mich natürlich schon, warum er, um Gottes Willen, schließt ihr euch nicht wenigstens zusammen und sagt, okay, wir versuchen jetzt mal als Christen sozusagen christliche Themen medial in einer großen Breite und Vielfalt aufzubereiten, statt diese Kleinstaaterei, wo wahrscheinlich auch wieder jeder gegen jeden arbeitet und Hauptsache keiner weiß, wie viel in meinem Finanztöpflein drin ist und man kennt es ja auch von der ARD und ZDF. Ich glaube, die schwächen sich halt auch gegenseitig eigentlich mehr, als dass sie sich stärken.
SPEAKER_03Ich würde angesichts der Zeit es einmal an der Stelle abwenden, sage ganz herzlichen Dank.
SPEAKER_00Auch natürlich an Johann König, dass wir das hier machen durften und das fanden wir toll. Es ist tonlich ein bisschen eine Herausforderung, aber wir hoffen, wir haben es gemeistert und vielleicht gibt es ja nächstes Mal. Mal schauen. Genau.
SPEAKER_03Das war die letzte Folge von Sachlich Richtig, dem Medienpodcast der Ostdeutschen Allgemeinen. Ab sofort sind wir wieder frei. Ich bedanke mich bei Anne Katrin Mücke, Peter Welchering, Oles Gampax.
SPEAKER_00Und wir bedanken uns bei dir, Alexander Teske.
SPEAKER_03Und wenn es Anmerkungen, Kommentare gibt und ich glaube, da wird es reichlich geben, schreibt es uns gerne und abonniert den Kanal. Und ab jetzt freuen wir uns auch wieder über Beschränkungen und Spenden, damit wir die Arbeit fortsetzen können.