Ein & Aus - der Atempodcast

2. Staffel Folge 3: Rückengespräch

Irene Labryga

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 35:12

Diesmal dreht sich alles um den Rücken - vom Klassiker "Rückenschmerzen" bis hin zu alltagstauglichen Tipps für einen entspannten, beweglichen Rücken.

Es wird schnell klar: Rückengesundheit ist nicht nur eine Frage der richtigen Übungen, sondern auch von Alltagsbewusstsein, kleinen Gewohnheiten und Achtsamkeit.

Gemeinsam sprechen wir über die Bedeutung von Bewegung und Atmung für den Rücken, zeigen Übungen und geben praktische Tricks, wie Reminder im Alltag helfen können, mehr für Gesundheit und Rücken zu tun. Wir erklären, warum Katzen beim Dehnen perfekte Vorbilder sind, warum Schulterblätter oft vernachlässigt werden und wie bereits sehr kleine Gewohnheitsveränderungen spürbare Effekte haben können.

Jetzt reinhören, mitdehnen und durchatmen!

Infos zur Angewandten Atemtherapie:

https://angewandte-atemtherapie.de

https://atem-ausbildung.de

#atemausbildung #atemübungen #Atmung #entspannungsübung #bewusstesatmen #bewusstatmen

SPEAKER_02

Irene, da hättest du dich nicht runterbücken sollen.

SPEAKER_05

Oh Mann, entschuldige, ich habe wieder nicht aufgepasst.

SPEAKER_02

Ja, ja, immer das Gleiche. Und dann legst du dich heute Abend wieder in deinen guten alten Sessel und denkst, es tut dir gut. Schon klar.

SPEAKER_05

Ja, ich sollte wirklich ein bisschen mehr auf dich aufpassen. Es tut mir wirklich leid. Entschuldige, dabei gibt es so gute Übungen.

SPEAKER_02

Ja, vielleicht lässt du dich einfach mal wieder von deinen Kollegen behandeln. Der Johannes hat es ziemlich gut drauf.

SPEAKER_05

Gute Idee. Endlich dir mal wieder was Gutes tun. Ich frag ihn mal.

SPEAKER_02

Ja, ja. Und wenn wir gerade schon dabei sind, vielleicht könntest du in Zukunft mal ein bisschen mehr auf mich schauen. Ich habe irgendwie das Gefühl, du schaust immer nur nach vorne und ich falle so irgendwie hinten runter.

SPEAKER_05

Ja, kann schon sein. Die Augen sind irgendwie nach vorne ausgerichtet und.

SPEAKER_01

Ja, ja, das ist eine Ausrede.

SPEAKER_05

Entschuldige, mit wem rede ich hier eigentlich gerade?

SPEAKER_01

Na, mit mir, deinem Rücken.

SPEAKER_05

Ach, so.

SPEAKER_00

Ein- und aus. Durchatmen bei den Atemtherapeuten Irene Labrüger und Johannes Gruninger. Dein Atempodcast mit Luft nach oben.

SPEAKER_02

Hallo zusammen. Ja, da sind wir wieder nach längerer Pause. Und vielleicht habt ihr schon das heutige Thema dezent erraten können. Es geht um den Rücken. Und hier sind wir wieder mit einer Tasse Jasmin-Perlentee. Und für euch da, um über Atem zu sprechen.

SPEAKER_05

Ja, freue mich, Johannes. Jetzt haben wir ja schönen Sommer. Und ja, freue mich, tolles Thema, finde ich. Und man kann wirklich mit Atemübungen richtig viel Gutes für den eigenen Rücken tun. Hast du denn schon mal Rückenschmerzen gehabt?

SPEAKER_02

Nein. Ja, doch, ich glaube, das ist eigentlich so die am meisten verbreitete Zivilisationskrankheit.

SPEAKER_05

Ja, wer hat keine Rückenschmerzen? Ja. Ich glaube auch. Also kennt wirklich jeder, absolut jeder.

SPEAKER_02

Sogar mittlerweile Kinder kennen das.

SPEAKER_05

Ja, stimmt. Kenne ich auch von meinem Sohn. Hat er auch schon gehabt, ne? Die schwere Schultasche und naja, das lange Sitzen in der Schule, alles nicht so gut.

SPEAKER_02

Die Bürde, das Sitzen in der Schule ertragen zu müssen.

SPEAKER_05

Naja, auch die geringe Durchblutung wegen Bewegungslosigkeit im Unterricht, ne?

SPEAKER_04

Ja.

SPEAKER_05

Also wäre eigentlich ganz gut. Das ist auch schon gleich der erste Tipp von mir, sich immer wieder zwischendurch mal kurz zu bewegen, aufzustehen, durchzudehnen. Da ist jetzt noch gar nicht so wahnsinnig der Atem dabei, aber in den Muskeln sitzen ja überall Dehnungsrezeptoren, die sind wiederum mit dem Atemzentrum verbunden und in dem Moment, wo ich mich dehne, zum Beispiel wie so eine Katze, die gerade aufwacht, habe ich sofort einen tiefen Atemreflex und der Rücken wird bewegt, gedehnt, durchblutet und es geht sofort viel besser.

SPEAKER_02

Ja, kann ich bestätigen, gerade für die Leute, die ähnlich wie ich meistens am Tisch sitzen, am besten auch noch vor einem Computer, im Büro arbeiten, finde ich das aus super vielen Perspektiven sehr sinnvoll. Also klar, Rücken durchdehnen werden wir jetzt gleich noch dazu kommen, warum das so wichtig ist. Aber allein mal so den Modus zu wechseln. Einfach mal die Augen auch vom Bildschirm woanders hinschweifen zu lassen, mal kurz in die Bewegung gehen. Man ist danach viel, viel frischer im gesamten Körper und vor allem im Gehirn.

SPEAKER_05

Und ich glaube, eigentlich wissen das schon alle Menschen. Also es gibt ja überall jetzt Höhenverstellbare Schreibtische und so weiter. Jedem ist es irgendwie klar. Und trotzdem erzählen mir meine Patienten eigentlich täglich. Ja, ich weiß es eigentlich, aber ich mach's nicht. Also hast du da irgendwie einen Tipp, wie man da den Schweinehund überwindet und da irgendwie den Transfer, wie wir so schön sagen, in der Therapie in den Alltag hinbekommen?

SPEAKER_02

Vielleicht habe ich das schon mal irgendwo so an die fünf bis sechs Mal erwähnt.

SPEAKER_05

Du kann man gar nicht oft genug erwähnen, Johannes.

SPEAKER_02

Ich mache Erinnerungshilfen, wenn ich das brauche für etwas. Und dann hänge ich die dort an der Stelle auf, wo ich mich viel aufhalte. Also, wenn wir jetzt beim Thema Rücken sind, dann mache ich ein Bild von einem Rücken oder ich suche mir ein Bild von einem Rücken, um nicht wie so ein Perverser zu erscheinen. Und ich suche ein Bild von einem Rücken aus dem Internet, drucke es aus, häng es mir an die Wand und dann weiß ich schon direkt, okay, immer wenn mein Blick darauf fällt, checke ich kurz ab, wie lang der letzte Rückenentspannungsmodus her ist. Und dann mache ich das.

SPEAKER_05

Ja, super. Gut. Ja. Habe ich auch schon ausprobiert und funktioniert echt gut. So mit der Zeit gewöhnt man sich dann dummerweise an das Bild. Und wenn es sich dann noch nicht automatisiert hat, braucht man ein frisches, oder?

SPEAKER_02

Ja, so ungefähr. Also ich mache dann auch mal wieder so ein, zwei Wochen Pause, geht dann meistens auch einher mit Ferien beispielsweise. Also wenn ich dann sowieso auf dem Musikfestival bin zum Beispiel, dann bewege ich mich ja viel. Dann brauche ich das nicht. Und danach starte ich dann wieder frisch in ein neues Rückenbild.

SPEAKER_05

Sehr schön. Ja, also ganz wichtig, so für den Alltag, fürs Atmen, für den Rücken, immer wieder durchbewegen. Und es muss überhaupt keine, gar keine aufwendige, wahnsinnig komplizierte Übung sein, sondern es ist schon mal ganz viel gewonnen, wenn man sich einfach, sagen wir mal, für 30 Sekunden mal ein bisschen durchdehnt. Und das machen wir jetzt gleich mal, würde ich sagen. Haben wir ja lang genug gesessen und jeder, der möchte, macht jetzt mal mit und steht auf. Und jetzt stellt euch einfach vor, ihr seid gerade frisch aufgestanden aus dem Bett und fangt mal an, euch so ein bisschen durchzudehnen. So die Arme nach oben. Genau, gähnen ist auch.

SPEAKER_04

Ich bin gerade frisch aufgestanden aus dem Bett.

SPEAKER_05

Genen ist super. Gähnen ist der Applaus des Zberchfels, wie es immer so schön heißt. Und genau, stellt euch, stellt euch, wenn ihr mögt, eine Katze vor, die sich durchdehnt, so alles mitnehmen und auch jetzt gleich schon mal ein bisschen in den Rücken hineindehnen. So die Wirbelsäule ein bisschen rund machen. Und ja, wenn es geht, ein bisschen gähnen, dann habt ihr gleich noch ein bisschen Sauerstoff dabei. Wenn ihr wollt, auch ein bisschen Federn, schütteln, lockern. So, und dann können wir direkt schon wieder weitermachen. War schon mal eine gute Sache. Also bei mir fühlt sich schon gleich ein bisschen, wie soll ich sagen, bewusster an und ein bisschen bewegt. Und auf jeden Fall könnte ich mir vorstellen, auch besser durchblutet.

SPEAKER_02

Dann würde ich gerne einfach mal darauf eingehen, was wir gerade durchgedehnt haben.

SPEAKER_05

Okay.

SPEAKER_02

Was wir gerade durchbewegt haben. Also im Rücken gibt es ziemlich viel, anatomisch gesehen.

SPEAKER_03

Ja.

SPEAKER_02

Ich meine, wir sollten uns einfach mal darauf konzentrieren, was für uns besonders wichtig ist. Und das wären die rückwärtigen Faszienbahnen zum einen.

SPEAKER_05

Die oberflächliche Rückenlinie, wie sie so schön heißt.

SPEAKER_02

Genau.

SPEAKER_05

In der Faszienwelt.

SPEAKER_02

Und zum anderen aber auch die Atemhilfsmuskulatur, die Zwischenrippenmuskulatur.

SPEAKER_05

Und ich möchte noch ergänzen, warum jetzt die Faszien so wichtig sind. Atemhilfsmuskulatur ist ja logisch. Aber Faszien sind so wichtig, weil sich die Atembewegung über die Faszienbahnen quasi im Körper ausbreiten kann. Und wenn ihr mögt, legt doch mal einen Handrücken oder eine Hand hinten auf eurem Rücken irgendwo. Also so, dass es von der Schulter her noch einigermaßen entspannt bleibt. Und guckt mal, ob ihr ein bisschen was von der Atembewegung spüren könnt. Also ob sich da unter eurer Hand was bewegt, wenn ihr atmet. Und das ist genau die Atembewegung. Wenn es jetzt bockhart ist und ihr merkt keine Atembewegung, dann müsst ihr da noch ein bisschen was tun. Dann ist das nicht durchlässig und nicht locker genug. Dann ist es zu fest. Ihr könnt auch mal eine Hand vorne auf den Bauch legen, dann merkt ihr auf jeden Fall was. Vielleicht auch so auf die Mitte vom Bauch. Dann habt ihr einen Vergleich und dann könnt ihr mal schauen, ob ihr da merkt, wie sich's aufdehnt beim Atmen und wieder zurückschwingt. Und so sollte es sich so ähnlich im Rücken auch anfühlen. Und das überträgt sich eben über die Faszienbahnen.

SPEAKER_02

Falls ihr ein bisschen was dafür tun wollt, wie die Irene gesagt hat, es gibt echt viele Möglichkeiten, die eigentlich sehr gut funktionieren. Man muss bloß, auch wie du gesagt hast, den inneren Schweinehund einfach mal kurz überwinden. Und es ist ja so paradox, man muss den Schweinehund überwinden, um sich selbst was Gutes zu tun.

SPEAKER_05

Ja, verrückt, ne?

SPEAKER_02

Ja, wie krass ist denn das? Also ich sag mal, allein schon von diesen ganzen Milliarden-Massagegeräten auf dem Markt. Da braucht es wirklich nichts Ferrari-Modellmäßiges. Es reicht einfach nur, etwas zu haben, was den Rücken ein bisschen durchbewegt. Die meisten, die da volle Leistung geben, sind eher zu stark, finde ich.

SPEAKER_05

Ja, finde ich auch.

SPEAKER_02

Und beim Autofahren habe ich eine Mathe, die mich ein bisschen durchbewegt, wenn ich jetzt längere Autofahrten mache. Und die hat 20 Euro gekostet.

SPEAKER_05

Ist die jetzt irgendwie so am USB-Kabel angeschlossen?

SPEAKER_02

Die ist über Zigaretten anzünde.

SPEAKER_05

Ah, okay.

SPEAKER_02

Und ich habe sie mal spontan gekauft in einem Getränk gemacht.

SPEAKER_05

Ja, oder man hat ein schickes Auto, wo das schon eingebaut ist. Habe ich mal gehört, dass Politiker sowas haben. Ja, ich habe sowas richtig. Ich habe nur eine Sitzheizung. Ist auch schön für den Rücken.

SPEAKER_02

Ja, das ist auch super. Also mit Wärme kann man da viel nachhelfen. Diese Massagesesseln sind natürlich schon das Beste, finde ich.

SPEAKER_05

Schon sehr fancy, aber habe ich noch nie ausprobiert.

SPEAKER_02

Oh, das musst du mal ausprobieren. Gibt es meistens auch in diesen ganzen Wellness-Resort-Dingern zum Ausprobieren mal. Und was ich auch ganz toll finde und auch immer wieder vielen Patienten empfehle, weil ich sonst selber nicht durch den Rücken vordringen kann, ist so ein Nacken-Massagegerät, das so ein bisschen Shiyatsu-Massage nachmachen will. Eigentlich ist es nicht genau das, aber es hilft sehr, sehr, sehr gut.

SPEAKER_05

Das heißt, damit du dann deine Atemmassage besser machen kannst und überhaupt erstmal durch die Muskeln hindurch kommst oder die verhärteten Strukturen, gibst du deinen Patienten als Hausaufgabe praktisch auf, dass sie sich von so einem Gerät immer wieder mal lockern lassen.

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_05

Ah, okay.

SPEAKER_02

Sonst drohe ich ihnen an, eine Teilmassage zu machen mit meinem Körpergewicht. Habe ich natürlich noch nicht gemacht, weil sonst werden wir verklagt. Aber.

SPEAKER_05

Ich habe gehört, dass in der Teilmassage auch die Füße eingesetzt werden.

SPEAKER_02

Ja, ja. Da springt man quasi auf dem Rücken rum.

SPEAKER_05

Um Gottes Willen.

SPEAKER_02

Nein, Spaß beiseite, aber es ist wirklich für mich in der Arbeit ist es wichtig, dass ich da nicht nur Masseur spiele und einfach die Verspannungen die ganze Zeit lockere, besonders wenn es etwas ist, was die Leute auch selbst zu Hause machen können. Dafür brauchen sie jetzt nicht den Termin bei mir zu machen. Und dann finde ich den Termin auch verschwendet, weil ich würde lieber einfach am Atem arbeiten, als erstmal bis zum Atem vorzudringen.

SPEAKER_05

Ja, also eben dem Fasziensystem die Möglichkeit geben, der Muskulatur die Möglichkeit geben, dass die Atembewegung uns wirklich von innen heraus aufdehnen kann, überhaupt. Und das geht nur, wenn eine gewisse Elastizität und Beweglichkeit vorhanden ist. Das geht nicht, wenn das alles bockhart ist.

SPEAKER_02

Ja, und da sind wir gar nicht so beschränkt auf bestimmte Krankheitsbilder, weil ein Rücken kann bockhart sein, wenn der Mensch komplett gesund ist aus klinischer Sicht.

SPEAKER_05

Ja, natürlich, klar. Also kennen wir ja alle. Und wehe, man macht dann eine falsche Bewegung, dann kann es auch mal schnell einen Hexenschuss geben oder sowas. Das wird dann ein paar Tage richtig unangenehm. Aber auch da können wir dann über den Atem, wenn so das ganz Akute vorbei ist, sehr gut helfen. Also indem wir da dann so ganz behutsam, vorsichtig ein bisschen Bewegung von innen heraus da reinbringen. Indem sich das halt eben über die Atembewegung von innen heraus, so an den ganz tiefen Strukturen, dann da, wo es passiert ist, sozusagen, dann so ein bisschen aufdehnen kann.

SPEAKER_02

Ich finde die Atemtherapie bei Rückenproblemen, weil wir leiden ja alle irgendwie unter Rückenproblemen, finde ich so vom Vergleich her, jetzt würde man Abfluss reinicken, aber mit viel Watte, mit viel Flauschigkeit so richtig behutsam den Abfluss reinigen. Das geht dann zwar nicht so schnell, aber es fühlt sich einfach so viel schöner an. Es ist nach und nach breitet sich die Wärme und das Glücksgefühl im Rücken aus.

SPEAKER_05

Ja, das hast du schön gesagt. Ja, wenn wir das über den Atem machen, dann können wir auch gar nichts kaputt machen. Also ich mache das ja jetzt seit Anfang, also 2000er Jahre. Und ich habe noch nie erlebt, dass über eine Atemmassage, über eine Atembehandlung jemand dann dann erstmal einen richtigen Crash sozusagen im Rücken bekommen hat, dass der dann erst recht zumacht. Das ist mir bei anderen Massagen, ehrlich gesagt, aber schon passiert. Und dadurch, dass es eben so eine sanfte Methode ist und so von innen heraus geschieht, kann das nicht passieren. Also es ist einfach nur gut. Nachteil ist, dass es eben, wie du sagst, so langsam manchmal geht. Aber ich denke mal, das ist einfach das Tempo, was der Körper dann auch braucht, damit er eben nicht zumacht.

SPEAKER_02

Finde ich auch, weil was ist es denn, wenn wir den Rücken bearbeiten in der Art und Therapie, dann ist das ja eigentlich nur 50 Prozent von dem, was wir machen, von unserer Seite aus.

SPEAKER_05

Als Therapeuten.

SPEAKER_02

Genau, weil die anderen 50 Prozent kommen von dem Gewebe im Rücken. Und da massieren, da kommen uns die Muskeln entgegen.

SPEAKER_05

Ja, über die Atembewegung.

SPEAKER_02

Weil wir eben auch nicht so brachial vorgehen. Und dann finde ich, kann es automatisch nur langsamer ablaufen, weil der Körper ja sein eigenes Tempo wählt, ganz bewusst.

SPEAKER_05

Und wir wissen ja auch gar nicht, woher die Rückenschmerzen kommen. Es kann ja auch sein, dass jemand zum Beispiel ein Schockerlebnis hatte. Also es ist mir schon passiert, dass mir mal, dass ich mal einen gescheiden Unfall hatte und mir ist hinten einer reingerauscht und hatte überhaupt nicht null damit gerechnet. Und dann braucht der Körper auch einen kleinen Moment, um diesen Schock dann auch aufzulösen und sich wirklich so peu à peu zu lockern. Das war, hat sich fast ein bisschen wie Arbeit angefühlt. Also hat dann richtig ein paar Tage gedauert und auch zwei, drei Atembehandlungen, bis sich das dann wirklich aufgelöst hatte. Und ja, war nicht ganz ohne, muss ich sagen. Aber danach ist dann auch nachhaltig weg, muss man auch sagen. Also es kommt dann auch nicht wieder.

SPEAKER_02

Shockerlebnisse gehen gut weg. Die würden auch von selber weggehen, aber halt dann nochmal viel langsamer. Und vielleicht bleibt ja trotzdem noch eine Schonhaltung.

SPEAKER_04

Ja.

SPEAKER_02

Und ich finde problematischer eben diese Gewohnheitsdinger. Also wenn du wirklich gewöhnt bist, dass du den ganzen Tag mit vorne übergebeugtem Kopf aufs Handy schaust, dann wird es weitaus schwerer sein, den Rücken effektiv zu behandeln. Weil ja quasi immer das, was wir gut machen, wird im Alltag schon wieder so ein bisschen dreck gezogen.

SPEAKER_05

Ja, oder ganz profan, was für mich mal so ein erhellendes Erlebnis war, ich habe die Tasche immer auf der linken Schulter getragen. Einfach so Gewohnheit. Und ich dachte, ich kann das gar nicht auf der rechten Schulter. Es geht gar nicht, das kriege ich nicht hin. Und dann habe ich mich geärgert, wenn ich jetzt irgendwie zum Beispiel mir eine Stadt angeschaut habe oder länger unterwegs war, dass ich dann Rückenschmerzen bekommen habe. Und dann hat mich eine liebe Kollegin, die Nicole, unsere Kollegin in der Atemausbildung, mal auf die Idee gebracht, mal die Gewohnheit umzudrehen und mal zu versuchen, die Tasche auf der rechten Seite zu tragen, die Hälfte der Zeit. Und siehe da, Rückenschmerzen waren weg.

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_05

Ganz einfach.

SPEAKER_02

Das ist wirklich so profan. Ich, also die Nicole macht es sehr gut und sehr oft, solche Gewohnheitsgeschichten. Die wollen wir auch noch einladen.

SPEAKER_05

Du musst unbedingt zum Podcast kommen, Nicole, wenn du das hörst. Wir freuen uns auf dich.

SPEAKER_02

Also komm her. Und dann haben wir aber auch zum Beispiel in der Grundausbildung zur Logopädie ganz simpel einmal die Aufgabe gestellt bekommen, putzt euch einen Monat lang mit der anderen Hand die Zähne.

SPEAKER_05

Oh, okay.

SPEAKER_02

Das war für mich so ein richtiger Augenöffner.

SPEAKER_05

Ja, was da passiert.

SPEAKER_02

Und ich habe es dann direkt für mich übertragen. Ich habe die Laptopt-Tasche, mit der ich immer zur Ausbildung gegangen bin, habe ich sofort in die Ecke geworfen und nie wieder angeschaut. Und dann bin ich nur noch mit Rucksack immer gekommen, dass er gleichmäßig ist auf dem Rücken, weil dadurch, durch diese Aufgabe, ist mir aufgefallen, wie einseitig meine Belastung oftmals ist.

SPEAKER_05

Und was war dann beim Zähneputzen? Was hat sich da verändert? Oder was hat dir da die Augen geöffnet? Finde ich jetzt echt spannend.

SPEAKER_02

Ja, also zuerst habe ich mich einfach gefühlt wie jemand, der mit der falschen Hand die Zähne putzt. Also man kennt das vielleicht, wenn man Rechtshänder ist und mit links einen Ball schmeißen will. So ähnlich fühlt sich das an.

SPEAKER_05

Ach, das habt ihr gemacht wegen dem Thema Schlaganfall, oder?

SPEAKER_02

Auch, ja. Aber nein, eigentlich grundsätzlich wegen dem Thema, wir erwarten von Patienten, dass sie Gewohnheiten ändern und dann müssen wir uns dessen bewusst sein, was wir von denen verlangen.

SPEAKER_05

Okay, okay.

SPEAKER_02

Gar nicht so spezifisch auf ein Störungsbild. Und ja, das hat für mich vieles geändert. Also auch für meinen Rücken beispielsweise. Dann aber auch einfach so im Alltag, wie ich mich positioniere. Ich habe zum Beispiel dann direkt mal mein Sofa umgeschoben. Oh, cool. Dass ich nicht immer so leicht von links auf den Fernsehen gucke. Und so Kleinigkeiten, die aber eigentlich in der Fülle echt gut tun.

SPEAKER_05

Ja, das ist toll, wenn man sich da so auf die Schliche kommt, ne?

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_05

Und dann Sachen verändert und merkt, so, oh, Wahnsinn, also es macht ja wirklich viel mit meinem Rücken. Oder sich mal Gedanken über das Kissen macht, auf dem man schläft. Oder die Matratze. Also das ist ja eigentlich ganz profan, aber kann so viel ändern auch.

SPEAKER_02

Und es fühlt sich echt cool an. Man fühlt sich wie so ein wohlwollender Detektiv aus einem Krimi-Roman.

SPEAKER_05

Okay, also Ermittlungen in Sachen Rücken und Gesundheit und Wohlgefühl.

SPEAKER_04

Ja.

SPEAKER_05

Okay, schön. Sehr schön. Ja, was ich auch noch so wichtig finde für den Rücken, das würde ich euch auch ganz, ganz, ganz, ganz, ganz dringend empfehlen. Das sind die Schulterblätter. Alle, die mich kennen, die wissen jetzt, was kommt. Also, unsere Schulterblätter sind ja eigentlich, die sind ja, wenn ihr euch so das Skelett vorstellt, wie so Flügel. Die sind nur an einer kleinen Stelle, sind die eigentlich nur befestigt, quasi, und der Rest ist eigentlich super beweglich. Und bei den meisten Menschen sind die aber gar nicht beweglich. Also wenn du da reingreifst in einer Massage oder wenn, wenn du, wenn du dir jetzt mal, oder wenn ihr euch mal irgendwie eine Bekannte oder einen Freund schnappt oder so und da mal reingreift, dann ist das immer, fast immer total fest. Eine ganz feste Struktur außen herum. Wenn man so versucht, an den Schulterblattrand zu fassen und da ein bisschen zu massieren. Und das hat einfach damit zu tun, dass wir eben viel mit unseren Händen machen, unser Handy halten oder Oder am PC arbeiten oder von mir aus auch Gemüse schneiden und immer diese leicht vorgebeugte Haltung haben und leicht hochgezogene Schultern. Das ist so der Klassiker eigentlich. Vielleicht kennt ihr das, dass es eben vorne alles ein bisschen quasi zu ist. Oder wir sagen auch so von der oberflächlichen Frontallinie von den Faszchen, von der Faszienbahn vorne die Brust, die ist so ein bisschen verkürzt alles. Die Muskulatur ist in sich zusammengezogen. Und hinten im oberen Rücken ist es dann oft überdehnt. Also so dieser bisschen so Rundrücken halt, ne, würde ich sagen. Und das macht einfach total fest. Und es gibt dann Schulternackenprobleme. Und ich finde, oder meine Erfahrung ist, wenn man anfängt, die Schulterblätter zu lockern, dann kann man, also das ist ein ganz guter Startpunkt oder ein ganz guter Anfang, um die Schultern locker zu kriegen. Also nicht mit den Schultern erst kreisen, sondern erstmal die Schulterblätter locker machen. Und dann mit den Schultern kreisen. Das bringt total viel, um eben so eine Öffnung vorne hinzubekommen.

SPEAKER_02

Da reicht schon ein kleines bisschen Wahrnehmung wirklich für die Schulterblätter.

SPEAKER_05

Ja.

SPEAKER_02

Und das hat einen gigantischen Lawineffekt über den ganzen Rücken runter.

SPEAKER_03

Genau.

SPEAKER_02

Es ist auch in der Praxis, wenn wir jetzt Patienten vor uns liegen haben und an den Schulterblättern arbeiten. Man kann zum Beispiel sagen, bitte mal ganz locker lassen. Dann machen die irgendwas und wollen den Anschein erwecken, dass es locker ist, aber eigentlich ist nicht wirklich gelockert, sondern es ist noch mehr Anspannung in den Schulterblättern. Und dann greifen wir mit den Händen ran, bewegen ein bisschen durch, ein bisschen Aufwärmprogramm für die Schulterblätter, sind viel an den Schulterblättern, verkrallen uns dort richtig, aber halt ja im angenehmen Sinne. Und dann merkt man, okay, die Schultern gehen gerade so zwei, drei Zentimeter weit runter.

SPEAKER_05

Ja, es ist immer schön, wenn man erst die eine Schulter arbeitet und dann betrachtet man quasi sein Kunstwerk und sieht dann, dass die eine Schulter ganz viel tiefer ist als die andere.

SPEAKER_02

Ja, und das werden auch die größten Agnostiker einsehen, dass das tatsächlich solche Auswirkungen hat. Ich habe auch schon ein paar Mal einfach ein Foto gemacht, also mich direkt hinter dem Patienten in der Mitte aufgestellt und dann so natürlich den Kopf fotografiert, aber auch die Schulterblätter. Und da sieht man so eindeutig, wie das eine Schulterblatt, wie so ein kleiner Berggipfel einfach nach oben steht.

SPEAKER_05

Wie so ein Hühnchen, äh Hühnchenflügel, ne?

SPEAKER_02

Ja. Und das ist, was sehr, sehr deutlich ist, dass Eich super leicht erreichbar ist.

SPEAKER_05

Ich finde, wir sollten das mal kurz machen. Also, weil das so eine schöne Hilfe ist für den Alltag. Also setzt euch mal gut hin, sodass ihr gut die Füße gerade auf dem Boden habt und sucht euch ein Schulterblatt aus, könnt auch, ja genau, lasst einfach mal die Arme hängen. Und dann spürt gut in dieses eine Schulterblatt hinein und fangt an, euch aus dem Schulterblatt heraus erstmal ganz klein zu bewegen. Und ihr müsst nichts anderes machen, als einfach ganz bewusst hinten in dieses Schulterblatt hinein zu spüren.

SPEAKER_03

Und euch aus dem Schulterblatt heraus in alle Richtungen zu bewegen. Und dabei lasst euren Atem einfach laufen. Der Arm darf, wenn er möchte, so ein bisschen abheben.

SPEAKER_05

Und die Bewegungen können dann etwas größer werden. Das Wichtige ist immer, sie bewusst auszuführen und ganz bewusst sich hinten in dem Schulterblatt wahrzunehmen. Den Atem laufen zu lassen. Das passiert manchmal, wenn es sehr fest ist, dass man den anhält. Das ist so quasi wie verschaltet miteinander. Und dann hilft es, den Atem fließen zu lassen.

SPEAKER_03

Dann kann man auch besser locker lassen. In den Muskeln.

SPEAKER_05

Und dann könnt ihr den Arm wieder langsam sinken lassen und mal eure beiden Seiten im Vergleich wahrnehmen. Linkes, rechtes Schulterblatt und dann auch gleich noch die Schultern, wenn ihr mögt.

SPEAKER_02

Ich glaube, ich spreche unseren Zuhörern jetzt einfach mal aus der Seele, wie wir das so wahrnehmen. Es fühlt sich einerseits richtig schön an, die Schulter so ein Stück weit mehr runterhängen zu lassen. Auf der anderen Seite aber auch richtig schlimm, weil die andere Schulter danach schreit, die gleiche Behandlung zu bekommen.

SPEAKER_05

Ich glaube, wir sollten das unbedingt machen, sonst.

SPEAKER_02

Also für mich allein. Okay. Ganz egoistisch.

SPEAKER_05

Gut, dann spür mal oder spürt mal in euer anderes Schulterblatt und dann fangen wir an, uns erstmal wieder ganz klein, aber ganz bewusst aus dem Schulterblatt heraus zu bewegen, den Atem dabei laufen zu lassen, einen kleinen Augenblick wirklich alle Gedanken loszulassen und uns wirklich nur in unserem Schulterblatt zu spüren. Dann darf auch hier der Arm ein bisschen abheben und die Bewegungen aus dem Schulterblatt dürfen ein bisschen größer werden.

SPEAKER_03

Nur so, dass es gut geht, sich gut anfühlt. Und der Atem fließt. Wer Lust hat, kann sich auch noch mit beiden Schulterblättern ein bisschen gleichzeitig bewegen, Achselhöhlen auch so ein bisschen dabei öffnen. Und dann irgendwann die Arme wieder sink lassen, vielleicht die Hände auf die Oberschenkel legen.

SPEAKER_05

Und wer möchte, kann auch nochmal ein Handrücken hinten auf den Rücken legen, vielleicht ein bisschen höher, wenn es von der Gelenkigkeit her geht und mal gucken, ob sich dort was bewegt beim Atmen.

SPEAKER_03

Muss aber nicht sein. Du bist jetzt ausgeglichener.

SPEAKER_02

Ja, auf jeden Fall. Fühlt sich viel, viel besser an. Ich fände es auch so krass, eigentlich immer, wenn man der Meinung ist, so, oh ja, jetzt habe ich heute schon was für meine Schulterblätter, für meinen Rücken getan. Nee, es geht immer mehr.

SPEAKER_05

Ja, furchtbar.

SPEAKER_02

Jedes Mal. Jedes Mal fällt mir wieder auf, es ist nicht hundertprozentige Entspannung. Aber hey, ich muss nicht immer 100% erreichen, um auch glücklich zu sein.

SPEAKER_05

Nein, das kann nicht gehen. Das kann einfach nicht gehen. Das Leben ist anders.

SPEAKER_02

Mit der Einstellung hat man ja wieder Schulterprobleme und so.

SPEAKER_05

Nein, nein, nein, für mich nicht. Also mich entspannt das eigentlich mehr. Weil Perfektion kannst du nicht erreichen. Das hat einfach erstens mit unserer aufgerichteten Körperhaltung zu tun. Die ist ja so ein bisschen suboptimal. Und außerdem hat das damit zu tun, dass das Leben einfach viel zu vielfältig ist und dann kommt hier wieder ein Stress und kannst ja nicht kontrollieren. Dann wirst du da wieder überholt und ziehst dir dir vor lauter Schreck die Schultern hoch, weil das ein bisschen plötzlich war. Oder was weiß ich. Also ganz unterschiedlich.

SPEAKER_02

Eine Idee für die Zuhörer. Ihr habt ja bei unserem schönen Intro mitbekommen, wie man mit dem Rücken sprechen kann. Das geht auch anders. Ihr könnt das, was die Irene gerade gemacht hat, könnt ihr auch mit Rücken an Rücken durchführen. Also man setzt sich gegenseitig aneinander, am besten auf einen Hocker.

SPEAKER_05

Also Rücken an Rücken aneinander, oder?

SPEAKER_02

Rücken an Rücken aneinander.

SPEAKER_05

Indem man so die Hocker ganz nah zusammenrückt, sodass sich die Rücken berühren, ne?

SPEAKER_02

Zusammenrückt, sodass sich die Rücken berühren. Deswegen heißt das so.

SPEAKER_05

Oh Mann.

SPEAKER_02

Und dann bitte mit sehr sanften, sehr fühligen Bewegungen, sage ich jetzt einfach mal, auf die Bewegungen des anderen Rückens eingehen. Wenn das eine Schulterblatt sich bewegt, was macht dann mein gegenüberliegendes Schulterblatt, wenn der untere Rücken sich auseinanderbeult?

SPEAKER_05

Indem man sich so ein bisschen reindehnt, oder? Genau, reinbewegt. So reinkuschelt in den Rücken.

SPEAKER_02

Was passiert dann bei mir im unteren Rücken? Oder vielleicht sind auch die Größenverhältnisse von der Person, mit der ihr das macht, ganz, ganz andere. Dann kann es vielleicht sein, dass der untere Rücken von einer sehr großen Person der obere Rücken von einer kleinen Person ist. Ist aber nicht wild, weil man kann total fühlig aufeinander eingehen und die Rücken in ein Gespräch miteinander treten lassen. Das ist aber dann natürlich nonverbal.

SPEAKER_05

Das kann total witzig sein, das machen wir manchmal in Gruppen, dass dann ein großes Gelächter ausgeht.

SPEAKER_02

Oder wird es nie gekichert?

SPEAKER_05

Aber es kann auch einfach sehr wohltuend sein und ist eine Möglichkeit für Menschen, die jetzt keine spezielle Massage-Ausbildung haben, wirklich sehr effektiv der anderen Person den Rücken quasi zu behandeln. Also ist meine Erfahrung, da kann man auch nichts falsch machen. Das passiert, also wenn man das bewusst macht und hineinspürt, ist es richtig gut. Und das Tolle ist, also das finde ich wirklich super daran, dass nicht nur einer den anderen massiert, sondern man massiert sich quasi gegenseitig. Also man hat zwei Fliegen mit einer Klappe.

SPEAKER_02

Nein, drei.

SPEAKER_05

Drei, oh Gott.

SPEAKER_02

Du verstärkst ja auch noch extremst deine Wahrnehmung im Rücken.

SPEAKER_05

Stimmt, das wirkt dann auch noch nach. Also man spürt dann ein paar Stunden danach immer noch ganz bewusst den Rücken und hat Lust, sich da immer wieder durchzubewegen. Stimmt.

SPEAKER_02

Ja. Ich mache das ganz oft bei so Ehepaaren, wo eigentlich nur ein Teil vom Ehepaar bei mir in Therapie ist. Aber ja, wie schon gesagt, Rücken haben einfach die meisten Probleme. Besonders wenn es jetzt eine ganz schlimme Erkrankung ist, dann kümmert sich ja der andere Ehepartner im Optimalfall um den kranken Ehepartner. Und da geht natürlich auch wieder viel Bürde auf die Schultern, auf den Rücken.

SPEAKER_03

Ja.

SPEAKER_02

Gerade die haben fast schon höheren Bedarf an diesem Rückengespräch als ihre erkrankten Partner. Finde ich superschön. Ich finde es auch thematisch, hat es einfach Sinn gemacht, heute über den Rücken zu reden. Euer Feedback zum Bauch war nämlich sehr gut.

SPEAKER_05

Ja, danke dafür.

SPEAKER_02

Und ja.

SPEAKER_05

Mal schauen, welches Körperteil wir uns das nächste Mal vornehmen.

SPEAKER_02

Ja, schlagt uns in den Kommentaren vor, welches Körperteil. Oh Gott, das kann losgeht. Der Hintern.

SPEAKER_05

Oh Gott. Da gibt es keine Spezialübungen, Hannes. Das ist nicht richtig.

SPEAKER_02

Es gibt nur einen Spezialgriff, aber nicht den besten. Nee, der tut weh. Okay, reden wir nicht mehr darüber. Ich würde sagen, für heute haben wir genug gequatscht und es ist jetzt wirklich Zeit für einen neuen Tee.

SPEAKER_05

Ja, wir wünschen euch eine schöne Zeit. Erstmal alles Gute für euren Rücken und ich sage ein und aus.