Plan T

#15 - Portugal, Jojo-Effekt und Supplemente

Martin und Tom Season 1 Episode 15

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0:00 | 55:52

Tom meldet sich diesmal aus dem Trainingslager in Portugal, während Martin wieder zurück im normalen Alltag in Dresden ist. Wir sprechen darüber, wie es uns aktuell mit der Zuckerfrei-Challenge geht und warum der Jojo-Effekt manchmal schneller kommt als gedacht.

Außerdem geht es um Supplemente im Leistungssport: Was nehmen wir eigentlich wirklich, worauf achten wir dabei und wie läuft das mit ärztlichen Tests und Kontrollen, zum Beispiel bei Mineralstoffen oder Omega-3-Fettsäuren?

Und natürlich gibt’s auch wieder ein paar ältere Geschichten aus dem Sport, bei denen wir im Nachhinein sagen können: Glück gehabt, dass damals nichts Schlimmeres passiert ist.

Plan T – Training, Alltag und ehrliche Einblicke aus zwei Welten.

SPEAKER_03

Dass ich nicht genug Platz habe auf meinem Telefon. Ich höre euch mal kurz ein bisschen was. Das ist witzig. Immer wenn ich die GoPro verbinde, dann lädt es wieder so viele Videos, auch alte Videos, hoch. Und dann sind wir gleich voll das Telefon. Ja, krass. Ja. Herzlich willkommen zur Folge 15.

SPEAKER_00

Folge 15. Ja, würde ich jetzt mal so behaupten.

SPEAKER_03

Live auf live aus dem Internet. Ja, wegen. Du hast es nicht mehr so gut. Ja, wir sind wieder an zwei unterschiedlichen Orten. Martin, wo bist du? Wie geht's dir?

SPEAKER_00

Was hast du heute gemacht? Wie immer bin ich wieder in Dresden. Ganz klassisch. Und war normal arbeiten. Wir hatten heute die Pressekonferenz von der European Indoor Rowing Championships. Was ist das für eine Sportart? Nach Rudern. Auf dem Ergometer. Ist das Kano oder Rudern? Nee, nee, das ist Rudern, richtig.

SPEAKER_03

Ah, das ist komisch, alles klar.

unknown

Das ist komisch.

SPEAKER_00

Habe ich schon bei deiner Reaktion heute auf Instagram gesehen. Sehr witzig, tut mir leid, dass ich jetzt die Konkurrenz noch stark mache. Nee, die findet nächstes Jahr hier in Dresden statt und eigentlich haben die gemeint, sind das immer nur größere Städte, so wie Berlin. Und da sind sie ganz froh, dass das jetzt mit Dresden geklappt hat.

SPEAKER_03

Und wo wird es stattfinden? Darfst du es schon sagen?

SPEAKER_00

Ja, heute die Pressekonferenz war eine Ballsportarena.

SPEAKER_03

Ah ja, okay. Ja, das ist ja eine coole Arena für solche Multisport-Events. Auf jeden Fall, ja. Und wann ist das, weißt du das?

SPEAKER_00

Ja, muss ich das wissen, weil ich den Instagram-Kanal errichtet habe.

SPEAKER_03

Also werden wir dann da teilnehmen, oder wie? Ach ne, du bist ja eingebunden.

SPEAKER_00

Ich bin eingebunden. Am 22. bis 24. Januar nächstes.

SPEAKER_03

Geil, da sind wir sogar in Dresden. Ja, da bin ich immer gespannt. Das wäre immer witzig. Wir haben nämlich einen Kanuten in Dänemark und der macht da immer mit. Also mal alle zwei, drei Jahre und der ist dann immer dänischer Meister.

SPEAKER_00

Ja, krass. Na dann, auf geht's. Ja, und sonst noch. Sonst läuft es eigentlich ganz gut. Wir haben jetzt keinen Swift mehr, das hat die Ines abbestellt, weil sie halt gar nicht mehr fährt und ja, es war dann auch zu teuer. Und jetzt habe ich eine kostenlose Variante gefunden. Und das muss ich jetzt mal einstellen, damit ich wieder auf der Rolle Fahrrad fahren kann. Weil momentan habe ich immer nur so früh auf Arbeit runden gemacht zur fünf Stunde. Was auch gut ist, aber ich würde gerne mal wieder Intervalltraining machen und das ist mir tatsächlich früh jetzt noch zu frisch und zu unbeständigt. Ich muss oft anhalten wegen Ampeln. Deswegen mache ich das lieber auf der Rolle.

SPEAKER_03

Und die Rolle, die geht nicht ohne Programm oder wie? Also die rollt nicht ohne das Internet.

SPEAKER_00

Ja, genau, weil wir haben uns von Swift direkt die Rolle uns gekauft, weil die halt günstiger war und theoretisch, da hast du hinten nur einen Ritzel und du schaltest virtuell mit einer Fernbedienung. Und das natürlich nur mit Swift gekoppelt. Aber die App, die ich gefunden habe, die kann virtuell auch die Wattzahl einstellen, dass der Widerstand einfach stärker gestellt wird oder schwächer. Das würde ich jetzt mal ausprobieren, ob das funktioniert. Und wenn das klappt, dann werden wir das so weiterhin benutzen.

SPEAKER_03

Ah, krass. Also das stellt dann wirklich auf der Rolle auch der Widerstand ein oder du bist ja hinten eingespannt.

SPEAKER_00

Ja, genau, und hinten dann an dem Ritzel kann er das wohl einstellen. Hoffe ich zumindest. So ist das System auf jeden Fall bei Swift auch. An sich ist das System cool, weil du jedes Fahrrad drauf machen kannst, ganz schnell. Sonst hast ja immer eine Kassette hinten und wenn du jetzt zum Beispiel bei deinem Mountainbike drauf schneiden würdest, könntest du das nicht auf die Kassette fürs Rennrad machen, weil du ja da andere Gänge hast, anderes Schalter. Verstehen. Da müsstest du wieder das hinten die Ritzel tauschen und alles. Und so hast du nur eins und kannst jedes Fahrrad draufspannen. Bist aber an den Anbieter gebunden.

SPEAKER_03

Na klar, das macht ja auch Sinn. Also man will das ja. Man will ja, dass man zu einem wegkommt, bezahlt, so wie eine Sekte und dann nicht mehr rauskommt.

SPEAKER_00

Swift hat jetzt auch schon das Fahrrad, das finde ich ganz geil. Muss ich ganz ehrlich sagen, das hätte ich auch gern, aber am Ende nur Spielerei. Ich hab mein Gravelbike, das ist ja schon seit bestimmt ein Dreivierteljahr, kann ich das nicht mehr nutzen, weil das Drehtlager hinüber ist. Und ich habe es endlich geschafft, mir alles zu bestellen, sogar Werkzeug. Und ich werde das jetzt selber in die Hand nehmen. Ich werde nicht in den Fahrradladen gehen, da bin ich mal gespannt. Das letzte Fahrrad, also von meiner Nachbarin das letzte Mal, habe ich die Gangschaltung wieder eingestellt. Da musste ich sogar nicht mehr im Internet googeln, wie es funktioniert, das wusste ich jetzt. Das ist ganz gut. Also ich mache Fortschritte. Ich werde noch zum Fahrradmechaniker.

SPEAKER_03

Achso, gut. Aber was war eigentlich mit dem, also da bin ich gespannt, wann das Fahrrad dann fertig wird. Aber anscheinend hast du auch so Langzeitprojekte. Man sagt mir nach, dass ich manchmal auch Langzeitprojekte habe. Gut, braucht man. Aber du hast einem auch irgendwie so von so einem kaputten Reifen irgendwie was hochgeladen. Das habe ich nicht ganz verstanden, ob du dein Fahrrad komplett warst. Also ist es Schrott oder war das nur ein Platten? Das war nur ein Platten.

SPEAKER_00

Aber da bin ich durch die Heide auf Arbeit. Und dann musste ich dann über so ein Flussbett springen. Super schmal eigentlich. Und bin dann aber irgendwie hinten auf den Stein gekommen und dann war ein Loch im Mantel, äh, im Schlauch. Ja, und dann musste ich zwei Haltestellen mit der Bahn fahren. Ich war dann irgendwie durch Zufall war ich nochmal zu Hause und dann konnte ich mir einen neuen Schlauch holen und hab das dann oben gewechselt, bin wieder zurückgefahren. Ah, okay. Es sah schlimmer aus, als es ist. Aber hab viele Narchen gekriegt. Vielen Dank für die Anteilnahme. Naja, man muss immer ein bisschen traumatisieren. Ja, genau. Und bei dir, du bist ja jetzt schon wieder im Trainingslager seit gestern, oder?

SPEAKER_03

Ja, ich bin quasi seit gestern, also seit gestern Nacht quasi im Trainingslager.

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_03

Um 4 Uhr hat der Wecker geklingelt. Also ich habe erst den zweiten Wecker gehört, um 4.07 Uhr. Den habe ich mir so in weißer Voraussicht um 1.30 Uhr nachts gestellt, weil ich dachte so, okay, wenn ich jetzt in den Schlaf finde, dann werde ich meinen ersten Wecker nicht hören. Dann stelle ich mal lieber einen Notfallwecker und so war es auch. Und dann sind wir um 6 Uhr mit dem ersten Flieger aus Dresden losgeflogen. Da ist halb Dresden in, da hat sich ein Flieger gesetzt und ist nach Frankfurt geflogen. Da ist ja wirklich wenig los. Ich glaube, an dem Tag so 8 Flieger sind da gegangen. Ja, ist verrückt. Und ja, dann sind wir, waren wir so kurz nach drei nachmittags hier im Trainingslager in Awis. Das ist so auf der Höhe von Lissabon. Zwei Autostunden von Lissabon quasi noch so ins portugiesische Land rein.

SPEAKER_00

Also aber wirklich ins Jahr habe ich mir angeguckt.

SPEAKER_03

Wirklich ins Land rein und jetzt sind wir hier auf dem Land. Also der nächste große Supermarkt ist 40 Minuten entfernt. Der erste kleine vier Minuten, aber ja, genau. Ist cool. Also tatsächlich, das Zimmer kostet hier in der Sommersaison, haben wir jetzt mal geguckt, 400 Euro. Und wird mir gerade mit 300 angezeigt. Aber hier gibt es irgendwie eine Verbindung. Ich glaube, der Besitzer, der war auch mal Ruderer. Ah, okay. Und also das ist ja oft hier in Portugal oder Spanien so, dass dann sich solche Trainingcamps aufbauen über den Winter, damit die dann quasi nicht zumachen müssen und dann so einen Sportlerpreis anbieten, damit die ihre Beschäftigten halten können und das Hotel quasi offen lassen, damit die dann nicht im Winter zumachen, wenn jetzt keine normalen Gäste kommen. Ja, es ist echt ein schönes Fleck Erde. Man kann sich auf den Sport konzentrieren, sagen wir es mal so.

SPEAKER_00

Und die Wetterverhältnisse sei heute bewölkt, oder?

SPEAKER_03

Ne, heute war bewölkt, aber so bis 20, 21 Grad und soll jetzt auch die nächsten Tage so bleiben. Ja, nachts wird es ein bisschen kühler. Ich sitze halt leider jetzt auch gerade draußen. Aber hier habe ich das beste Internet, weil es WLAN gerade nicht geht. Und wir uns jetzt aber verabredet hatten, da dachte ich, komm, wenn wir es jetzt noch einen Tag schieben, dann haben wir zwar vielleicht mehr zu erzählen, aber lassen wir es jetzt einmal machen und dann, genau, dann steht der Termin. Und aber was zum Beispiel krass ist, ist halt hier auch der Sternenhimmel. Also irgendwie ist das sehr klare, also klarere Luftverhältnisse als vielleicht zu Hause oder so ein bisschen an der Stadtnähe. Also hier ist halt komplett der Himmel voll mit Sternen.

SPEAKER_00

Ja, egal. Weniger Lichtverschmutzung sieht man mehr.

SPEAKER_03

Genau, also das ist definitiv so. Und da bin ich schon gespannt, wie ich so nach anderthalb Wochen dann hier runtergekommen bin und wie es dann wird, wieder nach Hause zu kommen. Oder so ein bisschen in den Trubel zurück. Aber da kommt sie ja echt, also so alles ringsherum wird da schon ganz strunter gefahren. Das merkt man jetzt schon so nach einem Tag.

SPEAKER_00

Wie wird es jetzt vergleichen? Florida und jetzt in Portugal, das Trainingslager?

SPEAKER_03

Na, so im Vergleich, ja gut, wir haben jetzt einen Tag, aber jetzt sind wir jetzt hier. Aber so zum Vergleich, so vom Standort ist, würde ich sagen, Florida ist eher so wie zu Hause, sodass du halt irgendwie mitten oder bist halt in der Stadt, kannst einkaufen gehen, gehst trainieren, machst du ein bisschen dies, machst du ein bisschen das und wenn du halt willst, fährst du halt los und bist in zwei Minuten irgendwo. Aber in Südafrika zum Beispiel, wo wir im November waren, Dezember, war das eigentlich genauso. Du bist halt irgendwo an so einen See gefahren, warst du in deiner Gated Community und wir hatten da keine Autos. Da gab es halt einen Kaffee zu Fuß hinter dem, hinter dem Eingang quasi, hinter dem Eingangstor und das war es eigentlich. Und wenn du irgendwo hin wolltest, brauchtest du ein Auto und bist 20 Minuten gefahren, 25 Minuten. Also eigentlich warst du da ähnlich so abgeschottet mit einem schönen Hotel. Ja, und hier ist halt schon, es gibt ein Infinity-Pool, der ist zwar ein bisschen zu kalt, aber so die Landschaft ist schön, dann kommst du dann früh da an der Schafsweide noch ein bisschen vorbei, die zwei Minuten, die du zum Wasser runterläufst. Das ist ein riesiger Kraftraum, das war mal so ein Reiterstall oder so eine Reithhalle. Also, wenn in so einer Reithhalle halt 20 Geräte oder 30 Geräte drinstehen, da ist es immer noch leer. Also wie Sau. Also da ist immer noch ein Handballfeld frei. Krass.

SPEAKER_00

Und von den Trainingsbedingungen, wo findest du es bis jetzt am besten? Wo würdest du wieder hinfahren?

SPEAKER_03

Ich finde alle, also es hat alles so seine Vor- und Nachteile. Was ich jetzt ganz spannend finde, ist quasi die Reihenfolge, dass man jetzt sagt, okay, wir haben drei Trainingslager im Winter, wir fahren dann drei verschiedene Orte. Dann hast du immer ein bisschen frischen Wind im Kopf. Wir waren jetzt sehr lange immer an gleichen Orten. Also es ist alles gut und schön, ne? Das ist Jammern auf hohem Niveau. Aber was jetzt wahrscheinlich so sein wird, wenn der Standort jetzt auch das hält, was er jetzt am ersten Tag versprochen hat, sage ich mal, dann wird es die nächsten drei Jahre, zwei Jahre bis LA so bleiben, dass wir quasi im Herbst dann nach Florida, im Februar nach Südafrika und im März hier nach Portugal kommen. Dann kennt man das, dann weiß man das und kann sich drauf einstellen, freut sich, Essen ist cool, sehr gut. Ja, also das macht schon Spaß. Ich bin gespannt auf die nächsten Tage. Morgen wird es ja nochmal sehr interessant. Da wird meine erste Wettkampffahrt quasi stattfinden. Okay, das heißt. Da geht es einfach mal darum, zu gucken, dass man all out fährt und wie schnell man ist. Was man so über den Winter, sagen wir mal, sich antrainiert hat. Da bin ich echt gespannt und freue mich auch schon ein bisschen drauf.

SPEAKER_00

Das machst du einzeln gegen dich selber?

SPEAKER_03

Ja, genau. Das macht man dann, das macht man eins gegen eins, sag ich mal, mit sich selbst und gegen seinen eigenen Kopf. Ja, das wird spannend und den zweiten Leistungstest oder den zweiten Spottauglichkeitstest hatte ich am Dienstag. Das war dann Spotuntersuchung, die jährliche, und da setzen die uns ja mal so auf dem Fahrrad. Haben wir schon mal privat, glaube ich, drüber gesprochen. Dann werden so alle drei Minuten 50 Watt erhöht. Genau. Genau, und dann bin ich dieses Jahr wieder bis 350 Watt gefahren. Du musst halt immer drei Minuten strampeln auf diesem. Und dann sagten mir die Ärzte danach, naja, es gab ja bis jetzt nur einen, der 400 Watt drei Minuten durchgefahren ist. Crazy. Und dann dachte ich so, naja, die Info hätte ich vielleicht gebraucht, dann hätte ich das auch noch gemacht. Ich habe mich gut gefühlt, also es war schon, ich hatte es bis jetzt, glaube ich, in, ich habe jetzt, ich war jetzt schon 16 Mal dort und dann war es 16 Mal auf diesem Gaul. Ich glaube, ich bin erst einmal diese 350 Watt irgendwie so durch und dann dachte ich mir, okay, heute mache ich das wieder. Und da hätten sie mir da gesagt, die 400 Watt, das hat nur einer bis jetzt geschafft, dann hätte ich da, also da, da hätte ich mich dort gekillt. Aber habe ich halt nicht gewusst. Und da bin ich halt so ein Rennpferd, was dann nur so hochspringt.

SPEAKER_00

Ja, aber dann wusste ja, dass du nächstes Mal schlagen musst, die 400.

SPEAKER_03

Ja, ja, das, äh, klar. Aber da muss ich erstmal wieder ein Jahr drauf warten, um auf diesen, also das Schlimmste war eigentlich, dass man da Pove tat, weil es so ein Gesundheitsrat ist.

SPEAKER_00

Ach.

SPEAKER_03

Ja, ja. Also so richtig, richtig breiter Sattel. Und das taten wir dann nach 21 Minuten da drauf. Oh, crazy. Das tat schon weh. Also es ist witzig, ja.

SPEAKER_00

Was macht ihr eigentlich für Tests?

SPEAKER_03

Du meinst es so im Winter oder eigentlich. Achso, nee, bei der Sport.

SPEAKER_00

Ja, bei der Sputuntersuchung?

SPEAKER_03

Bei der Sportuntersuchung, naja, einmal Ruhe EKG, also legst du dich hin, was für Kabel wird geguckt, ob bei dir alles gut schlägt und die richtigen Parameter hat. Dann wird Blut abgenommen, musst einmal auch auf Toilette gehen, Urbin wird getestet, im Labor quasi, ob da nicht irgendwo auffällige Werte sind, was halt, glaube ich, auch nochmal auf eher die innere Körperverfassung, Medizin der Organe hin, also sehr ausschlaggebend ist. Und dann wird geguckt, ob wir halt irgendwelche äußeren Erscheinungen haben, dass uns irgendwas wehtut, dass wir irgendwie flexibel sind, gelenkig sind. Da werden alle Gelenke durchgegangen, die halt, ob da irgendwo was zwickt oder zwangt, ob die was finden, wo die sagen, ach, damit kannst du keinen Sport treiben. Aber ich bin gut drum rumgekommen, hat gesagt, es ist alles so wie immer.

SPEAKER_00

Okay. Da habe ich nämlich die perfekte Frage, die kam nämlich von der Ines diese Tage, dass ich dich das unbedingt fragen soll. Bei diesen Sportuntersuchungen wird er auch mal Blut abgenommen und also auf Vitaminen und Mineralstoffe so getestet, was für einen Mangel du vielleicht hast, damit du für dich besser supplementieren kannst oder machst du das dann, wenn dann selber?

SPEAKER_03

Naja, das wird tatsächlich, also das macht, also die Werte kann ich ja fragen, aber die werden eigentlich so zur Supplementierung werden die gar nicht so gerne rausgegeben. Also das ist tatsächlich nur so, dass sie halt schauen, okay, sind da alle Werte in Ordnung und es gibt immer, glaube ich, so rote Blutkörperchen oder so. Also das wird doch, da stehen auch so die ganz normalen Normwerte, aber da ich ja Ausdauer-Sport mache und das jetzt nicht nur eine halbe Stunde am Tag, da ist natürlich meine Sättigung ein bisschen höher, einfach fein vom Trainingswert und dann wird es halt damit verglichen unter dem Längsschnitt.

SPEAKER_01

Ja, ja, klar.

SPEAKER_03

Genau, aber ich hatte es jetzt noch nie, also sie würde es auch sagen, wenn jetzt irgendwas fehlt, wenn irgendwas bedenklich ist. Aber also da ist bei mir. Okay, ich glaube auch deswegen, kann ich so lange Sport treiben, treibe ich so lange Sport, weil das der Körper ganz gut macht, weil er es verträgt.

SPEAKER_00

Ja, klar. Nee, weil es geht nämlich so auch um Omega-3-Fettsäuren, weil da hat Ines Vater jetzt mal einen Podcast geschickt, der ganz interessant war. Da geht es halt darum, dass Omega-3-Fettsäuren lebenswichtig sind und tatsächlich, also für Herz, Gehirn und jede Zelle, und man über Ernährung doch gar nicht so viel gesättigte Fettsäuren aufnehmen kann. Deswegen muss man das eigentlich immer supplementieren.

SPEAKER_03

Okay. Naja, also ich habe auch Omega-3-Fettsäuren, natürlich von ESN, so wie es gehört, ist ja ein bisschen guter Hersteller. Qualitätsware aus Deutschland. Ja, tatsächlich. Gibt es schon über 20 Jahre, habe ich jetzt auch einen Podcast gehört. Ja, krass. Aber ich mag es nicht, weil wenn ich danach aufstoße, dann riecht es immer so nach Fisch. Also er schmeckt beim Paddeln und dann kriegt es.

SPEAKER_00

Na gut, du kannst ja auch Vegan nehmen, ne? Also pflanzliches Omega-3 geht ja auch. Muss ja nicht Fische sein. Also wir nehmen auch nur Pflanzliches. Da ging es auch in den Podcast. Kann ich dir gerne mal schicken. Der ist ganz interessant. Das mit irgendeinem Professor Dr. Clemens von Schaki. Okay. Und wenn es um Omega-3-Fettsäuren geht, dann fällt auf jeden Fall denen sein Name, weil der da wohl krass am Forschen ist hier in Deutschland. Okay, krass.

SPEAKER_03

Naja, aber also eigentlich bin ich da, also, also glaube ich, grundsätzlich probiere ich vieles aus. Also natürlich im Rahmen des Möglichen oder des Erlaubten. Und ich bin dann aber auch, dass ich es halt dann sein lasse, wenn ich da keinen unmittelbaren Effekt für mich, für meine Regeneration. Also es ist ja oft, sind das ja eigentlich Dinge, die, die dann die Regeneration fördern oder die Gesundheit, also dass man vielleicht nicht so ganz, ganz so krankheitsanfällig ist, wenn man halt irgendwie, weil der Körper besser dasteht. Also es ist gar nicht mal, dass die Leistung besser wird, sondern die Erholung eigentlich Regeneration besser. Und wenn ich da nichts sehe, nichts spüre, dann lasse ich es einfach weg.

SPEAKER_00

Ja, klar.

SPEAKER_03

Weil dann nervt es mich einfach am Alltag. Also brauche ich ja nicht so los, was rein stopfen muss dann.

SPEAKER_00

Ja, aber was supplementierst du noch? Also außer Omega 3 Magnesium nimmst du?

SPEAKER_03

Also ja, Magnesium und das habe ich jetzt auch angefangen, dass ich das eigentlich direkt nach dem Armbrot schon nehme. Also nicht nur so kurz vorm Schlafen gehen, sondern schon ein bisschen eher. Das hilft mir dann schon nochmal mehr.

SPEAKER_00

Ja, weil durch die Fette, durch das fettige Essen können die, kann das Magnesium besser aufgenommen werden. Deswegen ist das sogar besser, wenn man es direkt noch.

SPEAKER_03

Da siehst du wieder was gelernt. Ja, was ich an Zink, wenn jetzt so irgendwie zu Hause oder wenn ich selber so ein bisschen kränkel, dann nehme ich Zink ganz gerne. Das hilft aber wirklich nur, wenn also wenn man wirklich krank ist oder irgendwie Erscheinungen oder so kurz vorher ist, wenn man einfach prophylaktisch macht es gar keinen Sinn. Also da hilft das überhaupt nicht. Ja, und dann natürlich im Sport das übliche Proteine, aber auch Beta-Alanin, das ist, also es ist im Ausdauersport. Ja, ich glaube, verschiebt es ein bisschen auch die, oh, jetzt wird es wieder gefährliches Podcast halt wissen. Verschiebt so ein bisschen die Laktatverträglichkeit. Das spüre ich auch, aber auch da musst du bei Beta-Alanin musstest, glaube ich, zwei Monate leben oder zweieinhalb, bis sich halt dieses Level aufgebaut hat und dass es dann auch Sinn ergibt. Also du kannst es nicht reinstopfen und merkst sofort einen Effekt, sondern musst es halt konstant irgendwie nehmen oder supplementieren. Und das habe ich jetzt keine im Januar so angefangen. Das merkt man schon ein bisschen. Ja, aber auch das, also da bin ich dann eher, man muss sich immer hinterfragen, hat man dann schon alles im Training getan, bevor man anfängt zu supplementieren, ne? Oder ist es nicht vielleicht doch die Stunde, die man mehr Sport treiben muss oder überhaupt eine Stunde Sport treiben oder überhaupt zehn Minuten, bevor man da irgendwas nimmt, weil das hilft meist nur in der Regeneration, nachdem man sich belastet hat und nicht anstatt der Belastung. Also das macht gar keinen Sinn.

SPEAKER_00

Also kommt immer darauf an, was man supplementiert. So Mineralien kann man schon immer nehmen, aber wenn man zu viel nimmt, wird es ja eh vom Körper ausgenommen.

SPEAKER_03

Genau, aber auch da kannst du natürlich gucken, hast du die Ernährung im Griff oder isst du eigentlich nur Schrott und musst deswegen supplementieren? Also das ist dann immer die Frage, naja, vielleicht kann man erstmal die normale Ernährung, ja man muss sie nicht auf 1a umstellen, aber vielleicht auf eine 2- hinkriegen und statt einer 5. Also von der von den Schulnoten. Also wenn du da die Friteuse jeden Tag anschmeißt, dann sollst du dich schon hinterfragen, ob das das erste ist, dann Supplemente reinzuhauen, also Mineralien oder halt, ob du erstmal vielleicht was Cleaneres essen kannst.

SPEAKER_00

Ich weiß gar nicht, wer hat das jetzt gesagt? Ich weiß nicht, wo ich das her habe, aber da wurde gesagt, es müssen immer alle Farben auf dem Teller sein. Kann man natürlich auslegen, aber an sich ist eigentlich eine gute Eselsbrücke, dass man versucht, so ausgewogen wie möglich sich zu lernen.

SPEAKER_03

Das macht nur Sinn. Und das macht ja auch, wenn du dann Bilder machen willst. Für Social Media sieht es auch besser aus, als wenn du nur eine Farbe auf dem Teller hast, das sieht ja noch ein bisschen komisch aus.

SPEAKER_00

Wir supplementieren ja auch. Die Inis, die hat jetzt, die nimmt jetzt sogar Eisen noch zusätzlich und dadurch ist sie nicht mehr so schläfrig. Also es hat wirklich daran gelegen, dass sie immer ein bisschen so schlapp war, dass sie einen Eisenmangel hatte. Und tatsächlich ist ja, wenn man einen Eisenmangel hat, fühlt man sich ja eher müde und schlapper. Das konnte sie gut entgegenwirken. Und die hat hier sich auch einen Zettel geschrieben, was alles, was man alles wie viel an jeden Tag nehmen muss. Das Gute ist, ich krieg. Ich mache das Frühstück und sie stellt mir die Tabletten einfach hin, die ich nehmen muss. Oh, das ist gut. Ja, ich habe hohes Vertrauen an sie, dass es auch die richtigen sind.

SPEAKER_03

Das ist bei meinen Schwiegereltern auch so. Das ist ja halt Vertrauen. Die Ines, die wollte sich. Was?

SPEAKER_00

Wenn du da mal schläfrig wirst, dann weißt du, dass das Eisen jetzt weggelassen hat. Das stimmt. Na, sie wollte sich schon diese Tablettenhalter für die Woche kaufen. Und dann dachte ich, nee, das ist soweit. Da müssen wir uns eine andere Lösung einfallen lassen.

SPEAKER_03

Aber wie ist das jetzt, wenn du, wenn Ines jetzt unterwegs ist, macht sie dann für dich die Boxen fertig mit den Tabletten?

SPEAKER_00

Tatsächlich für drei Für vier Tage hat sie mir das vorbereitet. Warum auch immer für vier Tage? Das fand ich super nett, aber ich nehme das dann selber.

SPEAKER_03

Hast du dann auch so eine Verteilerbox? Ich hab so eine, ich hab sich, also wenn der sowas braucht, solche kleinen Reiseboxen, wo man so von jedem fünf, sechs Pillen oder zehn reintun kann. Hatte ich mal mit verbracht. Ja, wie gesagt, also ich habe dann mal streng aus Sotero gesagt, die Hälfte macht gar keinen Sinn, da fühle ich gar nichts. Mit so Schläfigkeit, wie du sagst, das macht natürlich Sinn oder ergibt Sinn, aber muss man dann in sich gehen und sagen, okay, da merke ich jetzt auch was oder da das gebe ich nur Geld aus. Aber natürlich die Snack oder Schokoriegel von ESN, das ist absolut notwendig. Ja, das ist ein Traum und schmeckt gut und dann könnt ihr die auch gerne, wenn er die bestellt, an mich denken.

SPEAKER_00

Wie war der Code, Tom? TLL. TLL. Code TLL. Kriegt auf jeden Fall Rabatt, die Dinger schmecken geil, aber ihr dürftet nicht im Übermaß essen. Ja, weil das hatten wir auch.

SPEAKER_03

Natürlich ist es ein guter Ersatz, aber es ist kein besser, also das ist kein, es kann trotzdem keine gesunde Ernährung.

SPEAKER_00

Also das ist halt einfach besser als ein Schokoriegel, aber es ist nicht gut. Die Ines hatte jetzt mal eine Energy Ball selber gemacht aus Datteln, Nüssen und anderen Kram. Die waren sehr, sehr lecker. Also und die waren halt nur mit Datteln gesüßt. Das finde ich. Man hätte jetzt noch Eiweiß mit reinmachen können, dann hätte man noch mehr Proteine gehabt. Aber ansonsten fand ich die immer, finde ich die immer geiler als einen normalen Riegel einfach zu kaufen und zu essen. Ja. Weil man halt auch genau weiß, was drinnen ist. Und man kann auch Lebensmittel zusammenmischen, die dann sich begünstigen in der Verdauung und bla. Das ist eigentlich das ganz geil. Aber man muss halt Bock haben zu kochen oder das zuzubereiten.

SPEAKER_03

Und dann hat sie gleich welche gemacht und die Hälfte eingefroren oder hat sie alle weggefuttert.

SPEAKER_00

Ich habe welche abbekommen. Vielen Dank dafür, weil sie sie nicht für uns gemacht hat, sondern für eine Freundin. Als Geschenk. Okay. Da merke ich immer, wenn die jenes was für andere macht, dass ich einen leichten Futter nicht kriege. Weil ich das dann halt nicht alles essen kann. Aber am Ende ist auch immer gut. Es hat schon gereicht. Gehst du heimlich hin und ist alles weg? Nee, das mache ich nicht. Da bin ich. Das hätte ich vielleicht früher mal gemacht, eingenommen, aber jetzt bin ich da sehr zurückhaltend. Das ist auch ganz gut. Ich muss sagen, jetzt wieder mit Zucker aufzuhören, fand ich anstrengender als letztes Jahr im Oktober.

SPEAKER_03

Na, irgendwie haben wir uns da ganz schön reinschlawinert, ne? So in den Zucker wieder.

SPEAKER_00

Das ist richtig krass, ja. Aber jetzt geht's wieder und manchmal kriege ich so eine Attacke jetzt gerade. Das merke ich richtig. Wie ich dann so überlege, esse ich noch was? Eigentlich habe ich Bock auf was Süßes. Und dann gucke ich mir, ich gucke mir tatsächlich, gucke auch immer in den Süßigkeitsenschrank. Dann gucke ich mir die Tafel Schokolade an und dann denke ich mir, nee, das wäre richtig dumm, wenn du jetzt was isst und checkt, dass er theoretisch die In ist und wüsste, dass ich Schokolade gegessen hätte und dann könnte ich es nie verheimlichen, also lasse ich es lieber.

SPEAKER_03

Ich krieg dann eine Nachricht von Inis. Weißt du, was der Martin gegessen hat?

SPEAKER_00

Das ist auch manchmal eine kleine Verräterin, muss ich sagen. Aber es läuft und es ist viel, viel geiler.

SPEAKER_03

Ich versuche das auch wieder, ich sag mal, auf wirklich Minimum zu reduzieren und auch nicht im Sport oder während des Sports so wieder wegzusnacken. Ja, das gelingt mir mal mehr, mal weniger. Aber jetzt hier heute auch wieder geschafft. Man merkt es schon, aber wie du sagst, also so dieses Verlangen danach, das ist schon irgendwie. Ja, der Jojo-Effekt, der war verrückt. Also man hat sich das ja in Florida dann einfach dahinter geprügelt, auch zu dem Super Bowl. Da hast du ja echt, da hast du dieses Football-Feld aus Süßigkeiten, hast du dir dann zu dir rangeholt und dann da wirklich alles ausprobiert.

SPEAKER_00

Ja, und das war alles so süß, das war so krass. Also, ich weiß nicht, es gab eine Süßigkeit dort, die konnte ich nicht essen, das war absurd eklig. Und die Oreo-Kekse fand sie auch süßer.

SPEAKER_03

Diese Brownies mit dem grünen, mit dieser grünen Zuckerklausur.

SPEAKER_00

Das ist echt. Nee, das ist nicht.

SPEAKER_03

Ja, jetzt haben wir viel über uns, über Süßigkeiten, über alles gesprochen. Ich weiß nicht, hast du noch extra Themen oder ich glaube, sonst habe ich mir mal was aufgeschrieben.

SPEAKER_00

Oh, was hast du denn dir aufgeschrieben?

SPEAKER_03

Achso, ja, hier steht Podcast-Themen für nächste Folge. Also, ich habe da irgendwie nochmal, also wir haben ja am Anfang über Events gesprochen und haben ja auch ein bisschen so ein Social-Media-Teil drin und dann bin ich auch wieder bei dem Start nach Portugal, sind wir mit dem Flugzeug abgehoben, haben sie über die Stadt geguckt und natürlich auf zu Hause geguckt und dann aber auch auf die Häfen an der Elbe und dann nochmal so an die Finale 2025 gedacht, Anfang August.

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_03

Was das für ein krasses Event war und wie viele Zuschauer das eigentlich waren. Also, das haben wir ja beide irgendwie haben uns angeguckt, okay, das hätten wir jetzt so nicht erwartet.

SPEAKER_00

Ja, auf jeden Fall.

SPEAKER_03

Und da gab es so zwei Fragen. Also, du bist ja dann immer mit der Kamera mit hingetig, also mir hinterhergetigert. Das war ja schon echt krass, auch so nah, wie du so noch diese zwei Tage in Erinnerung hast und dann nochmal so, ja, vielleicht ein bisschen Podcast-Insights, was du merkst, was der Unterschied ist zwischen, keine Ahnung, wenn wir irgendwie ein normales Grill im Garten machen, bei mir, oder wenn es halt so ein so ein Kampf oder Medien oder also wenn man so ein bisschen mehr im Fokus steht oder der Öffentlichkeit, was der die größten Unterschiede bei mir sind. Oder was, was, also was ich dann umschaltet, ob das so bleibt oder ob du denkst, er macht, also nimm da jetzt mal den Stock aus dem Popo oder weiß ich nicht. Also. Nee, also. Genau, die zwei Fragen so.

SPEAKER_00

Okay, die Finals, tatsächlich wurde heute in den, ich weiß gar nicht, einer von denen, die da in der Pressekonferenz waren, die haben die Finals auch wieder erwähnt, dass durch die Finals, wie die hier in Dresden stattgefunden haben, dann doch gesagt, ja, Dresden kriegt den Zuschlag. Also die Finals sind da ein gutes Beispiel sozusagen, wie das auch laufen kann mit sportlichen Events. Das finde ich ganz geil, dass das halt so als Beispiel immer genannt wird, wie gut was laufen kann. Und das hat man ja bei dem Kanu extrem gesehen. Fand ich echt geil, wie viel da los war. Eigentlich durchweg. Es war niemals so für eine Zustoßzeit, sondern die ganze Zeit eigentlich Trubel. Und ich fand es natürlich witzig, dass ich überall hinkonnte. Und hatte ich, hatte ich eine Akkreditierung eigentlich? Doch, ja, doch, ich muss mir eine Akkreditierung. Ja, stimmt. Ja, und dann finde ich es halt witzig, dass dann die anderen Reporter mit dir halt auch Interviews führen. Und ich stehe halt immer nur daneben und filme halt. Das ist eigentlich ganz geil. Also so sehr am Rammel bin ich ja dann zum Glück nicht. Und bei dich habe ich erlebt, du bist eigentlich immer recht ruhig. Also klar, wenn man länger mit dir zu tun hat, merkt man schon, wenn bei dir auch mal so ein bisschen die Anstrengung einfach so ins Gesicht geschrieben ist, dass es jetzt um was geht. Aber sonst bist du eigentlich immer sehr souverän unterwegs und ich finde es auch gut, dass du dich immer dann natürlich auch um ein bisschen die Fans kümmerst, die dann da sind, mal ein Autogramm haben wollen und das finde ich erst gut, dass du dir da Zeit nimmst. Deswegen so viel anders bist du im Wettkampfgeschehen dann nicht als im Privaten, würde ich sagen. Ich denke, wenn du dann im Boot sitzt und du die Strecke schon mal hinterfährst, dich dann ans C, dann verändert sich bestimmt was in dir nochmal. Aber so, wenn du außerhalb des Boots bist, ist es eigentlich immer recht entspannt. Ich weiß manchmal nicht, manchmal wirkst du halt auch sehr fokussiert, da weiß ich nicht, inwieweit ich dann dich vollquatschen kann mit irgendwas. Das habe ich noch nicht so rausgefunden. Oder ob es dich dann eher nervt, sozusagen ein bisschen ablenkt. Aber ansonsten.

SPEAKER_03

Ja, na witzig, also hätte ich jetzt gar nicht so gedacht, aber das ist ja mal die Kunst, das so wirken zu lassen. Also natürlich hat man innerlich dann sehr, sehr viele Dialoge, aber gerade die Finals sind ja auch so gemacht, dass auch wir Sportler da ein bisschen austesten können, aufgehen können. Und dass es jetzt quasi sportlich auch eine andere Distanz ist, also eigentlich eher nichts mit dem Tagesgeschäft oder weniger mit dem Tagesgeschäft zu tun hat und wir uns eigentlich voll auch so auf das Mediale konzentrieren können, ausprobieren können. Und das hat man ja gerade da gemacht. Und das Coole war natürlich, wie du schon sagst, so viele Leute und die ganze Zeit und konstant und da wusste man einfach, es läuft. Also da brauchst du nicht mehr viel zu tun. Man hat viel Gas gegeben vorher, das ist alles aufgegangen und dann kam quasi dieser zweite Mann noch mit ins Boot, damit komplett die Hütte voll und alle möglichen. Natürlich hast du viel zu wenige auch gesehen. Also die Einzelnen konnte man dann gar nicht mehr so auseinanderhalten. Also das war, deswegen ist man da auch lockerer, quatscht ein bisschen mehr. Und was ich dann auch echt gut fand, also immer noch so, da gab es ja eine Security irgendwie da hinten im Athletenbereich und man hatte auch eine Akkreditierung, aber die waren auch sehr, sehr pfiffig und haben halt geguckt, okay, das jetzt, also die Leute, die da immer rein rausgehen, fragen die nicht mehr und die haben jetzt nur um, also wenn es wirklich notwendig war, eingegriffen. Und das fand ich halt, die haben es einfach laufen lassen und waren jetzt keine Schrankenwärter, die da die Stimmung irgendwie totgemacht haben, sondern wenn da mal jemand irgendwie ein Meter reingekommen ist für ein Autogramm, dann war das völlig in Ordnung. Oder haben halt geguckt, je nachdem, was es für eine Person ist, wenn die jetzt da schon zum zehnten Mal reingestampft und da die Sportler eine halbe Stunde vollquatscht, ähm, dann ist das anders. Dann ist das anders und das war halt, also so auch dieses Veranstaltungsteam und so, das hatte man vorher gar nicht so, also auch die ganzen Finals hatte man, hatte ich eigentlich echt bedenkt, so ein bisschen, dass das alles funktioniert, aber dass das dann alle, also dass es so aufgeht und wir waren ja noch zusammen am Altmarkt. Ja, das fand ich ja auch wild. Also wie die Hütte da komplett voll war und der noch meinte, ja, geht lieber rechts rum, weil links rum ist Quatsch. Und wieder so, ah nee, also das kann nicht sein. Also der Neumarkt war es ja. Neumarkt, der. Der kann, der kann nicht so voll sein. Naja, wir haben uns halt angeschissen und da echt zehn Minuten dann durchgebraucht durch diese Menge.

SPEAKER_00

Ja, ja, das fand ich so, diese Szene fand ich schon super witzig von Anfang an, weil wir sind ja da mit den Fahrrädern hingefahren. Von dem Pichner. Ist das der schon der Pichnerhafen? Genau. Da musste man erstmal über die.

SPEAKER_03

Der Neustädterhafen, der Neustädterhafen, oder?

SPEAKER_00

Das kann auch sein. Ach stimmt, Pichen kommt weiterhin, ja, das stimmt. Dann ist der Neu. Ja. Auf jeden Fall muss man erstmal die Elbseite wechseln und da fährt man mit dem Fahrrad, zehn Minuten sind wir, glaube ich, hingefahren. Erstmal, dass wir mit dem Fahrrad hingefahren sind. Dann haben wir das da am Neumarkt abgestellt und mussten erstmal durch diese ganzen Massen, weil da irgendwie Breakdance, nee, Basketball wurde, glaube ich, gespielt. Also da war echt viel los. Und dann läufst du da mit deiner Sputttasche, deinem Fahrradhelm, läufst du da erstmal zur ZDF, ARD.

SPEAKER_03

ARD-Studio war das.

SPEAKER_00

ARD-Studio war das diesmal zu der Tribüne und dann, das war schon sehr witzig, dieses Bild. Muss ich ganz ehrlich sagen. Der muss mal Helm absetzen, sonst hast du die Helmfrisur.

SPEAKER_03

Aber habe ich ja einen Mützensponsor, der kann seine Mütze aufsetzen, dann geht es los, ziehst das Trikot um, naja.

SPEAKER_00

Und andere Sponsoren, ja, und andere Sportler, keine Ahnung, die werden da mit einem Auto kutschiert, die müssen da gar nicht durch die Massen laufen, aber es ist ganz witzig. Und ich finde es auch cool, dass dir das egal ist. Du nimmst dann die Möglichkeit halt mit, da noch in der warst nicht.

SPEAKER_03

Es war, glaube ich, sogar, es war sogar live und man muss aber noch dazu sagen, dass sie eigentlich wollten, dass wir eine halbe Stunde eher da sind. Das war ja dann der Stress, weswegen wir dann noch dreimal auf dem Fahrrad angerufen worden, wo wir denn sind und wie es jetzt deswegen sind wir mit dem Fahrrad hell dann lang durchgeschlappert. Aber hast du das über Regen gemeint? Ja, es sah so aus, als hätten wir uns beeilt. Nee, genau sowas muss man mitnehmen und das haben sie, das merken die natürlich auch, wenn man da den extra Meter geht und dann waren wir ja noch pünktlich bei der Leichtathletik. Hast du alles geschafft? Ja, bei Karl Bebendorfs Sieg da zu Hause im Wohnzimmer. Spannend. Also echt emotionale Momente. Also da komme ich ja auch gleich drauf, dass wir, ich glaube, nächste Woche. Also der Podcast kommt, ja gut, wenn wir es jetzt aufnehmen, wir nehmen jetzt Donnerstag auf, kommt wahrscheinlich Montag raus. Und an dem Samstag, wo der Podcast rauskommt, ist ja quasi die Gala des Dresdner Sports. Da bin ich gespannt. Ich habe dieses Jahr irgendwie ein bisschen versäumt oder nur einen kleineren Wahlkampf gemacht, einen gebremsteren, um Stimmen geworben. Es ist ja die Möglichkeit.

SPEAKER_00

Am 21., oder?

SPEAKER_03

Nein. Oder 40. Oder? Doch, am 21., glaube ich.

SPEAKER_00

Also nicht dieses Wochenende, sondern nächstes.

SPEAKER_03

Nächstes Wochenende, genau, wenn der Podcast dann schon zwei Tage draußen ist. Und da könnte ich tatsächlich zum zehnten Mal Dresdner Sportler des Jahres werden, aber ich habe irgendwie so ein kleines Gefühl, dass mir diese Marke, diese Dekade irgendwie, dass ich die sportlich nicht ganz hingekriegt habe, letztes Jahr, dieses Argument unter Dach und Fach zu kriegen. Wäre auch ehrlich, aber also ich wäre sehr überrascht, wenn das trotzdem noch funktionieren würde. Rein technisch gesehen wäre das von LK-Erfolg schon gut. Aber ja, also ganz entspannt bin ich. Habe ich jetzt gerade so dran gedacht, da bin ich auch. Mal sehen, wie da der Ausgang ist beim Dresdner Sportler des Jahres 2025. Ich glaube, Sachsen-Sportlerwahl ist auch jetzt, wenn wir im Training-Lager sind. Aber da wurde ich nicht mal nominiert. Ich habe ja letztes Jahr gewonnen. Ach krass. Und dieses Jahr wurde ich gar nicht nominiert. Ja, so schnell bist du raus. Im Sport ist halt ehrlich, wenn du keinen Erfolg bringst, bist du draus.

SPEAKER_00

Ja, auf jeden Fall, ne? Crazy. Naja, da wünsche ich dir viel Glück, dass es noch klappt.

SPEAKER_03

Danke. Achso, und ich hatten noch zwei was aufgeschrieben. Und zwar hatten wir dann, ah, genau, es war ja noch was in, sagen wir mal, zwischen der letzten Podcast-Folge oder sowas noch was Großes passiert. Mein Mützensponsor M4 Energy hat gesagt, alles klar, uns hat das in den zwei Jahren so toll gefallen. Wir würden gerne den Weg weitergehen mit dir. Und genau, bis nach LA. Und also voll krass, dass sie das, dass sie mich da so unterstützen, auch nach dem Jahr, wo es vielleicht sportlich nicht so einfach aussah. Aber sie haben da genauso diesen Ärge jetzt wieder oben anzukommen und anzugreifen und mir da mit voller Hand unterm Arm zu greifen oder auch meiner Familie. Und das finde ich sehr, sehr spannend. Und da hatten wir einen tollen Unterschriftstermin oder einen Termin, wo wir den Vertrag unterzeichnet haben oder Bilder gemacht haben. Wir haben ein weißes Blatt Papier unterschrieben. Ich weiß gar nicht, ob man das so sagen darf, aber da habe ich dieses Boot, habe ich gedacht, okay, irgendwo habe ich mal gesagt, ja, ich könnte ein Boot mitbringen. Da wurde gesagt, ja, bring mal bitte das Boot mit. Da habe ich das Boot mitgebracht, dann haben wir da draußen Fotos gemacht, dann habe ich gesagt, ja, wir können das Boot auch oben sicherlich in die Räume bringen. Also ein Bild nochmal mit Boot im Raum. Und dann habe ich das da das Treppenhaus, fünf Etagen hochgeschleppt durchs Treppenhaus.

SPEAKER_00

Stimmt, die sind ja erst umgezogen, ne?

SPEAKER_03

Naja, genau. Naja, also ganz unten haben die immer noch das Büro, da mit fünf, sechs Arbeitsplätzen und dann oben quasi jetzt noch ein größeres. Und da ist auch so ein großer Meetingraum oder auch so ein Aufenthaltsraum und da sollte das rein. Da habe ich gesagt, ja klar, kein Problem, hab halt nicht weiter nachgedacht, dass da auch eine ganz schön scharfe Ecke zu überbrücken ist mit einem 5,20 Meter langen Boot. Habt ihr da dieses große Treppenhaus, das war gar kein Problem, hat halt bloß irgendwann eine feste Schulter gegeben nach 10 Minuten da ganze Zeit Millimeterarbeit. Und dann waren wir da oben in diesem Gang und dann standen wir da und dann war halt einfach so eine normale Bürotür, ging halt nach rechts in diesen Raum rein. Also es war, es hat nicht funktioniert. Aber da war halt gerade Außenzimmer und links ein Zimmer und die beiden Zimmer hatten nochmal eine Verbindungstür, so schräg. Da sind wir quasi geradeaus in das Zimmer rein, haben das Boot da gedreht, sind durch die Verbindungstür in das nächste Zimmer rein und konnten dann gerade einmal den Gang queren in dieses in diesen Veranstaltungsraum. Und dann war dieses Boot da für das Bild im Aufenthaltsraum. Ja, das war schon ein bisschen speziell. Dann habe ich gesagt, oh, ich würde es gerne hier lassen, weil ich habe keine Lust, das wieder rauszuholen. Es hat zu lange gedauert. Dann hat aber Dory gesagt, nein, wir machen das jetzt. Weil du wirst es sonst in ein, zwei Jahren immer noch hier liegen haben, weil du keine Lust hast. Das wirst du nicht mehr abholen, ja. Das war auch eine gute Entscheidung. Genau, und da habe ich nochmal so ein bisschen überlegt, was ich eigentlich, also wo ich, sag mal, die verrücktesten Ideen so auch als Bilder hatte und gesagt habe, okay, das passt, das können wir so machen, macht, also würde vielleicht nicht jeder machen oder so Top 3 Momente für Sponsoren oder Content einfach. Das war einmal, da habe ich auch das Boot, das war 2012, glaube ich vor den Olympischen Spielen, auf die Tartanbahn im Heinz-Steier-Stadion gelegt, so als Sprintboot. Hab ich quasi Steuer abgemacht. Das Boot einfach auf so einen Sitzkisten gelegt und mich da reingesetzt. Haben die gefragt, ja, hält das Boot überhaupt? Ja, bestimmt für das Foto, auf jeden Fall. Und dann lag ich quasi auf dieser auf dieser Leichtathletikbahn so mit Zahlen, das war echt cool gemacht und geleuchtet. Gleich ein Fotoshooting hatten wir auch noch ein Fotoshoot, das kann man sich gar nicht mehr vorstellen, auf dem blauen Wunder. Da war irgendwie noch weniger Verkehr, anders kann ich es mir nicht erklären. Da hatte ich dieses Boot auf der Schulter, einen Anzug an, und dann haben wir immer Fotos gemacht. Am Tag, so ein bisschen um die Mittagszeit, wie ich quasi so, da sind wir auf der Loschwitzer Seite, stand ich dann am Rand, dann haben wir die Autos durchfahren lassen, da war immer so 20 Sekunden kein Auto. Dann habe ich das Boot genommen, auf der Schulter, sind quasi so rüber auf die Straße, dann rückwärts, so ein bisschen unter quasi den ersten Bogen, dann da ganz lässig, 10 Sekunden gelaufen und dann wieder von der Straße runtergesprungen, weil wieder Autos kamen. Also das könntest du dir, das ist nicht so gut. Das war wirklich gemacht.

SPEAKER_00

Müsstest du eigentlich jetzt mal einen Post machen von deinen ganzen Momenten? Das war eigentlich ganz geil.

SPEAKER_03

Ja, ja, das muss ich mal raussuchen. 2013 war das auf jeden Fall auch schon lange her. Da ging mir auch ein bisschen der Stift mit diesen Autos, das war mir irgendwie nicht so, weil der, ich musste ihm auch noch Bescheid sagen, wann dann die Autos quasi kommen, wann er wieder weg muss, dem Fotografen. Weil er mit dem Rücken quasi, also er hat mir Bescheid gesagt und ich ihm. Das war blindes Vertrauen und wir kannten uns eine Stunde. Hatten uns vorher nie gesehen. Und ja, so Moment war jetzt auch, dann quasi bei M4 Energy da durch dieses Treppenhaus und dann oben festzustellen, es passt vielleicht gar nicht. Und dann hat das doch gepasst. Und der dritte Moment war der Robert Michael, auch so ein bekannter Sportreporter aus Dresden. Er macht jetzt mittlerweile Fotos, also früher viel über Dynamo gemacht, aber auch immer lokalen Sport für die SZ und jetzt bei der DPA. Und dann hat er so gesagt, komm, wir machen mal richtig geile Fotos so. Dann komme ich, zieh mir eine Badehose an, gehe ins Wasser und du fährst einfach richtig knapp an mir vorbei, auf der Elbe, mit Strömung. Und das habe ich gemacht und dann bin ich quasi von oben, also mit der Strömung quasi an ihm vorbei, aber hätte ich da irgendwie Steuer verrissen. Ich bin dann schon einer, der so richtig knapp dran vorbeifährt, sonst ist das Bild ja blöd. Dann bin ich quasi erst so 20 Zentimeter vor ihm halt so irgendwie reingelenkt. Also er hätte auch nichts schief gehen dürfen und dann fragt so einen anderen, hey, du hattest da eigentlich einen Blitz in der Hand, saß im Wasser und dieser Blitz hatte halt einfach, weiß nicht, wie viel Volt, hättest du den da ins Wasser gehalten, hättest du dich selber gegrillt. Also hat ihn dann mal so einen Kollegen gefunden. Also das sind schon viele Dinge, wo man, also wo es viele verrückte Leute gibt und geben muss, wo man vielleicht in dem Moment nicht ganz nachdenkt, aber manchmal. Ich glaube schon, ja.

SPEAKER_00

Ja, geil, da musst du, die muss ich zeigen.

SPEAKER_03

Das, also, da gibt es so im Nachhinein sind ja manche Dinge da, ja. Würde man vielleicht jetzt anders machen. Ja, auf jeden Fall.

SPEAKER_00

Aber im Nachhinein ist immer witzig, wenn man. Das hatte ich jetzt, da hatte ich mich mal mit einem alten Freund nochmal getroffen heutzutage. Und da haben wir auch so über alte Geschichten von früher erzählt, was wir so gemacht haben. Und dann meinte er, dass wir auch sehr viel Glück hatten, dass wirklich nie was passiert ist. Und da musste ich so ein bisschen schmunzeln, weil manchmal hätte man echt Glück, dass einfach nichts passiert ist.

SPEAKER_03

Ja. Naja, ne, auf jeden Fall. Also das ist auch. Aber andererseits, also ich finde es dann immer gut, wenn man das irgendwann merkt und sagt, okay, das war wirklich, also daraus habe ich gelernt und das war wirklich Glück. Nicht, das war nur Können und sondern wenn man dann irgendwann wenn man irgendwann die Weisheit hat und sagt, naja, das packe ich jetzt mit zu meinen, auf meinen Erfahrungsstapel und nicht auf den Stapel, den, keine Ahnung, den ich jetzt auf Können tue.

SPEAKER_00

Und man hat immer lustige Geschichten dazu erzählen. Wenn man es nicht gemacht hätte, was wird es da jetzt für eine witzige Story deinen Kindern erzählen, irgendwann? Das mit dem Golfcar.

SPEAKER_03

Ja, das mit dem Golfcar und also hatte ich die Geschichte nicht erzählt, oder? Na, mir schon, ja. Achso, nee, na, okay. Also in Florida, einmal im Trainingslager, da hatten wir so zwei Häuser und da hatten wir so Golfkarts. Und dann, ähm, wir sind eigentlich nur an diese Häuser gekommen, weil uns kanadische Kajakfahrer haben uns irgendwie, haben wir, also die haben wir da kennengelernt, haben gesagt, hey, wir haben hier ein Haus frei, wollt ihr da drin wohnen? Wir sind ja klar, das passt, wir sind auch nicht ganz so viel. Dann kommen wir damit vorbei und dann haben die gesagt, na, wir zeigen euch jetzt mal hier den Garten. Das war ein großer Garten, aber hier gibt es auch Golfkarts und sind die halt da unten mit uns durch, keine Ahnung was abends, 20 Uhr, da ist so eine Runde gefahren, das war eigentlich so die übliche Golfcar-Track-Race-Runde. Und das haben wir natürlich dann übernommen, mit, also mit unseren Gästen dann auch gemacht. Und es gab aber einen Golfcar, da war der Sitze, konnte sich festhalten und eins hinten mit so einer Ladefläche, da hast du einfach zu dritt hinten drauf gehockt und musstest dich halt festhalten. Das Problem war, du hast einen kurzen Moment, da bist du auf die Straße gefahren und dann wieder, also um ein Haus rumzufahren. Und du bist aber quasi angedriftet auf sandigen Untergrund, dann auf die Straße. Das stoppt natürlich sofort aus dem Drift und dann wieder quasi in das Grundstück rein. Und wenn jetzt aber die beiden, also wir waren dann zu dritt hinten auf der Ladefläche, haben halt da drauf gehockt und festgehalten, aber die beiden neben mir, die wussten jetzt nicht unbedingt, in welche Richtung dieses Golfcar fährt. Es war dunkel und wie sich bewegen wird, weil wir gleich auf die Straße kommen. Die haben dann halt wie so zwei Kegel aus dem Drift, als das Golfcar dann Cripp wieder hatte, haben die mich einfach rausgekegelt mit Flipflops und T-Shirt auf die Straße. Ich war, also ich war richtig sauer auf den Fahrer, weil das war mein Zweierpartner, das war der Ronny und er hat das gar nicht gemerkt. Er hat das dann irgendwie so 50, 100 Meter später gemerkt. Und ja, aber zum Glück ist da auch nichts passiert. Ich hab dann halt, bin halt eigentlich hingefallen, weil ich an den Flipflops hängen geblieben bin. Also hätte ich Tonschuh angehabt, hätte auch wäre auch nicht viel passiert. Aber ich wollte dann, ich bin dann auch nach Hause gelaufen. Also ich, das war da, keine Ahnung, so 200, 300 Meter, zurück zum Haus. Da wollten sie mich da einsammeln, habe ich gesagt, nee, ich steige hier nirgends vor mir ein. Und dann haben wir das mit Handdesinfektion sauber gemacht. Das war der zweite Fehler. Aber die Amerikaner haben zum Glück so einen Langhaarteppich, den kann man sich dann gut festkrallen, weil das dazu sehr brennt. Und dann haben wir versucht, dem Trainer zu erklären, dass ich keinen Sonnenbrand am nächsten, also am nächsten Tag haben wir einen Trainer erklärt, der das nicht mitgekriegt hat, dass ich Langarm-Shirt anhabe, weil ich keinen Sonnenbrand bekommen will. Damit er die Binden nicht sieht von den Schirfwunden. Ja, der hat aber relativ schnell nachgefragt. Und die Arbeit habe ich tatsächlich immer noch am Unterarm.

SPEAKER_00

Crazy.

SPEAKER_03

Weil da ein bisschen Haut weg war.

SPEAKER_00

Vor allen Dingen, wenn da auch ein bisschen Dreck dann noch in diesen Schirfwunden ist, dann macht das Saubermachen immer besser.

SPEAKER_03

Ja, mit Hand, wie gesagt, mit Handdesinfektionsmitteln. Das war, also das hat selbst mit Adrenalin gebrannt, wie Hölle.

SPEAKER_00

Ich bin auch mal mit dem Fahrrad in der Heide irgendwie halt hingeflogen, riecht dumm. Und da hatte ich, ich hatte einen Achselschutt an, natürlich. Und hab mir dann hier am Unterarm auch so ein bisschen das aufgeschürft und dachte mir, da sind irgendwie gerade so diese Pflastersprays so rausgekommen und ich dachte mir, das wäre ja mal eine coole Möglichkeit, die Schirfhone mit so einem Pflasterspray einzusprühen. Das hat gebrannt wie Hölle. Und ich habe jetzt auch noch an der Stelle irgendwie noch mehr Narben gekriegt, weil das irgendwie so Blasen gebildet hat und das war auch richtig dumm. Okay, ja.

SPEAKER_03

Ja, das ist ja, ja, aber gut, dann, also wie du sagst, da hat man halt was zu erzählen. Solange nichts passiert. Also, das hatte ich auch, also wie du sagst, beim Fahrradfahren, als ich ganz klein war, dachte ich Waldschlösschenbrücke, damals waren die noch nicht da, da war nur so ein, war so ein, waren noch mehrere Kleingärten. Ja. Und vielleicht immer noch, also genauso wie heute keine Fledermäuse. Und da war aber so ein steiniger Weg, wo man runterfahren konnte mit dem Fahrrad. Und entweder, also wenn man nicht so mutig war, hat man gebremst, aber wenn man ganz, also wenn man klein und ganz mutig war, hat man einfach nicht gebremst. Und ich habe nicht gebremst. Genau, wer bremst, verliert und dann war halt da so ein Stein und da habe ich mich halt voll hingelegt. Und seitdem hatten wir dann beim Fahrradfahren mit der Familie immer so ein kleines Erste-Holfe, wie sagt man, Täschen mit ein paar Pflastern und Binde und ein bisschen Desinfektionsmittel mit, weil ich da so mutig war, dass ich da komplett einmal die Länge von oben, von der Waldschleppe, also von der Straße, von der Bautzner gefühlt bis runter zum Elbbrandweg, wusste ich genau die Millimeter.

SPEAKER_00

Darf das auch noch zeigen, ne?

SPEAKER_03

Ja, ja, das war auch schon.

SPEAKER_00

Wir haben auch mal damals bei Borea, also hier wo wir wohnen, in der Neustadt, da ist ein Fußballverein und dahinter ist halt Militärgelände. Und da waren halt früher noch so Lagerhallen, wo wir jünger waren. Und da sind wir dann halt mit unseren BMX-Fahrrädern hin und haben uns da irgendwie so Schanzen gebaut. Das war ganz witzig, aber zum Glück habe ich aufgehört mit dem Sport. Da bin ich, wäre ich, glaube ich, nicht so gut. Ich finde das immer geil, wenn die die Tricks machen und denke mir, das würde ich auch gerne können, aber ich habe halt absolut keine Lust, mir bei einem Trick irgendwas zu tun. Und die Gefahr ist sehr, sehr groß und darauf habt ihr ja gehört.

SPEAKER_03

Das finde ich auch bei diesen Sportarten, finde ich, immer sehr beeindruckend. Also ja gerade auch Olympische Spiele, Halfpipe und so. War ja jetzt wieder ganz viel. Also, das sieht immer echt geil aus und funktioniert ja. Und ich denke mir immer, wie oft hat das vorher nicht funktioniert? Also das würde ich gern wissen, okay, das war jetzt, das war jetzt der tausendste Sprung und die letzten zehn haben funktioniert. Und alle anderen 800, ja okay, waren okay. Aber 100 davon gab es schon irgendwie eine Blasur und drei davon sind schon echt in die Hose gegangen. Also das wäre so eine Statistik würde, also das finde ich immer sehr beeindruckend.

SPEAKER_00

Ich glaube, du musst da auch mal den Trick halt nicht stehen, um rauszufinden, wie viel Geschwindigkeit braucht man und auch ein bisschen die Angst davor verlieren, dass was passieren kann. Das ist ja, glaube ich, das, was einen mehr bremst. Denke ich. Also bei mir, ich merke das, ich merke das, wenn so eine Angst in mir aufsteigt, wie zum Beispiel, manchmal habe ich so Höhenangst, ganz komisch. Und dann merke ich, wie ich unsicherer werde auf dem Tritt. Und da muss ich erst in die Tiefe gucken, um mich wirklich daran zu gewöhnen und diese Angst zu verdienen. Das ist ganz komisch.

SPEAKER_03

Also müssen wir einfach, wenn wir beide Höhenangst haben, müssen wir einfach mal beide Ballon fahren. Ich suche noch einen Partner zum Ballonfahren.

SPEAKER_00

Das können wir auf jeden Fall mal machen. Ich würde auch gerne mal Fallschirm springen und Bungee-Jumping würde ich auch gerne.

SPEAKER_03

Oh nee, nee, das ist mir zu viel Risiko. Also ich weiß nicht, Ballon fahren. Das interessiert mich. Darf ich nur aktuell nicht. Und aber ja, also aber Bungee-Jumping habe ich Respekt mit dem Seil und dem. Ja, das stimmt. Das sind Dinge, na, die willst du, da darfst du keine Fehler machen. Also du darfst es nicht einmal.

SPEAKER_00

Also Fallschirmspringen mache ich, würde ich ja natürlich Tante machen, weil ich ja. Also ich hab mal gelesen, man kann das über ein Wochenende, kannst du dir so einen Schein kaufen, dass du dann halt selber springen kannst. Aber ich habe halt nie die Möglichkeit, irgendwo springen zu gehen, von daher macht das keinen Sinn. Aber was ich auch krass finde, sind diese Wingsuits. Das würde mich ja mal interessieren. Jetzt nicht hier von der Klippe springen und dann ganz nah an der Klippe langfliegen und durch irgendein Nadelöhr, das würde ich nicht machen. Aber ich habe schon welche gesehen, die dann halt aus dem Flugzeug nochmal abspringen und dann geleitest du halt eher, statt die ganze Zeit zu fallen. Das Gefühl muss, glaube ich, krass sein. Das würde ich auch gerne mal machen.

SPEAKER_03

Oh nee, nee, da bin ich raus. Ah, da bin ich, also ich glaube, da würde dann die Hose nicht ausreichen, da würde ich mal zu viel in die Hose machen dabei.

SPEAKER_00

Irgendwie habe ich, merke ich, bei Sachen, wo ich mehr Schiss oder so Respekt habe, die will ich gerade machen. Dann interessieren die mich noch ein Stück mehr irgendwie. Dieser Nervenkitze, irgendwie, weil ich finde es halt, dieses Fliegen finde ich halt so krass, dass du dann halt wirklich das Gefühl hast, dass du fliegst. Du fliegst ja nicht, du gleitest ja nur nach unten, aber so trotzdem ohne fremde Hilfe, dass du da in der Luft stehst und das alles die Thermik nicht mitnehmen kannst, das ist irgendwie echt geil.

SPEAKER_03

Oh, ich weiß nicht. Also, oder vielleicht gab es genug Ereignisse oder schon zwei Ereignisse mit unseren zwei Kindern, die dann so überlegen lassen, muss das sein? Oder wie sollte man das erklären, warum man das jetzt unbedingt macht und dieses Risiko eingeht. Also deswegen habe ich auch keinen Motorradführerschein gemacht. Ich glaube, das war die richtige Entscheidung. Zu sagen, okay, das lohnt sich nicht, da habe ich nicht, alle anderen kann ich nicht unter Kontrolle haben. Beim Auto hat man immer Pufferzone, kann ja genauso viel passieren.

SPEAKER_00

Also ich habe den Motorradführerschein mitgemacht gleich. Also ich finde es gut, dass ich es gemacht habe. Aber ich bin seitdem einmal im Urlaub Motorrad gefahren. Und dann ist das auch gar nicht. Das wäre wieder so ein Hobby, was halt extrem teuer wird. Dann brauchst du für den Winter irgendwie eine Garage, wo das Ding stehen kann. Ich hab genug zu tun. Für euch gibt es ja noch Garagen zu vermieten. Ja, super. Diese Duplex-Garagen. Dann lieber so einen Kellerabteil, das wäre sinnvoller, aber auch da bis jetzt noch nicht. Wir sind, wir leben sehr minimalistisch.

SPEAKER_03

Oh, das ist gut. Ja, ihr hattet ja auch sehr lange keine Schränke im Schlafzimmer. Das hat mich immer gewundert. Also ob es spazieren waren, da hat man immer in euer Schlafzimmer reingucken können. Also von unten. Und also das hat mich echt gemacht.

SPEAKER_00

Ja, wir haben viel hingehangen. Wir hatten halt das mit Bügeln, das fand ich auch eigentlich ganz geil, aber du musst da halt Ordnung halten. Auch so ein Farbkonzept überlegen, damit das halt gut aussieht. Und jetzt haben wir Schränke, jetzt alles aufgeräumt. Das sieht es immer ordentlich aus.

SPEAKER_03

Ja, weil ihr einfach die Tür zumachen könnt.

SPEAKER_00

Ja, ach ja, also klar, beim Kleiderschrank schleichen sich immer mal ein paar Dinge ein, aber in regelmäßigen Abständen räume ich das Ding schon wieder auf. Ich merke, wie mir ausmisten schwerfällt, so von Klamotten, wo ich mir denke, das Ding hast du schon seit Jahren nicht mehr angezogen, aber es ist halt auch nicht kaputt und es passt noch. Und dann denke ich mir, warum sollte ich das jetzt irgendwie weggeben? Aber eigentlich liegt es auch nur rum. Da bin ich, habe ich schon eine Art Messi hier verhalten. Das ist ganz schlimm. Fat, glaube ich, jeder ein bisschen.

SPEAKER_03

Naja, bitte.

SPEAKER_00

Es geht bei dir heute noch, weil seit schon 1.

SPEAKER_03

20.43 Uhr, also bei mir geht gleich richtig Schlafenszeit ab. Dann werde ich wieder schlafen wie ein Stein, hoffentlich. Wir haben jetzt schon eine Stunde zwei. Wenn wir es ein bisschen kürzen, kommen wir wahrscheinlich auf 55 Minuten. Dann sind wieder alle Autofahrer zufrieden, dass wir eine lange Folge gemacht haben, wo wir viel quatschen. Viel Gehaltvolles, aber auch viel nicht gehaltvolles. So wie immer. Aber wann geht es morgen los bei euch?

SPEAKER_00

Uhrzeit?

SPEAKER_03

Morgen, ja, wir stehen wahrscheinlich 6.45 Uhr auf, mal ein kleines Frühstück paddeln. Eine Runde, dann nochmal ein zweites Frühstück, genau, und dann um 11 Uhr zweite Einheit.

SPEAKER_00

Naja.

SPEAKER_03

Und heute nur zwei Einheiten.

SPEAKER_00

Also morgen dann meinte ich.

SPEAKER_03

Naja, drei, genau. Nachmittags dann noch zwei. Okay. Na dann, in diesem Sinne. Wünsche ich dir viel Spaß.

SPEAKER_00

Schlaf gut.

SPEAKER_03

Dir auch. Und wir sehen uns. Bis bald. Ciao.

SPEAKER_00

Ciao.