Plan T
Der Versuch, Training und Leben unter einen Hut zu bekommen.
Ein Profi und ein Amateur sprechen offen über Disziplin, Struktur, Motivation und den ganz normalen Wahnsinn dazwischen.
Vom Zuckerfrei-Experiment bis zur Rennvorbereitung , hier geht’s um Routinen, Rückschläge und kleine Erfolge, die sich echt anfühlen.
Plan T
#17 – Quali-Podium, Zuckerfrei-Struggle & warum Regeneration plötzlich anders ist
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Tom startet stark in die Saison und holt sich Platz 3 bei der nationalen Qualifikation - ein Ergebnis, das sich gut anfühlt, aber auch zeigt, wie komplex Formaufbau wirklich ist.
Währenddessen ist Martin zurück im Alltag, kämpft mit alten Routinen, Gewicht und der Zuckerfrei-Challenge und merkt schnell, dass Theorie und Realität oft zwei verschiedene Dinge sind.
Wir sprechen über Trainingssteuerung, Regeneration, Ernährung im Alltag und warum kleine Anpassungen manchmal den größten Unterschied machen.
Außerdem geht’s um Sponsoring, Sichtbarkeit im Sport und die Frage, we man aus einer „Randsportart“ mehr Aufmerksamkeit rausholt.
Folge 17, oder? Ja, Folge 17. Da starten wir doch gleich mal rein mit einer krassen Neuigkeit. Ja, ja, läuft schon. Herzlichen Glückwunsch zum dritten Platz. Also insgesamt fand ich echt krass. Also ich habe nichts anderes erwartet, muss ich tatsächlich auch sagen. Aber ich wollte dann jetzt die Tage mal ein bisschen nochmal nach den Zeiten gucken, weil ich mir das ja aus deiner Story jetzt nicht gespeichert hatte. Und man findet nichts online.
SPEAKER_01Achso, ja, also erstmal herzlich willkommen zur 17. Folge. Aber der Martin ist ja gleich zum neuesten Thema quasi und auch zum aktuellsten reingepresht. Das waren die Ergebnisse meiner oder der nationalen Qualifikations-, des nationalen Qualifikationswettkampf für die Kanu Rennsport-Nationalmannschaft 2026. Und zu deiner Frage, dass man wenig findet. Also man findet eigentlich alles. Ich weiß, aber also wahrscheinlich ist es aber noch nicht so gut verlinkt, dass wenn du meinen Namen suchst und Ergebnisse, das ist dann, muss man ja irgendwie auch die Bugs da zusammenbauen. Ja, das gibt es nicht. Die Namen und irgendwie ja, also es gibt eine Ergebnisseite, die kennen Kanuten, aber alles, was darüber hinausgeht, was sich für Kanu interessiert, aber vielleicht nicht vom Kanu kommt, findet das noch nicht. Also für alle, die jetzt, für alle Kanu-Intersierten, die dazuhören, wir müssen jetzt dann die Lösung finden, dass es auch Leute, die sich nicht im Kanu auskennen, irgendwie dann noch mehr erfahren als erst nach dem Wettkampf. Wie heißt denn die Seite? Wo man das heißt? Die heißt imASports oder Results-imAS.de. Also und die Seite ist immer jeweils von dem Veranstalter abhängig. Also es gibt tatsächlich mittlerweile, glaube ich, einen ungarischen Kanuten, der hat so eine App gebaut, nennt sich Kajak-App oder so. Da findest du tatsächlich alle Wettkämpfe, also der sucht sich dann oder der hat einfach so ein bisschen rumgetippt im Computer und da ziehen sich, zieht sich quasi diese Seite oder diese App zieht sich dann die Ergebnisse von dem jeweiligen Anbieter runter. Aber an sich gibt es von diesem System gibt es da, keine Ahnung, zehn, zwölf Anbieter, die da irgendwie da Wettkampfergebnisse hochladen, sich um Zeiten kümmern und also das ist noch relativ durcheinander und da hat sich jetzt kein einziges System so richtig durchgesetzt.
SPEAKER_00Das verstehe ich aber nicht. Also ist krass, dass man das aber trotzdem die Seite da nicht findet, wenn ich das eingebe. Achso, ChatGPT haben wir gefragt? Nee, das habe ich noch nicht gefragt. Ja, das ist ja also so. Ach doch, hat er? Ich hab's. Stimmt, ich habe ChatGPT gefragt und ChatGPT hat geantwortet.
SPEAKER_01Du hast gefragt, meinen Freund Tom aus meinem Podcast, Plan T. Könnte einen Wettkampf, kannst du mir bitte sagen, wo ich die Ergebnisse finde?
SPEAKER_00Theoretisch weiß das ChatGPT ja, dass wir den Podcast mal natürlich nützlich.
SPEAKER_01Und dass wir ein bisschen tun. Dass wir ein bisschen lazy geworden sind in der Podcast-Reihenfolge, Aufnahme. Ich wurde schon gefragt, ob jetzt was jetzt ist, ob er jetzt ein bisschen Pause macht, Frühlingspause, Challengepause oder allgemein was wir wo.
SPEAKER_00Du bist ein bisschen unregelmäßiger worden, ja, das stimmt.
SPEAKER_01Wo wir hinteuern. Da müssen wir jetzt mal wieder vielleicht Regelmäßigkeit aufnehmen. So in der Wettkampfsaison, dass wir jetzt mal wieder eine Challenge draus machen und versuchen, dass wir uns da.
SPEAKER_00Der erste Wettkampf ist zum Männertag, oder? Oder ist davor noch schon einer?
SPEAKER_01Ja, der müsste ich jetzt wissen, wann der Männertag ist, aber. Warte, ich habe es erst eingetragen. Weltcup ist, ich glaube, am 10. Mai. 14. ist Weltcup Brandenburg-Havel. Genau, das ist der zweite Weltcup und eine Woche vorher ist quasi in Ungarn der Weltcup-Auftakt.
SPEAKER_00Den habe ich mir gar nicht eingespeichert, weil ich wusste, dass ich da nicht hinkomme. Deswegen hatte ich mir nur den 14. eingespeichert und das ist tatsächlich Christi Himmelfahrt. Hat Ihnen schon gesagt? Nee, dann kommen wir ja mit zum Tom zur Weltnasserschaft fahren. Zum Weltcup? Dafahrer mit dem Bollerwagen dahin. Genau. Machen wir richtig stumm. Genau, und ChatGPD hatte gesagt, zu deinen Werten, dazu gibt es aktuell keine verlässlichen öffentlichen, verfügbaren Ergebnisse zu den Qualifikationen im April 2026 von Tom Liebschaulge. Okay, krass.
SPEAKER_01Das ist ja komisch. Naja, das kann halt noch nicht alles, ne?
SPEAKER_00Das zeigt es wieder die Grenzen auf, aber. Aber es ist ChatGPT ist ja auch eigentlich keine Suchmaschine an sich. Deswegen.
SPEAKER_01Ja, also ich kann es ja mal einschätzen, also wir sind drei Strecken gefahren, drei unterschiedliche Tage. Am Donnerstag sind wir die 250 Meter komplett gefahren mit Vor-, Zwischen- und Endlauf. Die Zeit war ja mit einer 45481, das sagt jetzt keinem was, aber die war schon überdurchschnittlich schnell. Also so das gesamte Feld war so eine Sekunde schneller als sonst. Sonst ist man bei einer mal eine eine hohe 45 dabei, aber eher so eine 46. Und jetzt war es schon eher so nochmal eine Sekunde schneller. Also wenn man das mit einberechnet, dann war ich aber trotzdem so ein bis anderthalb Sekunden schneller als normalerweise in dem Jahresverlauf oder zu dem Jahresstand. Also es war schon echt, hat sich gut angezeigt. Da warst du erst dritter. Hat sich gut angeschaut.
SPEAKER_00Also im Vorlauf warst du doch mal. Ja, im Vorlauf, ja.
SPEAKER_01Aber ich bin aber, das ist auch so meine Taktik oder Theorie. Natürlich, wenn es aufgeht, ich versuche da eigentlich immer auf den besten Platz zu fahren, den es gibt. Und mit danach halt bei einem Zwischenlauf, wenn dann manchmal kickelt es dann so die alle guten zusammen oder in einen Lauf, dann kannst du dir halt nichts vorwerfen. Dann ist es halt irgendwie von Gott gegeben, dass sich dann alle, also dass es einen schweren Zwischenlauf gibt und dass man den halt hat. Aber man ärgert sich umso mehr, wenn man sagt, ach komm, man schont ein bisschen, man macht einen dritten und dann rutscht sie da irgendwo rein und dann stapeln sich die Favoriten alle in einem Lauf und du bist mit da drin. Nur weil du halt da irgendwie lasche Tasche gemacht hast. Also dieses Ärgernis will ich halt von vornherein immer erstmal umgehen oder zumindest sagen können, ich habe es nicht absichtlich provoziert. Ja, das ist ja auch gut. Da gibt es aber auch andere Taktiken. Also denen ist es an der einenseits ist es den Scheiß egal, oder die sagen halt, naja, komm, also dann möchte ich nicht. Ich hebe mir daraus auf fürs Finale, aber man muss es halt vorher schon mal probieren. Wenn man schnelles Finale fahren will, dann muss man vorher auch schon mal wissen, wie der Körper reagiert oder verlasst. Alles oder nix, darum geht es ja. Ab oder top. Genau, 500 Meter war dann, war tatsächlich erst erst Gegenwind am Vormittag, wo wir vorher Zwischenlauf gefahren sind. Da hat mir mein hohes Gewicht noch ein bisschen Pluspunkte verteilt. Und dann hat der Wind über Mittag eingeschlafen und dann zum Finale war ein bisschen Rücken oder Nullbedingung. Das war so von der Zeit her, würde ich sagen, erstmal ganz in Ordnung. Im Zwischenlauf war es relativ gut. Also da war es so auch im Durchschnitt von den letzten Jahren. Was hat es da für eine Zeit? Ich glaube, eine 1,42 ist jetzt nicht super schnell, aber der Sieger war knapp unter 1,40. Das ist erstmal okay für das Jahr. Und über 1000 Meter war dann Rückenwind bis starker Rückenwind und da bin ich, also da war ich dann im Zwischenlauf, war so eigentlich meine beste Performance. Da habe ich mich auch über einen Jordan geschickt. Also das wusste ich, habe ich dann danach schon gemerkt, dass da zu viele Körner weggelaufen sind in dem Rennen, weil man aber auch da muss, um halt ins A-Finale zu kommen, weil die Konkurrenz auch so stark ist. Und da war es, in dem Zwischenlauf war es eine 3,32, das bin ich auch lange nicht gefahren und klar war Rückenwind und alles, aber es tut halt für so ein erstes Rennen in der Saison sau weh und das tat's und dann wusste ich auch, okay, das wird jetzt verdammt schwierig, sich dann dreieinhalb Stunden nochmal zu erholen und noch Mittag zu essen und auch mit dem Alter, sage ich mal. Ist die Regeneration nicht mehr so schnell?
SPEAKER_00Also ist auf jeden Fall langsamer, als wo du 25 warst.
SPEAKER_01Ja, als vor zehn Jahren und vor zehn Jahren war mein erster Olympiasieg 2016, also wenn ich mir jetzt oft, und wenn wir schon Weltcup Brandenburg erwähnen, also meine letzte Europameisterschaft in Brandenburg war 2014, also auch schon vor zwölf Jahren. Und meine allererste deutsche Meisterschaft war auch in Brandenburg, die war 2006, also vor 20 Jahren. Und ich hatte immer ein ähnliches Einfahrprogramm, immer anderthalb Stunden vor dem Rennen aufs Wasser gehen und so eine Viertelstunde bis 20 Minuten immer das gleiche machen, eigentlich jetzt die letzten zehn Jahre. Und da habe ich mir gedacht, komm, also eigentlich musst du es einfach probieren, gehst einfach mal eine Viertelstunde eher raus, eine Stunde 45 und guckst halt mal, ob du da vielleicht ein bisschen mehr Pause hast, ein bisschen mehr Zeit, ein bisschen Regeneration und es scheint besser funktioniert zu haben. Aber darauf musst du halt erstmal kommen, dass du da vielleicht nochmal irgendwo in dem Sinne eine Schippe drauflegen musst.
SPEAKER_00Das macht halt dann halt die Erfahrung, ne?
SPEAKER_01Ja, das macht einerseits die Erfahrung als Sportler, aber daran zu denken und dann aber auch Erfahrung als Trainer und sagen wir mal, also es gibt sehr, sehr viele gute Trainer, aber es werden halt, also je höher die Anforderungen oder was heißt Anforderungen, aber wenn du jetzt sagst, naja, dann kommen vielleicht ein, zwei Erfolge dazu, dass sich das ein bisschen summiert, dann der Druck von außen vielleicht. Das Niveau steigt, du hast vielleicht auch noch Sponsorentermine, du hast noch dies und das, hast Familie, hast zwei kleine Kinder, alles wirst dann noch älter. Und dass es dann Trainer gibt, die das auch noch kennen von anderen Sportlern schon und so, dass es, die dann ganz genau wissen, wann der Ausfall so sein könnte. Davon gibt es halt wenige, weil halt die meisten dann schon aufgehört haben. Das stimmt ja.
SPEAKER_00Und ja. Es gibt halt nicht so viele Legenden am Ende. Aber hier, Tag 24, der Titel Kanu Ast Liebschaludsch in Frühform.
SPEAKER_01Ja, na die, die wissen aber eigentlich alle, dass ich mich danach steigere. Und das ist auch sehr witzig. Also wir sind ja, wir waren glaube ich sechs Dresdner. Fünf. Nee, ich weiß gar nicht. Fünf, oder? Nee, sechs. Fünf Jungs und ein Mädchen. Und sind eigentlich zu fünfter so in die LK und U23-Mannschaften reingefahren und alle eigentlich so solide bis sehr gute Leistungen. Aber in diesen drei Zeitungsartikel steht überall halt mein Name in der Würschung. Aber das ist halt auch Klick, wie nennt sich das? Clickbait. Genau, ja.
SPEAKER_00Naja, niemand will, also ist natürlich spannender zu lesen, wenn jemand drei Goldmedaillen hatte, als jemand herankommendes, der noch nichts gewonnen hat. Deswegen nimmt man dich halt so als den Türöffner.
SPEAKER_01Und dann werden halt alle in diese zweite Unterschrift, werden halt alle da unten dann schon mal die Namen so platziert, damit Leute das halt schon mal wissen, dass es da und so versucht sich die Presse auch so langsam umzustellen. Und deswegen waren sie auch, das war auch witzig. Also ein bisschen überrascht.
SPEAKER_00Ja, die zweite Headline war auch paddelt Nähle zur WM.
SPEAKER_01Ja, definitiv. Die sitzt da auch im Vierer und also oder wünsche ich mir oder dann mal schauen, also es ist wenn jetzt. Wie hat sie so abgeschnitten eigentlich? Sie hat auf 250 den sechsten Platz gemacht, auf 500 den vierten Platz und auf 1000 Meter den zweiten. Also ist sie auf längerem Steckenstimm besser? Also einfach auch solide im Training und sehr fleißig und talentiert und hat man ja auch an vielen Ehrungen gesehen. Ich weiß gar nicht, Sachsens Nachwuchssportlerin, Eliteschülerin des Jahres 2025. Okay, nee, 2026, 15 Jahre nach mir. Ich war auch schon mal Eliteschüler des Jahres. Tatsächlich ist es ältest sie. Sie ist jetzt, also wird jetzt dieses Jahr 19, glaube ich. Genau, erstes LK, genau, macht jetzt ihr Abitur. Ich glaube, da kommt sogar unser alter Trainer, der ist noch so Lehrertrainer an der Schule. Genau, also wird jetzt, ist jetzt im 19. Jahr, kommt unser alter Trainer, der ist so Lehrertrainer, der kommt dann sogar, wir haben jetzt im Keyboard im Trainingslager und der kommt dann quasi als Lehrer hoch und schreibt dann mit ihr dort eine Abiturarbeit, weil er ja quasi bei der Schule angestellt ist und Kanutrainer und haben sie gesagt, kannst du vielleicht mal hochfahren und dort die Abiturprüfung beaufsichtigen. Und da hat er gesagt, na klar, also das ist so meine alte Trainingsgruppe, da verbinde ich Aufwand. Ja.
SPEAKER_00Respekt auf jeden Fall. Und sie ist in deinem Verein. Ach, die sind einem anderen.
SPEAKER_01Genau, also wir haben ja, also wir haben trainieren alle im Stützpunkt quasi. Wo auch mein Verein ansässig ist, zusätzlich und auf der anderen Elbseite ist quasi der zweite große Dresdner Verein, der WSV und Blauen Wunder. Und dann gibt es aber auch noch ganz viele andere, ich meine. Ja, das auf jeden Fall. Ich glaube, wir haben fast zehn Kanu-Vereine in Dresden. Also du kannst dann, wenn du die Elbe hochfährst, ist bei uns VKD, also Verein Kanusport Dresden, dann kommt KVL, also Laubegast Dresden. Dann wenn du weiter runter gehst, hast du Rotation, hast ESV, hast Tour Dresden und dann.
SPEAKER_00Also entlang der Stadt eigentlich von Anfang bis Ende kannst du zu sein.
SPEAKER_01Ja, natürlich. Das wäre so eine Challenge. Nee, macht aber keinen Sinn, da eigentlich nicht Verein aufzumachen.
SPEAKER_00Ich weiß nicht, auf der anderen Seite, auf der Neustadtseite vielleicht.
SPEAKER_01Na, da ist Tour Dresden. Stimmt, der ist im Pieschen, oder dann?
SPEAKER_00Pischener?
SPEAKER_01Ah, nee, da ist Rotation und Tour sind Übegau. Ah, okay. Aber Zentrum ist halt, ja, ist halt schwierig, ne? Ja, genau. Also du kannst höchstens noch in diesem, da wo wir jetzt die Finals hatten, aber es macht, da kannst du auch nicht so gut einsteigen, deswegen ist es in dem nächsten Hafen, wo auch, glaube ich, die Wasserschutzpolizei ihre Boote hat. Da ist auch, also da ist quasi in Pieschen gibt es einen Kanu-Verein auf der Neustädter Elbseite. Ja, stimmt. Quasi WSV und Blauen Wunder ist dann hinten am Blauen Wunder auf der Seite. Aber sonst sind eigentlich alle Kanuvereine auf der anderen Seite.
SPEAKER_00Warum auch immer. Ja, aber Sky, du kannst, egal wo du wohnst, ja, nicht ganz egal, wo du wohnst in Dresden, aber du hast viele Möglichkeiten, da zum Sport zu gehen. Das ist cool. Ich hatte, ah ja, zum Thema Frauen und wie gut die sind, hatten jetzt am Wochenende, am Sonntag, war ja Paris Roubaix und war sehr spannend, muss ich sagen. Hat echt Spaß gemacht zu gucken und auch bei den Frauen hat die eine Deutsche die Tour gewonnen. Als erste Deutsche hat sie Paris-Roubaix gewonnen. Franziska irgendwie. Shame on me. Aber das fand ich krass. Die hat das Rennen echt gut mit vorne bestimmt und hat dann im Sprint hat sie es dann gezeigt.
SPEAKER_01Ja, wie bei den Männern. Also bei den Männern ist ja auch quasi im Spring. Tadi Pogaccia gegen Vaut von Art und Wout von Art hat den dann im Sprint da niedergemacht. Also das ist ja die Enden, glaube ich, auf so einer Sprintorval.
SPEAKER_00Ja, auf einer Bahn. Radbahnbahn. Ja, ist geil, aber da war eigentlich klar, dass Wout van Art gewinnt, weil der einfach Sprintschneller ist. Der Pogaccia hätte den eigentlich auf der Strecke versuchen müssen, irgendwie müde zu machen, abzuhängen, dann hätte er es geschafft. Aber der Wout van Art ist halt einfach. Das war auch sein größter Titel, ne, in der Karriere. Ja, das hat er auf jeden Fall, wollte er auf jeden Fall, weil der kommt ja auch ursprünglich aus dem Gravel, also Cycle Cross. Hat ja früher gegen Pfannepool viel gekämpft. Die immer gegen sind da schon seit Kindern, sind die ja eigentlich so Konkurrenten. Genau, also war geil, dass er es gewonnen hat. Ich war tatsächlich auch ein bisschen für ihn. Okay. Ich habe mir immer gewünscht, dass Fandepool nochmal rankommt, dass es so ein Dreierding wird. Das wäre richtig krass gewesen. Aber so fand ich es geil, dass die zwei halt das vorhin bestimmt haben am Ende und dann Waut van Art gewonnen hat. Hab ich ihn gegönnt.
SPEAKER_01Ja, und da hat er kann ja jetzt Pogacar seinen historischen, ich weiß gar nicht, wie man das nennt, Crand Slam oder so im Rad, kann er nicht mehr machen, ne, dieses Jahr. Also das war ja das Einzige oder es ist das einzige, die einzige, der einzige Klassiker, der ihm noch fehlt, so ungefähr.
SPEAKER_00Naja, der hat der auch eigentlich gesagt, dass wenn er das Ding gewinnt, fährt er das nie wieder. Jetzt muss er es nochmal fahren. Jetzt muss er es nochmal fahren. Und die Frage ist halt auch, ob der dann wirklich aufhören würde. Also dieses reinzufahren, da ist der, glaube ich, zu sehr sportler.
SPEAKER_01Der muss jetzt erstmal gucken, ob er seinen Führerschein behält. Das habe ich auch noch gelesen. Ja, das stimmt. Weil die da alle irgendwie bei Rot über einen Bahndamm drüber gefahren sind.
SPEAKER_00Franziska Koch. Franziska Koch. Die hat das gewonnen. Meisterstück einer lange Unterschätzung.
SPEAKER_01Ja. Ne, aber zu dem Bahnübergang, also wollte ich dich nochmal fragen, also wenn da nah rot wird, bei so einem Rennen. Müssen die anhalten, ja, dass in Regelminuten gefressen. Also kannst du nichts machen, wenn da einer drüber ist bei grün. Dann wird rot, dann hat er halt fünf Minuten.
SPEAKER_00Ja, das weiß ich tatsächlich gar nicht, ob das da einen Zeitbonus gibt. Das kann ich dir jetzt so genau nicht sagen. Aber im Regelwerk steht, dass du anhalten musst und dich an die Verkehrsregeln halten musst.
SPEAKER_01Ja, macht ja auch Sinn. Sonst hast du ja dann da. Im richtigen Falle ist es ja auch Gefährdung des Straßenverkehrs, des öffentlichen Nahverkehrs, was auch immer. Wenn der Lokführer dann am Ende noch einen Schreck kriegt und dann also nicht mehr fahren kann, dann kannst du immer noch sein Gehalt bis ans Lebensende zahlen, so ungefähr. Gut, das könnte er. Ich glaube, der hat genug Geld. Ja, aber trotzdem, auch wenn er das halt. Ich weiß, aber mich hätte halt interessiert, was dann passiert, ob der, ob dann einfach die, die vorher drüber sind, halt dann auf dem Nutznießer sind oder ob. Das können wir ja nochmal nachreichen, aber.
SPEAKER_00Ja, das.
SPEAKER_01Genau, aber du warst ja, unsere letzte Folge hat ja auch ein bisschen gebraucht, um hochzuladen und ist ja trotz dass er erst dann vorgestern oder so oder hochgeladen wurde, war sie jetzt schon ein paar Tage älter. Ihr wart ja in Griechenland und wir haben uns ja ganz am Anfang vom Urlaub unterhalten, was ist jetzt so das Fazit?
SPEAKER_00Genau, es war eine Woche einer, also die Folge kam eine Woche zu spät. Und das Problem war einfach, dass auf der Insel oder bei der Unterkunft war einfach das Internet zu schlecht. Deswegen konnte ich die Folge einfach nicht exportieren. Ging halt nicht. Und deswegen kam das ein bisschen später. Ich hatte erst ein bisschen Angst, dass vielleicht auch der Ton irgendwie nicht so gut ist, aber es hat eigentlich alles gepasst. Aber gut. Ja, aber so der Urlaub an sich, ihr wart jetzt zwei Wochen unterwegs. Zwei Wochen. Genau, zwei Wochen und nachdem wir den Podcast gemacht haben, wurde es eigentlich schön. Also schon am nächsten Tag wurde es dann besser, es hat nicht mehr so viel geregnet und dann die letzten vier, fünf Tage waren tatsächlich viel Sonne. Waren so um die 18 Grad. Wenn der Wind geweht hat, war es schon eigentlich was angenehm. Also ich konnte mit T-Shirt wandern und wir haben jetzt einen neuen Begriff entwickelt und zwar Trailhiking. Das bedeutet, dass man zwischen Trailrunning und Wandern immer so switcht. Also man rennt, man läuft. Das nennen wir jetzt Trailhiking. Und wir hatten die, ich sollte die Routen aussuchen dieses Mal. Habe ich natürlich gemacht und ich habe immer eigentlich so, Standard waren so 10 Kilometer, damit es einfach nicht zu viel wird. Und dann hatten wir eine Route, die ging von unserer Unterkunft direkt bis ans Meer. Und davon hatte die Ines vorher erzählt. Und da habe ich die geplant, hin und zurück waren es dann insgesamt 25 Kilometer. Weil eigentlich waren es nur 20 Kilometer, aber wir haben uns häufiger verlaufen und standen dann irgendwo im Gebüsch, weil einfach dieser auf Komoot, dieser Wanderweg, der existiert einfach nicht mehr. Und dann bin ich irgendwo hochgeklettert, dann ist es ja so im mediterranen Raum sind ja die Pflanzen extrem aggressiv. Die sind ja immer so schön spitz, da habe ich mir erstmal schön die ganzen Waden so aufgekratzt. Das war natürlich sehr, sehr angenehm. Und dann sind es 25 Kilometer geworden. Das war aber eine schöne Tour.
SPEAKER_01Wie lange habt ihr dafür gebraucht?
SPEAKER_00Kann ich nachgucken. Also insgesamt war es ein ganzer Tag, weil wir halt noch am Meer gechillt haben. Und ich war sogar im Wasser. War kalt, war auch nur ein kurzer Besuch, aber ich habe es gewagt.
SPEAKER_01Da habt ihr ja schon ganz schön Touren gemacht.
SPEAKER_00Ja, aber sonst waren wir immer so um die 10, 8 bis 10 Kilometer. Ah, okay. Das war ganz entspannt.
SPEAKER_01Und jetzt seid ihr quasi seit Sonntag seid ihr wieder da und jetzt ist es Donnerstag und jetzt. Jetzt bin ich wieder voll im Arbeitsleben drin. Recht ihr Arbeitsalltag. Hat sich's verändert? Also so Arbeiten oder meine Einstellung. Das Arbeiten. Du bist ja jetzt seit was? Seit zwei Monaten im neuen Job?
SPEAKER_00Seit seit Mitte Februar, also ungefähr zwei Monate. Naja, voll drin, viel zu tun. Manche Aufgaben sind weniger. Toll, aber das gibt es ja überall, dass man manche Sachen machen muss, die man jetzt, ja, die jetzt nicht so spannend sind, ohne einen nicht so gefallen. Aber überwiegend macht es echt Spaß. Ich kann mich sehr gut weiterentwickeln und das ist ja eigentlich mein Ziel gewesen.
SPEAKER_01Und das sind meist diese Aufgaben, die dann keinen Spaß machen, wo man am meisten lernt und lehrt und Lehrgehat und dann wächst.
SPEAKER_00Ja, aber ich glaube, nicht an der Tätigkeit, Dass man da besser wird, sondern eher in Kommunikation und Zusammenarbeit mit dem Kunden. Lerne ich gerade viel, weil ich jetzt mit verschiedenen Kunden zu tun habe. Und jeder Kunde ist natürlich auch unterschiedlich. Und das muss ich natürlich auch ein bisschen einen Einstieg finden.
SPEAKER_01Popo kriechen.
SPEAKER_00Darfst du jetzt nur nicht sagen. Das würde ich jetzt nicht sagen. Das verlangt auch keiner. Manchmal habe ich das Gefühl, dass man das irgendwie so machen muss. Ganz komisch. Und dann denke ich mir, nee, das ist auch nie mein Job. Ich soll den Kunden ja auch beraten und unterstützen und da zählt ihr auch manchmal auch meinen. Ich halte mich schon viel an den Kunden, weil es auch wichtig ist, soll ja auch das sein, was er halt will, aber gebe halt meiner Meinung ab. Und dann. Wie viele Projekte hast du da aktuell?
SPEAKER_01Fünf, sechs? Also gefühlt überschlagen.
SPEAKER_00Ja, ungefähr. Also wir haben Kunden, externe Kunden, dann haben wir noch so interne Projekte wie das Drachenboot Festival. Habt ihr da ein Boot am Start beim Drachenbootfestival? Nee, natürlich nicht. Nee, aber wo wirst du damit. Ich werde im Paddeln? Ach, paddeln? Ich hab hier auch keine Zeit, ich muss ja Social Media mitmachen. Ja? Natürlich, ja. Da sind wir bestimmt mit vor Ort und.
SPEAKER_01Wann ist denn das Drachenboot Festival? Nee, ich hab dich schon wieder gehabt, jetzt wird der Termin. Jetzt hättest du mich offiziell zum Trachenboot Festival einladen können, aber so überlege ich mir das halt nochmal. Selbst wenn ich Zeit hätte. Ich war schon zwei oder drei Mal beim Trachboot Festival. Ja? Hast mitgefahren? Ja. Krass. Und wie fandst du es? Na, einmal haben wir gewonnen, das war richtig gut. Und beim zweiten Mal bin ich bei einem Boot mitgefahren, wo es ein Unterstützungsboot war, politischer Natur. Das ist am Ende nicht so gut ausgegangen.
SPEAKER_00Ah, okay. Ah, ihr wart dabei.
SPEAKER_01Ja, dabei sein ist alles.
SPEAKER_00Noch 63 Tage, 22 Stunden, 52 Minuten und 19 Sekunden.
SPEAKER_01Na, das heißt.
SPEAKER_00Am 19. bis 20.06.
SPEAKER_01Aber warte, ich gucke in meinen Kalender. 19. bis 22. Uh, okay.
SPEAKER_00Bist du da da?
SPEAKER_01Da musst du beim Management anfragen. Ja, da frage ich mal offiziell beim Management an. Tatsächlich bin ich, glaube ich, da zu Hause. Ja. Ich bin gespannt.
SPEAKER_00Nehmen Modori einfach mit. Tatkräftige Unterstützung.
SPEAKER_01Oh ja. Und dann bleibe ich draußen.
SPEAKER_00Du kannst ja den Träumler machen. Jemand muss ja auch. Du machst den Takt. Ja, Arbeit läuft, macht Spaß. Ich habe mich am Sonntag mich gewogen und festgestellt, dass ich jetzt 90 Kilo wiederwiege. Also waren es drei, vier Kilo, die ich zugenommen habe in der Zeit zwischen ab Florida bis jetzt. Also eigentlich, wo ich meine neue Arbeit begonnen habe bis jetzt.
SPEAKER_01Also stresst dich die neue Arbeit oder soll ich jetzt erzählen wie Florida Super Bowl, wie du da genascht hast?
SPEAKER_00Ich bin eher wieder eine Naschkatze geworfen worden. Jetzt nicht unbedingt Zucker, aber viele Nüsse habe ich gegessen. Wirklich tatsächlich wieder mehr Nüsse, war zu viel einfach. Und dann haben wir jetzt wieder eine Ernährungsumstellung gemacht, komplett ohne Zucker. Ich habe mir jetzt auch Eiweißpulver bestellt, ohne Zucker, mit Hanf, Reis und Erbsenproteinen.
SPEAKER_01Und das schmeckt wie, wenn du.
SPEAKER_00Das schmeckt wie sandiges Wasser. Also kannst du einen Schwamm beißen dann? Na, also ich muss sagen, mich stürzt jetzt nicht so. Ich kann das einfach wegtrinken. Also ich muss jetzt nicht über eine längere Zeit den so genüsslich trinken. Ich kann den auch einfach ächsen, dann mache ich halt ein bisschen weniger Wasser rein. Und dann habe ich heute das mal probiert mit Schokopulver, was ja auch keinen Zucker hat. Das hat tatsächlich wieder geschmeckt.
SPEAKER_01Also kann ich dir gar nicht den neuen, den also wirklich geilen ESN-Riegel von anbieten. Also der ist ja wirklich krass mit Himbeere, dunklen Schokolade, der ist wirklich krank. Ah, krass. Der haben mal zwei weggesnackt, aber naja, das, also ich hab, ich habe ja dein Rad angenommen. Ich habe jetzt auch so einen Löffel Proteinpulver immer ins Frühstück mit reingemacht in den Porridge. Hab mir jetzt aber auch mal ein neutrales Proteinpulver bestellt, natürlich auch von ESN, aber ist auch ein bisschen günstiger. Aber ich hatte jetzt immer so einen Chicken-Waffel Whey-Protein, das war halt einfach super süß. Das habe ich auch immer, wenn ich das reingemacht habe, da rocht das halt beim Frühstück so süß. Natürlich wollen dann die Kinder auch immer was davon haben. Aber das ist dann nicht. Richtig viel Süßstoffe wahrscheinlich drin, ne? Ja, na, aber wir finden mal irgendeinen Geschmack, der nach Hühnchen und Waffel, also. Nach Hühnchen? Ach, das ist das?
SPEAKER_00Ja, das ist, das gibt's wirklich. Und das schmeckt süß. Ja. Aber Hähnchen ist doch nicht süß, oder?
SPEAKER_01Naja. Naja, also, ja. Sonst wird es ja Pommes essen. Keine Ahnung. Genau, ich habe da jetzt ein anderes bestellt, weil ich das eigentlich gut fand. Ja. Bin da gespannt, wie das schmeckt. Aber ja, habt ihr auch ein bisschen. Aber ja.
SPEAKER_00Also ich muss dazu sagen, ich habe noch das alte Eiweiß, wo halt noch Süßstoff jetzt drin ist, das mache ich jetzt sukzessive mit alle. Ich mische das halt dann. Also ein Teil ohne Zucker und einen Teil mit, damit es alle wird. Und ich konnte ein Kilo jetzt abnehmen innerhalb von vier Tagen. Da kann noch ein bisschen Wasser gewesen sein, keine Ahnung, aber ist schon mal schön zu sehen, dass es funktioniert. Ich wieg mir das Essen tatsächlich jetzt wirklich ab. Und also, wo ich am Montag Mittag gegessen habe, sah ich dann dann da und dachte mir, Alter, ich hab richtig Cohle. Das war krass. Und ich hatte noch Mandeln da. Und das Witzige ist, ich esse super gerne Nüsse. Und jetzt darf ich nur 20 Gramm Nüsse essen. Ja, weil das ist richtig fühlig. Und dann wiege ich mir das ab und das sind das 5, 6 Mandeln und die nehme ich mir dann halt und dann denke ich, ja, das ist doch so traurig. Und dann denkst du so, hab's. Nee, ich versuche das dann langsam zu essen und das reicht dann tatsächlich auch. Also ich esse jetzt immer zwischen 10.30 Uhr und um 11 Uhr ist mein Frühstück. Dann esse ich 14 Uhr meinen Mittag und dann gibt es 16 Uhr nochmal die sechs Mandeln. Und dann versuche ich eigentlich vorm Training schon mein Armbrot zu essen. Das wäre dann so 18, 30, 19 Uhr. Und nach dem Training gibt es nur noch einen Shake. Und früh gibt's jetzt auch keinen leckeren Cappuccino mehr mit Hafer-Baristermilch, weil Hafer unterbricht ja mein Fasten. Deswegen gibt es jetzt ein Espresso. Früh immer.
SPEAKER_01Und einen Shake. Schwarz. Naja, oder du machst halt einen Amerikano draus, das finde ich. Also ich weiß, mit der Milch, das sieht halt geil aus, auch latte Art und so, aber hat halt schon Kalorien. Und manchmal mache ich mir dann halt einfach heißes Wasser rein. Dann hast du so, hast du ja quasi den normalen klassischen Kaffee. Trinkst halt ein bisschen länger als an so einem Espresso, weil der ist halt so einfach weg. Und dann schülle ich mir jetzt einfach mit heißem Wasser aus dem Wasserhahn aus. Da schlagen jetzt wahrscheinlich die meisten Hände über dem Kopf, aber dann hast du halt ein bisschen mehr von dem leckeren Kaffee und kannst ein bisschen genießen.
SPEAKER_00Das stimmt. Das probiere ich vielleicht mal aus. Ich bin ja nicht so der Kaffeetrinker, ich trinke halt lieber dann Espresso. Ja. Tatsächlich in Athen. Also zum Thema Kaffee. Auf der Insel gab es tatsächlich einen Bäcker, der war wirklich, da war der Kaffee wirklich gut. Ansonsten waren das alles so eine. Ich habe immer geguckt, dass die Kaffees wirklich eine Siebträgermaschine haben und keine Automaten. Wenn es dann Automaten gab, bin ich da nicht reingegangen. Aber ach, das mit der Siebträgermaschine, die haben irgendwie nicht so geil geschmeckt. Das war mal eine Enttäuschung. Und dann bin ich immer so gefühlt an jedem Kaffee vorbei und dachte, jetzt musst du doch mal einen geilen Cappuccino trinken. Aber in Athen gab es einen guten.
SPEAKER_01Also bist du jetzt auch schon völlig in dem Kaffeegame drin und suchst Kaffees und deinen Stopp nach Maschine aus und dann hast du aber trotzdem noch die Bedienung, die die Maschine nicht bedienen kann. Und dann läuft sie dann drei Sekunden durch und dann denkst du, okay. Das ist krass, ja.
SPEAKER_00Ich habe jetzt tatsächlich in Athen mal einen, da hatte ich einen doppelten bestellt und hat dann gesagt, ich will den einen Teil halt als Espresso, damit ich den probieren kann. Und der meinte, dass die für ihren Cappuccino eine stärkere Bohne benutzen. Ah, okay. Weil halt durch die Hafermilch oder Milch dann wahrscheinlich der Geschmack von dem Kaffee ein bisschen verloren geht. Deswegen machen die den ein bisschen stärker. Aber hat ganz gut geschmeckt. Krass, ja. Aber ich muss tatsächlich sagen, deiner ist mit der beste, den ich jetzt hatte. Der hat mir wirklich sehr gut geschmeckt. Die Bohnen, ja. Du hast beide. Ja, doch, doch, ich hatte beide. Hast du noch genug Kaffee? Nee, dachte ich gerade, muss ich echt mal bestellen jetzt. Deswegen wäre ich deinen jetzt bestellen. Die Ines wird natürlich den D-Caf beim Kawa holen. Der schmeckt doch gut.
SPEAKER_01Aber da gibt's, also das gibt bei Cafanero gibt es auch D-Cav. Ja. Okay, also kannst du auch mal schauen.
SPEAKER_00Wir haben ja noch Themen offen vom letzten Mal. Haben wir noch Themen offen? Ja, ja. Und zwar bin ich schon zu weit gescrollt, und zwar hatten wir das Thema Randsportart. Achso. Das war das, genau. Ab wann es als Randsportart zählt und tatsächlich gibt es ja keine. Das sind noch Sportarten, die Ränder wählen, oder? Ja, das stimmt. Nee, aber tatsächlich gibt es keine offizielle Definition. Es gibt so Kriterien wie geringe mediale Präsenz, TV, große Plattform, kleine Zielgruppe, Teilnehmerzahl, wenig Sponsoring, Geld im System, kaum gesellschaftliche Wahrnehmung.
SPEAKER_01Aber eigentlich ist es ja dann ein totales subjektives, eine totale subjektive Einschätzung. Also ich habe es auch oft, wo ich dann innerlich ein bisschen zappeln kriege, wenn dann irgendwie es heißt, okay, für Leichtathleten in der Randsportart, da kriege ich dann schon ein bisschen Hasch mich, weil irgendwie, also Leichtathletik, das kann jeder, das weiß jeder, was es ist und es ist definitiv. Und auch schwimmen ist keine Randsportart, weil das, also jeder Mensch kann, muss schwimmen können, jeder Mensch kann es aber nicht, ja. Kann joggen oder laufen. Also das sind so Grundvoraussetzungen oder irgendwie einen Potzelbaum schlagen und turnen.
SPEAKER_00Kommt ja auch im Fernsehen an sich. Das ist halt die Frage, ob Leichtathletik eher dann so ein Hybridding, so ein Zwischending, weil die haben jetzt nicht die krasse mediale Aufmerksamkeit, nur zu bestimmten Momenten.
SPEAKER_01Ja, aber jetzt goldenes Oval hier in Dresden, ich glaube im Mai irgendwann. Die füllen auch das Stadion mit 10.05.000 Zuschauern oder auch Deutsche Meisterschaft, wenn dann da 25.000 kommen oder 20, weil bei uns kommen zur deutschen Meisterschaft 100. Ja, deswegen ja.
SPEAKER_00Ihr seid ganz klar auf jeden Fall.
SPEAKER_01Naja, wir sind eine Sportart, die leider noch zu wenig Aufmerksamkeit hat, aber was muss man halt dafür tun? Da kann man jetzt weinen und sagen, okay, wir sind Randsportart und wir akzeptieren das. Oder wir gehen halt raus und sagen, hey, wir machen eine geile Sportart, willst du ein bisschen Geld reinwerfen ins System. Kommst du bitte zum nächsten Wettkampf und das musst du halt dann alles noch selber machen, weil keiner, weil das keiner weiß, keiner kommt und da muss man halt noch ganz viel aktiv selbst oder selbst aktiv sein werden. Also am Anfang meiner Karriere habe ich bestimmt mindestens ein, zwei Stunden pro Tag irgendwie damit verbracht, mich um Sponsoring, Pressearbeit und allgemein so Akquise zu kümmern und immer wieder da Wege zu suchen, zu finden, nachzufragen, Storys zu schicken, über die man doch schreiben kann, über die man berichten muss. Also das war schon sehr, sehr, sehr aktiv irgendwie. Also es ist schade, dass du das länger möglichst. Ja, aber also ohne dem geht's halt nicht.
SPEAKER_00Nee, natürlich nicht, ja. Ja, das gibt es aber auch in die andere Richtung, dass es zum Beispiel Veranstaltungen gibt, die jeder kennt, so wie Iron Man, aber an sich dem Triathlon sehr fern sind und das halt vielleicht doch nicht wirklich wissen. Vor allen Dingen auch die Distanzen, da sind die ja dann auch nicht mit drin. Deswegen gibt es, glaube ich, in beiden Richtungen.
SPEAKER_01Ja, naja, achso, ja, ich weiß, wie du meinst.
SPEAKER_00Genau, und dann war noch wegen Hyrocks.
SPEAKER_01Achso, ob ich weiß gar nicht, was wir da für einen Fahrgarten, aber. Aber die haben eine richtig gute Basis. Also ich hatte mir ja auch schon mal einen Podcast, wie gesagt, angehört oder mit den Gründern und also die haben es halt einfach geschafft, alle Leute, die ins Fitnessstudio gehen, die haben jetzt ein Ziel. Die hatten halt vorher nur das Ziel abzunehmen, besser auszusehen und irgendwie Strandkörper zu haben. Genau. Die können jetzt mit den gleichen Übungen einfach so einen Wettkampf gegeneinander machen. Also alles das, was sie im Fitnessstudio machen, und das ist irgendwie, keine Ahnung was, von denen, die Sport treiben, ich glaube, sind das schon so 50 Prozent oder die in der Freizeit Sport treiben mindestens und die hatten halt keine Wettkampforganisation und denen haben die jetzt halt eine Wettkampforganisation angeboten.
SPEAKER_00Und HI-ROX hat es halt schlau gemacht, die sind halt in die Fitnessstudios und haben ihre Lizenzen halt verkauft, dass du halt Kurse geben kannst, die mit den Übungen gespickt sind. Und da hat natürlich jeder Blut geleckt. Deswegen ist das so schnell groß geworden. Gutes Marketing auf jeden Fall, ja.
SPEAKER_01Deswegen hat jetzt auch die CrossFitbox Dresden eine High-ROX-Lizensierung. Ah, krass, ja. Also mein Kraftcoach Markus, der hat da jetzt auch, der hat ja gesagt, wir haben alle Voraussetzungen dafür, warum sollten wir es jetzt nicht anbieten? Aber natürlich musst du die Lizenz kaufen, sonst kannst du es nicht anbieten. Und deswegen ist ja da jetzt den logischen Schritt gegangen, weil das ganz viele andere schon hatten, aber eigentlich viel weniger Möglichkeiten, um das zu trainieren. Und da hast du alles, kannst du alles machen für High Rocks. Das sind ja auch die gleichen Geräte.
SPEAKER_00Ja, das finde ich echt geil. Jetzt hat Red Bull, hat jetzt sowas ähnliches, macht das. Die fahren jetzt auch die Schiene. Die haben im Fitness First jetzt eine, das ist wie so eine, ich glaube es ist wie eine Promo, weil es halt nur einen gewissen Zeitraum geht. Und zwar gibt es, das Ganze geht nur 11 Minuten, du hast dreimal drei Minuten hast du mit einem Partner zwei Übungen, die du machen musst. Das sind, du machst halt immer eine Kraft und eine Ausdauerübung und du wechselst in den drei Minuten, du machst immer entweder 30 Wiederholungen oder du musst 30 Kalorien erreichen. Und dann wechselst du mit dem Partner einfach. Okay. Und das geht drei Minuten, dann hast du jeweils, glaube ich, 2 Minuten Pause. Wir müssen ja dann zwei Minuten. Eine Minute. Nee, eine Minute. Genau, Pause und dann ist das Ding vorbei.
SPEAKER_01Oh, dann musst du aufschreiben, was du da geschafft hast. Weil sonst hast du ja keine Vergleich.
SPEAKER_00Ich glaube, da geht's eigentlich. Das habe ich jetzt auch noch nicht so hinterfragt. Ich glaube, da geht es einfach nur darum, sich einfach komplett fertig zu machen. Wow, oder so. Also soll es auch geben. Ja. Also ich denke, das wird, das müsste man ja irgendwann zählen. Eigentlich, wie viele Wiederholungen man gemacht hat. Aber das ist ja relativ einfach, weil man ja nur die Wechsel zählen muss sozusagen. Und dann kann man das ja addieren, weil es ja immer 30 Wiederholungen sind oder 30 Kalorien, das wird ja mitgezählt. Achso, ja, okay. An dem Cardiogerät wird das einfach hochgezählt und so zählt man die Wechsel und dann. Dann kannst du, ja, dann kannst du die Bund zählen. Aber krass, dass Red Bull da jetzt auch auf die Scheine. Ja klar, warum halt nicht?
SPEAKER_01Naja, die, also ist ja auch ein großes Potenzial. Jeder kennt Red Bull, jeder lässt sich auch von denen ziehen und die haben ja eine Marke im Sport und das ist doch, kann doch, kann doch nur gut sein. Genau.
SPEAKER_00Und dann gibt es noch Updates zu Bernd, Sauerteig.
SPEAKER_01Achso zu meinem Sauerteig, der lebt noch.
SPEAKER_00Ja, sei geil.
SPEAKER_01Ja, ja, der hat der hat der Sauerteig, der hat jetzt irgendwie ein, zwei Wochen im Kühlschrank verbracht. Also bei der Quali hatte ich irgendwie nicht so Nerven dafür. Ja, dann musst du den nicht so, der musst du nicht täglich. Ja, eigentlich musst du den, wenn du draußen stehst, füttern. Genau. Dann wächst der und wenn er halt im Kühlschrank ist, musst du nicht füttern. Ja, einmal die Woche, aber wenn du zwei Wochen dann nicht fütterst, dann dachte ich, ist er tot.
SPEAKER_00Nee, du kannst den noch wieder refreshen, ne?
SPEAKER_01Ja, aber der ist dann, ich habe ja noch zwei Wochen aus dem Kühlschrank genommen. Ich habe jetzt zwei Sauerteigbrote gebacken schon diese Woche. Krass. Morgen will ich ihn nochmal ein neues machen. Ich habe ihm jetzt mal so ein bisschen eine glutenfreie Mehlalternative angeboten, hat es auch gegessen, ist auch größer geworden. Vielleicht was hast du da genommen? Einfach Mehl? Von Share, genau, so eine Mehlmischung. Oder heißt es da noch Mehl? Ja, doch, das heißt trotzdem Mehl. Und wir haben einen Rockensauerteig und der ist halt schon ein bisschen herb oder ein bisschen untergemischt. Mal sehen, also ob der Roggensauerteig Bernd jetzt auch andernes Getreide ist oder Mehlmischungen. Sieht erstmal so aus. Mal sehen, wie es morgen das Brot wird. Ich bin gespannt, aber lebt noch und dann bin ich aber drei Wochen oder vier Wochen fast unterwegs. Das muss er, das muss er noch lernen. Okay. Also im Kühlschrank. Naja, Selbstständigkeit. Wenn er das überlebt, also ich suche noch irgendwie so einen Partner, so einen Sauerteig-Partner, wo man den dann am Leben halten kann.
SPEAKER_00Du müsstest dir einfach im Kühlschrank so ein System aufbauen, dass der das automatisch dann halt nach einer Woche immer füttert im Kühlschrank.
SPEAKER_01Nee, man muss den das aber auch einfach beibringen, dass er das mal können muss, so drei, vier Wochen ohne Futter. Wenn er sich belehren lässt. Also zwei Wochen hat er geschafft, jetzt kriegt ihr da zwei Wochen Futter und dann wieder ist gleich die Prüfung mit vier Wochen und entweder überlebt.
SPEAKER_00Fastenzeit angesagt. Auf jeden Fall, einen Sauerteig kannst du eigentlich dein Leben lang füttern. Ja, stell dir mal vor, wenn der jetzt. Es gibt sogar welche, die sind über 100 Jahre alt.
SPEAKER_01Gibt's schon. Stell dir mal vor, wenn der das jetzt alles kann, auch mal die Pausenzeiten im Kühlschrank einfach verbringen, dann überlebt sie hier bei uns. Dann tun wir da irgendwann Schokolade rein, dann wächst er trotzdem.
SPEAKER_00Das ist ja krass, ja.
SPEAKER_01Naja, und das sind wir aber auch, das ist jetzt mit Sauerteig, Kaffeemaschine fehlt bloß aufs Rennrad irgendwie. Dann bin ich in der Midlife-Crisis angekommen. Ja, naja, in diesem Sinne würde ich sagen, haben wir jetzt genug Sauerteig. Wir versuchen jetzt mal, weiß nicht, ob wir nächste Woche schaffen, die nächste Aufnahme. Ja. Und da versuchen wir jetzt mal auch gerade in der Sommerphase, in der Wettkampfphase, da euch ein bisschen näher mitzunehmen. Definitiv näher dran zu halten, um da aus der schönsten Sportart mit wenig Aufmerksamkeit viel Aufmerksamkeit rauszuholen.