Plan T

#25 - Kanada hat uns überrascht

Martin und Tom Season 1 Episode 25

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0:00 | 45:10

In Folge 25 melden wir uns direkt aus zwei Welten: Tom berichtet aus Montreal kurz vor dem Weltcup, während bei Martin zu Hause der Nestbau für das Baby langsam in die heiße Phase geht.

Wir sprechen über Kanada, Jetlag, das Leben im Athletendorf, überraschende Eindrücke aus Montreal und natürlich gibt's wieder unsere Schätzfragen.

Außerdem geht es um Geduld, die ersten Kindheitserinnerungen, KI im Arbeitsalltag, spannende Marketing-Learnings und warum selbst ein einfacher Mehrwegbecher plötzlich zu einer echten Business-Idee werden kann.

Viel Spaß mit Folge 25!

SPEAKER_01

Herzlich willkommen zur Folge 25 aus Kanada und aus Martins Schlafzimmer mit dem Fahrrad vor der Kamera. Martin, wie geht's dir?

SPEAKER_02

Sehr gut. Also heute war tatsächlich ein bisschen entspannter auch vom Wetter. Es hat jetzt wieder geregnet, also es war nicht so heiß, hat sich gut arbeiten lassen. Und ansonsten Dienstag. Die Woche ist gut gestartet. Und bei dir? Der Jetlag immer noch am Hustle?

SPEAKER_01

Ja, wir sind jetzt seit drei Tagen in Kanada. Vielleicht habe ich den Jetlag auch ein bisschen in Kaffee ertränkt, das weiß ich noch nicht. Sehr gut. Also ich bin noch nicht, also der Jetlag läuft noch nicht ganz so entspannt wie deine Katze da im Hintergrund durch den Spiegel oder neben dir auf dem Bett müsste sie legen. Zwischen Kissen und Decke und putzt sich, macht sich bereit für den Abend. Naja, aber sonst so Wetter ist auch eigentlich so, keine Ahnung, so 20 bis 30 Grad. Schon cool. Schöne Stadt, sehr interessant. Viele so alte Gebäude und dann kommt wieder Neues und dann wieder mal ein altes dazwischen. Aber was echt extrem ist, also ich weiß nicht, ob das jetzt erst in der letzten Zeit so gekommen ist. Also hier sind echt viele obdachlose Leute. Also richtig unangenehm auch. Also so, das haben wir schon ein paar so gefragt und die meinen, naja, das ist eigentlich gar nicht so. Aber, also irgendwie, entweder haben wir ja ein Hotel im falschen Viertel, aber wir sind neben, ich glaube, der längsten Bright Street der Welt hier. Da ist so ein schöner Regenbogen, so anderthalb Kilometer lang durch die Straße. Ist echt cool. Ist echt sehr interessant, sehr bunt. Aber gleichzeitig, so in den Nebenstraßen liegt viel Müll und so davor oder am Ende und am Anfang dieser Straße sind halt echt so viele Leute, den es wirklich schlecht geht. Also die sich auch teilweise nicht unter Kontrolle haben, weil sie auch in der anderen Hand eine Spritze haben oder so. Das ist völlig verrückt.

SPEAKER_02

Also tatsächlich gibt es eine krasse Wohnungsnot in Montreal. Ihr seid ja in Montreal, ne? Ja. Ja, genau. Und durch die Inflation gibt es jetzt viele Obdachlose. Laut Berichten verzeichnen es über 5000 sichtbare Obdachlose. Die hast du bestimmt alle gesehen.

SPEAKER_01

Also tatsächlich, also wir sind jetzt quasi in den letzten drei Tagen schon hier viel durch die Straßen getigert. Ja, also du findest keine Viertel, wo da niemand ist. Also das war schon, also ja, man kennt das ja irgendwie schon, aber es fällt einem deutlich auf, dass es nicht nur so in, naja, so ein bisschen am Bahnhof meinetwegen ist, sondern konstant überall. Also krass.

SPEAKER_02

Ja, wenn du dir überlegst, wir hatten auch mal drüber gesprochen, wie es, wenn wir auswandern würden, welches Land würden wir nehmen? Und da haben wir ein bisschen recherchiert. Kanada ist natürlich ein Land, was europarecht nah ist, auch so von der Wirtschaft und vom Menschen. Aber tatsächlich musst du für eine Familie mit einem Kind musst du mindestens 180.000 bis 200.000 kanadische Dollar verdienen im Jahr. Damit du entspannt leben kannst und dir auch ein bisschen was zur Seite legen kannst.

SPEAKER_01

Umrechnung ist, glaube ich, so, also eins, wieum sagt man, 1 zu 1,3 oder so, glaube ich so. Ja, ist schon viel. Also ist der Lebensstandard schon immer deutlich höher. Was das Doppelte dann Minimum.

SPEAKER_02

Ja, und die Mietpreise sind ja auch ganz schön gestiegen. Ja. Hast du dich vorbereitet? Nee, da habe ich mich tatsächlich nie vorbereitet. Wir hatten einfach wirklich mal recherchiert. Und tatsächlich würden wir eher Bändern an die Westküste ziehen. Das ist ja dann Vancouver. Weil da sind die Temperatur und das Klima eigentlich so wie in Deutschland. Du hast einen sehr milden Winter, kaum Schnee und die Sommer sind jetzt auch nicht so heiß. Genau. Deswegen, Toronto dagegen ist zum Beispiel super kalt. Da wären es ja, keine Ahnung, minus 30 Grad im Winter oder so. Macht keinen Spaß. Weiß ich nicht. Irgendwie fände ich das schon geil, wenn, ich denke, wenn du so einen richtig krassen Winter hast, der so nicht so feuchtkalt ist, sondern so trockenkalt, dann geht das ja. Dann fühlt sich die Kälte ja auch nicht so kalt an. Aber wenn das dann so feucht die ganze Zeit wird und eklig, dann kriegt das ja gefühlt in dich hinein.

SPEAKER_01

Ja, aber wenn man über so eine Kälte spricht, stellt sich mir die Frage, wo, also, wo übernachten diese ganzen Menschen, die jetzt hier auf der Straße schlafen, also auch in der Metro. Da lag einer so oder einer oder keine Ahnung was. Da halb auf der Treppe so oben, sind halt dann alle dran vorbeigelaufen. Der hat halt mal kurz Pause gemacht. Schließen die Metros in Kanada? Das kann ich dir gar nicht sagen, aber es ist absolut cool. Hier zum Wettkampf haben wir halt so eine 10-Tages-Metrokarte bekommen. Wir können damit überall rumtingeln. Also auch Shuttle zur Strecke ist quasi durch die Metro. Echt entspannt und finde ich gut, weil dann kannst du auch gleich die Stadt und so bereisen. Ja, und es macht er. Ich bin sogar einmal, hier gibt es auch so einen Berg in der Stadt. Da dachte ich mir, komm, das sind nur drei Kilometer, dreieinhalb und dann halt ein bisschen hoch und dann hast du Ausblick. Ja, das waren ganz schön viele Treppen da hoch dann aufs Ende. Ich hätte leichten Muskelkrater. Schöne Einheit gemacht. Ja, ja. Naja, wir haben jetzt. Möchtest du wieder ein paar Fragen hören? Ich habe mich natürlich vorbereitet. Ja, klar, ein paar Schätzfragen. Auf geht's. Auf geht's. Die erste. Achso, wie viele Pizzen werden weltweit pro Minute gegessen? Weltweit pro Minute. 556.000. Ah, das wäre ein bisschen zu viel. 30.000. 25.000 bis 30.000 pro Minute. Bist du Pizza-Typ, Pizza Hawaii oder nein? Nicht?

SPEAKER_02

Doch schon, ja. Ess ich schon.

SPEAKER_01

Oder welcher Typ bist du? Margarita oder?

SPEAKER_02

Also theoretisch ist es mir eigentlich egal. Ich entscheide das immer sehr spontan und gucke, was es da in den Leben so gibt und was mich gerade so anspuckt. Aber meistens mit Gemüse. Ich finde den Teig zwar immer ganz geil, aber wenn man sich halt eine Pizza holt, wo nur Teig ist, dann denke ich mir, ja gut, das macht eigentlich auch nicht wenigst Sinn. Deswegen versuche ich immer so viel wie möglich, dass was drauf ist.

SPEAKER_01

Krass. Naja, ich hab's geschafft, dass Leute mich fragen, wenn ich was anderes bestelle, ob was denn los ist. Ich bestelle immer Pizza Parma mit Rucola.

SPEAKER_02

Ah ja, das ist auch geil.

SPEAKER_01

Wenn ich das nicht bestelle, dann wird gefragt, was denn heute passiert. Na ja, zweite Frage. Wie oft schaut ein durchschnittlicher Mensch pro Tag auf sein Smartphone? Also wir sind nicht der Durchschnitt, aber der durchschnittliche Mensch. Wie viele Minuten oder? Wie oft?

SPEAKER_02

Wie oft? Am Tag. Ja. 50 Mal.

SPEAKER_01

80 bis 150 Mal. Naja, die 50 stimmt ja schon mal. Ja. Was denkst du, wie oft ist das bei einem Social Media Angestellten? Dreimal so hoch, viermal so hoch?

SPEAKER_02

Also kommt drauf an, also wenn er wirklich rein Social Media macht, dann bestimmt drei, viermal so viel.

SPEAKER_01

Naja, aber also wie oft schaut ein, also du hörst ja da nicht aufzuschauen, ne? Das kann ja dann zwei Stunden lang hängenbleiben, das ist ja dann nur einmal schauen. Das stimmt, ja.

SPEAKER_02

Aber im beruflichen Kontext schaue ich schon öfter auf mein Handy einfach oder aufs Telefon wegen Anrufen, Nachrichten. Also da geht es ja jetzt nicht rein um Social Media, ne? Deswegen. Es kommt immer darauf an, wie telefonlastig dein Job ist und wie abhängig du natürlich auf den Social Media Kanälen ab. Du könntest ja jetzt natürlich sagen, ey, ich gucke gar nicht so viel auf mein Handy, weil ich Instagram auf meinem Rechner angucke. Ah, oder?

SPEAKER_01

Du machst die Benachrichtigung für Instagram aus. Das stimmt, ja.

SPEAKER_02

Ich habe sogar schon ausgestellt, dass ich es nicht mehr auf meine Uhr kriege. Keine Nachrichten, keine Telefonate. Ja, das ist gut. Hat die Inus nämlich immer beschwert. Oh.

SPEAKER_01

Hast du dann auch so, machst du dein Arbeits, deine Arbeitstelefonnummer, nee, du hast wahrscheinlich keine zwei getrennten. Doch, habe ich das. Hast du die dann ausgestellt ab 19 Uhr?

SPEAKER_02

Tatsächlich wird, ich glaube, ich stelle, ich mach das Handy nicht aus, aber ich stelle einfach den Nicht-Stirn-Modus ein. Ah, okay. Und der ist, glaube ich, von 19, 19, 30 bis früh um sieben.

SPEAKER_01

Aber gibt es, also hast du dann viele Nachrichten, also gibt es viele Kunden, die dann dich halt quasi dazwischen kontaktieren und denken, naja. Nee, ganz selten. Okay, da wäre ich ja ein sehr schlechter Kunde.

SPEAKER_02

Schreibst du immer so spät?

SPEAKER_01

Ja, ich schreibe dem Stefan dann auch sonntags oder was um 10, wenn es mir halt gerade was einfällt, dann denke ich mir, schreibe ich es ihm mal, dann vergesse ich es nicht und dann liest er es halt, wenn er es lesen möchte. Genau, am Ende kann er ja immer entscheiden, wann er die Nachrichten sich durchliest.

SPEAKER_02

Deswegen finde ich das jetzt kein Problem.

SPEAKER_01

Oder ich habe auch Probleme, wenn Feiertag ist, weil ich das da manchmal nicht mitbekomme. Das stimmt, ja. Ich glaube, die nächste Frage, die hatten wir schon mal. Wie viele Tassen Kaffee trinkt ein Deutschland durchschnittlich pro Jahr? Ja, hatten wir schon.

SPEAKER_02

Die kann ich auch wieder nie beantworten, das ist ja ganz schlimm. Ich merke mir das absolut gar nicht.

SPEAKER_01

500 pro Jahr. 500. Bist du drüber? Denkst du bist drüber? Ja, vollkommen. Bin ich jetzt, also das Wochenende, nee, das sprechen wir nicht drüber. Aber es gibt ja immer noch richtig geilen Kaffee bei der Rösterei Cafanero. Oh ja, habe ich gelöst. Oh, ich habe jetzt sogar, ich hab mir, mir wurde jetzt ein Bild geschickt von jemandem. Also er hat es immer nicht so meine, mein, ich weiß gar nicht, nicht Beschwerde, aber mein Bedenken über seinen Kaffeeanspruch hatte man nicht ganz verstanden. Ich glaube jetzt, wenn er dann so ein, zwei, drei, vier Wochen diese Maschine benutzt, wird er sie dann auch verstehen. Die Falle hat zugeschnappt, würde ich mal meinen.

SPEAKER_02

Ist er jetzt in den mit 30ern angekommen? Nein, schon älter, aber. Okay.

SPEAKER_01

Na geil.

SPEAKER_02

Aber hat er schon Fahrrad?

SPEAKER_01

Nee, nee, nee. Hat er noch nicht. Vielleicht kommt er so, frage ich ihm.

SPEAKER_02

Ich weiß nicht, ob er die Folge anhört. Dann schreibt er dir, ich habe mir jetzt ein Fahrrad gekauft.

SPEAKER_01

So, nächste Frage. Wie viele Schritte legt ein Mensch im Laufe seines Lebens durchschnittlich zurück? Also man soll ja so um die. Ja, warte, du kannst es in Erdumrundungen sagen insgesamt. Fünfmal. Sechsmal. Fünf oder sechsmal? Es ist sehr entscheidend.

SPEAKER_02

5,5.

SPEAKER_01

Nein. Zwischen drei bis fünfmal. Naja, du wirst bestimmt 5,5. Du gehst ja viel joggen und laufen.

SPEAKER_02

Ja, das stimmt.

SPEAKER_01

Machen wir noch eine. Wie viele Tage unseres Lebens verbringen wir durchschnittlich damit, auf etwas zu warten? Am Tag? In Stunden? Nee, insgesamt, im ganzen Leben.

SPEAKER_02

Im ganzen Leben. Ich glaube, insgesamt sind es fünf Tage.

SPEAKER_01

Es ist sechs Monate bis ein Jahr. Ach krass. An Ampeln, an der Kasse, Stau, Arzt. Ja. Hier steht dann noch, es ist eine gute Überleitung zu Geduld, Familie oder Leistungssport. Krass, ne?

SPEAKER_02

Ja, und? Hast du die Geduld?

unknown

Ja.

SPEAKER_02

Hast du gelernt? Jetzt mit drei Kindern. Würdest du sagen, du bist seitdem du Kinder hast, geduldiger geworden?

SPEAKER_01

Das weiß ich nicht. Es kommt immer, es kommt, glaube ich, immer auch ein bisschen auf die Tagesform an und auf selber das Energielevel. Aber also ich habe zumindest versucht, geduldiger für die Situation oder mehr Verständnis für die Situation zu haben, dass man die nicht ändern kann, sondern dass man die halt so nimmt, wie sie ist. Und wenn man dann zum dritten Mal auf Toilette geht während eines Restaurantbesuches, dann ist das so. Dann geht man auch gerne ein viertes oder fünftes Mal. Ja, weil Gott es so will. Und das ist Amen. Und dann ist das vollkommen in Ordnung. Und da freut man sich immer noch beim sechsten Mal so, so wie beim ersten Mal.

SPEAKER_02

Ah, okay. Krass. Ich bin mal gespannt, wie geduldig ich bin. Ich bin ja eigentlich, ja, es ist tatsächlich ein bisschen tagesabhängig, aber theoretisch bin ich eigentlich ein sehr geduldiger Mensch. Es war früher schlimmer. Ich war früher sehr cholerisch, muss ich sagen. Hat mich auch bei handwerklichen Sachen schnell so abgeregt, wenn was nie funktioniert hat. Tut ab, das habe ich jetzt geschafft, da bin ich ein bisschen ausgeglichener geworden. Und ich versuche jetzt tatsächlich immer Ausweichwörter zu finden, damit ich ja keine Schimpfwörter mehr benutze. Und?

SPEAKER_01

Klappt das? Mal mehr, mal weniger, ja. Naja, am Anfang geht das ja noch, aber und Ines, bei der klappt es dann auch? Oder freut sie sich, wie du dich quälst?

SPEAKER_02

Da bin ich mir nicht ganz sicher, ob sie sich darüber freut, aber die Ines ist nicht so die Flucherin und die benutzt auch nicht so viele Kraftausdrücke. Das ist ja echt sehr gut. Ja, ja, das ist total toll. Es muss ja wenigstens einen in der Beziehung geben, der das oder eine, die das gut händeln ausgleicht. In der Ehe.

SPEAKER_01

Na klar, das muss ja auch so sein. Jetzt fängst du nur noch mit Büchern an zu lesen, weil dann liest du noch so andere Redewendungen, die du sonst nicht nutzen würdest. Du bildest deinen Wortschatz weiter und hörst klassische Musik. Soll ich sowieso?

SPEAKER_02

Ab und zu.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_02

Ja, ja. Also mein Musikstil ist sehr bunt gemischt.

SPEAKER_01

Ah, krass. Ich höre gar nicht so viel Musik, ich höre dann eher Podcasts.

SPEAKER_02

Na, das hab ich mir jetzt. Ich habe jetzt in den letzten Wochen ganz viel OMR Education mir reingezogen. Also, da habe ich jetzt gefühlt fast alles schon mir jetzt eingehört. Super interessant, was da so für Themen kommen.

SPEAKER_01

Ja. Achso, hast du so einen Kurs quasi gekauft?

SPEAKER_02

Nee, nee, das ist, die haben ja den OMR-Podcast und dann gibt es noch den OMR Education Podcast. Oh. Und da laden die auch immer Experten ein, halt die in zum Beispiel, was habe ich mir jetzt angehört, B2B-Marketing und da kommt, dann laden die halt jemanden ein, der halt sehr viel Erfahrung im B2B-Marketing hat. Und dann werden da Tricks, Kniffe erklärt, wie man eine gute B2B-Kampagne zum Beispiel aufbauen kann, worauf man achten sollte. So, da geht es halt speziell mehr um dieses Fachthema. Und bei dem OMR-Podcast geht es ja mehr um die Persönlichkeiten dahinter dieser Einladung.

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_02

Was heißt das? Das ist super interessant.

SPEAKER_01

Online Marketing Report, oder? Nee, Online-Marketing Rockstars.

SPEAKER_02

Ah, okay.

SPEAKER_01

Nee. Wurden die gegründet worden? Was heißt, was heißt Swatch? Swatch? Ist das die Uhr oder irgendwas mit Schweiz? Second Watch. Okay, warum Second? Naja, das ist irgendwie ein richer Ausflug. Naja, aber das habe ich auch bei OMR Podcast gehört. Nee, das ist ja eine Marke, die kosten irgendwie die Uhren nur so 400 Dollar, also Euro, also für mich auch sehr, sehr teuer. Aber genau, weil das quasi so die zweite Uhr ist. Oder weil man mehr als eine Uhr haben kann. Ja, irgendwie so. Ja. Das ist ja das Modell und deswegen, ähm, da denken halt viele so Schweizer Uhr, also auf Englisch. Aber es heißt Second Watch. Okay.

SPEAKER_02

Aber es ist eine Schweizer Firma, ne?

SPEAKER_01

Genau. Ich glaube, das ist fast die größte Uhrengruppe. Es gehören ja ganz viele dazu. Omega auch.

SPEAKER_02

Ah, ja, okay. Was ich ja krass finde, die. Da gab es auch mal die Süßigkeit, die so dreieckig war. Die auch zu Horone. Genau, ja, ich glaube. Die hatten ja immer dieses Alpenhorn drauf. Und das dürfen die jetzt nicht mehr verwenden, weil die nicht in der Schweiz produzieren. Dann mussten die das entfernen. Das ist krass, das ist nicht. Da finde ich aber von an sich finde ich das eigentlich ganz gut gemacht, weil dann erkennt man direkt, ah, okay, es ist zwar eine Schweizer Marke, aber wenn die halt nicht in der Schweiz produzieren, dürfen die halt auch nicht das Wahrzeichen sozusagen verwenden.

SPEAKER_01

Ja, aber dahinter muss erstmal kommen, ne? Also ich meine, wenn ich jetzt da Tuplerone essen will, dann kaufe ich mir die und esse die. Das stimmt, ja.

SPEAKER_02

Wann hast du das letzte Mal Tupelone gegessen?

SPEAKER_01

In Portugal bei der EM. Ah, okay. Da waren wir, da war ich bei dem Bootshersteller, bei dem Stand und irgendwie bringen ihm immer ganz viele Leute dann so Schokolade und Süßigkeiten mit. Und dann musst du dann so zweiten, dritten Tag, gehst du dann hin. Und dann hatte ich schon so leichten Süßigkeitenvorrat. Und dann musst du einfach sagen, boah, irgendwie hätte ich jetzt Bock auf was Süßes und dann. Dann geht's ab. Geil. Dann kommen wir mal zu. Hab ich gehört.

SPEAKER_02

Aus sicheren Quellen.

SPEAKER_01

Ja, aus ganz sicheren Quellen. Wann geht's denn bei dir eigentlich in Kanada jetzt los? Also wenn ihr die Folge hört, dann ist es ja schon zu Ende. Deswegen sage ich ja einfach mal, also wenn ihr euch die Folge anhört, dann haben wir schon die Medaille im Vierer geholt hier in Kanada. Daniel Grill. Herzlichen Glückwunsch. Dankeschön. Über alles andere, da arbeiten wir noch dran, was ich sagen kann, ihr werdet auch ein Rennen gesehen haben, wo wir quasi nicht in der WM-Besetzung fahren. Also Max Rentschmidt ist zu Hause geblieben, weil er einfach mit seiner Gesundheit noch zu kämpfen hatte. Ist jetzt aber wieder fit und ist wieder quasi ins Paddeln eingestiegen, war jetzt aber dann zwei Wochen quasi raus aus dem Boot. Hat auch ein paar Kilo abgenommen, vier bis fünf Kilo. Und ist aber, glaube ich, dann auf einem guten Weg zur WM und es ist alles schick und wir werden quasi, also den Vierer, den wir in Kiemburden, wo wir hatten, ja einen Ausscheid quasi nach der nationalen Qualifikationen, welchen Vierer wir jetzt fahren. Und da werden wir quasi den zweiten dann davon fahren, mit dem Jonas Bukowski. Da bin ich sehr gespannt. Haben wir heute schon probiert, morgen dann nochmal. Die Strecke ist so ein bisschen wie, ein bisschen, es ist witzig, ein bisschen wie München, weil das war natürlich, Montreal war 76, München war 72 und die gucken sich oft auch so ein bisschen was quasi hintereinander an. Also wenn es so einen Trend gibt, dann lebt der quasi immer nochmal so vier Jahre weiter, weil die Veranstalter natürlich da vorher haben wir so Betongdesign so in manchen Gebäuden und so, sehr, sehr ähnlich wie München. Krass. Also das ist eine gute Strecke. Ja, schon gut. Vorhin, da waren wir so beim Essen, da saßen wir dann so, haben da einfach so auf die Strecke geguckt. Man muss wissen, die ist ja auf so einer Insel, wenn man sich das anguckt, direkt neben der Formel 1-Strecke. Hinten an der 2000 war sogar noch so, wie sagt man, so eine Bühne, nee, es ist eine Bühne, so ins Wasser reingebaut, wo quasi von der Formel 1 die Hospitality drauf stand, auf dem Wasser dann quasi. Also die haben ja immer so die Boxengarage, also da wo die Autos drin sind, dann ist da nochmal so eine Straße und dann kommt dahinter nochmal die Häuser, wo die alle dann ihre Leute einladen und so. Und diese Häuser standen dann quasi auf dem Wasser, auf der Strecke da, wo wir jetzt packen. Ah, Chris. Hinten auf der anderen Seite. Und daßen und da saßen wir so, haben sie auf die Strecke geguckt, auf einmal kam ja so ein Riesenschiff im Hintergrund lang, weil das ist quasi nur dann, da kommt dieser grüne Wall von sechs, sieben Metern oder zehn Metern und dahinter ist so ein Riesenfluss. Das ist da halt einfach mal ein Hochseeschiff lang gefahren. Das sah echt groß aus. Ich habe erst überlegt, was sich jetzt auf einmal bewegt. Also ob wir das sind oder das Schiff oder also was jetzt, weil das halt, ja, das war halt einfach größer als die TV-Wand, also zweimal so groß.

SPEAKER_02

War das ein Frachtschiff oder war das eher ein Passagiers? Passagierschiff? Das war ein Frachtschiff.

SPEAKER_01

Ah ja, okay. Aber leeres, glaube ich. Aber wenn man so auf der Karte sich das anguckt, also da das kommt, da kann man ja schon so vom Atlantik, nee, Pazifik, nee, Atlantik da reinfahren. Genau, und also das kann man schon. Da fliegt man auch echt lang. Also ich glaube, die letzte Stunde fliegt man so komplett über diesen, über diesen Meeresarm da eigentlich bis hier nach Montreal rein. Krass. Das geht schon echt weit. Kann ich mir schon vorstellen, dass da große Schiffe unterwegs sind.

SPEAKER_02

Und ihr habt Donnerstag, geht's los, ne? Genau, Donnerstag geht es.

SPEAKER_01

Ja, Donnerstag, Freitag, Vierer, dann und dann werde ich noch im Einher anstatt gehen. Da bin ich gespannt, wie das so wird. Einfach nochmal ein bisschen was ausprobieren und gucken, wie es läuft.

SPEAKER_02

Was für eine Strecke hast du jetzt im Einer?

SPEAKER_01

Alles 500 Meter.

SPEAKER_02

Ah, okay.

SPEAKER_01

Ja. Warum machen die jetzt nur 500 und nicht, also. Äh, nee, es gibt auch 1000 Meter. Und das ist auch olympisch. Also ich schätze, das wird jetzt LA das letzte Mal olympisch sein und dann im Brisbane spätestens einer wird es 500 Meter aus sein, damit man sich halt auch nochmal eine Startanlage sozusagen spart und nur noch bei 500 Meter da Startschuhe reinlegen muss und alle von dort aus fahren. Ja, aber dort werden zwei Leute jetzt hier zum Weltcup, der Tobi und der Jakob, um den WM-Startplatz fahren und deswegen fahre ich dann quasi auf 500 Meter. Nicht Olympische Disziplin. Lieg dir doch auch gut, oder?

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_01

Oh, jetzt hast du einmal mit gehen angefangen, jetzt muss ich vorrichten gehen. Nicht dachte, du hast Kaffee getrunken.

SPEAKER_02

Na, das war entkoffinierter Kaffee. Weil wir haben ja jetzt schon 2030, da kann ich ja kein normalen Kaffee mehr trinken.

SPEAKER_01

Ich dachte schon, Respekt. Also wer 20 Uhr Kaffee trinkt?

SPEAKER_02

Also ich könnte es und könnte mich danach auch klar hinlegen und würde auch einschlafen. Ist die Frage, wie erholsam dann mein Schlaf ist an sich, aber das würde ich auf jeden Fall hinkriegen. Aber nee, das nochmal ein kurzes Bild.

SPEAKER_01

Das würdest du hinkriegen. Ja, krass.

SPEAKER_02

Ja, doch. Also ich merke auch keinen Unterschied, ob ich jetzt. Also ich könnte jetzt immer nur Decaf-Kaffee trinken und hätte denselben Effekt wie jetzt nicht Nummer 1. Außer es ist jetzt ein richtig starker Kaffee, dann merke ich das schon mal. Aber ansonsten bin ich da schon im Run anscheinend.

SPEAKER_01

Krass, da musst du mal so ein paar Tage auf Kaffee verzichten, dann merkst du es.

SPEAKER_02

Vielleicht ja. Oder ich bin einfach voller Energie die ganze Zeit.

SPEAKER_01

Ja, das kann auch sein. Dann geht es vielleicht nichts mehr so hound runter. Ja, musst du vielleicht nochmal im August machen, damit du dann richtig Power hast.

SPEAKER_02

Da bin ich gespannt, wie mein Energielevel da so kann, ob es so konstant bleibt, oder?

SPEAKER_01

Ja. Da kommt ein Lächeln und dann bist du wieder bei 110%.

SPEAKER_02

Hoffe ich. Also ich habe jetzt einen Kumpel gesprochen, die haben ja jetzt auch schon ein Kind und der meinte, die erste Zeit ist eigentlich super entspannt, weil das viel schläft und ich viel Zeit habe, um Sport zu machen. Nach zwei Wochen.

SPEAKER_01

Bis wahrscheinlich, ja. Bis dann. Ne, ist so, nach zwei Wochen, also man soll auch diese Babyfotos und so, wenn ihr die machen wollt, in den ersten zwei Wochen. Weil dann kannst du die so einpucken oder halt in so einen Kokon wickeln und dann bleiben die halt ruhig und schlafen ein. Alles, was danach kommt, dann wird es schon schwieriger, dann haben die schon nicht mehr so Bock drauf.

SPEAKER_02

Naja, klar, wollen ja auch alles erkunden.

SPEAKER_01

Ja, genau.

SPEAKER_02

Und wir hatten jetzt die Fotografin schon da, die auch im Wochenbett dann Bilder von uns macht und hat jetzt schon ein paar Bilder gemacht. Und die meinte, was ich eigentlich ganz cool finde, dass die, die haben halt viele Bilder von ihren Kindern gemacht und zeigen die denen immer und sagen dann halt auch immer sozusagen, welche Lebenslage die waren, was sie da gemacht haben, dann können die Kinder sich viel besser an die Sachen erinnern, auch im späteren Alter. Also sowas würde ich gerne auch ausprobieren und dann mal gucken, ob man, ob die wirklich dann halt mehr Erinnerungen haben. Da hatte ich jetzt mal mit einem Kumpel drüber gesprochen, er hatte mich auch gefragt, was meine früheste Kindheitserinnerung ist. Und was ist deine früheste Kindheitserinnerung? Also es gibt verschiedene Fragmente, die ich habe. Aber eine, woran ich mich echt gut erinnern kann, dass, also ich war da, was nicht fünf, sechs oder so oder ein bisschen jünger. Da waren wir im Sommerurlaub in Mecklenburg-Vorpommern in der Richtung. Und da hat mich ein Hund in die Badekniekehle gebissen. Daran kann ich mich erinnern. Und halt allgemein an diese Urlaube in Mecklenburg kann ich mich sehr gut erinnern. Aber das musst du halt fünf mit 5, 6 vielleicht. Alles was davor ist, nur vage. Ganz vage. Und dann in der Durchabzählung.

SPEAKER_01

Da sieht man mal, was man so halt als Kind dann auch für sich behält. Im Urlaub, wenn quasi alle so entspannter sind, wenn man da andere Dinge erlebt und das so irgendwie jetzt mal gelesen. Hast du mit dem Gegend angefangen? Naja, ich habe das irgendwo mal gelesen, das ist eigentlich so ein Urlaub von Beginn schon 72 Stunden, bevor man losfährt. Da sollte man sich schon keine Termine mehr reinlegen, nichts Zuschaues mehr. Nichts Zusätzliches mehr machen, keine Ad-Hoc-Käufe. Ja, schon ganz entspannt packen. Also schaffe ich auch nie, aber genau, weil dieses Stresslevel, was dann steigt, oh, passt das als Auto und wie auch immer, das kriegen die halt so mit, die Kinder, dass man dann auch die ersten zwei, drei Tage danach dann wieder braucht, um das runterzufahren.

SPEAKER_02

Na, da bin ich tatsächlich immer sehr entspannt, so vorm Urlaub. Also ich habe damit auch kein Problem. Gut, wir haben jetzt auch keine Kinder, also ich muss nur für mich packen. Deswegen habe ich meistens nie ein Problem, das irgendwie auch an Tag oder Abend davor zu machen. Es hat schon meine Mom immer gestört, dass ich da nicht so mich vorbereitet habe, weil die war ja gefühlt immer schon eine Woche vorher ready. Und ja, mit Termin reinlegen, Arbeit, das habe ich besetzt. Also wirklich noch nie geschafft, dass ich sage, ich habe jetzt Urlaub und ich habe alles geschafft. Also ich muss im Urlaub immer noch mal ein, zwei Dinge machen.

SPEAKER_01

Oh.

SPEAKER_02

Naja.

SPEAKER_01

Mindestens Podcasts. Du hast ja auch schon viele Podcasts im Urlaub gemacht.

SPEAKER_02

Ja gut, das ist ja aber keine Arbeit, das ist ja ein Hobby. Echte Liebe. Echte Liebe, genau.

SPEAKER_01

Ne, aber du wolltest mich ja nachfragen, was meine erste Kindheitserinnerung war. Genau. Weiß ich nicht.

SPEAKER_02

Na, wenn du jetzt so schnell drüber nachdenkst, was denkst du, wann war so das erste Ereignis? Wie alt wirst du da?

SPEAKER_01

Boah, ich kann es echt nicht. Naja, Grundschule kann man sich schon dran erinnern, aber Kindergarten irgendwie auch so. Naja, dann muss es ja schon eher Kindergarten, naja, so wahrscheinlich mit fünf, sechs.

SPEAKER_00

Krass, ne?

SPEAKER_01

Weiß ich mal noch, wie wir so einem Hausmeister geholfen haben. Da haben wir quasi Handschuhe von zu Hause mitgebracht und ich hatte so zwei Painterhandschuhe. Da war ich richtig stolz, dass ich die Handschuhe mitgebracht habe. Naja, habe ich zwei Linke mitgebracht. Oh, das war nicht.

SPEAKER_02

Aber das war wirklich, habt ihr dem geholfen oder waren das so Strafarbeiten, die ihr machen müsst?

SPEAKER_01

Nee, wir haben dem geholfen, wir waren ja die Ältesten. Also ich bin mit sieben in der Schule dann. Oder ja, keine Ahnung, mit fast sieben. Ja, da waren wir die Ältesten und die coolsten und dann mussten wir keinen Mittagsschlaf, wollten keinen Mittagsschlaf mehr machen. Das ist nicht, wo unsere, wo Zoe das her hat. Genau, und dann haben wir dem geholfen.

SPEAKER_02

Geil, das muss auch mal sein. Sehr sozial.

SPEAKER_01

Ja. Ja, also meine Nachbarn sind auch gerade schon wieder da. Wir haben so eine Verbindungstür, die natürlich nicht offen ist. Die sind vor zwei oder drei Nächten sind die angekommen, Tagen. Und da bin ich so 21 Uhr eingeschlafen und so 22 Uhr, er hat das übelst geklinkt und gepocht an der Tür. Und da wollten die halt gucken, was hinter der Tür ist. Ah, krass. Also aber ist ja mein Zimmer oder mein Bett. Da habe ich erst überlegt, aufzumachen. Und dann, naja, dachte ich mir, aber okay, das sind zwei Männer. So abends oder nachts, wenn du jetzt nicht so auf Sendung bist, mach's mal lieber nicht.

SPEAKER_02

Nee, dass noch was passiert, was nie passieren soll.

SPEAKER_01

Naja, dann laden die dich noch ein. Also ja, ich meine, hier ist halt schon hier ist schon echt eine ganz große Szene. Da, nee, das, also. Kann man auch nicht witzig sein, dann gehen die vielleicht nicht raus, wenn die da mal einen MT haben und so.

SPEAKER_02

Oh ja. Aber seid ihr in einem Hotel oder?

SPEAKER_01

Ja, wir sind in einem Hotel.

SPEAKER_02

Und da ist ein Verbindungszimmer. Das ist ja krass.

SPEAKER_01

Naja, also so ein Typ, naja klar, wenn du dann ein Familienzimmer buchst, kannst du dann aufmachen oder. Ja, gut. Krass.

SPEAKER_02

Was geht denn sonst noch so im Material?

SPEAKER_01

Macht ihr irgendwas? Boah, wir haben schon einige Sachen gemacht. Also wir haben bestimmt schon zehn Cafés besucht. Ja, das war's.

SPEAKER_02

Nee, ähm, du warst ja jetzt, du bist ja jetzt auch noch an der Ostküste und wenn du das mit Florida vergleichst, wo liegt denn da der größte Unterschied?

SPEAKER_01

Also ich finde schon, dass es, also so mit dieser Obdachlosigkeit oder mit dem Armut oder wie man es auch, oder vielleicht auch, also mit der einen oder anderen Spritze, die man sieht, das finde ich schon sehr, sehr heftig. Es ist ein bisschen, also eigentlich, naja, schon kanadisch, aber jetzt nicht so kanadisch-kanadisch, weil wir waren ja mal auch in Halifax vor drei oder vier Jahren. Das ist quasi noch weiter die Ostküste hoch und da ist halt so richtig, also so Holzfällerhemd und halt so ganz viele, also so viele Häuser aus Holz und eigentlich auch nicht so groß und anders, so auch der Vibe. Und hier ist halt schon auch Großstadt Feeling einfach. Also das kriegst du nicht so viel mit. Also deswegen finde ich jetzt den Unterschied nicht ganz so groß, aber er ist schon auch amerikanisch. Also vielleicht ein, zwei andere Läden auch dann so. Ja, auch schon, also irgendwie auch sehr europäisch, aber halt so mit amerikanischer Technik, sagen wir es mal so.

SPEAKER_00

Krass.

SPEAKER_01

Irgendwie so dazwischen. Aber also genau. Ich finde es halt schon auch so superschön, wenn es dann so ein bisschen mehr ländlich wird und dann halt so richtig robust wird. Aber das siehst du natürlich hier jetzt nur in Ansätzen. Also eine Großstadt ist halt eine Großstadt. Naja, klar. Ja. Aber genau, da sind wir schon viel durch und das Witzige ist, wie gesagt, also, dass du halt viele so neuere Gebäude siehst, aber dann auf einmal so plötzlich ploppt da halt so ein ganz altes wieder hervor. Und dann wird das einfach rundherum gebaut, so ungefähr. Ja. Aber da war mir ich auch noch shoppen schon. Ein paar Mitbringsel gekauft. Von Starbucks wollte ich noch so eine Tasse holen, eine kleine Kanada-Tasse. Was haben wir noch gemacht? Ja, Kaffee haben wir schon gekauft mit Wassermelonengeschmack. Ist das geil? Sehr interessant.

SPEAKER_02

Schmeckst du die Wassermelone oder ist sehr.

SPEAKER_01

Ja, das ist so fermentiert. Das ist nicht, also quasi nicht einfach so irgendwie mit zugesetzt, sondern halt so fermentiert. Das schmeckt schon sehr, sehr witzig. Krass.

SPEAKER_02

Was haben wir gemeint, das Essen?

SPEAKER_01

Ja, das Essen ist gut. Gestern gab es auch richtig, also gab es Beef, also Rind. Und das konntest du aber so auseinanderdrücken. Also das war so richtig zart. Also ich weiß gar nicht, was das war, aber davon habe ich zu viel gegessen. Hab ich richtig schlecht geschlafen.

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_01

Aber es ist halt, ja, du bist halt hier so irgendwie ab 17 Uhr hängst dich schon ein bisschen in den Seilen, willst halt gerne was essen und dann ins Bett, aber so langsam geht es am vierten Tag. Das passt schon. Ja, wie gesagt, in der Strecke ist echt cool. Wir können da ja auch hier mit der Metro fahren. Ich war da schon oben auf dem Bauberg, bin ich hochgelaufen, habe da einmal die Stadt von oben angeguckt. Ich glaube, also wir haben schon viel gesehen. Jetzt könnte man natürlich noch in so Freizeitparks oder halt in so einem botanischen Garten oder so, aber es ist schon sehr, sehr warm auch in der Sonne. Also du hast dann so UV-Faktor 8, 9. Genau, und da wir eher nachmittags dann unterwegs sind, weil wir vormittags trainieren, musst du dann auch schon gucken, dass du jetzt nicht komplett im Eimer bist fürs Wochenende.

SPEAKER_02

Also habt ihr jetzt da nur eine Einheit am Tag?

SPEAKER_01

Ja, so eine ein bis drei. Also heute haben wir heute eine Vormittag und dann heute Nachmittag nochmal. Also ein bisschen hier im Hotelgym, ein bisschen joggen auf dem Laufband und ein bisschen Kraft. Und sonst vielleicht zweimal paddeln und dann war ich noch einmal laufen. Also so schon noch ein bisschen mehr Training als vielleicht vor einem normalen Wettkampf, weil wir jetzt nochmal so einen Trainingsblock haben. Okay, geil. Was musst du morgen? Achso, morgen.

SPEAKER_02

Am Wochenende hatten wir wieder Nestbau extrem. Da haben wir endlich unseren Flur vollendet. Da hatten wir, wir hatten ja so einen Packschrank und dann noch so eine Kommode. Das hat alles nicht so gepasst. Jetzt haben wir das alles so ein bisschen umgebaut, dass das so ein bisschen wie so ein Schrank aussieht. Ist ganz cool geworden. Das haben wir gemacht. Und was geht morgen? Arbeiten. Like always am Mittwoch. Ich muss halt noch, tatsächlich muss ich halt noch eine Präsentation fertig machen für morgen, weil wir morgen einen Workshop haben mit einem Kunden. So ein bisschen Social Media Kram. Und dann steht Sport an morgen. Morgen möchte ich mal wieder Fahrrad fahren gehen. Guten Abends. Ich muss mir mal das Wetter angucken, aber ich gehe stark davon aus, dass ich morgen früh eine Runde fahre. Aber ich werde es einfach drin machen, weil es geht halt einfach schneller. Und der Frühverkehr ist auch immer nervig. Bis ich da irgendwo draußen bin mit den Ampeln, der geht manchmal so eine Viertelstunde flöten. Und so setze ich mich einfach für eine Dreiviertelstunde Stunde hin und kann dann noch ein paar Übungen machen und dann habe ich halt eine Stunde bis anderthalb Stunden schon was gemacht.

SPEAKER_01

Wann fängst du da immer so an? Trainieren?

SPEAKER_02

Ja. Also Montag und Donnerstag klingelt er Wecker 5.25 Uhr und die anderen Tage klingelt er immer 5.50 Uhr. Und dann, je nachdem, wie mein Toilettengang so ausfällt, brauche ich zwischen 15 und 20 Minuten, bis ich dann ready bin für meine Sportanheiten.

SPEAKER_01

Achso, ist der Toilettengang, meinst du dann eher so, naja, nee, das wollen wir jetzt nicht wissen, aber okay. Das ist meine Erwärmung, ja. Aber ist das, ah, du bist quasi Montag und Donnerstag bist du schwimmen, wenn du so Zeit jetzt hast. Genau.

SPEAKER_02

Ah, verstehe. Jetzt sind ja aber Sommerferien, da gibt es vom Verein kein Frühschwimmen. Aber da wir ja bei Hansefit sind, kann ich theoretisch dadurch immer zum Frühschwimmen gehen. Also theoretisch ist das abgedeckt, ja. Und praktisch auch? Die letzten zwei Wochen habe ich es nicht zum Schwimmen geschafft. Da war ich irgendwie, da fiel es mir übrigens schwer, früh aufzustehen. Da bin ich dann meistens erst 6.15 Uhr aufgestanden, weil die Möhre so viel Terror gemacht hat dann, dass ich irgendwann nicht mehr schlafen konnte, deswegen bin ich aufgestanden. Du stellst dann aufs Noose, oder was? Nee, der Wecker ist dann aus. Und dann weiß ich, dass ich eh nicht maximal 20 Minuten nochmal schlafen kann, weil dann nervt mich die Katzen. Weil die denkst, jetzt gibt's Futter. Er muss, ja. Die sind ja jetzt wach. Und dann wollen die unbedingt fressen. Und da ich die Ines ja weiterschlafen lassen will, muss ich immer aufstehen.

SPEAKER_01

Achso, ich dachte die Ines, die sagt.

SPEAKER_02

Nee, die Ines, die paralysiert neben mir mit ihrer Schlafmaske und dann weiß ich immer, die ist noch tief, tief und fest in ihren Träumen.

SPEAKER_01

Ah, und da weiß aber die Katze, du bist leichter zu knacken als die Ines. Weil ich ja schon mal kurz wach war.

SPEAKER_02

Und dann sieht die das und dann wäre ich penetriert bis aufs letzte. Oh. Und neuerdings hat sie eine neue Masche, jetzt macht sie immer mit ihren Pfoten, so kommt sie immer so in Tasse ganz leicht berührt dich, so wie, ach bitte, mir geht's doch so schlecht. Und im Gesicht dann oder was? Nee. Das ist egal. Überall so ein bisschen. Oder sie läuft immer ganz nah am Gesicht vorbei und lässt dann so den Schwanz so ganz leicht so durch sein Gesicht ziehen und die sind schon manchmal ein bisschen, ja. Aber das machen die bei Innis dann nicht, oder was? Doch, doch, das machen sie bei den Innis auch. Vor allen Dingen, wenn sie arbeiten ist, dann laufen die immer über den so an einem Bildschirm vorbei, legen sie, die müssen sich auch immer auf Sachen von dir legen. Also wenn du auf wenn du irgendwo, wenn ich da ein Stück Papier hinlege oder mein Telefon, dann legen die sich dort drin. Oder setzen dich da drauf. Naja, macht ja auch Sinn. Na klar, die wollen natürlich die meiste Aufmerksamkeit haben. Ist logisch.

SPEAKER_01

Aber wo schlafen die nachts? Bei uns mit im Bett. Aber also eher Fuß oder eher Kopf?

SPEAKER_02

Eher Kopf. Also die Möhre liegt auch tatsächlich manchmal richtig so am Kopf und auch so richtig im Gesicht. Oder wir haben neben mir ist noch so eine Kiste mit Decken, wo dann die Katzen meistens mit drauf liegen. Beim Kinderbett haben wir gelernt. Oder Kinderbett. Und die Gurke ist meistens drüben im Wohnzimmer. Weil es könnte ja schnell was zu fressen geben.

SPEAKER_01

Naja, besser man hat, als man hätte, geguckt. Ja, genau. Verschreien sie schon wieder.

SPEAKER_02

Myris ist gerade aufgestanden und will jetzt ihre letzte Portion.

SPEAKER_01

Na dann musst du deine Katze füttern, oder wie? Nee, es kann die Ines auch mal machen. Ja, wann kommt die neue Folge raus? Morgen früh. Morgen früh. Genau. Siehst du? Wir sind online. Du musst ja jetzt noch deinen Vortrag machen.

SPEAKER_02

Yes.

SPEAKER_01

Bei mir, so witzig, heute hatte ich auch so Workshop und da hatten wir eine Gruppenarbeit. Da mussten wir so ein bisschen unterteilen über Kundensegmente und welche Art von Kunden wir quasi oder Recap, also hier diese, diese, ja, diese Becher, diese, wie nennen die sich, naja, diese Mehrwegbecher quasi.

SPEAKER_02

Ja, ja, doch Recaps.

SPEAKER_01

Ja, ja, genau, Recap, ja, ja mussten wir oder sollten wir einfach mal als Beispiel, also drei Kundensegmente für diese Firma Recap quasi so diskutieren und aufstellen. Und was dann die Besonderheiten sind, also dass man die individuell ansprechen kann und dort quasi den Markt findet. Und da haben wir echt zehn Minuten uns drüber unterhalten und ich habe währenddessen einfach mal die gute KI gefragt und hatte dann da alles stehen. Ich meine, er ist ja ein Unternehmen, was es schon ergibt und weiß man ja alles. Und da waren sie wirklich von meinen Antworten sehr überrascht. Und was hast du für Antworten gegeben? Naja, ich habe halt die gefragt und dann hat die mir die drei Kategorien gesagt und dann war das halt B2B, B2C und nochmal B2B. Also im Grunde genommen war das einmal quasi an Unternehmen, also wie Kaffee, Kiosk, Tankstelle. Klar. Also alle, die irgendwie sich da ein bisschen mehr einen grüneren Daumen machen wollen. Genau, aber dann, und dann als zweites waren eigentlich die direkten Kunden, die halt selber ein bisschen grüner werden wollen und weniger Plasti verwenden möchten und das quasi mit nach Hause nehmen und dann zurückgeben. Business to Customer dann. Und dann war nochmal B2B, so Veranstaltungen, Feste oder auch Krankenhäuser, also ganz große Companies, die das quasi in sich verwenden, um halt irgendwie mehr Wegbecher, also um das quasi.

SPEAKER_02

Die verkaufen die Becher tatsächlich aber nicht direkt an den Kunden, oder? Die gehen immer mit einem Zwischenhändler.

SPEAKER_01

Genau, naja, also ja, und du kannst halt entscheiden, ob du dann den wieder abgibst und dann 2 Euro wiederkriegst. Aber dann kann man natürlich, ja, genau, also that's it. Und da war so die Frage, naja, könnte man dieses, also könnte man sogar Mehrwegbecher an Flughäfen oder in der Luftfahrt quasi implementieren. Aber dann müsstest du quasi, also müsstest du das ja an allen Flughäfen haben, weil du dann quasi diese Becher ja abgibst aus dem Flugzeug, dann musst das da gereinigt werden, keine Ahnung was, von Frankfurt nach Shanghai. Dann reinigen die die Becher und dann kommen die sauber wieder im nächsten Flug oder im Flugzeug von Air China dann fliegen so weiter. Also es würde viel weniger Müll bedeuten.

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_01

Aber du bräuchtest halt eine Riesenlogistik dahinter, dass die Becher dann da rotieren können in allen Flugzeugen der Welt. Aber wäre krass.

SPEAKER_02

Ja, auf jeden Fall. Und dann ist die Frage, ob die Leute dann nochmal extra 2 Euro zahlen würden.

SPEAKER_01

Nee, das musst du ja nicht, weil du, ja, du kannst es ja nicht mitnehmen. Also du musst ja sowieso abgeben. Ja, das wäre krass, ne? Dann war so die, das war ein Argument, das habe ich nicht ganz, das war witzig, dass ja so die Backpacking-Generation oder Wanderer ja auch Wert auf die Umwelt legen und dann solche Mehrwegbecher interessant werden. Da dachte ich mir, aber beim Wandern einen Mehrwegbecher, das also wanderst du ja nicht gerne mit deinem Kaffee einen Mehrwegbecher. Naja, eigentlich. Da gibt es ja nochmal eins weiter, da hast du dann so einen Thermobecher. Das hab ich auch, weil ich ja Wanderer bin, habe ich so einen Thermo, einen Thermokaffecher. Espresso-Becher. Nee, eigentlich nur fürs Auto, damit es warm bleibt. Problem ist, ja?

SPEAKER_02

Ich hab mich nur gefragt, ob die halt wirklich B2C machen.

SPEAKER_01

Ja, also naja, das ist halt so ein Segment, also für die Leute, die es quasi mit nach Hause nehmen, also du nimmst es im Café.

SPEAKER_02

Nee, nee, nee, das verstehe ich schon, aber theoretisch machen die ja nur B2B, weil die das ja schon an das Kaffee sozusagen mit dem Café ja eine Kooperation haben oder das verkauft haben und dann nehmen die Kunden sich das ja mit. Also es ist ja kein direktes B2C-Geschäft, was die machen. Weil jetzt kommt ja kein Kunde zu denen und sagt, ich würde jetzt mir hier fünf Becher kaufen.

SPEAKER_01

Ja, ja, ja, genau, das stimmt. Aber er würde das System unterstützen und das wäre quasi trotzdem ja ein Verbraucher, also ein Schlüsselverbraucher, weil er da dann sagt, okay, im Café, ich möchte nicht den Pappbecher, sondern ich nehme diesen Recap und bezahle halt da die 2 Euro extra, aber kann sie wieder zurückgeben. Wenn die Leute ja da keinen Bock drauf haben, dann ist es natürlich schwer für die Cafe, dass die es anbieten.

SPEAKER_02

Das ist nämlich ein Hybrid-System-Modell, was die fahren und das ist ein B2B2C-Geschäft.

SPEAKER_01

Na, es ist ja. Jetzt haben wir es aufgeschlüsselt. Ja, genau. Und da ist halt, dann müsstest du wieder finanziellen Anreiz geben. Und es gibt ja sogar, es gibt es jetzt nicht nur diese Cups, sondern es gibt ja sogar mittlerweile eine Rebowl. Ah, hab ich glaube ich schon mal gesehen, ne? Und das gibt es aber nur in Deutschland und Österreich.

SPEAKER_02

Ah ja, naja, aber an sich finde ich das ja ganz geil.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_02

Wir haben auch schon drei oder vier Becher davon zu Hause. Die könnten das mal überlegen, mit Rewe eine Kooperation zu machen, weil bei Rewe kannst du ja immer den frischen Salat holen und da haben die ja auch nur diese Pappbecher.

SPEAKER_01

Na genau, und da könnte dann nämlich Rewe auch in seiner Bilanz sagen, okay, wir haben nicht nur Pappbecher verwendet und dafür weniger Bäume gedingst, sondern wir haben quasi noch alten Müll verwendet, um unseren Salat auszugeben.

SPEAKER_02

Genau, da ist ihr CO2. Ausgleich dann positiv.

SPEAKER_01

Also in dem Segment.

SPEAKER_02

Ja, nur da. Also wenn jemand bei Reva arbeitet, das gehört jetzt, könnte man.

SPEAKER_01

Von den 80 Zuhörern. Steigen denn unsere Zuhörer, wir sind ja jetzt wieder, das ist jetzt glaube ich das letzte Thema. Wir sind jetzt wieder so im richtigen Rhythmus drin, im Wöchentlichen. Hat sich das schon bemerkbar gemacht. Ja, wir sind jetzt von 40 auf ein paar 70 gestiegen. Also steigern wir das auf 100 dann noch bis zur WM? Ich hoffe doch, ja. Ja, das kriegen wir hin. Vielleicht sind es auch unsere Fragen. Wie viele Tassen Kaffee trinken Deutsche im Jahr?

SPEAKER_02

Im Jahr?

SPEAKER_01

Was waren es? 150?

SPEAKER_02

Ach, das waren die von 500. Was waren denn die 150? 120. Das musst du mir dann stellen. Gehirn wie ein Sieb bei sowas.

SPEAKER_01

Was war denn 150? Ich weiß nicht.

SPEAKER_02

Na, zwischen 100 und 150 und ich hatte 55 oder. Ne, ich hatte 50 gesagt zu irgendwas. Aber es ist ja am Ende egal. Habt ihr viel von der WM jetzt in Kanada mitbekommen?

SPEAKER_01

Ah, na, jetzt war irgendwie noch so ein, ich weiß gar nicht, ob das Kanada-Spiel sogar war, als wir angekommen sind, aber sind jetzt rausgeflogen.

SPEAKER_00

Ja, ja.

SPEAKER_01

Ein bisschen was hat man gesehen, ja, aber eher weniger. Aber in Montreal werden ja keine Spiele ausgetragen, oder? Ist ja glaube ich nur Toronto, oder? Ja. Ich glaube Vancouver, Toronto.

SPEAKER_02

Na, okay. In diesem Sinne. Dann wünsche ich dir gutes Durchhalten bis zum Abendbrot essen. Dir auch. Viele Grüße an Ines. Mach ich, mach ich. Mach's gut und tschüss. Ciao.