Plan T
Der Versuch, Training und Leben unter einen Hut zu bekommen.
Ein Profi und ein Amateur sprechen offen über Disziplin, Struktur, Motivation und den ganz normalen Wahnsinn dazwischen.
Vom Zuckerfrei-Experiment bis zur Rennvorbereitung , hier geht’s um Routinen, Rückschläge und kleine Erfolge, die sich echt anfühlen.
Plan T
#29 - Langsam wird's ernst
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Tom hat eigentlich schon fast mit der Saison abgeschlossen doch dann entscheiden 0,2 Sekunden, dass es doch noch weitergeht. Jetzt steht die WM vor der Tür und plötzlich ist sogar wieder eine Medaille im Bereich des Möglichen.
Bei Martin geht's derweil in die andere Richtung: Schwimm-Comeback, Baby-Countdown und die Frage, wie viel Sport nach der Geburt eigentlich noch möglich ist. 😅
Außerdem sprechen wir über unsere bisherigen Podcast-Zahlen, Zuckerfrei und darüber, dass nach dieser Folge nur noch eine Episode bis zur Sommer- und Babypause bleibt.
28 Folgen, über 2.000 Downloads und noch lange nicht fertig. ❤️
🎙️ Viel Spaß mit Folge 29 von Plan T – der Podcast!
Oh, es ist räudig.
SPEAKER_03Stell dir vor, die Leute, die das jetzt früh hören, wenn die auf Arbeit fahren, hören die Dein Gepatsche.
SPEAKER_01Die holen sich gleich über dein Code TLL, holen sich gleich mal Neurüge.
SPEAKER_03Check Check, Folge 29, nicht 39. Die vorletzte Folge vor der Sommer- und Babypause. Herzlich willkommen den stetigen Zuhörern. Ich weiß gar nicht, was die aktuellen Zahlen fragen. Da frage ich den Martin gleich mal. Wollen wir erstmal erzählen, wie es dir geht? Und dann, wie war dein Tag heute? Und dann kannst du aussuchen, ob ich aktuelle Zahlen dich abfrage von den Podcast-Folgen oder dir ein, zwei Fragen aus dem Leben stelle.
SPEAKER_01Beides kannst du machen. Ich habe beides parat auf jeden Fall. Mir geht es prinzipiell ganz gut. Ich hab tatsächlich bin ich heute früh mal wieder zum Schwimmen gefahren. Das war richtig geil. Also zwar nur im öffentlichen Schwimmen, weil ja gerade Fällen sind und in Fällen gibt es keinen Vereinsschwimm. Das heißt, da waren, ich glaube, waren vielleicht sechs, sieben Mann auf der Bahn. Also waren noch Frauen dabei. Nicht Menschen. Und es hat aber echt Spaß gemacht, war 40 Minuten im Wasser. Und ich habe auch ein bisschen das Gefühl, dass die Liegestütze echt was gebracht haben. Meine Gaminu, habe ich dir gerade erzählt, hat mir ein gutes Gefühl gegeben für einen Einstieg ins Schwimmtraining. Also ich hatte heute eine, auf 100 Metern bin ich eine Minute 22 geschwommen. Normalerweise bin ich so bei zwischen 1,40 und 1,55 oder so, je nachdem, was ich halt für eine Auslage schwimme und was für ein Training ich allgemein mache.
SPEAKER_03Meinst du, sollten wir dich noch bei der Schwimm-EM in Paris nachmelden? Oder kommt die? Ist es zu spät, meinst du?
SPEAKER_01Also wenn ich für irgend so ein Hinterland antrete, wo manche dann alleine im Becken schwimmen, da gibt es ja auch so eine Qualifikationsrente, dann würde ich die beste Zeit machen. Sonst das können wir getrost lassen, da bin ich echt weit von entfernt. Ja, aber es klingt doch gut. Ja.
SPEAKER_03Wie viele Projekte hast du halt bearbeitet? Auf Arbeit? Ja.
SPEAKER_01Eins, zwei. Vielleicht so drei, vier. Also alle? Drei, ne? Nee, nicht ganz. Ich hab nicht alle Kunden bearbeitet.
SPEAKER_03Und bist du so auch dann nach Hause gegangen, dass du sagst, okay, hast alles geschafft, was du heute schaffen wolltest?
SPEAKER_01Teils. Vielleicht zu 90% habe ich alles geschafft. Aber ich musste heute nochmal zum Zahnarzt, weil ich mir eine neue Beißschiene machen lassen habe, weil die ist mir kaputt gegangen. Und die musste ich heute abholen. Und da musste ich schon 16.30 Uhr dort sein. Da bin ich dann nochmal durch den Wald mit dem Mountainbike gefahren. Das war auch ganz cool. Nochmal so 10 Kilometer. Also heute war wieder ein bisschen sportlich. Aber es ist eigentlich nie so, dass ich auf Arbeit wirklich alles zu 100% schaffe, was ich mir so vornehme für den Tag. Weil immer mal wieder was dazwischen kommt oder ich halt länger brauche für eine Aufgabe, deswegen. Ist manchmal schade, aber zu spät das Leben.
SPEAKER_03Wahnsinn. Was denkst du, wie viele Lego-Steine wurden bei der Gründung von Lego produziert?
SPEAKER_01Das erste Set?
SPEAKER_03Ja.
SPEAKER_01Vielleicht so 150 oder sowas. Vielleicht nochmal.
SPEAKER_03300. Nein, darfst du nochmal. Ich weiß ja nicht, was ist das? Großdenken. Großdenken, na dann sind es 5000. Eine Billion. Über eine Billion Steine. Ah, wie viele Lego-Steine wurden seit der Gründung insgesamt produziert? Das wäre krass gewesen. Eine Billion, das ist heftig. Und was denkst du, wie oft blinzelt ein Mensch durchschnittlich an einem Tag? Am einen Tag 20.000? Du bist gut. Pass auf, nächste Frage, 15.000 bis 20.000 Mal. Nächste Frage, wie viele Fahrräder gibt es weltweit?
SPEAKER_01Also ich habe ja schon mal fünf. Mehrere Millionen. Also eigentlich müssen es Milliarden sein. Und wie viele?
SPEAKER_03Drei Milliarden. Zwei zu viele, rund eine Milliarde. Das hat ja nicht jeder fünf Fahrräder. Manche sind froh, dass sie einfach Schuhe haben zum Laufen.
SPEAKER_01Das stimmt, da habe ich auch eine Menge. Also ich muss sagen, ich bin jetzt, ich glaube, ich bin ausgesorgt für die nächsten zehn Jahre mit dem Laufschaft.
SPEAKER_03Man soll niemals nie sagen. Pass auf, und wie viele Sandkörner passen ungefähr in einen handelsüblichen 10-Liter-Eimer?
SPEAKER_0140.000. 2 Milliarden. 2 Milliarden.
SPEAKER_03Noch eine Frage, noch eine Frage. Die letzte, wie viele Kilometer fährt ein durchschnittlicher Aufzug in einem Bürogebäude pro Jahr? Kilometer.
SPEAKER_01Kann man eigentlich so mit einem Auto vergleichen. Einmal im Jahr, also so kommt drauf an, so zwischen 10.000 und 15.000. Einmal verdoppelt, 20.000 bis 30.000 Kilometer. Okay, krass. Also wenn es nach unserem Auto geht, sind wir nur maximal 13.000 im Jahr.
SPEAKER_03Wir auch. Weil wir viel Fahrrad fahren. Und dann noch im Bootshaus laden. Das heißt, wir sparen uns die Ladekosten. Easy. Easy, ne? Wir sind ja auch Vereinsmitglied, westen Vereinsbeitrag von der Mama noch bezahlt wird. Danke, Mama. Immer noch, obwohl sie die hört ja den Podcast. Wir zahlen den Mitgliedsbeitrag für Dory. Ah ja, perfekt. Und für unsere Tochter, also für Zoe. Ah, okay, was man so. Das ist schon teuer, ist schon 29 Euro. Aber natürlich auch richtig mit Pädagogen, Sport, Kids Sport und so. Das kann ich schon verstehen, dass da ein bisschen ein größeres System auch dahinter ist.
SPEAKER_01Also eine richtige Betreuung dahinter, das ist ja geil.
SPEAKER_03Naja, ist bei uns im Sport auch. Aber unser Sport fängt halt später an. Also erst mit sechs, sieben Jahren, weil du schwimmen können musst. Und da ist die Pädagogik natürlich eine andere dahinter. Also auch die Leute, die du dafür brauchst, um das interessant zu halten und so. Also, ja, genau. Ganz witzig.
SPEAKER_01Ja, geil, wir bezahlen. Also tatsächlich zahlt die Ines das für mich. Ja, auch gut. Weil das läuft über ihren Arbeitgeber, Hansefit. Und da haben wir jetzt im Simmel das ein Einkaufszentrum hier bei uns. Und da gibt es ein neues Fitnessstudio, hat jetzt eröffnet. Und das ist mit drin. Da waren wir jetzt. Und das ist echt geil. Hat 24 Stunden offen. Ich habe mir jetzt für 5 Euro dieses Armband geholt, kann da jetzt immer trainieren gehen. Und die haben echt einen richtig guten Freestyle-Bereich, Freihandelbereich. Echt geil. Ist am Albertplatz. Ja, genau. Das ist echt cool. Krass.
SPEAKER_03Noch eine Frage. Was denkst du, wie viele Downloads haben wir mit unserem Podcast bis jetzt geschafft in den letzten 28 Folgen? Hey, du sollst nicht nachgucken.
SPEAKER_01Ich habe jetzt schon nachgeguckt, aber ich hätte vorher vielleicht so an die 2000 gesagt.
SPEAKER_03Ja, knapp 2157, genau. Die erfolgreichste Folge ist immer noch die Folge 0. Und dann 3, 1, 2. Naja, gut, die Folge 25 hat sich da ganz gut eingereiht und man kann zusammenfassen, dass wir in den letzten Wochen mit der Konstanz, dass ihr das schon gemocht habt. Dass da immer, ne, heute, diese Woche war mal Donnerstag früh. Genau. Ein Tag zu spät. Genau, die letzten zwei Folgen, die kommen wieder Mittwoch früh. Kommen die hochgeladen wie immer.
SPEAKER_01Ich hatte es Mittwochabend aber erst 22 Uhr fertig hochgeladen.
SPEAKER_03Also ihr könnt euch darauf verlassen, das sind dann die letzten zwei Folgen der ersten Staffel, kommen wieder pünktlich mittwochs raus in den nächsten zwei Wochen. Und dann gehen wir in unsere wohlverdiente Sommerpause, Late-Sommerpause und Babypause. Und dann treffen wir uns im, wir sagen es schon mal im Oktober wieder. Ja, das ist ein guter Stand, dann ist Wochenbetturlaub vorbei und ja, vielleicht machen wir nochmal eine Podcast-Special-Folge, wie war die WM? Das kann man ja machen, das kann ich ja nochmal, kann der Martin seine Fragen da einplappern und da plappere ich die Antworten zurück.
SPEAKER_01Also ich glaube, da finden wir auch eine Zeit. Also ich habe ja jetzt noch einen Kumpel, der ist ja auch gerade Vater geworden und der meinte, die erste Zeit ist super entspannt, da kannst du richtig viel machen. Die ersten zwei Wochen. Ich bin gespannt. Also die Ines hat auch schon gemeint, naja, wenn der Kleine dann vielleicht so um sieben nochmal schläft, dann kannst du auch nochmal Rad fahren. Da habe ich gesagt, ja, wenn er nach mir kommt, dann, was hat meine Mom gesagt? Von 23 Uhr habe ich geschlafen bis um fünf, sonst war ich immer wach. Genau, und dann musst du einfach mitschlafen, sonst hast du verloren. Ja, aber ich finde 23 bis 5 ist zwar kurz, aber es sind sechs Stunden, das wäre für mich eigentlich so gar kein Problem. Bis jetzt, sage ich. Wenn er durchschläft.
SPEAKER_03Naja, also wie gesagt, zweite Folge, zweite Staffel. Also das ist ja schon eine lange Reise mit so 30 Folgen. Und wir haben ja eigentlich jetzt auch in den letzten Folgen und Tagen ja auch auf Süßigkeiten wieder verzichtet. Haben auch gut Gewicht gemacht. Ich habe mal hier zwei Regeln hingelegt zur Feier des Tages.
SPEAKER_01Was gibt's denn eigentlich? Ich hab den dunklen, den hatte ich, glaube ich. Oh, der ist schon geil. Ist das Dark Shock? Ah, nee, den hatte ich noch nie.
SPEAKER_03Der schmeckt richtig gut.
SPEAKER_01Und das ist hier.
SPEAKER_03Lemon Cheesecake.
SPEAKER_01Ah, Lemon Cheesecake. Okay.
SPEAKER_03Ja, kannst du dir aussuchen.
SPEAKER_01Sind das beides neue? Oder sind die schon ein bisschen?
SPEAKER_03Ich glaube, die sind schon ein bisschen.
SPEAKER_01Na, dann probiere ich mal den Lemon Cheesecake dann. Ja. 15 Gramm Protein sogar. 2 Gramm mehr als in dem Dark Chocolate. Geil.
SPEAKER_03Naja, und genau, heute war ja ein echt auch aufregender Tag.
SPEAKER_01Ja, du bist richtig am Jet Setten hier unterwegs.
SPEAKER_03Ja, ja, ja, na, jetzt ist es immer. Also tatsächlich, die Saison ist nur noch drei Wochen. Und heute hat sie sich um zwei Tage verlängert. Yeah, geil. Wäre die Saison, wäre drei Wochen und ein Tag noch lang gewesen und jetzt diese drei Wochen und drei Tage. Genau, weil unser K4-Finale bei der Weltmeisterschaft Freitag ist. Aber ich habe mich dieses heute um 0,2 Sekunden im K1500 Meter ausscheiden durchgesetzt und darf noch den K1500 Meter zur Weltmeisterschaft fahren. Und habe somit noch einen Zwischenlauf am Samstag zur WM und einen Endlauf am Sonntag zur WM. Und das ist cool, dass die Zeit war viel besser als letztes Jahr, so in dem Stand. Und letztes Jahr war es der fünfte Platz. Das war vielleicht nicht das Ergebnis, was ich mir erhofft hatte, aber schon viel mehr als alle gedacht hatten. Und wenn man das jetzt mal so nimmt und dann nochmal mit ein bisschen mehr Mut und Elladen losfährt und halt nicht so lahmarschig oder einfach das mal probiert, dann habe ich da schon ein gutes Gefühl und hätte, also seht ihr kein Problem, irgendwie eine Medaille zu holen. Auch im Einer, natürlich erstmal im Vierer, was das Hauptboot ist. Und das ist jetzt das Ziel in den nächsten drei Wochen. Klar. Doppelumhang zurückzukommen.
SPEAKER_01Das wäre natürlich optimal zum Abschluss der Saison. Ich habe mir das Video jetzt nochmal angeguckt von eurem Lauf. Und das sah ja erst vielleicht bis Hälfte, drei Viertel ungefähr. Saß ja schon sehr gut. Das richtig wie arschvoll aus, ne? Ja, da saß für jemanden anders sehr stark. Also, der ist ja richtig vorn weggesprintet, aber dann hat man richtig auch in der Schlagzeile gesehen, dass er nicht mehr konnte. Und da bist du dann auf einmal nochmal. Also hast du unten einen Motor dran gehabt, der dann gezündet hat. Ein anderes Boot.
SPEAKER_03Nee, ich bin ja auch tatsächlich das neue Boot von Nelo gefahren, was 700 Gramm schwerer war. Das habe ich erst gestern bekommen, aber ich wollte es unbedingt fahren und testen. Es ist auch ein Boot, es fährt auch normal. Ja. Natürlich zur WM versuche ich, ein leichteres Boot zu bekommen.
SPEAKER_01Ist es besser, ein leichteres oder ein schweres?
SPEAKER_03Naja, du musst mindestens 12 Kilo wiegen, aber 12,7 ist halt schon viel schwerer als alle anderen. Also 700 Gramm, da kannst du natürlich 2 Kilo abnehmen, aber kannst du schon mal 700 Gramm wieder drauf machen, wenn du dann zu schweres Boot hast. Ich habe mich aber bewusst dafür entschieden, weil ich wissen wollte, wie schnell kann so ein Boot fahren und anscheinend kannst du schnell fahren. Ja, und wie gesagt, die anderen haben das alle stark gemacht. Und so ein Ausscheid ist immer, ich finde, das spiegelt nicht immer oder ist also nicht auch die 110-prozentige Leistung wieder oder nicht bei allen, sondern bei solchen Ausscheiden, wo es auch teaminternen quasi nochmal einen Wettkampf 1 gegen 1 oder jetzt 1 gegen 3 oder so geht, das ist immer nochmal eine andere Komponente, die dazukommt, wo eigentlich, wo du vielleicht gar nicht mal 100% deiner möglichen Leistung abrufen kannst, sondern wo es darum geht, dass du eine gewisse Basis abrufst und dann halt zuschlägt, wenn es drauf ankommt. Egal wie knapp, wie schmutzig, wie sonst was und auch wie viele Gedanken, die da so im Kopf durchgehen. Und das ist halt bei solchen Rennen bei mir immer extrem. Also da, ja, also da geht ihr dann von bis, ne, eigentlich so, was machst du jetzt hier? Eigentlich machst du es ja freiwillig, du bist schon zerwM qualifiziert und naja, aber irgendwie willst du es auch, weil du hast ja schon trainiert und du willst ja auch zeigen, dass du, dass du es noch kannst und dass du auch mit 33 jetzt immer noch so leistungsfähig bist. Die Zeit am Ende spricht ja für sich mit einer 1,368. Gut, eigentlich bist du ja auch 20, oder?
SPEAKER_01Dein BioH ist da 20.
SPEAKER_03Ja, mein BioH ist 21, 21. Na gut, es geht halt jetzt auch mal höher, weil das Alter steigt ja leider. Muss ich mal gucken, was das dann so runter. Ich glaube, mehr Krafttraining würde es beeinflussen, da würde es noch weiter runter gehen.
SPEAKER_01Ja, ja, ich glaube.
SPEAKER_03Und auch so Herzfrequenzonentraining. Genau, aber und dann denkst du dir so, wenn du da paddelst, so, boah, irgendwie, ja, es hat gerade jemand anderes so mehr Zugriff zu dem Rennen. Und dann bin ich aber so nach der Hälfte, denke ich mir, komm, es ist weniger als die Hälfte, es sind vielleicht noch 40 Sekunden, jetzt kannst du dich auch nochmal auf den Arsch setzen und nochmal einfach nochmal alles raushauen, was du irgendwo findest. Und ja, dann kommt es noch ein bisschen zusammen. Und also ich hatte das Gefühl, dass das irgendwie mehr Luft war so im Ziel. Deswegen war ich überrascht, weil die so meinten, ja, wir müssen mal gucken und hier und da. Und du warst auch ein bisschen überrascht, so ja, was hast du davon? Und ich dachte, naja, okay, das ist eigentlich war es nicht knapp, aber es war schon sehr, sehr knapp. Und ich glaube, oder die Ausscheidung, äh, die Entscheidung steht noch aus. So viel kann man schon sagen, aber wenn der Podcast online ist, wird auch der Jonas als Ersatzmann nochmal mit dem WM-Trainingslager dabei sein. Weil er sich sowieso auf die deutsche Meisterschaft, die eine Woche nach der WM ist, vorbereiten wollte zu Hause. Und da wurde ihm gesagt, dass er das so gut gemacht hat und auch so eine Leistung gebracht hat, dass er da noch mit uns im Team weiter trainieren kann, uns vielleicht an der einen oder anderen Seite pushen, noch Dinge lernen kann, einfach Spaß haben und genau auch eine schöne Zeit natürlich in München. Ja, klar, die Erfahrung zählt ja auch. Ja, ich, also ich glaube, wir züchten uns da an echt krassen Konkurrenten und Kollegen auch ran. Also der saugt super viel auf, der ist auch, ja, ja, und der ist halt, das ist auch nicht sein erstes Jahr, was er irgendwie so fleißig trainiert, sondern schon ein, zwei andere und Jahre nacheinander und hat es aber jetzt dann also auch irgendwie mal geschafft, hat alles zusammenzubringen. Und das auf eine Art und Weise, wo ich glaube, dass er, dass wir in den nächsten Jahren noch viel von ihm hören werden.
SPEAKER_01Ja, krass.
SPEAKER_03Und aber auch von den anderen. Also man muss sagen, so dieses Rennen hat mich am Anfang auch so ein bisschen überrascht, weil es nicht so war, wie ich es mir vielleicht vorgestellt hatte. Es hatte jeder sich irgendwie auf seine Weise gut vorbereitet. Ich dachte, ich habe mich irgendwie ein bisschen besser vorbereitet und kann mich am Anfang vielleicht einen kleinen Tick absetzen. Habe ich nicht. Und dann musste halt von Plan A zu Plan B zu Plan C zu Plan T wechseln.
SPEAKER_01Und dann hat es wieder funktioniert.
SPEAKER_03Genau, und dann hat es halt irgendwie, habe ich dann einen Plan gefunden, der so auch im Kopf gegriffen hat. Genau, und also das ist schon so, dass man sagen muss, dass auch krasse Leistungen da heute gezeigt wurden und dass es nicht nur sportlich herausfordernd ist, sondern auch ganz stark mental und man da auch sehr, sehr viel quasi für die Zukunft, fürs Training, für die neue Saison, wie auch immer, mitnehmen kann, sollte und muss. Wie war eigentlich so die Stimmung dann danach, nach dem Run? Ja, wenn du gewinnst, ist die Stimmung natürlich immer geil bei einem selbst. Dann quasselt man immer wie ein Wasserfall und findet alles cool und alle jede Idee. Aber ich glaube, oder mein Gefühl war, dass es schon, also natürlich bei Jonas, auch pure Enttäuschung, nach so einer Führung das dann noch aus der Hand zu geben, auch vollstes Verständnis. Aber irgendwie war es schon so, dass man, also dass es auch sehr großer Respekt gegenüber allen Leistungen war. Also man hat schon gemerkt, dass es ein schnelles Rennen war, dass es nicht einfach war und dass sich da jeder angestrengt hat. Und da gab es jetzt aber nicht erstmal, dass man sag mal, so irgendwie, keine Ahnung, da erstmal über den See geflucht wurde und du und irgendwie Schimpfwörter ausgetauscht. Das war schon sehr, sehr, das ist mir auch aufgefallen, auch auf einem sehr hohen sportlichen und ja, wie sagt man, menschlichen Niveau, trotz der Niederlage. Das fand ich auch nochmal extrem beeindruckend, so wie sehr wir da auch durch den Sport geprägt wurden, auch in solchen Momenten da erstmal kühlen Kopf zu bewahren und dann vielleicht mal ein Kämmerchen zu gehen und sagen, okay, das, also jetzt lasse ich mal den Frust raus. Aber ich kann es auch total verstehen und anderen gegenüber wird jetzt nicht sofort ausfallen werden. Also das fand ich auch extrem oder wieder sehr, sehr spannend zu sehen.
SPEAKER_01Ich muss auch sagen, ihr wart doch eigentlich alle so auf Augenhöhe. Klar, der eine, der halt jetzt vorgeprescht ist, aber so hätte sich das Rennen vielleicht ein bisschen besser eingeteilt, war der eigentlich so schon alle gleich auf.
SPEAKER_03Ja, also das ist ja vielleicht auch eine Stärke, was man so sieht bei uns, Kajakern, dass er da schon eine große Dichte auch ist. Es sieht jetzt vielleicht, also so im Training, es sieht jetzt vielleicht zur WM dann wieder anders aus, weil du einfach, du hast jetzt den K4 500 Meter quasi, wo vier Leute drin sitzen. Da fahre ich noch, fahren Max und Jakob nochmal den Zweier über 500 Meter. Ich fahre den Einer über 500 Meter und dann gibt es eigentlich nur noch einen 1000 Meter Einerfahrer und einen 200 Meter Einerfahrer, also eigentlich nur sechs Leute. Das sieht erstmal super wenig aus, aber sagt nichts über die Qualität, die direkt dahinter steht, aus. Also das gibt schon ganz viele, die quasi kurz davor standen, aber dann doch irgendwie den letzten Schritt nicht machen konnten oder halt einfach andere abgezockt oder die, die jetzt drin sitzen, abgezockt waren. Also das ja, das ist auch super spannend, so zu sehen. Aber das ist auch das Ergebnis von der Programmverkleinerung bei der Weltmeisterschaft. Früher gab es dann immer nochmal so ein, zwei andere Disziplinen, so Mix K2 oder 1000 Meter K2, wo man gesagt hat, okay, man hat ja noch vielleicht fünf Rennen frei und noch einen Medaillensatz kommen, lass uns doch mal noch so ein Rennen anbieten, was dann auch für den Nachwuchs bei den jeweiligen Verbänden verwendet werden kann, dass dann halt, wenn Leute da rausfallen aus den Kernteams, dass die noch einen Einsatz bekommen können.
SPEAKER_01Findest du es gut, dass es das nicht mehr ist?
SPEAKER_03Naja, ich finde es persönlich eher schlecht, weil so konntest du halt dann Leuten auch nochmal die Chance geben, sich auf die WM zuvorzubereiten. Die Mannschaft war ein bisschen größer und du hattest halt nicht sofort Angst, okay, wenn jetzt einer krank wird, dann fällt das ganze System zusammen.
SPEAKER_01Ja, okay.
SPEAKER_03Du hast jetzt quasi eigentlich zwei Spezialisten, einer 200 und einer 1000 ganz oben. Also der eine kann sehr gut, sehr lang, sehr zügig und schnell fahren, der andere kann sehr kurz, sehr, sehr schnell, aber vielleicht nicht zu lang fahren. Und dann hast du halt vier Leute in der Mitte. Und wenn halt bei den vier Leuten in der Mitte dann irgendwann was passiert, dann Kannst du halt, dass du nicht mehr so viele Varianten da reinzubringen, also sondern dann auch noch ganz spezielle Charaktere, kann auch funktionieren, aber ist dann ein hohes Risiko, was der Verband in dem Moment dann fahren muss. Warum haben die sich dafür entschieden, die wegzunehmen? Oder, gut, man muss halt auch noch sagen, der 1500 und der 2er500, die müssten nicht doppelt besetzt werden mit den Vierern. Aber der Verband wollte die schnellsten Boote haben. Also deswegen durfte ich auch den Ausscheid mitfahren. Ich hätte ja auch, wir hätten ja sagen können, nein, wir wollen keinen Doppelstart von mir sehen. Dann hätte es noch eine Person mehr gegeben. Warum die Disziplin gestrichen wurde, keine Ahnung.
SPEAKER_01Okay, ja. Ja, gut, aber am Ende geht es halt immer darum, dass der Schnellste halt antritt. Da muss man dann auf diese persönlichen Befindlichkeiten ein bisschen, darf man halt nicht zurückschauen. Es zählt halt am Ende das Ergebnis.
SPEAKER_03Na, das ist jetzt auch wichtiger in diesem Jahr, das wurde auch gesagt, letztes Jahr wurde es ja nicht gemacht. Aber in diesem Jahr wurde es bewusst gemacht, weil quasi der schnellste Einer die meisten Punkte für die eine Rangliste für die Olympischen Spiele nächstes Jahr sammelt. Und damit war es denen dann also schon auch wichtiger, keine Geschenke unbedingt zu verteilen, sondern obwohl das jetzt im Falle von Jonas kein Geschenk gewesen wäre, da ganz knapp dahinter, aber es hieß halt der erste Pferd. Also da konntest du halt nicht sagen, naja, ja, jetzt fährt doch der zweite oder wie auch immer.
SPEAKER_01Das war schon ganz witzig. Ach ja, Tom, wir wussten jetzt, wir hätten nie gedacht, dass du gewinnst, deswegen.
SPEAKER_03Naja, das ist auch, aber ich weiß nicht, wie man es beschreibt, aber das sind natürlich auch Gedanken, die einem da durch den Kopf gehen. Oder wenn man jetzt da nicht so, ich weiß nicht, wie man es beschreiben soll, aber auch die mir dann so durch den Kopf gehen, wo du denkst, okay, jetzt bist du auf dem zweiten, jetzt würde halt der Jonas CWM fahren und ich fahre halt den Vierer. Aber dann ist man halt so im Modus und man denkt sich, okay, da sind noch Körner, auf den letzten 50 Meter kommen, ich baller jetzt einfach mal so weiter und guck mal, wie hoch die Geschwindigkeit hält. Und dann pups, bist du davor und hast ihn rausgehauen. Also, weil dann einfach dieser Killer-Instinkt, also den Automatisten aus Automatismen.
SPEAKER_01Ja, da kommt die Erfahrung durch. Aber darum geht es ja am Ende, ne? Dass man einfach alles gibt. Weil stell mir vor, du hättest jetzt gesagt, okay, der lässt ihn den Vortritt und du ziehst jetzt nicht voll durch, dann hätte es sich am Ende geärgert.
SPEAKER_03Nee, da habe ich so kurz überlegt, aber dann hat halt irgendwas auf Automatik im Kopf umgestellt und dann war so, okay, ich will doch gucken, wie schnell das Boot fährt. Ist halt der Profi-Athlet, ne?
SPEAKER_01Da gibt es nur einen Weg nach vorn, so schnell wie möglich.
SPEAKER_03Ja, und das war auch das Ziel, auch zu gucken oder mir selber zu beweisen, wie schnell kann man fahren oder was bringt die Saison. Deswegen auch dieser, ich nenne es jetzt einen halben Wettkampf, dieser Ausscheid, aber deswegen jetzt schon sieben Halbwettkämpfe diese Saison. Noch einer steht aus, das ist die höchste Belastung, die ich jemals hatte. Ich fühle mich gut, ich finde es spannend nach wie vor und freue mich auf die letzten drei.
SPEAKER_01Ja geil, würdest du sagen, dass jetzt diese Saison, dass du dich am fettesten fühlst oder gab es schon mal eine Zeit, wo du gesagt hast, nee, da war ich eigentlich stärker?
SPEAKER_03Ja, ich war schon stärker 2017, da hättest du mir alles vor die Brust stellen können, das hätte ich alles zermähtert im richtigen Moment. Ja. Aber in die Richtung wieder zu kommen, ist schon auch ein sehr schönes Gefühl.
SPEAKER_01Okay, krass.
SPEAKER_03Genau. Deswegen können wir uns heute die Regel gönnen. Weil ich so viel gemacht habe.
SPEAKER_01Ja, aber du hast ja auch zweimal Sport getrieben. Ja, natürlich. Ich greife jetzt wieder an. Auf Instagram habe ich heute gesehen, tatsächlich habe ich der Inis gestern, gestern, vorgestern, habe ich dir ein Screenshot geschickt von meinem Instagram. Und habe mir so gesagt, der Baby-Content kommt jetzt langsam bei mir an. Also man sieht richtig so mal so Baby-Content, Fahrrad, Fahrrad, Fahrrad, ein bisschen Krafttraining und dann wieder Baby. Also es funktioniert. Und jetzt kommt mir, ja, jetzt ist ja in der Bergwelt auch viel passiert, da ist ja der eine Nepalese gestorben. Das habe ich mir wie angeguckt, deswegen wird mir jetzt noch mehr vom Bergsteigen gezeigt. Und da ist jetzt eine, die hat die Alpen überquert zu Fuß und hat den Männer und den Frauenrekord geknackt. Die hat 29 Tage gebraucht. Ah, krass. Das ist schon heftig. Also laufen oder rennen?
SPEAKER_03Ja, also Trailrunnen. Na, ich habe auch gesehen, also auch eine Frau, dieser Nepalese, der gestorben ist, der hat ja damals diesen Film innerhalb von acht Monaten alle 14, sechs Monate.
SPEAKER_01Ich glaube, der hat sechs Monate gebraucht, alle 14 und sie hat das.
SPEAKER_03Hast du auch gelesen? Ja, ja. Da bin ich fast vom Glauben abgefallen. Weil diese Doku war ja schon krass. Okay, wir haben die irgendwie die Erlaubnis noch gerade so bekommen, weil der Berg eigentlich geschlossen hatte schon und dann mussten die da direkt mit dem Heli sind die noch auf die Hälfte hoch und dann hochkrannt. Das ist voll.
SPEAKER_01Ich weiß gar nicht, wie lange hat die gebraucht?
SPEAKER_03Da habe ich da gesehen, okay, die hat er in der Hälfte der Zeit gemacht.
SPEAKER_01Ja, ja, das ist. Also die Leistung ist super krass. Das muss man erstmal schaffen, auch immer das hochzugehen und diese Ausdauer einfach zu haben. Hatte ich mich mit meinem Nachbar unterhalten, der ist ja auch Bergsteiger, der meint halt, sie hat ja dieses Jahr auch, glaube ich, dieses Jahr extrem viel Glück mit dem Wetter, dass sie das so schnell hintereinander machen kann, weil stell dir vor, du hast ein Jahr, wo einfach gar nichts geht, wo das Wetter einfach gar nicht zulässt, hochzugehen, dann kannst du den Rekord nicht aufstellen. Aber wenn das Wetter passt, musst du es trotzdem erstmal schaffen. Das ist halt.
SPEAKER_03Ja, und du musst halt heil runterkommen. Es war jetzt auch der Jahrestag vom Tod von Laura Dahlmeier. Über ein Jahr jetzt. Ach krass. Habe ich irgendwie bei der Sportschau gesehen, ein Jahr danach. Und also das finde ich schon, also nicht da auch nur hochzukommen, ja, das ist das eine, aber dann da halt jede Gletscherspalte richtig einzuschätzen und wenn da ein Stein abgeht, dass der halt an dir vorbeisegelt und nicht auf dich drauf oder Lawine in dem Fall oder whatever. Oh, hätte ich, also es wären mir zu viele Unbekannten, die ich nicht kontrollieren kann.
SPEAKER_01Das Ding ist, werden jetzt immer mehr so eine Unglücke passieren. Hat man ja auch gesehen. Matterhorn ist, glaube ich, ein Felsabgang, war ja jetzt auch. Das Problem ist halt, dass der ganze Thermofroster da oben jetzt langsam schmilzt und dadurch halt der Stein super porös wird. Und da wird, denke ich, in den nächsten Jahren werden dann noch richtig viele Unfälle passieren. Also muss man auch immer jetzt drauf Acht geben.
SPEAKER_03Aber ich weiß nicht, ob die das dann. Die Bergsteiger müssen das doch jetzt auch langsam dann mit einpreisen, sag ich mal, in die Kalkulationen.
SPEAKER_01Natürlich, aber wenn du halt irgendeinen Rekord brechen willst, dann sagst sie, das Wetter stimmt jetzt, wir machen das jetzt ganz schnell und dann ist es halt. Ja.
SPEAKER_03Deswegen fahre ich nur im Boot von A nach B, gerade auf der Elbe. Wenn ich reinfalle, da sage ich mir einfach selber, stell dich hin und dann stehe ich bis zur Hüfte drin.
SPEAKER_01Das doof ist nur, wenn du reinfällst und dann klein mit dem Kopf auf den Stein fällst.
SPEAKER_03Letztens bin ich eingestiegen und dann dachte ich so, der muss jetzt mal gucken, die Stelle, das sieht immer so krauselig aus. Ja, da hat es Steuer kurz mal gemacht. Also es waren wirklich nur 25 cm oder so. Crazy. Ja, das ist wirklich dann beim Reinfallen wird dann auch, also wenn du da blöd dich irgendwie abstützt oder so.
SPEAKER_01Gut, dass du gute Bauchmuskeln hast, musst du immer hochhalten.
SPEAKER_03Ja.
SPEAKER_01Könntest du diese Eskimo-Rolle?
SPEAKER_03Nee.
SPEAKER_01Okay.
SPEAKER_03Aber ich muss sie irgendwann mal können. Mich hatte mal schon mal jemand angefragt, der wollte da irgendwie so eine Ausstellung machen in Moritzburg. Ich weiß gar nicht, irgendwie was über Eskimos und Kanu fahren, Kajak fahren kommt ja auch von den Inuits. Und da war auch der größte Bestandteil, da eine Eskimo-Rolle zu können. Ob ich das kann, habe ich ja gesagt. Weil ich es bis dahin dann üben würde.
SPEAKER_01Okay. Und bis jetzt gibt es keine Ausstellung.
SPEAKER_03Nee, gibt keine Ausstellung. Deswegen übe ich das auch nicht.
SPEAKER_01Okay.
SPEAKER_03Aber wenn es eine geben würde, hätte ich ein mittelschweres Problem.
SPEAKER_01Ja, aber es gibt ja genug Vereine bei dir in der Nähe, die dir das schnell zeigen können. Ja. Habt ihr es bei euch im Verein auch so? Ja, wir haben da solche Boote, aber. Okay. Aber ihr habt nicht, ihr trainiert das nicht speziell, also jetzt nicht du, aber ihr habt nicht Leute.
SPEAKER_03Ja, die Wildwasserfahrer tatsächlich, die können, also die müssen das ja können. Und der Max Rennschmidt, der ist ja vom Wildwasser früher gekommen. Der kann das auch im Rennboot, auch ohne Spritzdeck. Also der, aber der, ja, also muss sich halt da speziell dann mit den Füßen da ein bisschen vorne reinkrallen. Du rutschst ja eigentlich vom Sitz, weil du sitzt ja nur auf dem Sitz drauf. Ja, klar. Genau, und das ist halt echt ein bisschen komplex. Aber der kann das echt gut.
SPEAKER_01Krass? Na, da ist ja jemanden, der dir das beibringen kann. Ja. Wenn es dazu kommt. Ja.
SPEAKER_03Naja, ja, genau. Nee, aber mal sehen, wie das.
SPEAKER_01Ja, nein.
SPEAKER_03Ich bin ja leider käuflich, deswegen.
SPEAKER_01Ah, okay. Naja, mal gucken, welche Challenge wir da noch. Vielleicht muss ich mir die Haare mal Wasserstoffblond färben. Ah, das stimmt. Ach nee, da gibt es jetzt.
SPEAKER_03Das hab ich schon wieder vergessen. Aber wir wissen, dass sowohl Ines als auch Dori sich den Podcast nicht anhören. Wir müssen da ein bisschen warten. Also wenn sie dann, wenn sie Ende August überrascht sind, dann.
SPEAKER_01Das wäre witzig. Also es fällt mir natürlich bei sowas immer schwer, dass der Ines nicht zu erzählen.
SPEAKER_03Ich habe es einfach vergessen.
SPEAKER_01Na, das ist gut. Also ich konnte es nicht vergessen, weil ich es ja nochmal gehört habe. Aber ich sage nichts. Also das ist. Das ist dann wenigstens, kann ich dann zu Ines sagen. Ines, du hörst unseren Podcast nicht. Da bin ich schwer enttäuscht. Nee, ich sage immer, wenn sie keinen Bock hat, brauchst du den nicht hören. Weil die mich ja den ganzen Tag schon hört. Deswegen, aber.
SPEAKER_03Ja, aber wenn ich das so, wenn ich dann sage, habe ich vergessen. Also habe ich jetzt wirklich, also habe ich jetzt gerade erst wieder daran gedacht, glauben mir wenige. Ja, ich muss wirklich vergessen.
SPEAKER_01Aber es ist ja noch ein bisschen Zeit.
SPEAKER_03Ja, naja, wenn der Podcast rauskommt, ist es noch anderthalb Wochen, noch zwei Wochen.
SPEAKER_01Ja, genau. Ich habe auch gesehen, dass von deinem Paddel-Ausstatter, dass da die Azubis da war. Paddle-Sponsor, genau. Und die Lakova. Genau. Und die haben, du hast ihnen gezeigt, wie er im Psilkano-Ferträge.
SPEAKER_03Weißt du, was Lakova heißt? Kommt aus Lausitz des Unternehmen. Heißt. Warte mal. Ja. Lausitzer Kofferwarn.
SPEAKER_01Und was machen die?
SPEAKER_03Die haben früher Reisekoffern so hergestellt aus Leder und so und jetzt machen sie Kutzstoffverarbeitung. So über Tiefzugmaschinen. Und eigentlich von den Rettungswagen, Rettungssanitäter, Rettung, Krankenwagen, die du hier so auf der Straße fahren siehst, sind über die Hälfte von denen ausgestattet. Ach krass. Die machen quasi zusammen mit Ambulanzmobile, die stellen die Fahrzeuge her oder bauen die um die Fahrzeuge. Das ist auch eine Firma aus Schönebeck. Slackova sind die Zulieferer für die Teile quasi, zum Beispiel für die Leuchten komplett. Gibt es dann so ein, also wird komplett vorgefertigt. Da in einmal Wilten ist eine kleinere, also ist der Stammsitz und in Soland ist so ein bisschen größere Fabrik. Und dort bauen die quasi komplett dieses Blaulicht, was du so oben drauf siehst, oder dieses Dach, diese Haube, bauen die da komplett zusammen mit Blaulicht, mit Elektrik, mit whatever. Dann fährt es dann nach Schönebeck, dieses Teil, wird oben drauf geklickt, angeschlossen, fertig. Und genauso ist es mit der Innenverkleidung, gibt es dann quasi linke Seite, rechte Seite schon mit Schieber, mit Beschriftung, mit allem dran. Krass. Vorne, unten, oben, fertig. Und dann ist der ausgestattet, der Krankenwagen, und dann fährt er los. Krass.
SPEAKER_01Und dann machen die halt Paddel.
SPEAKER_03Nee, dann machen die, dann machen die, also die haben sich da quasi die Fläche bei mir oder die Werbefläche bei mir gekauft. Ach, so alles. Und machen aber dann einen anderen Teil, ich weiß gar nicht, also sie machen, glaube ich, 30% ist die Krankenwagen, 30% oder weiß ich gar nicht. So ungenau. Dann auch Schienenfahrzeuge, so Innenverkleidung, auch teilweise Straßenbahnen, so komplett ist ja innen auch alles Kunststoff. Früher glaube ich mehr, jetzt in den aktuellen in Dresden eher weniger, vielleicht auch mal nur so eine Türverkleidung, so ringsrum. Und dann aber auch landwirtschaftliche Betriebe oder irgendwas. Also wenn man irgendwas mit einer Kunststofflösung braucht, mit so irgendwie Tiefzugverfahren, mit ja. Und zusammengekommen sind wir, weil eigentlich fast der letzte Sponsor des Deutschen Karneverbandes im Jahr 2021 war der Hauptsponsor Team Kunststoff. Das war ein Gesellschaft von oder ein gesellschaftlicher Zusammenschluss von kunststoffverarbeitenden Unternehmen. Also sowas wie die Handwerkerkammer hier in Dresden, oder? Handwerkskammer. Genau, wo die dann alle drin sind. Und die haben quasi den Deutschen Karneverband gesponsert, so aber ich glaube, das ist 2021 auch ausgelaufen. Seitdem hat der Deutsche Karneverband keinen Verbandssponsor mehr. Brauchen sie nicht. Brauchen sie nicht, aber wollen sie gerne wieder, aber muss man schon Geld und Lust und Geduld mitbringen, wenn man da sponsern möchte. Und da kam der damalige dieses Event irgendwie, hat auch von diesem Kunststoffverbandsverein, hat da ein Event hier im Spitzhaus stattgefunden. Und da meinten die, naja, irgendwie, wir wollen irgendwie noch was Spannendes haben. Und wir machen doch da die Kanuten und hier kommt doch einer aus Dresden und der hat doch gerade Gold gewonnen und da können wir den doch vielleicht fragen. Und zufälligerweise war dann auch Lakova, der damalige Geschäftsführer da. Und er meinte, ja, den muss ich unbedingt dahin holen, weil der hatte noch den gleichen Nachnamen. Also hieß auch Liebscher. Ach krass. Aber nicht familiär verwandt. Okay. Sicherlich, wahrscheinlich. Irgendwo. Irgendwo, irgendwann, als sich der Name ausgedacht wurde, so ungefähr. Und dann hat er gesagt, haben wir danach Bilder gemacht nach diesem Event. Und er meinte, was ist denn auf seinem Paddel? Ich. Alles klar, da sprechen wir drüber. Da komme ich drauf. Und seitdem, seit fünf, ein, dreiviertel Jahren, unterstützt mich Lakova. Krass. Geht mit mir durch Dick und Dünn. Und dann haben wir jetzt quasi gestern da dieses Azubi-Event gemacht und das war schon, also wir unterhalten uns im Sport ja oft, so, ach komm, die haben keinen Bock im Training und die wollen nur so wenig machen und eigentlich, ne, und irgendwie diese Lust zur Leistung. Aber das ist halt nochmal, also ja, das ist halt nochmal quer oder wie sagt man das? Also es ist, glaube ich, echt eine Herausforderung, Personal zu finden, einfach auch für den Handwerksjob, obwohl ich heute irgendwo einen Artikel gelesen habe, dass jetzt Handwerk wieder echt im Kommen ist, so auch in Ausbildungsbetrieben und so. Da kann man gut Geld damit machen, ne? Aber ja, dass die quasi nicht so eine sportliche Karriere im Verein irgendwie mal so eine Challenge, okay, mal gewinnen, mal verlieren, mal ausprobieren, mal einen mutigen Schritt gehen, mal wagen und so, das hat nicht jeder bis jetzt mitgemacht. Und das ist mir auch da wieder aufgefallen, wo ich dachte, das ist das Normalste der Welt, dass man einfach mal, wenn einem was angeboten wird, das ausprobiert. Das ist schon, das ist schon auch ein besonderer Skill, den man so in einem Sport erfährt und da auch mit ausmacht und mit lernen darf. Das fand ich sehr, sehr interessant. Aber war cool, dass es so stattgefunden hat und hat echt Spaß gemacht.
SPEAKER_01Und ist jemandem zu Wasser gefallen?
SPEAKER_03Nee. Ich habe mir auch mit vier Leuten da im Zweier gesessen oder fünf Leuten am Nachmittag vor dem Ausscheid. Das war auch selten spannend. Aber dieser Termin mit Lakova war drei Monate vorher geplant und der Ausscheid war erst so einen Monat vorher geplant. Und da habe ich halt gesagt, okay, diese Gröte, die schlucke ich jetzt, weil das haben wir einfach zu lange vorher im Voraus geplant. Und da habe ich nämlich einfach mit vier oder fünf Leuten, die noch nie im Paddelboot gesessen haben, mit dem bin ich an eine Runde gefahren. Die sitzen dann vor mir im normalen Rennbootsfeier, aber dann sehe ich, was die machen und eigentlich passiert da nichts.
SPEAKER_01Ja, das sah ein bisschen aus wie als ich auf dem Rudergerät saß.
SPEAKER_03Naja, genau. Also siehst du, da muss ich diese 360-Grad-Videos für jeden gemacht. Muss ich noch runterladen und dann auch schicken.
SPEAKER_01Ah ja, geil. Ja, so cool. Aber die fanden es auch cool.
SPEAKER_03Ja, ja, ja, genau.
SPEAKER_01Konntest du welche begeistern, dass sie vielleicht anfangen?
SPEAKER_03Nee, das nicht, aber ich glaube. Ich glaube, die fanden das, also haben sie vielleicht nicht so direkt gesagt, aber ich denke schon, dass es irgendwie so ein bisschen auch. Sie werden sich damit irgendwie später nochmal beschäftigen und fanden schon manche Dinge dann und so, haben wir noch so einen kleinen Wettkampf danach gemacht, ging es so, okay, wer wollte, konnte sich in so ein Wanderboot setzen und dann halt so 100 Meter fahren. Zeiten waren irgendwie so 20 Sekunden und die waren alle, also die haben sich von Runde zu Runde verbessert und waren alle immer innerhalb von zwei Sekunden waren die da irgendwie waren die Zeiten und das war echt krass. Also die haben sich dann auch immer da verbessert, versucht zu steigern und das war schon auch so ein bisschen kompetitiv drin. Aber auch mit Bedacht, und das habe ich auch gesagt, fand ich echt cool, dass sie da dann so in dieses Event reingewachsen sind.
SPEAKER_01Ja geil, vor allen Dingen mit diesen Banderboden kannst ja eigentlich nichts falsch machen. Also wenn man da ins Wasser fällt, dann muss man ja schon echt sich ordentlich machen.
SPEAKER_03Ja, kannst du halt auch nicht geradeausfahren, das ist ein Problem. Also die sind halt teilweise im Kreis gefahren, aber gut.
SPEAKER_01Aber was ich sagen muss an dem Sport ist halt, den kannst du halt auch mal wirklich in deiner Freizeit mal so am Wochenende machen, dass man sich mal so ein Boot ausleiht. Vor allen Dingen hier in der Elbe kannst du irgendwie in Pirna starten und dann nach Dresden reinfahren. Gibt es ja so Ausleihboote. Ist eigentlich ganz geil. Kann man theoretisch auch nach Hamburg fahren von hier.
SPEAKER_03Es gibt jetzt ein Dresdner so einen Extremschwimmer, Josef Hess. Der schwimmt gerade die ganze Donau runter. Quasi von der Mündung, nee, von der Quelle bis zur Mündung. Ich glaube, der müsste jetzt 1900 Kilometer schon haben von 3600. Der musste mal folgen. Also er ist völlig verrückt. Da gibt es halt einen, also oder dem, das ist der Thorsten. Der fährt halt alles auch mit so einem Wanderboot nebenher. Der muss halt auch einen Arsch aus Stahl haben. Der sitzt ja auch zwölf Stunden in diesem Kanu. Und ich, also klar, das Schwimmen ist krass, krank. Aber da hast ja noch so eine gerade Haltung irgendwie. Aber in dem Kanu, da sitzt du halt einfach. Alter, der musst, der würde mir so dahinter einschlafen. Mit Polster würde das gehen. Das ist eine Sitzposition, weil du ja tiefer sitzt, nicht so wie im Autobeine nach unten oder so.
SPEAKER_01Ja, das stimmt. Die sind ja eigentlich wie im L-Sit sitzt man ja. Und dann hast du ja auch keine Lehne, ne?
SPEAKER_03Doch, der ist schon eine kleine. Aber es ist halt irgendwann, glaube ich, auch tot langweilig, wenn du mit 3 km/h oder naja, wahrscheinlich mehr. Mit 6 kmh die ganze Zeit da lang gondelst.
SPEAKER_01Der schwimmt dann also mit dem Strom, ne? Na klar, wenn auch von der Quelle.
SPEAKER_03Ja, aber die Herausforderung ist gerade, gerade ist nicht viel Strom, weil wenig Wasser. Also das, ja, ist schon krass. Es gibt viele verrückte Leute. Nicht nur uns, die so einen Podcast machen.
SPEAKER_01Nee, Extremsportler sehe ich jetzt. Also man bewegt sich ja auch in der Bubble gerade so ein bisschen auf Instagram, aber irgendwie poppt das immer mehr auf, dass die Leute. Ja, und Jonas Deichmann, der macht ja auch noch seine Europa- und Rundung. Der ist ja jetzt schon irgendwie in Polen gewesen.
SPEAKER_03Naja, der müsste auch bald vor Ende sein. Und weißt du, der macht ja dann, glaube ich, im September jeden Tag einen Marathon. Irgendwie für einen guten Zweck. Was man halt sonst so zum Auslaufen macht, nachdem man drei Monate auf dem Fahrrad gesessen hat.
SPEAKER_01Aber da hatte ich auch mal ein Interview mit dem, da ging es halt darum, wie der so am Tag trainiert, der trainiert halt, glaube ich, auch, was hat er gesagt, irgendwie vier bis sechs Stunden am Tag trainiert, ja. Das hat den seinen Job am Ende, wie bei dir ja auch. Also es ist schon, das kommt nicht von irgendwo her. Und bei ihm geht es ja tatsächlich immer um dieses. Der ist halt nie, also der ist auch schnell, den ist ja, was nicht, seine, die Triathlon, die Langdistanz, die hat er ja auch immer so zwischen 14 und 16 Stunden.
SPEAKER_03Genau, die schnelle hat er dann, glaube ich, sogar ein L. oder zwölf, aber bei ihm geht es darum, immer dieses Steady State zu treffen.
SPEAKER_01Genau, ja. Das ist schon. Und selbst da ist er ja für dieses Steady ist er ja schon schnell. Ah ja, ich hatte ein Video gesehen. Ist ja auch egal, wer da denen begleitet hat, da waren die auf Malle und da haben die, da waren die zu viert unterwegs und sind gerannt und geschwommen immer und die sind dann immer irgendwo halt dann ins Meer wieder, sind dann auf eine Insel geschwommen, sind da ein bisschen gerannt, sind dann wieder ins Wasser, sind dann wieder und haben das da die ganze Zeit gemacht. Das ist schon verrückt und alles mit dabei. Das ist schon crazy.
SPEAKER_03Ja, muss man auch wollen und können, aber er ist verrückt. Also er ist auch ein krasser Typ. Ich habe ihn auch einmal kennenlernen dürfen. Das ist echt schon cool. Also ja, sehr, sehr spannend. Bei Bild 100, damals 2024, bei dem Event, das war kurz nach seinem 120 Challenge. Da kannten ihn aber noch nicht so viele und da habe ich ihn einfach angequatscht, weil er auch in der Ecke stand und irgendwie nicht so richtig Zugang hatte zu dem Event. Und ich fand das so spannend. Und genau, da haben wir kurz gequatscht.
SPEAKER_01Der ist halt auch super nett, ne? Und naja, das finde ich ja bei dem immer noch verrückt, dass man dem das halt null ansieht, dass der so ein extrem Sputtler ist. Könnte auch ein Bürohanny sein, der irgendwie in der IT arbeitet. Und nie Sport gemacht hat. Also das finde ich schon echt beeindruckend. Na, was ich mir jetzt ins Auge gefasst habe, was ich tatsächlich gerne mal ausprobieren würde, ist dieses Backyard-Ultra. Oh. Ja, das sind ja diese 6,7 Kilometer. Muss man in einer Stunde schaffen und dann rennt es halt so lange wieder jede volle Stunde geht's los. Wenn du nicht mehr dastehst, bist du raus. Genau, ja. Und das Krasse ist ja bei dem Event, wenn keiner die letzte Runde vollendet, hat halt niemand gewonnen. Also du musst wirklich als letzter die letzte Runde alleine rennen. Und es ist nur nachts ist es erlaubt, Musik zu hören. Tagsüber darfst du keine Mucke hören. Also im Kopfhörer. Ich finde, also wenn man sich das so anguckt, wenn ich mir allein die Strecke angucke, ist das ja super simpel, weil sechs Kilometer in einer Stunde, da bist du bei irgendwas mit 5 bis 6 RPs so, also es ist eigentlich entspannt zu machen. Aber am Ende, wenn ich mir dann angucke, was die halt alle rennen, die rennen ja dann trotzdem irgendwie 300, 400 Kilometer. Ja, du musst halt dann noch um über zwei Tage kommen, ohne Schlaf oder nur mit Nap. Ne, es kommt drauf an, also am Ende ist es, da gibt es ja auch wieder verschiedene Veranstaltungen und da kommt es halt drauf an, wie krass ist das Feld. Also du kannst natürlich Glück haben und du hast ein sehr schwaches Feld und du brauchst, rennst halt nur zwei Tage. Und dann kann es aber auch passieren, dass du ein Feld hast, wo du fünf Tage rennen musst. Ja, ist schon völlig verrückt. Aber das irgendwie, da hätte ich schon mal Bock. Und dann habe ich noch ein anderes Rennen, also das habe ich auch gesehen, das ist auf dem war das der Sachsenring oder Nürburgring? Auch egal, eins von den beiden, da hast du, da kannst du in 24 Stunden Rennen machen als Team oder dann halt gestaffelt, 100 Kilometer, paar 60 Kilometer. Da habe ich auch überlegt, mal mitzumachen. Also nächstes Jahr, wenn du dich anmeldest. Ja, ich muss mich tatsächlich anmelden, weil sonst mache ich sie nicht. Aber ich habe mich jetzt entschieden, ich will Ende des Jahres, also so Oktober, November, will ich ja meinen ersten Marathon laufen. Und eigentlich wollte ich den am Dresden-Marathon mitlaufen. Hab ich mir jetzt aber, das mache ich nicht, weil der kostet einfach 100 Euro und das ist die Startgebühr, das hatte ich einfach zu teuer, für dass ich in Dresden halt zwei Runden renne. Und dann habe ich mir jetzt, werde ich mir jetzt einen Termin raussuchen, an dem ich das einfach mir eine Strecke raussuche und dann selber renne. Mach ich einfach für mich.
SPEAKER_03Keinen anderen. Naja, hättest du jetzt eine schöne Strecke gefunden, hätte ich ja vielleicht mitgemacht. Ich habe schon überlegt, das vielleicht so ein bisschen als Trailrun zu machen. Nee, so irgendwo einen schönen Marathon. Okay. Kriegen wir halt wenigstens was zu fressen und was zu trinken.
SPEAKER_01Na gut, dann suche ich mir mal einen raus. Ja, gucken wir mal. Das Ding ist halt, ich glaube, der Dresden-Marathon ist, glaube ich, auch mit der letzten in der Saison.
SPEAKER_03Ja, der ist auch hier so dann der Berg hoch und der ist so cool. Ich habe schon zweimal gemacht, den Halbmarathon, auch zweimal unter 1,30. Ich glaube, die schnellere Zeit war 1,25 noch was. Stark. Ja, und auch, aber. Und die zweite war irgendwie eine 1,29 oder so, weil ich dann doch noch die 1,30 knacken wollte. Ja. Hier so hoch, hier dann hier fast bis Albertstadt hoch, also auf die Staufenbergerlee, musste einmal schon.
SPEAKER_01Das ist ein kurzer ordentlicher Anstieg und dann ist es halt eine Strecke, die durch einen großen Garten und alles, das hat man alles schon so oft gemacht. Straßen und irgendwie so. Ja, und dann muss ich sagen, ist an vielen Stellen sehr wenig Zuschauer, wo man ganz schnell halt in so ein Loch fallen kann. Das hast du zum Beispiel beim Berliner Marathon nicht, aber da kommst du aber fast gar nicht rein. Und extra in eine andere Stadt fahren habe ich keinen Bock. Nee, dass ich dann nach, keine Ahnung, nach 30 Kilometern sage, ich kann nicht mehr. Und dann stehe ich halt so. Deswegen finde ich das hier in Dresden eigentlich ganz entspannt, dass ich dann einfach nach Hause laufen kann.
SPEAKER_03Na, da müssen wir uns nochmal drüber unterhalten. Das machen wir nochmal Folge 30. Da setzen wir nochmal Zähle für die nächste Staffel und für den Herbst. Ich würde sagen, wir haben es jetzt schon nach 21 Uhr. Bis heute 5 Uhr aufgestanden.
SPEAKER_01Ich bin heute 5.25 Uhr aufgestanden.
SPEAKER_03Ah, also war ich vor dir.
SPEAKER_01Ja, genau. Wie geht's dir so, wenn du so einen Ganzen, wenn du jetzt halt bis 21 Uhr dann schon so auf dem Bein bist?
SPEAKER_03Ja, ich habe dann noch trainiert in Chiem, hab dann die Zeit bis zum Mittagessen quasi noch genutzt. Hab heute sogar noch Rasen gemäht, heute Nachmittag und dann natürlich auch Zeit mit Kindern und einfach in der Familie verbracht. Aber ich weiß ja, dass es morgen weitergeht. Deswegen, also solche Tage und da ist es halt wichtig, dann auch konsequent zu bleiben.
SPEAKER_01Ja, ja, auf jeden Fall.
SPEAKER_03Die Inkonsequenz von heute dann die Tefischen Schokolade wieder wegzulassen. Und dann morgen startet es wieder neu, weil wir jetzt noch nichts gewonnen haben. Um 6.40 Uhr. Okay.
SPEAKER_01Na, das ist ja entspannt.
SPEAKER_03Genau, um 8 Uhr müssen wir dann 8, 8.10 Uhr müssen wir mal los, Zakita. Ja. Okay. So der Plan.
SPEAKER_00Na, dann werde ich jetzt mal hier den Lemon Cheesecake probieren.
SPEAKER_03Guten Appetit. Ich weiß gar nicht, machst du jetzt schon Stop?
SPEAKER_01Nee, nee, das läuft nicht. Ich mache hier so ein ASMR. Aussi. So.
SPEAKER_02Oh, es ist räumig.
SPEAKER_03Stell dir vor, die Leute, die das jetzt früh hören, wenn die auf Arbeit fahren, hören die dein Gepache. Die holen sich gleich über dein Code TLL, holen sich gleich mal Neurüge. Ja, oder Kaffee bei Cafanero.
SPEAKER_01Gibt's jetzt auch bei Rewe. Aber nicht dein, glaube ich, ne? Da gibt es nur andere.
SPEAKER_03Ne, genau, gibt's die normalen Semper und Kurfürst.
SPEAKER_01Ja, der ist geil. Kann ich empfehlen. In diesem Sinne.
SPEAKER_03Oh, Pommes will rein. Ja, ist schon Schlafenszeit, die ist noch draußen auf der Terrasse.
SPEAKER_01Ach, das geht. Ich dachte immer, es ist nach vorne.
SPEAKER_03Ne, ist nach hinten, genau. Und die Pommes steht quasi fast über uns und will eigentlich hinten zur Gabentür, weil sich in ihr Kissen legen will. Okay, na dann. Also wir müssen los, Pommes will schlafen. Gute Nacht.